Nos personalia non concoquimus. Nostri consocii (Google, Affilinet) suas vias sequuntur: Google, ut intentionaliter te proprium compellet, modo ac ratione conquirit, quae sint tibi cordi. Uterque consocius crustulis memorialibus utitur. Concedis, si legere pergis.
 
 
 
843
ἁ θεὸς ἐν τριόδοισι· τὸ χαλκίον ὡς τάχος ἄχει.
Schlage das Becken in Eile; die Göttin erscheint auf dem Dreiweg.
Theokr.eid.2,36

828
Θαρσεῖν χρή, φίλε Βάττε· τάχ' αὔριον ἔσσετ' ἄμεινον.
Mut, mein Lieber, tut not; und morgen vielleicht geht es besser.
Theokr.eid.4,41

831
Θρέψαι καὶ λυκιδεῖς, θρέψαι κύνας, ὥς τυ φάγωντι.
Wölfe zieh' dir heran, zieh' Hunde heran, die dich fressen!
Theokr.eid.5,38

365
μεταβολή πάντων γλυκύ
der Wechsel von allem erfreut (varietas (variatio) delectat, Phaedr.2,pr.10)
Aristot.rhet.1,11

659
Τὰ δάνεια δούλους τοὺς ἐλευθέρους ποιεῖ.
Geliehenes Geld bringt Freie in die Sklaverei. – Foenus frequenter liberos servos facit.
Men.Mon.514

634
Τὰ θνητὰ πάντα μεταβολὰς πολλὰς ἔχει.
Was sterblich ist, kennt alles viele Umschwünge – Mortalium res plurimas capiunt vices.
Men.Mon.489

55
τὰ μεγάλα τῶν πραγμάτων μεγάλαις ἐπινοίαις κατορθοῦται.
Große Dinge werden nur durch große Entschlüsse bewerkstelligt.
Charit.Kall.2,10,3

653
Τὰ μηδὲν ὠφελοῦντα μὴ πόνει μάτην.
Müh nicht umsonst mit dem, was dir nichts nützt, dich ab! – Ne tu labores frustra in iis, quae nil iuvant!
Men.Mon.508

641
Τὰ μικρὰ κέρδη ζημίας μεγάλας (μείζονας βλάβας) φέρει.
Die kleinen Ränke tragen große Strafe ein. – Minora noxas lucra maiores ferunt.
Men.Mon.496

644
Τὰ πλεῖστα θνητοῖς τῶν κακῶν αὐθαίρετα.
Von Sterblichen ist selbstgewählt das meiste Leid. – Ab ipsis fere parantur mala mortalibus.
Men.Mon.499

72
Τὰ ὑπὲρ ἡμᾶς οὐδὲν πρὸς ἡμᾶς.
Was über uns ist, geht uns nichts an.
Apostol.15,95c

645
Τὰ χρήματ’ ἀνθρώποισιν εὑρίσκει φίλους.
Was den Menschen Freunde findet, ist das Geld. – Invenit amicos hominibuspecunia.
Men.Mon.500

842
ταὶ κύνες ἄμμιν ἀνὰ πτόλιν ὠρύονται.
Die Hunde durchheulen die Gassen der Stadt uns.
Theokr.eid.2,35

656
Τἀληθὲς ἀνθρώποισιν οὐχ εὑρίσκεται.
Die Menschen finden das, was wahr ist, nicht heraus. – Non invenitur veritas ab hominibus.
Men.Mon.511

650
Ταμιεῖον ἀνθρώποισι σωφροσύνη μόνη.
Ihr Vorratsschatz ist Menschen Mäßigung allein. – Magnum horreum est hominibus temperantia. – Est temperantia sola hominum genti penus.
Men.Mon.505

56
ταμιεύεσθαι γὰρ δύσκολον ἐξουσίαν ἐπιθυμίας.
Denn es ist schwer, seine Begierden zu zügeln, wenn es möglich ist, sie zu befriedigen.
Charit.Kall.3,2,6

