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  • Sardeis (Σάρδεις) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Sardes Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus ../mapLandkarte
  • Selinus (Σελινοῦς) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus ../mapLandkarte
    1. Um 629 von Megara Hyblaia (100 Jahre nach Gründung der Mutterstadt) an der Südwestküste Siziliens gegründet. Zahlreiche Tempel unterstreichen Wohlstand und Bedeutung der Stadt. Die vier Haupttempel liegen auf der Akropolis. Auch von der Ummauerung der Akropolis haben sich nennenswerte Rest erhalten. Der Tempel C ist für seine Metopen berühmt: Perseus und Medusa, Herakles und Kerkopen, Viergespann. Drei weitere Tempel befinden sich auf einem weiteren Hügel. Von ihnen gehörte ein Tempel der Hera, ein anderer, der der größte, allerdings unvollendet ist, dem Apollon. Vom Heratempel stammen ebenfall berühmte Metopen: Zeus und Hera, Athena und Gigant, Artemis und Aktaion.
      Thuk.6,4,2: καὶ ἔτη οἰκήσαντες πέντε καὶ τεσσαράκοντα καὶ διακόσια ὑπὸ Γέλωνος τυράννου Συρακοσίων ἀνέστησαν ἐκ τῆς πόλεως καὶ χώρας. πρὶν δὲ ἀναστῆναι, ἔτεσιν ὕστερον ἑκατὸν ἢ αὐτοὺς οἰκίσαι, Πάμιλλον πέμψαντες Σελινοῦντα κτίζουσι, καὶ ἐκ Μεγάρων τῆς μητροπόλεως οὔσης αὐτοῖς ἐπελθὼν ξυγκατῴκισεν. Nachdem sie dort (in Megara Hyblaia) 245 Jahre gelebt hatten, wurden sie von Gelon, dem Tyrannen von Syrakus, aus der Stadt und dem Land vertrieben. Aber noch vor ihrer Vertreibung, 100 Jahre nach ihrer eigenen Ansiedlung schicken sie Pamillos und gründen Selinus. Dieser war aus ihrer Mutterstadt Megara zu ihnen gekommen und führte mit ihnen die Siedlung durch (Übersetzung: E.Gottwein)
      • Ende 5. Jh. durch Karthager zerstört
      • 409 stellt Hippodamos die Mauern wieder her
      • 250 Endgültige Zerstörung im 1. Punischen Krieg.
    2. Stadt in Kilikien, woKaiser Traian starb. [nach Lübker]
  • Seller (Σελλοί) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Heller ( Ἑλλοί) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Helloper (Ἕλλοπες) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Die Seiler wurden auch Heller und Helloper genannt und waren ein pelasgisches Volk (Strab.p. 327f.). Sie siedelten nach ausgedehnten Wanderungen am Westabhang des Tomarosgebirges und im Süden des Sees Pambotis (j. See von Janina). Das uralte Orakel in Dodona lag in ihren Händen, sie stellten die Priester (ὑποφῆται). (Hom.Il.16,234; Hom.Od.14,327; Herod.2,54ff.; Soph.Trach.1166) (nach C.Peter)
  • Selymbria (Σηλυμβρία) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus ../mapLandkarte
    • Um 662 von Megara in Thrakien an der Nordküste der Propontis gegründet, jedenfalls kurz vor Byzantion (660). (Strab.7,6,1)
      Skymn.719: ἐχομένη Σηλυμβρία, | ἣν οἱ Μεγάρεις κτίζουσι πρὶν Βυζαντίου. anschließend Selymbria, das die Megarer vor Byzantion gründen.
      Steph.Byz.: Σηλυμβρία, πόλις Θρᾴκης, κέκληται δὲ ἀπὸ Σήλυος. Βρία κατὰ Θρᾷκας ἡ πόλις. Die thrakische Stadt Selymbria ist nach Selyj benannt. Unter den Thrakern heißt die Stadt Bria.
    • Selymbria war Mitglied im Attischen Seebund. [nach Lübker]
  • Seriphos (ἡ Σέριφος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus ../mapLandkarte
    • Eine der kleinsten Kykladeninseln, zwischen Kythnos und Siphnos, westlich von Paros. Reich an Eisenerz. Mit zwei, dann drei Talenten Tribut Mitglied des Attischen Seebundes.
