v.Chr. |
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Kultur |
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- Die
Gallier besiegen
die Römer am 18. Juli (nach Livius 390 oder abweichend
387) an der Allia
(dies Alliensis), sie erobern Rom und brennen es nieder.
Einige Senatoren und der Pontifex maximus Marcus
Folius Flaccinator bleiben voller Stolz in der
Stadt und werden getötet. Die übrigen Römer
verschanzen sich unter dem Kommando des Marcus
Manlius Capitolinus auf dem Kapitol,
das die Gallier
sieben Monate lang belagerten (Plut.Cam.30; Polyb.2,22,5).
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- Der Umschwung kommt von den Römern in Veii.
Sie schicken Pontius
Cominius auf das Capitol,
damit die römische Magistratur den Camillus
zurückrufe (Liv.5,46). Auf seinen Spuren versuchen
die Gallier,
die Burg zu besteigen. Doch gelingt es dem Kommandanten
Marcus
Manlius, sie mit Hilfe der heiligen Gänse
der Iuno zu verteidigen.
Serv.Aen.8,652:
Brenno duce Senones Galli venerunt ad urbem
et circa Alliam fluvium occurrentem sibi deleverunt
exercitum omnem populi Romani. aliaque die cum
vellent ingredi civitatem, primo cunctati sunt
timentes insidias, quia et patentes portas et
nullum in muris videbant. postea paulatim ingressi
cuncta vastarunt octo integris mensibus, adeo
ut quae incendere non poterant, militari manu
diruerent, solo remanente Capitolio, ad quod
cum utensilibus reliqui confugerant cives: qui
tamen a Gallis obsidebantur etiam id penetrare
cupientibus, quos alii per dumeta et saxa aspera,
alii per cuniculos dicunt conatos ascendere.
tunc Manlius, custos Capitolii, Gallos detrusit
ex arce, clangore anseris excitatus, quem privatus
quidam dono Iunoni dederat: namque secundum
Plinium nullum animal ita odorem hominis sentit.
[...] hic tamen Manlius, postmodum adductus
in suspitionem regni appetiti vel inimicorum
oppressus factione, a populo damnatus est.
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Unter
Brennus'
Führung zogen die senonischen
Gallier
gegen Rom und vernichteten das gesamte Heer
des römischen Volkes, das ihnen an der
Allia entgegentrat.
Als sie anderntags in die Stadt eindringen wollten,
zögerten sie zunächst aus Furcht vor
einem Hinterhalt, denn sie sahen, dass die Tore
offen standen und niemand die Mauern verteidigte.
Später drangen sie allmählich ein
und zerstörten innerhalb von acht vollen
Monate alles so gründlich, dass sie, was
sie nicht anzünden konnten, mit militärischer
Gewalt niederrissen. Allein das Kapitol
blieb unberührt, auf das sich der Rest
der Bürger mit seinen Habseligkeiten hatte
retten können. Diese wurden allerdings
von den Galliern
belagert, die auch dort eindringen wollten.
Einige sagen sie hätten versucht, es durch
das Dornengestrüpp und über die unwegsamen
Felsen zu besteigen, andere durch unterirdische
Stollen. Da konnte Manlius, der wachhabende
Kommandant des Kapitols,
die Gallier von der Burg hinabwerfen, weil ihn
das Schnattern einer Gans geweckt hatte, die
ein Privatmann der Iuno geschenkt hatte. Denn
nach Plinius kann kein anderes Tier so gut den
Geruch eines Menschen wahrnehmen. [...] Im Nachhinein
wurde Manlius allerdings vom Volk verurteilt,
weil man ihn verdächtigte, er habe nach
der Königsmacht gestrebt, oder weil ihn
die Partei seiner Feinde unter Druck gesetzt
hatte (Üb. E.Gottwein) |
- Die Römer wollen sich mit Gold freikaufen (Brennus:
"vae victis"!). Doch Camillus
kommt rechtzeitig aus der Verbannung zurück,
schlägt als Dictator
die Gallier
und verjagt sie bevor sie das Gold, mit dem sich die
Römer freikaufen wollten, an sich genommen hatten.
(Liv.5,47-49). Andere lassen den Galliern
die 1000 Talente, so Diod.14,116; Polyb.2,18,3; Polyb.2,22,5
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- In Folge der schweren Schwächung durch die
Gallier fallen
auch alte römische Bundesgenossen ab: Latiner
und Herniker
setzen das Bündnis außer Kraft. Die Aequer
und Volsker
(besonders Antium)
greifen zu den Waffen. Die Etrusker
erobern Sutrium,
das mit Rom verbündet ist. (Liv.6,2ff.)
Liv.6,2,1-8:
[1] nec
diu licuit quietis consilia erigendae ex tam
gravi casu rei publicae secum agitare:
[2] hinc Volsci, veteres hostes, ad exstinguendum
nomen Romanum arma ceperant; hinc Etruriae principum
ex omnibus populis coniurationem de bello ad
fanum Voltumnae factam mercatores adferebant.
[3]
novus quoque terror accesserat defectione Latinorum
Hernicorumque, qui post pugnam ad lacum Regillum
factam per annos prope centum nunquam ambigua
fide in amicitia populi Romani fuerant.
[4] itaque cum tanti undique terrores circumstarent
appareretque omnibus non odio solum apud hostes
sed contemptu etiam inter socios nomen Romanum
laborare,
[5] placuit eiusdem auspiciis defendi rem
publicam cuius reciperata esset dictatoremque
dici M. Furium Camillum.
[6] is dictator C. Servilium Ahalam magistrum
equitum dixit; iustitioque indicto dilectum
iuniorum habuit ita, ut seniores quoque, quibus
aliquid roboris superesset, in verba sua iuratos
centuriaret.
