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Werden  -  γένεσις


Zentrale Begriffe aus dem Bereich der griechischen Sprache und Geistesgeschichte

 

Werden  -  γένεσις

 

 Textstellen:
  1. Plat.Tim.27d-28a 
  2. Aristot.Met.1032a12-1032a27
Vergleiche:

 

Nach dem Lemma bei Liddell-Scott-Jones
γένεσις
  1. γένεσις, εως, ἡ, (γενέσθαι) origin, source, Ὠκεανόν τε θεῶν γένεσιν Il.14.201; Ὠκεανοῦ, ὅς περ γ. πάντεσσι τέτυκται ib.246, cf. Pl.Tht. 180d; beginning, in dual, τοῖν γενεσέοιν ἡ ἑτέρα Id.Phd.71e.
  2. manner of birth
    1. manner of birth, Hdt.1.204, 6.69, etc.; race, descent, Id.2.146; πατρὸς οὖσα γένεσιν Εὐρύτου S.Tr.380; κατὰ γένεσιν, opp. καθ' υἱοθεσίαν, IG12(1).181 (Rhodes).
    2. 2. Astrol., nativity, geniture, AP 11.164 (Lucill.), 183 (Id.), Epigr.Gr.314.21 (Smyrna), PLond.1.98r60 (i A. D.), Vett.Val.216.6: hence, lot, fortune, Astramps.Orac. 16.8,23.7.
  3. production, generation, coming into being; becoming.
    1. production, generation, coming into being, opp. ὄλεθρος, Parm.8.21; more usu. opp. φθορά, Pl.Phlb.55a, etc.; περὶ γενέσεως καὶ φθορᾶς, title of work by Arist.: generally, formation, πύου Hp.Aph.2.47; origination, making, ἱματίων, περὶ τὰ ἀμφιέσματα, Pl. Plt.281b,3; γ. καὶ οὐσία δικαιοσύνης Id.R.359a.
    2. = τὸ γίγνεσθαι, becoming, opp. οὐσία, ib.525b, Ti.29c, Procl.Inst.45,al.
  4. concrete, creation, i.e. all created things, Pl.Phdr.245e; γ. καὶ κόσμος Id.Ti.29e, freq. in Ph., as 1.3,al., cf. Plot.6.3.2, etc.
  5. race, kind or sort of animals, Pl.Plt.265b, etc.; family, δίδυμος γ. of the Spartan kings, Id.Lg.691d.
  6. generation, age, Id.Phdr.252d: pl., Id.Plt.310d; κατὰ περίστασιν τῆς γ. according to the circumstances of his time, Porph.Sent.32.
  7. παιδοπόρος γ. genitalia muliebria, AP9.311 (Phil.).
  8. Math.,
    1. generation of a figure, Papp.234.4,al.
    2. b. origin of a spiral, Id.272.7; ἡ ἐν γ. εὐθεῖα the initial line, Id.286.22.

.

 

Plat.Tim.27d-28a: Timaios am Beginn seiner Rede
Die platonische Zweiteilung (Chorismos - χωρισμός) in eine intellegible Welt des Seins und eine nur vorstellbare Welt des Werdens kann man wohl kaum prägnanter vortragen, als dies Timaios zu Beginn seiner Rede tut. Außerdem stellt er fest, dass es in der Werdewelt keinen Entwicklungsprozess ohne Ursache (αἴτιον) geben kann. 
   Ἔστιν οὖν δὴ κατ' ἐμὴν δόξαν πρῶτον διαιρετέον τάδε· τί τὸ ὂν ἀεί, γένεσιν δὲ οὐκ ἔχον, καὶ τί τὸ γιγνόμενον μὲν ἀεί, ὂν δὲ οὐδέποτε; τὸ μὲν δὴ νοήσει μετὰ λόγου περιληπτόν, ἀεὶ κατὰ ταὐτὰ ὄν, τὸ δ' αὖ δόξῃ μετ' αἰσθήσεως ἀλόγου δοξαστόν, γιγνόμενον καὶ ἀπολλύμενον, ὄντως δὲ οὐδέποτε ὄν. πᾶν δὲ αὖ τὸ γιγνόμενον ὑπ' αἰτίου τινὸς ἐξ ἀνάγκης γίγνεσθαι· παντὶ γὰρ ἀδύνατον χωρὶς αἰτίου γένεσιν σχεῖν.    Meines Erachtens müssen wir nun zunächst folgendes unterscheiden: Was ist das, was ständig ist und keine Entstehung hat, und was ist das, was ständig wird, aber niemals ist? das eine wird im Denken mit der Vernunft fassbar, weil es immer es selbst bleibt, das andere wird wird mit vernunftfreier Wahrnehmung vorstellbar, weil es wird und vergeht, aber niemals seiend ist. Alles aber, was entsteht, entsteht notwendigerweise aus einer Ursache; denn nichts kann ohne Ursache Entstehung erlangen. 