87
ταντάλειοι τιμωρίαι
Tantalusqualen (sc. trotz Reichtum nichts zu haben) (Tantali supplicia)
Apostol.16,9

837
τάχ' ὥτερος ἄλλον ὀνασεῖ.
Leicht freuet sich einer des andren. Leicht kann einer dem anderen nützen.
Theokr.eid.7,36

643
Τέθνηκ’ ἐν ἀνθρώποισιν πᾶσα γὰρ χάρις.
Zu Grab getragen ist bei Menschen aller Dank. – Emortua omnis est hominibus gratia.
Men.Mon.498

638
Τερπνὸν κακὸν πέφυκεν ἀνθρώποις γυνή.
Ein angenehmes Übel ist dem Mann die Frau. – Malum viris est mulier, at dulce est malum.
Men.Mon.493

71
Τὴν αὑτοῦ σκιὰν φοβεῖσθαι
seinen eigenen Schatten fürchten
(vulgo)

364
τὴν ἐμὴν κάμνεις νόσον
du leidest an der selben Krankheit (du bist vom selben Übel betroffen) (wie ich)
Suidas

639
Τῆς ἐπιμελείας πάντα δοῦλα γίγνεται.
In der Sorgfalt Sklavendienst tritt alles ein. – Sunt cuncta ubique famula diligentiae.
Men.Mon.494

97
Τί δ’ ἄλλο; φωνὴ καὶ σκιὰ γέρων ἀνήρ; Was sonst?
Nur Schall und Schatten ist ein alter Mann.
Eur.fr.509N

841
τί τὸν φεύγοντα διώκεις;
was verfolgst du den Flüchtling?
Theokr.eid.11,75

356
τίκτει γὰρ οὐδὲν ἐσθλὸν εἰκαία σχολή
Müßiggang (aufs Geradewohl) lehrt viel Böses (Nichts tun lehrt Übles tun)
Soph.fr.287N

358
τίκτει γὰρ οὐδὲν ἐσθλὸν εἰκαία σχολή
Müßiggang (aufs Geradewohl) lehrt viel Böses (Nichts tun lehrt Übles tun)
Soph.fr.287N

636
Τίμα τὸ γῆρας, οὐ γὰρ ἔρχεται μόνον.
Das Alter achte, denn alleine kommt es nicht! – Metue senectam: quippe comitata advenit.
Men.Mon.491

658
Τιμώμενοι γὰρ πάντες ἥδονται βροτοί.
Denn alle Menschen sehen sich recht gern geehrt. – Omnes enim homines honorari expetunt.
Men.Mon.513

879
τίς γὰρ κατόπτρῳ καὶ τυφλῷ κοινωνία;
Wie denn passen ein Blinder und ein Spiegel zusammen?
Com. ap. Stob.4.30.6a

63
Τίς γλαῦκ’ Ἀθήναζ’ ἤγαγε;
Wer bringt eine Eule nach Athen?
Aristoph.Av.301

872
τὸ αὑτοῦ ἀποβλάστημα φύσει πᾶν τιμᾷ.
Allles schätzt von Natur aus den eigenen Spross.
Plat.Symp.208b.

649
Τὸ γὰρ θανεῖν οὐκ αἰσχρόν, ἀλλ’ αἰσχρῶς θανεῖν.
Das Sterben bringt nicht Schmach, doch sterben in der Schmach. – Mors ipsa non est foeda, sed foede mori.
Men.Mon.504

896
Τὸ δ' ἔσχατον | κορυφοῦται βασιλεῦσι.
Die letzte Erfüllung türmt sich den Königen.
Pind.Ol.1,113f.

