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v.Chr. |
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Decius
(249-251) (Rom, Kapitol. Mus.) |
Herennius
Etruscus, Sohn des Decius
(249-251), (Rom, Thermenmus.) |
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Kultur
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- Konsulat des
- Gnaeus Claudius Severus
- Lucius Tiberius Claudius Aurelius Quintianus
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- Maximinus
Thrax lässt Alexander
Severus und seine Mutter Mamaea am 18. März
235 (22. März ?) in Mainz ermorden. Der
damnatio memoriae folgt 238 ihre Aufhebung, die Vergöttlichung
und ein Grabmal in Rom.
- Mit Alexander
Severus endet die severische Dynastie.
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- Das Lagerdorf der Saalburg wird von den Römern
aufgegeben
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Vita des Capitolinus; Herodian
6,8; 8,5; Zos.1,15; Zon.12,15ff. |
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- Maximinus
Thrax ernennt seinen Sohn Maximus
zum Caesar und bringt, ohne die Anerkennung durch
den Senat
abzuwarten, 235-236
den Germanenkrieg erfolgreich zu Ende. Er stellt den
Limes wieder her
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- Konsulat des
- Lucius Marius Perpetuus
- Lucius Mummius Felix Corelianus
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- 237 besiegte er an der Donau die Daker und die Sarmaten.
Seit dieser Zeit trägt er die Siegernamen Germanicus,
Dacicus und Sarmaticus.
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- Konsulat des
- Gaius Fulvius Pius
- Pontius Proculus Pontianus
- cos. suff.
- Iunius Silanus
- Claudius Iulianus - Celsus Aelianus
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- 238 empört sich Africa wegen der hohen Steuern.
Marcus
Antonius Gordianus, der Statthalter von Africa,
wird gegen seinen Willen als Gegenkaiser ausgerufen
und ernennt als Gordianus
I. seinen Sohn zum Mitkaiser (Gordianus
II.). Beide werden vom Senat
(am 26. Juni 238 ?) anerkannt. Doch wird Gordianus
II. bereits 20 Tage später, im April 238,
von Capelianus, dem Statthalter von Numidien, unweit
Karthago
geschlagen. Gordianus
I. erhängt sich.
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Nach dem Ende der Gordiane ernennt der Senat
die Senatoren Balbinus und Pupienus zu Augusti gegen
Maximinus
Thrax. Im Zuge der militärischen Auseinandersetzung
bestürmt Maximinus
Thrax 238 Aquileia. Da er sich mit seinen Offizieren
überwirft werden er und sein Sohn von den Soldaten
der Legio II Parthica überfallen und erwürgt.
Er verfällt der damnatio memoriae.
- Auf Verlangen des Volkes wird Marcus
Antonius Gordianus III. bereits am 31. Jan. 238
vom Senat
zum Caesar ernannt und wird nach der Ermordung der
beiden Senatskaiser Pupienus und Balbinus am 6. oder
7. Juni 238 Kaiser. Er löst die Legio III Aug.
in Lambaesis (Numidien) auf, die die beiden älteren
Gordiane besiegt hatte.
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- Moesia inferior erhält 238-242 unter dem Statthalter
Marcus Tullius Monophilus das Recht, eigene Münzen
zu prägen
- Die Goten dringen zum ersten Mal über die Donau
in Moesien ein und ziehen nur gegen Zahlung von Jahresgeldern
wieder ab.
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- Censorinus: De die natali
- Diogenes Laertios: Philosophengeschichte
- Herodianos v. Syrien:
Römische Geschichte
- Gregorios v. Pontos (Thaumaturgos): Dankrede an
Origenes, Glaubensbekenntnis
- Hippolytos: reiches Schrifttum
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- Einfall der Karpen in Mösien
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- Konsulat des
- (Gaius Appius ?) Sabinus
- Seius Venustus
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- Niederwerfung der Erhebung des afrikanischen
Statthalters Sabinianus
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- Der Origenesschüler Gregorios v. Pontos (Thaumaturgos)
wird Bischof in Neocaesarea
- Der römische Gegenbischof Hippolytos wird nach
Sardinien
verbannt.
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- Im Mai 241 heiratet Gordianus
III. Furia Sabinia Tranquillina, die Tochter des
praefectus praetorio Gaius Furius Sabinius Timesitheus
- Die Kultakten der Fratres Arvales werden abgeschlossen.
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- Panzerbüste Gordians III. (Paris)
- Sarkophag mit Relieg einer Löwenjagd (Rom)
- Iupitersäule
aus Heddernheim bei Frankfurt
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- Konsulat des
- Gaius Vettius Gratus Atticus Sabinianus
- Gaius Asinius Lepidus Praetextatus
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- Frühjahr 242 zieht Gordianus
III. gegen die Perser, die unter Schapur I. (271-272)
[lat. "Sapor"] Mesopotamien
besetzt hatten und in Syrien
Antiocheia bedrohten. Unterwegs schlägt er die
Goten, die Olbia, Tyra und Istrus erobert hatten.