Aristoteles bezeichnet mit οὐσία nicht wie Platon etwas von den Dingen substantiell Verschiedenes, sondern jede Einzelsubstanz die ihr τέλος realisiert hat. γένεσις und οὐσία sind also keine zwei durch einen χωρισμός getrennte Welten, sondern γένεσις ist der "Samen" für oder der "Weg" zur οὐσία: γένεσις μὲν τὸ σπέρμα, οὐσία δὲ τὸ τέλος Aristot.PA 641b32; ὁδὸς εἰς οὐσίαν Aristot. Met. 1003b7

 

Aristot.Met.1032a12-1032a27 
Drei Arten des Werdens: a) φύσει, b) τέχνῃ, c) ἀπὸ ταὐτομάτου. [Der Zusammenhang von γένεσις, φύσις, ὕλη, εἶδος.  Dazu grundlegend:  Aristot.Met.1069b3-1069b34: Werden als eine μεταβολὴ des δυνάμει ὄντος in ein  ἐνεργείᾳ ὄν.]. "γένεσις" im Unterschied zur "ποίησις".
   Τῶν δὲ γιγνομένων τὰ μὲν φύσει γίγνεται τὰ δὲ τέχνῃ τὰ δὲ ἀπὸ ταὐτομάτου, πάντα δὲ τὰ γιγνόμενα ὑπό τέ τινος γίγνεται καὶ ἔκ τινος καὶ τί· τὸ δὲ τὶ λέγω καθ' ἑκάστην κατηγορίαν· ἢ γὰρ τόδε ἢ ποσὸν ἢ ποιὸν ἢ πού. αἱ δὲ γενέσεις αἱ μὲν φυσικαὶ αὗταί εἰσιν ὧν ἡ γένεσις ἐκ φύσεώς ἐστιν, τὸ δ' ἐξ οὗ γίγνεται, ἣν λέγομεν ὕλην, τὸ δὲ ὑφ' οὗ τῶν φύσει τι ὄντων, τὸ δὲ τὶ ἄνθρωπος ἢ φυτὸν ἢ ἄλλο τι τῶν τοιούτων, ἃ δὴ μάλιστα λέγομεν οὐσίας εἶναι - ἅπαντα δὲ τὰ γιγνόμενα ἢ φύσει ἢ τέχνῃ ἔχει ὕλην· δυνατὸν γὰρ καὶ εἶναι καὶ μὴ εἶναι ἕκαστον αὐτῶν, τοῦτο δ' ἐστὶν ἡ ἐν ἑκάστῳ ὕλη - καθόλου δὲ καὶ ἐξ οὗ φύσις καὶ καθ' ὃ φύσις [τὸ γὰρ γιγνόμενον ἔχει φύσιν, οἷον φυτὸν ἢ ζῷον] καὶ ὑφ' οὗ ἡ κατὰ τὸ εἶδος λεγομένη φύσις ἡ ὁμοειδής [αὕτη δὲ ἐν ἄλλῳ]· ἄνθρωπος γὰρ ἄνθρωπον γεννᾷ· - οὕτω μὲν οὖν γίγνεται τὰ γιγνόμενα διὰ τὴν φύσιν, αἱ δ' ἄλλαι γενέσεις λέγονται ποιήσεις.    Was entsteht, entsteht teils von Natur, teils durch Kunst, teils von selbst. Alles aber, was entsteht, entsteht durch etwas (bewirkt), aus etwas und als ein Was. Vom Was spreche ich entsprechend jeder Kategorie: Denn es entsteht nach Washeit, Größe, Beschaffenheit oder Ort. Natürlich ist das Werden, das aus der Natur erfolgt: das Woraus, ist der so genannte Stoff; das  Bewirkende, etwas von dem, was von Natur ist; das Was, Mensch, Pflanze oder sonst etwas derartiges, das wir im eigentlichen Sinn als Wesenheit bezeichnen. - Alles aber, was von Natur oder durch Kunst wird, hat einen Stoff. Denn jedes davon kann sowohl sein als auch nicht sein, dies aber ist der Stoff an einem jedem. - Überhaupt ist sowohl das, woraus es wird, Natur, als auch ist das, wonach es wird, Natur [denn was wird, hat eine Natur, wie eine Pflanze oder ein Lebewesen] als auch das, wodurch es wird, die nach der allgemeinen Form so genannte gleichförmige Natur. [Diese ist aber in einem anderen]: denn der Mensch zeugt den Menschen. - So entsteht also, was entsteht, auf Grund der Natur. Die anderen Arten des Werdens heißen aber "Verfertigungen". 

