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  • Achaia (ἡ Ἀχαΐα) [Them] Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Achaier (οἱ Ἀχαιοί) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Achäer
    • Bei Homer sind die Achaier, ebenso wie die Argeier und Danaer, ein Sammelname für alle Griechen. In geschichtlicher Zeit die Landschaft im Norden der Peloponnes, im Westen an Elis grenzend (Grenzfluss Larisos), im Osten (bei fließender Grenze) an Argolis und im Süden an Arkadien. Durchweg gebirgig außer der Ebene von Dyme und dem schmalen Küstenstreifen am Korinthischen Golf. In diesen münden u.a. die Flüsse Pieros, Selinos, Krathis, Krios. Der alte Name von Achaia war Aigialos (Paus.2,5,5; Paus.7,5,1; Strabo p.333 u.ö.) oder Aigialeia. (Apollod.2,1,1,4). In ältester Zeit war Achaia westlich vom Vorgebirge Rhion hauptsächlich von Kaukonen und aitolischen Epeiern bewohnt (weswegen Dyme bei Strabo auch Epeiis und Kaukonis heißt), östlich von Rhion von Aigialeern (Πελασγοὶ Αἰγιαλέες, Herod.7,94), von deren Gebiet aus sich die Ionier verbreitet haben (Strabo p.333: Stabo p.383; Herod.7,94).
    • Wirtschaft: Weinbau, Getreideanbau und Jagd.
    • Kulte: Verehrung der Artemis Laphria, des Zeus Amarios, des Poseidon, Dionysos und der Demeter.
    • Städte: Die Dodekapolis um den Kult des Poseidon Helikonios: 1. Dyme, 2. Olenos, 3. Pharai, 4. Tritaia, 5. Patrai, 6. Rhypes, 7. Aigion, 8. Helike, 9. Bura,10. Aigai, 11. Aigeira, 12. Pellene. An die Stelle der früh verlassenen Olenos, Rhypes und Aigai traten Leontion und Keryneia.
    • Geschichte:
      • In der frühen Zeit ohne selbständige Bedeutung
      • 450 Anschluss an Athen
      • 446/45 Entlassung aus dem Attischen Seebund
      • 418 Eintritt in den Peloponnesischen Bund
      • Vor 389 Erwerb von Kalydon
      • 366 Anschluss an Theben durch Epameinondas, doch baldige Rückkher zum Bündnis mit Sparta.
      • 342 Achaia unterstützt die Phoker gegen Philipp II. v. Makedonien. Anschluss an Athen.
      • 338 Durch Philipp II. Verlust von Naupaktos an die Aitoler.
      • 331 Erneuter Anschluss an Sparta
      • 280 Gründung des Achaiischen Bundes, der sich gegen Antigonos richtet. Seine ersten Mitglieder: Patrai, Dyme, Tritaia, Pharai.
      • 275 Beitritt (?) von Aigion, Bura, Keryneia, Leontion, Aigira und Pellene. Anschluss an Pyrrhos und im Chremonideischen Krieg an Sparta
      • 251/50 Beitritt von Sikyon
      • 249 Mit Arkadien gegen Sparta verbündet. Sieg bei Megalopolis, danach Bündnis mit Alexandros gegen Antigonos.
      • 245 im Krieg gegen Aitolien mit Boiotien verbündet.
      • 243 Korinth durch Aratos eingenommen.
      • 241 Bündnis mit Sparta.
      • 235 Anschluss von Megalopolis und Orchomenos
      • Ca. 230 Krieg gegen Demetrios, Niederlage des Aratos bei Phylakia
      • 229/28 Anschluss von Argos, Hermione, Phleius, Aigina
      • Beteiligung am Kleomenischen Krieg
      • 223 Bündnis mit Antigonos
      • 220 Bündnis mit Messenien
      • 220/19 Krieg gegen Aitolien im Bundesgenossenkrieg
      • 211 Im 1. Makedonischen Krieg zuerst neutral, dann 209 von Philipp gegen die Aitoler unterstützt.
      • 207 Bei Mantineia Sieg der Achaier unter Philopoimen über Machanidas
      • 206 Friede von Phoinike
      • 204-203 Krieg gegen Nabis.
      • 198 versuchen im 2. Makedonischen Krieg die Aigineten Frieden zu vermitteln. Die Achaier treten, von Nabis gedrängt, auf die römische Seite.
      • 196 erhalten die Achaier im Frieden Triphylien, Heraia und das von den Römern besetzte Korinth. Weitere Kämpfe gegen Nabis.