[7] exercitum conscriptum armatumque trifariam
divisit: partem unam in agro Veiente Etruriae
opposuit, alteram ante urbem castra locare iussit;
[8]
tribuni militum his A. Manlius, illis, quia
adversus Etruscos mittebantur, L. Aemilius praepositus;
tertiam partem ipse ad Volscos duxit nec procul
a Lanuvio - ad Mecium is locus dicitur - castra
oppugnare est adortus. |
(1)
Aber nicht lange war es gestattet, sich in aller
Ruhe mit den Plänen zu beschäftigen,
die Stadt nach einem so schweren Fall wieder
aufzurichten. (2) Von der einen Seite hatten
die alten Feinde, die Volsker,
die Waffen ergriffen, um das römische Volk
völlig zu vernichten. Von der anderen Seite
meldeten die Kaufleute, dass die Vorsteher aller
Völker Etruriens
bei dem Heiligtum der Voltumna sich verschworen
hätten. (3) in neuer Schrecken war durch
den Abfall der Latiner
und Herniker
hinzugekommen, die Seit der Schlacht am See
Regillus beinahe hundert Jahre mit unwandelbarer
Treue in der Freundschaft des Römischen
Volkes verharrt hatten. (4) Da also so große
Schrecknisse von allen Seiten den Staat umringten
und es klar war, dass der römische Name
nicht nur bei den Feinden verhallt, sondern
auch bei den Bundesgenossen in Verachtung gekommen
sei, beschloss man, unter derselben Leitung
das Gemeinwesen zu verteidigen, unter der es
gerettet worden sei, und dass Marcus
Furius Camillus zum Dictator
ernannt werde. (6) Dieser erwählte als
Dictator
den Gaius Servilius Ahala zum Befehlshaber der
Reiterei, kündigte einen Gerichtsstillstand
an und hielt eine Aushebung der jüngeren
Mannschaft, so dass er auch die Älteren,
die noch einen Rest von Kraft hatten, auf seinen
Namen vereidigte und in Zenturien einteilte.
(7) Das angeworbene und bewaffnete Heer teilte
er in drei Teile: eine Abteilung stellte er
im Veientischen
Gebiet Etrurien
entgegen; eine zweite ließ er vor der
Stadt ihr Lager aufschlagen; über diese
wurde Aulus Manlius als Kriegsoberster gesetzt;
über die, die gegen die Etrusker
geschickt wurden, Lucius Aemilius. Die dritte
Abteilung führte er selbst gegen die Volsker
und versuchte es nicht weit von Lanuvium
- der Ort wird Maecium genannt - das Lager zu
stürmen. (Üb. nach Gerlach) |
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- Camillus
verhindert durch eine eindrucksvolle Rede eine Auswanderung
nach Veii (Liv.5,50-55;
Plut.Cam.31-35) und lässt die Stadt in nur einem
Jahr mehr schlecht als recht wieder aufbauen (Liv.5,55;
Plut.Cam.31-35), ein Mangel, den noch Tac.ann.15,43
anspricht.
Liv.5,55:
[1] movisse eos Camillus cum alia oratione,
tum ea, quae ad religiones pertinebat, maxime
dicitur; sed rem dubiam decrevit vox opportune
emissa, quod, cum senatus post paulo de his
rebus in curia Hostilia haberetur cohortesque
ex praesidiis revertentes forte agmine forum
transirent, centurio in comitio exclamavit:
[2] 'signifer, statue signum; hic manebimus
optime'. qua voce audita, et senatus accipere
se omen ex curia egressus conclamavit et plebs
circumfusa adprobavit. antiquata deinde lege,
promisce urbs aedificari coepta. [3] tegula
publice praebita est; saxi materiaeque caedendae
unde quisque vellet ius factum, praedibus acceptis
eo anno aedificia perfecturos. [4] festinatio
curam exemit vicos dirigendi, dum omisso sui
alienique discrimine in vacuo aedificant. [5]
ea est causa, ut veteres cloacae, primo per
publicum ductae, nunc privata passim subeant
tecta, formaque urbis sit occupatae magis quam
divisae similis. |
(1)
Camillus
soll sowohl durch den übrigen Inhalt seiner
Rede, als durch den Teil, der sich auf die Religion
bezog, großen Eindruck gemacht haben.
Aber noch war der Ausgang zweifelhaft, als eine
zur gelegenen Zeit gemachte Äußerung
entschied: Als bald hernach der Senat
wegen dieser Angelegenheit in der hostilischen
Curie versammelt war und die von ihren Posten
zurückkehrenden Kohorten zufällig
über den Markt zogen, rief ein Hauptmann
auf dem Comitium aus: (2) "Fahnenträger,
steck die Fahne ein, hier werden wir am besten
bleiben!" Nachdem man diese Stimme gehört
hatte, kam der Senat
aus der Curie und schrie, er nehme die Vorbedeutung
an, und das herumstehende Volk sprach seine
Genehmigung aus. Das Gesetz wurde verworfen
und man fing an, die Stadt zu bauen. (3) Die
Ziegeln wurden vom Staat gegeben. Jedem wurde
gestattet, Steine zu holen und Holz zu fällen,
wo er wolle, wenn Bürgen gestellt würden,
dass das Gebäude in diesem Jahr vollendet
werde. (4) Aus Eile kümmerte man sich nicht
darum, die Straßen gerade zu richten,
während man, ohne den Unterschied des eigenen
und fremden Grund und Bodens zu beachten, auf
herrenlosem Boden baute. (5) Das ist der Grund
dafür, dass die alten Abzugsgräben
die ursprünglich durch Staatseigentum führten,
jetzt hier und da unter den Häusern der
Bürger hinlaufen, und dass das Stadtbild
mehr dem einer in Besitz genommen als
dem einer verteilten Stadt gleicht. (Üb.
nach Gerlach) |
- Erst bei dieser Gelegenheit dürfte die sogenannte
"Servianische Mauer" (agger
Servii) entstanden sein, mit der nach der Überlieferung
König Servius
Tullius die sieben Hügel (Kapitol,
Palatium,
Aventin,
Caelius,
Esquilin,
Viminal,
Quirinal)
einschloss. Auch die Verwendung des Forums
als Marktplatz gehört hierher.
- Die Quellen heben hervor, dass sich das Volk durch
die Baumaßnahmen erheblich verschulden musste
(z.B. Liv.6,5).
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- Camillus
schlägt die Volsker
(nec procul a Lanuvio, Liv.6,2,8)
und zwingt sie außer Antium
sich zu unterwerfen. (Liv.6,2; Plut.Cam.33-35;
Diod.14,117)
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- Dionysios
I von Syrakus
nimmt während drei Jahren Einfluss in Italien:
Er besetzt mit seiner Flotte die Mündung des
Po und legt
an der Adriaküste weitere Stützpunkte an.
In Etrurien
plündert er den auf der Höhe von Caere liegenden
Hafen Pyrgi.
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- Der Zug in das Gebiet der Aequer
diente weniger dem Krieg als der völligen Zerschlagung
und Plünderung (Liv.6,4). Unter den Feinden Roms
werden sie nur 304 noch einmal genannt.
