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  • Caelius mons Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • ein Hügel Roms südwestlich des Esquilin. Ursprünglich hieß der Caelius „mons querquetulanus" (Eichenberg). Der Sage nach wurde er später nach Caelius Vibenna umbenannt. Er war einer der beiden Brüder aus Vulci, mit deren Hilfe es Servius Tullius gelang, erst den Caelius, dann Rom selbst zu erobern. Der Caelius gehörte zu dem alten „septimontium", dem städtischen Zusammenschluss aus sieben Hügeln. Bis zum verheerenden Brand von 27 n.Chr, Mietshäuser der Plebeier. Danach auch Häuser der Nobilität.
  • Caenina Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Landkarte
    • Ort in Latium am linken Ufer des Anio. Ein Angriffsziel des Romulus. Bei seinem Sieg über Acro nimmt er zum ersten Mal die "spolia opima" (Vir.ill.2,3). Später ohne jede Bedeutung.
  • Cameria Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Camerium Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Alte sabinische Stadt in Latium
  • Campania (Καμπανία) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Landkarte
    • Küstenebene bei Neapel, vulkanischen Ursprungs. Der nördlichste Ort ist Teanum im ager Sidicinus. Von dort erstreckt sich Campanien bis zur Halbinsel von Sorrent und zu den Vorbergen von Samnium. Geographisch zu unterscheiden sind
      • Das Gebiet am Volturnus mit Cales und Casilinum und die binnenländische Ebene um Capua
      • Südlich davon das Gebiet um Nola, das mit immer Capua im Wettstreit lag.
      • Das vulkanische phlegräische Küstenbergland mit Cumae, Puteoli, Neapel
      • das Gebiet am Sarnus mit Nuceria, Pompeii und Stabiae.
    • Die ältesten Bewohner sind die Osker.
      • 752 Die Griechen fassen dort mit der Gründung von Kyme Fuß. Auch Karthago übt starke Einflüsse aus.
      • 520-420 Etruskische Herrschaft, womit die dritte Einflusssphäre bestimmt ist.
      • 420 Kyme ist kampanisch, nachdem sich die Osker zusammen mit den Samniten in langwierigen Kämpfen gegen Etrusker und Griechen die Freiheit gewonnen hatten. (Diod.12,76,4; Liv.4,44)
      • Seit 338 stetiges Eindringen römischer Vorherrschaft.
      • Seit 312 durch den Bau der Via Appia bis nach Capua verkehrsmäßig (zunächst nur militärisch) erschlossen.
      • 211 Abfall Capuas zu Hannibal führt zur Einrichtung des "Campanus ager" als Staatsdomäne (Liv.26,16)
      • Ab 200 systematische Latinisierung des Landes. Nur Neapel kann seine griechische Eigenart bewahren.
      • 194 Vulturnum, Sinuessa und Puteoli werden römische Bürgerkolonien. Campanien beginnt als plitische Einheit gesehen und bezeichnet zu werden. [nach Lübker]
  • Cannae Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Landkarte
  • Canusium (Κανύσιον) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Landkarte
    • Stadt in Apulien, am Aufidus, nicht weit stromaufwärts von Cannae. Zur Gründung: Strab.6,3,9; Hor.sat.1,5,92; Serv.Verg.Aen.11,246).
