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Aus Ciceros Biographie (8)

1. Phase seiner literarischen Betätigung

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Literarische Tätigkeit (1. Phase)
  1. Der erste Abschnitt der literarischen Tätigkeit:
    Die Zeit der aufgezwungenen politischen Abstinenz überbrückt Cicero mit schriftstellerischer Tätigkeit. Auch sie sieht er als Dienst an der "res publica". Es gilt den Vorsprung der Griechen auf wissenschaftlich-kulturellem Gebiet einzuholen und Latein zu einer philosophietauglichen Sprache umzuformen. Die drei Werke verwenden die aristotelische Dialogform (kompaktes Referat der Gesprächsteilnehmer, kein Wechselgespräch).
  1. de oratore: Anfang Dez. 55 ist de oratore zum Abschreiben fertig (Cic.Att.4,13,2). Von seinen Reden abgesehen, hat Cicero damit sein bestes Werk geschaffen und den ersten uns erhaltenen Dialog der römischen Literatur. Er spielt  an zwei Tagen im Sept. 91.v.Chr. an den "Ludi Romani" auf dem Tusculum des L.Crassus (140-91 v. Chr.), einer der beiden Hauptpersonen zehn Tage vor dessen Tod ("Phaidonstimmung" wie in de republica). Die andere Hauptperson ist der Redner M.Antonius (geb. 143. v.Chr.), beide bedeutende Redner und Lehrer Ciceros. Sie entwickeln das Ideal des vollkommenen Redners, unterstützt durch P.Rutilius Rufus und C.Aurelius Cotta (beide 124 v. Chr. geb.) Cotta dient Cicero als Gewährsmann für die Gespräche. Im ersten Buch hatte noch der Augur Q.Mucius Scaevola teilgenommen; er wird im 2. und 3. Buch durch Q.Lutatius Catulus ersetzt, den Sieger über die Kimbern und Teutonen, und den wegen seiner humoristischen Begabung bekannten Redner C.Iulius Caesar Strabo Volpiscus.
    Der "orator perfectus" ist, wer "die Kraft des Forums" mit umfassender Sachkenntnis (Recht, Geschichte, Politik, Literatur) und tiefgreifender philosophischer Bildung (humanitas, sapientia) verbindet (de orat. III 74, 80)
    Aristotelische Dialogform mit einem persönlichen Proömium für jedes Buch

    Der Aufbau von de oratore

    Grundprinzip der Komposition sind die fünf officia oratoris, von denen die Darstellung der inventio, dispositio und memoria Antonius, der elocutio und actio Crassus übertragen wird.