Liv.6,4,7f.:
[7] exitu anni comitia tribunorum militum consulari
potestate habita. creati T. Quinctius Cincinnatus,
Q. Servilius Fidenas quintum, L. Iulius Iulus,
L. Aquilius Corvus, L. Lucretius Tricipitinus,
Ser. Sulpicius Rufus exercitum alterum in Aequos,
[8] non ad bellum - victos namque se fatebantur
- sed ab odio ad pervastandos fines, ne quid
ad nova consilia relinqueretur virium, duxere. |
(7)
Gegen Ende des Jahres wurde die Wahlversammlung
für die Kriegstribunen mit Konsulargewalt
abgehalten. Gewählt wurden Titus Quinctius
Cincinnatus, Quintus Servilius Fidenas zum fünften
Mal, Lucius Iulius Iulus, Lucius Aquilius Corvus,
Lucius
Lucretius Tricipitinus, Servius Sulpicius
Rufus. Diese führten das eine Heer in das
Land der Aequer,
(8) nicht zum Krieg - denn sie erklärten
sich für besiegt - sondern aus Hass, zur
Verheerung des Gebiets, um ihnen keine Kräfte
für Gedanken der Empörung zu lassen.
(Üb. nach Gerlach) |
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- Die bisherigen 21 Tribus
werden um 4 Tribus
Neubürger auf 25 vermehrt. Ihre Namen: Stellatina,
Tromentina, Sabatina, Arniensis. Dazu kam es, weil
die Ortschaften, die zuvor von Veii,
Capena und Falerii
abhängig waren, jetzt das römische Bürgerrecht
erhielten. (Liv.6,4f.). Durch diese Maßnahme
sollte der durch den Galliersturm
verursachte hohe Bevölkerungsrückgang gemildert
werden.
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- Den Etruskern
entreißt Camillus
die wichtigen Städte Sutrium
und Nepete (Liv.6,9-10)
Liv.6,9,4:
[4] namque cum ea loca opposita Etruriae et
velut claustra inde portaeque essent, et illis
occupandi ea, cum quid novi molirentur, et Romanis
reciperandi tuendique cura erat. |
Denn
weil diese Plätze am Eingang Etruriens
lagen, und gleichsam den Schlüssel und
das Tor bildeten, waren sowohl jene bemüht,
sie zu besetzen, wenn sie mit Empörung
umgingen, als die Römer, sie wieder zu
gewinnen und zu behaupten. (Üb. nach Gerlach) |
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- Bau der Servianischen Mauer (t.p.q.).
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- Die latinischen
Colonien
Circeii und Velitrae
fallen von Rom ab. (Liv.6,11f.). Die Feindschaft mit
Velitrae
wird sich länger hinziehen. Die von Livius erwähnten
Daten: 382 (Liv.6,22), 380 (Liv.6,29), 370 (Liv.6,36),
358 (Liv.7,15).
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- Die Volkstribunen
hatten bereits in früheren Jahren vergeblich
versucht, den Plebeiern
durch Ackergesetze eine materiell tagfähige Existenz
zu verschaffen (Liv.6,5f.). Die Not des Volkes und
die Unerbittlichkeit der Patrizier
wird von Liv.6,11-14 eindringlich geschildert.
- Das Schuldrecht der 12 Tafeln wird von Gellius dargestellt.
Gell.20,1,45-47:
Sic enim sunt, opinor, verba legis: "Aeris
confessi rebusque iure iudicatis triginta dies
iusti sunto. Post deinde manus iniectio esto,
in ius ducito. Ni iudicatum facit aut quis endo
eo in iure vindicit, secum ducito, vincito aut
nervo aut compedibus. Quindecim pondo ne minore
aut si volet maiore vincito. Si volet, suo vivito.
Ni suo vivit, qui eum vinctum habebit, libras
farris endo dies dato. Si volet, plus dato."
(46) Erat autem ius interea paciscendi ac, nisi
pacti forent, habebantur in vinculis dies
sexaginta. (47) Inter eos dies trinis nundinis
continuis ad praetorem in comitium producebantur,
quantaeque pecuniae iudicati essent, praedicabatur.
Tertiis autem nundinis capite poenas dabant
aut trans Tiberim peregre venum ibant. |
(45)
Die Gesetzesworte lauten, glaub' ich so: "Hat
einer die Schuld eingestanden und ist solche
zu Recht gesprochen (, d.h.: hat die Verurteilung
in Rechtsform stattgefunden), so soll er 30
gesetzmäßige Tage (Frist zur Abtragung
der Schuld) haben. Nach Ablauf derselben soll
Hand an ihn gelegt und er vor das Gericht gebracht
werden; wenn er diesem Rechtserkenntnisse nicht
Folge leistet, oder einer vor Gericht sich (nicht)
für ihn verbürgt, soll er (vom Gläubiger)
abgeführt werden können und dann gebunden
werden, entweder mit einem Riemen oder mit 15
Pfund schweren Fußschellen, nicht darunter,
aber so jener (Gläubiger) es will, auch
mit schwereren. Will er (der Schuldner) es,
kann er auf eigene Kosten leben; will er sich
nicht selbst beköstigen, so soll ihm der,
der ihn in Fesseln halten lässt, täglich
ein Pfund Mehl reichen lassen müssen. Will
er, so darf er ihm auch mehr verabreichen lassen."
(46) Indessen stand aber dem Schuldner das Recht
zu, sich mit dem Gläubiger zu setzen (zu
vergleichen), und kam kein Vergleich zu Stande,
so dauerte die Gefangenschaft 60 Tage fort.
(47) Innerhalb dieser 60 Tage wurde er (der
Schuldner) an drei unmittelbar hintereinander
folgenden Markttagen vor dem Praetor (= Konsul)
an Gerichtsstelle geführt und es wurde
öffentlich bekannt gemacht, einer wie großen
Schuld er war verurteilt worden. Allein am dritten
Markttag verurteilte man ihn zum Tod, oder er
konnte (von dem Gläubiger) jenseits des
Tiber
über Land (d.h. außerhalb der Stadt
auch) als Sklave verkauft werden. (Üb.
nach F.Weiss) |
- Marcus
Manlius Capitolinus unternimmt es jetzt, den Plebeiern
die Schuldenlast zu erleichtern. Über 400 Schuldner
soll er aus der Schuldhaft freigekauft und Schuldentilgung
durch Verkauf des ager
publicus gefordert haben. Er wird vom Dictator
Aulus Cossius zunächst ins Gefängnis gebracht,
muss dann aber wieder freigelassen werden (Liv.6,14-17,
Cic.rep.2,49).
