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v.Chr. |
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Kultur |
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- 88-84: 1. Mithridatischer
Krieg: (App.Mithr.1-63; Plut.Sull.11-25; liv.76-83;
Vell.2,18-24; Flor.3,5).
Iust.37,1:
Cuius (Mithridatis) ea postea magnitudo fuit, ut non
sui tantum temporis, verum etiam superioris aetatis
omnes reges maiestate superaverit, bellaque cum Romanis
per quadraginta sex annos gesserit, cum eum summi
imperatores, Sulla, Lucullus ceterique, in summa Cn.
Pompeius ita vicerit, ut maior clariorque in restaurando
bello resurgeret damnisque suis terribilior redderetur.
Denique ad postremum non vi hostili victus, sed voluntaria
morte in avito regno senex herede filio decessit. |
Seine
(des Mithridates)
Bedeutung war später so groß, dass er nicht
nur die Könige seines Alters sondern auch der
früheren Zeit an Ansehen alle übertraf und
während sechsundvierzig Jahren gegen die Römer
Krieg führte, wobei ihn die größten
Feldherrn, Sulla,
Lucullus
und die übrigen, hauptsächlich aber Cn.
Pompeius, so besiegte, dass er sich in der Wiederaufnahme
des Krieges noch größer und ruhmvoller
erhob und durch seine Verluste noch schrecklicher
gemacht wurde. Bis zum Schluss wurde er nicht durch
die Stärke seiner Feinde besiegt, sondern machte
seinen Sohn zum Erben und schied in hohem Alter in
seinem angestammten Königreich freiwillig aus
dem Leben. (Üb.: E.G.) |
- Mithridates
VI. Eupator, der König von Pontos
erobert Kleinasien und unternimmt einen Feldzug gegen Griechenland.
Der Konsul Lucius
Cornelius Sulla
erhält den Oberbefehl gegen Mithridates.
- Mithridates
war 120 noch minderjährig König von
Pontos
geworden, seit 113 führte er selbst die Regierung.
- Seine Feindschaft mit den Römern hatte
ihren Grund darin, dass die Römer während
seiner Minderjährigkeit Großphrygien
und Kappadokien
okkupiert hatten.
- Frühere Eroberungen in Kleinasien hatte
Mithridates
bisher auf Forderung der Römer mehrfach wieder
zurückgeben müssen.
- In diesem Jahr fällt
Nikomedes von Bithynien
auf Wunsch der Römer in das Gebiet des Mithridates
ein. Weil die Römer keine Wiedergutmachung
leisten, greift Mithridates
zu den Waffen:
- Mithridates
besiegt Nikomedes am Fluss Amneias
- Mithridates
besiegt den Römischen Stabsoffizier Manius
Aquilius am Sangarios. Aquilius flieht nach
Pergamon
und Mytilene
wird aber später ausgeliefert.
- Mithridates
erobert ganz Kleinasien und wird in Ionien
freudig begrüßt.
- Mithridates
lässt die beiden römischen Feldherrn
Quintus Oppius und Manius Aquillius (letzterem
lässt er flüssiges Gold in den Rachen
gießen) und alle Römer in Kleinasien
(insgesamt 80 Tausend) ermorden: "Vesper
von Ephesos" (App.Mithr.11-23; Cic.Manil.11).
- Mithridates
entsendet seinen Feldherrn Archelaos nach
Griechenland.
Athen, Sparta, Achaia
und Boeotien schließen sich ihm an (App.Mithr.27-29).
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- In Rom bricht der
Bürgerkrieg zwischen den Optimaten
(Sulla)
und den Popularen (Marius)
aus (Eutr.5,4):
- Der Volkstribun
Publius
Sulpicius Rufus lässt als Repräsentant
der Popularen
- den Oberbefehl gegen Mithridates
durch einen Volksbeschluss auf Marius
übertragen (Plut.Sull.8-10; Plut.Mar.35;
App.civ.1,55f.; Liv.77;
Vell.2,18; Flor.3,21; Val.Max.9,7,1).
- Neubürger auf alle 35 Tribus
verteilen und
- die Schulden von Senatoren auf
2000 Denare begrenzen..
- Sulla
flieht zunächst zu seinen abmarschbereiten
Truppen in Campanien. An ihrer Spitze zieht
er dann gegen Rom ["Primus urbem Romam
armatus ingressus est", Eutr.5,4,6].
In der Stadt kommen 10 Tausend Leute ums Leben.