  • Sidon (ἡ Σιδών, ῶνος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Bedeutende phönizische Hafenstadt, die ihre Blüte durch den Mittelmeerhandel zwischen 1600 und 1200 v.Chr. erlebte und an der phönizischen Kolonisation teilnahm. Danach lief Tyros ihr den Rang ab. 351 v.Chr. fiel sie den Persern zum Opfer. Nach der Eroberung durch Alexander d.Gr.  (333 v.Chr.) verlor sie noch mehr an Bedeutung und büßte sie unter den Römern (seit 64 v.Chr.) ganz ein.
  • Sikyon (Σεκυών) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus ../mapLandkarte
    • Hauptstadt der Landschaft Sikyonia auf der Peloponnes im fruchtbaren Asopostal. Blütezeit unter der Tyrannis der Orthagoriden (Kleisthenes ca. 590-560). Kunstindustrie (protokorinthische Vasen).
    • nach 394 von Sparta besetzt
    • 369 mit Theben verbündet
    • 368-366 Tyrannis des Euphron
    • seit 315 makedonisch
    • 314 vergeblicher Befreiungsversuch
    • Residenz der Kratesipolis, von dieser 308 Ptolemaios überlassen
    • 303 von Demetrios zerstört und weiter oberhalb neu gegründet
    • 272 unabhänigig von Antigonos unter dem Tyrannen Kleon, Republik unter Kleinias (†269/8)
    • 251 nach wechselreicher Tyrannis zum Achaiischen Bund und bald dessen wichtigste Stadt
    • 224 Belagerung durch Kleomenes
    • 56 seiner Bilder beraubt [nach Lübker]
  • Sinope (Σινώπη) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus ../mapLandkarte
    • Griechische Schwarzmeerstadt. Nach einer ersten Gründung um 770 (oder 786) von den Milesiern 630 ein zweites Mal besiedelt. Sinope selbst ist Mutterstadt vieler weiterer Gründungen am Pontos. Es kan lange seine Unabhängigkeit von den Persern bewahren.

      Skymn.941-952:
      Εἶτεν Σινώπη πόλις ἐπώνυμος μιᾶς
      Ἀμαζόνων, ὧν πλησίον τὸ χωρίον,
      ἥν ποτε μὲν ᾤκουν εὐγενεῖς ὄντες Σύροι,
      μετὰ ταῦτα δ', ὡς λέγουσιν, Ἑλλήνων ὅσοι
      ἐπ' Ἀμαζόνας διέβησαν, Αὐτόλυκός τε καί
      σὺν Δηιλέοντι Φλόγιος, ὄντες Θετταλοί,
      ἔπειτα δ' Ἁβρώνδας γένει Μιλήσιος·
      ὑπὸ Κιμμερίων οὗτος δ' ἀναιρεῖσθαι δοκεῖ·
      μετὰ Κιμμερίους Κῷος, πάλιν δὲ Κρητίνης,
      οἱ γενόμενοι φυγάδες ὅρων Μιλησίων·
      οὗτοι συνοικίζουσι δ' αὐτήν, ἡνίκα
      ὁ Κιμμερίων κατέδραμε τὴν Ἀσίαν στρατός.

      (Übersetzung: E.Gottwein)
      Dann die Stadt Sinope, links von einer
      der Amazonen, deren Fluren in der Nähe sind;
      diese bewohnten einst edle Syrer,
      danach, wie es heißt, alle Griechen, die
      gegen die Amazonen zogen, Autolykos und
      mit Deileon Phlogios, die Thessaler waren,
      dann Abrondas, ein geborener Milesier.
      den scheinen die Kimmerier beseitigt zu haben;
      nach den Kimmeriern Koos, und wiederum Kretines,
      die Milet über seine Grenzen verbannt hatte;
      diese besiedelten sie gemeinsam, sobald
      der Kimmerier Heer nach Asien abgezogen war.