    Buch I - Erster Tag [Lat.Text | Dtsch.Übers. | Gliederung]:
    1. Proömium: Cicero vertritt gegenüber seinem Bruder Quintus, dem er de oratore widmet,  die These, dass Rhetorik eine universale Bildung zur Voraussetzung hat (1-23). Exposition der Gesprächssituation (24).
    2. I. Teil: Die hohe Kulturleistung der Rhetorik (30-95): 
      Crassus' Hymnus auf die Beredsamkeit (30-34). Gegen die Behauptung ihrer staatsgründenden Funktion erhebt Scaevola Einwände (35-45), die Crassus zu widerlegen versucht (45-73). Auch Antonius bezieht Stellung: zwar realistisch-pragmatisch, doch bleibt auch für ihn der orator perfectus ein Ideal (74-95). 
    3. II. Teil: Zusammenhängende Darstellung der Rhetorik (107-262).
      1. Vortrag des Crassus (107-203) über die Voraussetzungen eines Redners: φύσις (113-133), μελέτη (134-146), τέχνη (147-159). Aus dem Bereich der  τέχνη erfährt die Rechtskenntnis eine gesonderte Darstellung (166-200). 
      2. Antonius vertritt die Gegenposition  (209-262): Erstellt den gesunden Menschenverstand über Theoriekenntnisse in Politik (214-233), Philosophie (219.233) und Rechtswesen (234-255). Scaevola verabschiedet sich (wie Kephalos in Platons Staat).
    Buch II - Zweiter Tag [Lat.Text | Dtsch.Übers. | Gliederung]:
    1. Proömium: Ciceros persönliche Bewunderung für Crassus und Antonius (1-11). Der durch Catulus und Strabo vergrößerte Gesprächskreis (12-28). Methodische Vorüberlegungen (29-33).
    2. Antonius' Vortrag über die Redekunst [unterbrochen durch Caesars Einlage über den Witz (216-289), wie im 1. Buch eröffnet durch ein Enkomion und gegliedert nach den ἔργα τοῦ ῥήτορος (officia oratoris - Hauptaufgaben des Redners)] (33-360):
      1. Antonius' Enkomion auf die Redekunst (33-38)
      2. Regeln zur εὕρεσις (inventio - Auffinden der Hauptaspekte) (42-306). 
        1. Systemkritische Vorbemerkungen (42-113), aufgelockert durch das γένος ἐγκωμιαστικόν (43-70) und einen Exkurs zur antiken Geschichtsschreibung (51-65): Theorie allein genügt nicht (65-84). Der Redner muss sich an der Praxis schulen, zunächst durch Nachahmung eines Vorbildes (85-98), denn die Fälle der Praxis sind komplexer als die Schulbeispiele und erfordern ein vertieftes Eindringen (99-103). Auch die beliebte στάσις-Lehre (constitutiones, status) muss man kritisch sehen (104-113). 
        2. Hauptteil der εὕρεσις: Die Regeln der εὕρεσις differenzieren sich entsprechend der dreifachen Zielsetzung: a) probare - als richtig erweisen, b) conciliare - gewinnen, c) movere - Affekte erregen (114-151)
          1. Mittel zum probare (152-177)
            • Der Wert der philosophischen Schulen für den Redner (152-161)
            • Beispiele für wirksame Beweisgründe (162-177)
          2. Mittel zum conciliare (178-184)
          3. Mittel zum movere (185-290) [Exkurs Caesars über den Witz als bestem Mittel (216-290)]
        3. Abschließende Haupregel zur εὕρεσις: alles vermeiden, was der Sache des Mandanten schaden könnte. (290-306)