      • 192 siegt Philopoimen bei Karyai und zwingt Sparta, in den Achaiischen Bund einzutreten.
      • 191 treten auch Messenien und Elis bei.
      • 192-190 ist Achaia am Krieg gegen Antiochos nur wenig beteiligt
      • 189 werden Pleuron und Herakleia achaiisch. Die Bundesversammlung tagt nicht mehr ständig in Aigion, sondern abwechselnd in den Städten. Sparta tritt aus dem Bund aus. Neue Unruhen in der Peloponnes
      • 188 Philopoimen vor Sparta
      • Eingreifen der Römer zugunsten der verbannten Spartaner, Abfall von Messenien unter Deinokrates
      • 183 Tod des Philopoimen
      • Lykortas, der Vater des Polybios, unterwirft Messenien. Die Römer greifen ernuet ein
      • 171-168 besetzen im Makedonischen Krieg die Achaier Chalkis auf Veranlassung des Quintus Marcius. Nach der Schlacht bei Pydna werden viele Achaier als Makedonenfreunde verdächtigt und tausend der vornehmsten als Geiseln nach Rom gebracht. Von ihnen kehrten im Jahr 150 höchstens 300 zurück. Die Leitung des Bundes lag bei den römerfreundlichen Kallikrates, Menalkidas und Andronidas.
      • 148 Kamof der Achaier gegen Sparta. Sieg des Demokritos über Sparta, der sich auf Raub und Plünderungen beschränkte. Deswegen wird er durch Diaios abglöst.
      • Eine römische Korinth erklärt in Korinth die Städte Sparta, Argos, Korinth, Orchomenos und Herakleia für autonom. Es kommt zu Tumulten.
      • 147 wiederholen die Römer ihre Forderungen auf der Bundesversammlung in Aigion. Der neue Stratege Kritolaos verhindert die Aussöhnung mit Sparta.
      • 146 beschließt man auf der Bundesversammlung in Korinth Krieg nominell gegen Sparta, in Wahrheit aber gegen Rom. Metellus siegt bei Skarpheia über Kritolaos und bei Chaironeia über eine arkadische Abteilung. Diaios versucht den Isthmos von Korinth zu behaupten.
      • 146 siegt Lucius Mummius bei Leukopetra auf dem Isthmos. Diaios flieht nach Megalopolis, wo er zuerst seine Frau, dann sich selbs tötete. Mummius plünderte das verlassene Korinth.
      • Alle Bünde werden aufgelöst, Achaia wird als römische Provinz mit Makedonien zu einer Verwaltungseinheit zusammengefasst. Unter Augustus wird es eine eigene Provinz. Aitolien, Akarnanien, Epirus, Thessalien werden Achaia zugeschlagen. Korinth ist Residenz des Statthalters. Tiberius verbindet mit Achaia vorübergehend auch noch Makedonien und Mösien. Die Autonomie, die Kaider Nero 66/67 in Korinth verkündet, wird von Vespasianus wieder rückgängig gemacht.
    • [nach Lübker]
  • Aitolien (Αἰτολία) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte Landkarte
    • Gebirgslandschaft in Mittelgriechenland. Die Grenzen bilden im Westen Akarnanien (mit dem Acheloos als Grenzfluss), im Süden der Golf von Korith, im Osten Lokris (mit dem umstrittenen Gebiet von Molykreia, Naupaktos) und Doris. Nach Norden abgegrenzt gegen die Oitaier, Doloper und Amphilochier. Das eigentliche Kernland das südwestliche Drittel der ἀρχαία Αἰτολία (Altaitolien). Der Rest ist das unwirtliche Gebirgsland der ἐπίκτητος Αἰτολία.
      • Zu Altaitolien gehört die fruchtbare Strandebene (Messolongion) und die von ihr durch das Arakynthosgebirge getrennte Ebene am Trichonitischen See. Dort lebt man von Ackerbau, Pferdezucht und Weinbau. Ureinwohner sind die (angeblich aus Elis engewanderten) Leleger, Kureten, Hyanten, Aioler (eingewandert aus Thessalien, denen die Gegend um Kalydon und Pleuron den Namen Αἰολίς verdankt.)
      • In Neuaitolien werden als Einwohner die Eurytanen, Aperanter, Agriaier, Ophionen und Apodoter genannt.