      • 375 von Datames erobert, später unter der Herrschaft der Diadochen
      • 183 Eroberung durch Pharnakes. Hauptstadt der pontischen Könige bis zur Einnahme durch Lucullus
      • 47 von Pharnakes II. zurückgewonnen
      • Römische Kolonie [nach Lübker]
     
  • Sipylos (Σίπυλος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Sipylon (Σίπυλον) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus ../mapLandkarte
    • Berg in Lydien an der Grenze zu Pgrygien. Zweig des Tmolosgebirges, längs des Hermos, bis zu 2000 m hoch. Dort steht der Thron des Pelops und ein Heiligtum der Rhea, Berühmt durch das Reliefbild der Magna Mater und dadurch, dass die Tränen vergießende Niobe dort zu Fels erstarrt sein soll. Der Name leitet sich von verschiedenen mythologischen Figuren namens Σίπυλος her
  • Skythen (Σκύθαι) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus ../mapLandkarte
    • Reiter- und Nomadenvolk in der südrussischen Steppe nördlich vom Schwarzen Meer. Für sie ist das 4. Buch Herodots die antike Hauptquelle.
    • Ihre Ursprungssage ("Archäologie") findet sich bei Herod.4,5ff.:
      • Nach skythischer Version war ihr Ahnherr Targitaos. Von seinen drei Söhnen leiteten sich einzelne Stämme her, die insgesamt Skoloten hießen: von Arpoxais die Katiaren und Traspier, von Lipoxais die Aucheten und von Kolaxais die Paralaten.
      • Nach der Version der am Pontos lebenden Hellenen (Herakleoten) (Herod.4,10) war Skythes, der jüngste Sohn des Herakles mit Echidna, der Stammvater aller skythischer Könige. Seine beiden älteren Brüder Agathyrsos und Gelonos, die die von Herakles gestellte Aufgabe nicht hatten lösen können, mussten das Land verlassen.
      • nach einer dritten Erzählung (Herod.4,11), der Herodot die meiste Plausibilität zubilligt, sollen die Skythen, die zuvor als Nomaden in Asien lebten, unter dem Druck der Massageten über den Fluss Araxes in das Land der Kimmerier eingewandert sein und diese vertrieben haben.
    • 634, zu Beginn der Herrschaft des Kyaxares als König der Meder fallen die Skythen in Asien ein

      Herod.1,103: <Κυαξάρει> περικατημένῳ τὴν Νίνον ἐπῆλθε Σκυθέων στρατὸς μέγας, ἦγε δὲ αὐτοὺς βασιλεὺς ὁ Σκυθέων Μαδύης Προτοθύεω παῖς· οἳ ἐσέβαλον μὲν ἐς τὴν Ἀσίην Κιμμερίους ἐκβαλόντες ἐκ τῆς Εὐρώπης, τούτοισι δὲ ἐπισπόμενοι φεύγουσι οὕτω ἐς τὴν Μηδικὴν χώρην ἀπίκοντο. [Übersetzung]

    • 632 unterwerfen die Skythen auch Palästina

      Herod.1,104f.: (104) Ἔστι δὲ ἀπὸ τῆς λίμνης τῆς Μαιήτιδος ἐπὶ Φᾶσιν ποταμὸν καὶ ἐς Κόλχους τριήκοντα ἡμερέων εὐζώνῳ ὁδός, ἐκ δὲ τῆς Κολχίδος οὐ πολλὸν ὑπερβῆναι ἐς τὴν Μηδικήν, ἀλλ' ἓν τὸ διὰ μέσου ἔθνος αὐτῶν ἐστι, Σάσπειρες, τοῦτο δὲ παραμειβομένοισι εἶναι ἐν τῇ Μηδικῇ. Οὐ μέντοι οἵ γε Σκύθαι ταύτῃ ἐσέβαλον, ἀλλὰ τὴν κατύπερθε ὁδὸν πολλῷ μακροτέρην ἐκτραπόμενοι, ἐν δεξιῇ ἔχοντες τὸ Καυκάσιον ὄρος. Ἐνθαῦτα οἱ μὲν Μῆδοι συμβαλόντες τοῖσι Σκύθῃσι καὶ ἑσσωθέντες τῇ μάχῃ τῆς ἀρχῆς κατελύθησαν, οἱ δὲ Σκύθαι τὴν Ἀσίην πᾶσαν ἐπέσχον. (1,105) Ἐνθεῦτεν δὲ ἤισαν ἐπ' Αἴγυπτον. Καὶ ἐπείτε ἐγένοντο ἐν τῇ Παλαιστίνῃ Συρίῃ, Ψαμμήτιχός σφεας Αἰγύπτου βασιλεὺς ἀντιάσας δώροισί τε καὶ λιτῇσι ἀποτρέπει τὸ προσωτέρω μὴ πορεύεσθαι. Οἱ δὲ ἐπείτε ἀναχωρέοντες ὀπίσω ἐγίνοντο τῆς Συρίης ἐν Ἀσκάλωνι πόλι, τῶν πλεόνων Σκυθέων παρεξελθόντων ἀσινέων, ὀλίγοι τινὲς αὐτῶν ὑπολειφθέντες ἐσύλησαν τῆς Οὐρανίης Ἀφροδίτης τὸ ἱρόν.

