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  • Machaon Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche und Podaleirios Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Beide hatten die Heilkunde von ihrem Vater Asklepios erlernt. Sie kämpften vor Troja mit und zeichneten nebenbei für die Gesundheit der griechischen Helden verantwortlich. Besonders Machaon war ein ausgezeichneter Wundarzt. Hom.Il.4,217 versorgt er den blutenden Menelaos
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      αὐτίκα δ' ἐκ ζωστῆρος ἀρηρότος ἕλκεν ὀϊστόν·
      τοῦ δ' ἐξελκομένοιο πάλιν ἄγεν ὀξέες ὄγκοι.
      λῦσε δέ οἱ ζωστῆρα παναίολον ἠδ' ὑπένερθε
      ζῶμά τε καὶ μίτρην, τὴν χαλκῆες κάμον ἄνδρες.
      αὐτὰρ ἐπεὶ ἴδεν ἕλκος ὅθ' ἔμπεσε πικρὸς ὀϊστός,
      αἷμ' ἐκμυζήσας ἐπ' ἄρ' ἤπια φάρμακα εἰδὼς
      πάσσε, τά οἵ ποτε πατρὶ φίλα φρονέων πόρε Χείρων.
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      Und alsbald zog er aus dem gefügten Gürtel den Pfeil,
      Und wie er ihn herauszog, brachen rückwärts ab die scharfen Haken.
      Und er löste ihm den Gürtel, den allfunkelnden, und darunter
      Binde und Schurz, den gearbeitet hatten Schmiedemänner.
      Aber als er die Wunde sah, wo eingedrungen war der bittere Pfeil, 
      Sog er aus das Blut und streute kundig darauf lindernde Kräuter,
      Die seinem Vater einst wohlgesonnen gegeben hatte Cheiron.
      Üb.: 
      W. Schadewaldt, Frankfurt/M. 1977
  • Magna Mater: Kybele Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Magnes Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Thessalier, der von Zeus und Thyia abstammt. Nach ihm heißt die Landschaft Magnesia. Vater des makedonischen Königs Pieros.
  • Mainades < Mänaden < Bacchanten (Μαινάδες, Θυιάδες, Βάκχαι, Ληναί) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • MänadeWeinberauschte Frauen (Thyaden) im Zug (Thiasos) des Dionysos.  Sie waren, wenn nicht in üblicher Frauenkleidung, in Reh- oder Pantherfellen (Nebris) gekleidet und trugen den Thyrsosstab. Auf Bergen feierten sie nachts zu den Klängen exotischer Instrumente (Flöte, Cymbel, Tympanon) orgiastische Feste (vgl. Pentheus).
    • Marmorrelief aus dem Martin v. Wagner Museum der Universität Würzburg: Mänade, die in gebirgiger Landschaft unter dem Ast einer Pinie auf einem Felsen sitzt. Ihr Körper ist in einer vollständigen Linksdrehung begriffen, so dass das rechte Bein mit nacktem Fuß, wie bei einem Reiter, ohne aufzustehen an den Felsen gedrückt in Seitenansicht nach rechts schaut, der efeubekränzte Kopf aber in leicht gesenkter Neigung nach links. Der entblößte Rücken gibt die Drehung vom Gesäß zu Schultern und Nacken weiter. Motiviert ist die Drehung durch die Bewegung, mit der der rechte Arm angewinkelt mit dem Thyrsosstab wie mit dem Schaft eines Speeres nach oben zu einem nach links unten gerichteten Stoß ausholt. Durch die Bewegung ist das Gewand nach unten geglitten und bedeckt nur noch Oberschenkel und Bein. Der linke Arm ist auf den Felsen aufgestützt, gibt der Bewegung als Drehpunkt die nötige Festigkeit und wirkt an der gleichen Richtung erkennbar als Gegenkraft zur Wucht des Stoßes. Der Blick der Mänade und die Spitze des Thyrsosstabes treffen sich in ihrer Verlängerung in dem nicht mehr sichtbaren, rückwärts auf dem Boden befindlichen Ziel, vielleicht ein Reh oder ein weiterer Panther neben dem, der seinen Kopf unten links im Rücken der Mänade ebenfalls zurück wendet.