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- Marcus Manlius Capitolinus hatte sein cognomen von
seinem Privathaus auf dem Kapitol.
Er macht sich zum Anwalt verschuldeter Plebeier,
wird aber von den Patriziern
beschuldigt, nach der Königsmacht zu streben.
Er wird wegen Hochverrat zum Tode verurteilt und den
Tarpeischen Felsen hinabgestürzt; sein Haus wird
geschleift. Für die Zukunft ist es verboten,
auf dem Kapitol
sein Privathaus zu bauen. (Liv.6,18-20; Diod.15,35;
Plut.Cam.36; Zonar.7,24).
- Der Zustand des Volkes verschlechtert sich ab 384
zunehmend (Liv.6,34)
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- Tusculum
hatte zwar die Feinde Roms unterstützt, unterwirft
sich aber wieder unverzüglich und bittet Rom
um Verzeihung. Es bekommt als erste Stadt überhaupt
den rechtlichen Status eines römisches Municipium
(civitas sine suffragio) (Liv.6,25f.; Dion.Hal.14,6;
Plut.Cam.38). So werden "veteres socii"
zu "novi cives" (Liv.6,36).
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- Die Römer besiegen Volsker
und Latiner
(Antium,
Ecetra, Praeneste)
bei Satricum (Liv.6,32f.). Die Antiaten
erleiden zuerst ihre Niederlage. Sie ergeben sich
und Antium
wird vielleicht auch römisches Municipium.
Erst 346 erscheinen sie wieder als Feinde Roms. Die
Pränestiner greifen allein Tusculum
an, erleiden aber dort eine vernichtende Niederlage.
Bis 339 machen sie nicht mehr von sich reden.
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- LEGES LICINIAE: Die Tribunen Gaius Licinius Stolo
und Lucius Sextius Sextinus Lateranus beantragen:
- Kein römischer Bürger darf mehr als
500 iugera (Morgen) Land besitzen (dies bezieht
sich wahrscheinlich nur auf den ager
publicus);
- bisherige Zinszahlungen sollen vom Kapital abgezogen
und der Rest in drei Jahresraten beglichen werden;
- Einer der beiden Konsuln
soll jeweils Plebeier
sein.
Liv.6,35,4f.:
creatique tribuni C. Licinius et L. Sextius
promulgavere leges omnes adversus opes patriciorum
et pro commodis plebis: unam de aere alieno,
ut deducto eo de capite, quod usuris pernumeratum
esset, id, quod superesset, triennio aequis
portionibus persolveretur; [5] alteram de
modo agrorum, ne quis plus quingenta iugera
agri possideret; tertiam, ne tribunorum
militum comitia fierent consulumque utique
alter ex plebe crearetur; cuncta ingentia
et, quae sine certamine maximo obtineri
non possent. |
(4)
Zu Volkstribunen
gewählt kündigte Gaius Licinius
und Lucius Sextius lauter Gesetze gegen
die Macht der Patrizier
und zum Vorteil des Volkes an: eins über
die Schulden, dass von der ganzen Summe
abgezogen werden solle, was an Zinsen bezahlt
war, und dass der Rest innerhalb drei Jahren
zu gleichen Teilen bezahlt werden solle;
(5) ein zweites über die Ausdehnung
des Landbesitzes, dass niemand mehr als
500 Morgen Land in Besitz nehmen solle;
ein drittes, Dass keine Versammlung für
die Wahl von Militärtribunen gehalten
werde, und dass der eine der beiden Konsuln
durchaus aus der Bürgerschaft gewählt
werden solle. Alles von großer Bedeutung,
so dass es ohne größte Anstrengung
nicht erreichbar war. (Üb. nach Gerlach) |
- Die Begründung für den dritten Gesetzesantrag
gibt Licinius so:
Liv.6,37,2-7:
atqui nec agros occupandi modum nec fenore
trucidandi plebem alium patribus unquam
fore, adfirmabant, nisi alterum ex plebe
consulem, custodem suae libertatis, plebi
fecissent. [3] contemni iam tribunos plebis,
quippe quae potestas iam suam ipsa vim frangat
intercedendo. [4] non posse aequo iure agi,
ubi imperium penes illos, penes se auxilium
tantum sit; nisi imperio communicato nunquam
plebem in parte pari rei publicae fore.
nec esse, quod quisquam satis putet, si
plebeiorum ratio comitiis consularibus habeatur;
nisi alterum consulem utique ex plebe fieri
necesse sit, neminem fore. [5] an iam memoria
exisse, cum tribunos militum idcirco potius
quam consules creari placuisset, ut et plebeiis
pateret summus honos, quattuor et quadraginta
annis neminem ex plebe tribunum militum
creatum esse? [6] qui crederent duobus
nunc in locis sua uoluntate impertituros
plebi honorem, qui octona loca tribunis
militum creandis occupare soliti sint, et
ad consulatum viam fieri passuros, qui tribunatum
saeptum tam diu habuerint? [7] lege obtinendum
esse, quod comitiis per gratiam nequeat,
et seponendum extra certamen alterum consulatum,
ad quem plebi sit aditus, quoniam in certamine
relictus praemium semper potentioris futurus
sit. |
(2)
Sie fügten die Versicherung hinzu,
dass doe Väter weder den Erweiterungen
des Landbesitzes, noch dem Druck des Volkes
durch Wucher ein Ziel setzen würden,
wenn nicht die Plebeier
den einen Konsul
als Hüter ihrer Freiheit aus ihrer
Mitte ernannt hätten. (3) Schon würden
die Volkstribunen
verachtet, da diese Gewalt ihre eigene Kraft
durch Einsprache zerstöre. Gleiches
Recht sei unmöglich, wo der eine Teil
die Herrschaft, der andere nur die Hilfeleistung
besitze. Nur durch Teilnahme an der Gewalt
würden die Plebeier
gleichen Anteil am Gemeinwesen haben, und
niemand solle es für genügend
halten, wenn bei den Konsulwahlen die Plebeier
berücksichtigt werden dürften;
wenn nicht ein Konsul
notwendig aus den Plebeiern
gewählt werden müsse, werde es
kein einziger werden; (5) ob sie denn schon
vergessen hätten, dass, während
man beschlossen habe, deswegen lieber Kriegstribunen
als Konsuln zu erwählen, damit auch
den Plebeiern
die höchste Ehre zugänglich wäre,
dass in 44 Jahren niemand aus den Plebeiern
zum Kriegstribunen gewählt worden sei.