      3. Regeln zur τάξις (dispositio) (307-349): Dem Hauptteil (307-332) folgen spezielle Regeln für politische Reden (333-340) und Lob und Tadel (340-349).
      4. Regeln zur μνήμη (memoria) (350-360)
    3. Dank der Zuhörer und Erwartungen an den Fortgang (362-367)
    Buch III [Lat.Text | Dtsch.Übers. | Gliederung]:
    1. Proömium: "Phaidonstimmung" (1-16)
    2. Crassus' Vortrag über λέξις (elocutio) und ὑπόκρισις (pronuntiatio, actio)
      1. Einleitung (19-37): Untrennbarkeit von res (Inhalt) und verba (Form) (19-25). Erklärung der Verschiedenheit in den Stilarten aus den verschieden Anlagen (26-37). 
      2. ornatus
        1. Einleitung: a) Sprachrichtigkeit: Latine dicere (37-48), b) Klarheit: plane dicere (48-51), c) Schönheit und Angemessenheit: ornate dicere; apte dicere (52-54)
        2. Exkurs über den Vorzug des philosophischen Rednerideals vor dem pedantischen Formalismus der Schulrhetorik. Differenzierung und Spezialisierung erweisen sich als nachteilig. Eine universale Bildung muss wieder Grundlage der Beredsamkeit werden (54-143).
        3. Hauptteil zum ornatus: τρόποι (tropus, 148-170) und σχήματα (figura, 171-198) [Exkurs: Periode, Rhythmus (171-198) und die drei Stilebenen (199)]. Unterscheidung nach Gedankenfiguren (202-205) und Redefiguren (206-207).
        4. Der vierte Teil der λέξις (elocutio): das πρέπον (aptum, 210-212
        5. Die ὑπόκρισις (actio) (213-227)
      3. Schluss: Dank der Zuhörer und hoffnungsvoller Ausblick (vaticinium) auf  Hortensius (228-230).
  2. de re publica:  Der Frage nach dem wahren Redner schließt sich die Frage nach dem wahren Staatsmann und der besten Verfassung an. Im Mai 54 arbeitet Cicero in seiner Villa bei Cumae, wie er Quintus in einem Brief mitteilt, an "de rep.". Im Okt. 54 ist die Schrift abgeschlossen, wird aber von Cic. noch zwei Mal überarbeitet und erst im Frühjahr 51 in 6 Büchern herausgegeben. Das Werk war lange Zeit verschollen. Wesentliche Teile wurden als Palimpsest in der Bibliotheca Vaticana wieder gefunden. Die Mischverfassung ist, weil sie den Kreislauf der Einzelverfassungen vermeidet, die beste Verfassungsform (vgl. Polybios). Hauptperson von "de rep." ist Scipio Africanus minor. Er empfängt seine Gesprächspartner als Gäste an den drei Tagen der feriae Latinae in seinem Landhaus ("Scipionenkreis"). Hauptthema ist der "beste Staat". Cicero sieht ihn Im Gegensatz zum ideellen Modell Platons in der geschichtlichen Form der res publica Romana verwirklicht. Im "Somnium Scipionis" (vom Schlussmythos in Platons Staat angeregt) konkretisiert sich der beste Staatsmann (tutor et moderator rei publicae) modellhaft in Scipio Africanus, der als "dictator rei publicae constituendae" die res publica  mit verfassungskonformen Mitteln als "primus inter pares" allein durch seine "auctoritas" erneuern wird. Pompeius oder Caesar sind damit nicht gemeint!