  • Makareus (Μακαρεύς) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Maleatas Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Apollon, der unter diesem Beinamen als Heilgott vor Asklepios in Epidauros verehrt wurde. Sein Heiligtum wurde auf dem Hügel Kynortion gefunden. Ihm mussten die Heilungssuchenden auch noch später ein Voropfer bringen.
  • Manes < Manen Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Bei den Römern die Seelen der Verstorbenen. An den "parentalia" (Allerseelen) stimmt man die Manen durch Totenopfer gnädig.
  • Mania Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Bei den Griechen Göttin des "Wahnsinns". Sie wurden in der Mehrzahl auf der Peloponnes verehrt. Orestes soll ihnen zum Opfer gefallen sein.  Bei den Römern gilt sie als Mutter der Laren. Beide zusammen ehrte man an den "compitalia"
  • Marica Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Wassernymphe, die von Faunus den Latinerkönig Latinus gebiert.
      Marpessa Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
      • Tochter des Flussgottes Euenos. Als Zeus ihr die Wahl zwischen ihren Freiern Apollon und Idas lässt, entscheidet sie sich gegen den Gott für Idas. Von ihm erwartete sie größere Treue im gemeinsamen Alter.
  • Mars < Ares Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche

    "Wusstet Ihr eigentlich schon?"

    Wusstet Ihr eigentlich schon, dass Mars nicht nur ein Schokoriegel und ein Planet ist? - Mars war der Kriegsgott der alten Römer (er hieß damals noch Mavors; im Griechischen: Ares). Als Vater von Romulus und Remus wurde er zum Vater des kriegerischen Römervolkes. Spechte und Wölfe waren ihm heilig. Damals war ihm der erste Monat der damaligen Zeitrechnung geweiht, der März.
    [D. Gaudron 5b, 20.02.99]
    GaudrMars990222.gif (18526 Byte)
    Das Heer sammelte sich an seinem Altar auf dem "campus Martius" (Marsfeld). Alle fünf Jahre ("lustrum") opferte man dort als Sühneopfer die "Suovetaurilia". Ein altes  Marsfest, die Equirrien ("Pferdeweihe"), feierte man in Rom am 27.2. und 14.3. mit Pferderennen auf dem Marsfeld. Andere alte Feste: 
    17.3.  Agonium Martiale 15.10. Equus October (Oktoberpferd)
    23.3. Tubilustrium (Hörnerweihe) 19.10. Armilustrium (Waffenweihe)
     
  • Marsyas Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Wird von den Bildhauern als Silen dargestellt. Er übte auf der Flöte, die Athena erfunden, dann aber weggeworfen hatte, so tüchtig, dass er sich zutraute, Apollon mit seiner Leier herauszufordern. Er unterlag natürlich und bekam zur Strafe bei lebendigem Leibe sein Fell abgezogen. Berühmt war die Athena - Marsyas - Gruppe des Myron, deren  Bronzeoriginal auf der Akropolis in Athen gestanden hatte (nach 450 v. Chr., Rom, Vatikan). Nach Apollod.1,4,2,1 ist er der Sohn eines Olympos.
  • Matuta (Mater Matuta) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Göttin des Frühlichts, das die Aurora (Eos) herbeibringt. ihr Fest wurde in Rom am 11. Juni gefeiert. Später mit Ino Leukothea gleichgesetzt.
  • Medeia (Medea, Μήδεια) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Zauberkräftige Tochter des Königs Aietes von Kolchis. Sie verliebte sich auf Heras und Aphrodites Betreiben in Iason und verhalf ihm zum Goldenen Vlies. Auf der Flucht zerstückelte sie, um ihren Vater Aietes von der Verfolgung abzulenken, ihren kleinen Bruder Apsyrtos. Die Verjüngungskur, die sie in Iolkos an dem greisen Pelias vornahm, ließ sie, nachdem seine Töchter ihn zerstückelt hatten, aus Rache bewusst scheitern. Nach ihrer anschließenden Flucht nach Korinth fand Iason aber Gefallen an der Königstochter Glauke (Kreusa) und ließ Medeia sitzen. Ihre Rache war fürchterlich: Sie schenkte Glauke ein Hochzeitsgewand, das sie und ihren Vater Kreon in Flammen aufgehen ließ. Dann brachte sie, um Iason zu treffen, ihre beiden eigenen Söhne (Mermeros und Pheres) um. In ihrem Drachenwagen fuhr sie davon. Zunächst hielt sie sich bei König Aigeus in Athen auf. Doch als ihr Anschlag gegen Theseus entdeckt wurde, der noch unerkannt zu seinem Vater Aigeus zurückkehrte und sein Erbe antreten wollte, verschwand sie endgültig mit ihrem Sohn Medos nach Kolchis.
