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Politische und kulturelle Entwicklung Roms

Das Imperium Romanum: 1. Abschnitt (30 v.Chr. - 68 n.Chr.)

Die iulisch-claudische Dynastie: a) Augustus (30 v.Chr. - 14 n.Chr.)

 

 

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Geschichte

v.Chr.

 
Kultur
   
Augustus von Primaporta (Vatikan. Mus.)
Augustus als Jugendlicher (Vatikan. Mus.)
Augustus, Bronze (Vatikan. Bibl.)
Augustus, Bronze (Vatikan. Bibl.)
Augustus aus Meroe (Brit. Mus.)
Augustus von Primaporta (Vatikan. Mus.)
Augustus als Jugendlicher (Vatikan. Mus.)
Augustus, Bronze
(Vatikan. Bibl.)
Augustus aus Meroe
(Brit. Mus.)
     
   
30
  • 3. Aug. 30: Endgültige Niederlage des Antonius vor Alexandria, das Octavianus am 3. Aug. einnimmt. Antonius und Cleopatra nehmen sich das Leben. Caesarion wird auf seiner Flucht nach Indien getötet.
  • Ägypten wird römische Provinz (Cass.Dio 51,17; Vell.2,39; Suet.Oct.18; Tac.ann.2,59).
  • Damit haben die Bürgerkriege ein Ende gefunden, aber auch, wie sich später zeigen wird, die "libera res publica Romana".
  • Gaius Iulius Caesar Octavianus (Augustus) ist alleiniger Herr des Römischen Reiches und römischer Kaiser (Cass.Dio 51-56; Suet.Aug.; Vell.2,88-123; Mon.Ancyr.)
    Augustus, Gold (Neapel)
    Augustus, Gold (Neapel)

    Überblick über die Umverteilung der Machtverhältnisse uner Augustus

    • 29 Verleihung des "ius tribunicium" und des " imperium" (Verlängerungen des "imperium" in den Jahren 18, 13, 8, 3 n.Chr. und 13 n.Chr. jeweils auf 10 oder 5 Jahre)
    • 28 Verleihung des Titels "princeps senatus"
    • 13.Jan.27 Niederlegung der Triumviralmacht (Suet.Aug.28). Im Gegenzug erhält er das "imperium proconsulare" über die ihm zugewiesenen kaiserlichen Provinzen und eine Bestätigung des imperium über das Heer.
    • 16. Jan. 27 durch einen Senatsbeschluss den Ehrentitel Augustus
    • 1. Juli.23 Verleihung der tribunicia potestas
    • 23 v.Chr.  Augustus erhält die potestas proconsularis, die ihm die Oberaufsicht über die Statthalter aller Provinzen, auch der senatorischen, einräumt. Damit war seine Machtfülle abgeschlossen.
    • 19 v.Chr.:
      • a) Durch die Übertragung der "cura legum et morum", b) gesetzgebende Gewalt, c) konsularischen Gewalt auf Lebenszeit ist Augustus auf dem Höhepunkt seiner Macht..
      • Gleichzeitige Schwächung anderer Instituituonen (Nivellierung aller dem Kaiser gegenüberstehenden Kräfte):
        • Ein Triumph wird nur noch Mitgliedern der Kaiserfamilie zugestanden, Privatleute erhalten nur die insignia (ornamenta) triumphalia.
        • Das Konsulat wird in den folgenden Jahren immer stärker verkürzt, zunächst auf ein halbes Jahr, dann regelmäßig nur noch zwei Monate, schließlich werden nur noch die insignia consularia verliehen.
        • Mehrfache Reinigungen des Senats (von 1000 auf 300 Mitglieder): Nach 28 Wiederholungen: 18, 13 (Cass.Dio 54,26), 11 (Cass.Dio 54,35) und 2 (Cass.Dio 55,13).
        • Wertminderung des römischen Bürgerrechts durch Gründung von ca. 60 Colonien auch in den Provinzen und durch die Erhebung von Provinzstädten zu Muncipien. Diese Entwicklung führt dazu, dass es zu Beginn des 3. Jhd. der Vorrang des römischen Bürgerrechts im ganzen Reich aufgehoben ist.
        • Beseitigung von Privilegien der Stadtrömer:
          • Aufhebung der Steuerfreiheit
            • Einführung einer Auktionssteuer: 1% auf alle in öffentlichen Auktionen versteigerte Gegenstände (centesima rerumg venalium) sofort mit dem Ende des Bürgerkrieges.
            • 6 n.Chr. Einführung einer Erbschaftssteuer von 5% auf alle an entferntere Verwandten übergehende Erbschaften mit einem Wert von über 100 Tausend Sesterzen (vicesima hereditatum).
            • 7 n.Chr. Einführung einer 2%igen Steuer auf den Erlös beim Verkauf von Sklaven.
          • Aufhebung des Verbotes militärischer Präsenz in der Hauptstadt. Einrichtung von:
            • 9 Prätorianerkohorten (je 1000 Mann zu Fuß und 200 Reiter), von denen unter Augustus drei in Rom Quartier hatten.
            • 3 Städtische Kohorten (cohortes urbanae)
            • 7 Wächterkohorten (cohortes vigilum)
            • Leibgarde für die kaiserliche Familie (meist Germanen und Bataver).
    • 12 v.Chr.: Wahl zum Pontifex (nach dem Tode des Marcus Aemilius Lepidus)
    • 2 v.Chr. Augustus erhält den Titel "pater patriae"
    • Soziale Schichtung:
      • Eine weitgehend entmachtete Nobilität (mindestens 1 Million Sesterze Vermögen), die dadurch auch das Interesse an einer Poliik verlor und sich dem privaten Wohlleben hingab;
      • Der Ritterstand als mittlere Schicht, dessen Mitglieder mindestens 400 Tausend Sesterzen besitzen und von freien Eltern abstammen mussten. Er betrieb nach wie vor hauptsächlich Geldgeschäfte;
      • Die große Masse des besitz- und erwerblosen Volkes, Erben des weltbeherrschenden populus Romanus, die ohne eigene Leistung ihr Leben durch Geld-, Getreidespenden und die Darbietung von Spielen (panem et circenses - Brot und Spiele) bestritt. Es gab eine inflationäre Vermehrung der Festtage.
    • Die Rolle des Heeres: Von 50 Legionen am Ende des Bürgerkrieges hatte Augustus zunächst noch 18 weitergeführt. Sie vermehrte er (ca. 5n.Chr.) um weitere 8 Legionen. Durch die Niederlage des Varus verlor er 3 Legionen, von denen er nur zwei ersetzte. Augustus hinterließ bei seinem Tod 25 Legionen. Die Legionen verteilten sich auf die Provinzen. Oberster Kriegsherr (imperator) war der Kaiser. Neubestimmung der Dienstzeit im Jahr 13 v.Chr. und im Jahr 5 v.Chr.
      • 13 v.Chr.: 16 Jahre allgemein, 12 Jahre für die Prätorianer;
      • 5 v.Chr.: 20 Jahre allgemein, 16 Jahre für die Prätorianer.
      • Die Soldaten konnten freiwillig länger bleiben und wurden beim Ausscheiden mit einer Geldzuwendung abgefunden.
    • 29 Duldung göttlicher Verehrung des Kaisers zunächst in den Provinzen, ab 12 auch im Westen (so in Lugdunum).
    • Neugliederung der Stadt in 14 Regionen
    • Die Polizeigewalt in der Stadt und 30 km im Umkreis wird seit 25 ständig dem neu geschaffenen praefectus urbi (Stadtpräfekten) übertragen. Er wird vom Kaiser ernannt und ist allein ihm verantwortlich.
    • Restauration von
      • überkommener römischener Wertvorstellungen (virtutes):
        • Gesetze gegen übertriebenen Luxus bei Mahlzeiten, Kleidung und öffentlichen Spielen.
        • Ehegesetze
          • 28 v.Chr.: Ehelosigkeit und Kinderlosigkeit werden durch Nachteile sanktioniert. 18 modifiziert.
          • 9 n.Chr.: LEX PAPIA POPPAEA
      • überkommener religiöser Traditionen
    • Förderung der Dichtung und Prosa, die eine nationalrömische Tendenz aufzeigte und sich in den Dienst der augusteischen Erneuerung stellte: Livius, Vergil, Horaz.

    Tac.ann.1,2:Textanker Postquam Bruto et Cassio caesis nulla iam publica arma, Pompeius apud Siciliam oppressus exutoque Lepido, interfecto Antonio ne Iulianis quidem partibus nisi Caesar dux reliquus, posito triumviri nomine consulem se ferens et ad tuendam plebem tribunicio iure contentum, ubi militem donis, populum annona, cunctos dulcedine otii pellexit, insurgere paulatim, munia senatus magistratuum legum in se trahere, nullo adversante, cum ferocissimi per acies aut proscriptione cecidissent, ceteri nobilium, quanto quis servitio promptior, opibus et honoribus extollerentur ac novis ex rebus aucti tuta et praesentia quam vetera et periculosa mallent. neque provinciae illum rerum statum abnuebant, suspecto senatus populique imperio ob certamina potentium et avaritiam magistratuum, invalido legum auxilio, quae vi ambitu postremo pecunia turbabantur. 