      (104) Der Weg vom Maiotis-See zum Phasis und den Kolchern dauert für einen guten Läufer 30 Tage. Von Kolchis ist es nicht weit, nach Medien hinüber zu gelangen. Nur ein Volk liegt dazwischen, die Saspeirer; hat man dieses hinter sich gelassen, ist man in Medien. Allerdings fielen die Skythen nicht dort ein, sondern schlugen den weit längeren Weg oberhalb davon ein mit dem Kaukasos zur Rechten. Dort trafen die Meder auf die Skythen, verloren die Schlacht und büßten ihre Herrschaft ein. Die Skythen aber bemächtigten sich ganz Asiens. (105) Von dort zogen sie gegen Ägypten, und als sie in das syrische Palästina gelangt waren, kam ihnen der ägyptische Pharao Psammetichos entgegen und bringt sie mit Geschenken und Bitten davon ab, weiterzuziehen. Als sie auf ihrem Rückweg in die syrische Stadt Askalon kamen, zog die Mehrheit der Skythen ohne Übergiffe weiter, einige von ihnen aber blieben zurück und plünderten den Tempel der Aphrodite Urania. (Übersetzung: E.Gottwein)
    • Die Skythenherrschaft über Asien dauerte 28 Jahre bis 607.

      Herod.1,106.: Ἐπὶ μέν νυν ὀκτὼ καὶ εἴκοσι ἔτεα ἦρχον τῆς Ἀσίης οἱ Σκύθαι, καὶ τὰ πάντα σφι ὑπό τε ὕβριος καὶ ὀλιγωρίης ἀνάστατα ἦν. Χωρὶς μὲν γὰρ φόρον ἔπρησσον παρ' ἑκάστων τὸ ἑκάστοισι ἐπέβαλλον, χωρὶς δὲ τοῦ φόρου ἥρπαζον περιελαύνοντες τοῦτο, ὅ τι ἔχοιεν ἕκαστοι. Καὶ τούτων μὲν τοὺς πλέονας Κυαξάρης τε καὶ Μῆδοι ξεινίσαντες καὶ καταμεθύσαντες κατεφόνευσαν, καὶ οὕτω ἀνεσώσαντο τὴν ἀρχὴν Μῆδοι καὶ ἐπεκράτεον τῶν περ καὶ πρότερον, καὶ τήν τε Νίνον εἷλον (ὡς δὲ εἷλον, ἐν ἑτέροισι λόγοισι δηλώσω) καὶ τοὺς ᾿Ασσυρίους ὑποχειρίους ἐποιήσαντο πλὴν τῆς Βαβυλωνίης μοίρης. Μετὰ δὲ ταῦτα Κυαξάρης μέν, βασιλεύσας τεσσεράκοντα ἔτεα σὺν τοῖσι Σκύθαι ἦρξαν, τελευτᾷ.

