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  • Illyrer Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Illyricum Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Landkarte Landkarte
    • Indogermanische Völkergruppe, unter deren Druck ca 1200 v.Chr. die Dorer in Griechenland und die Italiker in Italien einwanderten. Teilstämme sind: Dalmater, Istrer, Liburner, Japuden, Dardaner, Istrer, Paionier. Überwiegend als Sammelbegriff für alle indogermanisch sprechenden Bewohner der Balkanhalbinsel verwendet. Das von den Illyrern besiedelte Land liegt zwischen den Keraunischen Bergen, den Ostalpen, Donau, Schar-Dagh und Adria. Später gelten auch Raetien und Noricum als Teil von Illyricum.
    • Griechische Kolonisation. Sie findet in stremgem Sinn erst im 4. Jh. statt.
      • 625 Epidamnos gemeinsam von Korinth und Kyrkyra gegründet.
      • 588 v.Chr. Gründung von Apollonia (Ἀπολλωνία ἡ κατ’ Ἐπίδαμνον) durch Kerkyra (unter Beteiligung von Korinth) an der illyrischen Küste.
      • 358 besiegt Philpp II. von Makedonien die Paionen und Illyrer
      • 335 führt Alexander d.Gr. Kämpfe gegen die Illyrer und Triballer und überschreitet die Donau gegen die Geten (Arr.Anab.1,7,1-1,1,6).
    • In die Interessensphäre Roms rückte Illyrien durch den
      • 1. Illyrischen Krieg (229-228), der zur Besetzung einiger Küstenstriche führte, und den
      • 2. Illyrischen Krieg (219) mit der Vertreibung des Demetrios von Pharos.
      • 167 Nach der Vernichtung des Genthius provinziale Organisation des Gebietes um Scodra. Erweiterung des Küstengebietes.
      • Zug des Asinius Pollio (40-39)
      • Der 1. Illyrisch-pannonische Krieg (Balkanfeldzug) des Octavianus (35-33) führt zum Abschluss der Eroberung von Illyricum.
      • Ausweitung des römisch beherrschten Gebietes bis zur Donau durch drei Feldzüge des Tiberius (12-9).
      • 6-9 n.Chr. der Illyrisch-pannonische Aufstand und seine Niederwerfung. Sicherung der römischen Macht durch die Orgaisation der Provinzen Dalmatien, Pannonien, Moesien.
      • Unter Kaiser Diocletaianus I., der Illyrer war, einer der vier Reichsteile unter einem praefectus praetorio:
        • Es umfasst: Achaia, Thessalia, Macedonia, Moesia, das diocletianische Illyricum, Epirus, Praevalitana.
        • Daneben das Illyricum occidentale, das zur praefectura Italia gehört: Dalmatia, Savia, Pannonia, Noricum, Valeria ripensis.
  • Insignia Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Besonderen Amtsabzeichen der gehobenen Beamten und Priester. Sie sind durchweg etruskischen Ursprungs. Die „sella curulis" (Elfenbeinstuhl des Königs) und die „toga praetexta" standen in republikanischer Zeit den Konsuln, dem Diktator, den Zensoren, Prätoren und kurulischen Ädilen als Insignien zu. Fasces.
    • insignia triumphalia oder "ornamenta triumphalia" (Triumphabzeichen) wurden in der Kaiserzeit, als der ordentliche Triumph eine Privileg des Kaisers war, den siegreichen Feldherrn verliehen. Eine ehrenvollere Alternative war die Ovatio.
  • interrex Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche interregnum Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Der Interrex ist ein "Zwischenkönig", der als alleiniger magistratus nach dem Ableben eines Königs in erloster Reihenfolge für fünf Tage aus den patres bis zur Wahl eines neuen Könogs ernannt wurde. Diese alte Einrichtung des Interregnums stammt aus Latium, wo sie in den latinischen Municipia noch längere Zeit Bestand hatte (Liv.1,17,5-6).
    • In der Zeit der Republik gab es nur selten einen Interrex, wenn ein patrizischer Beamter ohne designierten Nachfolger und ohne andere Möglichkeit einer Vertretung ausgefallen war.