- Gordianus
III. und Timesitheus siegen bei Resaina über
Schapur I.
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- In Babylonien tritt der persische Wanderprediger
Mani auf, der christlich-jüdische, gnostische
und altpersische Elemente miteinander mischt (Manichäismus:
dualistische Religion mit asketischer Ethik).
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- Konsulat des
- Lucius Annius Arrianus
- Gaius Cervonius Papus
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- Konsulat des
- Tiberius Pollenius Armenius Peregrinus
- Fulvius Aemilianus
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- Noch bevor Gordianus
III. Ktesiphon erreicht, wird er Mitte Febr. 244
entweder unterwegs durch die Intrigen des neuen Gardepräfekten
Iulius
Philippus bei Zaitha am Euphrat ermordet oder
schlicht Opfer einer Verwundung, die er sich in der
Schlacht bei Peroz-Schapur am Euphrat zugezogen hatte.
Ein Kenotaph Gordians wurde an Ort und Stelle bei
Dura Europos am Euphrat errichtet, seine Leiche wurde
in Rom beigesetzt.
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- Plotinos (204-270): Neuplatonismus (durch Gnostik
und Theologie variierte Ideenlehre).
- Sein Schüler Porphyrios (232-304) editiert
sein Werk in sechs Enneaden geordnet.
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Philippus
Arabs schließt gegen Zahlung von 500 Tausend
Denaren mit den Persern Frieden. Gebietsabtretungen
wurden aber nicht vorgenommen. Der Frieden hielt bis
253.
- Philippus
Arabs kommt noch 244 nach Rom zurück.
- Sein Bruder Iulius Priscus wird Oberbefehlshaber
im Osten (rector orientis).
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- Sapor-Inschrift (Res gestae divi Saporis): Eine
trinlingue persische Inschrift unweit Persepolis schildert
die Feldzüge gegen die Römer von Gordian
III. bis Valerian.
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- Konsulat des
- Imperator Caesar Marcus Iulius Philippus
Augustus (I)
- Gaius Maesius Titianus
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- Auf seinem Karpenfeldzug vertreibt Philippus
Arabs die Karpen aus Dakien und Mösien
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- Büste des Philippus Arabs (Rom)
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- Konsulat des
- Gaius Bruttius Praesens
- Gaius (?) Albinus
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- 246-247 Karpen- und Germanenfeldzug: Philippus
Arabs versucht, die Goten von der unteren Donau
abzuwehren.
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- Konsulat des
- Imperator Caesar Marcus Iulius Philippus
Augustus (II)
- Imperator Caesar Marcus Iulius Severus Philippus
(Augustus)
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- Dionysios, ein Schüler des Oigenes wird Bischof
von Alexandreia
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- Dionysios: Osterfestbriefe an die Gemeinden in Ägypten
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- Konsulat der "duo Philippi"
- Imperator Caesar Marcus Iulius Philippus
Augustus (III)
- Imperator Caesar Marcus Iulius Severus Philippus
Augustus (II)
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- 21.-23. April 248
Tausendjahrfeier Roms
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- Gaius
Messius Decius wehrt Vorstöße ab, die
die Goten, Karpen und Vandalen gegen die Donaugrenze
unternehmen.
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- Die Donauarmee stellt den Decius,
den Stadthalter von Dakien, als Gegenkaiser auf.
- Andere Gegenkaiser werden im Osten ausgerufen:
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- Christenverfolgung in Alexandreia
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- Cyprianus (200-258):
- De catholicae ecclesiae unitate;
- De lapsis (Abtrünnigen);
- Briefe
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- Konsulat des
- Fulvius Aemilianus (II)
- Lucius Naevius Aquilinus
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- Caecilius Cyprianus wird Bischof von Karthago
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- Decius
rückt in Italien
ein und besiegt Philippus
Arabs Anfang Sept. 249 bei Verona, der von den
Soldaten umgebracht wird. Sein Sohn kommt im Prätorianerlager
in Rom um sein Leben.
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- Zur Erneuerung des Römertums ordnet Decius
in allen Provinzen die erste allgemeine Christenverfolgung
an: Die Verweigerung des Opfers wurde mit Gefängnishaft
geahndet; straffrei gingen die Christen aus, wenn
sie für den Vollzug des Opfers eine amtliche
Bescheinigung vorlegen konnten.