      28 jahre herrschten nun die Skythen über Asien und verwüsteten alles aus Übermut und Geringschätzung. Denn einerseits zogen sie von allen den Tribut ein, den sie ihnen im einzelnen auferlegt hatten, andererseits zogen sie umher und raubten alles, was jeder hatte. Einen Großteil von ihen bewirteten Kyaxares und seine Meder, machten sie trunken und töteten sie. So verschafften sich die Meder wieder die Herrschaft und herrschten über die selben Völker wie zuvor. Auch nahmen sie Ninos ein (wie sie es einnahmen, werde ich an anderer Stelle berichten) und unterwarfen die Assyrer außer dem babylonischen Teil. Danach starb Kyaxares, nachdem er 40 Jahre (einschließlich der Skythenherrschaft) geherrscht hatte. (Übersetzung: E.Gottwein)
    • Dareios unternahm 514 v.Chr. einen wenig erfolgreichen Feldzug. Ab der Mitte des 4. Jh. verloren sie ihre geschichtliche Bedeutung. Später traten die Sarmaten an ihre Stelle.
    • 2001 fanden russische und deutsche Archäologen im "Tal der Könige" in der Republik Tuva zum ersten Mal ein skythisches Fürstengrab mit reichen Goldfunden. Inzwischen wurden mehr als zwanzig weitere Gräber mit ebenfalls reichen Funden freigelegt.
  • Smyrna (Σμύρνα) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Smyrna
    • Aiolische Kolonie an der Mündung des Hermos und eine der 12 aiolischen Bundesstädte. Es wurde um 690 v.Chr. von Kolophon erobert, umgesiedelt und in den Ionischen Bund integriert (Herod.1,150; Paus.).
      Paus.7,5,1 Σμύρναν δὲ ἐν ταῖς δώδεκα πόλεσιν οὖσαν Αἰολέων καὶ οἰκουμένην τῆς χώρας, καθ' ἃ καὶ ἐς ἐμὲ ἔτι πόλιν [ἣν] καλοῦσιν ἀρχαίαν, Ἴωνες ἐκ Κολοφῶνος ὁρμηθέντες ἀφελόμενοι τοὺς Αἰολεῖς ἔσχον· χρόνῳ δὲ ὕστερον καὶ Ἴωνες μετέδοσαν Σμυρναίοις τοῦ ἐν Πανιωνίῳ συλλόγου. Ἀλέξανδρος δὲ ὁ Φιλίππου τῆς ἐφ' ἡμῶν πόλεως ἐγένετο οἰκιστὴς κατ' ὄψιν ὀνείρατος Smyrna gehörte zu den 12 aiolischen Städten und lag in dem Landstrich, wo bis in meine Zeit die sogenannte Altstadt liegt. Aber aus Kolophon rückten Ionier an und nahmen den Aiolern die Stadt auf Dauer weg. Einige Zeit später ließen die Ionier die Smyrnaier sogar an der Versammlung im Panionion teilnehmen. Philipps Sohn Alexander wurde auf Grund eines Traumgesichts Gründer unserer heutigen Stadt. (Übersetzung: E.Gottwein)
      Um 575 von Alyattes erobert. Heimat des Mimnermos. Erst in hellenistischer Zeit wurde es von Lysimachos und Antigonos nach Alexanders Vorstellungen als Neu-Smyrna neu errichtet. Lysimachos nennt es nach seiner Tochter Eurydikeia. In der Kaiserzeit ist Smyrna neben Pergamon Zentrum des Kaiserkultes in der Provinz Asia.
    • In Smyrna lebte Publius Rutilius Rufus in der Verbannung. gibt Cic.rep.1,13 vor, dort von ihm über die Gespräche unterrichtet worden zu sein,, die er in de re publica berichtetdarstellt.
     
  • Stageira (τὰ Στάγειρα) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus , Stageiros (ἡ Στάγειρος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte
    • 655 v.Chr. von Andros aus an der Ostküste der Chalkidike gleichzeitig mit Akanthos gegründet. Aristoteles' Geburtsort.
      • Mitglied im Attischen Seebundes
      • 348 von Philipp v. Makedonien zerstört, doch von ihm aus Anerkennung gegenüber Aristoteles wieder aufgebaut.
