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843 ἁ θεὸς ἐν τριόδοισι· τὸ χαλκίον ὡς τάχος ἄχει. Schlage das Becken in Eile; die Göttin erscheint auf dem Dreiweg. Theokr.eid.2,36
55 τὰ μεγάλα τῶν πραγμάτων μεγάλαις ἐπινοίαις κατορθοῦται. Große Dinge werden nur durch große Entschlüsse bewerkstelligt. Charit.Kall.2,10,3
837 τάχ' ὥτερος ἄλλον ὀνασεῖ. Leicht freuet sich einer des andren. Leicht kann einer dem anderen nützen. Theokr.eid.7,36
364 τὴν ἐμὴν κάμνεις νόσον du leidest an der selben Krankheit (du bist vom selben Übel betroffen) (wie ich) Suidas
841 τί τὸν φεύγοντα διώκεις; was verfolgst du den Flüchtling? Theokr.eid.11,75
356 τίκτει γὰρ οὐδὲν ἐσθλὸν εἰκαία σχολή Müßiggang (aufs Geradewohl) lehrt viel Böses (Nichts tun lehrt Übles tun) Soph.fr.287N
358 τίκτει γὰρ οὐδὲν ἐσθλὸν εἰκαία σχολή Müßiggang (aufs Geradewohl) lehrt viel Böses (Nichts tun lehrt Übles tun) Soph.fr.287N
872 τὸ αὑτοῦ ἀποβλάστημα φύσει πᾶν τιμᾷ. Allles schätzt von Natur aus den eigenen Spross. Plat.Symp.208b.
354 τὸ δὲ γῆρας βαρύτερον Αἴτνης das Alter ist eine schwerere Last als der Ätna Stob.flor.98,72 (vgl. Eurip.Herakl.637; Cic.sen.2,4)
359 τὸ δὴ μάλα θυμὸν ἰαίνει. Höchst erfreut mich dies im Gemüte. Theokr.eid.7,29
765 τὸ δίκαιον οὐκ ἄλλο τι ἢ τὸ τοῦ κρείττονος συμφέρον. Das Gerechte ist nichts anderes ist als das dem Stärkeren Zuträgliche. (Thrasymachos) Plat.Polit.338c
54 τὸ μὲν ἄδηλον συνηγορίας ἔχει χρείαν, ἡ δὲ ὄψις αὑτὴν συνίστησιν. Das Verborgene bedarf der Empfehlung, das Sinnenfällige empfiehlt sich selbst Charit.Kall.1,13,3
53 τὸν ἕτερον πόδα ἐν τῷ πορθμείῳ ἔχειν mit einem Fuß im Grabe stehen Luc.Apol.1
809 τότε μοι χάνοι εὐρεῖα χθών. Dann reiße sich weit mir die Erd' auf! Hom.4,182
811 τρεῖν μ' οὐκ ἐᾷ Παλλὰς Ἀθήνη. Furcht wehret mir Pallas Athene. (Es lässt mich nicht zittern Athene.) Hom.Il.5,256
842 ταὶ κύνες ἄμμιν ἀνὰ πτόλιν ὠρύονται. Die Hunde durchheulen die Gassen der Stadt uns. Theokr.eid.2,35
56 ταμιεύεσθαι γὰρ δύσκολον ἐξουσίαν ἐπιθυμίας. Denn es ist schwer, seine Begierden zu zügeln, wenn es möglich ist, sie zu befriedigen. Charit.Kall.3,2,6
87 ταντάλειοι τιμωρίαι Tantalusqualen (sc. trotz Reichtum nichts zu haben) (Tantali supplicia) Apostol.16,9
360 τοῖς ἀνοήτοις ἀνδράσιν ἐπιτρόπους χρὴ παρεῖναι den Toren muss ein Vormund zur Seite stehen. Apostol.13,51r
362 τοῖς νενικημένοις ὀδύνη Wehe den Besiegten (vae victis!) Plut.Camill.28
864 τοῦτο ἐν θνητῷ ὄντι τῷ ζῴῳ ἀθάνατον ἔνεστιν, ἡ κύησις καὶ ἡ γέννησις. dies beides liegt als Unsterbliches in einem sterblichen Wesen: Schwangerschaft und Zeugung. Plat.Symp.206c.