    • Städte: Kalydon, Chalkis, Pleuron, Proschion, Phana, Elaos, Olenos, AgrinionBukation, Konope, Thermon, Molykreion.
    • Geschichte:
      • Zur Zeit des Peloponnesischen Krieges ist Aitolien fast völlig von der Küste abgedrängt.
      • 426 Angriff der Athener. In Aitolien beginnt damit das politische Leben. Ziel ist die Wiedererlangung der Küste. Niederlage des Demosthenes bei Aigition. Die Aitoler nehmen beim Angriff auf Naupaktos Molykreion.
      • Nach 371 Freundschaft mit Theben.
      • Um 367 Einnahme von Kalydon; dazu der Küste vom Acheloos bis zum Vorgebirge Rhion.
      • 343/342 Bündnis mit Philipp von Makedonien (GGewinn von Naupaktos). Konflikt mit Alexander wegen Oiniadai.
      • Mit Pyrrhos unterhält Aitolien freundschaftliche Beziehungen. Nach seinem Tod geht es ein Bündnis mit Akarnanien ein. Ausbreitung des Aitolischen Bundes durch Isopolitie. Verständigung mit Alexander von Epeiros und Aufteilung von Akarnanien zwischen beiden.
      • 279 Gallier in Aitolien.
      • 277 Zugewinn des westlichen Lokris und von Herakleia
      • Um 275 Gewinn der Ainianen und Dorer
      • 270-263 Gewinn der Doloper, Malier, Lokrer, Phoker
      • 245 Sieg der Aioler über die Boioter bei Chaironeia
      • 243 Bündnis mit Antigonos gegen Achaia
      • 241 Niederlage gegen Arat bei Pellene. Verbindung mit Elis und Messenien, Einfall in Lakonien,
      • 239 Bündnis mit Achaia nach dem Tod des Antigonos
      • Krieg gegen Demetrios, der Boiotien, Opus und Phokis vom Bund abtrennt.
      • Um 235 Gewinn eines Teiles der Phthiotis
      • 230 Aitoer gegen Akarnanien, aber vor Medeon geschlagen
      • 229/228 nach dem Tod des Demetrios Gewinn von Teilen Thessaliens
      • Annäherung an Sparta, im Kleomenischen Krieg neutral.
      • 220 Krieg gegen die Achaier und Philippos
      • 217 Friedensschluss mit Philippos
      • 212 Bündnis mit Rom. Krieg gegen Philipp II.
      • 196 Zerwürfnis mit den Römern
      • 192 Bündnis mit Antiochos, Krieg gegen Rom
      • 191 Nach dem Fall von Herakleia Friedensunterhandlungen
      • 190/189 Nach dem Frieden mit Antiochos Krieg gegen die Aitoler
      • 189 Belagerung von Ambrakia, Friedensschluss mit Fulvius Nobilior. Vernichtung der aitolischen Machtdurch Herausgabe der seit 192 gewonnenen Städte und Landschaften
    • [nach Lübker]
  • Akarnanien (Ἀκαρνανία) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte Landkarte
    • Westlichste Landschaft in Mittelgriechenland, zwischen ambrakischem, korinthischem Meerbusen und ionischem Meer. Der Acheloos bildet die Ostgrenze, wurde aber von den Aitolern oft überschritten.
    • Städte
      • an der Nord- und Westküste: Alyzia, Astakos, Sollion, Palairos, Anaktorion, Thyrrheion, Koronta
      • im Süden: Oiniadai.
    • Geschichte:
      • Als Urbewohner werden die Leleger genannt.
      • 5. Jh. erste Erwähnung der Akarnanen.
      • 455 Kampf um Oiniadai mit den Messeniern in Naupaktos.
      • Plünderungszug des Perikles gegen Akarnanien
      • 432 rufen die Akarnanen die Athener gegen Ambrakia zu Hilfe. Im Peloponnesischen Krieg sind sie Verbündete der Athener.
      • 429 schlägt ein Angriff Spartas fehl.
      • 426 Demosthenes' Zug gegen Leukas, Sieg über die Ambrakioten
      • 395 steht Akarnanien mit den korinthischen Kolonien gegen Sparta.
      • 375/374 tritt Akarnanien dem 2. Attischen Seebund bei; aber um 361 tritt es wieder aus.
      • 340 tritt Akarnanien dem Bund gegen Philipp vo Makedonien bei, ohne dass es Truppen stellt.
      • 338 wird Akarnanien makedonisch.
      • 314 Zugewinn der Landschaft Agraia, die aber wieder an die Aitoler verloren geht.