    Nach Brutus' und Cassius' Fall gab es kein staatliches Heer mehr. Pompeius wurde bei Sizilien vernichtet, Lepidus verdrängt, Antonius erschlagen. Auch die Partei der Julier hatte nur noch den einen Führer Caesar, der nun den Triumvirntitel ablegte, das Konsulat übernahm und sich mit den tribunizischen Vollmachten zum Schutze des Volkes begnügte. Die Soldaten gewann er durch Schenkungen, das Volk durch Getreidespenden, jedermann durch die erfreuliche Ruhe. Und nun hob er allgemach das Haupt. Er nahm die Befugnisse des Senats, der Beamten und der Gesetzgebung an sich. Einen Gegner fand er nicht. Die Tapfersten waren in den Schlachten gefallen oder durch die Proskriptionen beseitigt, und der Rest des Adels wurde um so reichlicher mit Geld und Ämtern bedacht, je williger er sich der Knechtschaft fügte. Wer so aus der Wendung der Dinge Vorteil gezogen hatte, dem war natürlich die sichere Gegenwart lieber als die gefährliche Vergangenheit. Auch die Provinzen sahen die neuen Verhältnisse nicht ungern. Das republikanische Regiment war ihnen durch die Streitigkeiten der Machthaber und die Habgier der Beamten verleidet worden. Die Gesetze hatten versagt: Gewalt, Parteieinfluss, ja direkte Bestechung hatten sie unwirksam gemacht. (Üb.: A.Horneffer)
  • Blüte der römischen Literatur in der Augusteischen Zeit
    Suet.Aug.89,3:Textanker Ingenia saeculi sui omnibus modis fovit. recitantis et benigne et patienter audiit, nec tantum carmina et historias, sed et orationes et dialogos. componi tamen aliquid de se, nisi et serio et a praestantissimis, offendebatur, admonebatque praetores, ne paterentur nomen suum commissionibus obsolefieri. Die Talente seiner Zeit förderte er auf jede Art. Vortragende hörte er mit Wohlwollen und geduldig an; und zwar nicht nur Gedichte und Geschichtswerke, sondern auch Reden und Dialoge. Doch dass man über ihn selbst schrieb schätzte er nur, wenn es auf  würdige Weise und von den besten Schriftstellern geschah; auch ermahnte er die Praetoren, seinen Namen nicht in literarischen Wettbewerben missbrauchen zu lassen. (Üb. nach A. Lambert)
  • Ägypten wird römische Provinz (Cass.Dio 51,17; Vell.2,39; Suet.Aug.18; Tac.ann.2,59): Octavianus bleibt noch einige Zeit in Ägypten  und regelt persönlich den Wiederaufbau seiner Ökonomie und Verwaltung. Ägypten sollte seinen privaten Finanzbedarf decken und Kornkammer Italiens werden. Als Statthalter bestimmte er (aus persönlichen Sicherheitsgründen) den Ritter und Dichter Gaius Cornelius Gallus.
  • Den Winter hält sich Octavianus zur Neuorganisation des Ostens in Syrien auf.
    • Dabei gewinnt er Einfluss auf die Parther: Dem vertriebenen Partherkönig Phraates war es infolge der allgemeinen Veränderungen gelungen, seinen Gegner und Nachfolger Tiridates auszuschalten und die Macht wieder an sich zu bringen. Beide wenden sich an Octavianus, um sich seines Schutzes als Schiedsrichter zu vergewissern. Tiridates übergibt Octavianus einen Sohn des Phraates als Geisel. Octavianus taktierte zurückhaltend: Tiridates gibt er in Syrien Asyl und eine Operationsbasis für seine Pläne, Phraates hält er hin und seinen Sohn nimmt er als Geisel mit nach Rom. 23 wenden sich beide an Rom um Hilfe.
  • Noch vor seiner Rückkehr nach Italien überhäuft ihn der Senat mit ehrenden Beschlüssen:
    • Siegesbögen für Octavianus sollen in Brundisium und in Rom errichtet werden;
    • Octavians Empfang soll als Festtag gestaltet werden;
    • Der 3. Januar soll jedes Jahr mit feierlichen Gelübden für das Wohl (pro salute) des Octavianus begangen werden. Alle vier Jahre soll das Fest besonders feierlich mit Spielen abgehalten werden. In dieser Form fand es 28 zum ersten Mal statt;
    • Octavians Name soll unter die Götternamen der Salierlieder aufgenommen werden;
    • Octavianus wir erlaubt, den Lorbeerkranz über den Triumph hinaus ständig zu tragen.
  • Historiker:
    • Titus Livius
    • Trogus Pompeius 
  • Dichtung:
    • P.Vergilius Maro 70-19 v.Chr.
    • Q. Horatius Flaccus
    • Albius Tibullus
    • S. Propertius
    • P.Ovidius Naso
29
  • Konsulat des
  • cos. suff. 
    • Potitus Valerius Messalla (für Appuleius)
  • Zum Jahresbeginn leistet der Senat einen Eid auf die Acta Octaviani und billigt so im Vorgriff alle bisherigen Anordnungen Octavians (Cass.Dio 51,20). Dieser Vorgang wiederholte sich später noch öfter (Cass.Dio 53,28; Cass.Dio 54,10; Tac.ann.1,72)
  • Duldung göttlicher Verehrung des Kaisers zunächst in der Provinz Asia: So erlaubt Augustus dieser Provinz, ihm und der Stadt Rom in Pergamum einen Tempel zu erbauen.
  • Anfang August kommt Caesar Octavianus im Gegensatz zu den Absichten des Senats fast unbemerkt nach Rom zurück
    • Er stellt das Volk durch Spiele und das Heer durch Geschenke zufrieden.
    • Er triumphiert vom 13.-15 August an drei Tagen hintereinander:
      • am 13. Aug. für Erfolge vor Actium,
      • am 14. Aug. für den Sieg von Actium und
      • am 15. Aug. für Ägypten: zwei Kinder Cleopatras werden im Triumphzug mitgeführt und ein Bildnis der sterbenden Cleopatra.
    • Zur Feier des Triumphes wird der "Thyestes" von Lucius Varius Rufus aufgeführt; außerdem erhält jeder Bürger 400 Sesterzien, jeder Legionär 1000 Sesterzien, jeder Veteran Grundbesitz in Italien oder in den Provinzen. Ältere Schulden werden im Zusammenhang mit dem Triumph erlassen.
    • Caesar Octavianus lässt, um auch äußerlich seinem Anspruch als Friedensfürst gerecht zu werden, zum ersten Mal seit 235 den Ianustempel schließen, was er (25 und wahrscheinlich 2 v.Chr.) noch zwei Mal wiederholt (Cass.Dio 51,20; vgl. Liv.1,19; Vell.2,38; Mon.Ancyr.2,42; Suet.Nero 22; Oros.6,22). Das römische Militär reduziert er auf 18 Legionen.
  • Neubestimmung seiner Machtposition:
    • Caesar Octavianus legt alle außerordentliche Vollmachten nieder, behält nur das Konsulat und das imperium (den Oberbefehl über die Truppen) erhält aber neu vom Senat das ius tribunicium auf Lebenszeit, also Unverletzlichkeit und Einspruchsrecht. (Cass. Dio 51,19; Tac.ann.1,2), (während die tribunicia potestas 23 folgt).
    • Die LEX SAENIA de plebeiis in patricios adlegendis,Textanker die Lucius Saenius, der cos.suff. des Vorjahres beantragt hatte (Tac.ann.11,25; Cass.Dio52,42) erlaubt ihm, sowohl den Patrizierstand mit verdienten Plebeiern aufzufüllen, als auch den Senat von unwürdigen Mitgliedern ("Unterirdische - Orcini") zu säubern und so den Senat, der in den Bürgerkriegen auf 1000 Mitgleider angeschwollen war, wieder zu einem politisch handhabbaren Instrument zu machen und seinen Einfluss auf auf dieses Gremium zu sichern.
    • Reorganisation der Zensur und Durchführung der ersten Zensur seit 70 v.Chr. Die Zählung von 4'063'000 Bürgern lässt auf eine Bevölkerungszahl von 16 Millionen schließen.
      Mon.Ancyr.2,2:Textanker(2) Patriciorum numerum auxi consul quintum iussu populi et senatus. Senatum ter legi. Et in consulatu sexto censum populi conlega M. Agrippa egi . Lustrum post annum alterum et quadragensimum fec[i]. Quo lustro civium Romanorum censa sunt capita quadragiens centum millia et sexaginta tria millia. Tum i[teru]m consulari cum imperio lustrum [s]olus feci C. Censorin[o et C.] Asinio cos., quo lustro censa sunt civium Romanoru[m capita] quadragiens centum millia et ducenta triginta tria m[illia. Et] t[er]t[i]um consulari cum imperio lustrum conlega Tib. Cae[sare filio meo feci] Sex. Pompeio et Sex. Appuleio cos.; quo lustro ce[nsa sunt civium Ro]manorum capitum quadragiens centum mill[ia et nongenta tr]iginta et septem millia. Legibus novis m[e auctore l]atis [multa] exempla maiorum exolescentia iam ex nostro [saecul]o red[uxi et ip]se multarum rerum exempla imitanda post[eris tradidi].   In meinem fünften Konsulat (29 v.Chr.) vermehrte ich die Zahl der Patrizier auf Geheiß von Volk und Senat. Eine Neukonstituierung des Senats habe ich dreimal vorgenommen und in meinem sechsten Konsulat (28 v.Chr.) eine Schätzung des Volkes mit meinem Amtskollegen M. Agrippa durchführen lassen. Nach einem Zeitraum von zweiundvierzig Jahren habe ich wieder ein Lustrum veranstaltet; bei dieser Gelegenheit wurden vier Millionen und dreiundsechzigtausend römische Bürger gezählt. Später habe ich, gestützt auf meine konsularische Befehlsgewalt, unter den Konsuln . Censorinus und C. Asinius (8 v.Chr.) allein eine solche Volkszählung durchgeführt, wobei vier Millionen zweihundertdreiunddreißigtausend römische Bürger gezählt wurden. Auch ein drittes Mal habe ich kraft konsularischer Befehlsgewalt mit meinem Sohn Tiberius Caesar als Kollegen unter den Konsuln Sext. Pompeius und Sext. Apuleius (14 n.Chr.) ein solches Lustrum abgehalten, wobei die Kopfzahl der römischen Bürger mit vier Millionen neunhundertsiebenunddreißigtausend ermittelt wurde. Durch neue Gesetze auf meine Veranlassung hin habe ich viele Einrichtungen der Väter, die in unserer Epoche schon zu verschwinden drohten, wieder zu Leben erweckt und selbst für viele Dinge zur Befolgung der Nachwelt überliefert. (Üb. E. Weber)
  • Kämpfe an den Grenzen hatten gegenüber der Innenpolitik keine zentrale Bedeutung:
  • Publius Vergilius Maro beginnt mit seiner Aeneis
  • Strabon von Amaseia (Geograph) ca. 65 v.Chr. - 25 n.Chr.
28
  • Konsulat des
  • Fortsetzung der Neubestimmung seiner Machtposition:
  • Der Tempel des Apollon auf dem Palatin wird, nachdem 36 mit dem Bau begonnen worden war, fertiggestellt. Caesar Octavianus lässt in ihm eine öffentliche Bibliothek ("Bibliotheca Palatina") einrichten (Cass.Dio 53,1; Suet.Aug.29), nach der des Asinius Pollio im "Atrium Libertatis" aus dem Jahr 40 (Plin.nat.7,30,115; Plin.nat.35,2,115; Ov.trist.3,1,71) und nach der Gründung der "Bibliotheca Octavia" durch Octavianus im Jahr 33 (Cass.Dio 49,43; Plut.Marc.30) die dritte in Rom. Bibliothekar wird der Polyhistor Gaius Iulius Hyginus. Zur Einweihung wird erstmals in Rom der Kampf eines Nashorns mit einem Nilpferd gezeigt.
  • Die Veteranen werden in großer Zahl durch Ansiedlung in den "coloniae Iuliae" versorgt. Die Landgeber werden finanziell entschädigt.
  • Kämpfe in den Grenzgebieten:
  • Sextus Propertius, Liebeselegien an Cynthia
  • Programm zum Wiederaufbau verfallener Tempel.
  • Mausoleum des Augustus als julisches Familiengrab in zylindrische Form auf dem Marsfeld.
  • Weihe des Apollon-Tempels (Palatin)
27
  • Konsulat des
  • Fortsetzung der Neubestimmung seiner Machtposition:
    • erklärt am 13.Jan.27 Textankerim Senat, seine Aufgabe sei erfüllt, er lege seine Funktionen nieder, und stellt damit rein formal die alte "libera res publica" wieder her (Cass.Dio 53,3-11; Suet.Aug.28).
    • Das Ganze scheint gut inszeniert zu sein, denn im Senat bittet man Octavianus so nachdrücklich, sich nicht zurückzuziehen, dass er nicht ablehnen kann:
      • Er erhält das "imperium proconsulare" über die ihm zugewiesenen kaiserlichen Provinzen, d.h. er ist vom Senat bestellter Statthalter aller bedeutenden Provinzen und Oberbefehlshaber der dort stationierten römischen Legionen.
      • Ihm wrd erneut das imperium über das Heer bestätigt.
      • Der Vorteil beider maßnahmen: Seine Machtfülle ist jetzt völlig legitim und vom Senat autorisiert.
    • Caesar Octavianus erhält am 16. Jan. 27 durch einen Senatsbeschluss den Ehrentitel Augustus Textanker Dieser Titel hatte einen religiösen Einschlag und schlägt eine Brücke zum hellenistischen Herrscherkult.(Cass.Dio 53,16; Suet.Aug.7; Vell.2,91; Ov.fast.1,587ff.).
    • Sein Haus wurde mit Lorbeerzweigen und einer Bürgerkrone geschmückt. In der Basilica Iulia wurde ihm zu Ehren ein goldener Schild angebracht.
    • Neben dem Senat richtet sich Augustus einen kleineren aber ergebenen persönlichen Beratungsstab ein, der allerdings erst 13 n.Chr. eine institutionalisierte Autorität gewann.
  • Die Provinzen werden zwischen Augustus und dem Senat aufgeteilt (Cass.Dio 53,12-15). Alle Beamten in der Provinz beziehen jetzt ein Gehalt:
    • Die militärisch befriedeten Provinzen, in denen der Staathalter ("proconsul") ohne Heer auskommt, gehen an den Senat: Africa, Numidia, Asia, Achaia, Dalmatia, Macedonia, Sicilia, Creta, Cyrene, Bithynia, Sardinia, Hispania Baetica. Diese Provonzen werden von Legaten (Statthalter des Kaisers) verwaltet, die Einnahmen fließen in den kaiserlichen Fiskus, der von Prokuratoren verwaltet wird.
    • Die Provinzen, in denen ein Heer präsent sein muss, übernimmt Augustus: Spanien, Gallien, Syrien, Kilikien, Ägypten. Diese Provonzen werden von Proconsuln und Propraetoren verwaltet, die Einnahmen fließen in die Staatskasse (aerarium), die von Quaestoren verwaltet wird.
  • Die Außenpolitik gewinnt wieder an Bedeutung, Allerdings geht es Augustus dabei durchweg um Beruhigung und Sicherung, nicht um Zueroberungen:
    • Augustus begibt sich nach Lugdunum (Lyon), um die Verhältnisse in Gallien zu ordnen. Unterwegs leisten ihm in den Westalpen die dort ansässigen Salasser Widerstand. 16-13 hält er sich noch einmal dort auf:
      • Neufestlegung der Grenzen zwischen den vier gallischen Provinzen Narbonensis, Aquitania, Lugdunensis, Belgica. Straßenbau mit Lugdunum als Zentrum. Einteilung in Distrikte und Festlegung der Steuerabgaben (vicesima Galliarum). Weiterführung der Neuorganisation 16 v.Chr..
    • Regulierung der Rheingrenze zur Verteidigung gegen die Germanen. In Germania superior und Germania inferior (mit der Nahe als Grenzfluss) stand mit 8 Legionen fast die Hälfte des römischen Heeres.
    • Auf einen angeblich geplanten Britannienzug verzichtet Augustus, weil von dort die glaubwürdige Versicherung der Unterwerfung nach Lugdunum gemeldet wurde.
    • Krieg gegen die Asturer und Cantabrer (27-25), die sich bis zu ihrer endgültigen Unterwerfung ( 19) fortgesetzt empörten (Cass.Dio 53,25f.; Cass.Dio 54,5; Cass.Dio 54,11; Vell.2,90):
      • Noch im Herbst begibt sich Augustus mit einem Heer nach Spanien in die Gegend der Ebroquellen, um den ständigen Aufständen ein Ende zu setzen.
      • Erst als Augustus sich wegen Krankheit nach Tarraco zurückgezogen hatte, konnte sein Legat Gaius Antistius den Spaniern eine bedeutende Niederlage beibringen.
      • Weiterhin schlossen die Römer die Spanier in einer Bergfestung ein und zwangen sie dort zur Kapitulation
      • Schließlich konnte Titus Carisius die wichtige Stadt Lancia erobern.
      • Augustus gründete zur besseren Überwachung des Landes Militärkolonien, u.a. 25 v.Chr. Augusta Emerita (Merida), das er mit Veteranen besiedelte.
      • Augustus kehrt 25 nach Rom zurück und schließt nach 29 zum zweiten Mal die Tore des Ianustempels.
      • Neue Erhebungen in Spanien folgten 24, 22 und zuletzt 19. Danach war das Land auf Dauer befriedet.
  • Titus Livius (59 - 17 n.Chr.) veröffentlicht erste Teile seiner Römischen Geschichte "ab urbe condita"
  • Albius Tibullus (54 - 19 v.Chr.) veröffentlicht Liebeselegien an Delia.
  • Agrippa-Monument vor den Propyläen der Akropolis in Athen.
  • Rundtempel der Roma und des Augustus auf der Akropolis.
  • Aktische Spiele bei Nikopolis erneuert.
26
  • Agrippa lässt das Pantheon erbauen (Cass.Dio 53,27; Plin.nat.36,15,102). Zu den anderen Maßnahmen zur Verschönerung der Stadt: Suet.Aug.28-30
  • Die Außenpolitik
    • Aulus Terentius Varro Murena zieht im Auftrag des Augustus gegen die Salasser, die ihm im Vorjahr bei der Überquerung der Alpen Widerstand geleistet hatten.
    • Gaius Cornelius Gallus verliert in Ägypten das Amt des Statthalters wegen seiner Eitelkeit: Er habe im ganzen Land Statuen von sich aufstellen lassen und die Pyramiden als Inschriftentafel seiner Taten missbraucht. Er wurde zurückgerufen, sein Vermögen konfisziert. Daraufhin stürzte er sich in sein Schwert. Sein Nachfolger wurde Gaius Aelius Gallus.
25
  • Die Außenpolitik:
    • Aulus Terentius Varro Murena drang von verschiedenen Seiten in das Gebiet der Salasser ein: Die 44'000 Überlebenden lässt er in die Sklaverei verkaufen und zur Sicherung der Alpenpässe (Großer und Kleiner St. Bernhard) am Fuß der Berge die Colonie Augusta Praetoria (Aosta) gründen.
    • Gründung von Augusta Raurica (Augst)
    • Im Auftrag des Augustus unternimmt der neue Statthalter von Ägypten,Gaius Aelius Gallus, mit zehntausend Mann und einer Flotte einen Feldzug nach Arabia Felix (Jemen) (Strab.16,280-282; Strab.17,819).
      • 24 Aufbruch der Flotte von Cleopatris (Arsinoe am Golf von Suez)
      • Aelius Gallus scheitert an seiner geringen Ortskenntnis und an seinem einheimischen Führer Syllaeus, der ihn bewusst irre führte. Er gelangte zwar unter großen Verlusten bis zur Grenze der Arabia Felix, musste dann aber wegen totaler Erschöpfung seiner Kräfte umkehren.
  • Augustus richtet (im Rückgriff auf ein Amt, das bereits für die Königszeit bezeugt ist) das ständige Amt des praefectus urbi (Stadtpräfekten) ein, dem die Koordination der städtischen Polizei (bes. der cohortes urbanae) obliegt. Kurzfristig hatte diese Funktion Maecenas während der Abwesenheit des Octavianus bereits 36 und 31 ausgeübt. Der Stadtpräfekt wird vom Kaiser ernannt und ist allein ihm verantwortlich.
  • Heirat der Iulia, der Tochter des Augustus' mit seinem Neffen Marcus Claudius Marcellus
  • Die Römer erben von König Amyntas Galatien, das sie als neue Provinz einrichten.
  • Die Römer schließen ein Bündnis mit Mytilene auf Lesbos.
  • Numidien wir mit der Provinz Africa vereinigt. König Iuba II. ehelicht Kleopatra Selene (die Tochter Kleopatras mit Marcus Antonius) und wird als patronus auch für Mauretanien (Hauptstadt Caesarea) zuständig.
  • Basilica Neptuni (Marsfeld)
  • Thermen des Agrippa auf dem Marsfeld
  • Grabmal des Eurysaces an der Porta Praenestina (t.p.q.).
24
  • Konsulat des
    • Imperator Augustus (X)
    • Gaius Norbanus Flaccus
  • Nach seiner Rückkehr aus Spanien kündigt Augustus an, jedem Bürger 100 Drachmen zu schenken. Der Senat verzichtet ihm gegenüber auf eine gesetzlich geforderte Genehmigung dieses Geschenkes (Cass.Dio 53,28).
  • Augustus ermöglicht
    • seinem neunzehnjährigen Neffen und Schwiegersohn Marcellus, sich 10 Jahre vor der Zeit um das Konsulat zu bewerben,
    • seinem Stiefsohn Tiberius, die jeweiligen Ämter 5 Jahre vor der Zeit zu bekleiden.
  • Universalgeschichte des Diodorus Suculus
  • Tholosgrab der Caecilia Metella an der Via Appia.
  • Bronzekopf des Augustus aus Herculaneum (Mus. Neapel)
23
  • Caesar Octavianus Augustus erkrankte so schwer, dass man sein Ableben befürchtete. Als er die hohen Magistrate zu sich rief, erwartete man, er werde Marcellus zum Nachfolger bestimmen. In Wirklichkeit übergab er seinem Mitkonsul Piso einen Rechenschaftsbericht und stellte auch sonst seine republikanische Einstellung unter Beweis. Durch eine neuartige Therapie des Arztes Antonius Musa wurde er wieder geheilt. Augustus bedankt sich, indem er den freigelassenen Arzt in den Ritterstand erhebt.
  • Am 1. Juli verzichtet Augustus auf die Weiterführung des Konsulats, das er seit 31 ununterbrochen innegehabt hatte und erhält dafür am 27. Juli die tribunizische Gewalt (tribunicia potestas), nachdem er bereits 29 das ius tribunicium erhalten hatte, und die höchste proconsularische Macht. Damit waren seine Machtbefugnisse weitgehend komplett. (Cass.Dio 51,19; Tac.ann.1,29; Tac.ann.3,56)
    Tac.ann.3,56: Tiberius [...]mittit litteras ad senatum, quis potestatem tribuniciam Druso petebat. id summi fastigii vocabulum Augustus repperit, ne regis aut dictatoris nomen adsumeret ac tamen appellatione aliqua cetera imperia praemineret. Tiberius schickte ein Schreiben ain den Senat, in dem er die tribunizische Gewalt für Drusus beantragte. Diese Bezeichnung hatte sich Augustus für die höchste Machtstellung einfallen lassen, um sich nicht König oder Dictator zu nennen zu lassen und doch die übrigen Ämter durch einen Titel zu übertreffen. (Üb. E.Gottwein)
  • Zusätzlich zur sacrosanctitas und dem ius intercessionis, den ursprünglichen Rechten des Tribunats, beinhaltet die tribunicia potestas alle Rechte, die sich die Tribunen mit der Zeit darüber hinaus erkämpft hatten, insbesondere das Recht,
    • Volk und Senat zu versammeln,
    • in beiden Gremien Anträge zu stellen, und ihren Anträgen durch die Volksversammlung verbindliche Gesetzeskraft geben zu lassen.
  • Gleichzeitig wurde Augustus die höchste proconsularische Macht (potestas proconsularis) übertragen, mit der er eine Oberaufsicht über die Statthalter aller Provinzen erhielt, auch der senatorischen. Damit war seine Machtfülle abgeschlossen.
  • In Rom herrscht eine allgemeine Teuerung und eine Seuche breitet sich aus.
  • Die gegen Augustus gerichtete Verschwörung des Aulus Terentius Varro Murena und des Fannius Caepio wird aufgedeckt.
  • Tod des Marcellus.
  • Horaz veröffentlicht die drei ersten Bücher seiner carmina.
  • Ovid beginnt mit seiner Liebesdichtung