      Strab.6,3,9: Ἐκ δὲ Βαρίου πρὸς τὸν ποταμὸν Αὔφιδον, ἐφ' ᾧ τὸ ἐμπόριον τῶν Κανυσιτῶν, τετρακόσιοι· ὁ δ' ἀνάπλους ἐπὶ τὸ ἐμπόριον ἐνενήκοντα. πλησίον δὲ καὶ Σαλαπία τὸ τῶν Ἀργυριππίνων ἐπίνειον. οὐ πολὺ γὰρ δὴ τῆς θαλάττης ὑπέρκεινται δύο πόλεις. Ἐν γε τῷ πεδίῳ, μέγισται τῶν Ἰταλιωτίδων γεγονυῖαι πρότερον, ὡς ἐκ τῶν περιβόλων δῆλον, τό τε Κανύσιον καὶ ἡ Ἀργυρίππα, ἀλλ' <Ἀργυρίππα> νῦν ἐλάττων ἐστίν. ἐκαλεῖτο δ' ἐξ ἀρχῆς Ἄργος ἵππιον, εἶτ' Ἀργυρίππα, εἶτα νῦν Ἄρποι. λέγονται δ' ἀμφότεραι Διομήδους κτίσματα· καὶ τὸ πεδίον καὶ ἄλλα πολλὰ δείκνυται τῆς Διομήδους ἐν τούτοις τοῖς τόποις δυναστείας σημεῖα. Von Barion zum Fluss Aufidus, an dem der Handelsplatz der Kanusier liegt, sind es vierhundert Stadien; aber die Fahrt hinauf zum Handelsplatz beträgt neunzig. In der Nähe ist auch Salapia, der Ankerplatz der Argyrippiner. Unweit vom Meer liegen nämlich zwei Städte in der Ebene, die, wie man an ihrem Umfang erkennen kann, vormals die größten in Italien waren: Kanusion und Argyrippa. Jetzt allerdings ist Argyrippa kleiner. Anfangs hieß es Argos Hippion, dann Argyrippa, jetzt schließlich Arpoi. Beide sind angeblich Gründungen des Diomedes; und wirklich zeigen die Ebene und vieleDinge sonst Spuren der Herrschaft des Diomedes in diesem Landstrich. (Übersetzung: E.Gottwein)
    • Seit 318 römisch,
    • fällt im Bundesgenossenkrieg zweitweise ab (App.civ.1,42; App.civ.1,52f.; App.civ.1,84), später municipium.
    • Bedeutend als Handelsplatz und in der Verabrbeitung der Wolle aus Apulien.
  • Capua Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Wichtigste Stadt in Campanien. 343 v.Chr. sucht Capua die Hilfe Roms gegen die Samniten (1. Samn.Krieg). Es erhält vertraglich von Rom die civitas sine suffragio, was entsprechende Forderungen und den Aufstand der Latiner auslöst (Latinerkrieg). Capua ist Ausgangspunkt der Gladiatorenkämpfe. Nach Roms Niederlage bei Cannae fällt Capua 216 v.Chr. zu Hannibal ab und wird 211 v.Chr. zurückerobert. Nach dem Ende des Krieges (201 v.Chr.) bleibt das Gebiet von Capua ager publicus.
  • Capitolium Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Mons Capitolinus, Burgberg Roms mit zwei Anhöhen, dem Capitolium im engeren Sinne (46 m) und der Arx (49 m). Dieser Hügel war nach Höhe und Form am besten als Festung geeignet. Seine frühe Besiedlung wird durch Keramikfunde aus der Bronzezeit bestätigt. Der Sage nach soll Saturnus hier die älteste Siedlung gegründet haben. Ursprünglich als Befestigungsanlage mit einigen kleinen Tempeln (Ov.fast.2,605; Liv.1,55). In der Folgezeit beherrscht durch die Tempel der kapitolinischen Trias (Jupiter, Iuno, Minerva) Der Bau wurde unter Tarquinius Priscus begonnen und unter Tarquinius Superbus fortgesetzt. Eingeweiht wurde er erst zu Beginn der Republik. (Cic.rep.2,36; Liv.1,38,55).
      • Der Tempel des "Iupiter Capitolinus", in etruskischem Stil gehalten, wurde 509 v.Chr. geweiht (Liv.2,8). Er hatte eine annähernd quadratische Grundfläche und für jede der drei Gottheten eine eigene Cella
        • Seit 193 waren am Gibel goldenen Schilde (clipei) befestigt (Liv.55,10,12).
        • 146 Marmorboden der Cella
        • 142 Vergoldung der Kassettendecke
        • Er brannte 83 v.Chr. nieder. Sulla leitete seinen Wiederaufbau in die Wege, wobei er Spolien vom Olympieion in Athen einbauen ließ; 69 v.Chr. ließ ihn Quintus Lutatius Catulus einweihen.
        • 63 n.Chr. erneut niedergebrannt (Tac.hist.3,72). Vespasian veranlasste einen Neubau. Nach erneuten Bränden und Renovierungen stand der Tempel bis in das 6. Jh.n.Chr.
      • Auf der "Arx" steht der Tempel der Iuno Moneta, der Münzstätte seit 269 v.Chr.
      • In der Senke zwischen beiden Anhöhen hatte Romulus das "asylum" eingerichtet.
  • Casilinum Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Landkarte
    • Stadt an der Via Appia im Norden von Campanien, am Übergang der Via Appia über den Vulturnus.