    Der Aufbau von de republica

    Buch I
    1. Vorrede Ciceros: Die Beteiligung am politischen Leben. (1-13)
       Cic.rep.1,12: quae (de re publica disputatio) ne frustra haberetur, dubitationem ad rem publicam adeundi in primis debui tollere. 
    2. Der Dialog. Erstes Thema: Die Verfassung  (14 – 71)
      1. Einleitungsgespräch (14 - 7): Die Gesprächsteilnehmer. Die Doppelsonne. (14-18). Praktische Bedeutung und ethischer Wert der Wissenschaft. (19-30). Vorrang der Politik vor der Wissenschaft:  (31-32). Das Thema des Dialogs: (33). Auftrag an Scipio: (34-37)
        Cic.rep.1,17: disputatio repetenda memoria est, quae mihi tibique quondam adulescentulo est a P. Rutilio Rufo, Smyrnae cum simul essemus compluris dies, exposita
      2. Scipios Vortrag: Die beste Verfassung. (38-7). Erklärung seiner Absicht und Methode. (38). Definition des Staates. Seine Entstehung. (39-41). Die Verfassungsformen. (42-68). Zusammenfassung  (69-71)
    Buch II:
    1. Überleitung. Motto: Catos Bemerkung über die organische Entwicklung der römischen  Verfassung: (1-3)
    2. Die Geschichte der römischen Verfassung. (4-63): Die Frühgeschichte Roms bis zur Gründung der Republik. (4-51).  Die Republik.  53-63). 
    3. Abschluss der Rede Scipios. (64-70): Zusammenfassung. (64-66). Der Staatsmann: Wesen und Aufgaben. (67-68). Das neue Problem: Die Gerechtigkeit. (69-70)
      Cic.rep.2,65: de optimo autem statu equidem arbitrabar me satis respondisse ad id, quod quaesierat Laelius. Primum enim numero definieram genera civitatum tria probabilia, perniciosa autem tribus illis totidem contraria, nullumque ex eis unum esse optimum, sed id praestare singulis, quod e tribus primis esset modice temperatum. Quod autem exemplo nostrae civitatis usus sum, non ad definiendum optimum statum valuit (nam id fieri potuit sine exemplo), sed ut civitate maxima reapse cerneretur quale esset id, quod ratio oratioque describeret.
    Buch III (inhalt bei Augustin.civ.2,21): 
    1. Vorrede Ciceros: Staatsmann und Philosoph. (1-7)
    2. Zweites Thema: Streitgespräch über die Gerechtigkeit.
      1. Das Einleitungsgespräch: Verteilung der Rollen. (8)
      2. Die Rede des Philus: Die Ungerechtigkeit  (9-3): Die These des Karneades. (9-11). Relativität des Rechts. (12-19). Selbstsucht und Eigennutz bestimmen sowohl die Innen- und Außenpolitik als auch das Privatleben. (20-31).
      3. Überleitung. (32): Laelius wird um seine Stellungnahme gebeten
      4. Die Rede des Laelius: Die Gerechtigkeit. (33-4): Gerechtigkeit als ewiges Weltgesetz. (33). Der gerechte Krieg. (34-35). Der gerechte Imperialismus. (36-37).  Es gibt angeborene sittliche Normen. Beweise aus der römischen Geschichte. (38-39.  Belohnung des gerechten Staatsmannes. (40-41). 
      5. Überleitung. (42)
      6.  Zusammenfassung durch Scipio: Die Gerechtigkeit in den Verfassungsformen. (43-48): Die Entartungsformen. (43-45) (Tyrannis, Oligarchie, Ochlokratie). Die gesunden Systeme. (46-48) (Monarchie, Aristokratie, Demokratie). 
    Buch IV:
    1. Überleitung: Die Größe des menschlichen Geistes.  (1)
    2. Die Struktur des römischen Staates und der römische Volkscharakter als Voraussetzung der auf Gerechtigkeit gegründeten Verfassung.  (2-14): Die ständische Gliederung Roms.  (2).  Jugenderziehung in Rom und in Griechenland.  (3-4). Kritik an Platons politeia ( Güter- und Weibergemeinschaft).  (5). Musik.  (14).
    Buch V:
    1. Vorrede Ciceros: Die Ursachen für den Verfall der politischen Kraft Roms.  (1-2)
    2. Fortsetzung des Dialogs. Drittes Thema: Wesen, Aufgaben und Schicksal des führenden Staatmannes
      1. Die Gestalt des Staatenlenkers.  (3-11)
        • Das königliche Amt des Richters.  (3). Die Ausbildung des Staatsmannes.  (4-5). Ehre und Ehrfurcht als politische Kräfte.  (6). Die Familie. (7). Gestalt und Aufgabe des Staatsmannes.  8. Einzelzüge des Staatenlenkers.  9-10. Die Rhetorik.  (11)
    Buch VI: 
    1. Überleitung: Bewährung des Staatsmannes.  (1-2)
    2. Der Lohn des Staatsmannes: Somnium Scipionis.  (3-29): Der Anlass zu Erzählung Scipios. (8). Auseinandersetzung mit Platons Mythos vom Pamphylier Er. (3-7). Scipios Bericht. (9-29). Schluss: Das Schicksal der Seelen. (29)
  3. de legibus: Parallel zur Überarbeitung von "de republica" lief bereits die Arbeit an "de legibus". Diese Schrift ließ Cic. wie Platon seine "Nomoi" als praktische Umsetzung seines "Idealstaates" "de republica" folgen. Wahrscheinlich wurde sie aber erst aus seinem Nachlass herausgegeben, denn er arbeitete an ihr noch in seinen letzten Lebensjahren. Sie bedient sich ebenfalls der Form eines Dialoges, allerdings von Zeitgenossen. Nur 3 von mindestens 5 Büchern sind erhalten. Das Gemeinwesen muss auf Gerechtigkeit und humanitas gegründet sein, das Recht aber gründet in der Natur (des Menschen). Buch I enthält die philosophische Grundlegung des Themas, II und III unterbreiten Vorschläge zum Sakral- und Verwaltungsrecht mit ausführlichem Kommentar.