  • Ioannes Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • (5p) Ioannes Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
      • Ursurpator, römischer Kaiser 423 - 425
      • Er fungierte als primicerius notariarum
      • Nach dem Tod des Honorius am 23. März 423
        • wird Ioannes im Dez. 423 zum Kaiser im Westen erhoben und findet Zustimmung bei den Truppen in Italien (unter Crastinus) und in Gallien.
        • Der Ostkaiser Theodosius II. versagt ihm die gewünschte Anerkennung. Zunächst erhebt er den jungen Valentinianus III. zum Caesar und anschließend zum Mitregenten (Augustus).
        • Dann schickt Theodosius II. im Spätjahr 424 ein Heer unter der Führung des Ardabur und seines Sohnes Aspar nach Italien.
        • Ioannes suchte durch Vermittlung des Aetius bei den Hunnen Hilfe, doch kommt Aetius mit einem entsprechenden Heer drei Tage zu spät
        • Ioannes wird 425 in Ravenna gefangen genommen und in Aquileia hingerichtet.
  • Iovianus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Flavius Claudius Iovianus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
      • 331 als Sohn des comes Varronianus in Singidunum (Moesia superior) geboren. Seine Gattin ist Charito.
      • 363-364 n.Chr. röm. Kaiser
      • Am 27. Juni 363, nach Iulianus' Tod, bei Maranga am Tigris zum Kaiser ausgerufen. Er geht mit dem Perserkönig Schapur einen aus römischer Sicht schimpflichen Frieden ein, der Mesopotamien und das christliche Armenien aufgibt.
      • Am 1. Jan. 364 tritt er in Ankara sein Konsulat an. Mitkonsul ist sein Sohn Varronianus.
      • Am 17. Febr. 364 in Dadastana (Bithynien) gestorben und in der Apostelkirche in Constantinopel beigesetzt.
  • Istrien Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Landkarte
    • Nordwestliches Grenzgebiet von Illyricum, das wegen der Namensähnlichkeit mit dem Ister (Donau) im Altertum bis ins 1. vorchristliche Jahrhundert als deren Quellgebiet galt. Bewohner sind die illyrischen Histrer. In der von Augustus vorgenommeenen Einteilung Italiens bildet Istrien zusammen mit Venetien die 10. Region. Wichtige Orte: Tergeste, Pola, Parentium, Nesactium, Piquentum,
    • 221 Römische Expedition gegen Istrien (Eutr.3,7).
    • 181 ist Aquileia noch Istrien zugehörig.
    • 178/177 Unterwerfung durch die Römer.
    • Seit 78/79 durch Bau der Via Flavia für den Verkehr erschlossen.
  • iugum Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Joch Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Das Durchschreiten eines Joches war für den geschlagenen Feind Zeichen der Unterwerfung und zugleich der Entsühnung: Es reinigte von jeder Befleckung durch den Krieg. (Entsprechend die Sühnefunktion des Triumphbogens für den Sieger).
  • Iulianus  Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Flavius Claudius Iulianus Apostata Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
      • Lebenszeit: 332-363. Regierungszeit: 360-363.
      • Er wurde 332 als Sohn des Iulius Constantius und der Basilina in Constantinopel geboren. Sein Vater wurde 338 bei einem Aufstand der Soldaten erschlagen.
      • Iulianus und sein Halbbruder Gallus werden verwiesen. Iulianus hält sich zwei Jahre (337-338) in Nikomedeia (bei Bischof Eusebios) auf, dann eins bis zwei Jahre in Constaninopel (341), wieder in Nikomedeia und in Macellum in Kappadkien (345), wo er sich der rhetorischen und philosophischen Ausbildung widmete.
      • 351 kehrt Iulianus nach Nikomedeia zurück. Dort machte er Bekanntschaft mit dem Neuplatonismus, was ihn trotz seiner christlicher Erziehung heimlich zum Heidenum zurückkehren ließ.
      • Gallus wird 351 zum Caesar des Ostens erhoben, doch wird er Ende 354 von Constantius als Empörer abberufen und getötet.
      • Auch Iulianus wird sieben Monate in Haft gehalten und vom Kaiser verhört. Auf Fürsprache der Kaiserin Eusebia wird ihm eine Bildungsreise nach Griechenland gestattet, die ihn Gregor von Nazianz und Basileios begegnen lässt.