  • Medos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn der Medeia mit Aigeus. Er wird später König in Kolchis und Begründer des Mederreiches.
  • Medusa Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Megaira Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Megapenthes Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Megareus < Menoikeus (2) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Meinalion (Μειλανίων) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Melanion (Μελανίων) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Milanion Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn des Amphidamas, Bruder der Antimache, der Gattin des Eurystheus, Schüler des Cheiron. Er besiegte Atalante im Wettlauf durch eine List und bekam sie so zur Frau. Von ihr hat er den Sohn Parthenopaios (Apollod.3,6,3; Apollod.3,9,2). Meinalion nimmt an der Kalydonischen Jagd teil.
      • Ein Gegner des Dionysos (Nonn.Dion.30,318ff.)
      • Sohn des Erylaos und der Kleite. Er wird von Antiphos, einem Gefährten des Odysseus verwundet (Quint.Smyrn.8,119ff.)
  • Melampus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Ein berühmter Seher und Arzt, der, seit ihm zwei Schlangen die Ohren geleckt hatten, die Laute der Tiere verstand. Damit sein Bruder Bias eine Tochter des Neleus, des Königs von Pylos, zur Frau bekommen konnte, stahl für ihn Melampus als Brautgeschenk an Neleus die Rinder des thessalischen Königs Phylakos.
      Als Apollonpriester sorgte er für die Ernüchterung der Anhänger(innen) des Dionysos, indem er ihnen Milch von Ziegen zu trinken gab, die Nieswurz (Helleborus cyclophyllus) gefressen hatten. Mit Nieswurz konnte man auch das Wasser ganzer Bäche vergiften. (Baumann, 104) 
      Gustav Schwab: Online-Dateien aus dem Gutenberg-Projekt: Melampus 
  • Melanippe (Μελανίππη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • "Schwarzstute". Von Poseidon hatte sie die beiden Söhne Aiolos und Boiotos. Melanippes Vater, der ebenfalls Aiolos hieß, blendete Melanippe und warf sie ins Gefängnis. Die Kinder setzte er aus. Sie wurden zuerst von einer Kuh gesäugt, dann von Hirten und schließlich der kinderlosen Königin Theano großgezogen. Obwohl Theano ihrem Mann, König Metapontos, noch zwei eigenen Kinder gebar, bevorzugte ihr Ehemann die fremdem Kinder. Deswegen stiftete Theano ihre eigenen Kinder zum Mord an den Rivalen an. Der Anschlag scheiterte. Theano verlor ihre beiden leiblichen Kinder und nahm sich selbst das Leben. Aiolos und Boiotos kehrten in ihre Heimat zurück, töteten ihren Großvater Aiolos und befreiten ihre Mutter, der Poseidon ihr Augenlicht zurückgab. Eine "Melanippe" des Euripides ist verloren.
  • Meleagros Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn des Königs Oineus von Kalydon und der Althaia. Als die Moiren (Parzen) ihrem Sohn Meleagros an seiner Wiege ein so langes Leben zugestanden, wie ein Holzscheit, das im Feuer lag, brennen würde, nahm Althaia das Scheit aus dem Feuer und bewahrte es auf. Meleagros nahm an der Argonautenfahrt teil. Danach rief er die Helden zur Jagd auf den Kalydonischen Eber auf. Weil er den tödlichen Wurf auf den Eber abgegeben hatte, gehörte ihm nach der getroffenen Vereinbarung das Fell des Ebers. Er trat es aber (aus Liebe) an Atalante ab, die das Tier zuerst verwundet hatte. Darüber kam es zum Streit mit den Brüdern der Althaia. Meleagros tötete sie im Streit. Im Zorn darüber legte Althaia das Holzscheit wieder ins Feuer und führte so den Tod ihres Sohnes herbei.