- Der römische Bischof Fabianus wird hingerichtet
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- Eine Reform der Verwaltung soll den Senat
stärker als bisher zur Geltung bringen
- Quintus Herennius Decius (Quintus
Herminius Etruscus) und Gaius Valens Hostilianus,
die beiden Söhne des Kaisers werden zu Augusti
(Mitkaisern) ernannt
- Am 21. Juli 250 (?) wird der spätere Kaiser
Maximianus
(286-310) aus einfachen Verhältnissen in Sirmium
geboren.
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- Decius hat zunächst in Gallien
einen Aufstand zu beruhigen
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- Die Goten bringen das Bosporanische
Reich mit Pantikapaion (Kertsch) unter ihre Abhängigkeit
- 250-251 Gotenkrieg auf dem Balkan, wo Kniva Moesien
und Thrakien in seine Hand gebracht hatte. Während
Decius das belagerte Nikopolis schützt, rücken
die Goten unter Kniva nach Süden vor und erobern
durch Verrat des Lucius Priscus Philippopolis (Thessalonike).
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- 250-270 Ausgehend von Ägypten Ausbreitung der
Pest
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- Numenios von Apameia: Neuplatoniker
- Gargilius Martialis: Landwirtschaftliche Lehrschriften
- Iulius Solinus: Collectanea rerum memorabilium
- Apicius: De re coquinaria
- Novatianus (Presbyter in Rom)
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- Sarkophag mit den Sieben Weisen (Rom)
- Igeler Säule: Grabmal der Secundinier in Igel
bei Trier
- Mithrasrelief aus Osterburken (Karlsruhe)
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- Decius
sammelt neue Streitkräfte und versucht mit seinem
Legaten Trebonianus
Gallus den Goten den Rückzug abzusperren.
Diese schlagen Decius
bei Beroia. Bei den Rückzugsgefechten kam der
Kaiser zusammen mit seinem älteren Sohn Mitte
251 bei Abrittus ums Leben. Trebonianus
Gallus wurde dabei Verrat vorgeworfen.
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- Mitte 251 wird Decius
vergöttlicht, um einen Monat später der
damnatio memoriae zu verfallen.
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- Dass Trebonianus
Gallus den Goten freien Abzug und die
Zahlung von Jahrgeldern zubilligte, wurde als Schimpf
empfunden.
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- Nach Decius'
Tod in der Schlacht bei Abrittus wurde er Mitte Juni
251 mitsamt seinem Sohn Volusianus
vom Heer als Kaiser ausgerufen. Er adoptierte aber
Decius'
Sohn Hostilianus und anerkannte ihn als Mitregenten.
- Hostilianus erliegt der Pest, die seit dieser Zeit
15 Jahre lang wütete. Andere meinen, Trebonianus
habe ihn ermordet. Jedenfalls macht er seinen Sohn
Volusianus
zum Mitkaiser
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- Die Goten fallen in Kleinasien ein und plündern
Pessinus und Ephesos.
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- Die Perser vertreiben Tiridates aus Armenien und
setzen für ihn einen persischen Vasallenfürsten
ein
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- Nach der "Sapor-Inschrift" (auf dem Siegesrelief
von Naksch-i-Rustan bei Persepolis) erringen die Perser
bei Barbalissos einen großen Sieg über
die Römer (fehlt in westlichen Quellen), dem
sich Verwüstungen in Syrien
und Kappadokien
anschließen. 37 Städte will Schapur erobert
haben, darunter Dura-Europos am Euphrat und Antiocheia,
die Hauptstadt von Syrien.
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- Schapur eroberte 253 die Städte Nisibis,
Carrhae und Antiocheia
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- Erstes Flottenunternehmen der Goten auf dem Schwarzen
Meer.
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- Konsulat des
- Usurpator
- Imperator Caesar Lucius Iulius Aurelius
Sulpicius Severus Uranius Antoninus Augustus (Syrien)
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- Druck der Alamannen
gegen Limes und Rhein. Sie dringen in Gallien
ein
- Druck der Germanen gegen die Donaugrenze:
- Die Goten stoßen nach Thrakien und Makedonien
vor
- die Quaden und Sarmaten drängen nach Pannonien
- die Markomannen, Goten, Karpen, Burgunger, Sarmaten
plündern in den Donauländern und auf dem
Balkan (Griechenland)
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- Valerianus
selbst zieht 254 in den Osten gegen die Perser. Er
kann Antiocheia zurückerobern (wo er sich nachweislich
am 12. Jan. 255 und im Mai 258 aufhält).
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- Salonina, die Gattin des Gallienus,
wird zur Augusta erhoben.
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- Konsulat des
- Lucius Valerius Maximus (II)
- Marcus Acilius Glabrio
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- Schapur kann seine Siegesserie von 253
wiederholen: Er erobert Antiocheia zurück und
setzt seinerseits einen römischen Gegenkaiser
namens Kyriades ein.