      • Seit 314 makedonisch , 294 an Pyrrhos abgetreten. Nach dem Tod des Pyrrhos Bündnis mit den Aitolern.
      • Alexandros, der Sohn des Pyrrhos, unterwirft Akarnanien wieder mit Hilfe der Aitoler. Akarnanien wird geteilt, der Westen geht an Epeiros, der Osten an Aitolien.
      • Um 250 Anrufung römischer Vermittlung gegen die Bedrohung durch Aitolien.
      • Um 230 Trennung von Apeiros und Bündnis mit den Illyrern.
      • 223 Eintritt ind die κοινὴ συμμαχία des Antigonos
      • 219 Feldzug des Philippos in Akarnanien
      • 201/200 Raubzug der Akarnanen gegen Attika
      • 197 von den Römern als Verbündete der Makedonen unterworfen. Einnahme von Leukas.
      • 191 von den Römern und Antiochos durchzogen
      • 189 Ambrakia belagert und genommen. Nach Friedensschluss römische Bundesgenossen; durch Oiniadai belohnt.
      • 167 Verlust von Leukas als Strafe für eine unsichere Haltung im 3. Makedonischen Krieg.
      • 146 Akarnanien nimmt am Krieg nicht teil
  • Albanien Albaner AlbaniaAlbani (Ἀλβανία, Ἀλβανοί) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte Landkarte
    • Albanien ist eine asiatische Landschaft im Flusstal des Kyros (Kur) am Kaspischen Meer, auf den beiden grasreichen Abhängen im Osten des Kaukasus. Seine Einwohner, die Albaner, galten, wie die benachbarten Iberer, als tapfere Soldaten. Sie wurden nie von asiatischen Monarchien unterworfen.
    • 65 wurden sie, weil sie mit Mithradates verbündet waren, von Pompeius angegriffen und unterworfen (Eutr.6,14).
    • Ἀλβανοί hießen auch die Einwohner von Alba Longa.
  • Anapos(Ἄνᾱπος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Anapos Landkarte
      • Fluss in Sizilien (jetzt Anapo), der bei Syrakus ins Meer mündet. (Theokr.eid.1,68; Theokr.eid.7,151; Thuk.6,96; Thuk.7,78)
    • (2) Anapos
      • Fluss, in Akarnanien, Nebenfluss des Acheloos (Thuk.2,82).
     
  • Antiocheia (Ἀντιόχεια) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Antiocheia (Syrien) Landkarte
      • Hauptstadt von Syrien, in der Ebene zwischen dem Orontes und dem felsigen Silpios..
      • 300 von Seleukos I. nach dem Sieg von Ipsos gegründet und nach seinem Vater benannt. Antiochos d.Gr. erweitert die Stadt um den Teil auf der Orontesinsel, Antiochos Epiphanes um die Südstadt am Berg (Epiphania).
      • 83-66 unter armenischer Herrschaft
      • 64 von Pompeius annektiert und Hauptstadt der Provinz Syrien.
      • 47 wird Antiocheia von Caesar als autonome Stadt eingerichtet.
      • Wiederherstellung der Mauern durch Tiberius, den Gründer der Colonnenstraße.
      • 194 n.Chr. durch Septimius Severus herabgestuft, aber 201 wieder in den alten Zustand versetzt.
      • Kaiserpalast des Gallienus und Diocletianus in der Inselstadt.
      • Mit der Vorstadt Daphne vereinigt durch Theodosius.
      • Nach 528 Wiederaufbau und letzte Erweiterung durch Iustinianus.
      • Niedergang seit der Gründung des Sassanidenreiches und Zerstörung durch ein schreckliches Erdbeben.
    • (2) Antiocheia (Persien)
      • Unbekannte Lage.
      • Unter Antiochos Soter (293-261) durch Kolonisten aus Magnesia am Maiandros vergrößert.
      • Residenz des Antiochos III. 205 beim Empfang der magnesischen Gesandten.
    • (3) Antiocheia (Pisidien) Landkarte
      • noch in Phrygien gelegen, in der Nähe der Grenze zu Pisidien.
      • Seleukidische Gründung, bewohnt durch Siedler aus Magnesia am Maiandros.
      • 39-25 zum Reich des Amyntas gehörig
      • Nach 6 v.Chr. von den Römern als die Kolonie Caesareia Antiocheia eingerichtet. Große jüdische Gemeinde. Hauptstadt von Süd-Galatia.