  • Stratonikeia (Στρατονίκεια) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte, Stratonike (Στρατονίκη) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte
    • (1) Stratonikeia, verschiedentlich auch: Stratonike (Eutr.4,20,7; Strab.14,658)
      • Stadt in Karien, die Antiochos Soter durch Synoikismos von mindestens 10 Demen zu Ehren seiner Gattin Stratonike gegründet hatte.
      • Von Philippos V. erobert.
      • Seit 201 ptolemaiisch, makedonisch.
      • Seit 197 rhodisch
      • 130 hatte sich Aristonikos dorthin zurückgezogen und wurde dort von dem römischen Konsul Perperna (als Nachfolger von Crassus) geschlagen. (Eutr.4,20,7)
      • Die Römer honorieren der Widerstand der Stadt gegen Mithridates.
    • (2) Stratonike
      • Lydische Stast am Kaikos, später Hadrianopolis
  • Sybaris (Σύβαρις) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte
    • Eine achaiische Kolonie, unter Mitwirkung von Troizenern 721 (709) in günstiger Handelslage zwischen Krathis und Sybaris gegründet.
    • Sie entwickelt sich im 6. Jh. zur größten griechischen Stadt in Unteritalien, die ihrerseits eigene Kolonien gründet: Poseidonia, Laos, Skidros.
    • 510 wird sie von Kroton zerstört. Versuche, die Stadt wieder zu besiedeln, scheitern.
    • 444 Neugründung am Taeis, Umbenennung in Thurioi. Untergang durch die Brettier um 350
    • Sybaris wird zum Typus einer Stadt, die durch Luxus und Wohlleben ihren eigenen Untergang besiegelt.
    • Aristot.Pol.1308a28ff; Scymn.340. [nach Lübker]
      Strab.6,1,13: Ἐφεξῆς δ' ἐστὶν ἐν διακοσίοις σταδίοις Ἀχαιῶν κτίσμα ἡ Σύβαρις δυεῖν ποταμῶν μεταξύ, Κράθιδος καὶ Συβάριδος· οἰκιστὴς δ' αὐτῆς ὁ ῏Ισος Ἑλικεύς. τοσοῦτον δ' εὐτυχίᾳ διήνεγκεν ἡ πόλις αὕτη τὸ παλαιόν, ὥστε τεττάρων μὲν ἐθνῶν τῶν πλησίον ἐπῆρξε, πέντε δὲ καὶ εἴκοσι πόλεις ὑπηκόους ἔσχε, τριάκοντα δὲ μυριάσιν ἀνδρῶν ἐπὶ Κροτωνιάτας ἐστράτευσεν, πεντήκοντα δὲ σταδίων κύκλον συνεπλήρουν οἰκοῦντες ἐπὶ τῷ Κράθιδι. ὑπὸ μέντοι τρυφῆς καὶ ὕβρεως ἅπασαν τὴν εὐδαιμονίαν ἀφῃρέθησαν ὑπὸ Κροτωνιατῶν ἐν ἡμέραις ἑβδομήκοντα· ἑλόντες γὰρ τὴν πόλιν ἐπήγαγον τὸν ποταμὸν καὶ κατέκλυσαν. ὕστερον δ' οἱ περιγενόμενοι συνελθόντες ἐπῴκουν ὀλίγοι· χρόνῳ δὲ καὶ οὗτοι διεφθάρησαν ὑπὸ Ἀθηναίων καὶ ἄλλων Ἑλλήνων, οἳ συνοικήσοντες μὲν ἐκείνοις ἀφίκοντο, καταφρονήσαντες δὲ αὐτῶν τοὺς μὲν διεχειρίσαντο, τὴν δὲ πόλιν εἰς ἕτερον τόπον μετέθηκαν πλησίον καὶ Θουρίους προσηγόρευσαν ἀπὸ κρήνης ὁμωνύμου. ὁ μὲν οὖν Σύβαρις τοὺς πίνοντας ἵππους ἀπ' αὐτοῦ πτυρτικοὺς ποιεῖ· διὸ καὶ τὰς ἀγέλας ἀπείργουσιν ἀπ' αὐτοῦ· ὁ δὲ Κρᾶθις τοὺς ἀνθρώπους ξανθοτριχεῖν καὶ λευκοτριχεῖν ποιεῖ λουομένους καὶ ἄλλα πολλὰ πάθη ἰᾶται. Θούριοι δ' εὐτυχήσαντες πολὺν χρόνον ὑπὸ Λευκανῶν ἠνδραποδίσθησαν, Ταραντίνων δ' ἀφελομένων ἐκείνους ἐπὶ Ῥωμαίους κατέφυγον. οἱ δὲ πέμψαντες συνοίκους ὀλιγανδροῦσι μετωνόμασαν Κωπιὰς τὴν πόλιν. Es schließt sich <an Kroton> zweihundert Stadien entfernt die achaiische Gründung Sybaris an.Sie liegt zwischen den Flüssen Krathis und Sybaris. Ihr Gründer war Isos aus Helike. Diese