 

VERZEICHNIS ALLER BEGRIFFE: [ Aberglaube - δεισιδαιμονία | Arbeitsteilung  | Besonnenheit - σωφροσύνη | Demokratie - δημοκρατία, δῆμος | demokratisch - δημοκρατικός | Dialektik - διαλεκτική | Einsicht - γνώμη, ξύνεσις | Element - στοιχεῖον | Ende - τέλος | Form, Gestalt  -  εἶδος | Freiheit - ἐλευθερία | Gastfreundschaft - φιλοξενία | Gerechtigkeit - δικαιοσύνη | Kategorie  -  κατηγορία | Kosmogonie | Kosmos | Kulturentstehung | Materie, Stoff  -  ὕλη | Medizin - ἰατρική | Methode - μέθοδος | Missgunst - φθόνος | Natur - φύσις | Naturzustand | Neid - φθόνος | Prinzip - ἀρχή | Recht - δίκη, θέμις | Schicksal - εἱμαρμένη - fatum | Staat - πόλις, πολιτεία | StoffMaterie ὕλη | Substanz, Wesen - οὐσία | Tapferkeit - ἀνδρεία | Theorie, theoretisch, Theorem θεωρία, θεωρέω | Tugend - ἀρετή  | Ursache - αἰτία | Volk δῆμος | Wahrheit - ἀλήθεια | Wahrnehmung αἴσθησις | Weisheit - σοφία | Werden  -  γένεσις | Wesen, Substanz - οὐσία | Wissen ἐπιστήμη | Zauberei und Magie | Zeichen - σημεῖον | Ziel - τέλος  | Zweck - τέλος

 

Sententiae excerptae:
1258
Adhibe rationem difficultatibus: possunt et dura molliri et angusta laxari et gravia scite ferentes minus premere.
Gehe Schwierigkeiten mit Vernunft an: Hartes kann gemildert, Enges gelockert werden und Schweres kann den, der es mit Bedacht trägt, weniger bedrücken.
Sen.dial.9,10,4

1260
Admoneri bonus gaudet, pessimus quisque rectorem asperrime patitur.
Der Gute freut sich ermahnt zu werden, gerade die Schlechtesten ertragen den, der sie belehrt, nur sehr schwer.
Sen.dial.3,36,4

1264
Aequat omnes cinis. Impares nascimur, pares morimur.
Die Asche macht alle gleich. Ungleich werden wir geboren, gleich sterben wir.
Sen.epist-91,16

1273
Alienis perimus exemplis; sanabimur, si separemur modo a coetu.
An fremden Beispielen gegen wir zugrunde; geheilt werden wir, wenn wir uns nur von der Masse abtrennen.
Sen.dial.7,1,4

1340
Altius praecepta descendunt, quae teneris imprimuntur aetatibus.
Lehren, die in zartem Alter verinnerlicht werden, dringen tiefer ein.
Sen.dial.12,18,8

