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Apollodoros 3,12,1,1 - 3,16,2,2

Troianische Sagen

sagdex.jpg (1082 Byte)
  • Troianische Sagen (cap. XII-XIII)
    • [XII]
      • (1) Elektra, die letzte der Pleiaden.Ihre Söhne: Iasion und Dardanos. Iasion wird vom Blitz erschlagen. Dardanos in Dardanien. Seine Söhne Ilos und Erichthonios, letzterer König; nachher Tros in Troia.
      • (2) Sein Sohn Ganymedes von Zeus geraubt
      • (3) Ilos II. gründet Ilion. Geschichte des Pallas und des Palladiums. Nachkommenschaft des Ilos.
      • (4) Sein Enkel Tithonos wird von Eos geraubt.
      • (5) Podarkes (Priamos), König in Ilion, heiratet Hekabe (Hecuba), zeugt mit ihr Hektor, dann (unter schlimmen Vorzeichen Paris (Alexander) hierauf einige Töchter, unter ihnen Kassandra, die von Apollon die Sehergabe bekommt, aber, weil sie ihm nicht zu WIllen ist, der Glaubwürdigkeit bei der Bevölkerung beraubt wird. Weitere Söhne der Hekabe und Kinder des Priamos von anderen Frauen.
      • (6) Hektor und Paris vermählen sich jeweils. Folgen der Entführung Helenas für Paris, sein Tod. Seine Gattin Oinone erhängt sich.
        Asopisches Geschlecht.
        Asopos, Sohn des Okeanos und der Tethys. Seine Tochter Aigina wird von Zeus entführt und gebiert den Aiakos (Myrmidonen). Seine Söhne: Peleus und Telamon (beide von der Endeïs) und Phokos (von der Psamathe).
        Der gottesfürchtige Aiakos befreit Griechenland von Unfruchtbarkeit. Phokos wird von seinen Brüdern ermordet, diese werden von Aiakos verbannt.
      • (7) Telamon herrscht in Salamis. Er zeugt Aias und Teukros.
    • [XIII]
      • (1) Peleus vermählt sich in Phthia mit Antigone.
      • (2) Bei der Jagd auf den Kalydonischen Eber tötet Peleus unabsichtlich seinen Schwiegervater Eurytion und flieht nach Iolkos zu Akastos,
      • (3) Dessen Gattin Astydameia verliebt sich in ihn; als sie nicht erhört wird, verleumdet sie Peleus, worauf ihn Akastos zur Jagd auf den Pelion schickt. Peleus beschämt die übrigen Jagdgenossen, wird von Akastos im Schlaf zurückgelassen, aber von Cheiron gerettet.
      • (4) Menesthios, Sohn des Perseus (oder des Flusses Spercheios).
      • (5) Peleus schließt eine zweite Ehe mit Thetis, nachdem Zeus und Poseidon wegen der Warnung eines Orakels von einer Verbindung mit ihr Abstand genommen hatten. Die Götter feiern das Hochzeitsfest.
      • (6) Thetis gebiert den Achilleus. Sie will ihn unsterblich machen, wird aber von Peleus gestört und flieht zu den Nereïden.
      • (7) Peleus rächt sich an Astydameia (vgl. 13,3).
      • (8) Thetis sucht ihren Sohn Achilleus mit einer List davon abzuhalten, mit gegen Troia zu fahren, und versteckt ihn. Er wird aber von Odysseus entdeckt und kommt in Begleitung von Phoinix (der von seiner Blindheit geheilt war) und Patroklos (der wegen eines Mordes zu Peleus gekommen war) nach Troia.
  • Attische Sagen (XIV-XVI)
    • [XIV]
      • (1) Geschlecht des Kekrops (Das Titanengeschlecht greift mit Amphiktyon, dem Sohn des Deukalion (14,6) in diese Geschichte ein).
        Kekrops ist der erste Beherrscher Attikas. Poseidon und Athena bewerben sich um den Besitz des Landes, der durch das Zeugnis des Kekrops und den Spruch der Götter Athena zuerkannt wird. Athena benennt das Land nach sich, Poseidon setzt Attika unter Wasser.
      • (2) Kinder des Kekrops: Erysichthon und die Töchter Agraulos, Herse, Pandrosos.
        Agraulos wird von Ares vor den Nachstellungen des Halirrothios geschützt.
      • (3) Herse bekommt einen Sohn von Hermes: Kephalos, der von der Erde entführt wird. Unter seiner Nachkommenschaft ist Sandakos, der Vater des Kinyras und Großvater des Adonis.
      • (4) Adonis, Sohn der in einen Baum verwandelten Smyrna, von Aphrodite geliebt, stirbt auf der Jagd durch ein Schwein.
      • (5) Kranaos ist Nachfolger des Kekrops
      • (6) Kranaos wird von Amphiktyon verjagt, der seinerseits dem Erichthonios weichen muss, einem Spössling des lüsternen Hephaistos. Athena wollte ihn unsterblich machen, legte ihn in eine Kiste und gab ihn Pandrosos. Deren Schwestern öffnen die Kiste, müssen aber über Neugierde mit dem Leben bezahlen.
        Erichthonios stiftet das Fest der Panathenaien.
        (7) Pandion folgt Kranaos in der Herrschaft. Demeter und Dionysos kommen nach Attika. Ikarios lernt von Dionysos die Zubereitung des Weins; er gibt Hirten davon zu trinken, die sich daran berauschen und ihn ermorden. Von einem Hund geleitet entdeckt seine Tochter Erigone seinen Leichnam und erhängt sich.
        (8) Pandion vermählt sich und zeugt Töchter und Söhne. Seine Tochter Prokne gibt er dem Tereus, der mit ihr den Itys zeugt, sich dann aber in ihre Schwester Philomela verliebt, sich an ihr vergeht und ihr die Zunge ausschneidet. Als es Prokne trotzdem erfährt, kocht sie ihren Sohn Itys und setzt ihn Tereus zum Mahl vor. Sie flieht mit ihrer Schwester. Auf ihrer Verfolgung durch Tereus werden sie mit ihm in Vögel verwandelt.
    • [XV]
      • (1) Die Söhne des Pandion teilen das Erbe: Erechtheus wird König, Butes wird Priester. Die Nachkommen des Erechtheus und ihre Gattinnen. Vier Töchter des Erechtheus:
        Chthonia nimmt den Butes,
        Kreusa den Xuthos zum Gemahl.
        Prokris vermählt sich mit Kephalos, gibt sich aber um Lohn dem Pteleon hin und flieht zu Minos, der ebenfalls gegen Lohn ihre Liebe genießt und dessen schädlichen körperlichen Einfluss sie durch Arzneimittel zu beseitigen weiß. Sie fürchtet jedoch die Gemahlin des Minos, kehrt zu Kephalos zurück und versöhnt sich mit ihm, wird aber durch einen unglücklichen Zufall von ihm getötet; er wird verbannt.
      • (2) Oreithyia wird von Boreas geraubt und wird Mutter der beiden Argonauten Zetes und Kalaïs und zweier Töchter.
      • (3) der Kleopatra, der Gattin des Phineus, der seine Söhne von ihr blendet und von den Argonauten bestraft wird.
      • (4) und der Chione, die dem Poseidon den Eumolpos gebiert, den sie ins Meer wirft. Poseidon nimmt ihn auf und lässt ihn in Aithiopien von Benthesikyme erziehen. Seine Schicksale und Fahrten. Er zieht gegen Attika, wo er von der Hand des Erechtheus fällt, nachdem dieser, um den Sieg zu erringen, einem Orakel zufolge seine jüngste Tochter geschlachtet hatte, worauf sich seine übrigen Töchter selbst den Tod gaben.
      • (5) Kekrops, des Erechtheus Sohn, tritt die Regierung an und zeugt den Pandion, der aber von den Metioniden verjagt wird, und die Herrschaft über Megara übernimmt, die zuvor Pylas innehatte.
      • (6) Die Söhne des Pandion ziehen gegen Athen, verjagen die Metioniden und teilen das Reich.
        Aigeus herrscht, zeugt gegen den Spruch des Orakels einen Sohn von Aithra, Theseus,
      • (7) und feiert die Panathenaien, wobei Androgeos alle besiegt und anschließend aus Neid ermordet wird. Sein Vater Minos opferte gerade, als er die Nachricht erhielt. Er riss sich den Opferkranz vom Haupt, beendete aber das Opfer für die Chariten.
      • (8) Minos führt Krieg gegen Athen. Er nimmt ihnen Megara weg, wobei der dortige König Ninos durch den Verrat seiner Tochter Skylla den Tod findet. Skylla wird von Minos entsprechend bestraft. Durch sein Gebet zieht Minos Hunger und Pest über Athen herab. Vergeblich versuchen die Athener die Not durch Menschenopfer abzuwenden. Schließlich einigen sie sich mit Minos auf einen Tribut von sieben Jünglingen und Mädchen, die dem Minotauros in das Labyrinth zu liefern sind.
      • (9) Das Labyrinth ist ein kunstvolles Bauwerk des Atheners Daidalos, der wegen eines Mordes nach Kreta geflohen war.
    • [XVI]
      • (1) Theseus zeigt sich als echter und würdiger Sohn des Aigeus. Auf seinem Weg nach Athen säubert er die Straßen von dem Keulenträger Periphetes
      • (2) und dem Fichtenbeuger Sinis. Hier bricht der überlieferte Text ab.

 

(3,12,1,1) Ἠλέκτρας δὲ τῆς Ἄτλαντος καὶ Διὸς Ἰασίων καὶ Δάρδανος ἐγένοντο. Ἰασίων μὲν οὖν ἐρασθεὶς Δήμητρος καὶ θέλων καταισχῦναι τὴν θεὸν κεραυνοῦται, Δάρδανος δὲ ἐπὶ τῷ θανάτῳ τοῦ ἀδελφοῦ λυπούμενος, Σαμοθρᾴκην ἀπολιπὼν εἰς τὴν ἀντίπερα ἤπειρον ἦλθε. (3,138) Von Elektra, der Tochter des Atlas, und Zeus stammten Iasion und Dardanos. Iasion war in Demeter verliebt und wurde, als er eben die Göttin entehren wollte, vom Blitz erschlagen. Dardanos verließ aus Betrübnis über den Tod seines Bruders Samothrake und begab sich auf das gegenüberliegende Festland.
(3,12,1,2) ταύτης δὲ ἐβασίλευε Τεῦκρος ποταμοῦ Σκαμάνδρου καὶ νύμφης Ἰδαίας· ἀφ' οὗ καὶ οἱ τὴν χώραν νεμόμενοι Τεῦκροι προσηγορεύοντο. (3,12,1,3) ὑποδεχθεὶς δὲ ὑπὸ τοῦ βασιλέως, καὶ λαβὼν μέρος τῆς γῆς καὶ τὴν ἐκείνου θυγατέρα Βάτειαν, Δάρδανον ἔκτισε πόλιν· τελευτήσαντος δὲ Τεύκρου τὴν χώραν ἅπασαν Δαρδανίαν ἐκάλεσε. (3,139) Dort herrschte Teukros, der Sohn des Flusses Skamandros und der Nymphe Idaia, nach dem auch die Bewohner der Gegend Teukrer genannt wurden. Jener wurde vom König freundlich aufgenommen, bekam ein Stück Land und seine Tochter Bateia zur Gemahlin. Er gründete die Stadt Dardanos und nannte nach dem Tod des Teukros die ganze Gegend Dardania.
(3,12,2,1) γενομένων δὲ αὐτῷ παίδων Ἴλου καὶ Ἐριχθονίου, Ἶλος μὲν ἄπαις ἀπέθανεν, Ἐριχθόνιος δὲ διαδεξάμενος τὴν βασιλείαν, γήμας Ἀστυόχην τὴν Σιμόεντος, τεκνοῖ Τρῶα. (3,12,2,2) οὗτος παραλαβὼν τὴν βασιλείαν τὴν μὲν χώραν ἀφ' ἑαυτοῦ Τροίαν ἐκάλεσε, καὶ γήμας Καλλιρρόην τὴν Σκαμάνδρου γεννᾷ θυγατέρα μὲν Κλεοπάτραν, παῖδας δὲ Ἶλον καὶ Ἀσσάρακον καὶ Γανυμήδην. (3,140) Von seinen Söhnen Ilos und Erichthonios starb Ilos kinderlos. Erichthonios übernahm die Herrschaft, heiratet Astyoche, die Tochter des Simoïs und zeugte Tros. Dieser nannte, als er die Herrschaft übernommen hatte, das Land nach sich Troia. Er heiratet Kallirrhoe, die Tochter des Skamandros, und zeugte die Tochter Kleopatra und die Söhne Ilos, Assarakos und Ganymedes.
(3,12,2,3) τοῦτον μὲν οὖν διὰ κάλλος ἀναρπάσας Ζεὺς δι' ἀετοῦ θεῶν οἰνοχόον ἐν οὐρανῷ κατέστησεν· Ἀσσαράκου δὲ καὶ Ἱερομνήμης τῆς Σιμόεντος Κάπυς, τοῦ δὲ καὶ Θεμίστης τῆς Ἴλου Ἀγχίσης, ᾧ δι' ἐρωτικὴν ἐπιθυμίαν Ἀφροδίτη συνελθοῦσα Αἰνείαν ἐγέννησε καὶ Λύρον, ὃς ἄπαις ἀπέθανεν. (3,141) Diesen ließ Zeus wegen seiner Schönheit durch einen Adler rauben und machte ihn im Himmel zum Mundschenk der Götter. Von Assarakos und Hieromneme, der Tochter des Simoïs, stammte Kapys; von ihm und Themis, der Tochter des Ilos, Anchises, mit dem sich Aphrodite in Liebesverlangen verband und Aineias gebar und Lyros, der kinderlos starb.