Sulla
vertreibt seine Gegner, Marius
flieht. Sulla
macht Plebiszite von der Zustimmung des Senats
abhänfig und und stellt die Herrschaft
des Senats
wieder her. (App.civ.1,57-62; Vell.2,10; Val.Max.6,2).
Liv.ep.77:
Cum P. Sulpicius tribunus plebis auctore
C. Mario perniciosas leges promulgasset,
ut exsules revocarentur, et novi cives
libertinique in tribus distribuerentur,
et ut C. Marius adversus Mithridaten,
Ponti regem, dux crearetur, et adversantibus
consulibus Q. Pompeio et L. Syllae vim
intulisset, occiso Q. Pompeio, Q. Pompei
consulis filio, genero Syllae, L. Sylla
consul cum exercitu in urbem venit et
adversus factionem Sulpici et Mari in
ipsa urbe pugnavit eamque expulit. ex
qua duodecim a senatu hostes, inter
quos C. Marius pater et filius, iudicati
sunt. P. Sulpicius cum in quadam villa
lateret, indicio servi sui retractus
et occisus est. servus ut praemium promissum
indici haberet, manumissus et ob scelus
proditi domini de saxo deiectus est.
C. Marius filius in Africam traiecit.
C. Marius pater cum in paludibus Minturnensium
lateret, extractus est ab oppidanis,
et cum missus ad occidendum eum servus
natione Gallus maiestate tanti viri
perterritus recessisset, inpositus publice
navi delatus est in Africam. L. Sylla
civitatis statum ordinavit, exinde colonias
deduxit. Q. Pompeius consul ad accipiendum
a Cn. Pompeio pro consule exercitum
profectus consilio eius occisus est.
Mithridates, Ponti rex, Bithynia et
Cappadocia occupatis et pulso Aquilio
legato Phrygiam, provinciam populi R.,
cum ingenti exercitu intravit. |
Als
der Volkstribun
Publius
Sulpicius auf Veranlassung des Gaius
Marius
verderbliche Gesetze angekündigt
hatte, dass die Verbannten zurückgerufen,
dass die neuen Bürger und die Freigelassenen
auf die 35 Tribus
verteilt und dass Gaius
Marius zum Feldherrn gegen Mithridates,
den König von Pontos,
gewählt werden solle, und er gegen
die Konsuln Quintus Pompeius und Lucius
Sulla, die sich dem widersetzten,
Gewalt angewandt und Quintus Pompeius,
den Sohn des Konsuls Quintus Pompeius,
den Schwiegersohn Sullas
getötet hatte, kam der Konsul
Lucius Sulla
mit seinem Heer in die Stadt, kämpfte
in der Stadt selbst gegen die Anhängerschaft
des Sulpicius
und des Marius und trieb sie hinaus.
Aus ihr wurden zwölf vom Senat
zu Feinden erklärt, darunter Gaius
Marius Vater und Sohn. Publius
Sulpicius, der sich auf einem Landgut
versteckt hielt, wurde aufgrund der
Anzeige eines seiner Sklaven hervorgeholt
und getötet. Der Sklave wurde freigelassen,
damit er die versprochene Belohnung
für seine Anzeige erhielt, dann
aber wegen des Verbrechens des Verrats
an seinem Herrn vom Felsen gestürzt.
Gaius Marius der Sohn setzte nach Afrika
über. Gaius Marius der Vater, der
sich in den Sümpfen bei Minturnae
versteckt hielt, wurde von den Bewohnern
der Stadt herausgeholt. Und als ein
Sklave gallischer Abstammung, den man
losgeschickt hatte, ihn zu töten,
durch die Hoheit des so großen
Mannes erschreckt, zurückgewichen
war, wurde er im Auftrag der Gemeinde
auf ein Schiff gebracht und nach Afrika
geschafft. Lucius Sulla
ordnete die Verhältnisse in der
Bürgerschaft, dann gründete
er Colonien.
Der Konsul
Quintus Pompeius brach auf, um von dem
Prokonsul Gnaeus
Pompeius das Heer zu übernehmen,
wurde aber auf dessen Betreiben getötet.
Nachdem Mithridates,
der König von Pontos,
Bithynien
und Kappadokien
besetzt und den Legaten Aquilius vertrieben
hatte, drang er mit einem riesigen Heer
in Phrygien, einer Provinz des römischen
Volkes, ein. (Üb.: Hillen) |
- Noch während Sulla
sich in Rom aufhält, werden Gnaeus Octavius
und Lucius
Cornelius Cinna zu Konsuln gewählt,
letzterer, obwohl er Sulla
als Anhänger der Popularen verdächtig
ist. Er lässt sich von ihm eidlich seine
Loyalität zusichern und trifft andere
Vorsichtsmaßnahmen.