- Die Perser zerstören Dura-Europos am Euphrat
- Valerianus
zieht nach Kappadokien
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- Die Karpen und Goten besetzen Dakien. Die Goten
stoßen bis nach Thessalonike vor. Sie starten
zum zweiten Mal ein Flottenunternehmen auf dem Schwarzen
Meer.
- Alamannen
und Franken durchbrechen den obergermanisch-rätischen
Limes
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- In Africa kann Macrinius Decianus 256 die in Numidien
einfallenden mauretanischen Gebirgsvölker (Quinquegentiani)
abwehren.
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- Ketzertaufstreit: Die von Cyprianus geleitete afrikanische
Bischofssynode fordert die Wiedertaufe für Ketzer,
die zur Kirche zurückkehren. Sie werden vom römischen
Bischof Stephan I. exkommuniziert.
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- Valerianus
gewinnt zwar Antiocheia zurück. Doch als zusätzlich
die Pest und eine Meuterei dem Kaiser zusetzen, tritt
er mit den Persern in Verhandlungen ein.
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- Die Franken gelangen auf ihren Vorstößen
vom Niederrhein aus über Gallien
und Spanien
bis nach Nordafrika. In Mauretanien kommt es bei Thamuda
zu Kämpfen.
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- Nach anfänglicher Duldung der Christen ab Sommer
257 Verbote und Verfolgungen. Christen, die das Opfer
verweigern, werden verbannt. (Märtyrertod des
Papstes Sixtus II und 258 des Bischofs von Karthago
Cyprianus)
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- Konsulat des
- Marcus Nummius Tuscus
- Mummius Bassus
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- Die Goten fallen 258 über Byzanz hinaus in
Kleinasien (Bithynien) ein und erobern unter anderen
Städten Chalkedon, Nikomedeia, Nikaia, Apameia.
- Aufgabe des obergermanisch-rätischen Limes.
Die Alamannen
gelangen auf ihren Vorstößen bis nach Südgallien
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- Die pannonischen Truppen erheben ihren Statthalter
Ingenuus zum Kaiser
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- Konsulat des
- Nummius Aemilianus Dexter
- Tiberius Pomponius Bassus
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- Gallienus
hatte bei der Sicherung Galliens
und Germaniens mit der Befestigung der Städte
Köln, Trier und Neuß (Novaesium) Anfangserfolge
errungen. Als die Germanen 259 bis Ravenna vordringen,
überlässt er die Rheingrenze seinem älteren
Sohn Publius
Licinius Cornelius Valerianus, den bereits Kaiser
Valerianus
zum Caesar ernannt hatte, und besiegt seinerseits
die Germanen bei Mailand, kann aber Raetien nicht
zurückerobern.
- Publius
Licinius Cornelius Valerianus versucht zusammen
mit dem Tribunen Silvanus, die Rheingrenze zu schützen,
wird aber von Marcus
Cassianius Latinius Postumus, den seine Truppen
als Kaiser ausgerufen hatten, in Köln belagert
und ca. 259 getötet. Daraufhin ernannte Gallienus
seinen jüngeren Sohn Saloninus zum Caesar.
- Allerdings gelingt es Marcus
Cassianius Latinius Postumus, Gallien
wieder zu beruhigen und auch Spanien
und Britannien
unter sich zu bringen bringen. Er verbündet sich
mit den Franken und verfolgt die Absicht, ein eigenständiges
gallisch-germanisches Reich unter seiner Herrschaft
zu errichten. Gallienus
gelingt es nicht, ihn auszuschalten, vielmehr wird
er seinerseits von Postumus
attackiert. Postumus
regiert zehn Jahre (259-269)
- Gallo-
germanisches Sonderreich (259-274)
- 269 rivalisierte
Gaius Laelianus mit Postumius, wurde
aber ein Opfer seiner Bemühungen.
- Kurz darauf wurde Postumus 269
von seinen meuternden Soldaten ermordet
- Sein Nachfolger, der Usurpator Marcus
Aurelius Marius, wurde bereits nach
nur zwei oder drei Tagen gestürzt
- Von 268-271
hielt sich Marcus Piavonius Victorinus.
Seine Mutter Victoria, die "Zenobia
des Westens", hatte großen
Einfluss und bestimmte auch die Ernennung
des Statthalters von Aquitanien als
Nachfolger:
- Gaius Esuvius Tetricus (271-274).
Er rief wegen der Unbotmäßigkeit
seines Heeres schließlich Kaiser
Aurelianus zu Hilfe. Dieser nutzte die
Gelegenheit und bereitete dem gallischen
Sonderreich 274 in
der Schlacht auf den Katalaunischen
Feldern bei Châlons ein Ende.