(3,12,3,1) Ἶλος δὲ εἰς Φρυγίαν ἀφικόμενος καὶ καταλαβὼν ὑπὸ τοῦ βασιλέως αὐτόθι τεθειμένον ἀγῶνα νικᾷ πάλην· καὶ λαβὼν ἆθλον πεντήκοντα κόρους καὶ κόρας τὰς ἴσας, δόντος αὐτῷ τοῦ βασιλέως κατὰ χρησμὸν καὶ βοῦν ποικίλην, καὶ φράσαντος, ἐν ᾧπερ ἂν αὐτὴ κλιθῇ τόπῳ, πόλιν κτίζειν, εἵπετο τῇ βοΐ. (3,142) Ilos kam nach Phrygien zu einem Wettkampf, den der König dort gerade ausrichtete, und siegte im Ringen. Als Preis bekam er fünfzig Jünglinge und ebensoviele Mädchen. Außerdem gab ihm der König nach einem Orakelspruch eine buntgescheckte Kuh und trug ihm auf, an dem Ort, an dem sie sich lagere, eine Stadt zu gründen, und er folgte der Kuh.
(3,12,3,2) ἡ δὲ ἀφικομένη ἐπὶ τὸν λεγόμενον τῆς Φρυγίας Ἄτης λόφον κλίνεται· ἔνθα πόλιν κτίσας Ἶλος ταύτην μὲν Ἴλιον ἐκάλεσε, τῷ δὲ Διὶ σημεῖον εὐξάμενος αὐτῷ τι φανῆναι, μεθ' ἡμέραν τὸ διιπετὲς παλλάδιον πρὸ τῆς σκηνῆς κείμενον ἐθεάσατο. (3,12,3,3) ἦν δὲ τῷ μεγέθει τρίπηχυ, τοῖς δὲ ποσὶ συμβεβηκός, καὶ τῇ μὲν δεξιᾷ δόρυ διηρμένον ἔχον τῇ δὲ ἑτέρᾳ ἠλακάτην καὶ ἄτρακτον. (3,143) Diese lagerte sich, als sie zu dem sogenannten Hügel der Phrygischen Ate gekommen war. Dort gründete Ilos eine Stadt und nannte sie Ilion. Er bat Zeus, ihm ein Zeichen erscheinen zu lassen, und sah am folgenden Tag das vom Himmel gefallene Palladion (Bild der Pallas) vor seinem Zelt liegen. Es war drei Ellen hoch, hatte geschlossene Füße und hielt in der Rechten einen erhobenen Speer, in der anderen Rocken und Spindel.
(3,12,3,4) ἱστορία δὲ ἡ περὶ τοῦ παλλαδίου τοιάδε φέρεται· φασὶ γεννηθεῖσαν τὴν Ἀθηνᾶν παρὰ Τρίτωνι τρέφεσθαι, ᾧ θυγάτηρ ἦν Παλλάς· ἀμφοτέρας δὲ ἀσκούσας τὰ κατὰ πόλεμον εἰς φιλονεικίαν ποτὲ προελθεῖν. (3,12,3,5) μελλούσης δὲ πλήττειν τῆς Παλλάδος τὸν Δία φοβηθέντα τὴν αἰγίδα προτεῖναι, τὴν δὲ εὐλαβηθεῖσαν ἀναβλέψαι, καὶ οὕτως ὑπὸ τῆς Ἀθηνᾶς τρωθεῖσαν πεσεῖν. (3,144) Die Geschichte über das Palladion wird so erzählt: Athena wurde nach der Sage von Geburt an bei Triton erzogen, der eine Tochter Pallas hatte. Als sich die beiden einmal ihren kriegerischen Übungen hingaben, kam es zu einem Wettkampf. Als Pallas gerade einen Schlag führen wollte, hielt Zeus aus Besorgnis seine Aigis davor. Sie blickte furchtsam auf und wurde so von Athena tödlich verwundet.
(3,12,3,6) Ἀθηνᾶν δὲ περίλυπον ἐπ' αὐτῇ γενομένην, ξόανον ἐκείνης ὅμοιον κατασκευάσαι, καὶ περιθεῖναι τοῖς στέρνοις, ἣν ἔδεισεν αἰγίδα, καὶ τιμᾶν ἱδρυσαμένην παρὰ τῷ Διί. (3,12,3,7) ὕστερον δὲ Ἠλέκτρας κατὰ τὴν φθορὰν τούτῳ προσφυγούσης, Δία ῥῖψαι [μετ' Ἄτης (μετ’ αὐτῆς)] καὶ τὸ παλλάδιον εἰς τὴν Ἰλιάδα χώραν, Ἶλον δὲ τούτῳ ναὸν κατασκευάσαντα τιμᾶν. (3,12,3,8) καὶ περὶ μὲν τοῦ παλλαδίου ταῦτα λέγεται. (3,145) Athena ließ von tiefer Trauer ergriffen ein sehr ähnliches Bild von ihr anfertigen, legte ihm die Aigis, vor der sich Pallas gefürchtet hatte, um die Brust, stellte das Bild neben dem des Zeus auf und hielt es hoch in Ehren. Als aber später Elektra wegen ihrer Schändung zu diesem Bildnis ihre Zuflucht nahm, warf Zeus [zugleich mit der Ate (mit ihr)] auch das Palladium in die Gegend von Ilion hinab. Ilos aber baute zu dessen Verehrung einen Tempel. So weit die Erzählung über das Palladion.
Ἶλος δὲ γήμας Εὐρυδίκην τὴν Ἀδράστου Λαομέδοντα ἐγέννησεν, ὃς γαμεῖ Στρυμὼ τὴν Σκαμάνδρου, κατὰ δέ τινας Πλακίαν τὴν Ὀτρέως, κατ' ἐνίους δὲ Λευκίππην, καὶ τεκνοῖ παῖδας μὲν Τιθωνόν, Λάμπον, Κλυτίον, Ἱκετάονα, Ποδάρκην, θυγατέρας δὲ Ἡσιόνην καὶ Κίλλαν καὶ Ἀστυόχην, ἐκ δὲ νύμφης Καλύβης Βουκολίωνα. (3,146) Ilos heiratete Eurydike, die Tochter des Adrastos, und zeugte den Laomedon. Dieser heiratete Strymo, die Tochter des Skamandros, nach anderen Plakia, die Tochter des Otreus, nach wieder anderen Leukippe, und zeugte die Söhne Tithonos, Lampos, Klytios, Hiketaon, Podarkes und die Töchter Hesione, Killa, Astyoche; schließlich mit dern Nymphe Kalybe den Bukolion.
(3,12,4,1) Τιθωνὸν μὲν οὖν Ἠὼς ἁρπάσασα δι' ἔρωτα εἰς Αἰθιοπίαν κομίζει, κἀκεῖ συνελθοῦσα γεννᾷ παῖδας Ἠμαθίωνα καὶ Μέμνονα.
(3,12,5,1) μετὰ δὲ τὸ αἱρεθῆναι Ἴλιον ὑπὸ Ἡρακλέους, ὡς μικρὸν πρόσθεν ἡμῖν λέλεκται, ἐβασίλευσε Ποδάρκης ὁ κληθεὶς Πρίαμος· καὶ γαμεῖ πρώτην Ἀρίσβην τὴν Μέροπος, ἐξ ἧς αὐτῷ παῖς Αἴσακος γίνεται, ὃς ἔγημεν Ἀστερόπην τὴν Κεβρῆνος θυγατέρα, ἣν πενθῶν ἀποθανοῦσαν ἀπωρνεώθη.
(3,147) Den Tithonos raubte aus Liebe Eos und brachte ihn nach Aithiopien. Dort verkehrte sie mit ihm und gebar die Söhne Emation und Memnon.
Nachdem Ilion von Herakles erobert war, wie wir etwas weiter oben erzählt haben [2,6,4], herrschte dort Podarkes, der sogenannte Priamos. Er heiratete zuerst Arisbe, die Tochter des Merops, von der er seinen Sohn Aisakos bekam. Dieser heiratete Asterope, die Tochter des Kebren, und wurde, als er ihren Tod bejammerte, in einen Vogel verwandelt.
(3,12,5,2) Πρίαμος δὲ Ἀρίσβην ἐκδοὺς Ὑρτάκῳ δευτέραν ἔγημεν Ἑκάβην τὴν Δύμαντος, ἢ ὥς τινές φασι Κισσέως, ἢ ὡς ἕτεροι λέγουσι Σαγγαρίου ποταμοῦ καὶ Μετώπης. γεννᾶται δὲ αὐτῇ πρῶτος μὲν Ἕκτωρ· δευτέρου δὲ γεννᾶσθαι μέλλοντος βρέφους ἔδοξεν Ἑκάβη καθ' ὕπνους δαλὸν τεκεῖν διάπυρον, τοῦτον δὲ πᾶσαν ἐπινέμεσθαι τὴν πόλιν καὶ καίειν. (3,148) Nachdem Priamos Arisbe an Hyrtakos abgetreten hatte, heiratete er als zweite Frau Hekabe, die Tochter des Dymas oder, nach anderen, des Kisseus oder, wie wieder andere sagen, des Flusses Sangarios und der Metope. Ihr erster Sohn war Hektor. Als die Geburt ihres zweiten Sohnes bevorstand, schien es ihr im Traum, sie habe ein brennendes Holzscheit geboren, das die ganze Stadt überziehe und verbrenne.
(3,12,5,3) μαθὼν δὲ Πρίαμος παρ' Ἑκάβης τὸν ὄνειρον, Αἴσακον τὸν υἱὸν μετεπέμψατο· ἦν γὰρ ὀνειροκρίτης παρὰ τοῦ μητροπάτορος Μέροπος διδαχθείς. οὗτος εἰπὼν τῆς πατρίδος γενέσθαι τὸν παῖδα ἀπώλειαν, ἐκθεῖναι τὸ βρέφος ἐκέλευε. (3,12,5,4) Πρίαμος δέ, ὡς ἐγεννήθη τὸ βρέφος, δίδωσιν ἐκθεῖναι οἰκέτῃ κομίσαντι εἰς Ἴδην· ὁ δὲ οἰκέτης Ἀγέλαος ὠνομάζετο. (3,149) Als Priamos von Hekabe den Traum erfuhr, ließ er seinen Sohn Aisakos holen; denn er hatte von seinem mütterlichen Großvater Merops die Traumdeutung erlernt. Dieser erklärte, der Sohn werde sein Vaterland verderben, und empfahl, ihn nach der Geburt auszusetzen. Als das Kind geboren war, gab es Priamos einem Sklaven, um es in den Ida bringen und dort aussetzen zu lassen. Der Sklave hieß Agelaos.
τὸ δὲ ἐκτεθὲν ὑπὸ τούτου βρέφος πένθ' ἡμέρας ὑπὸ ἄρκτου ἐτράφη. ὁ δὲ σῳζόμενον εὑρὼν ἀναιρεῖται, καὶ κομίσας ἐπὶ τῶν χωρίων ὡς ἴδιον παῖδα ἔτρεφεν, ὀνομάσας Πάριν. (3,12,5,5) γενόμενος δὲ νεανίσκος καὶ πολλῶν διαφέρων κάλλει τε καὶ ῥώμῃ αὖθις Ἀλέξανδρος προσωνομάσθη, λῃστὰς ἀμυνόμενος καὶ τοῖς ποιμνίοις ἀλεξήσας [, ὅπερ ἐστὶ βοηθήσας]. καὶ μετ' οὐ πολὺ τοὺς γονέας ἀνεῦρε. (3,150) Das von ihm ausgesetzte Kind wurde fünf Tage von einer Bärin genährt. Als er es wohlbehalten fand, hob er es auf, nahm es mit, nannte es Paris und erzog es auf seinem Feld wie ein eigenes Kind. Als er zum Jüngling herangewachsen war und sich an Schönheit und Kraft vor vielen auszeichnete, wurde er zusätzlich Alexandros (Wehrer, Helfer) genannt, weil er die Räuber abwehrte und die Herden Schutz bot [d.h. ihnen half]. Nicht viel später fand er seine Eltern heraus.
(3,12,5,6) μετὰ τοῦτον ἐγέννησεν Ἑκάβη θυγατέρας μὲν Κρέουσαν, Λαοδίκην, Πολυξένην, Κασάνδραν, ᾗ συνελθεῖν βουλόμενος Ἀπόλλων τὴν μαντικὴν ὑπέσχετο διδάξειν. ἡ δὲ μαθοῦσα οὐ συνῆλθεν· ὅθεν Ἀπόλλων ἀφείλετο τῆς μαντικῆς αὐτῆς τὸ πείθειν. (3,12,5,7) αὖθις δὲ παῖδας ἐγέννησε Δηίφοβον Ἕλενον Πάμμονα Πολίτην Ἄντιφον Ἱππόνοον Πολύδωρον Τρωίλον· τοῦτον ἐξ Ἀπόλλωνος λέγεται γεγεννηκέναι. (3,151) Nach ihm gebar Hekabe die Töchter Kreüsa, Laodike, Polyxene und Kassandra, die Apollon, weil er mit ihr verkehren wollte, in der Seherkunst zu unterrichten versprach. Sie ließ sich zwar von ihm unterrichten, verkehrte aber nicht mit ihm. Deswegen entzog Apollon ihrer Sehergabe die Glaubwürdigkeit. Als Söhne hinwiederum gebar Hekabe Deïphobos, Helenos, Pammon, Polites, Antiphos, Hipponoos, Polydoros und Troïlos. Diesen hatte angeblich Apollon gezeugt.