1337
Animus impleri debet, non arca.
Der Geist, nicht die (Geld-)Kiste muss angefüllt werden.
Sen.epist.92,31

28
audiatur et altera pars
auch die Gegenseite soll gehört werden
*Sen.Med.199

1608
Aurum argentumque fractum est et milliens conflatum, at omnibus saeculis Tuberonis fictilia durabunt.
Das Gold und Silber ist zerbrochen und tausendmal eingeschmolzen; aber die irdenen Gefäße des Tubero werden alle Jahrhunderte überdauern.
Sen.epist.95,73

1383
Beatus enim dici nemo potest extra veritatem proiectus.
Glücklich kann niemand genannt werden, der außerhalb der Wahrheit steht.
Sen.dial.7,5,2

1404
Bonum est laudari, sed praestantius est esse laudabilem.
Gut ist es gelobt zu werden, besser, lobenswert zu sein.
Ps.Sen.mor.

1839
Contemni turpe est, legem donare superbum.
Schmählich, verachtet zu werden, doch stolz, die Strafe erlassen.
Petron.18,6

435
Dulce etiam fugias, fieri quod amarum potest.
Auch Süßes meide, weil es bitter werden kann.
Publil.Syr.D22

1818
Ego adulescentulos existimo in scholis stultissimos fieri.
Ich glaube, dass die jungen Leute in den Schulen nur verdummt werden.
Petron.1,3

1784
Et nondum cani nigros laesere capillos, | nec venit tardo curva senecta pede.
Noch nicht überwiegen meine grauen Haare die schwarzen, noch nicht kommt mein Alter gekrümmt daher mit nachgezogenem Fuß.
Tib.3,5,15f.

1605
Et sine radice inutiles rami sunt et ipsae radices iis, quae genuere, adiuvantur.
Die Zweige sind unnütz ohne Wurzel und die Wurzeln selbst werden durch das gefördert, was sie erzeugt haben.
Sen.epist.95,64

1604
Ex inimico cogita fieri posse amicum, in illo amorem incites, in hoc odium modereris!
Bedenke, dass aus einem Feind ein Freund werden kann, entfache in jenem die Liebe, beschwichtige in diesem den Hass.
Sen.epist.95,63

1387
Facilius inter philosophos quam inter horologia conveniet.
Eher werden noch die Philosophen übereinstimmen als die Uhren.
Sen.apocol.2,2

1905
Homines (Crotone) aut captantur aut captant.
Die Leute (in Croton) werden entweder betrogen oder betrügen.
Petron.116,6

1606
In philosophia arcana illa admissis receptisque in sacra ostenduntur.
In der Philosophie werden jene Geheimnisse (nur) denen offenbart, die in die heilige Gemeinschaft zugelassen und aufgenommen sind.
Sen.epist.95,64

112
Maxima enim factorum per laborem perfici solent, perfecta vero afferunt iucunditatem.
Denn die größten Taten werden durch Mühe vollbracht, sind sie aber vollbracht, bereiten sie Vergnügen.
Priscian, Praeexercit. P.432, 16K.

1180
Nemo in vita teneri potest: calcare ipsas necessitates licet.
Niemand kann im Leben gehalten werden: die Not selbst können wir niedertreten.
Sen.epist.12,10

1008
Nihil tam certum est quam otii vitia negotio discuti.
Nichts ist so gewiss, als dass die Laster der Untätigkeit durch Tätigkeit vertrieben werden.
Sen.epist.56,9

1377
Non semper Saturnalia erunt.
Die Saturnalien werden nicht ewig dauern. Es wird nicht immer Fassnacht sein.
Sen.apocol.12,2

1208
Non subito inpulsi ac prostrati sumus: carpimur, singuli dies aliquid subtrahunt viribus.
Wir werden nicht mit einem Schlag hingestreckt: wir werden stückweise weniger; jeder Tag entzieht uns etwas von unseren Kräften.
Sen.epist.26,4

1116
Non venit vulnus ad cicatricem, in quo medicamenta temptantur.
Die Wunde vernarbt nicht, an der viele Mittel versucht werden.
Sen.epist.2,3