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- Quintus Gargilius Martialis kann 259/260 Faraxen,
den gefürchteten Fürsten der in Numidien
eindringenden mauretanischen Gebirgsvölker, gefangen
nehmen und hinrichten lassen.
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- Aureolus,
ein Legat des Gallienus,
kann bei Mursa in Pannonien einen Sieg über Ingenuus
erringen
- In Carnuntum gibt sich Regalianus als Kaiser. Auch
er wird militärisch niedergeworfen.
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- Dionysios 259-268 Bischof von Rom
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- Konsulat des
- Publius Cornelius Saecularis (II)
- Gaius Iunius Donatus (II)
- Usurpator
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- Valerianus
verhandelt nach einer Niederlage 260 bei Edessa mit
Schapur, wird aber bei dem Treffen von den Persern
gefangen genommen und stirbt in der Gefangenschaft
(Zos.1,36; Zonar.12,22). Der Orient, Antiocheia, Tarsos,
Caesarea sind für Rom verloren.
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- Siegesrelief von Naksch-i-Rustan bei Persepolis
- Porta Nigra, Stadttor in Trier
- Marmorkopf des Gallienus (Rom)
- Grabmal von Neumagen (Noviomagus) mit dem Relief
der Moselschiffer (Trier)
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- Gallienus
besaß eine qualifizierte Bildung und war ein
Verehrer des Neuplatonikers Plotin
- Er kann im Innern als erfolgreicher Reformkaiser
gelten (unter Ausschluss des Senats),
nach außen bewies er Tatkraft
- Heeresreform des Gallienus:
- Gründung einer mobilen Eingreiftruppe (besonders
Reiter), die schnell an den jeweiligen Brennpunkten
der Reichsgrenzen verfügbar sein soll. Sie
steht in Mailand unter der Führung des Aureolus.
- In das Heer werden auch Germanen, Dalmater und
Mauren aufgenommen. Senatoren schloss Gallienus
grundsätzlich vom Heer aus.
- Überall erheben sich besonders seit 260 Gegenkaiser,
die so genannten "triginta tyranni"
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- Toleranzedikt des Gallienus,
aufgrund dessen die Christengemeinden ihr Eigentum
zurückerhalten.
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- Toleranzedikt des Gallienus,
das den Christengemeinden ihr Eigentum zurückgibt.
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- Die Gardepräfekten Marcus
Fulvius Macrianus und Ballista
(Ballista
siegte bei Pompeiopolis) wehren 261 den Perser
Schapur ab, der bis Tarsos in Kilikien
vorgestoßen war.
- Septimius
Odaenathus, ein römischer
Klientelfürst in Palmyra, besiegt
unter Beteiligung der römischen
Truppen die von Schapur angeführten
Perser am Euphrat und erobert Mesopotamien.
Deswegen ernannte ihn Gallienus
262 zum "dux orientis" (στÏατηγὸς
τῆς ἑῴας) und übertrug ihm 264
auch die asiatischen Provinzen und
Ägypten. 265
erhält er den Augustus-Titel.
267 tötet
ihn und seinen Sohn und Mitregenten
Septimius Herodes ein Verwandter namens
Maionios. Seine Witwe Zenobia führt
als Vormund für ihren Sohn Septimius
Vaballathus die Regierungsgeschäfte.
Sie erklärt 267
die Unabhängigkeit Palmyras von
den Römern.
- Marcus
Fulvius Macrianus erhebt sich
gegen Gallienus
und ruft seine beiden Söhne Titus
Fulvius Macrianus und Titus
Fulvius Quietus zu Caesares aus
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- Inzwischen gab es von 262-268 neue Einfälle
der Goten Boranen, Heruler und Sarmaten. Sie hatten
sich der nördlichen Schwarzmeerhäfen bemächtigt,
die Durchfahrt durch die Meerengen erzwungen und suchten
die Küsten des Schwarzen Meeres und Kleinasiens
heim
- 263 Ilion und Ephesos,
266 Nikomedeia, Herakleia
- 267-268 Die Goten und Heruler plündern
in einem Flottenunternehmen in der Ägäis
Thessalonike, Athen, Korinth,
Argos, Sparta und Olympia. Doch kann der
Historiker Publius Herennius Dexippus durch
einen mutigen Sieg über die plündernden
Heruler in Attika Athen vor dem Schlimmsten
bewahren.
- Gallienus
mobilisiert eine Flotte, die am Nestos in
Thrakien einen Sieg über die sich zurückziehenden
Barbaren erringt. Er gewinnt den Herulerfürsten
Neulobatus durch die Konsularinsignien
zum Eintritt in das römische Heer.