 

22
  • Augustus lehnt die Übernahme verschiedener ihm angebotenen Ämter ab:
  • Er übernimmt aber die cura annonae (Versorgung Roms mit Getreide).
  • Augustus verbietet, dass die Frauen und Söhne von Senatoren im Theater als Akteure oder im Mimus als Tänzer aufzutreten.
  • Marcus Vipsanius Agrippa mit Augustus' Tochter Iulia verheiratet. Aus dieser Ehe gehen neun Kinder hervor, darunter Gaius Iulius Caesar und Lucius Iulius Caesar hervor, die Augustus im Jahr 17 v.Chr. adoptiert, außerdem Agrippina maior und Agrippa Postumus Stammbaum.
  • Augustus unternimmt 22-19 eine Reise in den Osten, während es in Rom im Zusammenhang mit den Konsulwahlen regelmäßig zu Unruhen kommt.
    • im Winter 22 auf 21 hält er sich in Sizilien auf;
    • 21 Athen: Weil Athen Antonius unterstützt hatte, entzog ihnen Augustus Aegina und Eretria; Die Spartaner beschenkte er mit Cythera, weil sie Livia früher einmal Gastfreundschaft gewährt hatten.
    • Winter 21 auf 20 Aufenthalt in Samos.
    • 20 Reisen in Kleinasien.
      • 23 hatten sich der Partherkönig Phraates IV. und sein Gegner Tiridates an Rom um Hilfe gewandt. Augustus hielt auch jetzt noch beide hin. Phraates hatte er gegen die Zusicherung, die 53 bei Carrhae verlorenen Feldzeichen und die Gefangenen im Gegenzug auszutauschen, seinen Sohn zurückgegeben. Feldzeichen und Gefangene nahm Tiberius jetzt im Auftrag des Augustus entgegen, als er mit seinem Heer auf dem Weg nach Armenien war.
      • Tiberius sollte mit seinem Feldzug nach Armenien dort den Artaxias durch seinen Bruder Tigranes II. ersetzen. Dies wurde auch von den Armeniern selbst so gewünscht. Artaxias war von Antonius 34 vertrieben, aber von Phraates wieder zur Macht gebracht worden. Tigranes war in Rom groß geworden und befand sich im Heer des Tiberius. Noch bevor Tiberius angekommen war, beseitigten diei Armenier von sich aus Artaxias und machten Tigranes zum König.
    • Winter 21 auf 20 wieder Aufenthalt in Samos.
  • Krieg des Gaius Petronius, des Nachfolgers des Gaius Aelius Gallus als Statthalter von Ägypten gegen die Äthiopier und ihre Königin Candace.
    • Candace hatte die Abwesenheit des Aelius Gallus genutzt und drei Grenzstädte (Elephantine, Philae, Syene) erobert und die römische Besatzung niedergemacht.
    • 22: Gaius Petronius erobert die verlorenen Städte zurück und erobert zusätzlich die äthiopischen Städte Pselchis, Premnis und die Hauptstadt Napata. Dann zieht er sich nach Ägypten zurück.
    • 21: Weil Candace keine Ruhe gibt, wiederholt Gaius Petronius den Zug.
    • Candace bittet um Frieden und erhält ihn von Augustus, den sie im Winter 21/20 in Samos persönlich aufsucht.
  • Die Verwaltung der Gallia Narbonensis wird dem Senat übertragen.
  • Seit Augustus 23 das jährliche Konsulat aufgegeben und 22 das Konsulat auf Lebenszeit abgelehrt hatte, kam es im Zusammenhang mit den Konsulatswahlen zu erheblichen Unruhen. Bei den Wahlen für 21 hatte man zunächst nur einen Konsul gewählt und Augustus das freie Amt angetragen. Als er ablehnte, kam es zu scharfen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Bewerbern Quintus Aemilius Lepidus und Lucius Silanus, bei denen sich Quintus Aemilius Lepidus durchsetzte. Die Unruhen spitzten sich in den Folgejahren noch zu.
21
  • Augustus bestimmt für die Zeit seiner Abwesenheit im Osten Agrippa als praefectus urbi zu seinem Stellvertreter.
20
  • Der Partherkönig Phraates IV.gibt die von Crassus bei Carrhae erbeuteten Feldzeichen zurück (Cass.Dio 54,8; Suet.Aug.21; Vell.2,91; Hor.c.3,5; Hor.c.4,15; Hor.ep.1,13; Ov.trist.2,227; Mon.Ancyr.4,40; Münzbilder; Brustpanzer des Augustus von Primaporta). Dieser Friedensschluss bringt den Römern Ruhe bis zur Ermordung des Phraates 2 v.Chr.
  • Bei den Konsulatswahlen für 19 war zunächst nur Gaius Sentius gewählt worden. Die Unruhen spitzten sich so zu, dass der Senat, um die Gefahr abzuwenden, Gaius Sentius Sondervollmachten anbot und zwei Sondergesandte an Augustus schickte. Augustus ernannte einen der beiden, Quintus Lucretius, zum Konsul und kündigte seine Rückkehr für das nächste Jahr an.
  • Augustus übernimmt die Aufsicht über den Straßenbau in Italien (cura viarum).
  • Die Verwaltung der Provinzen strebt sowohl nach Vereinheitlichung als auch nach Differenzierung:
    • Vereinheitlichung: sämtliche Provinzen stehen unter der einheitlichen Aufsicht und Oberhoheit des Augustus:
      • Auf dem Forum Errichtung des goldenen Meilensteins, von dem aus alle Straßen des Reiches ihren Ausgang nehmen und die einzelnen Entfernungen gemessen werden.
      • Zur Förderung der Kommunikation Einrichtung einer Art Staatspost (Boten, Wagenstationen)
      • Die topographische Erfassung aller bekannter Länder, die Caesar 44 v.Chr. begonnen hatte, schließt Agrippa 19 mit der Veröffentlichung des Tabellenwerkes ab.
      • Abhaltung von Volkszählungen und Vermögensveranlagungen in den Provinzen.
    • Beibehaltung der unterschiedlichen Rangordnung der Städte nach dem alten Leitspruch "divide et impera!": Es werden unterschieden: a) urbes liberae et foederatae, b) urbes liberae et immunes c) Colonien (denen zum Teil Abgabenfreiheit zugebilligt wird), d) Municipien, e) Städte alten latinischen Rechts (das auf Provinzen übertragen wird).
  • Augustusbogen am Forum
  • Bau der Aqua Virgo
  • Isis-Aula (Palatin)
  • Milliarium Aureum (Forum)
  • Geschichtswerk des Pompeius Trogus (Auszüge des Iustinus erhalten)
  • Nikolaos von Damaskus (Augustusbiographie)
19
  • Augustus hatte 23 sein elftes Konsulat (von insgesamt dreizehn, Tac.ann.1,9) niedergelegt und weigerte sich, es noch einmal zu übernehmen (Cass.Dio,54,1ff.). Er hielt sich überwiegend im Osten auf und kam erst nach Unruhen und auf Bitten des Senats wieder nach Rom. Dort übertrug man ihm ohne Amt die neuen Vollmachten, wodurch die Ausformungen des Prinzipats abschlossen wurde (Cass.Dio 54,10; Suet.Aug.28):
    • die "cura legum et morum" (Aufsicht über Gesetze und Sitten) für fünf Jahre.
    • das Recht, Verordnungen mit vollgültigem Gesetzesrang zu erlassen (die sog. "leges Augustae")
    • Verleihung der konsularischen Gewalt (imperium consulare) auf Lebenszeit. (äußere Zeichen: ständig 12 Liktoren als Begleitung und als Amtssitz die sella curulis zwischen den beiden Konsuln).
      Cass.Dio 54,10,1: ὑπάτευε μὲν δὴ ἐν τῷ ἔτει ἐκείνῳ Γάιος Σέντιος· ἐπεὶ δὲ καὶ τὸν συνάρξοντα αὐτῷ προσαποδειχθῆναι ἔδει (ὁ γὰρ Αὔγουστος οὐδὲ τότε τηρηθεῖσάν οἱ τὴν ἀρχὴν ἐδέξατο), στάσις τε αὖθις ἐν τῇ Ῥώμῃ συνηνέχθη καὶ σφαγαὶ συνέβησαν, ὥστε τοὺς βουλευτὰς φρουρὰν τῷ Σεντίῳ ψηφίσασθαι. (2) ἐπειδή τε μήτε ἠθέλησεν αὐτῇ χρήσασθαι, πρέσβεις πρὸς τὸν Αὔγουστον, μετὰ δύο ῥαβδούχων ἕκαστον, ἔπεμψαν. μαθὼν οὖν ταῦτ' ἐκεῖνος, καὶ συνιδὼν ὅτι οὐδὲν πέρας τοῦ κακοῦ γενήσοιτο, οὐκέτ' αὐτοῖς ὁμοίως ὥσπερ καὶ πρὶν προσηνέχθη, ἀλλ' ἔκ τε τῶν πρεσβευτῶν αὐτῶν Κύιντον Λουκρήτιον, καίπερ ἐν τοῖς ἐπικηρυχθεῖσιν ἀναγραφέντα, ὕπατον ἀπέδειξε, καὶ αὐτὸς ἐς τὴν Ῥώμην ἠπείχθη. (3) καὶ αὐτῷ ἐπί τε τούτοις καὶ ἐπὶ τοῖς ἄλλοις τοῖς ἐν τῇ ἀποδημίᾳ πραχθεῖσι πολλὰ καὶ παντοῖα ἐψηφίσθη· ὧν οὐδὲν προσήκατο, πλὴν Τύχῃ τε Ἐπαναγώγῳ (οὕτω γάρ πως αὐτὴν ἐκάλεσαν) βωμὸν ἱδρυθῆναι καὶ τὴν ἡμέραν, ἣν ἀφίξοιτο, ἔν τε ταῖς ἱερομηνίαις ἀριθμεῖσθαι καὶ Αὐγουστάλια ὀνομάζεσθαι. (4) ἐπεὶ δὲ καὶ ὣς αἵ τε ἀρχαὶ καὶ οἱ ἄλλοι προαπαντῆσαί οἱ προπαρεσκευάσαντο, νύκτωρ ἐς τὴν πόλιν ἐσεκομίσθη, καὶ τῇ ὑστεραίᾳ τῷ τε Τιβερίῳ τὰς τῶν ἐστρατηγηκότων τιμὰς ἔδωκε, καὶ τῷ Δρούσῳ πέντε ἔτεσι θᾶσσον παρὰ τὰ νομιζόμενα τὰς ἀρχὰς αἰτῆσαι ἐπέτρεψεν. ( 5) ἐπειδή τε μηδὲν ὡμολόγει ὅσα τε ἀπόντος αὐτοῦ στασιάζοντες καὶ ὅσα παρόντος φοβούμενοι ἔπρασσον, ἐπιμελητής τε τῶν τρόπων ἐς πέντε ἔτη παρακληθεὶς δὴ ἐχειροτονήθη, καὶ τὴν ἐξουσίαν τὴν μὲν τῶν τιμητῶν ἐς τὸν αὐτὸν χρόνον τὴν δὲ τῶν ὑπάτων διὰ βίου ἔλαβεν, ὥστε καὶ ταῖς δώδεκα ῥάβδοις ἀεὶ καὶ πανταχοῦ χρῆσθαι, καὶ ἐν μέσῳ τῶν ἀεὶ ὑπατευόντων ἐπὶ τοῦ ἀρχικοῦ δίφρου καθίζεσθαι. (6) ψηφισάμενοι δὲ ταῦτα διορθοῦν τε πάντα αὐτὸν καὶ νομοθετεῖν, ὅσα βούλοιτο, ἠξίουν, καὶ τούς τε νόμους τοὺς γραφησομένους ὑπ' αὐτοῦ Αὐγούστους ἐκεῖθεν ἤδη προσηγόρευον, καὶ ἐμμενεῖν σφισιν ὀμόσαι ἤθελον. ὁ δὲ τὰ μὲν ἄλλα ὡς ἅτε καὶ ἀναγκαῖα ἐδέξατο, τοὺς δ' ὅρκους ἀφῆκεν αὐτοῖς· (7) καὶ γὰρ εὖ ᾔδει, ὅτι, εἰ μὲν ἀπὸ γνώμης τι ψηφίσαιντο, τηρήσουσιν αὐτό, κἂν μὴ ὀμόσωσιν, εἰ δὲ μή, οὐδὲν αὐτοῦ, κἂν μυρίας πίστεις ἐπαγάγωσι, προτιμήσουσιν. In dem Jahr, in dem dies geschah, war Gaius Sentius Konsul. Da man auch ihm einen Amtsgenossen zugegeben hatte (auch jetzt hatte nämlich Augustus die ihm vorbehaltene Stelle nicht angenommen), entstanden wieder Unruhen in Rom und es kam zu blutigen Auftritten, so dass die Senatoren dem Sentius die Wahrung der öffentlichen Sicherheit auftragen mussten. Weil dieser aber die ihm übertragene Gewalt nicht annehmen wollte, schickten sie Abgeordnete, jeden mit zwei Liktoren, an Augustus ab. Als dieser die Kunde vernahm un dfand, dass das Übel kein Ende nehmen wolle, benahm er sich nicht mehr wie zuvor, sondern ernannte einen der Abgeorneten, Quintus Lucretius, obwohl er früher auf der Ächtungsliste gestanden hatte, zum Konsul und eilte selbst nach Rom zurück. Wegen seiner Rückkehr und der auf seiner Reise getroffenen Einrichtungen wurden ihm vielerlei Ehrenbezuegungen zeuerkannt; er nahm aber keine von ihnen an und gestattete allein, dass der von ihnen so genannten Fortuna Redux ein Altar errichtet, der Tag seiner Ankunft unter die glücklichen gerechnet und Augustalia benannt wurde. Da dessen ungeachtet die Obrigkeit und das Volk sich anschickten, ihn einzuholen, kam er bei Nacht in die Stadt und gab am folgenden Tag dem Tiberius den Rang der vom Amt abgetretenen Prätoren und dem Drusus die Erlaubnis, fünf Jahre früher als es die Gesetze bestimten, sich um Ämter zu bewerben. Da aber das, was während der Unruhen, mit dem, was in seiner Gegenwart aus Furcht verordnet worden war, nicht zusammenstimmte, wurde er auf fünf Jahre zum Sittenrichter und auf ebenso lange zum Censor gewählt und erhielt die konsularische Gewalt auf Lebenszeit, so dass er immer und überall die zwölf Rutenbündel vor sich hertragen lassen und zwischen den Konsuln auf dem kurulischen Stuhl sitzen sollte. Nach diesen Beschlüssen begehrten sie von ihm, er solle alles wieder in Ordnung bringen und die ihm beliebigen Gesetze erlassen. Die von ihm zu erlassenden Gesetze nannten sie nannten sie von jetzt an Augustische und erboten sich, ihren Gehorsam zu schwören. Diese Bestimmungen nahm er als notwendig an, erließ ihnen aber den Eidschwur, denn er wusste wohl, dass, sie, wenn es ihnen mit den Beschlüssen ernst wäre, diese auch ohne besondere Verbibdlichkeit halten werden, andernfalls aber sich selbst an Tausende von Eidschwüren nicht binden würden. (Üb. nach L.Tafel)