      • 217 wird es von Fabius besetzt
      • 216-214 steht es auf der Seite Hannibals
      • 59 römische Kolonie.
  • Cassianius Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Ceionius Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • census Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Die Bürgerschatzung und Einteilung in Vermögensklassen (steuerliche Veranlagung nach : tributum) oblag seit 443 dem Censor.
    • Bis zur distributio Serviana war nur Bürger, wer einem patrizischen Geschlecht entstammte. Um alle Bürger (Patrizier und Plebeier) einzubeziehen, ersetzte Servius Tullius das Kriterium des Geburtsadels durch das des Vermögens. Jetzt bestimmte die Vermögenshöhe die Einteilung der Bürger in classes und centuriae (Stimmbezirke). Dadurch konnten Plebeier sich aktiv politisch betätigen. Allerdings behielten Ritter und 1. Klasse zusammen mit 98 Stimmen die Stimmenmehrheit. Mit den Zenturiatskomitien (comitia centuriata) entwickelte sich eine Art Volksversammlung.
  • Classis Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Vermögensklasse, von denen der sechste römische König Servius Tullius (578-534) fünf eingerichtet haben soll. Der Census erfolgte angfangs nach Grundbesitz, später nach Geldvermögen.
    • Bezeichnung der Flotte
  • Collatia Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Albanische (Verg.Aen.6,774) oder sabinische (Liv.1,38) Siedlung an der Via Collatina. Von Tarquinius Priscus erobert. In geschichtlicher Zeit bedeutungslos.
  • Consul Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Konsul Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Konsulat Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Das höchste Amt im "cursus honorum"
      • "Zusammenrufer" <des Senats>; die beiden höchsten republikanischen Beamten (bis 449 "praetores"). Von der Volksversammlung ("comitia centuriata") gewählt, seit 367 v.Chr. auch Plebeier. Aufgaben: a) Berufung von Senat und Comitien; b) Kommando im Krieg ("imperium"). Zeichen der Würde: "toga praetexta", "sella curulis" und 12 lictores (fasces). > Ämterlaufbahn
        • Ein "consul designatus" ist gewählt, hat aber sein Amt noch nicht angetreten; 
        • Ein "consul suffectus" ist "nachgewählt", falls innerhalb des Amtsjahres (durch Tod oder Abdankung) ein Nachfolger benötigt wird. Anders in der Kaiserzeit (s.u.)
    • Das Mindestalter für das Konsulat betrug 43Jahre. Die Amtsdauer 1 Jahr (Annuität). Es wurden zwei Amtsträger gewählt (Kollegialität). Erst nach dem Konsulat konnte man Censor werden.
    • Bis 367 waren nur Patrizier als Konsuln wählbar; seitdem sollte einer der beiden ein Plebeier sein.
    • Seit 342 waren auch zwei plebeische Konsuln wählbar, was sich allerdings erst 172 realisierte.
    • Die Wahl erfolgte in den Comitia centuriata, seit Sulla jeweils im Juli für das Folgejahr. Bis zu seinem Amtsantritt hieß der bereits gewählte, aber noch nicht amtierenden Konsul "consul designatus". Der Amtsantritt erfolgte seit 153 v.Chr. am 1. Januar. Vorher schwankt der Termin zwischen dem 13.September und dem 1. Mai.
    • Ein "consul suffectus" wurde nachgewählt, wenn einer der beiden Konsuln starb oder abdankte.
    • Ein "consul sine collega" entsprach nicht der Verfassung, kam aber vor: Pompeius 52 v.Chr., Caesar 45 v.Chr.
    • Während des Decemvirats gab es keine Konsuln; 444-367 wurden die Konsuln 51 Mal durch "tribuni militum consulari" potestate ersetzt.
    • 375 - 371gabe es angeblich eine Vakanz (solitudo magistratuum)
    • Eine Wiederholung des Konsulats war anfangs gestattet. Ab 342 sollte eine zehnjähriges Intervall dazwischentreten. Ein vollständiges Verbot ließ sich später in der Realität nicht durchsetzen
    • Insignien:
      • 12 Liktoren mit fasces und (außerhalb des pomeriums) mit Beil
      • sella curulis
      • toga praetexta
    • Die Obliegenheiten waren die des Königs (Heerführung, Gerichtsbarkeit) außer den sakralen Aufgaben, die der rex sacrorum wahrnahm. Jeder Konsul führte im Wechsel einen Monat als "consul maior" die Amtsgeschäfte. Dazu gehörten
      • Einberufung und Leitung von Senat und Volksversammlung.