354
τὸ δὲ γῆρας βαρύτερον Αἴτνης
das Alter ist eine schwerere Last als der Ätna
Stob.flor.98,72 (vgl. Eurip.Herakl.637; Cic.sen.2,4)

359
τὸ δὴ μάλα θυμὸν ἰαίνει.
Höchst erfreut mich dies im Gemüte.
Theokr.eid.7,29

635
Τὸ δὴ τρέφον με τοῦτ’ ἐγὼ λέγω θεόν. (Τὸ γὰρ τρέφον με τοῦτ’ ἐγὼ κρίνω θεόν.)
Denn was mir Nahrung gibt, bezeichne ich als Gott. – Denn ich bezeichne das, was mich ernährt, als Gott. – Nam quod me nutrit, id ego numen deputo.
Men.Mon.490

765
τὸ δίκαιον οὐκ ἄλλο τι ἢ τὸ τοῦ κρείττονος συμφέρον.
Das Gerechte ist nichts anderes ist als das dem Stärkeren Zuträgliche. (Thrasymachos)
Plat.Polit.338c

654
Τὸ ζῆν ἀλύπως ἀνδρός ἐστιν εὐτυχοῦς.
Ein Leben ohne Leid führt nur, wer glücklich ist. – Satis beati est esse sine maeroribus. – Cui vita vacua molestiis, beatus est.
Men.Mon.509

648
Τὸ κέρδος ἡγοῦ κέρδος, ἂν δίκαιον ᾖ.
Gewinn sei dir Gewinn, wenn er auf Recht beruht! – Lucrum esse lucrum crede, si iustum est lucrum!
Men.Mon.503

54
τὸ μὲν ἄδηλον συνηγορίας ἔχει χρείαν, ἡ δὲ ὄψις αὑτὴν συνίστησιν.
Das Verborgene bedarf der Empfehlung, das Sinnenfällige empfiehlt sich selbst
Charit.Kall.1,13,3

74
Τὸ τέχνιόν γε πᾶσα γαῖα ἐκτρέφει
Wer seine Kunst versteht, den nährt ein jedes Land (artem quaevis alit regio)
Erasm.adag.1,7,33

360
τοῖς ἀνοήτοις ἀνδράσιν ἐπιτρόπους χρὴ παρεῖναι
den Toren muss ein Vormund zur Seite stehen.
Apostol.13,51r

362
τοῖς νενικημένοις ὀδύνη
Wehe den Besiegten (vae victis!)
Plut.Camill.28

651
Τὸν αὐτὸν αἰνεῖν καὶ ψέγειν ἀνδρὸς κακοῦ.
Den selben lobt und tadelt nur ein schlechter Mann. – Hominis mali est culpare, quem laudaverit.
Men.Mon.506

53
τὸν ἕτερον πόδα ἐν τῷ πορθμείῳ ἔχειν
mit einem Fuß im Grabe stehen
Luc.Apol.1

646
Τὸν εὖ ποιοῦνθ’ (εὐποροῦνθ’) ἕκαστος ἡδέως ὁρᾷ.
Den, der ihm wohltut, freut ein jeder (den, der begütert ist, freut jeder) sich zu sehn.
Men.Mon.501

642
Τὸν εὐτυχοῦντα καὶ φρονεῖν νομίζομεν.
Von dem der glücklich, glaubt man auch, dass er klar denkt. – Fortuna famam saepe dat prudentiae.
Men.Mon.497

93
Τὸν Κυπρίδος κεστόν
Den Gürtel der Aphrodite (der Schönheit verleiht) (cestum Veneris)
vgl.Hom.Il.14,214ff.

98
Τότ’ ᾄσονται κύκνοι, ὅταν κολοιοὶ σιωπήσωσιν
Dann werden die Schwäne singen, wenn die Krähen verstummen (Tunc canent cygni, cum tacebunt graculi)
Apostol.16,84

809
τότε μοι χάνοι εὐρεῖα χθών.
Dann reiße sich weit mir die Erd' auf!
Hom.4,182

637
Τοὺς τῆς φύσεως οὐκ ἔστι λανθάνειν (μανθάνειν) νόμους.
Naturgesetze keiner insgeheim verletzt. – Legibus naturae non potest evadier.
Men.Mon.492

864
τοῦτο ἐν θνητῷ ὄντι τῷ ζῴῳ ἀθάνατον ἔνεστιν, ἡ κύησις καὶ ἡ γέννησις.
dies beides liegt als Unsterbliches in einem sterblichen Wesen: Schwangerschaft und Zeugung.
Plat.Symp.206c.