(6) Ob sie denn glaubten, dass bei zwei
Stellen diejenigen freiwillig den Plebeiern
eine Ehre zukommen ließen, die acht
Plätze bei der Wahl von Kriegstribunen
einzunehmen gewagt hätten, und dass
die erlauben würden, dem Konsulat sich
zu nähern, die die die Würde der
Militärtribunen so lange abgeschlossen
gehalten hätten? (7) Man müsse
durchs Gesetz erreichen, was in den Wahlversammlungen
durch Gunst nicht erreicht werden könne,
und es müsse das eine Konsulat außerhalb
des Streites liegen, wozu die Plebeier
den Zugang hätten, weil, was streitig
gelassen würde, immer dem Mächtigen
als Belohnung zufallen würde. (Üb.
nach Gerlach) |
- Die Anträge konnten noch zehn Jahre (bis
367) verhindert werden, weil
die Patrizier
einzelne Tribunen für ihre Sache, das heißt
für ein Veto, gewinnen konnten (Liv.6,35).
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- Anarchische Unruhen verhindern mehrfach die Konsulatswahlen
(Liv.6,35,10; Diod.15,75,1)
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- Tempel der Iuno
Lucina am Mons Crispius (Fest der Matronalia am 1. März)
- Komödienbilder
auf Vasen aus Campanien (Phlyakenvasen)
- Maler Asteas
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- Die LEGES LICINIAE, die 376 von
den Volkstribunen
eingebracht worden waren, werden durch Vermittlung
des Marcus
Furius Camillus rechtskräftig. Statt der
Militärtribunen werden wieder zwei Konsuln gewählt,
von denen einer ein Plebeier
sein muss. (Liv.6,42; Plut.Cam.42; Ov.fast.1,643).
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Liv.6,42,9-11:
[9] vixdum perfunctum eum bello atrocior domi
seditio excepit, et per ingentia certamina
dictator senatusque victus, ut rogationes
tribuniciae acciperentur; et comitia consulum
adversa nobilitate habita, quibus L. Sextius
de plebe primus consul factus. [10] et ne
is quidem finis certaminum fuit. quia patricii
se auctores futuros negabant, prope secessionem
plebis res terribilesque alias minas civilium
certaminum venit, [11] cum tandem per dictatorem
condicionibus sedatae discordiae sunt concessumque
ab nobilitate plebi de consule plebeio, a
plebe nobilitati de praetore uno qui ius in
urbe diceret ex patribus creando. |
Kaum hatte er (M.
Furius Camillus) diesen Krieg (gegen die
Gallier)
beendet, als ihn ein weit größerer
Sturm zu Hause erwartete. Nach großen
Kämpfen wurden Dictator
und Senat
genötigt, die tribunizischen Anträge
anzunehmen, und es wurden gegen den Willen
des Adels Konsulatswahlen abgehalten, in denen
Lucius Sextius als erster Konsul aus den Plebeiern
gewählt wurde. (10) Und nicht einmal
das war das Ende des Streites. Weil die Patrizier
sich weigerten, die Bestätigung zu geben,
kam es beinahe zu einem Aufstand
der Bürger und zu anderen schrecklichen
Drohungen bürgerlicher Streitigkeiten.
Doch wurde durch den Dictator
die Zwietracht vermöge eines Vertrages
beschwichtigt, und der Adel gab dem Volk wegen
eines Konsuls aus der Bürgerschaft nach,
während diese dem Adel bewilligte, einen
Praetor aus den Vätern zu ernennen, der
das Recht in der Stadt sprechen sollte. (Üb.
nach Gerlach)
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- Die Zulassung der Plebeier
zum Konsulat führt zu einer deutlichen Entschärfung
der bisherigen Standeskämpfe und lässt einen
neuen Adel entstehen, der nicht mehr durch Geburt
sondern durch das Amt begründet ist: die Nobilität.
- Noch sieben Mal verstößt man in der Folgezeit
gegen das Gesetz und wählt zwei patrizische
Konsuln: 355, 354, 353, 351, 349, 345, 343 (Liv.7,17-28)
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- Konsulat des
- Lucius Aemilius Mamercinus (oder: Mamarcus)
- Lucius Sextius Lateranus
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- Zum Ausgleich für ihre Zugeständnisse
setzen die Patrizier
die Einsetzung eines
- patrizischen
Prätors für gerichtliche Aufgaben und
eines
- kurulischen Ädils für die üblichen
Aufgaben eines Ädils (Polizei-, Markt-, Tempelaufsicht,
Festspiele) durch.
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- Tempel der "Concordia" am Fuß des
Capitols zum Dank für das Ende der Ständekämpfe
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- Camillus
stirbt im hohen Alter von über 80 Jahren an der
Pest. (Liv.7,1; Plut.Cam.43
Liv.7,1,7-10:
[7] inde L. Genucio et Q. Servilio consulibus
et ab seditione et a bello quietis rebus, ne
quando a metu ac periculis vacarent, pestilentia
ingens orta. [8] censorem, aedilem curulem,
tres tribunos plebis mortuos ferunt, pro portione
et ex multitudine alia multa funera fuisse;
maximeque eam pestilentiam insignem mors quam
matura tam acerba M. Furi fecit. [9] fuit enim
vere vir unicus in omni fortuna, princeps pace
belloque, priusquam exsulatum iret, clarior
in exsilio, vel desiderio civitatis, quae capta
absentis imploravit opem vel felicitate qua
restitutus in patriam secum patriam ipsam restituit;
[10] par deinde per quinque et viginti annos
- tot enim postea vixit - titulo tantae gloriae
fuit dignusque habitus, quem secundum a Romulo
conditorem urbis Romanae ferrent. |
(7)
Darauf entstand unter den Konsuln Lucius Genucius
und Quintus Servilius, wo man vor auswärtigen
Kriegen, wie vor inneren Aufständen Ruhe
hatte, ein großes Sterben , damit die
Furcht und die Gefahr nie ganz aufhörten.