(3,12,5,8) ἐκ δὲ ἄλλων γυναικῶν Πριάμῳ παῖδες γίνονται Μελάνιππος, Γοργυθίων, Φιλαίμων, Ἱππόθοος, Γλαῦκος, Ἀγάθων, Χερσιδάμας, Εὐαγόρας, Ἱπποδάμας, Μήστωρ, Ἄτας, Δόρυκλος, Λυκάων, Δρύοψ, Βίας, Χρομίος, Ἀστύγονος, Τελέστας, Εὔανδρος, Κεβριόνης, (3,152) Von anderen Frauen bekam Priamos folgende Söhne: Melanippos, Gorgythion, Philaimon, Hippothoos, Glaukos, Agathon, Chersidamos, Euagoras, Hippodamas, Mestor, Atas, Doryklos, Lykaon, Dryops, Bias, Chromios, Astygonos, Telestas, Euandros, Kebriones,
(3,12,5,9) Μύλιος, Ἀρχέμαχος, Λαοδόκος, Ἐχέφρων, Ἰδομενεύς, Ὑπερίων, Ἀσκάνιος, Δημοκόων, Ἄρητος, Δηιοπίτης, Κλονίος, Ἐχέμμων, Ὑπείροχος, Αἰγεωνεύς, Λυσίθοος, Πολυμέδων, θυγατέρες δὲ Μέδουσα Μηδεσικάστη, Λυσιμάχη, Ἀριστοδήμη. (3,153) Mylios, Archemachos, Laodokos, Echephron, Idomeneus, Hyperion, Askanios, Demokoon, Aretos, Deïopithes, Klonios, Echemmon, Hypeirochos, Aigeoneus, Lysithoos, Polymedon; als Töchter: Medusa, Medesikaste, Lysimache, Aristodeme.
(3,12,6,1) Ἕκτωρ μὲν οὖν Ἀνδρομάχην τὴν Ἠετίωνος γαμεῖ, Ἀλέξανδρος δὲ Οἰνώνην τὴν Κεβρῆνος τοῦ ποταμοῦ θυγατέρα. αὕτη παρὰ Ῥέας τὴν μαντικὴν μαθοῦσα προέλεγεν Ἀλεξάνδρῳ μὴ πλεῖν ἐπὶ Ἑλένην. μὴ πείθουσα δὲ εἶπεν, ἐὰν τρωθῇ, παραγενέσθαι πρὸς αὐτήν· μόνην γὰρ θεραπεῦσαι δύνασθαι. (3,154) Hektor heiratete Andromache, die Tochter des Eetion, Alexandros Oinone, die Tochter des Flusses Kebren. Diese hatte von Rhea die Wahrsagekunst gelernt und warnte Alexandros im voraus, Helenas wegen fortzusegeln. Da sie ihn nicht überreden konnte, empfahl sie ihm, sich im Falle einer Verwundung an sie zu wenden; denn sie allein könne ihn heilen.
(3,12,6,2) τὸν δὲ Ἑλένην ἐκ Σπάρτης ἁρπάσαι, πολεμουμένης δὲ Τροίας τοξευθέντα ὑπὸ Φιλοκτήτου τόξοις Ἡρακλείοις πρὸς Οἰνώνην ἐπανελθεῖν εἰς Ἴδην. ἡ δὲ μνησικακοῦσα θεραπεύσειν οὐκ ἔφη. (3,12,6,3) Ἀλέξανδρος μὲν οὖν εἰς Τροίαν κομιζόμενος ἐτελεύτα, Οἰνώνη δὲ μετανοήσασα τὰ πρὸς θεραπείαν φάρμακα ἔφερε, καὶ καταλαβοῦσα αὐτὸν νεκρὸν ἑαυτὴν ἀνήρτησεν. (3,155) Er entführte Helena aus Sparta. Nach der Einnahme von Troia wurde er von Philoktetes durch die Pfeile des Herakles verwundet und kehrte zu Oinone auf den Ida zurück. Doch aus Verbitterung weigerte sie sich, ihn zu heilen. Alexandros ließ sich sofort nach Troia bringen und starb. Doch Oinone hatte sich umbesonnen und brachte die zur Heilung erforderlichen Mittel. Als sie ihn bereits tot fand, erhängte sie sich.
(3,12,6,4) ὁ δὲ Ἀσωπὸς ποταμὸς Ὠκεανοῦ καὶ Τηθύος, ὡς δὲ Ἀκουσίλαος λέγει, Πηροῦς καὶ Ποσειδῶνος, ὡς δέ τινες, Διὸς καὶ Εὐρυνόμης. τούτῳ Μετώπη γημαμένη (Λάδωνος δὲ τοῦ ποταμοῦ θυγάτηρ αὕτη) δύο μὲν παῖδας ἐγέννησεν, Ἰσμηνὸν καὶ Πελάγοντα, εἴκοσι δὲ θυγατέρας, ὧν μὲν μίαν Αἴγιναν ἥρπασε Ζεύς. (3,156) Der Fluss Asopos war ein Sohn des Okeanos und der Tethys, nach Akusilaos der Pero und des Poseidon , nach anderen des Zeus und der Eurynome. Ihn hatte Metope (die Tochter des Flusses Ladon) geheiratet. Sie gebar zwei Söhne, Ismenos und Pelasgon, und zwanzig Töchter, von denen Zeus eine, nämlich Aigina, entführte.
(3,12,6,5) ταύτην Ἀσωπὸς ζητῶν ἧκεν εἰς Κόρινθον, καὶ μανθάνει παρὰ Σισύφου τὸν ἡρπακότα εἶναι Δία. Ζεὺς δὲ Ἀσωπὸν μὲν κεραυνώσας διώκοντα πάλιν ἐπὶ τὰ οἰκεῖα ἀπέπεμψε ῥεῖθρα (διὰ τοῦτο μέχρι καὶ νῦν ἐκ τῶν τούτου ῥείθρων ἄνθρακες φέρονται), (3,12,6,6) Αἴγιναν δὲ κομίσας εἰς τὴν τότε Οἰνώνην λεγομένην νῆσον, νῦν δὲ Αἴγιναν ἀπ' ἐκείνης κληθεῖσαν, μίγνυται, καὶ τεκνοῖ παῖδα ἐξ αὐτῆς Αἰακόν. (3,157) Asopos kam auf seiner Suche nach Korinth und erfuhr von Sisyphos, dass Zeus sie geraubt hatte. Doch Zeus trieb den Verfolger mit dem Blitz wieder in seinen eigenen Strom zurück (deswegen werden noch bis heute Kohlen in seinem Strom mitgeführt). Aigina brachte er auf die Insel, die damals Oinone hieß und jetzt nach ihr Aigina genannt wird; er verbindet sich mit ihr und zeugt mit ihr den Sohn Aiakos.
τούτῳ Ζεὺς ὄντι μόνῳ ἐν τῇ νήσῳ τοὺς μύρμηκας ἀνθρώπους ἐποίησε. (3,12,6,7) γαμεῖ δὲ Αἰακὸς Ἐνδηίδα τὴν Σκείρωνος, ἐξ ἧς αὐτῷ παῖδες ἐγένοντο Πηλεύς τε καὶ Τελαμών. Φερεκύδης δέ φησι Τελαμῶνα φίλον, οὐκ ἀδελφὸν Πηλέως εἶναι, ἀλλ' Ἀκταίου παῖδα καὶ Γλαύκης τῆς Κυχρέως. (3,12,6,8) μίγνυται δὲ αὖθις Αἰακὸς Ψαμάθῃ τῇ Νηρέως εἰς φώκην ἠλλαγμένῃ διὰ τὸ μὴ βούλεσθαι συνελθεῖν, καὶ τεκνοῖ παῖδα Φῶκον. (3,158) Weil dieser ganz allein auf der Insel war, machte Zeus für ihn die Ameisen zu Menschen. Aiakos heiratete Endeïs, die Tochter des Skeiron, von der er die Söhne Peleus und Telamon bekam. Pherekydes nennt Telamon den Freund, nicht den Bruder des Peleus, einen Sohn des Aktaios und der Glauke, der Tochter des Kychreus. Aiakos ließ sich auch mit Psamathe, der Tochter des Nereus, ein, obgleich sie sich in eine Robbe verwandelt hatte, weil sie nicht mit ihm zusammenkommen wollte, und zeugte als Sohn den Phokos.
(3,12,6,9) ἦν δὲ εὐσεβέστατος πάντων Αἰακός. διὸ καὶ τὴν Ἑλλάδα κατεχούσης ἀφορίας διὰ Πέλοπα, ὅτι Στυμφάλῳ τῷ βασιλεῖ τῶν Ἀρκάδων πολεμῶν καὶ τὴν Ἀρκαδίαν ἑλεῖν μὴ δυνάμενος, προσποιησάμενος φιλίαν ἔκτεινεν αὐτὸν καὶ διέσπειρε μελίσας, (3,12,6,10) χρησμοὶ θεῶν ἔλεγον ἀπαλλαγήσεσθαι τῶν ἐνεστώτων κακῶν τὴν Ἑλλάδα, ἐὰν Αἰακὸς ὑπὲρ αὐτῆς εὐχὰς ποιήσηται. ποιησαμένου δὲ εὐχὰς Αἰακοῦ τῆς ἀκαρπίας ἡ Ἑλλὰς ἀπαλλάττεται. τιμᾶται δὲ καὶ παρὰ Πλούτωνι τελευτήσας Αἰακός, καὶ τὰς κλεῖς τοῦ Ἅιδου φυλάττει. (3,159) Aiakos war von allen der gottesfürchtigste Mann. So erklärt sich Folgendes: Griechneland wurde einst wegen des Pelops von Unfruchtbarkeit heimgesucht. Dieser hatte nämlich in einem Krieg mit dem arkadischen König Stymphalos, da er Arkadien nicht erobern konnte, Freundschaft vorgespielt, Stymphalos ermordet, und seine zerhackten Glieder umhergestreut. Die Göttersprüche besagten, Hellas werde von den gegenwärtigen Übeln befreit, wenn Aiakos Fürbitte für es einlege. Aiakos legte Fürbitte ein, und Griechenland wurde von der Unfruchtbarkeit befreit. Auch nach seinem Tod steht Aiakos bei Pluton in Ehren und verwahrt die Schlüssel zum Hades.
(3,12,6,11) διαφέροντος δὲ ἐν τοῖς ἀγῶσι Φώκου, τοὺς ἀδελφοὺς Πηλέα καὶ Τελαμῶνα ἐπιβουλεῦσαι· καὶ λαχὼν κλήρῳ Τελαμὼν συγγυμναζόμενον αὐτὸν βαλὼν δίσκῳ κατὰ τῆς κεφαλῆς κτείνει, καὶ κομίσας μετὰ Πηλέως κρύπτει κατά τινος ὕλης. (3,160) Da sich Phokos in den Wettkämpfen hervortat, stellten ihm seine Brüder Peleus und Telamon nach. Auf Telamon fiel das Los, ihn beim gemeinsamen Üben mit dem Diskus am Kopf zu treffen und zu töten. Mit Peleus brachte er ihn weg und verbarg ihn in einem Gehölz.
φωραθέντος δὲ τοῦ φόνου φυγάδες ἀπὸ Αἰγίνης ὑπὸ Αἰακοῦ ἐλαύνονται.
(3,12,7,1) καὶ Τελαμὼν μὲν εἰς Σαλαμῖνα παραγίνεται πρὸς Κυχρέα τὸν <Ποσειδῶνος καὶ> Σαλαμῖνος τῆς Ἀσωποῦ. κτείνας δὲ ὄφιν οὗτος ἀδικοῦντα τὴν νῆσον αὐτῆς ἐβασίλευε, καὶ τελευτῶν ἄπαις τὴν βασιλείαν παραδίδωσι Τελαμῶνι.
(3,161) Der Mord wurde jedoch ruchbar und so beide von Aiakos verbannt und von Aigina vertrieben.
Telamon ging nach Salamis zu Kychreus, dem Sohn des Poseidon und der Salamis, der Tochter des Asopos. Kychreus hatte eine Schlange, die die Insel verheerte, getötet und so über sie die Herrschaft erlangt. Er starb kinderlos und gab die Herrschaft an Telamon weiter.
(3,12,7,2) ὁ δὲ γαμεῖ Περίβοιαν τὴν Ἀλκάθου τοῦ Πέλοπος· καὶ ποιησαμένου εὐχὰς Ἡρακλέους, ἵνα αὐτῷ παῖς ἄρρην γένηται, φανέντος δὲ μετὰ τὰς εὐχὰς αἰετοῦ, τὸν γεννηθέντα ἐκάλεσεν Αἴαντα. (3,12,7,3) καὶ στρατευσάμενος ἐπὶ Τροίαν σὺν Ἡρακλεῖ λαμβάνει γέρας Ἡσιόνην τὴν Λαομέδοντος θυγατέρα, ἐξ ἧς αὐτῷ γίνεται Τεῦκρος. (3,162) Dieser heiratete Periboia, die Tochter des Alkathos und Enkelin des Pelops. Herakles legte, damit er einen Sohn bekomme, Fürbitte ein. Weil sich nach den Fürbitten ein Adler (αἰετός) zeigte, nannte er den neugeborenen Sohn Aias. Telamon zog mit Herakles gegen Troia, erhielt dort als Ehrengabe Hesione, die Tochter des Laomedon, von der ihm Teukros geboren wurde.
(3,13,1,1) Πηλεὺς δὲ εἰς Φθίαν φυγὼν πρὸς Εὐρυτίωνα τὸν Ἄκτορος ὑπ' αὐτοῦ καθαίρεται, καὶ λαμβάνει παρ' αὐτοῦ τὴν θυγατέρα Ἀντιγόνην καὶ τῆς χώρας τὴν τρίτην μοῖραν. καὶ γίνεται θυγάτηρ αὐτῷ Πολυδώρα, ἣν ἔγημε Βῶρος ὁ Περιήρους.
(3,13,2,1) ἐντεῦθεν ἐπὶ τὴν θήραν τοῦ Καλυδωνίου κάπρου μετ' Εὐρυτίωνος ἐλθών, προέμενος ἐπὶ τὸν σῦν ἀκόντιον Εὐρυτίωνος τυγχάνει καὶ κτείνει τοῦτον ἄκων.
(3,163) Peleus floh nach Phthia zu Eurytion, dem Sohn des Aktor, wurde von ihm entsühnt und erhielt von ihm seine Tochter Antigone zur Frau und den dritten Teil des Landes. Es wurde ihm die Tochter Polydora geboren, die Boros, der Sohn des Perieres, zur Frau nahm.