811
τρεῖν μ' οὐκ ἐᾷ Παλλὰς Ἀθήνη.
Furcht wehret mir Pallas Athene. (Es lässt mich nicht zittern Athene.)
Hom.Il.5,256

640
Τύχη τέχνην ὤρθωσεν, οὐ τέχνη τύχην.
Das Glück erhöht die Kunst und nicht die Kunst das Glück. – Artem fortuna, non ars fortunam erigit.
Men.Mon.495

657
Τῶν γὰρ πενήτων εἰσὶν οἱ λόγοι κενοί.
Denn der Armen Worte haben kein Gewicht. – Haud pondus ullum pauperum verbis inest.
Men.Mon.512

712
Τῶν γειτόνων γὰρ δυσμενὴς καὶ βάσκανος οὑφθαλμός.
Der Nachbarn Auge ist übelwollend und verleumderisch (neidisch).
Com.adesp.160K.

647
Τῶν δυστυχούντων εὐτυχὴς οὐδεὶς φίλος.
Für die im Unglück ist kein Glücklicher ein Freund. – Felix amicus nullus infelicibus.
Men.Mon.502

652
Τῶν εὐτυχούντων πάντες ἄνθρωποι φίλοι.
Nur derer, die im Glück sind, Freund ist jeder Mensch. – Homines amici sunt omnes felicibus.
Men.Mon.507

655
Τῶν εὐτυχούντων πάντες εἰσὶ συγγενεῖς.
Ein jeder wähnt sich mit den Glücklichen verwandt. – Felicium se quisque cognatum vocat.
Men.Mon.510

830
Χὠ Ζεὺς ἄλλοκα μὲν πέλει αἴθριος, ἄλλοκα δ' ὕει.
Und auch Zeus: bald leuchtet er hell, bald lässt er es regnen.
Theokr.eid.4,43


 
Sententiae excerptae:
Literatur:
6 Fund(e)
2856
Binder, Wilhelm (Hg.)
Medulla proverbiorum Latinorum. Schatzkästlein Lateinischer Sprichwörter..
Stuttgart, J. B. Metzler, 1856

2862
Knecht, Th.
Eile mit Weile - Vom Ursprung und von der Überlieferung griechischer Sprichwörter
Wissenschaft, Klass. Sprachen und Literaturen XXVIII, München 1994, 102-113

2863
Liebs, D.
Lateinische Rechtsregeln und Rechtssprichwörter, unter Mitarbeit von H.Lehmann und G.Strobel zusammengestellt
München 1982

2854
Otto, A.
Die Sprichwörter und sprichwörtlichen Redensarten der Römer, gesammelt und erklärt von A.Otto
Leipzig 1890, Ndr. Hildesheim (Olms Verlag) 1965

2865
Walther, H.
Lateinische Sprichwörter und Sentenzen des Mittelalters in alphabetischer Anordnung, Bd. I-VI
Göttingen 1963ff.

2866
Werner, J. / Flury, P.
Lateinische Sprichwörter und Sinnsprüche des Mittelalters
Heidelberg 2/1966

[ Homepage | Inhalt | Hellas 2000 | Stilistik | Latein | Lateinisches Wörterbuch | Lateinischer Sprachkurs | Lateinische Grammatik | Lat.Textstellen | Römische Geschichte | Griechisch | Griechisches Wörterbuch | Griechischer Sprachkurs | Griechische Grammatik |Griech.Textstellen  | Griechische Geschichte | LandkartenBeta-Converter | Varia | Mythologie | Ethik | Links | Literaturabfrage | Forum zur Homepage ]

Suche unterstützt von FreeFind

Welche Datenbank?   Wonach sortiert?   Max. Anzahl Welche Suchbegriffe?        

Zurück
Site-Suche mit Google
bottom © 2000 - 2019 - /dicta/dic_t-tau.php - Letzte Aktualisierung: 13.06.2019 - 10:29 >