  • Marcus Egnatius zettelt, weil er bei der Bewerbung um das Konsulat nicht berücksichtigt wird, gegen Augustus eine Verschwörung an, wird aber verurteilt und hingerichtet (Tac.ann.1,10,4; Vell.2,91,3).
  • Als letzter Privatmann triumphiert Lucius Cornelius Balbus minor, der Proconsul von Afrika nach seinem Sieg über die Saramanten. In der Folge dürfen nur noch Mitglieder der kaiserlichen Familie triumphieren. Allen anderen werden nur noch die insignia (ornamenta) triumphalia zugestanden.
  • Die Cantabrer, die in die Sklaverei verkauft worden waren, brachten ihre Herren um, sammelten sich in ihrer Heimat und wagten einen letzten Verzweiflungskampf. Der Aufstand wird von Agrippa niedergeschlagen (vgl. Hor.c.3,8,21f; Cass.Dio 54,11,2). Spanien wird neu aufgeteilt (Baetica, Tarraconensis, Lusitania) und auf Dauer befriedet und romanisiert. Dazu leisteten auch 16 weitere Militärkolonien ihren Beitrag, die Augustus anlegen ließ, unter anderen Corduba und Caesarea Augusta (Saragossa). In Spanien standen drei Legionen: die IV Macedonica, VI Victrix, X Gemina. Wie schnell die Romanisierung vonstatten ging, zeigen die bedeutenden spanischen Schriftsteller schon des 1. Jh. n.Chr. (Annaeer, Columella, Quintilian, Martial).
  • Vergil und Tibull gerstorben
18
  • Konsulat des
    • Publius Cornelius Lentulus Marcellinus 
    • Gnaeus Cornelius Lentulus
  • Verlängerungen des "imperium" für Augustus auf 5 Jahre (ebenso in den Jahren 13, 8, 3 n.Chr. und 13 n.Chr.).
  • Ehegesetze des Caesar Octavianus Augustus, die darauf abzielen, Ehe- und Kinderlosigkeit durch Nachteile und Strafen weniger attraktiv zu gestalten: LEX IULIA (Vorverweis 9 n.Chr. LEX PAPIA POPPAEA) (Cass.Dio 54,16; Cass.Dio 55,2; Cass.Dio 56,1-10; Cass.Dio 57,15; Tac.ann.3,25; Suet.Oct.34)
    • Eheverbot für Senatoren mit Freigelassenen (de maritandis ordinibus);
    • EheStrafgesetzefür Ehebruch (de adulteriis);
  • Nach 28 die zweite durchgreifende Reinigung des Senats: Nachdem Augustus das erste Auswahlverfahren wegen seines Missbrauchs verworfen hatte, wählte er von sich aus 600 Senatoren aus, die ausscheiden müssen. Er erschien damals im Senat gepanzert und einer persönlichen Leibwache von 10 zuverlässigen Senatoren.
  • Augustus macht Agrippa auf 5 Jahre zu seinem Kollegen in der potestas tribunicia und damit zu seinem Mitregenten (Verlängerung 13 v.Chr.)
17
  • Konsulat des
    • Gaius Furnius 
    • Gaius Iunius Silanus
  • Mit der Säkularfeier (ludi saeculares) wird die Gründung Roms gefeiert. Das offizielle Festlied (carmen saeculare) von Horaz hat sich erhalten, ebenso das Festprotokoll (Cass.Dio.54,18; Tac.Ann.11,11; Censorin.17; Zosim.2,1-6). Die nächste Säkularfeier wurde 47 n.Chr. (800 Jahre ab urbe condita) begangen.
  • Lex Iulia iudiciorum publicorum (Einsetzung von Schwurgerichtshöfen).
  • Augustus adoptiert Gaius Iulius Caesar und Lucius Iulius Caesar, seine beiden Enkel aus der Ehe zwischen Iulia und Marcus Vipsanius Agrippa.
  • Pulvinus der Ara Ditis vom Marsfeld
  • Carmen saeculare des Dichters Horaz
16
  • 16-13 Krieg gegen die Sugambrer: Die Germanen am unteren Rhein (die Sugambrer und die restlichen Usipeten und Tencterer, die nach der Niederlage von 55 in den Sugambrern aufgegangen waren) töteten die in ihrer Heimat ansässigen Römer, überquerten den Rhein, lockten die römische Reiterei in einen Hinterhalt, besiegen anschließend den römischen Feldherrn und Statthalter Marcus Lollius und erbeuten einen Adler (Cass.Dio 54,20; Suet.Aug.23; Vell.2,97).
  • Daraufhin reist Augustus (16-13) persönlich zur Grenzsicherung nach Germanien (Cass.Dio 54,25) und dann weiter nach Gallien:
    • Die Sugambrer geben Ruhe und stellen Geiseln. Augustus bestimmt die Verteidigungslinie am Rhein und sichert sie durch 8 Legionen. Aus den hier angelegten Kastellen entstanden mit der Zeit am Rhein die bekannten Römerstädte (Tac.ann.4,5; Flor.4,12,26).
    • Weiterführung der bereits 27 erfolgten Neugliederung Galliens (Narbonensis, Aquitania, Belgica, Lugdunensis) und der Romanisierung Galliens. Lugdunum wird von Augustus zur Colonie erhoben und neue Hauptstadt der Narbonensis.
  • Publius Silius Nerva eröffnet als Statthalter von Illyricum nicht ohne Erfolg den Krieg gegen die Räter, Vindeliker und Noriker (Taurisker), die östlich von den 25 befriedeten Salassiern die Alpen und ihre nördlichen Abhänge bis zu Donau und Inn bewohnten. Der durchschlagende Erfolg bleibt trotz seiner Siege über Teilvölker der Räter und Vindeliker (die Camuner und Venonen) und die Pannonier und Noriker, die ihnen zu Hilfe kamen, aber in diesem Jahr noch aus.
  • Zum Kapitol gehörender Tempel (Maison Carrée) in Nîmes (Nemausus) von Agrippa erbaut.
15
  • Tiberius und Drusus führen den Vorstoß des Publius Silius gegen die Räter und Vindeliker weiter. (vgl. Hor.carm.4,4). Tiberius vom Bodensee aus, wo er am 1. Aug. 15 über die Vindeliker siegt; von dort aus stößt er nach Osten vor und gelangt bei dieser Gelegenheit auch zu den Donauquellen. Drusus dringt von Süden aus durch das Tal der Etsch nach Norden. Als sich beide treffen, ist die Unterwerfung abgeschlossen. Ein großer Teil der Bevölkerung wird, um die Gefahr eines erneuten Aufstandes zu mindern, umgesiedelt. Die Römer richten nacheinander zwei neue Provinzen ein:
    • Raetia mit Augusta Vindelicorum [Augsburg] als Hauptstadt und
    • Noricum mit Carnuntum (unweit von Wien beim heutigen Petronell) als Zentrum.
  • Bau einer auf der Route des Drusus durch das Etschtal und über den Brenner nach Norden zunächst bis Augsburg führenden Straße, die später von Kaiser Claudius bis zur Donau weitergeführt wird.
  • Neuordnung des Münzrechts: Das Recht von Gold- und Silberprägungen liegt beim Kaiser, beim Senat die Prägung von Kupfermünzen.
  • wahrscheinliches Todesjahr des Elegikers Sextus Propertius.
14
  • Freien Zugang über die Pässe der Westalpen erhalten die Römer (zeitlich nicht fixierbar) dadurch, dass sich der König Cottius den Römern unterewirft. Dafür erhält er das römische Bürgerrecht und den Titel "praefectus civitatium". Die Inschrift eines in Segusio erhaltenen Ehrenbogens für Augustus nennt die Namen von 15 Völkern, die sich Augustus unterwarfen, die eines weiteren Torbogens bei Monacco die Namen von 45 Völkern (Plin.nat.3,20,136)
  • Pannonien unternimmt einen Aufstand gegen die römische Vormacht.
    • Pannonien war zuerst 35 und 34 unterworfen worden, Moesien 30 und 29 von Crassus.
    • 14 erneue Unterwerfung
    • 13 neue Erhebung Pannoniens. Agrippa unternimmt einen Vorstoß zur mittleren Donau erobert (ein Jahr vor seinem Tod) Pannonien.
    • Tiberius unternimmt von 12-10 insgesamt drei Feldzüge und unterwirft die aufständischen Völker so gründlich, dass sie sich erst 6 n. Chr. wieder so weit erholt haben, dass sei erneut einen Aufstand unternehmen können..
    • 11 auch Dalmatien schließt sich dem Aufstand an.
  • Agrippa erhebt im Auftrag des Augustus Polemon I., den König von Pontos, auch zum König von Bosporos. Polemon geht die Ehe mit Dynamis, der Königin von Bosporos, ein.
  • Marcus Vitruvius Pollio: De architectura (Augustus gewidmet)
  • Basilica Aemilia auf dem Forum erneuert
13
  • Augustus kehrt aus Gallien, wo er sich seit der Niederlage des Lollius (16) mit Drusus aufgehalten hatte, nach Rom zurück; ebenso Agrippa aus dem Osten.
  • Verlängerungen des "imperium" für Augustus auf 5 Jahre (ebenso in den Jahren 18, 8, 3 n.Chr. und 13 n.Chr.) .
  • Augustus verlängert für Agrippa auf weitere 5 Jahre seine Teilhaberschaft an der potestas tribunicia, die er ihm 18 übertragen hatte.
  • Nach 28 und 18die zweite Wiederholung einer Reinigung des Senats (Cass.Dio 54,26)
  • Neubestimmung der Dienstzeit der Soldaten (nach 20 v.Chr. erneut) im Jahr 13 v.Chr.: 16 Jahre allgemein, 12 Jahre für die Prätorianer. Die nächste Neufestlegung erfolgte im Jahr 5 v.Chr.
  • 13-9 Vorstoß zur mittleren Donau. Agrippa erobert (ein Jahr vor seinem Tod) Pannonien. Tiberius setzt 12-9 seine Unterwerfung fort. Im Jahr 10 erfolgen von dort Vorstöße gegen die Dacer.
  • Balbus-Theater auf dem Marsfeld eingeweiht
  • Ara Pacis auf dem Marsfeld begonnen.
  • Via Iulia Augusta von Arelate (Arles) nach Genua
  • Agrippa gründet das spätere Köln (oppidum Ubiorum) als Stützpunkt der Rheinflotte. Anlage einer Wasserleitung aus der Eifel
12
  • Konsulat des
  • cos. suff. 
    • Gaius Valgius Rufus (für Messalla)
    • Lucius Volusius Saturninus (für Sulpicius)
    • Gaius Caninius Rebilus (für Valgius)
  • 12-9: Drusus, den Augustus bei seinem Rückkehr aus Gallien und Germanien (13) dort zurückgelassen hatte (Cass.Dio 54,25), beginnt von Mainz (Mogontiacum) und Xanten (Vetera Castra) aus seine Feldzüge gegen die Germanen östlich vom Rhein und nördlich vom Main, von denen er bis zu seinem Tod (14. Sept. 9) mehrere durchführt.
    • 12 überqueren die Sugambrer den Rhein. Drusus schlägt sie zurück und überquert seinerseits im Norden vom Gebiet der Bataver aus den Rhein und verwüstet zunächst das Gebiet der Usipeten, dann weiter südlich das der Sugambrer.
    • Nach diesem Vorspiel gelangt Drusus noch im Jahr 12 mit seiner Flotte durch die Fossa Drusiana zur Mündung der Ems. Dort eobert er die Insel Burchana (Borkum), fährt die Ems aufwärts und liefert den Bructerern eine siegreiche Schlacht.
      • 13 Ausbau der von Basel bis zum Niederrhein bereits angelegten oder neu eingerichteten Kastelle durch Befestigungsmaßnahmen und Brückenbauten.
      • Friedensschluss mit den Batavern, der über viele Jahre hinweg den Römern für ihren Kanalbau und ihre Züge in das Germanenland den Rücken frei hielt.
      • Anlage der (Fossa Drusiana) vom Niederrhein zum Zuydersee in die Nordsee. Nach den Batavern schließt Drusus auch mit den Friesen ein Bündnis.
      • Drusus wehrt 12 die Sugambrer ab und dringt seinerseits über den Rhein vor.