App.civ.1,59:
εἰσηγοῦντό
τε μηδὲν
ἔτι ἀπροβούλευτον
ἐς τὸν δῆμον
ἐσφέρεσθαι,
νενομισμένον
μὲν οὕτω
καὶ πάλαι,
παραλελυμένον
δ ἐκ πολλοῦ,
καὶ τὰς
χειροτονίας
μὴ κατὰ
φυλάς, ἀλλὰ
κατὰ λόχους,
ὡς Τύλλιος
βασιλεὺς
ἔταξε, γίνεσθαι,
νομίσαντες
διὰ δυοῖν
τοῖνδε
οὔτε νόμον
οὐδένα
πρὸ τῆς
βουλῆς
ἐς τὸ πλῆθος
ἐσφερόμενον
οὔτε τὰς
χειροτονίας
ἐν τοῖς
πένησι
καὶ θρασυτάτοις
ἀντὶ τῶν
ἐν περιουσίᾳ
καὶ εὐβουλίᾳ
γιγνομένας
δώσειν
ἔτι στάσεων
ἀφορμάς. |
Sie
beschlossen, keinen Antrag mehr ohne
Vorberatung vor das Volk zu bringen,
was so seit jeher Gepflogenheit war,
doch schon seit langem außer Gebracuh;
außerdem, nicht nach Tribus,
sondern nach Centurien
abzustimmen, wie es der König Tullius
angeordnet hatte. Sie glaubten, durch
diese beiden Maßnahmen käme
weder ein Gesetz ohne Vorberatung im
Senat
vor das Volk , noch könnten Abstimmungen,
die nicht von den Armen und Radikalen
sondern von den Besitzenden und Vernünftigen
getroffen würden, Anlass zu Aufruhr
geben. (Üb. E.Gottwein) |
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- Sulla
belagert Athen (App.Mithr.1,31f.). Den Winter über
hält er sich in Eleusis auf (App.Mithr.1,33.).
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- Der Konsul Cinna
schürt in Rom neue Unruhen. Als er vertrieben wird,
kehrt er gemeinsam mit Marius und einem Heer zurück
(App.civ.1,64-74; Plut.Mar.40-44; Vell.2,20-22; Liv.79-80).
In Rom verüben sie fünf Tage und Nächte ihre
Gräueltaten. Unter den Opfern sind der Konsul Gnaeus
Octavius, Lucius Caesar, Gaius Caesar, Quintus
Catulus und Marcus Antonius, der Redner und Konsul von
99. (App.civ.71-74; Plut.Mar.43f.; )
- Marcus Antonius von Cinna
getötet.
- Von 87-11 gab es für das Amt des flamen
Dialis keine Bewerber, so dass es unbesetzt blieb.
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- Tod des Marius noch im ersten Monat ("Idibus Ianuariis",
Liv.80) seines siebten Konsulats. Sulla
lässt später seine Asche in den Anio streuen.
An seine Stelle tritt Lucius Valerius Flaccus (App.civ.1,75;
Plut.Mar.45).
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- Sulla
erobert am 1. März und plündert Athen; auch Delphi
wird geplündert. Archelaos kann sich, weil Sulla
über keine Schiffe verfügt, nach Munychia in Sicherheit
bringen (App.Mithr.1,34-40; Plut.Sull.11-15).
- Archelaos erhält von Mithridates
Verstärkung und steht mit einem zahlenmäßig
weit überlegen Heer den Römern in Böotien
gegenüber. Sulla
gelingt es, bei Chäronea (zwischen den Bergen Akration
und Hedylion) eine ungeschickte Truppenbewegung des Archelaos
auszunutzen und so sein Heer fast vollständig zu vernichten.
Nur ein kleiner Rest von 10 Tausend konnte sich nach Chalkis
retten (App.Mithr.41-45; Plut.Sull.16-19).
- Mithridates
schickte noch einmal 80 Tausend Mann unter Dorylaos. Sie
vereinigen sich mit dem Restheer des Archelaos und treten
Sulla
bei Orchomenos entgegen. Die Römer kommen besonders
durch die feindliche Reiterei in Bedrängnis. Sulla
soll durch sein persönliches Eingreifen die Schlacht
gewendet haben. Er springt angeblich vom Pferd ergreift
ein Feldzeichen und beschämt seine Soldaten mit den
Worten: "Für mich, ihr Römer ist es rühmlich,
hier zu sterben; aber vergesst nicht, denen, die euch fragen,
wo ihr eueren Feldherrn verraten habt, zu antworten, dass
bei Orchomenos."