Stadt war ursprünglich so sehr an Wohlstand überlegen, dass sie vier Nachbarvölker beherrschte, 25 Städte unter sich hatte, 300 Tausend Mann gegen Kroton ins Feld führte und mit ihren Wohnungen um den Krathis einen Kreis von 50 Stadien füllten. Doch verloren sie wegen ihres Luxus und ihrer Maßlosigkeit ihren ganzen Wohlstand in 70 Tagen an die Krotoniaten; denn sie nahmen die Stadt, leiteten den Fluss hinein und überschwemmten sie. Später sammelten sich die Überlebenden wieder und wohnten in kleiner Zahl dort. Doch mit der Zeit wurden auch diese von Athenern und anderen Griechen vernichtet, die gekommen waren, um mit ihnen zusammen zu leben. Doch sie missachteten sie und töteten die Männer, verlegten aber die Stadt an einen anderen Ort in der Nähe und nannten sie nach einer gleichnamigen Quelle Thurioi. Der Sybaris macht die Pferde, die aus ihm trinken scheu; deswegen halten sie auch die Rinderherden von ihm fern. Der Krathis aber lässt die Leute, die in ihm baden, blondes und weißes Haar bekommen und heilt viele andere Leiden. Als es den Thuriern lange Zeit gut ergangen war, wurden sie von den Lukanern versklavt. Als die Tarentiner aber diese ausplünderten, flüchteten sie unter den Schutz der Römer. Diese schickten in die unterbevölkerte Stadt Siedler und benannten sie in Copiae um. (Übersetzung: E.Gottwein)
     
  • Syrakus (Συρακοῦσαι) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte Landkarte
    • Eine der ältesten Kolonien auf Sizilien, 757 oder 734 vom Korinther Archias gegründet. Vielleicht waren schon vorher Chalkidier auf Ortygia (Quelle Arethusa).
      Strab.6,2,4,14: πλέοντα δὲ τὸν Ἀρχίαν εἰς τὴν Σικελίαν καταλιπεῖν μετὰ μέρους τῆς στρατιᾶς τοῦ τῶν Ἡρακλειδῶν γένους Χερσικράτη συνοικιοῦντα τὴν νῦν Κέρκυραν καλουμένην, πρότερον δὲ Σχερίαν. ἐκεῖνον μὲν οὖν ἐκβαλόντα Λιβυρνοὺς κατέχοντας οἰκίσαι τὴν νῆσον, τὸν δ’ Ἀρχίαν κατασχόντα πρὸς τὸ Ζεφύριον τῶν Δωριέων εὑρόντα τινὰς δεῦρο ἀφιγμένους ἐκ τῆς Σικελίας παρὰ τῶν τὰ Μέγαρα κτισάντων ἀναλαβεῖν αὐτούς, καὶ κοινῇ μετ αὐτῶν κτίσαι τὰς Συρακούσσας. ηὐξήθη δὲ καὶ διὰ τὴν τῆς χώρας εὐδαιμονίαν ἡ πόλις καὶ διὰ τὴν τῶν λιμένων εὐφυίαν. Archias habe auf seiner Fahrt nach Sizilien Chersikrates, der dem Geschlecht der Herakliden entstammte, mit einem Teil des Heeres zurückgelassen, damit er das heutige Kerkyra, das früher Scheria hieß, besiedele. Jener habe nun die ansässigen Liburner verjagt und die Insel besiedelt. Archias aber sei nach Zephyrion gefahren und habe einige Dorer vorgefunden, die sich von den Gründern von Megara aus Sizilien hierher abgesetzt hatten. Er habe sie aufgenommen und habe gemeinsam mit ihnen Syrakus gegründet. Die Stadt wuchs auch durch die Vorzüge des Landes und die gute Lage der Häfen. (Übersetzung: E.Gottwein)
    • Schnelle Entwicklung, bereits 664 Akrai, 644 Kasmenai, 559 Kamarina gegründet, Schatzhaus in Olympia vor 485, Aristokratie der Geomoren gestürzt durch den Demos. Rückführung der Geomoren aus Kasmenai durch Gelon, den Begründer der Tyrannis.