831 Θρέψαι καὶ λυκιδεῖς, θρέψαι κύνας, ὥς τυ φάγωντι. Wölfe zieh' dir heran, zieh' Hunde heran, die dich fressen! Theokr.eid.5,38
828 Θαρσεῖν χρή, φίλε Βάττε· τάχ' αὔριον ἔσσετ' ἄμεινον. Mut, mein Lieber, tut not; und morgen vielleicht geht es besser. Theokr.eid.4,41
656 Τἀληθὲς ἀνθρώποισιν οὐχ εὑρίσκεται. Die Menschen finden das, was wahr ist, nicht heraus. – Non invenitur veritas ab hominibus. Men.Mon.511
72 Τὰ ὑπὲρ ἡμᾶς οὐδὲν πρὸς ἡμᾶς. Was über uns ist, geht uns nichts an. Apostol.15,95c
644 Τὰ πλεῖστα θνητοῖς τῶν κακῶν αὐθαίρετα. Von Sterblichen ist selbstgewählt das meiste Leid. – Ab ipsis fere parantur mala mortalibus. Men.Mon.499
645 Τὰ χρήματ’ ἀνθρώποισιν εὑρίσκει φίλους. Was den Menschen Freunde findet, ist das Geld. – Invenit amicos hominibuspecunia. Men.Mon.500
659 Τὰ δάνεια δούλους τοὺς ἐλευθέρους ποιεῖ. Geliehenes Geld bringt Freie in die Sklaverei. – Foenus frequenter liberos servos facit. Men.Mon.514
634 Τὰ θνητὰ πάντα μεταβολὰς πολλὰς ἔχει. Was sterblich ist, kennt alles viele Umschwünge – Mortalium res plurimas capiunt vices. Men.Mon.489
653 Τὰ μηδὲν ὠφελοῦντα μὴ πόνει μάτην. Müh nicht umsonst mit dem, was dir nichts nützt, dich ab! – Ne tu labores frustra in iis, quae nil iuvant! Men.Mon.508
641 Τὰ μικρὰ κέρδη ζημίας μεγάλας (μείζονας βλάβας) φέρει. Die kleinen Ränke tragen große Strafe ein. – Minora noxas lucra maiores ferunt. Men.Mon.496
643 Τέθνηκ’ ἐν ἀνθρώποισιν πᾶσα γὰρ χάρις. Zu Grab getragen ist bei Menschen aller Dank. – Emortua omnis est hominibus gratia. Men.Mon.498
71 Τὴν αὑτοῦ σκιὰν φοβεῖσθαι seinen eigenen Schatten fürchten (vulgo)
97 Τί δ’ ἄλλο; φωνὴ καὶ σκιὰ γέρων ἀνήρ; Was sonst? Nur Schall und Schatten ist ein alter Mann. Eur.fr.509N
63 Τίς γλαῦκ’ Ἀθήναζ’ ἤγαγε; Wer bringt eine Eule nach Athen? Aristoph.Av.301
636 Τίμα τὸ γῆρας, οὐ γὰρ ἔρχεται μόνον. Das Alter achte, denn alleine kommt es nicht! – Metue senectam: quippe comitata advenit. Men.Mon.491
74 Τὸ τέχνιόν γε πᾶσα γαῖα ἐκτρέφει Wer seine Kunst versteht, den nährt ein jedes Land (artem quaevis alit regio) Erasm.adag.1,7,33
649 Τὸ γὰρ θανεῖν οὐκ αἰσχρόν, ἀλλ’ αἰσχρῶς θανεῖν. Das Sterben bringt nicht Schmach, doch sterben in der Schmach. – Mors ipsa non est foeda, sed foede mori. Men.Mon.504
896 Τὸ δ' ἔσχατον | κορυφοῦται βασιλεῦσι. Die letzte Erfüllung türmt sich den Königen. Pind.Ol.1,113f.
635 Τὸ δὴ τρέφον με τοῦτ’ ἐγὼ λέγω θεόν. (Τὸ γὰρ τρέφον με τοῦτ’ ἐγὼ κρίνω θεόν.) Denn was mir Nahrung gibt, bezeichne ich als Gott. – Denn ich bezeichne das, was mich ernährt, als Gott. – Nam quod me nutrit, id ego numen deputo. Men.Mon.490
654 Τὸ ζῆν ἀλύπως ἀνδρός ἐστιν εὐτυχοῦς. Ein Leben ohne Leid führt nur, wer glücklich ist. – Satis beati est esse sine maeroribus. – Cui vita vacua molestiis, beatus est. Men.Mon.509
648 Τὸ κέρδος ἡγοῦ κέρδος, ἂν δίκαιον ᾖ. Gewinn sei dir Gewinn, wenn er auf Recht beruht! – Lucrum esse lucrum crede, si iustum est lucrum! Men.Mon.503
93 Τὸν Κυπρίδος κεστόν Den Gürtel der Aphrodite (der Schönheit verleiht) (cestum Veneris) vgl.Hom.Il.14,214ff.