    • (4) Antiocheia (am Maiandros) Landkarte
      • Kolonie des Antiochos I. Auf Hügeln vor dem Morsynostal gelegen.
    • (5) Antiocheia (am Pyramos)
      • Stadt in Kilikien
      • Ruinen: Stadtmauer, Stadion, Theater, Flusshafen
    • (6) Antiocheia (am Kragos)
      • Stadt in Kilikien. Ruinen und Inschriften
  • Araxes (Ἀράξης, Ἄραξις) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte
    • Aras, ein Fluss in Armenien, der in der Antike noch gesondert in das Kaspische Meer mündete, später aber zum Nebenfluss des Kur (Cyrus) wurde. Bei Herod.1,102 mit dem Oxus gleichgesetzt oder verwechselt.
  • Argolis (ἡ Ἀργολίς, ίδος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte Landkarte Landkarte
    • Landschaft im Nordosten der Peloponnes mit dem Hauptort Argos, Im Westen (von Norden nach Süden) durch Achaia, Arkadien und Lakonien begrenzt. Im Norden verengt sich die Argolis zum Isthmos von Korinth hin, der engen Verbindung zum griechischen Festland. Von Süden her teilt der Argolische Meerbusen das Land in die westliche Kynuria und eine östliche Halbinsel, die wegen ihrer Küstenform ἡ Ἀκτή genannt wurde.
    • An den Westgrenzen erheben sich das Kyllene-, Lyrkeios-, Partheniosgebirge und der Parnon. Im Osten das zusammenhängende Massiv des Oneion- und Arachnaiongebirges, das sich in der Halbinsel Methana und den Inseln Kalaureia, Hydreia, Aperopia und Pityusa fortsetzt. Die fruchtbaren Ebenen von Phleius und Nemea (Weinbau) werden durch den Kelossa- und Tretonberg von gröten Ebene der Argolis bei Argos abgetrennt, die sich bogenförmig zwischen Lerna und Nauplia erstreckt und vom Inachos und Charadros nur wenig bewässert wird (πολυδίψιον Ἄργος, Hom.Il.4,171). Der Wassermangel wurde durch ein Bewässerungssystem einigermaßen ausgeglichen. Von Argos führt eine Hauptstraße nördlich nach und eine andere östlich zum Asklepiosheiligtum bei Epidauros. Nach Südosten hin erreicht man Nauplia
    • Im Norden münden drei Bäche durch fruchtbare Täler in den Korinthischen Golf (von West nach Ost): der Asopos bei Phleius, der Nemea-Bach bei dem gleichnamigen Flecken Nemea und ein Bach bei Kleonai, dessen Namen unbekannt geblieben ist.
    • Gegenüber der politischen Gesamtheit überwiegen einzelne sich mehrfach sogar bekriegende Stadtstaaten wie Argos, Phleius, Sikyon, Korinth, Epidauros, Troizen, Hermione
    • Zur ältesten Bevölkerung beschränken sich die Nachrichten auf das im Innern des Argolischen Meerbusens gelegene Argos, das neben Arkadien als Hauptsitz der Pelasger gelten kann. Denn im Stammbaum der Herrscher von Argos, der mit Inachos oder Phoroneus beginnt, erscheint durchweg auch ein Pelasgos und eine Larisa, nach der die Burg von Argos benannt ist (Paus.2,15,5; Apollod.2,1). Argos wird auch ausdrücklich "pelasgisch" genannt (Strabo p.369)
    • In früher Zeit durch Mykene und Tiryns (Orneai, Mideia) Zentrum der Mykenischen Kultur.
    • [nach F.Cauer]
  • Arkadien (ἡ Ἀρκαδία) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte Landkarte
    • Große Landschaft im Zentrum der Peloponnes.
      • Gebirge:
        • Hohe Randgebirge schließen Arkadien nach außen ab: Im NW der Erymanthos (2220 m), im NO die Kyllene (2374 m), im SO der Parnon, im SW das Parthenion. Nach Messenenien und Lakonien sind Pässe zu überwinden. Auch in Innerarkadien gibt es viele Berge und tiefe Schluchten und Talkessel, aus denen die Flüsse oft nur unterirdisch abfließen können.
      • Flüsse:
        • Das einzige natürliche Tor bildet der Alpheios, der einen bequemen Verkehr mit Elis ermöglicht Nebenflüsse von ihm sind der Ladon und der Erymanthos.