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- Gallienusbogen auf dem Esquilinus
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- Konsulat des
- Marcus Nummius Ceionius Albinus (II)
- Dexter (oder: Maximus ?)
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- Die Goten und Heruler nehmen 263 Ilion, Ephesos
und Nikomedeia
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- Zerstörung des Artemis-Heiligtums in Ephesos
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- 264 (od. 265) lässt sich Gallienus
in die Mysterien von Eleusis einweihen
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- Gallienus
lässt in Africa am Limes Tripolitanus ein Kastell
errichten
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- Konsulat des
- Licinius Valerianus (II)
- Lucillus
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- Die Goten und Heruler nehmen 266 Herakleia
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- Konsulat des
- Ovinius (?) Paternus
- Arcesilaus
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- 267-268 Die Goten und Heruler starten ein Flottenunternehmen
in der Ägäis und plündern Thessalonike,
Athen, Korinth,
Argos, Sparta und Olympia. Doch kann der Historiker
Publius Herennius Dexippus durch einen Sie über
die Heruler in Attika Athen vor dem Schlimmsten bewahren.
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- Konsulat des
- Aspasius Paternus (II)
- Egnatius Marinianus
- Usurpator
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- Gallienus
mobilisiert eine Flotte, die am Nestos in Thrakien
einen Sieg erringt. Er gewinnt den Herulerfürsten
Neulobatus durch die Konsularinsignien
zum Eintritt in das römische Heer.
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- Claudius
II. besiegt 269 die Alamannen,
die über den Brenner vorstoßen, am Gardasee.
- Gegen eine Flut von über 300 Tausend Ost- und
Westgoten, Herulern und Gepiden, die in den Raum der
Ägäis und in das Donaugebiet einströmen,
lässt er seinen Bruder Quintillus
die Alpenpässe sperren. Er selbst befreit Thessalonike
und besiegt die Goten 269 bei Naissus (Nisch). Dabei
sollen 50 Tausend Goten gefallen sein. Die anderen
wurden über die Donau zurückgedrängt,
Gefangene als "coloni" angesiedelt.
- Auch zur See gelingt ein Sieg gegen die Germanen
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- Konsulat des
- Flavius Antiochianus (II)
- Virius Orfirus
- Usurpator
- Imperator Caesar Marcus Piavonius Victorinus
Augustus (II) - Sanctus (in Gallien)
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- Antonios zieht sich als Eremit in die Wüste
zurück und begründet damit das asketische
Mönchtum.
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- Aurelianische Mauer (t.p.q.)
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- Todesjahr des Plotinos
- Porphyrios: Schrift gegen die Christen
- Prosahymnos einer Inschrift in Chalkis auf den ägyptischen
Gott Harpokrates
- Der PresbyterLukianos von Samosata gründet
in Antiocheia eine theologische Schule, die statt
der allegorischen Bibelexegese der Alexandriner die
historisch-philologische praktiziert.
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-
Grenzsicherung gegen Vandalen, Sarmaten, verliert
aber Dakien an die Goten:
- 270 wirft Aurelianus die Juthungen (Alamannene)
über die Donau zurück.
- Er schlägt die Sarmaten und Vandalen, die
Geiseln und Truppen stellen.
- Dacien aber überlässt er, soweit es
nördlich der Donau liegt, den Goten. Neueinrichtung
der Provinz Dacia.
- 270 kann er die Alamannen zunächst nicht
von Oberitalien abwehren; er unterliegt bei Placentia.
271 kann er sie
in Umbrien vernichtend schlagen und aus Italien
verjagen.
- 272 siegen die
Römer an der Donau über die Karpen und
siedeln sie teilweise an.
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- 270 wird in Ägypten wird ein Aufstand des Firmus
niedergeschlagen. Marcus Aurelius Probus
gewinnt Alexandreia zurück.
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- 271 kann Aurelianus
die Alamannen in Umbrien vernichtend schlagen, nachdem
er sie im Vorjahr nicht einmal von Oberitalien hatte
fernhalten können.
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- In Gallien
setzen sich 271 die Erhebungen von Ursupatoren mit
der des Gaius Esuvius Tetricus, des bisherigen Statthalters
von Aquitanien, fort
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- 271-280 lässt Aurelianus zum Schutz gegen erneute
Barbareneinfälle die 19 km lange "Aurelianischen
Mauer" errichten. Auch andere Städte, wie
Athen, Milet, Nikaia werden befestigt.
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- Konsulat des
- Quietus
- Iunius Veldumnianus
- Usurpator
- Imperator Caesar Gaius Pius Esuvius Tetricus
Augustus (in Gallien)
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- Der spätere Kaiser Constantinus d.Gr. wird
am 27. Febr. 272 (oder 273) als
Sohn des Constantius
Chlorus und der Helena in Naissus (Moesien) geboren.