1233
Nonum prematur in annum.
Eine gute Schrift muss lange gefeilt werden.
Hor.ars 388

1185
Numquid accidere tibi, si damnaris, potest durius, quam ut mittaris in exilium, ut ducaris in carcerem?
Wirst du verurteilt, was kann dir Härteres begegnen, als in die Verbannung geschickt oder in das Gefängnis gebracht zu werden?
Sen.epist.24,3

1825
Nunc pueri in scholis ludunt, iuvenes ridentur in foro.
Heutzutage spielen Kinder in der Schule und werden als junge Leute in der Öffentlichkeit ausgelacht.
Petron.4,4

1966
Orbis vertitur tamquam mola, et semper aliquid mali facit, ut homines aut nascantur aut pereant.
Der Tierkreis dreht sich wie ein Mühlstein und bewirkt immer etwas Schlechtes, dass die Menschen entweder geboren werden oder zugrunde gehen.
Petron.39,13

1223
Otii vitia negotio discutiuntur.
Die Laster der Untätigkeit werden durch Tätigkeit vertrieben.
Sen.epist.56,9

146
Parturient montes, nascetur ridiculus mus.
Kreißen werden die Berge und geboren wird eine lächerliche Maus.
Hor.ars 139

1231
Quamvis vetus arbustum potest transferri.
Ein Baum kann, sei er noch so alt, verpflanzte werden.
Sen.epist.86,14

868
Quidquid futurum est summum, ab imo nascitur.
Auch was das Höchste werden soll, fängt unten an.
Publil.Syr.Q48

171
Rem tene, verba sequentur!
Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen!
Cato frg.80,2 (Jord.)

2038
saepe enim videmus fractos pudore, qui ratione nulla vincerentur.
Denn oft sehen wir durch Scham überwältigt, wer durch keinen Vernunftgrund besiegt werden konnte.
Cic.Tusc.2,48,3

948
Semper metuendum, quicquid irasci potest.
Stets hüte dich (Gib immer acht) vor dem, was zornig werden kann! (Zu jeder Zeit ist fürchterlich, was zürnen kann.)
Publil.Syr.S37

1096
Supplicum quaerit, qui sibi quaerit opes.
Sein Todesurteil begehrt, wer Reichtum begehrt. (Die da reich werden wollen, fallen in Anfechtung und Stricke.)
vulgo

186
talis sit rector, quales illi, qui reguntur
so sei der Lenker, wie die, die gelenkt werden
Hieron.ep.7,5

1300
Vacat animus molestia liber ad inspectum universi, nihilque illum avocat a contemplatione naturae.
Die beschwerdenfreie Seele kann unbehindert das All schauen und nichts zieht sie ab von der Betrachtung der Natur.
Sen.epist.92,6

1325
Voluptas non est digna, ad quam respiciat.
Sinnenlust ist nicht wert, (von der Tugend) berücksichtigt zu werden.
Sen.epist.92,24


Literatur:
6 Fund(e)
1217
Altheim, F.
Sein und Werden in der Geschichte
Tübingen 1950
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141
Eichhorn, F.
Homers Ilias. Ihr..Werden und ihre..Gestalt
Horn (Berger) 1971
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3237
Rasmussen, D.
Autonomwerden des geographisch-ethnographischen.. in den Exkursen
in: Rasmussen: Caesar, WBG 1967 (WdF 43)
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3843
Schadewaldt, W.
Sinn und Werden der Vergilischen Dichtung
in: Hellas und Hesperien I, Zürich 1970 [in: Oppermann: Vergil WBG 1966 (WdF 19)]
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3537
Vergil / Osiander, Hertzberg
Die Gedichte des Publius Virgilius Maro:
  1. Die Idyllen und das Gedicht vom Landbau, übers. v. C.U.v.Osiander;
  2. Kleinere Gedichte, welche dem Virgil ugeschrieben werden, übers. v. W.Hertzberg;
  3. Die Aeneide, übers. v. W.Hertzberg
Stuttgart, Metzler, 1853
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2884
Warmuth, Georg
Autobiographische Tierbilder bei Horaz. Alle Tierbilder, die Horaz auf sich selbst bezieht, werden danach befragt, was der Dichter mit ihnen über sich selbst sagt und belegen so exemplarisch die autobiographische Dimension der Dichtung von Horaz.
Meisenheim, Olms Verlag 1992
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