top
  • Gabii google lycos
    • Eine früher nicht unbedeutende, aber schon zu Horaz' Zeit zum armseligen Flecken herabgesunkene Stadt in Latium, zwischen Rom und Praeneste (Liv.1,53,5; Verg.Aen.6,773; Hor.ep.1,11,7) (Georges).
  • Galerius google lycos
  • Gambrivier, Gambrivii google lycos
  • Gannascus google lycos
  • Gaurus google lycos
    • Berg in Kampanien, berühmt wegen seines Weins; eigentlich nur der westliche Berg einer Bergreihe, deren östlicher Teil Massicus und deren nördlicher Teil Falernus hieß.
  • Geganius google lycos
  • Gesoriacum google lycos
    • heute: Boulogne-sur-Mer
  • Getae (Γέται) google lycos Geten google lycos
    • Volksstamm in Thrakien bis zur unteren Donau. Später bezeichnet man mit diesem Volksnamen mitunter die Goten. Die Geten sind Reiternomaden, ihr Hauptort ist Zalmoxia. Ihre erste Erwähnung erfolgt Herod.4,93 im Zusammenhang mit dem Skythenfeldzug des Dareios.
    • Sie sind durchgängig benachbarten Völkern untertan:
      • Nach Thuk.2,98 sind sie im 5. Jh. den Odrysen unterworfen.
      • Im 3. Jh. werden sie von den Kelten besiegt.
      • Im 1. Jh. v. Chr. (65-44) übt der Dakerkönig Burebista die Oberhoheit aus.
      • 46 n.Chr. werden die Geten römisch und lassen sich schnell romanisieren.
  • Gotarzes
    • Gotarzes II. Parthischer König, Nachfolger seines Vaters Artabanus III.; er musste seine Macht mehrfach mehrfach in Bürgerkriegen verteidigen (Vardanes, Mithridates). Tac.ann.11,8-10; Tac.ann.12,10-14)
  • Gotones google lycos Gotonen google lycos Goten google lycos
    • Ursprüngliche Heimat liegt in Schweden, wo heute noch die Gauten in Gotland an ihren Namen erinnern. Sie wandern zur unteren Weichsel aus, wo sie z.Zt. des Tacitus (Tac.Germ.44,1) noch ansässig sind. Von dort ziehen sie Ende des 1. Jh. n.Chr. nach dem Pontos. 267 n.Chr. dringen sie in den Balkan ein, werden geschlagen und trennen sich in Ostgoten und Westgoten (Dacia). Die Westgoten müssen 375 n.Chr. den Hunnen weichen, besiegen 378 n.Chr. Kaiser Valens bei Adrianopel und plündern 410 n.Chr. Rom.] 
  • Glycerius google lycos
    • 473-374 weströmischer Kaiser, nachder er zuvor unter Anicius Olybrius als comes domesticorum gedient hatte.
    • Der oströmische Kaiser Leo lehnt Glycerius als Westkaiser ab und entsendet gegen ihn eine Flotte unter Iulius Nepos nach Rom, der sich Glycerius im Juni 473 kampflos ergibt.
    • Glycerius wird Bischof von Salona
    • Er soll für die Ermordung des Iulius Nepos (480) verantworlich sein.
  • Gratianus google lycos
    • (2) Flavius Gratianus google lycos
      • Geboren am 18. April 359 in Sirmium, als ältester Sohn des Kaisers Valentinianus I. Erzogen von Ausonius, beeinflusst vom Mailänder Bischof Ambrosius. Verheiratet seit 374 mit Constantia, einer Tochter des Constantius II.; nach deren Tod mit Laeta (383 kurz vor seinem Tod).
      • 366, 371, 374, 377, 380 Consul
      • Am 24. Aug. 367 von seinem Vater zum Augustus ernannt.
      • 368 nimmt Gratianus am Alamannenfeldzug seines Vaters Teil.
      • Am 17. Nov. 375 Tod seines Vaters. Gratianus herrscht als selbständiger Kaiser (375-383) im Westen. Das Heer ist unzufrieden und setzt die Ernennung des zehnjährigen Valentinianus II. zum Mitkaiser durch. Gratianus stimmt zu, verweigert aber eine Reichsteilung.
      • Gratianus gerät in Gegensatz zu seinem Onkel Valens.
      • Gratianus führt Krieg gegen die Lentienser und erringt im Mai 378 bei Argentaria (bei Kolmar) einen Sieg.
      • Noch 378 eiliger Aufbruch in den Osten, um Valens gegen die Goten zu helfen.
      • Nach der Niederlage und dem Tod des Valens (am 9. Aug. 378 bei Adrianopel) ernennt Gratianus am 19. Jan. 379 Theodosius zum Ostkaiser und kehrt nach Gallien zurück.
      • Am 3. Aug. 379 Edikt gegen die Ketzer.
      • 380 Gratianus siegt in Gallien. Goten werden in Pannonien angesiedelt
      • 382 Abzug an die Donau (wahrscheinlich gegen die Goten).
      • Das Heer ist unzufrieden mit Gratianus, weil er dem Franken Merobaudes zu viel Spielraum lässt und überhaupt die Germanen bevorzugt, und erhebt den Spanier Magnus Maximus zum Kaiser. Unterwegs verweigert das Heer Gratianus die Gefolgschaft. Gratianus flieht und wird am 25. Aug. 383 in Lugdunum von Andragathius, dem magister equitum des Magnus Maximus, ermordet.
      • Verhärtnis zum Christentum:
        • Gratianus war überzeugter Anhänger der katholischen Orthodoxie und verfolgte die Arianer.
        • 376 entscheidet Gratianus für Damasus gegen Ursinus
        • 382/383 ließ er auf Antrag des Senats, dessen Gesandtschaft von Symmachus geführt wurde, die Statue der Victoria aus der Curie entfernen.
        • 382 verbietet Gratianus die staatliche Unterstützung der heidnischen Kulte
        • Er verfolgt Haeretiker durch Edikte, erweitert die juristischen Befugnisse der Bischöfe und befreit den Klerus von drückenden staatlichen Abgaben.
      • Quellen: Aur.Vict.Epit.47; Amm.Marc.27,6,5; Amm.Marc.31,10; Amm.Marc.31,18f.; Rufin.11,13

[ Homepage | Inhalt | Klassen | Hellas 2000 | Stilistik | Latein | Lat.Textstellen | Griechisch | Griech.Textstellen  | Varia | Mythologie | Ethik | Bibliographie | Links | Literaturabfrage | Forum zur Homepage | Partnerwerbung | Spende | Passwort ] Feedback

Site-Suche unterstützt von FreeFind

Site Map 
 Neu ist 

Site-Suche:
Benutzerdefinierte Suche
Web-Suche:
Benutzerdefinierte Suche
bottom © 2000 - 2010 E.Gottwein - Letzte Aktualisierung: 23.10.2008 - 22:03