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- 272 siegen die Römer an der Donau über
die Karpen und siedeln sie teilweise an.
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- Feldzug gegen Palmyra: Im Osten
hatte sich die Lage dadurch zugespitzt, dass Zenobia,
die Witwe des Septimius
Odaenathus, ein eigenständiges palmyrenisches
Reich begründen wollte. Aurelianus kam ihr zunächst
entgegen und gestattete ihr ein erbliches Fürstentum.
Als sie aber Mitte 271 ein autonomes
Kaiserreich errichten wollte, marschierte Aurelianus
272 in Syrien
ein und besiegt Zenobia bei Antiocheia und Emesa.
Sie wird auf ihrer Flucht am Euphrat gefangen genommen.
- Im Sassanidenreich ist Hormizd I. Nachfolger von
Schapur I.
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- Konsulat des
- Usurpator
- Tetricus Augustus (II) (in Gallien)
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- 273 werfen die Römer einen Aufstand der Palmyrener
nieder und zerstören die Stadt.
- Erneuter Machtwechsel im Sassanidenreich: Bahram
I. folgt Hormizd I.
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- Der Philologe und Neuplatoniker Cassius Longinus
(ca. 213-272) wird als Ratgeber der Zenobia hingerichtet
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- Konsulat des
- Usurpator
- Tetricus Augustus (III) - Tetricus
Iun. Caesar (in Gallien)
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- 274 kann Aurelianus Gaius Esuvius Tetricus (271-274)
auf den Katalaunischen Feldern bei Châlons besiegen
und Gallien
dem Römischen Reich wieder zurückgewinnen.
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- 274 feiert Aurelianus als "restitutor orbis"
oder als "pacator orbis" einen prächtigen
Triumph
- Aurelians Gattin Ulpia Severina wird zur Augusta
erhoben.
- Einführung des orientalischen "Sol invictus",
dem er aufgrund einer Vision den Sieg über Palmyra
zuschrieb, als obersten Staatsgottes. Am 25. Dez.
274 Einweihung seines Tempels auf dem Marsfeld
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- Tempel des Sol Invictus auf dem Campus Martius eingeweiht
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- Es schließt sich unmittelbar ein Feldzug gegen
die Perser an, auf dem Aurelianus im Herbst 275 bei
Caenophrurium (zwischen Byzanz und Herakleia) einer
Verschwörung zum Opfer fiel. Die Soldaten ehrten
ihn mit einem Grabmal an der Stelle seines Todes
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- Am 25. Sept. 275 wird nach Aurelianus'
Tod der Senator und Konsular Marcus
Claudius Tacitus auf Drängen des Heeres vom
Senat zum
Kaiser erhoben. Die Behauptung, er sei einem Interregnum
allein durch den Senat
erhoben worden ("Senatskaiser"), ist nicht
nachweisbar.
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- Marcus Aurelius Olympius Nemesianus: Kynegetika
(Lehrgedicht), Eklogen (Hirtengedichte)
- Marcus Minucius Felix: Octavius (Christl. Apologetik)
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- Schlachtsarkophag Ludovisi (Rom)
- Sarapistempel (Rom, Quirinal)
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- Die oberste Appellation verweist Tacitus
an den praefectus urbi. Dem Senat
räumt er wieder mehr Rechte ein (Zugang zu einer
militärischen Laufbahn, Münzprägung)
und gilt deswegen als "verae libertatis auctor"
und "restitutor rei publicae". Er veranlasst
Gesetze gegen den Luxus.
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- Eutychianus wird Bischof von Rom (275-283)
- In Babylonien wird Mani durch Priester des Zarathustra
gesteinigt
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- Konsulat des
- cos. suff.
- Imperator Caesar Marcus Annius Florianus
Augustus
- Aelius Scorpianus
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- Alamannen und Franken plündern und zerstören
in Gallien
viele Städte, darunter besonders auch Trier
- In Kilikien
erringt Tacitus
276 Erfolge gegen die Goten ("Gothicus maximus")
und Alanen
- 276 wird Tacitus
von Soldaten nach 6-monatiger Regierungszeit in Tyana
ermordet.
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- Nach der Ermordung des Tacitus
wurde Juli 276 sein Halbbruder und praefectus praetorio
Marcus
Annius Florianus von einem Teil der Truppen in
Kleinasien als Kaiser ausgerufen und vom Senat
anerkannt. Er wurde aber bereits nach knapp drei Monaten
von seinen eigenen Leuten in Tarsos beseitigt, als
die syrischen Legionen Marcus
Aurelius Probus zum Kaiser ausriefen.