Plut.Sull.21,1f.:
[1] Ἐπεὶ δὲ
ἐγγὺς κατεστρατοπέδευσαν,
ὁ μὲν Ἀρχέλαος
ἡσύχαζεν,
ὁ δὲ Σύλλας
ὤρυττε τάφρους
ἑκατέρωθεν,
ὅπως, εἰ δύναιτο,
τῶν στερεῶν
καὶ ἱππασίμων
ἀποτεμόμενος
τοὺς πολεμίους
ὤσειεν εἰς
τὰ ἕλη. τῶν
δὲ οὐκ ἀνασχομένων,
ἀλλ' ὡς ἀφείθησαν
ὑπὸ τῶν στρατηγῶν,
ἐντόνως καὶ
ῥύδην ἐλαυνόντων,
οὐ μόνον οἱ
περὶ τὰ ἔργα
τοῦ Σύλλα
διεσκεδάσθησαν,
ἀλλὰ καὶ τοῦ
παρατεταγμένου
συνεχύθη
τὸ πλεῖστον
φυγόντος.
[2] ἔνθα δὴ Σύλλας
αὐτὸς ἀποπηδήσας
τοῦ ἵππου
καὶ σημεῖον
ἀναρπάσας
ὠθεῖτο διὰ
τῶν φευγόντων
εἰς τοὺς πολεμίους,
βοῶν "Ἐμοὶ
μὲν ἐνταῦθά
που καλόν,
ὦ ῾Ρωμαῖοι,
τελευτᾶν,
ὑμεῖς δὲ τοῖς
πυνθανομένοις
ποῦ προδεδώκατε
τὸν αὐτοκράτορα,
μεμνημένοι
φράζειν ὡς
ἐν Ὀρχομενῷ."
τούτους τε
δὴ τὸ ῥηθὲν
ἐπέστρεψε,
καὶ τῶν ἐπὶ
τοῦ δεξιοῦ
κέρως σπειρῶν
δύο προσεβοήθησαν,
ἃς ἐπαγαγὼν
τρέπεται
τοὺς πολεμίους. |
(1)
Beide Heere standen jetzt nahe beieinander, und während
Archelaos in seinem Lager Ruhe hielt, ließ Sulla
auf beiden Seiten Gräben ausheben, um die Feinde,
wo möglich, von dem festen, zum Reiten tauglichen
Gelände abzuschneiden und in die Sümpfe
zu drängen. Diese ließen es nicht zu und
brachen, als ihre Generale sie los ließen, mit
solch ungestümer Wucht heraus, dass nicht nur
die Arbeiter des Sulla
zerstreut, sondern auch der größte Teil
ihres Begleitschutzes in die Flucht geschlagen wurde.
(2) Hier sprang nun Sulla
selbst vom Pferde, ergriff ein Feldzeichen und drängte
sich mitten durch die Fliehenden gegen den Feind,
indem er schrie: "Für mich, ihr Römer
ist es rühmlich, hier zu sterben; aber vergesst
nicht, denen, die euch fragen, wo ihr eueren Feldherrn
verraten habt, zu antworten, dass bei Orchomenos."
Diese Worte ließen sie umkehren, und weil auch
jetzt zwei Kohorten vom rechten Flügel zu Hilfe
kamen, führte er sie gegen den Feind und schlug
ihn in die Flucht. (Üb. nach Kaltwasser) |
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- Cinna
schickt Lucius Valerius Flaccus in den Osten um Sulla
abzulösen und den Krieg zu beenden.
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- Die Optimaten (unter Sulla)
und Popularen (unter Lucius Valerius Flaccus) kämpfen
nun getrennt im Osten gegen Mithridates.
Flaccus wird von seinem Legaten Gaius Flavius Fimbria, der
glaubte Grund zu haben, gegen seinen Feldherrn vorzugehen
und ihm seine Soldaten abspenstig macht, in Nikomedien getötet.
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- Anschließend schlägt Fimbria den gleichnamigen
Sohn des Mithridates
und nötigt den König zunächst nach Mytilene
zu fliehen und dann Friedensverhandlungen mit den Römern
zu führen. Diese scheitern zunächst an der Weigerung
des Mithridates,
Paphlagonien den Römern abzutreten.