Von da ging er mit Eurytion auf die Jagd auf den Kalydonischen Eber. Als er einen Speer auf den Eber wirft, trifft er Eurytion und tötete ihn so ohne Absicht.
πάλιν οὖν ἐκ Φθίας φυγὼν εἰς Ἰωλκὸν πρὸς Ἄκαστον ἀφικνεῖται καὶ ὑπ' αὐτοῦ καθαίρεται.
(3,13,3,1) ἀγωνίζεται δὲ καὶ τὸν ἐπὶ Πελίᾳ ἀγῶνα, πρὸς Ἀταλάντην διαπαλαίσας. καὶ Ἀστυδάμεια ἡ Ἀκάστου γυνή, Πηλέως ἐρασθεῖσα, περὶ συνουσίας προσέπεμψεν αὐτῷ λόγους.
(3,164) Also floh er auch aus Phthia und gelangte nach Iolkos zu Akastos und wurde von ihm gereinigt.
Er nahm auch an dem Wettkampf für Pelias teil und rang mit Atalante. Astydameia, die Gattin des Akastos, verliebte sich in Peleus und schickte ihm eine Einladung zu einem trauten Beisammensein.
(3,13,3,2) μὴ δυναμένη δὲ πεῖσαι, πρὸς τὴν γυναῖκα αὐτοῦ πέμψασα ἔφη μέλλειν Πηλέα γαμεῖν Στερόπην τὴν Ἀκάστου θυγατέρα· καὶ τοῦτο ἐκείνη ἀκούσασα ἀγχόνην ἀνάπτει. Πηλέως δὲ πρὸς Ἄκαστον καταψεύδεται, λέγουσα ὑπ' αὐτοῦ περὶ συνουσίας πεπειρᾶσθαι. (3,13,3,3) Ἄκαστος <δὲ> ἀκούσας κτεῖναι μέν, ὃν ἐκάθηρεν, οὐκ ἠβουλήθη, ἄγει δὲ αὐτὸν ἐπὶ θήραν εἰς τὸ Πήλιον. (3,165) Weil sie ihn nicht gewinnen konnte, schickte sie seiner Frau die Nachricht, Peleus sei im Begriff, Sterope, die Tochter des Akastos zu heiraten. Als jene dies hörte, erhängte sie sich. Den Peleus verleumdet sie bei Akastos mit der Behauptung, er habe sie zu verführen versucht. Als Akastos dies hörte, wollte er den, den er gereinigt hatte, nicht töten, doch bringt er ihn zur Jagd auf den Pelion.
ἔνθα ἁμίλλης περὶ θήρας γενομένης, Πηλεὺς μέν, ὧν ἐχειροῦτο θηρίων, τὰς γλώσσας τούτων ἐκτεμὼν εἰς πήραν ἐτίθει, οἱ δὲ μετὰ Ἀκάστου ταῦτα χειρούμενοι κατεγέλων ὡς μηδὲν τεθηρακότος τοῦ Πηλέως. (3,13,3,4) ὁ δὲ τὰς γλώσσας παρασχόμενος, ὅσας εἶχεν, ἐκείνοις, τοσαῦτα ἔφη τεθηρευκέναι. (3,166) Da hier wegen der Jagd ein Wettstreit entstand, schnitt Peleus den Tieren, die er in seine Gewalt bekam, die Zunge aus und legte sie in seine Jagdtasche. Die Begleiter des Akastos, denen diese Tiere nachher in die Hände fielen, lachten den Peleus aus, als habe er gar nichts erjagt. Er aber zeigte ihnen alle Zungen, die er hatte, und erklärte, so viele habe er erjagt.
ἀποκοιμηθέντος δὲ αὐτοῦ ἐν τῷ Πηλίῳ, ἀπολιπὼν Ἄκαστος καὶ τὴν μάχαιραν ἐν τῇ τῶν βοῶν κόπρῳ κρύψας ἐπανέρχεται. (3,13,3,5) ὁ δὲ ἐξαναστὰς καὶ ζητῶν τὴν μάχαιραν, ὑπὸ τῶν Κενταύρων καταληφθεὶς ἔμελλεν ἀπόλλυσθαι, σῴζεται δὲ ὑπὸ Χείρωνος· οὗτος καὶ τὴν μάχαιραν αὐτοῦ ἐκζητήσας δίδωσι. (3,167) Als er auf dem Pelion eingeschlafen war, verließ ihn Akastos, versteckte sein Schwert in Kuhmist und ging heim. Als jener wieder aufstand und sein Schwert suchte, wurde er von den Kentauren überrascht und wäre beinahe umgebracht worden, wurde aber von Cheiron gerettet. Dieser suchte und gab ihm auch sein Schwert zurück.
(3,13,4,1) γαμεῖ δὲ ὁ Πηλεὺς Πολυδώραν τὴν Περιήρους, ἐξ ἧς αὐτῷ γίνεται Μενέσθιος ἐπίκλην, ὁ Σπερχειοῦ τοῦ ποταμοῦ.

(3,13,5,1) αὖθις δὲ γαμεῖ Θέτιν τὴν Νηρέως, περὶ ἧς τοῦ γάμου Ζεὺς καὶ Ποσειδῶν ἤρισαν, Θέμιδος δὲ θεσπιῳδούσης ἔσεσθαι τὸν ἐκ ταύτης γεννηθέντα κρείττονα τοῦ πατρὸς ἀπέσχοντο.
(3,168) Peleus nahm Polydora, die Tochter des Perieres zur Frau, von der ihm ein Sohn namens Menesthios geboren wurde, <eigentlich> ein Sohn des Flusses Spercheios.
Wiederum verheiratete er sich mit Thetis, der Tochter des Nereus, um deren Hand sich Zeus und Poseidon stritten. Als Themis weissagte, ihr Sohn werde mächtiger sein als der Vater, verzichteten sie.
(3,13,5,2) ἔνιοι δέ φασι, Διὸς ὁρμῶντος ἐπὶ τὴν ταύτης συνουσίαν, εἰρηκέναι Προμηθέα τὸν ἐκ ταύτης αὐτῷ γεννηθέντα οὐρανοῦ δυναστεύσειν. τινὲς δὲ λέγουσι Θέτιν μὴ βουληθῆναι Διὶ συνελθεῖν ὡς ὑπὸ Ἥρας τραφεῖσαν, Δία δὲ ὀργισθέντα θνητῷ θέλειν αὐτὴν συνοικίσαι. (3,169) Einige behaupten, Prometheus habe Zeus, als er nach einer Vereinigung mit ihr strebte, gesagt, sein Sohn mit ihr werde über den Himmel herrschen. Wieder andere sagen, Thetis habe nicht mit Zeus zusammenkommen wollen, weil sie von Hera auferzogen worden war. Zeus aber habe voll Zorn verfügt, dass sie einem Sterblichn beiwohne.
(3,13,5,3) Χείρωνος οὖν ὑποθεμένου Πηλεῖ συλλαβεῖν καὶ κατασχεῖν αὐτὴν μεταμορφουμένην, ἐπιτηρήσας συναρπάζει, γινομένην δὲ ὁτὲ μὲν πῦρ ὁτὲ δὲ ὕδωρ ὁτὲ δὲ θηρίον οὐ πρότερον ἀνῆκε πρὶν ἢ τὴν ἀρχαίαν μορφὴν εἶδεν ἀπολαβοῦσαν. (3,13,5,4) γαμεῖ δὲ ἐν τῷ Πηλίῳ, κἀκεῖ θεοὶ τὸν γάμον εὐωχούμενοι καθύμνησαν. καὶ δίδωσι Χείρων Πηλεῖ δόρυ μείλινον, Ποσειδῶν δὲ ἵππους Βαλίον καὶ Ξάνθον· ἀθάνατοι δὲ ἦσαν οὗτοι.

(3,170) Deswegen belehrte Cheiron den Peleus, wie er sie ergreifen und festhalten könne, wenn sie sich verwandele. Dieser passte sie ab, packte sie und ließ sie, obwohl sie bald Feuer, bald Wasser, bald ein wildes Tier wurde, nicht los, bis er sah, dass sie ihre alte Gestalt angenommen hatte. Er heiratete sie auf dem Pelion, und dort feierten die Götter die Hochzeit mit einem Gelage und Gesang. Cheiron schenkte Peleus einen Speer aus Eschenholz und Poseidon die unsterblichen Pferde Balios und Xanthos.

(3,13,6,1) ὡς δὲ ἐγέννησε Θέτις ἐκ Πηλέως βρέφος, ἀθάνατον θέλουσα ποιῆσαι τοῦτο, κρύφα Πηλέως εἰς τὸ πῦρ ἐγκρύβουσα τῆς νυκτὸς ἔφθειρεν, ὃ ἦν αὐτῷ θνητὸν πατρῷον, μεθ' ἡμέραν δὲ ἔχριεν ἀμβροσίᾳ. (3,13,6,2) Πηλεὺς δὲ ἐπιτηρήσας καὶ σπαίροντα τὸν παῖδα ἰδὼν ἐπὶ τοῦ πυρὸς ἐβόησε· καὶ Θέτις κωλυθεῖσα τὴν προαίρεσιν τελειῶσαι, νήπιον τὸν παῖδα ἀπολιποῦσα πρὸς Νηρηίδας ᾤχετο. (3,171) Als Thetis von Peleus ein Kind bekam, wollte sie es unsterblich machen, verbarg es heimlich vor Peleus nachts im Feuer und tilgte so, was vom Vater her sterblich war; bei Tag salbte sie es mit Ambrosia. Peleus aber belauschte sie und schrie laut auf, als er das Kind im Feuer zappeln sah. Thetis, die so daran gehindert war, ihr Vorhaben zu Ende zu bringen, verließ das unmündige Kind und ging zu den Nereiden fort.
κομίζει δὲ τὸν παῖδα πρὸς Χείρωνα Πηλεύς. (3,13,6,3) ὁ δὲ λαβὼν αὐτὸν ἔτρεφε σπλάγχνοις λεόντων καὶ συῶν ἀγρίων καὶ ἄρκτων μυελοῖς, καὶ ὠνόμασεν Ἀχιλλέα (πρότερον δὲ ἦν ὄνομα αὐτῷ Λιγύρων) ὅτι τὰ χείλη μαστοῖς οὐ προσήνεγκε.

(3,172) Peleus brachte den Knaben zu Cheiron. Der nahm ihn, nährte ihn mit den Innereien von Löwen und Wildschweinen und mit dem Mark von Bären und nannte ihn Achilleus (vorher war sein Name Ligyron [der Wimmernde]), weil er seine Lippen nie an eine Brust gebracht hatte.

(3,13,7,1) Πηλεὺς δὲ μετὰ ταῦτα σὺν Ἰάσονι καὶ Διοσκούροις ἐπόρθησεν Ἰωλκόν, καὶ Ἀστυδάμειαν τὴν Ἀκάστου γυναῖκα φονεύει, καὶ διελὼν μεληδὸν διήγαγε δι' αὐτῆς τὸν στρατὸν εἰς τὴν πόλιν. (3,173) Perseus zerstörte dann zusammen mit Iason und den Dioskuren Iolkos, tötete Akastos Frau Astydameia, ließ ihre Glieder umherstreuen und führte das Heer über sie hinweg in die Stadt.
(3,13,8,1) ὡς δὲ ἐγένετο ἐνναετὴς Ἀχιλλεύς, Κάλχαντος λέγοντος οὐ δύνασθαι χωρὶς αὐτοῦ Τροίαν αἱρεθῆναι, Θέτις προειδυῖα, ὅτι δεῖ στρατευόμενον αὐτὸν ἀπολέσθαι, κρύψασα ἐσθῆτι γυναικείᾳ ὡς παρθένον Λυκομήδει παρέθετο. (3,13,8,2) κἀκεῖ τρεφόμενος τῇ Λυκομήδους θυγατρὶ Δηιδαμείᾳ μίγνυται, καὶ γίνεται παῖς Πύρρος αὐτῷ ὁ κληθεὶς Νεοπτόλεμος αὖθις. Ὀδυσσεὺς δὲ μηνυθέντα παρὰ Λυκομήδει ζητῶν Ἀχιλλέα, σάλπιγγι χρησάμενος εὗρε. καὶ τοῦτον τὸν τρόπον εἰς Τροίαν ἦλθε. (3,174) Als Achilleus neun Jahre alt war, erklärte Kalchas, Troia könne ohne ihn nicht genommen werden. Weil Thetis vorauswusste, dass er auf dem Feldzug zu Tode kommen müsse, versteckte sie ihn in Mädchenkleidern und gab ihn als Mädchen dem Lykomedes auf Skyros in Verwahrung. Während er hier heranwuchs verkehrte er mit der Lykomedestochter Deidameia und bekam von ihr den Sohn Pyrrhos, der auch Neoptolemos genannt wurde. Odysseus suchte Achilleus, - er war ihm verraten worden -, bei Lykomedes und fand ihn mit Hilfe einer Kriegstrompete. So kam Achilleus nach Troia.
(3,13,8,3) συνείπετο δὲ αὐτῷ Φοῖνιξ ὁ Ἀμύντορος. οὗτος ὑπὸ τοῦ πατρὸς ἐτυφλώθη καταψευσαμένης φθορὰν Φθίας τῆς τοῦ πατρὸς παλλακῆς. Πηλεὺς δὲ αὐτὸν πρὸς Χείρωνα κομίσας, ὑπ' ἐκείνου θεραπευθέντα τὰς ὄψεις βασιλέα κατέστησε Δολόπων. (3,175) Ihn begleitete Phoinix, der Sohn des Amyntor. Dieser war von seinem Vater geblendet worden, weil ihn Phthia, das Kebsweib seines Vaters, fälschlich einer Vergewaltigung beschuldigt hatte. Peleus brachte ihn zu Cheiron und machte ihn, nachdem seine Augen von jenem geheilt worden waren, zum König der Doloper.