      • Verwaltung der Finanzen, wobei Ausgaben durch die Quästoren gegengezeichnet werden mussten.
      • Überwachung der Ausführung von Gesetzen und des SCC.
      • Das Erlassen von Edicten
      • Ernennung von weiteren Jahresbeamten (magistri und curatores der Tempel).
      • Durchführung der vom Senat beschlossenen religiösen Maßnahmen (procuratio prodigiorum, indictio feriarum, edicere supplicationes) und die Leitung der ludi publici.
      • Rechtsprechung, wobei allerdings
        • Kapitalverbrechen an den Senat oder durch Provocatio an die Volksversammlung verwiesen werden konnten
        • In Zivilprozessen seit 367 die Einführung der Prätur Erleichterung schaffte.
      • Imperium militiae: Jeder Konsul kommandierte zwei Legionen und socii.
        • Über auswärtige Einsätze einigten sich die Konsuln (durch comparatio oder sortitio).
        • Ansonsten wechselte der Oberbefehl jeden Tag.
      • Konsuln durften (Kriegserklärungen ausgenommen) Bündnisse und Verträge schließen. Friedensverträge bedurften der nachträglichen Ratifizierung durch den Senat.
    • Nach Abschluss seiner Amtsperiode übernimmt der ehemalige Konsul (consularis, proconsul) seit Sulla die Verwaltung einer Provinz. Nach der Lex Pompeia aus dem Jahr 52 nach einem Intervall von fünf Jahren.
    • Veränderungen in der Kaiserzeit:
      • Verkürzung der Amtszeit (bereits unter Caesar und Augustus). Der letzte private Jahreskonsul war Faustus Cornelius Sulla 52 n.Chr. Das Jahr wurde in (unregelmäßige) "nundin(i)a" zerlegt.
        • Bis 13 v. Chr. blieben die Jahreskonsuln die Regel,
        • Nach 2 n.Chr. sind Jahreskonsuln die Ausnahme.
      • Die (eponymen) Anfangskonsuln eines Jahres nannte man "consules ordinarii", die später folgenden "consules suffecti".
      • Seit Nero ernennt der Kaiser die Konsuln. Die Befugnisse der Konsuln fallen weitgehend an den Kaiser. Seit Diocletian und Constantin nur noch ein Ehrenamt, das oft vom Kaiser selbst übernommen wird.
      • Mit der Reichsteilung 395 wird jeweils ein Consul für den Westen und ein Consul für den Osten eingesetzt.
    • Liste der römischen Konsuln: Wikipedia
Sententiae excerptae:
Literatur:

10 Funde
1072  Ahrens, E.
Latein als zweite Fremdsprache an Oberschulen
in: AU II 3,43ff
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996  Astemer, J.
Lateinlernen in der Förderstufe: Neue Schwerpunkte
in: AU XXX 4/1987,16
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997  Astemer, J. / Kuger, H.
Lateinunterricht an der Gesamtschule
in: Gymn 92/1985
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4135  Jäger, G. u.a.
Rede und Rhetorik im Lateinunterricht : zur Lektüre von Ciceros Reden / Gerhard Jäger u.a.
Bamberg : Buchner, 1992
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4139  Jäkel, Werner
Jäkel, Werner: Ciceros Pompeiana im Aufbau der lateinischen Schullektüre
in: Gymn. 71, 1964, 329-348
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1048  Meusel, H.
Wortschatzarbeit bei der Ovidlektüre
in: Römisch: Met.Ovids im Unt., Hbg.1976
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1049  Meusel, H.
Zur Arbeit am lateinischen Wortschatz
in: AU XXII 2/1979,19
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1050  Meusel, H.
Zur gegenwärtigen Situation des Fachlehrers.. Fachdidaktik
in: AU XXII 2/1979,75
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2589  Nepos, Cornelius / Belde, Dieter
Das Leben des Themistokles von Cornelius Nepos in kolometrischer Gliederung : Handreichung für den Lateinunterricht
Hamburg, 1998
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635  Schulze, W.
Ciceros Archiasrede im Lateinunterricht
in: AU XXIX 2/1986,40
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