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- Rhetorik des auctor ad Herennium (Cicero)
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- Als Sulla
sich in Kleinasien auf dem Vormarsch befindet, gibt Mithridates
auf der Konferenz von Dardanos nach und nimmt die römischen
Friedensbedingungen an. Im wesentlichen:
- Rückzug auf die alten Vorkriegsgrenzen
- Zahlung einer Kriegsentschädigung von 20 Tausend
Talenten
- Auslieferung der Flotte.
App.Mithr.55:
διαλιπὼν
οὖν ὁ Σύλλας
ὀλίγον εἶπεν·
ἐὰν τὸν στόλον
ἡμῖν, ὃν ἔχεις,
ὦ Ἀρχέλαε,
παραδιδῷ
πάντα Μιθριδάτης,
ἀποδῷ δὲ καὶ
στρατηγοὺς
ἡμῖν ἢ πρέσβεις
ἢ αἰχμαλώτους
ἢ αὐτομόλους
ἢ ἀνδράποδα
ἀποδράντα
καὶ Χίους
ἐπὶ τοῖσδε
καὶ ὅσους
ἄλλους ἀνασπάστους
ἐς τὸν Πόντον
ἐποιήσατο,
μεθῇ, ἐξαγάγῃ
δὲ καὶ τὰς
φρουρὰς ἐκ
πάντων φρουρίων
χωρὶς ὧν ἐκράτει
πρὸ τῆσδε
τῆς παρασπονδήσεως,
ἐσενέγκῃ
δὲ καὶ τὴν
δαπάνην τοῦδε
τοῦ πολέμου
τὴν δι αὐτὸν
γενομένην
καὶ στέργῃ
μόνης ἄρχων
τῆς πατρῴας
δυναστείας,
ἐλπίζω πείσειν
῾Ρωμαίους
αὐτῷ μηδὲν
ἐπιμηνῖσαι
τῶν γεγονότων. |
Nach
einer kurzen Pause sagte nun Sulla:
Wenn uns Mithridates
die Flotte, die du hast, Archelaos, vollständig
ausliefert, uns aber auch Feldherrn oder auch Offiziere
oder Gefangene oder Überläufer oder entlaufene
Sklaven übergibt, die Chier außerdem und
sonst alle, die er nach Pontos
umgesiedelt hat, freigibt, wenn er außerdem
die Besatzungen aus allen Gebieten abzieht, außer
aus denen, über die er schon vor diesem Vertragsbruch
herrschte, wenn er außerdem die Kosten für
diesen von ihm verschuldeten Krieg beisteuert und
sich mit der Herrschaft über allein sein angestammtes
Reich zufrieden gibt, so hoffe ich die Römer
dazu zu bringen, ihm, was vorgefallen ist, nachzusehen.
(Üb.: E.G.) |
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- Neben diesem Erfolg gelingt es Sulla,
das Heer des Gaius Flavius Fimbria auf seine Seite zu bringen.
Fimbria begeht daraufhin Selbstmord.
- Lucius
Cornelius Cinna wird, als er, um gegen Sulla
anzutreten, nach Kleinasien übersetzen will, von seinem
eigenen Heer getötet.
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- Die Marianer stehen jetzt unter der Führung der beiden
Konsuln Lucius Cornelius Scipio und Gaius Norbanus. Als
Sulla
siegreich mit seinem Heer zurückkehrte kam es zu einer
kurzen Auseinandersetzung: Über Norbanus siegte er
bei Canusium (Capua);
über Scipio musste er nicht siegen, weil ihm seine
Soldaten davonliefen (App.civ.1,84-86; Plut.Sull.27f.; Liv.85;
Oros.5,20). Scipio selbst konnte entkommen.
- Gnaeus
Pompeius, der Sohn des Pompeius Strabo, tritt mit seinem
Heer auf die Seite der Sullaner.
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- 83-81: 2. Mithridatischer
Krieg: (App.Mithr.64-66): Er wird von Lucius
Murena, dem Propraetor, den Sulla
in der Provinz Asia zurückgelassenen hatte, angeblich
wegen der Verletzung des Vertrages von Dardanos aus dem
Vorjahr, eher wohl aus dem persönlichem Ehrgeiz, einen
Triumph zu feiern
("δι’ ἐπιθυμίαν
θριάμβου")
begonnen und schlecht geführt (Vgl. Cic.Manil.8).