(3,13,8,4) συνείπετο δὲ καὶ Πάτροκλος ὁ Μενοιτίου καὶ Σθενέλης τῆς Ἀκάστου ἢ Περιώπιδος τῆς Φέρητος, ἢ καθάπερ φησὶ Φιλοκράτης, Πολυμήλης τῆς Πηλέως. οὗτος ἐν Ὀποῦντι διενεχθεὶς ἐν παιδιᾷ περὶ ἀστραγάλων παῖδα Κλειτώνυμον τὸν Ἀμφιδάμαντος ἀπέκτεινε, καὶ φυγὼν μετὰ τοῦ πατρὸς παρὰ Πηλεῖ κατῴκει, καὶ Ἀχιλλέως ἐρώμενος γίνεται. ... (3,176) Gefährte des Achilleus war auch Patroklos, der Sohn des Menoitios und der Sthenele, der Tochter des Akastos, oder der Periopis, der Tochter des Pheres, oder, wie Philokrates sagt, der Polymele, der Tochter des Peleus. Patroklos hatte sich in Opus beim Spiel wegen der Würfel zerstritten und den Knaben Kleitonymos, den Sohn des Amphidamas, erschlagen. Deshalb war er mit seinem Vater geflohen, wohnte seitdem bei Peleus und wurde der Liebling des Achilleus. ...
(3,14,1,1) Κέκροψ αὐτόχθων, συμφυὲς ἔχων σῶμα ἀνδρὸς καὶ δράκοντος, τῆς Ἀττικῆς ἐβασίλευσε πρῶτος, καὶ τὴν γῆν πρότερον λεγομένην Ἀκτὴν ἀφ' ἑαυτοῦ Κεκροπίαν ὠνόμασεν. (3,177) Kekrops war Ureinwohner, sein Körper war teils der eines Menschen, teils der eines Drachen. Er herrschte als erster über Attika und nannte das Land, das früher Akte hieß, nach sich Kekropia.
ἐπὶ τούτου, φασίν, ἔδοξε τοῖς θεοῖς πόλεις καταλαβέσθαι, ἐν αἷς ἔμελλον ἔχειν τιμὰς ἰδίας ἕκαστος. (3,14,1,2) ἧκεν οὖν πρῶτος Ποσειδῶν ἐπὶ τὴν Ἀττικήν, καὶ πλήξας τῇ τριαίνῃ κατὰ μέσην τὴν ἀκρόπολιν ἀπέφηνε θάλασσαν, ἣν νῦν Ἐρεχθηίδα καλοῦσι. μετὰ δὲ τοῦτον ἧκεν Ἀθηνᾶ, καὶ ποιησαμένη τῆς καταλήψεως Κέκροπα μάρτυρα ἐφύτευσεν ἐλαίαν, ἣ νῦν ἐν τῷ Πανδροσείῳ δείκνυται. (3,178) Unter seiner Regierung, sagt man, beschlossen die Götter, sich Städte zu wählen, in denen jeder persönlich verehrt werden wollte. Poseidon kam nun als erster nach Attika, stieß seinen Dreizack mitten in die Akropolis und ließ eine Meeresquelle hervorsprudeln, die jetzt die des Erechtheus heißt. Nach ihm kam Athena, nahm den Kekrops zum Zeugen der Besitzergreifung und pflanzte einen Ölbaum, der jetzt im Pandroseion gezeigt wird.
(3,14,1,3) γενομένης δὲ ἔριδος ἀμφοῖν περὶ τῆς χώρας, διαλύσας Ζεὺς κριτὰς ἔδωκεν, οὐχ ὡς εἶπόν τινες, Κέκροπα καὶ Κραναόν, οὐδὲ Ἐρυσίχθονα, θεοὺς δὲ τοὺς δώδεκα. (3,14,1,4) καὶ τούτων δικαζόντων ἡ χώρα τῆς Ἀθηνᾶς ἐκρίθη, Κέκροπος μαρτυρήσαντος, ὅτι πρώτη τὴν ἐλαίαν ἐφύτευσεν. Ἀθηνᾶ μὲν οὖν ἀφ' ἑαυτῆς τὴν πόλιν ἐκάλεσεν Ἀθήνας, Ποσειδῶν δὲ θυμῷ ὀργισθεὶς τὸ Θριάσιον πεδίον ἐπέκλυσε καὶ τὴν Ἀττικὴν ὕφαλον ἐποίησε. (3,179) Den Streit, der zwischen beiden um das Land entstand, schlichtete Zeus, indem er als Richter nicht, wie einige sagen den Kekrops und den Kranaos, auch nicht den Erysichthon, sondern die zwölf Götter. Durch ihren Schiedsspruch wurde das Land der Athena zuerkannt, da Kekrops bezeugte, dass sie als erste den Ölbaum gepflanzt hatte. Athena nannte nun die Stadt nach sich Athen, Poseidon aber überflutete in seinem Zorn die Thriasische Ebene und setzte Attika unter Wasser.
(3,14,2,1) Κέκροψ δὲ γήμας τὴν Ἀκταίου κόρην Ἄγραυλον παῖδα μὲν ἔσχεν Ἐρυσίχθονα, ὃς ἄτεκνος μετήλλαξε, θυγατέρας δὲ Ἄγραυλον, Ἕρσην, Πάνδροσον. Ἀγραύλου μὲν οὖν καὶ Ἄρεος Ἀλκίππη γίνεται. (3,14,2,2) ταύτην βιαζόμενος Ἁλιρρόθιος, ὁ Ποσειδῶνος καὶ νύμφης Εὐρύτης, ὑπὸ Ἄρεος φωραθεὶς κτείνεται. Ποσειδῶν δὲ ἐν Ἀρείῳ πάγῳ κρίνεται δικαζόντων τῶν δώδεκα θεῶν Ἄρης καὶ ἀπολύεται. (3,180) Kekrops nahm Agraulos, die Tochter des Aktaios, zur Gattin und bekam den Sohn Erysichthon, der kinderlos starb, und die Töchter Agraulos, Erse und Pandrosos. Von Agraulos und Ares stammt Alkippe. Diese wollte Halirrothios, der Sohn des Poseidon und der Nymphe Euryte, vergewltigen, doch wurde er von Ares ertappt und getötet. Poseidon erhob deswegen auf dem Areopag Anklage gegen Ares. Richter waren die zwölf Götter. Ares wurde freigesprochen.
(3,14,3,1) Ἕρσης δὲ καὶ Ἑρμοῦ Κέφαλος, οὗ ἐρασθεῖσα Ἠὼς ἥρπασε καὶ μιγεῖσα ἐν Συρίᾳ παῖδα ἐγέννησε Τιθωνόν, οὗ παῖς ἐγένετο Φαέθων, τούτου δὲ Ἀστύνοος, τοῦ δὲ Σάνδοκος, ὃς ἐκ Συρίας ἐλθὼν εἰς Κιλικίαν, πόλιν ἔκτισε Κελένδεριν, καὶ γήμας Φαρνάκην τὴν Μεγασσάρου τοῦ Ὑριέων βασιλέως ἐγέννησε Κινύραν. (3,181) Von Herse und Hermes stammte Kephalos. Diesen entführte aus Liebe Eos, verband sich mit ihm in Syrien und gebar Tithonos als Sohn, von dem Phaëthon stammte, dessen Sohn Astynoos war, dessen Sohn Sandokos war. Dieser kam aus Syrien nach Kilikien und gründete die Stadt Kelenderis. Er heiratete Pharnake, die Tochter des Megassaros, des Königs der Hyrieer, und zeugte Kinyras.
(3,14,3,2) οὗτος ἐν Κύπρῳ, παραγενόμενος σὺν λαῷ, ἔκτισε Πάφον, γήμας δὲ ἐκεῖ Μεθάρμην, κόρην Πυγμαλίωνος Κυπρίων βασιλέως, Ὀξύπορον ἐγέννησε καὶ Ἄδωνιν, πρὸς δὲ τούτοις θυγατέρας Ὀρσεδίκην, Λαογόρην καὶ Βραισίαν. αὗται δὲ διὰ μῆνιν Ἀφροδίτης ἀλλοτρίοις ἀνδράσι συνευναζόμεναι τὸν βίον ἐν Αἰγύπτῳ μετήλλαξαν. (3,182) Dieser kam mit einer Mannschaft nach Kypros und gründete Paphos. Dort heiratete er Metharme, die Tochter des kyprischen Königs Pygmalion, zeugte Oxyporos und Adonis und dazu die Töchter Orsedike, Laogore und Braisia. Diese teilten infolge des Zorns der Aphrodite mit fremden Männer das Lager und endeten ihr Leben in Aigypten.
(3,14,4,1) Ἄδωνις δὲ ἔτι παῖς ὢν Ἀρτέμιδος χόλῳ πληγεὶς ἐν θήρᾳ ὑπὸ συὸς ἀπέθανεν. Ἡσίοδος δὲ αὐτὸν Φοίνικος καὶ Ἀλφεσιβοίας λέγει, Πανύασις δέ φησι Θείαντος βασιλέως Ἀσσυρίων, ὃς ἔσχε θυγατέρα Σμύρναν. (3,14,4,2) αὕτη κατὰ μῆνιν Ἀφροδίτης (οὐ γὰρ αὐτὴν ἐτίμα) ἴσχει τοῦ πατρὸς ἔρωτα, καὶ συνεργὸν λαβοῦσα τὴν τροφὸν ἀγνοοῦντι τῷ πατρὶ νύκτας δώδεκα συνευνάσθη. (3,183) Adonis starb, weil ihm Artemis zürnte, noch als Kind, als er auf der Jagd von einem Eber verwundet wurde.Hesiodos nennt ihn einen Sohn des Phoinix und der Alphesiboia; Panyasis aber gibt ihm den Assyrerkönig Theias zum Vater, der auch eine Tochter Smyrna hatte. Diese wurde von der zürnenden Aphrodite (denn sie ehrte sie nicht) von Liebe zu ihrem Vater entflammt. Mit Hilfe ihrer Amme teilte sie zwölf Nächte das Bett ihres ahnungslosen Vaters.
ὁ δὲ ὡς ᾔσθετο, σπασάμενος <τὸ> ξίφος ἐδίωκεν αὐτήν· ἡ δὲ περικαταλαμβανομένη θεοῖς ηὔξατο ἀφανὴς γενέσθαι. (3,14,4,3) θεοὶ δὲ κατοικτείραντες αὐτὴν εἰς δένδρον μετήλλαξαν, ὃ καλοῦσι σμύρναν. δεκαμηνιαίῳ δὲ ὕστερον χρόνῳ τοῦ δένδρου ῥαγέντος γεννηθῆναι τὸν λεγόμενον Ἄδωνιν, ὃν Ἀφροδίτη διὰ κάλλος ἔτι νήπιον κρύφα θεῶν εἰς λάρνακα κρύψασα Περσεφόνῃ παρίστατο. (3,184) Sobald er es aber merkte, verfolgte er sie mit gezücktem Schwert. Als er sie eingeholte hatte, flehte sie zu den Göttern entrückt zu wreden. Die Götter fassten Mitleid mit ihr und verwandelten sie in einen Baum, der Smyrna (Myrrhe) heißt. Zehn Monate später soll der Baum aufgeplatzt und der genannte Adonis geboren worden sein, den Aphrodite wegen seiner Schönheit noch als kleines Kind heimlich vor den Göttern in einer Kiste verbarg und Persephone anvertraute.
(3,14,4,4) ἐκείνη δὲ ὡς ἐθεάσατο, οὐκ ἀπεδίδου. κρίσεως δὲ ἐπὶ Διὸς γενομένης εἰς τρεῖς μοίρας διῃρέθη ὁ ἐνιαυτός, καὶ μίαν μὲν παρ' ἑαυτῷ μένειν τὸν Ἄδωνιν, μίαν δὲ παρὰ Περσεφόνῃ προσέταξε, τὴν δὲ ἑτέραν παρ' Ἀφροδίτῃ· (3,14,4,5) ὁ δὲ Ἄδωνις ταύτῃ προσένειμε καὶ τὴν ἰδίαν μοῖραν. ὕστερον δὲ θηρεύων Ἄδωνις ὑπὸ συὸς πληγεὶς ἀπέθανε. (3,185) Als jene ihn gesehen hatte, gab sie ihn nicht mehr heraus. Nach einem Urteil des Zeus wurde das Jahr in drei Teile geteilt: einen Teil sollte Adonis für sich bleiben, einen bei Persephone und einen bei Aphrodite. Bei dieser aber verbrachte Adonis auch seinen eigenen Teil. Später wurde Adonis auf der Jagd von einem Eber verwundet und starb.
(3,14,5,1) Κέκροπος δὲ ἀποθανόντος Κραναὸς <ἐβασίλευσεν> αὐτόχθων ὤν, ἐφ' οὗ τὸν ἐπὶ Δευκαλίωνος λέγεται κατακλυσμὸν γενέσθαι. οὗτος γήμας ἐκ Λακεδαίμονος Πεδιάδα τὴν Μύνητος ἐγέννησε Κρανάην καὶ Κραναίχμην καὶ Ἀτθίδα, ἧς ἀποθανούσης ἔτι παρθένου τὴν χώραν Κραναὸς Ἀτθίδα προσηγόρευσε. (3,186) Nach Kekrops' Tod übernahm Kranaos, der Ureinwohner war, die Herrschaft. Unter ihm soll die Deukalionische FLut stattgefunden haben. Dieser heiratete aus Lakedaimon Pedias, die Tochter des Mynes und zeugte Kranae, Kranaichme und Atthis. Nachdem diese noch als Jungfrau gestorben war, nannte Kranaos das Land Atthis.