    Der Aufbau von de legibus (nach: Philippson, RE 1119-1120, Büchner 233 ff., Schanz-Hosius 497-500)
    1. Buch I: Das Naturrecht als Grundlage der Rechtsordnung
      1. Vorspiel:
        1. Ort und Personen des Gesprächs: Cicero Atticus und Quintus auf dem Landgut Ciceros in Arpinum
        2. Das Gedicht des Marius und die geschichtliche Wahrheit. Cicero lehnt es ab, Geschichte zu schreiben (1-14)
        3. Dagegen ist er bereit, über die Gesetze zu handeln.
      2. Einleitung: Nähere Bestimmung des Themas (15-17)
        Cic.leg.1,15: Atticus: Quoniam scriptum est a te de optimo rei publicae statu, consequens esse videtur, ut scribas tu idem de legibus.
      3. Begriff des Gesetzes (18-34) (Zusammenfassung 35)
        • Cic.leg.1,20: repetam stirpem iuris a natura , qua duce nobis omnis est disputatio explicanda.
        • Cic.leg.1,21: Dasne igitur hoc nobis, Pomponi, ... deorum immortalium vi, ratione, potestate, mente, numine (sive quod est aliud verbum quo planius significem quod volo) naturam omnem regi? Nam, si hoc comprobas, ab eo nobis causa ordienda est potissimum.
        • Cic.leg.1,23: Est igitur, quoniam nihil est ratione melius, eaque est et in homine et in deo, prima homini cum deo rationis societas. Inter quos autem ratio, inter eosdem etiam recta ratio et communis est: quae cum sit lex, lege quoque consociati homines cum dis putandi sumus. Inter quos porro est communio legis, inter eos communio iuris est. Quibus autem haec sunt inter eos communia, ei civitatis eiusdem habendi sunt.
        • Cic.leg.1,28: nihil est profecto praestabilius quam plane intellegi nos ad iustitiam esse  natos neque opinione, sed natura constitutum esse ius. 
      4. Widerlegung derer, die ein Naturrecht leugnen (35-54)
    1. Buch II: Das Sakralrecht und seine Interpretation (Gesprächsort: Insel im Fluss Fibrenus)
      1. Wechsel des Schauplatzes. Lob der Heimat (1-7)
      2. Nach einer Lücke Rekapitulation der grundlegenden Gesichtspunkte in Buch I (8-13)
        Cic.leg.2,8: videamus, priusquam adgrediamur ad leges singulas, vim naturamque legis.
      3. Proömium (laus legis = Plat. Nom.722d): Göttliche Fürsorge (14-18)
        Cic.leg.2,17:  leges a me edentur non perfectae (nam esset infinitum), sed ipsae summae rerum atque sententiae.
      4. Text der Religionsgesetze (19-22)
      5. Suasio legis  (23-69) (= Plato)
        Cic.leg.2,69: dicam de magistratibus; id est enim, quod constituta religione rem publicam contineat maxime
    1. Buch III: Die Magistratsgesetze (Organisationsform der Behörden) 
      1. Proömium (laus legis): Die Natur lehrt die Notwendigkeit eines herrschenden und eines gehorchenden Teils (1-5)
      2. Text der betreffenden Gesetze (6-11): Die einzelnen Funktionen des Imperium.
      3. Suasio legum (12-49) 
        Cic.leg.3,47: de iudicius arbitror(dicendum); id est enim iunctum magistratibus... faciendum tibi est, ut magistratibus lege constitutis de potestatum iure disputes.
    1. Buch IV: De iudiciis; mit einer Ergänzung zu Buch III: de potestatum iure Romano
    1. Buch V: De educatione (von Macrobius zitiet. Gesprächsort: Unter Erlen am Liris)

Kurze Rückkehr in die Tagespolitik: Im Jahr 52 spitzen sich die politischen Wirren zu: Milo lässt Clodius auf offener Straße erschlagen. Pompeius (dessen Position allmählich schwächer wurde, während Caesars Einfluss durch seine Erfolge in Gallien zunahm), wird "consul sine collega". Milo wird "de vi" angeklagt. Cicero verteidigt ihn (erfolglos). Milo geht nach Massilia in die Verbannung.

  1. pro Milone: Die überlieferte Rede ist eine stark verbesserte Überarbeitung. Milo soll darüber gewitzelt haben, er könne jetzt in Massilia nicht so guten Seefisch essen, wenn Cicero die Rede so gehalten hätte. Cicero plädierte auf Notwehr. Milo stilisiert er als Retter der Freiheit und stellt ihn dem "Tyrannen" Clodius entgegen.
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Aus Ciceros Biographie (8)
Inhalt | Übersicht | Jugend | Reise | Ämter | Verbannung | Triumvirat | Lit (1) | Kilikien | Lit (2) | Ende
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Sententiae excerptae:
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Literatur:

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