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- Konsulat des
- dictator:
- magister equitum:
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- Die Führung der Marianer liegt jetzt bei den beiden
Konsuln, bei Gaius
Marius, dem Sohn des Marius, und bei Gnaeus
Papirius Carbo.
- Marius bezieht durch Sulla
in Latium
bei Sacriportus eine Niederlage und wird in Praeneste
eingeschlossen. Dort belagert ihn Quintus
Lucretius Ofella. Carbo
und die Samniten
versuchen ohne Erfolg, ihn aus der Belagerung
zu befreien (App.civ.1,88-92).
- Sulla
schlägt am 1. November 82 am Collinischen
Tor
die Marianer und Samniten
(Vell.2,27). Diese letzte eigenständige
Unternehmung der Samniten
führte fast zu ihrer vollständigen
Ausrottung: 6 Tausend Gefangene wurden auf
dem Marsfeld
niedergemacht. Ihre Führer waren Pontius
Telesinus, Lamponius und Gutta. Sulla
führt seit dem den Beinamen 'Felix'
- Marius tötet sich selbst, die Stadt
Praeneste ergibt sich (Liv.88; App.civ.1,94;
Plut.Mar.46; Plut.Sull.32, Val.max.6,8,2).
- Carbo
kann sich in Etrurien
nicht halten, er verliert gegen die Sullaner bei
Faventia (Plut.Pomp.10; Val.Max.6,2,8; Liv.89).
Pompeius
greift ihn auf Cosyra an und tötet ihn.
- Anschließend setzt Pompeius
nach Afrika
über, wo er den Marianer Gnaeus
Domitius Ahenobarbus und den numidischen König
Hiarbas bei Utica besiegt (Plut.Pomp.11f.; Liv.89,
Eutr.5,9).
Dieser Erfolg brachte ihm von Sulla
den Beinamen "Magnus" und einen Triumph
ein.
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- Sullas
Diktatur:
Sulla
wird unmittelbar nach der Schlacht an der Porta Collina
zum ersten Mal wieder seit 120 Jahren die Diktatur
übertragen: "dictator
legibus scribundis rei publicae constituendae" (Plut.Sull.33;
Vell.2,28, App.civ.1,98). Mit dem Mittel der Proskription
beseitigt er seine politischen Gegner und die Feinde der
von ihm restaurierten aristokratischen Ordnung. Er setzte
ein Kopfgeld von 2 Talenten aus, das Vermögen der Opfer
wurde konfisziert.
Vell.2,28,1-4:
[1] Paulo ante, quam Sulla ad Sacriportum dimicaret,
magnificis proeliis partium eius viri hostium exercitum
fuderant, duo Servilii apud Clusium, Metellus Pius
apud Faventiam, M. Lucullus circa Fidentiam. [2] Videbantur
finita belli civilis mala, cum Sullae crudelitate
aucta sunt. Quippe dictator creatus ‑ cuius
honoris usurpatio per annos CXX intermissa; nam proximus
post annum, quam Hannibal Italia excesserat, uti appareat
populum Romanum usum dictatoris ut in metu desiderasse
ita in otio timuisse potestatem ‑ imperio,
quo priores ad vindicandam maximis periculis rem publicam
olim usi erant, eo in immodicae crudelitatis licentiam
usus est [3] Primus ille, et utinam ultimus, exemplum
proscriptionis invenit, ut, in qua civitate petulantis
convicii iudicium historiarum ex alto
redditur, in ea iugulati civis Romani publice constitueretur
auctoramentum, plurimumque haberet qui plurimos interemisset,
neque occisi hostis quam civis uberius foret praemium
fieretque quisque merces mortis suae [4] Nec tantum
in eos, qui contra arma tulerant, sed in multos insontes
saevitum. Adiectum etiam, ut bona proscriptorum venirent
exclusique paternis opibus liberi etiam petendorum
honorum iure prohiberentur simulque, quod indignissimum
est, senatorum filii et onera ordinis sustinerent
et iura perderent. |
(1)
Kurz vor Sullas
Sieg bei Sacriportus hatten andere Männer seiner
Partei den Feind ebenfalls in glänzenden Schlachten
geschlagen: Es waren die beiden Servilier bei Clusium,
Metellus Pius bei Faventia und Marcus Lucullus in
der Nähe von Fidentia. (2) Die Leiden des Bürgerkrieges
schienen beendet, da wurden sie durch Sullas
Grausamkeit noch gesteigert. Er ließ sich zum
Dictator
ernennen (Dieses Amt hatte 129 Jahre lang niemand
mehr innegehabt. Der letzte Dictator
vor Sulla
war im Jahr nach Hannibals
Abzug aus Italien
gewählt worden, was zeigt, dass das römische
Volk die Diktatur
in Zeiten der Furcht zwar wünschte, gleichermaßen
aber auch ihren Missbrauch in Friedenszeiten fürchtete.)