(3,14,6,1) Κραναὸν δὲ ἐκβαλὼν Ἀμφικτύων ἐβασίλευσε· τοῦτον ἔνιοι μὲν Δευκαλίωνος, ἔνιοι δὲ αὐτόχθονα λέγουσι. βασιλεύσαντα δὲ αὐτὸν ἔτη δώδεκα Ἐριχθόνιος ἐκβάλλει. τοῦτον οἱ μὲν Ἡφαίστου καὶ τῆς Κραναοῦ θυγατρὸς Ἀτθίδος εἶναι λέγουσιν, οἱ δὲ Ἡφαίστου καὶ Ἀθηνᾶς, οὕτως· (3,187) Amphiktyon verjagte den Kranaos und übernahm die Herrschaft. Einige nennen ihn einen Sohn des Deukalion, andere einen Ureinwohner. Nach zwölf Jahren Herrschaft vertrieb ihn Erichthonios. Von diesem behaupten einige, dass er ein Sohn des Hephaistos und der Atthis, einer Tochter des Kranaos, sei; anderen des Hephaistos und der Athena; und zwar so:
(3,14,6,2) Ἀθηνᾶ παρεγένετο πρὸς Ἥφαιστον, ὅπλα κατασκευάσαι θέλουσα. ὁ δὲ ἐγκαταλελειμμένος ὑπὸ Ἀφροδίτης εἰς ἐπιθυμίαν ὤλισθε τῆς Ἀθηνᾶς, καὶ διώκειν αὐτὴν ἤρξατο· ἡ δὲ ἔφευγεν. ὡς δὲ ἐγγὺς αὐτῆς ἐγένετο πολλῇ ἀνάγκῃ (ἦν γὰρ χωλός), ἐπειρᾶτο συνελθεῖν. (3,14,6,3) ἡ δὲ ὡς σώφρων καὶ παρθένος οὖσα οὐκ ἠνέσχετο· ὁ δὲ ἀπεσπέρμηνεν εἰς τὸ σκέλος τῆς θεᾶς. ἐκείνη δὲ μυσαχθεῖσα ἐρίῳ ἀπομάξασα τὸν γόνον εἰς γῆν ἔρριψε. (3,14,6,4) φευγούσης δὲ αὐτῆς καὶ τῆς γονῆς εἰς γῆν πεσούσης Ἐριχθόνιος γίνεται. (3,188) Athena kam zu Hephaistos, um Waffen anfertigen zu lassen. Weil ihn Aphrodite verlassen hatte, packte ihn Verlangen nach Athena und er begann, sie zu verfolgen; sie aber lief davon. Als er ihr mit großer Not (denn er war lahm) nahekam, versuchte er sie zu umarmen. Sie aber duldete es als zurückhaltende Jungfrau nicht und er ergoss seinen Samen auf ihr Bein. Voll Ekel wischte sie den Samen mit einem Stück Wolle ab und warf ihn auf die Erde. Sie floh, aber aus dem zur Erde gefallenen Samen entstand Eichthonios.
τοῦτον Ἀθηνᾶ κρύφα τῶν ἄλλων θεῶν ἔτρεφεν, ἀθάνατον θέλουσα ποιῆσαι· καὶ καταθεῖσα αὐτὸν εἰς κίστην Πανδρόσῳ τῇ Κέκροπος παρακατέθετο, ἀπειποῦσα τὴν κίστην ἀνοίγειν. (3,14,6,5) αἱ δὲ ἀδελφαὶ τῆς Πανδρόσου ἀνοίγουσιν ὑπὸ περιεργίας, καὶ θεῶνται τῷ βρέφει παρεσπειραμένον δράκοντα· καὶ ὡς μὲν ἔνιοι λέγουσιν, ὑπ' αὐτοῦ διεφθάρησαν τοῦ δράκοντος, ὡς δὲ ἔνιοι, δι' ὀργὴν Ἀθηνᾶς ἐμμανεῖς γενόμεναι κατὰ τῆς ἀκροπόλεως αὑτὰς ἔρριψαν. (3,189) Diesen zog Athena heimlich vor den übrigen Göttern auf und wollte ihn unsterblich machen. Sie legte ihn in eine Kiste, vertraute sie Pandrosos, der Tochter des Kekrops an, aber verbot, die Kiste zu öffnen. Die Schwestern der Pandrosos öffneten sie aus Neugierde und sahen das von einer Schlange umringelte Kind. Wie einige erzählen, wurden sie von der Schlange selbst getötet; nach anderen ließ Athenas Zorn sie wahnsinnig werden und sich von der Akropolis stürzen.
(3,14,6,6) ἐν δὲ τῷ τεμένει τραφεὶς Ἐριχθόνιος ὑπ' αὐτῆς Ἀθηνᾶς, ἐκβαλὼν Ἀμφικτύονα ἐβασίλευσεν Ἀθηνῶν, καὶ τὸ ἐν ἀκροπόλει ξόανον τῆς Ἀθηνᾶς ἱδρύσατο, καὶ τῶν Παναθηναίων τὴν ἑορτὴν συνεστήσατο, καὶ Πραξιθέαν νηίδα νύμφην ἔγημεν, ἐξ ἧς αὐτῷ παῖς Πανδίων ἐγεννήθη. (3,190) Nachdem Athena selbst Erichthonios in ihrem Heiligtum aufgezogen hatte, vertrieb er Amphiktyon, übernahm die Herrschaft über Athen, stellte das Bild der Athena auf der Akropolis auf, stiftete das Fest der Panathenaien und heiratete die Naiade Praxithea, die ihm den Sohn Pandion gebar.
(3,14,7,1) Ἐριχθονίου δὲ ἀποθανόντος καὶ ταφέντος ἐν τῷ αὐτῷ τεμένει τῆς Ἀθηνᾶς Πανδίων ἐβασίλευσεν, ἐφ' οὗ Δημήτηρ καὶ Διόνυσος εἰς τὴν Ἀττικὴν ἦλθον. ἀλλὰ Δήμητρα μὲν Κελεὸς [εἰς τὴν Ἐλευσῖνα] ὑπεδέξατο, Διόνυσον δὲ Ἰκάριος· ὃς λαμβάνει παρ' αὐτοῦ κλῆμα ἀμπέλου καὶ τὰ περὶ τὴν οἰνοποιίαν μανθάνει. (3,191) Pandion war gestorben und im selben Heiligtum der Athena begraben worden. Jetzt kam Pandion zur Herrschaft, unter dem Demeter und Dionysos nach Attika kamen. Die Demeter nahm Keleos in Eleusis auf, den Dionysos Ikarios. Dieser bekam von ihm eine Weinranke und lernte von ihm die Zubereitung des Weines.
(3,14,7,2) καὶ τὰς τοῦ θεοῦ δωρήσασθαι θέλων χάριτας ἀνθρώποις, ἀφικνεῖται πρός τινας ποιμένας, οἳ γευσάμενοι τοῦ ποτοῦ καὶ χωρὶς ὕδατος δι' ἡδονὴν ἀφειδῶς ἑλκύσαντες, πεφαρμάχθαι νομίζοντες ἀπέκτειναν αὐτόν. (3,14,7,3) μεθ' ἡμέραν δὲ νοήσαντες ἔθαψαν αὐτόν. Ἠριγόνῃ δὲ τῇ θυγατρὶ τὸν πατέρα μαστευούσῃ κύων συνήθης ὄνομα Μαῖρα, ἣ τῷ Ἰκαρίῳ συνείπετο, τὸν νεκρὸν ἐμήνυσε· κἀκείνη κατοδυραμένη τὸν πατέρα ἑαυτὴν ἀνήρτησε. (3,192) Weil er die Gaben des Gottes an die Menschen weiterschenken wollte, kam er zu einigen Hirten, die den Trank zunächst kosteten, dann ohne Wasser voll Lust in vollen Zügen tranken; da glaubten sie, sie seien vergiftet, und töteten ihn. Als sie nach Tagesanbruch wieder zur Besinnung kamen, begruben sie ihn. Seiner Tochter Erigone, die ihren Vater suchte, entdeckte ein anhänlicher Hund namens Maira, der dem Ikarios gefolgt war, den Leichnam. Sie beklagte ihren Vater und erhängte sich.
(3,14,8,1) Πανδίων δὲ γήμας Ζευξίππην τῆς μητρὸς τὴν ἀδελφὴν θυγατέρας μὲν ἐτέκνωσε Πρόκνην καὶ Φιλομήλαν, παῖδας δὲ διδύμους Ἐρεχθέα καὶ Βούτην. πολέμου δὲ ἐνστάντος πρὸς Λάβδακον περὶ γῆς ὅρων ἐπεκαλέσατο βοηθὸν ἐκ Θρᾴκης Τηρέα τὸν Ἄρεος, καὶ τὸν πόλεμον σὺν αὐτῷ κατορθώσας ἔδωκε Τηρεῖ πρὸς γάμον τὴν ἑαυτοῦ θυγατέρα Πρόκνην. (3,193) Pandion heiratete Zeuxippe, die Schwester seiner Mutter, und zeugte die Töchter Prokne und Philomela und die Zwillingssöhne Erechtheus und Butes. Als wegen der Landesgrenzen ein Krieg gegen Labdakos ausbrach, rief er den Aressohn Tereus aus Thrakien zu Hilfe und gab ihm, als der den Krieg mit seiner Hilfe glücklich beendet hatte, seine Tochter Prokne zur Frau.
(3,14,8,2) ὁ δὲ ἐκ ταύτης γεννήσας παῖδα Ἴτυν, καὶ Φιλομήλας ἐρασθεὶς ἔφθειρε καὶ ταύτην, [εἰπὼν τεθνάναι Πρόκνην,] κρύπτων ἐπὶ τῶν χωρίων. [αὖθις δὲ γήμας Φιλομήλαν συνηυνάζετο,] καὶ τὴν γλῶσσαν ἐξέτεμεν αὐτῆς. (3,14,8,3) ἡ δὲ ὑφήνασα ἐν πέπλῳ γράμματα διὰ τούτων ἐμήνυσε Πρόκνῃ τὰς ἰδίας συμφοράς. (3,194) Dieser zeugte mit ihr einen Sohn Itys, doch verliebte er sich auch in Philomela, versteckte sie auf seinen Landgütern, tat ihr [, indem er sagte, Prokne sei tot,] Gewalt an [. Er schloss so eine zweite Ehe mit Philomela] und schnitt ihr die Zunge heraus. Diese aber webte Buchstaben in einen Peplos und teilte Prokne mit ihrer Hilfe ihr leidvolles Schicksal mit.
ἡ δὲ ἀναζητήσασα τὴν ἀδελφὴν κτείνει τὸν παῖδα Ἴτυν, καὶ καθεψήσασα Τηρεῖ δεῖπνον ἀγνοοῦντι παρατίθησι· καὶ μετὰ τῆς ἀδελφῆς διὰ τάχους ἔφυγε. (3,14,8,4) Τηρεὺς δὲ αἰσθόμενος, ἁρπάσας πέλεκυν ἐδίωκεν. αἱ δὲ ἐν Δαυλίᾳ τῆς Φωκίδος γινόμεναι περικατάληπτοι θεοῖς εὔχονται ἀπορνεωθῆναι, καὶ Πρόκνη μὲν γίνεται ἀηδών, Φιλομήλα δὲ χελιδών· ἀπορνεοῦται δὲ καὶ Τηρεύς, καὶ γίνεται ἔποψ. (3,195) Diese suchte ihre Schwester auf, tötete den Sohn Itys, kochte ihn und setzte ihn dem ahnungslosen Tereus zum Essen vor. Dann floh sie schleunigst mit ihrer Schwester. Als Tereus es merkte, ergriff er ein Beil und verfolgte sie. Als diese sich in Daulia in Phokis eingeholt sahen, erflehten sie von den Göttern, in Vögel verwandelt zu werden. Prokne wurde zur Nachtigall, Philomela zur Schwalbe. Aber auch Tereus wurde in einen Vogel verwandelt, er wurde zu einem Wiedehopf.
(3,15,1,1) Πανδίονος δὲ ἀποθανόντος οἱ παῖδες τὰ πατρῷα ἐμερίσαντο, καὶ τὴν βασιλείαν Ἐρεχθεὺς λαμβάνει, τὴν δὲ ἱερωσύνην τῆς Ἀθηνᾶς καὶ τοῦ Ποσειδῶνος τοῦ Ἐρεχθέως Βούτης. (3,15,1,2) γήμας δὲ Ἐρεχθεὺς Πραξιθέαν τὴν Φρασίμου καὶ Διογενείας τῆς Κηφισοῦ, ἔσχε παῖδας Κέκροπα, Πάνδωρον, Μητίονα, θυγατέρας δὲ Πρόκριν, Κρέουσαν, Χθονίαν, Ὠρείθυιαν, ἣν ἥρπασε Βορέας.

(3,196) Nach dem Tod des Pandion teilten seine Söhne das väterliche Erbe. Erechtheus übernahm die Herrschaft, Boutes das Priesteramt der Athena und des Poseidon Erechtheus. Erechtheus heiratete Praxithea, die Tochter des Phrasimos und der Kephisostochter Diogeneia, und bekam als Söhne Kekrops, Pandoros und Metion und als Töchter Prokris, Kreusa, Chthonia und Oreithyia, die Boreas entführte.

(3,15,1,3) Χθονίαν μὲν οὖν ἔγημε Βούτης, Κρέουσαν δὲ Ξοῦθος, Πρόκριν δὲ Κέφαλος Δηιόνος. ἡ δὲ λαβοῦσα χρυσοῦν στέφανον Πτελέοντι συνευνάζεται, καὶ φωραθεῖσα ὑπὸ Κεφάλου πρὸς Μίνωα φεύγει. (3,15,1,4) ὁ δὲ αὐτῆς ἐρᾷ καὶ πείθει συνελθεῖν. εἰ δὲ συνέλθοι γυνὴ Μίνωι, ἀδύνατον ἦν αὐτὴν σωθῆναι· Πασιφάη γάρ, ἐπειδὴ πολλαῖς Μίνως συνηυνάζετο γυναιξίν, ἐφαρμάκευσεν αὐτόν, καὶ ὁπότε ἄλλῃ συνηυνάζετο, εἰς τὰ ἄρθρα ἀφίει θηρία, καὶ οὕτως ἀπώλλυντο. (3,197) Butes nahm Chthonia zur Frau, Xuthos Kreusa, Kephalos, der Sohn des Deïon, Prokris. Diese teilte aber gegen das Geschenk eines goldenen Kranzes mit Pteleon das Lager, wurde aber von Kephalos ertappt und floh zu Minos. Dieser verliebte sich in sie und machte sie sich gefügig. Sooft sich aber eine Frau mit Minos einließ, war sie verloren. Denn da Minos mit vielen Frauen das Lager teilte, hatte Pasiphaë ihm ein Mitte verabreicht, infolgedessen er, sobald er mit einer anderen das Lager teilte, sie mit Keimen ansteckte und so tötete.