(8) Es sollen ein Zensor, ein kurulischer Aedil
und drei Volkstribunen
gestorben und auch aus der übrigen Bevölkerung
verhältnismäßig viele Todesfälle
vorgekommen sein. Besonders wurde diese Pest
durch den Tod des Marcus Furius bemerkenswert,
der trotz seines hohen Alters dennoch sehr bitter
empfunden wurde. (9) Denn er war wirklich in
jeder Lebenslage ein einzigartiger Mann, der
erste im Krieg und im Frieden, ehe er in die
Verbannung ging, berühmter noch in der
Verbannung, sei es durch die Sehnsucht der Bürgerschaft
nach ihm, die nach der Eroberung der Stadt die
Hilfe des Abwesenden anrief, sei es durch sein
Glück, wodurch er in seine Vaterstadt zurückgerufen
sie selbst durch seine Gegenwart wieder hergestellt
hat. Seitdem hatte er 25 Jahre lang -
denn so lang hat er nachher noch gelebt
- nicht nur dem Glanz eines solchen Ruhmes gemäß
gelebt, sondern war selbst würdig befunden
worden, der zweite Erbauer der Stadt Rom nach
Romulus
genannt zu werden. (Üb. nach Gerlach) |
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- Im Zusammenhang mit der Pest erstes Auftreten etruskischer
Schauspieler (histriones) mit kultischen Tanzdarbietungen
und Pantomime.
- Griechische Bühnen finden zur Ausstattung der
"ludi Romani" in Rom Eingang.
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- Konsulat des
- Gnaeus Genucius Aventinensis
- Lucius Aemilius Mamercinus (oder: Mamercus)
(II)
- dictator:
- magister equitum:
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- Ein Volkstribun
wollte den Dictator
Lucius
Manlius Capitolinus Imperiosus nach Ablauf seiner
Amtszeit wegen seiner Strenge belangen. Da zwang ihn
dessen Sohn Titus Manlius, obwohl er auch unter seinem
Vater schwer zu leiden hatte, mit dem Dolch in der
Hand, die Anklage gegen seinen Vater zu unterlassen.
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- Konsulat des
- dictator:
- Appius Claudius Crassus Inregillensis
- magister equitum:
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- Opfertod des Marcus Curtius: nachdem sich auf dem
Forum ein abgrundtiefer
Erdspalt aufgetan hatte. Nach dem Spruch eines Augurs
musste man, um den Bestand Roms zu sichern, dem Abgrund
ein kostbares Gut opfern. Da weihte sich Marcus Curtius
und stürzte sich samt Pferd in den Erdspalt.
(Liv.7,6)
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- Konsulat des
- dictator:
- Titus Quinctius Poenus Capitolinus Crispinus
- magister equitum:
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- Krieg gegen Tibur, das die Gallier
unterstützte (Liv.7,9)
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- Zweikampf des
Titus Manlius gegen einen gallischen Riesen, der
höhnisch einen Römer zum Zweikampf herausfordert.
Manlius besiegt ihn und nimmt ihm als Trophäe
nur eine goldene Halskette (torques) weg, nach der
er den Beinamen Torquatus erhielt (Liv.7,9-10; Claudius
Quadrigarius bei Gell.9,13).
- Die Gallier
flohen nach diesem Zweikampf, kehren aber im nächsten
Jahr bereits zurück.
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- Konsulat des
- dictator:
- magister equitum:
- Titus Quinctius Poenus Capitolinus Crispinus
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- Erneutes Vordringen der Gallier;
sie werden nach anfänglichem Zögern von
vom Dictator
Quintus Servilius an der Porta Collina geschlagen
(Liv.7,11).
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- Konsulat des
- Marcus Popillius Laenas
- Gnaeus Manlius Capitolinus Imperiosus
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- Konsulat des
- Gaius Fabius Ambustus
- Gaius Plautius Proculus
- dictator:
- magister equitum:
- Marcus Valerius Poplicola
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- Die Römer
im Krieg gegen die Nachbarstädte:
- sie erneuern das Bündnis mit Latium
(Liv.7,12)
Liv.7,12,7:
Gallici quoque belli fama increbrescebat.
sed inter multos terrores solacio fuit pax
Latinis petentibus data, et magna vis militum
ab his ex foedere vetusto, quod multis intermiserant
annis, accepta. |
Auch
wurde das Gerücht von einem Gallischen
Krieg immer stärker. Aber unter den
vielen Schrecknissen gereichte es zum Trost,
dass den Latinern
auf ihre Bitten der Friede bewilligt, und
dass eine beträchtliche Anzahl Kriegsvolk
von ihnen nach dem alten Bündnis gestellt
worden war. (Üb. nach Gerlach) |
- sie unterwerfen in dem seit 362
dauerndem Krieg die Herniker
(Liv.7,15) und
- führen gegen Tarquinii
Krieg (Liv.7,14).
Liv.7,15,9-11:
[9] eodem anno et a consulibus vario eventu
bellatum; nam Hernici a C. Plautio
devicti subactique sunt, Fabius collega
eius incaute atque inconsulte adversus Tarquinienses
pugnavit. [10] nec in acie tantum ibi cladis
acceptum quam quod trecentos septem milites
Romanos captos Tarquinienses immolarunt;
qua foeditate supplicii aliquanto ignominia
populi Romani insignitior fuit. [11] accessit
ad eam cladem et vastatio Romani agri, quam
Privernates, Veliterni deinde, incursione
repentina fecerunt. eodem anno duae tribus,
Pomptina et Publilia, additae; |
(9)
In dem selben Jahr wurde auch von den Konsuln
mit abwechselndem Glück gekämpft.
Denn die Herniker
wurden von Gaius Plautius besiegt und unterjocht.
Sein Amtsgenosse Fabius hat sich in einen
unbesonnenen und unüberlegten Kampf
mit den Tarquiniern eingelassen. (10) Und
nicht nur in der Schlacht wurde ein großer
Verlust erlitten, sondern die Tarquinier
opferten 307 gefangene römische Soldaten.
Durch deren grässliche Hinrichtung
wurde die Schande des römischen Volkes
bedeutend bemerkbarer. (11) Es kam zu dieser
Niederlage noch die Verwüstung des
römischen Gebietes, die die Privernaten
und hernach die Veliterner durch einen plötzlichen
Einfall angerichtet hatten. In dem selben
Jahr wurden auch zwei Tribus,
die Pomptina und die Publilia hinzugefügt.