      • Flottenunternehmung des Drusus noch im Jahr 12: Eroberung der Insel Burchana (Borkum) und Sieg über die Bructerer.
      • 11 wiederholt Drusus seine Angriffe gegen die Usipeter und Sugambrer und gelangt bis zur Weser. Auf dem Rückweg entkommt er zunächst nur mit knapper Not einem vereinten Angriff der Sugambrer, Chaerusker und Chatten, schlägt sie dann aber vernichtend.
      • 10 widmet sich Drusus mehr der Befestigung der zukünftigen Grenzlinie, die rechtsrheinisch durch den Taunus zur Donau führen sollte.
      • 9 mit Sueben und nCherusker und dringt bis Weser und Elbe vor. Augustus befiehlt den Rückzug. Dabei stürzt Drusus unterwegs vom Pferd und stirbt 30 Tage später an den Folgen.
  • Um die Gallier fester an Rom zu binden und sich den Rücken für seine Züge gegen die Germanen den Rücken frei zu halten, lässt Drusus am 1. Aug. 12 v.Chr. zur Einweihung eines Altars der Stadt Rom und des Augustus, den 60 gallische Stämme gestiftet hatten, in ganz Gallien glänzende Festspiele veranstalten. Die Spiele sollten jährlich zur Feier der Vereinigung zwischen Gallien und Rom wiederholt werden.
  • 12-10: Tiberius führt seine drei Feldzüge gegen Pannonien und im Zusammenhang damit gegen Dalmatien, die insgesamt bis in das Jahr 9 v.Chr. dauern. (Cass.Dio 54,28-55,2). Befestigung von Carnuntum und Aquincum. Augustus hat seine Residenz in Aquileia.
    • Die Feldzüge werden dann von Tiberiusund Germanicus 6 n.Chr. wieder aufgenommen und bis zur erneuten Unterwerfung 9 n.Chr. weitergeführt (Vell.2,110-116; Cass.Dio 55,29-34; Cass.Dio 56,11-17; Suet.Tib.16f.).
  • Horrea Agrippina auf dem Palatin (t.a.q.)
  • Cestius-Pyramide an der Porta Ostiensis (t.a.q.)
11
  • Konsulat des
    • Gaius Aelius Tubero 
    • Paullus Fabius Maximus
  • Nach 28, 18 und 13 die dritte Wiederholung einer Reinigung des Senats (Cass.Dio 54,35)
  • 11 wiederholt Drusus seine Angriffe gegen die Usipeter, schlägt dann über die Lippe eine Brücke, um nach Süden zu den Sugambrern zu gelangen. Von dort wendet er sich nach Osten gegen die Cherusker und gelangt (bei Corvey) bis zur Weser. Wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit und Knappheit an Proviant musste er umkehren. Die Sugambrer hatten sich inzwischen in seinem Rücken mit den Cheruskern vereinigt und auch die Chatten zur Waffenhilfe gezwungen. Sie konnten das zurückkehrende Heer des Drusus in einer Schlucht einschließen. Seine Lage schien verzweifelt, doch gelang es ihm überraschend, die Germanen vernichtend zu schlagen und unbehelligt zum Rhein zurückzukehren. Als Stützpunkte legte er rechtsrheinisch zwei kastelle an:
    • Alisio bei der Einmündung des gleichnamigen Flüsschens in die Ems und
    • im Gebiet der Chatten gegenüber von Mogontiacum das heutige Mainz-Kastell.
  • Marcellus-Theater eingeweiht
10
  • 10 setzt sich Drusus weniger kriegerisch mit den Chatten und Cheruskern auseinander, als dass er die Grenzlinie über den Rhein durch den Taunus in Richtung Donau vorverlagert und durch Wall, Graben und Kastelle befestigt (Tac.ann.1,56; Flor.4,12,26). Der spätere Limes beginnt sich abzuzeichnen.
  • Augustus lässt auf dem Marsfeld den Obelisken aufstellen, den man aus Heliopolis geholt hatte.
9
  • Tiberius kehrt nach der Unterwerfung der Pannonier siegreich nach Rom zurück.
  • Drusus unternimmt wahrscheinlich von Mainz aus seinen letzten großen Germanenfeldzug. Er dringt durch das Gebiet der Chatten, Sugambrer und Cherusker bis an die Elbe vor. Zum ersten Mal erreicht ein römisches Heer diesen Fluss. Hier soll ihm eine übergroße Frau mit dem Ruf entgegen getreten sein: "Wohin, due Unersättlicher? Nicht alles ist dir zu schauen vergönnt." Drusus beherzigt die Warnung, stürzt aber auf dem Rückweg vom Pferd und stirbt am 14.Sept. an den Folgen. Er erhält postum das Cognomen "Germanicus", das von seinem Sohn weitergeführt wird. Der Tod seines Stiefsohns war für Augustus ein herber Verlust.
    • Tiberius hält sich nach Drusus' Tod zwei Jahre am Rhein auf (Cass.Dio 55,6-8; Vell.2,97)
    • 8: Umsiedlung von 40 Tausend Sugambrern auf die linke Rheinseite (Suet.Aug.21; Suet.Tib.9; Tac.ann.2,49; Tac.ann.12,39; Eutr.7,9).
    • 8 dringt Tiberius noch einmal bis zur Elbe vor, wo er einige Stämme unterwirft.
    • 7 wiederholt Tiberius noch einmal seinen Einfall in Germanien.
    • Als ihn Augustus dann nach Armenien beordert, geht er statt dessen 6 nach Rhodos in freiwillige Verbannung.
    • Vor 1 v.Chr. Zug des Lucius Domitius von Rätien aus
    • 1 n.Chr. erneuter Kriegsausbruch gegen die Germanen am Rhein (Vell.2,14)
    • Vorverweis4-6 n.Chr. Tiberius führt wieder das Kommando am Rhein. Er dringt bis zur Elbe vor.
    • Vorverweis9 n.Chr. Niederlage des Varus im Teutoburger Wald 
8
  • Augustus erscheint zusammen mit Tiberius persönlich auf dem Kriegsschauplatz in Germanien. Tiberius dringt, ohne erheblichen Widerstand zu finden, noch einmal bis zur Elbe vor. Die einzelnen germanischen Stämme schicken sogar Friedensgesandtschaften zu Augustus. Als sich zuletzt auch noch die Sugambrer zu Verhandlungen bereit erklärt hatten, ließ Augustus alle Gesandten verhaften und in gallische Städte verteilen. Dort nahmen sie sich selbst das Leben, um ihr zurück gebliebenen Angehörigen nicht erpressbar zu machen.
  • 40 tausend Sugambrer siedelt Tiberius auf die linke Rheinseite zwischen die Ubier und den Bataver um; der Rest wich nach Osten aus und wurde zwischen den Friesen und Bructerern wieder sesshaft.
  • Todesjahr des Dichters Horatius.
  • Verbannung Ovids nach Tomis am Schwarzen Meer.
7
  • Tiberius wiederholt seinen Einfall in Germanien noch einmal in gleicher Weise.
  • Die Quellen erwähnen als nächste Maßnahme gegen die Germanen einen Zug des Lucius Domitius Ahenobarbus (des Großvaters von Nero), den er vor dem Jahr 1 v.Chr. von Rätien aus unternahm, und der ihn sogar so weit über die Elbe führte, wie kein römisches Heer sonst vorher oder nachher (Tac.ann.4,44; Cass.Dio 55,10 a).
6
  • Tiberius geht er nach Rhodos in freiwillige Verbannung. Die Gründe waren, dass er das unsittliche Treiben seiner Gattin Iulia nicht mehr hinnehmen wollte, ebenso wenig wie die permanente Bevorzugung, die Augustus seinen beiden Enkeln Gaius Caesar und Lucius Caesar angedeihen ließ. Dort lebte Tiberius 7 Jahre völlig zurückgezogen.
  • Augustus bestimmt nach dem Tod des Agrippa (12 v.Chr.) Tiberius auf 5 Jahre zu seinem Kollegen in der potestas tribunicia.
  • Der armenische König Tigranes II., den Tiberius 22 v.Chr. eingesetzt hatte, war gestorben. Es folgten ihm auf dem Thron sein gleichnamiger Sohn und dessen Schwester und Ehefrau Erato. Sie betrieben im Gegensatz zu ihrem Vater sofort auf Kosten der Römer eine Annäherung an die Parther. Tiberius stand für ein sofortiges Eingreifen im Osten nicht zur Verfügung. Also ersetzte ein anderer Feldherr Tigranes III. durch Artavasdes, doch nur für kurze Zeit, bis Tigranes III. und Erato wieder auf den Thron zurückkehrten. Augustus ließ die Sache jetzt bis 1 v.Chr. auf sich beruhen; dann hielt er Gaius Caesar mit 19 Jahren für alte genug für einen Feldzug in den Osten.
5
  • Neubestimmung der militärischen Dienstzeit nach den Jahren 20 v.Chr. und 13 v.Chr. erneut im Jahr 5 v.Chr.
4
  • Konsulat des
    • Gaius Calvisius Sabinus
    • Lucius Passienus Rufus
  • cos. suff. 
    • Gaius Caelius Rufus
    • Galus Sulpicius
3
2
  • Augustus wird von Valerius Messalla im Senat unter allgemeinem Beifall mit dem Titel "pater patriae" begrüßt.
  • Nach 28, 18, 13und 11 die vierte Wiederholung einer Reinigung des Senats (Cass.Dio 55,13).
  • Iullus Antonius beging , zunächst von Augustus als Gatte seiner Nichte Marcella begünstigt, Ehebruch mit Augustus' Tochter Iulia, angeblich um so Augustus zu stürzen und die Herrschaft zu erringen. Einer Verurteilung entging er durch Selbstmord.
  • Seine Tochter Iulia verbannte Augustus auf die Campanien vorgelagerte Insel Pandateria, ohne sich jemals mit ihr wieder auszusöhnen.
  • Der Partherkönig Phraates IV, der sich seit 20 v.Chr. den Römern gefügt und noch 9 v.Chr. als Zeichen der Ergebenheit vier Söhne nach Rom geschickt hatte, wurde von seinem Sohn Phraataces (Phraates V.) entmachtet und getötet. Auch er nahm sofort eine feindliche Haltung gegenüber Rom ein.
  • Augustus-Forum eingeweiht
  • Aqua Alsietina und Naumachia des Augustus (Transtiberim)
1 v.Chr.
  • Lucius Domitius wird als Statthalter von Rätien an den Rhein versetzt. Davor muss sein von Rätien aus unternommener Germanenfeldzug, der ihn über die Elbe hinaus führte, stattgefunden haben. Dadurch dass seine Einmischung in innere Angelegenheiten der Cherusker scheitert, stärkt er sie und allgemein die Kampfbereitschaft der Germanen.
  • Seneca (Sohn) in Corduba in Spanien geboren.
1 n.Chr.
  • Von Ägypten zieht Gaius Caesar zuerst gegen die aufständischen Nabatäer, von dort durch Syrien in Richtung Armenien und gegen die Parther. Gaius Caesar trifft sich mit Phraataces und einigt sich mit ihm bereits im Vorfeld:
    • Phraataces gibt Armenien auf;
    • Die Römer halten die vier Söhne des Phraates, die Phraataces hätten gefährlich werden können, in Rom zurück.
  • Auch mit dem Armenier Tigranes III. stand eine Einigung in Aussicht, doch er fiel im Kampf gegen seine Nachbarn. Es folgte ihm zuerst der Meder Ariobarzanes, nach dessen baldigem Tod sein Sohn Artavasdes. Weil es infolgedessen zu Aufständen kam zog Gaius Caesar gegen Artagira, wo sich die Aufständischen unter Führung des Adduus konzentriert hatten. Gaius Caesar konnte zwar die Stadt erobern und den Aufstand niederschlagen, wurde aber von Adduus bei einem Treffen hinterlistig und schwer verletzt. Durch diese Verletzung wird die Lebenskraft des Gaius Caesar gebrochen. Er will sich gegen den Willen des Augustus aus der Politik zurückziehen, stirbt aber am 21. Febr. 4 n.Chr. auf der Rückreise bei Limyra in Lykien.
2
  • Lucius Caesar, der Enkel des Augustus und Bruder des Gaius Caesar, stirbt im August auf einer Spanienreise in Massilia.
  • Tiberius hatte schon vor dem Tod des Gaius Caesar die Erlaubnis zu seiner Rückkehr erbeten und auch das Einverständnis des Lucius Caesar eingeholt. Sie wurde ihm unter der entwürdigenden Bedingung erteilt, dass er sich aus der Politik heraushalte.
3
  • Konsulat des
  • cos. suff. 
    • Publius Silius
    • Lucius Volusius Saturninus