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- Der Senat nimmt am 3.Aug.276 die Ernennung des Probus
mit Beifall auf. Der Kaiser gibt dem Senat einige
Vollmachten zurück (z.B.: Appellation, Ernennung der
Prokonsuln, Bestätigung aller kaiserlicher Verordnungen)
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- Probus
vertreibt noch 276 die Goten aus Kleinasien
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- Bahram II. (Vararhan II.) wird neuer Perserkönig.
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- 277-278 Germanenkriege: Probus
erzielt dabei militärische Erfolge, sichert die
Grenzbefestigungen an Rhein und Donau und nimmt verstärkt
Germanen in das römische Heer auf.
- Er siegt im Neckargebiet gegen die Alamannen
und Longionen und stellt den Limes wieder her
- treibt die Franken aus Gallien
über den Rhein zurück
- 278 verjagt er die Burgunder, Vandalen und Goten
aus Raetien
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- Verstärkung der Stadtbefestigung von Athen
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- Probus
verjagt die Burgunder, Vandalen und Goten aus Raetien
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- 279 besiegt Probus
in Kleinasien die aufständischen Isaurier. In
Pisidien Einnahme der Festung Kremna.
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- In Syrien
bezwingt Probus
den Usurpatoren Saturninus und in Gallien
die beiden Usurpatoren Bonosus und Proculus.
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- Probus
lässt die Blemmyer, die aus Nubien in Ägypten
einfallen, wieder vertreiben
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- Ende 281 feiert Probus
in Rom einen Triumph
- Fertigstellung der Aurealischen Mauer
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- Neben der militärischen Grenzsicherung fördert
Probus
diese Gebiete auch mit friedlichen Maßnahmen:
- In Ägypten Wiederherstellung der Bewässerungsysteme
- in Rhein- und Donaugebiet, Gallien
und Spanien
Förderung des Weinbaus. Das Weinbauverbot
Domitians
hebt er auf.
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- Okt. 282 wird Probus
auf einem Perserfeldzug von seinen Soldaten in Sirmium
erschlagen. Sein Gardepräfekt Marcus
Aurelius Carus wird gegen ihn zum Kaiser ausgerufen.
Zum ersten Mal lehnt der Senat
eine Anerkennung ab.
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- 282 Balkankrieg: Carus
schlägt in Pannonien die Sarmaten und Quaden
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- Konsulat des
- cos. suff.
- Gaius Aurelius Valerius Diocletianus
- Bassus
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- Carus
unternimmt 283 mit seinemm jüngeren Sohn Numerianus
einen Feldzug gegen den Perserkönig Bahram II.,
während Carinus
zum Schutz des Westens zurückbleibt. Er erobert
Seleukeia und Ktesiphon und nimmt den Ehrennamen "Parthicus"
an.
- Carinus
unternimmt einen Germanenfeldzug, wahrend sein Vater
und sein Bruder ihren Perserfeldzug unternehmen
- Am 29. Aug. 283 wird Carus
nach 10 Monaten und 5 Tagen Herrschaft bei Ktesiphon
ermordet. Man führt seinen Tod auch auf Krankheit
oder Blitzschlag zurück. Das Heer ernennt seinen
jüngeren Sohn Numerianus
zum Nachfolger.
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- 283-296 Gaius Bischof von Rom
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- Die Römer schließen mit den Persern Frieden.
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- Anfang 284 triumphiert
Carinus
über die Quaden.
- Der Gardepräfekt Flavius Aper ermordetseinen
Schwiegersohn Numerianus
auf dem Rückmarsch bei Chalkedon, aber seine
Hoffnungen, zum Kaiser erhoben zu werden, erfüllten
sich nicht; denn die Wahl des Heeres fällt am
17. Sept. (20. Nov.) 284 (bei Nikomedeia) auf Gaius
Valerius Aurelius Diocletianus. Diocletianus
erdolcht Flavius Aper vor aller Augen noch in der
Heeresversammlung.
- Im Westen hatte inzwischen Carinus
die Herrschaft angetreten.
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- Konsulat des
- cos. suff.
- Imperator Caesar Gaius Aurelius Valerius
Diocletianus Augustus (II) (für Carinus)
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- Carinus
schaltet Anfang 285 bei Verona den Gardepräfekten
Sabinus Iulianus (oder Marcus Aurelius Iulianus) aus,
der sich in Oberitalien als Gegenkaiser erhoben hatte.
- Carinus
zieht Diocletianus entgegen und kann ihn im Frühherbst
285 am Margus in Mösien besiegen. Doch bringt
ihm der Sieg nichts, denn er wird von seinen Soldaten
erschlagen.
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Probus
(276-282) (Rom, Kapitol. Mus.) |
Carinus
(283-285) (Rom, Konservatorenpal.) |
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