651 Τὸν αὐτὸν αἰνεῖν καὶ ψέγειν ἀνδρὸς κακοῦ. Den selben lobt und tadelt nur ein schlechter Mann. – Hominis mali est culpare, quem laudaverit. Men.Mon.506
642 Τὸν εὐτυχοῦντα καὶ φρονεῖν νομίζομεν. Von dem der glücklich, glaubt man auch, dass er klar denkt. – Fortuna famam saepe dat prudentiae. Men.Mon.497
646 Τὸν εὖ ποιοῦνθ’ (εὐποροῦνθ’) ἕκαστος ἡδέως ὁρᾷ. Den, der ihm wohltut, freut ein jeder (den, der begütert ist, freut jeder) sich zu sehn. Men.Mon.501
98 Τότ’ ᾄσονται κύκνοι, ὅταν κολοιοὶ σιωπήσωσιν Dann werden die Schwäne singen, wenn die Krähen verstummen (Tunc canent cygni, cum tacebunt graculi) Apostol.16,84
640 Τύχη τέχνην ὤρθωσεν, οὐ τέχνη τύχην. Das Glück erhöht die Kunst und nicht die Kunst das Glück. – Artem fortuna, non ars fortunam erigit. Men.Mon.495
639 Τῆς ἐπιμελείας πάντα δοῦλα γίγνεται. In der Sorgfalt Sklavendienst tritt alles ein. – Sunt cuncta ubique famula diligentiae. Men.Mon.494
657 Τῶν γὰρ πενήτων εἰσὶν οἱ λόγοι κενοί. Denn der Armen Worte haben kein Gewicht. – Haud pondus ullum pauperum verbis inest. Men.Mon.512
712 Τῶν γειτόνων γὰρ δυσμενὴς καὶ βάσκανος οὑφθαλμός. Der Nachbarn Auge ist übelwollend und verleumderisch (neidisch). Com.adesp.160K.
647 Τῶν δυστυχούντων εὐτυχὴς οὐδεὶς φίλος. Für die im Unglück ist kein Glücklicher ein Freund. – Felix amicus nullus infelicibus. Men.Mon.502
652 Τῶν εὐτυχούντων πάντες ἄνθρωποι φίλοι. Nur derer, die im Glück sind, Freund ist jeder Mensch. – Homines amici sunt omnes felicibus. Men.Mon.507
655 Τῶν εὐτυχούντων πάντες εἰσὶ συγγενεῖς. Ein jeder wähnt sich mit den Glücklichen verwandt. – Felicium se quisque cognatum vocat. Men.Mon.510
650 Ταμιεῖον ἀνθρώποισι σωφροσύνη μόνη. Ihr Vorratsschatz ist Menschen Mäßigung allein. – Magnum horreum est hominibus temperantia. – Est temperantia sola hominum genti penus. Men.Mon.505
638 Τερπνὸν κακὸν πέφυκεν ἀνθρώποις γυνή. Ein angenehmes Übel ist dem Mann die Frau. – Malum viris est mulier, at dulce est malum. Men.Mon.493
658 Τιμώμενοι γὰρ πάντες ἥδονται βροτοί. Denn alle Menschen sehen sich recht gern geehrt. – Omnes enim homines honorari expetunt. Men.Mon.513
637 Τοὺς τῆς φύσεως οὐκ ἔστι λανθάνειν (μανθάνειν) νόμους. Naturgesetze keiner insgeheim verletzt. – Legibus naturae non potest evadier. Men.Mon.492
830 Χὠ Ζεὺς ἄλλοκα μὲν πέλει αἴθριος, ἄλλοκα δ' ὕει. Und auch Zeus: bald leuchtet er hell, bald lässt er es regnen. Theokr.eid.4,43
365 μεταβολή πάντων γλυκύ der Wechsel von allem erfreut (varietas (variatio) delectat, Phaedr.2,pr.10) Aristot.rhet.1,11

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