    • Gelon (491-478) der Schöpfer des späteren Syrakus durch Hinzuziehung des Höhenrückens Achradina zu der Altstadt auf der Ortygia und Befestigung beider auf Ortygia Stadtteile. Die Vorstadt Tycha bildet sich vor der Achradina. Anlage des Arsenals, Kasernen für die starke Besatzung. Große Wasserleitungen. Zwei Tempel der Demeter und Kora. Nach Gelons Gattin Demarete die Demareteia benannt.
    • Hieron I. 478-467, interessierte sich mehr für Aitne. Theater von Syrakus erbaut nach 466, Athena-Tempel (durch Umbau in die Kathedrale teilweise gerettet). Hierons Bruder Thrasybulos gewalttätig und grausam, Erhebung seiner Verwandten gegen ihn, zugunsten von Gelons Sohn gestürzt. Demokratischer Aufstand, Thrasybulos kapituliert 466/65 gegen freien Abzug, herrscht kurz in Lokroi.
    • Vielfache innere Unruhen z.Zt. der Söldnerkriege. Versuch der Tyrannis des Tyndarides. Einführung und Missbrauch des πεταλισμός (Ölblattgericht). Demokratie, Besiegung des Duketios. Stärkung der Machtstellung von Syrakus. 427 Angriff auf des Leontinoi, das Hilfe von Athen erbittet (Gesandter Gorgias), allgemeiner Krieg auf Sizilien, Laches geht nach Sizilien 427/26 (Stützpunkt Rhegion, Messana). Frieden auf Sicilien 424,
    • Zug der Athener nach Siziiien 415-13, veranlasst durch das Gesuch Katane (von Rhegion aus), Zug nach Segesta. Angriff aus Syrakus Landung des Nikias südlich von Syrakus beim Olympieion am Anapos, sein Sieg über die Syrakusaner. Nov. 415 Abzug, Winterlager bei Naxos. Hermokrates, Herakleides, Sikanos zu Feldherrn in Syrakus gewählt. In der Achradina die Vorstädte einbezogen in die Befestigung. 414 neuer Angriff des Nikias, Besetzung der Höhen von Epipolai, Hermokrates zurückgeschlagen. Einschließungsmauer der Athener, um Syrakus von der Landseite abzusperren. Verhandlungen mit Nikias, dessen Sieg zweifellos schien. Wendung durch Eingreifen von Sparta (Hilfesendung durch Gylippos 414). Gylippos vereinigt sich mit den Syrakusanern, Epipolai zurückgewonnen, die attische Flotte in den inneren Hafen zurückgedrängt, Hilfesendung durch Demosthenes, der zum Abzug rät. Verzögerung durch Nikias' Aberglauben (Mondfinsternis am 27. Aug. 413). Vernichtung der attischen Flotte. Rückzug auf das Hochland im Inneren Siziliens. Kapitulation am Asinaros. Stiftung der Asinarosspiele als Siegesfeier.
    • Weitere Geschichte s. Dionysios I. und II..; Dion. 357-353, Timoleon 345, Agathokles317-289; 289/88 Demokratie, Hiketas 288-79, Pyrrhos 278-75, Hieron II. 274-16, Demokratie 215-12. Sitz des Praetors seit Ende des Hieronreichs, römische Kolonie (colonia Augusta). [nach Lübker]
  • Syrien (Συρία) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte
     
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Literatur:

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