(3,15,1,5) ἔχοντος οὖν αὐτοῦ κύνα ταχὺν ἀκόντιον ἰθυβόλον, ἐπὶ τούτοις Πρόκρις, δοῦσα τὴν Κιρκαίαν πιεῖν ῥίζαν πρὸς τὸ μηδὲν βλάψαι, συνευνάζεται. δείσασα δὲ αὖθις τὴν Μίνωος γυναῖκα ἧκεν εἰς Ἀθήνας, (3,15,1,6) καὶ διαλλαγεῖσα Κεφάλῳ μετὰ τούτου παραγίνεται ἐπὶ θήραν· ἦν γὰρ θηρευτική. διωκούσης δὲ αὐτῆς ἐν τῇ λόχμῃ ἀγνοήσας Κέφαλος ἀκοντίζει, καὶ τυχὼν ἀποκτείνει Πρόκριν. καὶ κριθεὶς ἐν Ἀρείῳ πάγῳ φυγὴν ἀίδιον καταδικάζεται. (3,198) Nun besaß er einen schnellen Hund und einen treffsicheren Speer. Gegen sie als Geschenk teilte Prokris sein Lager, nachdem sie ihm von der Kirkewurzel zu trinken gegeben hatte, um keinen Schaden zu erleiden. In Furcht hinwieder vor der Gattin des Minos begab sie sich nach Athen, söhnte sich mit Kephalos aus und begab sich mit ihm auf die Jagd, worin sie geschickt war. Als sie ein Wild verfolgte, warf Kephalos, der sie im Dickicht nicht erkannte, seinen Speer und traf Prokris tödlich. In einem Verfahren auf dem Areopag wird er zu ewiger Verbannung verurteilt.
(3,15,2,1) Ὠρείθυιαν δὲ παίζουσαν ἐπὶ Ἰλισσοῦ ποταμοῦ ἁρπάσας Βορέας συνῆλθεν· ἡ δὲ γεννᾷ θυγατέρας μὲν Κλεοπάτραν καὶ Χιόνην, υἱοὺς δὲ Ζήτην καὶ Κάλαϊν πτερωτούς, οἳ πλέοντες σὺν Ἰάσονι καὶ τὰς ἁρπυίας διώκοντες ἀπέθανον, ὡς δὲ Ἀκουσίλαος λέγει, περὶ Τῆνον ὑφ' Ἡρακλέους ἀπώλοντο. (3,199) Als Oreithyia am Fluss Ilissos spielte, entführte sie Boreas und vereinigte sich mit ihr. Sie gebar die Töchter Kleopatra und Chione und die geflügelten Söhne Zetes und Kalaïs, die mit Iason fuhren und auf der Verfolgung der Harpyien umkamen, nach Akusilaos aber im Umkreis von Tenos von Herakles umgebracht wurden.
(3,15,3,1) Κλεοπάτραν δὲ ἔγημε Φινεύς, ᾧ γίνονται παῖδες αὐτῆς Πλήξιππος καὶ Πανδίων. ἔχων δὲ τούτους ἐκ Κλεοπάτρας παῖδας Ἰδαίαν ἐγάμει τὴν Δαρδάνου. κἀκείνη τῶν προγόνων πρὸς Φινέα φθορὰν καταψεύδεται, καὶ πιστεύσας Φινεὺς ἀμφοτέρους τυφλοῖ. παραπλέοντες δὲ οἱ Ἀργοναῦται σὺν Βορέᾳ κολάζονται αὐτόν. (3,200) Phineus heiratete Kleopatra und bekam von ihr die Söhne Plexippos und Pandion. Nachdem er diese Söhne von Kleopatra hatte, nahm er Idaia, die Tochter des Dardanos zur Frau. Diese beschuldigte zu unrecht ihre Stiefsöhne bei Phineus der Verführung; Phineus glaubte ihr und blendete beide. Als aber die Argonauten mit Boreas vorbeifuhren, bestraften sie ihn.
(3,15,4,1) Χιόνη δὲ Ποσειδῶνι μίγνυται. ἡ δὲ κρύφα τοῦ πατρὸς Εὔμολπον τεκοῦσα, ἵνα μὴ γένηται καταφανής, εἰς τὸν βυθὸν ῥίπτει τὸ παιδίον. Ποσειδῶν δὲ ἀνελόμενος εἰς Αἰθιοπίαν κομίζει καὶ δίδωσι Βενθεσικύμῃ τρέφειν, αὐτοῦ θυγατρὶ καὶ Ἀμφιτρίτης. (3,15,4,2) ὡς δὲ ἐτελειώθη, ὁ Βενθεσικύμης ἀνὴρ τὴν ἑτέραν αὐτῷ τῶν θυγατέρων δίδωσιν. (3,201) Chione verkehrte mit Poseidon. Unbemerkt von ihrem Vater gebar sie den Eumolpos und warf das Kind, um nicht entdeckt zu werden, in das Meer. Poseidon nahm es auf, brachte es nach Aithiopien und gab es Benthesikyme, seiner Tochter mit Apphitrite, zur Erziehung. Als es erwachsen war, gab ihm Benthesikymes Mann eine seiner Töchter zur Frau.
ὁ δὲ καὶ τὴν ἀδελφὴν τῆς γαμηθείσης ἐπεχείρησε βιάζεσθαι, καὶ διὰ τοῦτο φυγαδευθεὶς μετὰ Ἰσμάρου τοῦ παιδὸς πρὸς Τεγύριον ἧκε, Θρᾳκῶν βασιλέα, ὃς αὐτοῦ τῷ παιδὶ τὴν θυγατέρα συνῴκισεν. (3,15,4,3) ἐπιβουλεύων δὲ ὕστερον Τεγυρίῳ καταφανὴς γίνεται, καὶ πρὸς Ἐλευσινίους φεύγει καὶ φιλίαν ποιεῖται πρὸς αὐτούς. αὖθις δὲ Ἰσμάρου τελευτήσαντος μεταπεμφθεὶς ὑπὸ Τεγυρίου παραγίνεται, καὶ τὴν πρὸ τοῦ μάχην διαλυσάμενος τὴν βασιλείαν παρέλαβε. (3,202) Eumolpos vergriff sich auch an der Schwester seiner Frau und wollte ihr Gewalt antun. Deswegen wurde er verbannt und wandte sich mit seinem Sohn Ismaros zu dem thrakischen König Tegyrios. Dieser gab seinem Sohn seine Tochter zur Gattin. Später kam es jedoch an den Tag, dass er gegen Tagyrios einen Anschlag plante und floh so zu den Eleusiniern, mit denen er ein Freundschaftsbündnis schloss. Nachher kam er, als Ismaros gestorben war, auf eine Einladung des Tegyrios hin zurück, legte den alten Streit bei und übernahm die Herrschaft.
(3,15,4,4) καὶ πολέμου ἐνστάντος πρὸς Ἀθηναίους τοῖς Ἐλευσινίοις, ἐπικληθεὶς ὑπὸ Ἐλευσινίων μετὰ πολλῆς συνεμάχει Θρᾳκῶν δυνάμεως. Ἐρεχθεῖ δὲ ὑπὲρ Ἀθηναίων νίκης χρωμένῳ ἔχρησεν ὁ θεὸς κατορθώσειν τὸν πόλεμον, ἐὰν μίαν τῶν θυγατέρων σφάξῃ. (3,15,4,5) καὶ σφάξαντος αὐτοῦ τὴν νεωτάτην καὶ αἱ λοιπαὶ ἑαυτὰς κατέσφαξαν· ἐπεποίηντο γάρ, ὡς ἔφασάν τινες, συνωμοσίαν ἀλλήλαις συναπολέσθαι. (3,203) Als nun ein Krieg zwischen den Eleusiniern und den Athenern ausgebrochen war, wurde er von den Eleusiniern zu Hilfe gerufen und stand ihnen mit einer starken Streitmacht von Thrakern bei. Als Erechtheus das Orakel über einen möglichen Sieg der Athener befragte, antwortete der Gott, er werde den Krieg gewinnen, wenn er eine seiner Töchter schlachte. Als er nun die Jüngste schlachtete, töteten sich auch die übrigen; sie hatten nämlich, wie einige berichten, gemeinsam geschworen, miteinander zu sterben.
γενομένης δὲ μετὰ <τὴν> σφαγὴν τῆς μάχης Ἐρεχθεὺς μὲν ἀνεῖλεν Εὔμολπον, (3,15,5,1) Ποσειδῶνος δὲ καὶ τὸν Ἐρεχθέα καὶ τὴν οἰκίαν αὐτοῦ καταλύσαντος, Κέκροψ ὁ πρεσβύτατος τῶν Ἐρεχθέως παίδων ἐβασίλευσεν, ὃς γήμας Μητιάδουσαν τὴν Εὐπαλάμου παῖδα ἐτέκνωσε Πανδίονα. (3,204) Als nun nach diesem Schlachtopfer der Kampf losbrach, tötete Erechtheus den Eumolpos. Als Poseidon aber auch dem Erechtheus und seinem Haus ein Ende bereitet hatte, übernahm Kekrops, der älteste Sohn des Erechtheus, die Herrschaft. Er heiratete Metiadusa, die Tochter des Eupalamos, und zeugte den Sohn Pandion.
(3,15,5,2) οὗτος μετὰ Κέκροπα βασιλεύων ὑπὸ τῶν Μητίονος υἱῶν κατὰ στάσιν ἐξεβλήθη, καὶ παραγενόμενος εἰς Μέγαρα πρὸς Πύλαν τὴν ἐκείνου θυγατέρα Πυλίαν γαμεῖ. (3,15,5,3) αὖθις <δὲ> καὶ τῆς πόλεως βασιλεὺς καθίσταται· κτείνας γὰρ Πύλας τὸν τοῦ πατρὸς ἀδελφὸν Βίαντα τὴν βασιλείαν δίδωσι Πανδίονι, αὐτὸς δὲ εἰς Πελοπόννησον σὺν λαῷ παραγενόμενος κτίζει πόλιν Πύλον. (3,205) Dieser herrschte nach Kekrops wurde aber von den Söhnen des Metion in einem Aufruhr verjagt. Er begab sich nach Megara zu Pylas und heiratete dessen Tochter Pylia. Auch in dieser Stadt wird er König; denn Pylas tötete Bias, den Bruder seines Vaters und übertrug die Herrschaft auf Pandion. Er selbst begab sich mit einer Mannschaft auf die Peloponnes und gründete die Stadt Pylos.
(3,15,5,4) Πανδίονι δὲ ἐν Μεγάροις ὄντι παῖδες ἐγένοντο Αἰγεύς, Πάλλας, Νῖσος, Λύκος. ἔνιοι δὲ Αἰγέα Σκυρίου εἶναι λέγουσιν, ὑποβληθῆναι δὲ ὑπὸ Πανδίονος.
(3,15,6,1) μετὰ δὲ τὴν Πανδίονος τελευτὴν οἱ παῖδες αὐτοῦ στρατεύσαντες ἐπ' Ἀθήνας ἐξέβαλον τοὺς Μητιονίδας καὶ τὴν ἀρχὴν τετραχῇ διεῖλον· εἶχε δὲ τὸ πᾶν κράτος Αἰγεύς.
(3,206) Während sich Pandion in Megara aufhielt, wurden ihm die Söhne Aigeus, Pallas, Nisos und Lykos geboren. Einige aber behaupten, Aigeus sei ein Sohn des Skyrios gewesen und Pandion habe ihn nur angenommen.
Nach Pandions Tod zogen seine Söhne gegen Athen, vertrieben die Metioniden, teilten das Reich in vier Teile; die Gesamtherrschaft lag bei Aigeus.
γαμεῖ δὲ πρώτην μὲν Μήταν τὴν Ὁπλῆτος, δευτέραν δὲ Χαλκιόπην τὴν Ῥηξήνορος. (3,15,6,2) ὡς δὲ οὐκ ἐγένετο παῖς αὐτῷ, δεδοικὼς τοὺς ἀδελφοὺς εἰς Πυθίαν ἦλθε καὶ περὶ παίδων γονῆς ἐμαντεύετο. ὁ δὲ θεὸς ἔχρησεν αὐτῷ·
ἀσκοῦ τὸν προύχοντα ποδάονα, φέρτατε λαῶν,
μὴ λύσῃς, πρὶν ἐς ἄκρον Ἀθηναίων ἀφίκηαι.
(3,207) Zuerst heiratete er Meta, die Tochter des Hopleus, als zweite Chalkiope, die Tochter des Rhexenor. Als er kinderlos blieb, ging er aus Furcht vor seinen Brüdern zur Pythia und fragte wegen der Geburt von Söhnen. Der Gott antwortete ihm:
"Früher öffne du nicht des Schlauchs vorragendes Ende,
Bis du, kräftiger Held, zur Burg der Athener gekommen!"
ἀπορῶν δὲ τὸν χρησμὸν ἀνῄει πάλιν εἰς Ἀθήνας.