 

4
  • Gaius Iulius Caesar stirbt am 21. Febr. in Limyra an der Verwundung, die ihm bei der Eroberung der armenischen Stadt Artagira der Aufständischenführer Adduus beigebracht hatte.
  • Augustus adoptiert nach dem Tod auch seines zweiten Enkels Lucius Iulius Caesar, wenn auch widerwilig, seinen Stiefsohn Tiberius und verleiht ihm auf fünf Jahre die tribunizische Gewalt. Dadurch wird er zum designierten Nachfolger und alleinigen Stellvertreter des Augustus
  • Tiberius muss seinerseits Germanicus, den Sohn des Drusus adoptieren.
  • 4-6 n.Chr. führt Tiberius wieder das Kommando am Rhein.
    • im Jahre 4 dringt Tiberius bis zur Weser vor und lässt zum ersten Mal ein römisches Heer in Germanien (im Quellgebiet von Lippe und Ems) überwintern.
    • im Jahre 5 weitet Tiberius seinen Zug, ohne nennenswerten Widerstand zu finden, bis zur Elbe aus. Sein Heer wird von einer elbaufwärts fahrenden Flotte verproviantiert.
    • Er unterwirft die Langobarden. Den Krieg, den er gegen den Markomannen Maroboduus begonnen hat, kann er wegen des Illyrischen Aufstandes nicht zu Ende bringen.
  • Tiberius richtet seine Aufmerksamkeit jetzt gegen die Markomannen unter ihrem König Maroboduus.
    • Maroboduus hatte seine Jugend in Rom verbracht und später seinen Volksstamm aus den grenznahen Gebieten am Rhein in das heutige Böhmen geführt, wo er die Boier teils unterwarf, teils vertrieb und ein Königreich mit stehendem Heer (70 Tausend Fußsoldaten, 4000 Reiter) und an den Römern geschulter Organisation aufbaute.
5
  • Konsulat des
    • Lucius Valerius Messalla Volesus (1. Halbjahr)
    • Gnaeus Cornelius Cinna Magnus (1. Halbjahr)
  • cos. suff. 
6
  • Konsulat des
  • cos. suff. 
    • Lucius Nonius Asprenas
  • Tiberius greift die Markomannen unter ihrem König Maroboduus an. Einmal wollte er den stolzen König demütigen, zum anderen die Verbindung der Rhein- und Donauprovinzen vollenden. Er selbst bricht von Carnuntum aus auf. Ein zweites Heer soll unter Gaius Sentius Saturninus vom Rhein aus aufbrechen. Beide Heere waren nur noch wenige Tage von ihrem Ziel entfernt, als im Rücken des Tiberius der Pannonische Aufstand losbricht.
  • 6-9 n.Chr. Pannonischer Aufstand (Illyrischer Aufstand): Die Daesitiaten, Dalmater und Pannonier unternehmen einen für Rom gefährlichen Aufstand. Erst nach 3 Jahren kann Tiberius ihn erfolgreich niederschlagen. Pannonien wird jetzt eine eigene Provinz.
    • Der Aufstand beginnt mit der Ermordung aller in Dalmatien und Pannonien lebender Römer.
    • Es folgt ein Einfall von Pannonien aus nach Makedonien, und von Dalmatien aus nach Griechenland (bis Apollonia)
    • Tiberius bietet Maroboduus einen Frieden unter gleichen Bedingungen an, den Maroboduus annimmt.
    • Außerdem zieht Tiberius den Stadthalter von Moesien (Aulus Caecina Severus) mit seinen Legionen und die Thrakierfürsten Rhoemetalkes und Rheskuporis hinzu. Ebenso werden in Rom neue Rüstungen unternommen, sogar (wie nach Cannae) Sklaven ausgehoben.
    • Augustus soll im Senat die Befürchtung geäußert haben, der Feind könne in 10 Tagen vor Rom stehen.
    • Im Jahr 7 schickte Augustus auch Germanicus auf den Kriegsschauplatz, wo er erste militärische Erfahrung sammeln konnte
    • Im Jahr 8 begab sich Augustus nach Ariminum, um dem Kriegsschauplatz näher zu sein.
    • Der Ablauf des Aufstandes ist im einzelnen nicht rekonstruierbar:
      • Drei Heerzüge der Römer durchzogen das Feindesland, brannten alles nieder und mordeten wahllos, erlitten aber bei ihren Siegen ebenfalls schwere Verluste.
      • Im Jahre 8 schadeten sich die Feinde selbst durch Streit unter ihren Führern; dazu kamen Hunger und Krankheit. Tiberius erringt am Fluss Bathinus einen Sieg, der sich die Pannonier unterwerfen lässt.
      • 9 eroberten die Römer gegen heftigen Widerstand einige Bergfestungen, so dass der Aufstand schließlich zusammenbrach. Auch die Dalmatier ergeben sich.
      • Der dalmatische Anführer Bato soll, nachdem er sich ergeben hatte, Tiberius auf die Frage, warum sie einen Aufstand gemacht hätten, gewantwortet haben: "Weil ihr uns nicht Hirten und Hunde, sondern Wölfe zu Hütern geschickt habt."
      • Pannonien, das zuvor als Teil von Illyricum geführt wurde, wird jetzt eine eigene Provinz.
  • 6-9 n.Chr. ist P.Quintilius Varus Statthalter in Germanien, in dem er kaum Widerstand vorfindet. Erst dadurch, dass er (wie zuvor in Syrien) das römische Rechtssystem einführen will (Vell.2,117ff.), schafft er Unmut, der im Jahre 9 in die Katastrophe führt.
  • Augustus richtet eine eigene Militärkasse (aerarium militare) ein, aus der jeder abgehende Soldat eine Abfindung erhält.
  • Rom wird von einer schweren Hungersnot heimgesucht.
  • Grabmal der Arruntier (Esquilinus)
7
  • Konsulat des
    • Quintus Caecilius Metellus Creticus Silanus
    • Aulus Licinius Nerva Silanus (1. Halbjahr)
  • cos. suff. 
    • Lucilius Longus
  • Augustus verbannt seinen Enkel Agrippa Postumus, den er noch 4 n.Chr. zusammen mit Tiberius adoptiert hatte, wegen seiner Brutalität auf die Insel Planasia (bei Sorrent) (Suet.Aug.65; Cass.Dio 55,32). Möglicherweise haben dabei die Intrigen der Livia mitgewirkt.
8
  • Beginn der Zensur literarischer Werke:
    • Das Geschichtswerk des Redners Titus Labienus fiel (schon vor 8 n.Chr.) als erstes der Zensur zum Opfer;
    • Wegen ihres Freimuts werden die Werke des Redners Cassius Severus öffentlich vernichtet
9
  • Die Germanen hatten nicht die Ablenkung der Römer durch den Pannonischen Aufstand (6-9) genutzt, sondern greifen erst gegen sein Ende hin an. Alle Germanen zwischen Rhein und Weser (außer Friesen und Chauken) verbündeten sich gegen Rom. P.Quintilius Varus erleidet (zw. Juli und Oktober. 9 n.Chr.) im Teutoburger Wald (bei Kalkriese) eine schwere Niederlage gegen die Cherusker Arminius und Segimer (Vell.2,117-120; Cass.Dio 56,18-24; Suet.Aug.23; Suet.Tib.16-17; Tac.ann.1,61f.; Strab.7,1-4). Man hatte ihn in die Tiefe der germanischen Wälder gelockt, ihn absichtlich in Sicherheit gewiegt und verleitete ihn durch die Falschmeldung eines germanischen Aufstandes zu einer Änderung seiner Marschroute. Eine Warnung des Segestes, der die römerfreundliche Partei vertritt, hatte er in den Wind geschlagen (Tac.ann.1,55; Tac.ann.1,58). Während dreier Tage wird sein Heer von den Germanen aufgerieben. Varus verliert drei Legionen, drei alae und 6 Kohorten. Er selbst stürzte sich in sein Schwert.
  • Die Germanen nahmen auch die Festung Aliso ein, doch konnte sich deren Befehlshaber Lucius Caedicius mit seiner Mannschaft noch rechtzeitig absetzen und zum Rhein durchschlagen.
  • Den Plan die Grenze an der Elbe einzurichten geben die Römer unter dem Eindruck dieser Niederlage auf. Tiberius begibt sich wieder an den Rhein, um dort die Grenze zu sichern.
  • Der Schrecken in Rom war riesig: nicht nur die unmittelbaren Verluste waren zu beklagen, es war zu befürchten, dass die Germanen zum Angriff übergingen und den Rhein nach Gallien überschritten; Auch ein Übergreifen der Unruhen auf die Donauprovinzen war zu befürchten. Augustus soll auf die Nachricht hin seine Toga mit dem Ausruf zerrissen haben: "Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!"
    • Augustus ergriff deswegen energische Gegenmaßnahmen:
      • Ausstellen von Wachen, um Menschenaufläufe in Rom zu verhindern,
      • Das Gelöbnis, den Göttern Feste abzuhalten, wenn sie die Gefahr abwenden,
      • Ausweisung aller Germanen aus Rom,
      • Zwangsweise Aushebung neuer Truppen (auch von Sklaven),
      • Vorsorgliche Verlängerung der Amtsgewalt aller Statthalter in den Provinzen,
  • Tiberius erhält die tribunizische Gewalt, die ihm 4 n.Chr. für fünf Jahre verliehen worden war, jetzt auf Lebenszeit.
  • LEX PAPIA POPPAEA (Gesetz im Rahmen der Ehegesetzgebung, benannt nach den beiden coss.suff.; Rückverweis18 LEX IULIA):
    • Wer ehelos ist, kann
      • kein Ehrenamt mehr erhalten,
      • kein Erbe mehr sein (außer bei naher Verwandtschaft);
    • Wer verheiratet, aber kinderlos ist, kann nur noch die Hälfte des Erbes antreten;
    • Wer in Rom mindestens drei, in Italien vier und in einer Provinz fünf Kinder hat, wird besonders geehrt und ausgezeichnet.
  • Einweihung der Ara Pacis durch den Senat.
10
  • Tiberius kommt mit den neu ausgehobenen Truppen an den den Rhein.
  • Dolabella- und Silanus-Bogen (Caelius)
11
  • Konsulat des
    • Manius Aemilius Lepidus (1. Halbjahr)
    • Titus Statilius Taurus
  • cos. suff. 
    • Lucius Cassius Longinus
  • Tiberius und Germanicus fallen zum ersten Mal wieder nach der Niederlage des Varus sehr zurückhaltend und deswegen auch ohne durchschlagenden Erfolg in Germanien ein.
  • Augustus erlaubt, wogegen er lange angekämpft hatte, zumindest den Rittern, an Stelle von Skalven in Gladiatorenspielen aufzutreten.
12
13
  • Verlängerungen des "imperium" für Augustus auf 10 Jahre (ebenso in den Jahren 18, 13, 8, 3 n.Chr.).
  • Der persönliche Rat des Augustus erhält außerordentliche Befugnisse.
  • Tiberius erhält die prokonsularische Gewalt in allen Provinzen übertragen.
14
  • Tiberius sollte im Sommer nach Illyrien aufbrechen, um dort die Lage stabilisieren.
  • Augustus begleitete ihn bis Benevent. Dort verabschiedete er sich, um nach Rom zurückzukehren. In Nola hielt ihn ein starkes Unwohlsein fest. Livia eilte herbei, auch Tiberius wurde zurückgerufen und traf ihn noch am Leben.
  • Augustus stirbt am 19. Aug. 14 n.Chr. in Nola (nach Eutr.7,8,5 in Atella). Auch hier wurde Livia des Giftmordes verdächtigt, wohl ohne ausreichenden Grund.
    • Auf den letzten Kilometern tragen Ritter seinen Leichnam nach Rom, und zwar durch ein Triumphtor, das man zu seiner Ehre errichtet hatte;
    • Tiberius und sein Sohn Drusus halten die Leichenreden.
    • Sein Leichnam wird auf dem Marsfeld eingeäschert und die Asche in seinem Mausoleum beigesetzt.
    • Der Senat beschließt am 17. Sept. die Vergöttlichung und benennt seinen Sterbemonat, den bisherigen Sextilis, nach seinem Namen um.
  • In seinem Testament, das er 16 Monate zuvor bei den Vestalinnen hinterlegt hatte, setzt er
    • an erster Stelle Tiberius (zu zwei Dritteln) und Livia (zu einem Drittel);
    • an zweiter Stelle Drusus und Germanicus mit Kindern;
    • Livia wurde per Testament adoptiert, so dass sie jetzt Iulia Augusta hieß.
    • 40 Mio. Sesterze vermachte er der Staatskasse, dem Volk 1,5 Mio. Sesterze; weitere Geldbeträge den Prätorianern und allen Soldaten
  • Weiterhin hinterließ er Anordnungen für sein Begräbnis und seinen Rechenschaftsbericht. Dieser war auf Bronzetafeln vor seinem Mausoleum aufgestellt. Erhalten hat er sich auf Kopien, die in seinem Tempel in Ancyra und Apollonia aufgestellt waren.
 