(Üb. nach Gerlach) |
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- Die Zahl der Tribus
wird um die Pomptina und die Publilia auf 27 erhöht
(Liv.7,15,11; Plut.Cam.42)
- Gesetz des Tribunen Poetelius de ambitu (Liv.7,15)
Liv.7,15,12f.:
[12] et de ambitu ab C. Poetelio tribuno plebis
auctoribus patribus tum primum ad populum latum
est; [13] eaque rogatione novorum maxime hominum
ambitionem, qui nundinas et conciliabula obire
soliti erant, compressam credebant. |
Auch
wurde damals zuerst auf Veranlassung der Väter
von dem Volkstribunen
Gaius Petelius ein Antrag über Amtsbewerbung
an das Volk gestellt, und man glaubt, dass durch
diesen Gesetzesvorschlag vorzüglich die
Bewerbung der Leute ohne Geburt beschränkt
worden sei, die die Jahrmärkte und die
Plätze, wo sonst viel Volk zusammen kam,
zu beseuchen pflegten. (Üb. nach Gerlach) |
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- Die Gallier
erleiden durch den Dictator
Gaius Sulpicius bei Pedum erneut eine Niederlage (Liv.7,12-15).
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- Einführung des Unciarzinsfußes (d.h.
8â…“ Prozent) (Liv.7,16) durch den Volkstribunen Marcus
Duilius (lex de unciario fenore 8â…“ %).
Liv.7,16,1:
haud aeque laeta patribus insequenti anno, C.
Marcio Cn. Manlio consulibus, de unciario fenore
a M. Duillio L. Menenio tribunis plebis rogatio
est perlata; et plebs aliquanto eam cupidius
scivit. |
(1)
Nicht ebenso angenehm war den Vätern das
im folgenden Jahr unter den Konsuln Gaius Marcius
und Gnaeus Manlius durchgeführte Gesetz
über den Zinsfuß von 8â…“ Prozent.
Die Bürgerschaft beschoss dies mit einiger
Leidenschaft und nahm den betreffenden Gesetzesvorschlag
begierig an. (Üb. nach Gerlach) |
- Es wird eine Steuer auf die Freilassung (manumissio)
eines Sklaven eingeführt, die sich auf 5% des
Sklavenwertes beläuft.
- Der Zinssatz für Darlehen wird auf höchstens
10% festgesetzt.
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- Konsulat des
- (erster plebeischer) dictator
- magister equitum:
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- Gaius Marcius Rutilus wird als erster "dictator
de plebe" (Liv.7,17). Der Senat
findet sich nicht bereit, ihm einen Triumph
zuzubilligen.
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- Konsulat des
- oder:
- Marcus Popillius Laenas (III)
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- Erster Vertrag und Bündnis mit den Samniten,
wahrscheinlich zur Abwehr der Gallier.
- Tibur ergibt sich
Liv.7,19,1-4:
duo bella eo anno prospere gesta: cum Tarquiniensibus
Tiburtibusque ad deditionem pugnatum. Sassula
ex his urbs capta; ceteraque oppida eandem fortunam
habuissent, ni universa gens positis armis in
fidem consulis venisset. [2] triumphatum de
Tiburtibus; alioquin mitis victoria fuit. in
Tarquinienses acerbe saevitum; multis mortalibus
in acie caesis ex ingenti captivorum numero
trecenti quinquaginta octo delecti, nobilissimus
quisque, qui Romam mitterentur; [3] volgus aliud
trucidatum. nec populus in eos, qui missi Romam
erant, mitior fuit: medio in foro omnes virgis
caesi ac securi percussi. id pro immolatis in
foro Tarquiniensium Romanis poenae hostibus
redditum. [4] res bello bene gestae, ut Samnites
quoque amicitiam peterent, effecerunt. legatis
eorum comiter ab senatu responsum; foedere in
societatem accepti. |
(1)
Zwei Kriege wurden in diesem Jahr geführt;
mit den Tiburtern wurde gekämpft, bis sie
sich unterwarfen. Die Stadt Sassula wurde erobert,
und die übrigen Städte hätten
das gleiche Schicksal gehabt, wenn nicht das
ganze Volk die Waffen niedergelegt und sich
dem Schutz des Konsuls übergeben hätte.
(2) Über die Tiburter triumphierte
man, sonst zeigten sich die Sieger milde. Gegen
die Tarquinier aber wütete man schonungslos.
Nachdem viele Menschen in der Schlacht getötet
worden waren, wurden aus der Zahl der Gefangenen
dreihundertachtundfünfzig der Vornehmen
ausgewählt, um nach Rom geführt zu
werden. (3) Alle übrigen wurden niedergemacht.
Auch gegen die, die man nach Rom geschickt hatte,
war das Volk
nicht milder. Sie wurden alle mitten auf dem
Markt mit Ruten ausgepeitscht und mit dem Beil
hingerichtet. Mit dieser Strafe wurde den Feinden
vergolten, dass sie auf dem Markt der Tarquinier
die Römer geopfert hatten. (4) Die glücklich
geführten Kriege bewirkten, dass auch die
Samniten
die Freundschaft der Römer suchten. Der
Senat
antwortete ihren Gesandten freundlich und sie
wurden kraft eines Vertrages als Verbündete
angenommen. (Üb. nach Gerlach) |
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- Konsulat des
- dictator:
- magister equitum:
- Aulus Cornelius Cossus Arvina
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- Caere tritt aus dem etruskischen
Städtebund aus und unterwirft sich den Römern.
- Flottenunternehmen gegen Korsika.
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- Konsulat des
- dictator:
- magister equitum:
- Lucius Aemilius Mamercinus (oder: Mamercus)
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- Mit der Ordnung des Schuldenwesens wird eine Kommission
aus 5 Männern beauftragt. (Liv.7,21)
Liv.7,21,5:
inclinatis semel in concordiam animis novi consules
fenebrem quoque rem, quae distinere una animos
videbatur, levare adgressi solutionem alieni
aeris in publicam curam verterunt quinqueviris
creatis, quos mensarios ab dispensatione pecuniae
appellarunt. [6] meriti aequitate curaque sunt,
ut per omnium annalium monumenta celebres nominibus
essent; fuere autem C. Duillius, P. Decius Mus,
M. Papirius, Q. Publilius et T. Aemilius. [7]
qui rem difficillimam tractatu et plerumque
parti utrique, semper certe alteri gravem cum
alia moderatione tum impendio magis publico
quam iactura sustinuerunt. [8] tarda enim nomina
et impeditiora inertia debitorum quam facultatibus
aut aerarium mensis cum aere in foro positis
dissolvit, ut populo prius caveretur, aut aestimatio
aequis rerum pretiis liberavit, ut non modo
sine iniuria sed etiam sine querimoniis partis
utriusque exhausta vis ingens aeris alieni sit.
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(5)
Da sich die Gemüter nun einmal zur Eintracht
neigten, suchten die neuen Konsuln auch das
Schuldenwesen , das allein die Gemüter
zu trennen schien, zu mildern und machten die
Bezahlung der Schulden zu einer Staatsangelegenheit.