Dieses Amt, das man bei den Römern einst innegehabt
hatte, um den Staat aus größter Gefahr
zu erretten, diente Sulla
dazu, seine maßlose Grausamkeit ungehindert
ausüben zu können. (3) Er war der erste
- wäre er doch auch der letzte gewesen! - der
die Proskriptionen und damit ein böses Beispiel
einführte. Dadurch kam es so weit, dass öffentlich
ein Handgeld für die Ermordung römischer
Bürger ausgesetzt wurde - und das in einem Staat,
wo sogar ein Schauspieler für eine mutwillige
Beleidigung vor Gericht Genugtuung findet. Der besaß
nun am meisten, der die meisten umgebracht hatte.
Für einen getöteten Feind gab es keinen
reicheren Lohn als für einen erschlagenen Mitbürger,
und jeder zahlte den Preis, der auf seinen Kopf gesetzt
war, selber aus. (4) Man wütete durchaus nicht
nur gegen diejenigen, die [gegen Sulla]
zu den Waffen gegriffen hatten, sondern auch gegen
viele Unbeteiligte. Dazu kam noch, dass das Hab und
Gut der Geächteten verkauft wurde und deren Kinder
das Erbrecht verloren, ja, dass sie sogar von der
Bewerbung um Staatsämter ausgeschlossen wurden.
Und was der Gipfel der Ungerechtigkeit ist: Die Söhne
von Senatoren mussten die Lasten ihres Standes tragen,
hatten aber dessen Rechte verloren. (Üb.: M.Giebel) |
- Nach Plutarch (Plut.Sull.31) gab es drei Proskriptionslisten
(Tafeln), die erste mit 80 Namen, die beiden folgenden mit
je 220 Namen. Nach App.civ.1,95 wurden 40 Senatoren und
1600 Ritter geächtet
(vgl. Flor.3,21; Oros.5,22; Eutr.5,9).
Auch Gaius Iulius Caesar ist geächtet, doch kann er
sich von seinen Verfolgern freikaufen.
- Ein weiteres Mittel seiner Politik ist eine restaurative
Gesetzgebung. Die wichtigsten Gesetze:
- LEX CORNELIA DE PROSCRIPTIONE, durch die die
"Staatsfeind" geächtet wurden (Cic.Rosc.125;
Cic.Rosc.128; Cic.Verr.2,1,47; Plut.Sull.31, App.civ.1,100)
- LEX CORNELIA DE TRIBUNICIA POTESTATE, die die
Volkstribunen
auf das Recht der intercessio beschränkt;
nur Senatsmitglieder für das Volkstribunat
zulässt und ihnen die spätere Möglichkeit,
ein höheres Amt zu bekleiden, nimmt (Cic.leg.3,22;
Cic.Verr.2,1,60; Cass.Dio 37,9,4; App.civ.1,100;
App.civ.2,29, Liv.89);
- LEX CORNELIA DE MAGISTRATIBUS, die in Fortführung
der Lex Villia [
180]
das Mindestalter für die Ämterlaufbahn
und die erforderlichen Pausen zwischen den einzelnen
Ämtern neu regelten, z.B. muss zwischen zwei
Konsulaten eine Pause von zehn Jahren liegen (Cic.leg.3,9;
App.civ.1,100; Cass.Dio 40,51).
- LEX CORNELIA IUDICIARIA, die die Gerichte an
den Senat
gibt (Tac.ann.11,22; Vell.2,32);
- LEX CORNELIA DE MAIESTATE: für Hochverrat
('crimen maiestatis laesae') wird ein ständiger
Gerichtshof etabliert. So wurde z.B. die Aushebung
von Truppen oder die Führung eines Krieges
ohne Auftrag von Volk und Senat
mit Verbannung bestraft (Cic.Pis.50; Cic.Cluent.97)).
- LEX CORNELIA DE PROVINCIIS ORDINANDIS, nach
der der Stadthalter einer Provinz 30 Tage nach
Ankunft seines Nachfolgers die Provinz zu verlassen
hat, aber sein imperium
bis zum Betreten der Stadt ("quoad in urbem
introisset", Cic.fam.1,9,25) behält.