 

 
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Stammbaum des Iulisch-Claudischen Kaiserhauses
            Domaszewski, S.326 | Ploetz, S. 263 |
Drumann-Groebe
III S.114
                             
             
C. Caesar verheiratet mit Marcia
             
     
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C.Iulius Caesar
(† 85 v.Chr.)
verheiratet mit Aurelia
(† 54 v.Chr.)
             
Iulia († 68 v.Chr.)
verheiratet mitC.Marius
 
Sex. Caesar
(cos. 91; † 90)
 
 
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C.Iulius Caesar († zum Lexikonartikel 44 v.Chr.)verheiratet mit Cornelia
 
Iulia mai. verheiratet mit
L.Pinarius
Iulia min. verheiratet mit
Attius Balbus
                   
 
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Iulia zum Lexikonartikel
(† 54 v.Chr.)
verheiratet mit
Cn. Pompeius Magnus
   
Atia
zum Lexikonartikel verheiratet mit
C. Octavius
zum Lexikonartikel († 58 v.Chr.)
                 
     
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Claudia
(1) verheiratet mit
Scribonia (2) verheiratet mit
Gaius Iulius Caesar Octa-vianus
Augustuszum Lexikonartikel († 14)

verheiratet mit (3)
Livia Drusilla
zum Lexikonartikel
(† 29)

verheiratet mit Tiberius Claudius Nero
(† 33 v.Chr.)
   
M. Antonius
triumvir
(† 30 v.Chr.)> verheiratet mit 2.
Octavia minor
zum Lexikonartikel († 11 v.Chr.)
1. verheiratet mit C. Claudius Marcellus zum Lexikonartikel († 40 v.Chr.)
       
   
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M. Claudius Marcellus zum Lexikonartikel (1) verheiratet mit
M. Vipsanius Agrippa
(† 12 v.Chr.) (2) verheiratet mit
Iulia zum Lexikonartikel
(† 14)
verheiratet mit
Tiberius Claudius Nero zum Lexikonartikel
(† 37)
verheiratet mit Vipsania Agrippina
zum Lexikonartikel († 20) 
 
Nero Claudius Drusus (maior)
zum Lexikonartikel
(† 9 v.Chr.) verheiratet mit
Antonia minor
zum Lexikonartikel († 37)
  verheiratet mit
Drusus Germanicus
(9 v.Chr.)
Antonia maior zum Lexikonartikel(†25) verheiratet mit
L. Domitius Ahenobarbus (cos 16 v.Chr.)
M. Claudius Marcellus
zum Lexikonartikel († 23 v.Chr.)
verheiratet mit Iulia Augusti filia
zum Lexikonartikel († 14)
(Claudia) Marcella maior
verheiratet mit M.Vispsanius Agrippa
verheiratet mit Iullus Antonius zum Lexikonartikel
(Claudia) Marcella minor
verheiratet mit Paullus Aemilius Lepidus
verheiratet mit M. Valerius Messalla Barbatus Appianus (†12 v.Chr.)
 
Marcus Valerius Messalla Barbatus verheiratet mit Domitia Lepida
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Iulia zum Lexikonartikel
(† 28)
verheiratet mitL.Aemilius Paulus
zum Lexikonartikel (cos. 1)
C.Caesar
zum Lexikonartikel (†4) d
L.Caesar
(† 2)
Agrippina maior
(† 18. Okt. 33)
verheiratet mit Germa-
nicus
zum Lexikonartikel († 19)
Agrippa Postumus
zum Lexikonartikel († 14)
Drusus Iulius Caesar (minor)
zum Lexikonartikel
(† 14. Sept, 23)

verheiratet mit Livia Iulia (Claudia Livilla)
  zum Lexikonartikel
(† 31)
 
Germa-
nicus zum Lexikonartikel
(† 19) verheiratet mit Agrippina maior zum Lexikonartikel
(† 18. Okt. 33)
   
verheiratet mit 1. Plautia Urgulanilla zum Lexikonartikel
verheiratet mit 2.
Aelia Paetina zum Lexikonartikel
Tib. Claudius Nero
zum Lexikonartikel († 54)

4. verheiratet mit
Agrippina minor zum Lexikonartikel († 59)
3.verheiratet mit
Messalina zum Lexikonartikel († 48)
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Aemilia Lepida
zum Lexikonartikel (* 3 v.Chr.)
verheiratet mit M.Iunius Silanus Torquatus
zum Lexikonartikel (cos. 19)
   
Iulia zum Lexikonartikel
(† 43)
verheiratet mit
Nero Iulius Caesar
(† 31)
verheiratet mit Rubellius Blandus

Tiberius Caesar Gemellus
zum Lexikonartikel († 37)

Germa-
nicus Caesar Gemellus
zum Lexikonartikel († 23)
Nero Iulius Caesar
(† 31) zum Lexikonartikel
verheiratet mit
Iulia zum Lexikonartikel
(† 43)

Drusus Iulius Caesar zum Lexikonartikel
(† 33)
verheiratet mit
Aemilia Lepida
zum Lexikonartikel († 39)

ddd

Agrippina minor zum Lexikonartikel
(† 59)
verheiratet mitC. Passienus Crispus
verheiratet mitTi. Claudius Nero (†54)
verheiratet mit Cn. Domitius Aheno-
barbus
(† 40)
C. Caesar
Caligula

zum Lexikonartikel(† 41)
verheiratet mit Iunia Claudilla
verheiratet mit Claudia Silana
verheiratet mit Cornelia Orestilla
verheiratet mit Lollia Paulinazum Lexikonartikel
verheiratet mit Caesonia

Drusilla
zum Lexikonartikel
(† 38) verheiratet mit M. Aemilius Lepidus
zum Lexikonartikel († 39)

Iulia Livilla zum Lexikonartikel
(† nach 41)
verheiratet mit
Marcus Vinicius
zum Lexikonartikel (†46)

Antonia
zum Lexikonartikel
verheiratet mit
Cn. Pompeius Magnus
zum Lexikonartikel(† 47)
verheiratet mit Faustus Sulla zum Lexikonartikel(† 62)

Ti. Claudius Britan-
nicus
zum Lexikonartikel († 55)

Octavia
zum Lexikonartikel († 62)
verheiratet mit
Lucius Iunius Silanus Torquatus
zum Lexikonartikel († 49)
verheiratet mit
L. Domitius Aheno-
barbus Nero zum Lexikonartikel († 68)

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Marcus Iunius Silanus Torquatus
zum Lexikonartikel (cos. 46)
Decimus Iunius Silanus Torquatus
zum Lexikonartikel (cos. 53,
† 64)
Lucius Iunius Silanus Torquatus
zum Lexikonartikel(† 49)
Iunia Lepida
und
Iunia Calvina
Rubellius Plautus
     
L. Domitius Aheno-
barbus Nero
zum Lexikonartikel († 68)
verheiratet mit 1. Claudia Octavia
2. verheiratet mit Poppaea Sabina zum Lexikonartikel
3. verheiratet mit Statilia Messalina

         
               
|
           
               
|
           
                Claudia Augusta            

 

Sekundärliteratur

H.Bengtson | Kienast (1) | Kienast (2) | I.König | S.Lauffer (1) | S.Lauffer (2) | B.Niese | C.Peter | Ploetz | Chr.Scarre | H.Schiller | H.A.Stützer |

 

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"Griech. zu Rom" und "Geschichte"
Literatur:
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Krise der Alten Welt im 3. Jahrhundert n. Zw. und ihre Ursachen - Mit Beiträgen von E. Trautmann-Nehring (nur Bd. I und III erschienen)I.: Die außerrömische Welt; III.: Götter und Kaiser
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Vergils Dichtung als Zeugnis und Deutung der römischen Geschichte
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Die syrischen und palmyrenischen Kulte im römischen Dakien
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Kulte und Glauben im römischen Suden der Moldau (Ostrumänien)
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