      • Ebenen:
        • Die einzige größere Flussebene befindet sich am Oberlauf des Alpheios (Megalopolis). Andere Ebenen bei Tripolitsa, Orchomenos, Stymphalos und Alea.
        • Städte:
        • Tegea, Pallantion, Mantineia, Megalopolis, Lykosura, Phigalia, Aliphera, Gortys, Teuthis, Thisoa, Methydrion, Orchomenos, Kaphyiai, Alea, Stymphalos, Pheneos, Kleitor, Psophis, Lasion, Nonakris, Kynaitha, Lusoi
      • Bevölkerung:
        • Die Ureinwohner galten als Pelasger, Arkadien sogar als das eigentliche Heimatland der Pelasger, was auch der alte Name Pelasgia für Arkadien bezeugt (Paus.8,1,2). In Arkadien wurde Pelasgos geboren und in der dritten Generation seiner Nachkommen steht Arkas, der eponyme Heros des Landes (Paus.8,1-4; Apollod.3,8-9; Dion.Hal.1,11). Es blieb bis in späte Zeit ungemischt pelasgisch (Herod.8,73; Paus.5,1,1).
        • Insgesamt 6 Stämme, die zuerst jeweils unter einem König standen. Dann mussten die Könige den Aristokraten und die Stammesverfassung einer städtischen Verfassung weichen. Die Städtebildung setzte zuerst in der Ebene ein. Der erste συνοικισμός war der von Tegea. Tegea ging zeitweise an Sparta verloren.
        • Bestrebungen, die Arkader (zu einem κοινόν) zu einen, gingen zunächst vom Kult aus.
      • Geschichte:
        • Im spartanische Heer nehmen die Arkader an den Perserkriegen teil.
        • 473 (?) Empörung von Tegea. Sie der Spartaner bei Dipaia.
        • Nach dem 3. Messenischen Krieg bleibt Tegea den Spartanern treu ergeben, während die Feindschaft zwischen Tegea und Mantineia weiter bestend.
        • 421 Wegen der Feindschaft mit Mantineia Bündnis mit Argos, Elis, Korinth, Athen
        • 418 Agis II. siegt bei Mantineia, Arkadien wird wieder spartanisch. Viele Arkader verdingen sich als Söldner im Ausland.
        • Um 385 Msntineia von Hagesipolis erobert und zerstört. Wiederansiedlung der Einwohner in den fünf Komen.
        • Nach 371, der Niederlage der Spartaner bei Leutra, leben die Einheitsbestrebungen wieder auf. Mantineia wird wieder aufgebaut, dazu durch συνοικισμός Megalopolis als neue Bundeshauptstadt gegründet. Dort tagte im Thersilion die Bundesversammlung des κοινόν τῶν Ἀρκάδων.
        • Als Agesilaos gegen Mantineia zog und Athen ein Eingreifen ablehnte, riefen die Arkader Epameinondas zu Hilfe, der 369 und 368 in Arkadien war. Als Dank für den Sieg über Sparta wurde in Delphi das Arkadermonument geweiht.
        • Kräftigung des Bundes unter Lykomedes
        • 366 Bündnid mit Athen
        • 365 Krieg mit Elis und mehrere Einfälle in Elis.
        • 364 Schlacht in der Altis von Olympia.
        • Frieden, Verzicht auf Olympia, aber die triphylischen Städte werden arkadisch.
        • 362 Spaltung des Bundes: Megalopolis und Tegea bleiben Theben treu; Mantineia schließt ein Bündnis mit Achaia, Elis und Athen. Schlacht bei Mantineia.
        • 338 Unterwerfung unter Alexander
        • 331 mit Agis gegen Antipatros, der bei Megalopolis siegt
        • 303 wird Arkadien außer Mantineia von Demetrios erobert.
        • 250 Nach dem Sturz des Aristodemos wird der Bund in Megalopolis wieder hergeststellt
        • Um 243 Auflösung des Budnes infolge der Militärdiktatur des Lydiadas. Eintritt der arkadischen Städte in den Achaiischen Bund, bzw. den Aitolischen Bund
  • Artaxata (τὰ Ἀρτάξατα) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte
    • Hauptstadt von Großarmenien am Araxes,
    • 189 von Araxes I. auf Hannibals Rat hin gegründet (Plut.Luc.31)
    • 58 n.Chr. durch Corbulo zerstört, von Tiridates wieder aufgebaut und Neronia genannt.
     
Sententiae excerptae:
Literatur:

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