(3,15,7,1) καὶ Τροιζῆνα διοδεύων ἐπιξενοῦται Πιτθεῖ τῷ Πέλοπος, ὃς τὸν χρησμὸν συνείς, μεθύσας αὐτὸν τῇ θυγατρὶ συγκατέκλινεν Αἴθρᾳ. τῇ δὲ αὐτῇ νυκτὶ καὶ Ποσειδῶν ἐπλησίασεν αὐτῇ. (3,15,7,2) Αἰγεὺς δὲ ἐντειλάμενος Αἴθρᾳ, ἐὰν ἄρρενα γεννήσῃ, τρέφειν, τίνος ἐστὶ μὴ λέγουσαν, ἀπέλιπεν ὑπό τινα πέτραν μάχαιραν καὶ πέδιλα, εἰπών, ὅταν ὁ παῖς δύνηται τὴν πέτραν ἀποκυλίσας ἀνελέσθαι ταῦτα, τότε μετ' αὐτῶν αὐτὸν ἀποπέμπειν.
(3,208) Ohne das Orakel zu verstehen, wollte er nach Athen zurückkehren, kehrte aber auf seiner Durchreise durch Troizen bei Pittheus, dem Sohn des Pelops ein. Dieser verstand das Orakle, machte ihn trunken und legte ihn mit seiner Tochter Aithra zusammen. In der selben Nacht nahte sich ihr aber auch Poseidon. Aigeus befahl Aithra, wenn sie einen Sohn gebäre, ihn aufzuziehen, ohne ihm zu sagen, wer sein Vater sei. Auch ließ er unter einem Felsen ein Schwert und Schuhe zurück mit der Anweisung, sie solle ihm ihren Sohn mit diesen Dingen schicken, sobald er den Felsen wegwälzen und sie wegnehmen könne.
(3,15,7,3) αὐτὸς δὲ ἧκεν εἰς Ἀθήνας, καὶ τὸν τῶν Παναθηναίων ἀγῶνα ἐπετέλει, ἐν ᾧ ὁ Μίνωος παῖς Ἀνδρόγεως ἐνίκησε πάντας. τοῦτον Αἰγεὺς ἐπὶ τὸν Μαραθώνιον ἔπεμψε ταῦρον, ὑφ' οὗ διεφθάρη. ἔνιοι δὲ αὐτὸν λέγουσι πορευόμενον εἰς Θήβας ἐπὶ τὸν Λαΐου ἀγῶνα πρὸς τῶν ἀγωνιστῶν ἐνεδρευθέντα διὰ φθόνον ἀπολέσθαι. (3,209) Er selbst ging jetzt nach Athen und feierte den Wettkampf der Panathenaien, in dem Androgeos, der Sohn des Minos, alle besiegte. Diesen schickte Aigeus gegen den Marathonischen Stier, durch den er ums Leben kam. EInige jedoch behaupten, die Wettkämpfer hätten ihm auf dem Weg nach Theben zum Wettkampf des Laios aus Neid aufgelauert und ihn ermordet.
(3,15,7,4) Μίνως δέ, ἀγγελθέντος αὐτῷ τοῦ θανάτου, θύων ἐν Πάρῳ ταῖς χάρισι, τὸν μὲν στέφανον ἀπὸ τῆς κεφαλῆς ἔρριψε καὶ τὸν αὐλὸν κατέσχε, τὴν δὲ θυσίαν οὐδὲν ἧττον ἐπετέλεσεν· ὅθεν ἔτι καὶ δεῦρο χωρὶς αὐλῶν καὶ στεφάνων ἐν Πάρῳ θύουσι ταῖς χάρισι.
(3,15,8,1) μετ' οὐ πολὺ δὲ θαλασσοκρατῶν ἐπολέμησε στόλῳ τὰς Ἀθήνας, καὶ Μέγαρα εἷλε Νίσου βασιλεύοντος τοῦ Πανδίονος, καὶ Μεγαρέα τὸν Ἱππομένους ἐξ Ὀγχηστοῦ Νίσῳ βοηθὸν ἐλθόντα ἀπέκτεινεν. (3,15,8,2) ἀπέθανε δὲ καὶ Νῖσος διὰ θυγατρὸς προδοσίαν.
(3,210) Minos opferte gerade auf Paros den Chariten, als ihm der Tod seines Sohnes gemeldet wurde. Da riss er den Kranz vom Kopf und ließ die Flöten schweigen, vollendete aber trotzdem das Opfer. Deswegen opfert man noch heute auf Paros den Chariten ohne Flöten und Kränze.
Bald danach führte er als Seebeherrscher mit einer Flotte Krieg gegen Athen, nahm Megara ein, wo Nisos, der Sohn des Pandion, herrschte, und tötete den Megareus, den Sohn des Hippomenes aus Onchestos, der Nisos zu Hilfe gekommen war. Auch Nisos starb durch den Verrat seiner Tochter.
ἔχοντι γὰρ αὐτῷ πορφυρέαν ἐν μέσῃ τῇ κεφαλῇ τρίχα ταύτης ἀφαιρεθείσης ἦν χρησμὸς τελευτῆσαι· ἡ δὲ θυγάτηρ αὐτοῦ Σκύλλα ἐρασθεῖσα Μίνωος ἐξεῖλε τὴν τρίχα. Μίνως δὲ Μεγάρων κρατήσας καὶ τὴν κόρην τῆς πρύμνης τῶν ποδῶν ἐκδήσας ὑποβρύχιον ἐποίησε. (3,211) Mitten auf seinem Kopf hatte er nämlich purpurfarbenes Haar. Falls er es verlieren sollte, war ihm der Tod geweissagt. Seine Tochter Skylla, die sich in Minos verliebt hatte, riss dieses Haar aus. So brachte Minos Megara in seine Hand, ließ aber die Jungfrau mit den Füßen an das Heck seines Schiffes binden und so untertauchen.
(3,15,8,3) χρονιζομένου δὲ τοῦ πολέμου, μὴ δυνάμενος ἑλεῖν Ἀθήνας εὔχεται Διὶ παρ' Ἀθηναίων λαβεῖν δίκας. γενομένου δὲ τῇ πόλει λιμοῦ τε καὶ λοιμοῦ. τὸ μὲν πρῶτον κατὰ λόγιον Ἀθηναῖοι παλαιὸν τὰς Ὑακίνθου κόρας, Ἀνθηίδα, Αἰγληίδα, Λυταίαν, Ὀρθαίαν, ἐπὶ τὸν Γεραίστου τοῦ Κύκλωπος τάφον κατέσφαξαν· (3,15,8,4) τούτων δὲ ὁ πατὴρ Ὑάκινθος ἐλθὼν ἐκ Λακεδαίμονος Ἀθήνας κατῴκει. (3,212) Der Krieg zog sich in die Länge. Da er Athen nicht einnehmen konnte, betete er zu Zeus, er möge an den Athenern Rache nehmen, worauf denn Hungersnot und Pest über die Stadt hereinbrachen. Als erstes schlachteten die Athener nach einem alten Götterspruch die Töchter des Hyakinthos über dem Grab des Kyklopen Geraistos: Antheïs, Aigleïs, Lytaia und Orthaia. Deren Vater Hyakinthos war aus Lakedaimon gekommen und hatte sich in Athen angesiedelt.
ὡς δὲ οὐδὲν ὄφελος ἦν τοῦτο, ἐχρῶντο περὶ ἀπαλλαγῆς. ὁ δὲ θεὸς ἀνεῖλεν αὐτοῖς Μίνωι διδόναι δίκας, ἃς ἂν αὐτὸς αἱροῖτο. (3,15,8,5) πέμψαντες οὖν πρὸς Μίνωα ἐπέτρεπον αἰτεῖν δίκας. Μίνως δὲ ἐκέλευσεν αὐτοῖς κόρους ἑπτὰ καὶ κόρας τὰς ἴσας χωρὶς ὅπλων πέμπειν τῷ Μινωταύρῳ βοράν. (3,15,8,6) ἦν δὲ οὗτος ἐν λαβυρίνθῳ καθειργμένος, ἐν ᾧ τὸν εἰσελθόντα ἀδύνατον ἦν ἐξιέναι· πολυπλόκοις γὰρ καμπαῖς τὴν ἀγνοουμένην ἔξοδον ἀπέκλειε. (3,213) Als aber dies nichts nützte, befragten sie das Orakel wegen Abhilfe. Der Gott gab den Spruch, sie müssten Minos die Buße zahlen, die er selbst wähle. Sie schickten deswegen Gesandte zu Minos und forderten ihn auf, die geforderte Buße zu bestimmen. Minos befahl ihnen, sieben Jünglinge und gleichviel Jungfrauen unbewaffnet dem Minotauros zum Fraß zu schicken. Dieser war in einem Labyrinth eingesperrt, aus dem keiner, der hineinging, den Weg zurück fand, weil es durch vielfältige Windungen den unbekannten Weg verschloss.
κατεσκευάκει δὲ αὐτὸν Δαίδαλος ὁ Εὐπαλάμου παῖς τοῦ Μητίονος καὶ Ἀλκίππης. ἦν γὰρ ἀρχιτέκτων ἄριστος καὶ πρῶτος ἀγαλμάτων εὑρετής. (3,15,9,1) οὗτος ἐξ Ἀθηνῶν ἔφυγεν, ἀπὸ τῆς ἀκροπόλεως βαλὼν τὸν τῆς ἀδελφῆς Πέρδικος υἱὸν Τάλω, μαθητὴν ὄντα, δείσας, μὴ διὰ τὴν εὐφυίαν αὐτὸν ὑπερβάλῃ· σιαγόνα γὰρ ὄφεως εὑρὼν ξύλον λεπτὸν ἔπρισε. (3,214) Gebaut hatte es Daidalos, der Sohn des Eupalamos und Enkel des Metion und der Alkippe; denn er war ein sehr geschickter Baumeister und der erste Erfinder der Standbilder. Er war aus Athen geflohen, weil er Talos, den Sohn seiner Schwester Perdix und seinen Schüler, aus Angst, er könne ihn wegen seines künstlerischen Talents übertreffen, von der Akropolis geworfen hatte. Denn er hatte den Kinnbacken einer Schlange gefunden und damit Holz fein zersägt.
(3,15,9,2) φωραθέντος δὲ τοῦ νεκροῦ κριθεὶς ἐν Ἀρείῳ πάγῳ καὶ καταδικασθεὶς πρὸς Μίνωα ἔφυγε. [κἀκεῖ Πασιφάῃ ἐρασθείσῃ τοῦ Ποσειδωνείου ταύρου συνήργησε τεχνησάμενος ξυλίνην βοῦν, καὶ τὸν λαβύρινθον κατεσκεύασεν, εἰς ὃν κατὰ ἔτος Ἀθηναῖοι κόρους ἑπτὰ καὶ κόρας τὰς ἴσας τῷ Μινωταύρῳ βορὰν ἔπεμπον]. (3,215) Als der Leichnam gefunden wurde, wurde Daidalos vor dem Areopag angeklagt und verurteilt. Deswegen floh er zu Minos. [Hier half er Pasiphaë, die sich in den Stier des Poseidon verliebt hatte, indem er sich eine hölzerne Kuh ausdachte. Auch das Labyrinth hatte er erbaut, in das die Athener jährlich sieben Jünglinge und gleichviele Jungfrauen dem Minotauros zum Fraß schickten.]
(3,16,1,1) Θησεὺς δὲ γεννηθεὶς ἐξ Αἴθρας Αἰγεῖ παῖς, ὡς ἐγένετο τέλειος, ἀπωσάμενος τὴν πέτραν τὰ πέδιλα καὶ τὴν μάχαιραν ἀναιρεῖται, καὶ πεζὸς ἠπείγετο εἰς τὰς Ἀθήνας. φρουρουμένην δὲ ὑπὸ ἀνδρῶν κακούργων τὴν ὁδὸν ἡμέρωσε. (3,216) Als Theseus, der Sohn, den Aithra Aigeus geboren hatte, erwachsen war, wälzte er den Felsen weg, nahm die Schuhe und das Schwert auf und eilte zu Fuß nach Athen. Die Straße dorthin, die in der Hand verbrecherischer Männer war, befriedete er.
(3,16,1,2) πρῶτον μὲν γὰρ Περιφήτην τὸν Ἡφαίστου καὶ Ἀντικλείας, ὃς ἀπὸ τῆς κορύνης, ἣν ἐφόρει, κορυνήτης ἐπεκαλεῖτο, ἔκτεινεν ἐν Ἐπιδαύρῳ. πόδας δὲ ἀσθενεῖς ἔχων οὗτος ἐφόρει κορύνην σιδηρᾶν, δι' ἧς τοὺς παριόντας ἔκτεινε. ταύτην ἀφελόμενος Θησεὺς ἐφόρει. (3,217) Denn zuerst tötete er in Epidauros den Periphetes, den Sohn des Hephaistos und der Antikleia, der nach der Keule, die er trug, Keulenträger hieß. Dieser hatte schwache Füße und trug deswegen eine Eisenkeule, mit der er die Passanten tötete. Diese nahm ihm Theseus ab und trug sie selbst.
(3,16,2,1) δεύτερον δὲ κτείνει Σίνιν τὸν Πολυπήμονος καὶ Συλέας τῆς Κορίνθου. οὗτος πιτυοκάμπτης ἐπεκαλεῖτο· οἰκῶν γὰρ τὸν Κορινθίων ἰσθμὸν ἠνάγκαζε τοὺς παριόντας πίτυς κάμπτοντας ἀνέχεσθαι· (3,16,2,2) οἱ δὲ διὰ τὴν ἀσθένειαν οὐκ ἠδύναντο, καὶ ὑπὸ τῶν δένδρων ἀναρριπτούμενοι πανωλέθρως ἀπώλλυντο. τούτῳ τῷ τρόπῳ καὶ Θησεὺς Σίνιν ἀπέκτεινεν. (3,218) Als zweiten tötete er den Sinis, den SOhn des Polypemon und der Sylea, der Tochter des Korinthos. Dieser wurde Fichtenbeuger genannt. Er hatte sich nämlich auf der Landenge von Korinth niedergelassen und zwang die Passanten, Fichten, die er niederbeugte, festzuhalten. Diese waren dazu zu schwach, wurden von den Bäumen hochgeschleudert und gingen gänzlich zu Grunde.
  Übersetzung als Bearbeitung von Ch.G.Moser

Sententiae excerptae:
w35
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