(Cic.fam.3,6,3; Cic.fam.3,8; Cic.fam.3,10,6).
- LEX CORNELIA DE SACERDOTIIS, die dem Volk das
Recht, die Priesterkollegien (außer der
des Pontifex
Maximus) zu wählen, wegnimmt.
- LEX CORNELIA DE PRAETORIBUS OCTO CREANDIS, die
die Zahl der Praetoren auf 8 erhöht (Vell.2,89,3;
Cass.Dio 42,51). Überhaupt erhöht Sulla
(zur Festigung seiner eigenen Position) die Zahl
der Beamtenstellen: Prätoren 8, Quästoren
20, Pontifices,
Auguren
und Aufseher über die Sibyllinischen
Bücher je 15. Der Senat
erhält 600 Mitglieder (Liv.89). 10 Tausend
Sklaven erhalten das Bürgerrecht
(App.civ.1,100) .
- LEX CORNELIA SUMPTUARIA, die einen maximalen
Aufwand für Festessen und Begräbnisse
festsetzt (Gell.2,24,11; Plut.Sull.35,4; Cic.Att.2,35).
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- Das obere Fortuna-Heiligtum in Palaestrina wird erneuert
(t.p.q.).
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- Konsulat des
- dictator:
- magister equitum:
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- Konsulat des
- dictator:
- Lucius
Cornelius Sulla Felix
| App.civ.1,103:
Τοῦ δ ἐπιόντος ἔτους Σύλλας, καίπερ ὢν δικτάτωρ,
ἐς ὑπόκρισιν ὅμως καὶ σχῆμα δημοκρατικῆς ἀρχῆς
ὑπέστη καὶ ὕπατος αὖθις γενέσθαι σὺν Μετέλλῳ τῷ
Εὐσεβεῖ. καὶ ἀπὸ τοῦδε ἴσως ἔτι νῦν οἱ Ῥωμαίων
βασιλέες, ὑπάτους ἀποφαίνοντες τῇ πατρίδι, ἔστιν
ὅτε καὶ ἑαυτοὺς ἀποδεικνύουσιν, ἐν καλῷ τιθέμενοι
μετὰ τῆς μεγίστης ἀρχῆς καὶ ὑπατεῦσαι. |
Im folgenden Jahr unternahm es Sulla,
obwohl er Dictator
war, gleichwohl, um den bloßen Schein der
republikanischen
Verfassung zu wahren, mit Metellus
Pius auch wieder Konsul
zu werden. Seitdem vielleicht ernennen die römischen
Alleinherrscher auch jetzt noch, wenn sie für
das Vaterland die Konsuln bestimmen, manchmal
auch sich selbst: sie halten es für angebracht,
zusätzlich zum höchsten Amt auch Konsul
zu sein. (Übersetzung: E.Gottwein) |
- magister equitum:
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- Marcus Minucius Thermus auf Lesbos nimmt Mytilene
ein
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- 80-72: Sertorianischer Krieg: Quintus
Sertorius kämpft in Spanien
zusammen mit einheimischen Stämmen (Lusitaner, Keltiberer)
weiter für die Sache der Marianer. Er schafft sich
sozusagen ein eigenes Reich. Militärische Maßnahmen
Roms scheitern. Auch Pompeius,
der ab 77 den Krieg gegen ihn führt, hat zunächst
keinen Erfolg, bis er 74 Verstärkung erhält. Sertorius
wird schließlich Opfer einer Verschwörung. [Einzelheiten
]
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- 80-40 Geschichtsschreibung der "Jüngeren
Annalisten":
- Quintus Claudius Quadrigarius
- Valerius Antias
- Gaius Licinius Macer
- Quintus Aelius Tubero
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- Amphitheater und überdachtes Musiktheater in Pompeii
- Haus der Greifen (Palatin)
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- Konsulat des
- dictator:
- magister equitum:
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- Sulla
legt die Diktatur
nieder und zieht sich nach Puteoli ins Privatleben zurück.
Er stirbt im nächsten Jahr auf seinem Landgut in Puteoli
(App.civ.1,104f.; Plut.Sull.34ff.).
- Triumph des
Pompeius,
nachdem er die Marianer in Afrika
und Sizilien besiegt
hat.
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- 79-77 Ciceros
Bildungsreise nach Athen (Akademiker Antiochos v. Askalon;
Epikureer Zenon) und Rhodos (Rhetorik bei Apollonios Molon;
Bekanntschaft mit dem Stoiker Poseidonios)
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