      • Constantius beruft ihn 355 zurück, erhebt ihn am 6. Nov. 355 zum Caesar, verheiratet ihn mit seiner Schwester Helena und entsendet ihn nach Gallien, das schwer unter den Franken und Alamannen leidet.
      • 356-359 Krieg gegen Franken und Alamannen:
        • Iulianus schafft in Gallien nach und nach Ordnung
        • Er erringt 357 einen bedeutenden Sieg bei Argentorate (Straßburg) und nimmt den Alamannenkönig Chnodomar gefangen.
        • Auch in den beiden Folgejahren erringt er Siege gegen Franken (358) und Alamannen (359) und betreibt die Reorganisation Galliens.
      • Das Heer erhebt ihn im Frühjahr 360 zum Augustus und nötigt ihn so zur Auflehnung gegen den Kaiser: Iulianus zieht nach Osten. Als Constantius ihm entgegenzieht, stirbt er am 5. Okt. 361 bei Mopsukrenai in Kilikien
      • Seit 3. Nov. 361 ist Iulianus Kaiser. Zurückdrängen des Christentums und Wiederbelebung der römischen Religion. Daher von den christlichen Autoren "der Abtrünnige" (apostata, ὁ παραβάτης) genannt. Zu seinen antichristlichen Maßnahmen gehört
        • das "Rhetorenedikt" vom 17. Juni 362 macht die Lehrberechtigung von einer Erlaubnis des Kaisers abhängig;
        • die Rückberufung der unter Constantius verbannten häretischen Bischöfe
        • die Erneuerung zerstörter heidnischer Tempel (der Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem kam über den Plan nicht hinaus)
        • die Abhaltung riesiger Opfer und Götterfeste
        • die Bevorzugung neuplatonischer Gelehrter und heidnischer Rhetoren (z.B. Libanios)
        • eigene Schriften
      • Iustinian stirbt in der Nacht vom 26. auf den 27. Juni 363 auf seinem Perserfeldzug bei Maranga am Tigris an den im Kampf erlittenen Wunden. Die Legende erzählt, ein christlicher Soldat habe ihn getötet.
      • Seine Charakteristik bei Eutr.10,16.
      • Quellen: Amm.Marc.15-25; Eutr.10,14; Aur.Vict.Epit.42,12;
    • Iulianus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
      • (gest. 454 n.Chr.) Bischof von Aeclanum (bei Benevent). Als Verfechter des Pelagianismus Gegner des Augustinus.
    • Marcus Didius Iulianus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
      • (Kaiser 193)
    • Iura mons Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
      • Das Grenzgebirge zwischen Helvetiern und Sequanern, das sich in südlicher Richtung zum Genfer See (lacus Lemannus) hin ersteckt. (Caes.Gall.1,2)
Sententiae excerptae:
Literatur:

10 Funde
1072  Ahrens, E.
Latein als zweite Fremdsprache an Oberschulen
in: AU II 3,43ff
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996  Astemer, J.
Lateinlernen in der Förderstufe: Neue Schwerpunkte
in: AU XXX 4/1987,16
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997  Astemer, J. / Kuger, H.
Lateinunterricht an der Gesamtschule
in: Gymn 92/1985
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4135  Jäger, G. u.a.
Rede und Rhetorik im Lateinunterricht : zur Lektüre von Ciceros Reden / Gerhard Jäger u.a.
Bamberg : Buchner, 1992
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4139  Jäkel, Werner
Jäkel, Werner: Ciceros Pompeiana im Aufbau der lateinischen Schullektüre
in: Gymn. 71, 1964, 329-348
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1048  Meusel, H.
Wortschatzarbeit bei der Ovidlektüre
in: Römisch: Met.Ovids im Unt., Hbg.1976
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1049  Meusel, H.
Zur Arbeit am lateinischen Wortschatz
in: AU XXII 2/1979,19
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1050  Meusel, H.
Zur gegenwärtigen Situation des Fachlehrers.. Fachdidaktik
in: AU XXII 2/1979,75
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2589  Nepos, Cornelius / Belde, Dieter
Das Leben des Themistokles von Cornelius Nepos in kolometrischer Gliederung : Handreichung für den Lateinunterricht
Hamburg, 1998
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635  Schulze, W.
Ciceros Archiasrede im Lateinunterricht
in: AU XXIX 2/1986,40
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