Sie erwählten fünf Männer, die
sie wegen der Auszahlung des Geldes Wechsler
nannten. (6) Sie haben durch ihre Sorgfalt und
Billigkeit erreicht, dass ihre Namen durch die
Erwähnung aller Jahrbücher gefeiert
worden sind. Es waren Gaius Duellius, Publius
Decius Mus, Marcus Papirius, Quintus Publilius
und Titus Aemilius. (7) Diese erledigten einen
sehr schwer zu behandelnden Gegenstand, der
meistens für beide Teile, immer aber für
einen von beiden drückend war, teils im
übrigen durch ihre Mäßigung,
teils mehr mit Verwendung öffentlicher
Gelder als mit Verlust. (8) Denn schon lange
ausstehende Schuldposten, die schwieriger waren
wegen der Trägheit der Gläubiger als
wegen der Vermögensumstände, bezahlte
entweder der Schatz durch Aufstellung von Tischen
mit Geld auf dem Forum,
doch so, dass dem Staat vorher Bürgschaft
geleistet wurde, oder es tilgte sie eine Schätung
nach einem billigen Maßstab, so dass nicht
nur ohen Unrecht, sondern sogar ohne Beschwerde
der beiden Parteien eine ungeheure Schuldenlast
getilgt wurde. (Üb. nach Gerlach) |
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- Erneute Niederlage der Gallier
(Liv.7,23f.).
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- Konsulat des
- dictator:
- magister equitum:
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- Waffenstillstand mit Tarquinii
auf vierzig Jahre (Liv.7,22)
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- Gaius Marcius Rutilus wird der erste plebeische
Zensor. (Liv.7,22)
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- Konsulat des
- Marcus Popillius Laenas (IV)
- Lucius Cornelius Scipio
- dictator:
- magister equitum:
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- Konsulat des
- oder:
- Marcus Aemilius
- Titus Quinctius
- dictator:
- magister equitum:
- Aulus Cornelius Cossus Arvina
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- Zweikampf des Marcus
Valerius mit einem Gallier.
Er erhält den Beinamen Corvus, weil sich bei
Kampfbeginn ein Rabe (corvus) auf seinen Helm gesetzt,
den Gallier
angegriffen und ihm das Gesicht zerhackt haben soll.
(Liv.7,25f.; Gell.9,11; Dion.Hal.15,1, Vir.ill.29;
Eutr.2,6)
- Nach dem siegreichen Zweikampf des Marcus
Valerius Corvus besiegt der Konsul Lucius
Furius Camillus, der Sohn des bekannten Dictators,
die Gallier
entscheidend, so dass sie für längere Zeit
Ruhe geben (Polyb.2,18,4-9).
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- Konsulat des
- dictator:
- magister equitum:
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- Zweiter Vertrag mit Karthago
(Liv.7,27; Diod.16,69; von Polyb.3,22-24 nicht erwähnt):
Anerkennung der beiderseitigen Interessenssphären:
Karthago
erkennt die Vormacht Roms in Latium
an, dafür hält sich Rom aus dem westlichen
Mittelmeer fern. In Sizilien
darf man freien Handel treiben.
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- Senkung des Zinsfußes auf eine halbe Unze
(Liv.7,27)
Liv.7,27,1-4:
exercitibus dimissis, cum et foris pax et domi
concordia ordinum otium esset, ne nimis laetae
res essent, pestilentia civitatem adorta coegit
senatum imperare decemviris, ut libros Sibyllinos
inspicerent; eorumque monitu lectisternium fuit.
[2] eodem anno Satricum ab Antiatibus colonia
deducta restitutaque urbs, quam Latini diruerant.
et cum Carthaginiensibus legatis Romae foedus
ictum, cum amicitiam ac societatem petentes
venissent. [3] idem otium domi forisque mansit
T. Manlio Torquato, C. Plautio consulibus. Semunciarium
tantum ex unciario fenus factum et in pensiones
aequas triennii, ita ut quarta praesens esset,
[4] solutio aeris alieni dispensata est; et
sic quoque parte plebis adfecta fides tamen
publica privatis difficultatibus potior ad curam
senatui fuit. levatae maxime res, quia tributo
ac dilectu supersessum. |
(1)
Nachdem die Heere entlassen waren, herrschte
gegen das Ausland Friede und daheim bei der
Eintracht der Stände Ruhe. Aber damit der
Zustand nicht allzu erfreulich wäre, befiel
eine Seuche die Bürgerschaft und nötigte
den Senat,
den zehn Männern zu befehlen, sie sollten
die Sibyllinischen
Bücher einsehen. Auf ihre Mahnung wurde
ein allgemeines Göttermahl veranstaltet.
(2) In dem selben Jahr wurde eine Niederlassung
in Satricum von den Antiaten
angelegt und die Stadt wieder hergestellt, die
die Latiner
zerstört hatten. Mit den karthagischen
Gesandten wurde in Rom ein Bündnis geschlossen,
da sie gekommen waren, um Friede und Freundschaft
zu erbitten. (3) Eben die selbe innere und äußere
Ruhe blieb unter den Konsuln
Titus Manlius Torquatus und Gaius Plautius.
Es wurde nur der Zinsfuß von 8â…“ auf 8â…™
herabgesetzt und die Tilgung der Schulden auf
gleiche Abzahlungen für drei Jahre festgesetzt,
so dass die vierte Zahlung auf der Stelle geleistet
wurde. (4) Obgleich auch so ein Teil der Plebeier
litt, war doch die Aufrechterhaltung des allgemeinen
Vertrauens dem Senat
ein wichtigerer Gegenstand der Sorge als die
Schwierigkeiten der einzelnen. Eine Milderung
trat ein, weil keine Steuer und keine Aushebung
nötig war. (Üb. nach Gerlach) |
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- Volsker
und Antiaten
erheben sich noch einmal gegen Rom, erleiden aber
bei Satricum eine Niederlage (Liv.7,27,5-9).
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- Konsulat des
- Marcus Fabius Dorsuo
- Servius Sulpicius Camerinus Rufus
- dictator:
- magister equitum:
- Gnaeus Manlius Capitolinus Imperiosus
|
- Die Römer besiegen die Aurunker
und erobern Sora (Liv.7,28)
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- Konsulat des
- dictator:
- Publius Valerius Poplicola
- magister equitum:
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- Tempel der Iuno Moneta auf dem Kapitol.
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