      Gustav Schwab: Online-Dateien aus dem Gutenberg-Projekt: Meleager und die Eberjagd
  • Meliai Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Nymphen der Eschen, aus den Blutstrophen des entmannten Uranos entstanden.
  • Melissa Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sie wurde von Demeter in die Mysterien eingeweiht. Aus ihrem Leichnam entstanden die Bienen.
  • Melisseus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Vater der kretischen Nymphen Adrasteia und Ida, denen Rhea den neugeborenen Zeus zum Aufziehen gab (Zenob.2,48).
  • Melite (Μελίτη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Melpomene (Μελπομένη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Unter den neun Musen die Vertreterin der Tragödie.
  • Memnon Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn der Eos und des Tithonos. König der Äthiopier. Er griff im zehnten Jahr auf Seiten der Trojaner in den Troianischen Krieg ein und tötete u.a. Antilochos, Nestors Sohn und Achilleus' Freund. Er wurde seinerseits von Achilleus getötet.
  • Menelaos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Menenius Agrippa Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Römischer Senator, der die auf den Heiligen Berg ausgewanderte Plebs (secessio plebis, 494 v. Chr) durch die "Fabel vom Magen und den Gliedern" zur Rückkehr nach Rom bewegen konnte (Liv. 2, 32).
  • Menestheus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Er herrschte in Athen für Theseus, als dieser im Hades festgehalten wurde. Aber auch nach dessen Befreiung durch Herakles räumte er den Thron nicht. Mit 50 Schiffen nahm er am Troianischen Krieg teil. Entweder ist er dort gefallen oder später von einem Sohn des Theseus gestürzt und ermordet worden.
  • Menoikeus (Μενοικεύς) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Menoikeus (1)
      • Er stammt aus dem Geschlecht der spartanischen "Spartoi" und ist Vater von Kreon, Perimede und von Iokaste.
    • Menoikeus (2)
      • Sohn des Kreon und der Eurydike und Enkel des vorher genannten Menoikeus. Er opfert sich während des Zuges der Sieben gegen Theben auf eine Weissagung des Teiresias hin und stürzt sich von der Stadtmauer, um den Zorn des Ares über die Drachentötung des Kadmos zu beruhigen (Nach Sophokles Megareus).
        Polydoros          
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        Labdakos     Menoikeus    
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        Laios verheiratet mit Iokaste   Kreon   Perimede
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        Oidipus Haimon Menoikeus Glauke Megara
                   
         
  • Menoitios Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Mens Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Personifikation des Verstandes. Man hatte ihr 215 v. Chr. (wegen der Niederlage am Trasimenischen See, 217 v. Chr.) auf dem Kapitol einen Tempel geweiht.
  • Menschenalter Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    Gustav Schwab: Online-Dateien aus dem Gutenberg-Projekt: Menschenalter 
     
  • Mentor Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Odysseus übertrug ihm bei seiner Abfahrt nach Troia die Aufsicht über sein Haus und die Erziehung seines Sohnes Telemachos.
  • Mephitis Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Die Göttin schädlicher Erddämpfe.
  • Mercurius < Hermes Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Mestra Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Tochter des Erysichthon. Als Geliebte des Poseidon erhielt sie die Fähigkeit sich immer wieder zu verwandeln und so zeitweise den Heißhunger ihres Vaters zu stillen.
  • Metaneira Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Methe (Μέθη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Personifikation der Trunkenheit. Pausanias 2,27,3 berichtet von einem Gemälde des Pausias in der Tholos von Epidauros, auf dem man das Gesicht der Methe durch die Glasflasche hindurch, aus sie trinkt, sehen kann.
  • Metion Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Metis Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Tochter des Okeanos und der Tethys. Zeus veranlasst sie dazu, Kronos den Trank zu reichen, der ihn seine verschlungenen Kinder wieder ausspeien lässt. Metis wird die erste Gattin des Zeus. Weil ein Orakel ankündigte, ein Sohn mit Metis werde den Vater stürzen, eine Tochter ihm gleichwertig sein, verschlang Zeus die schwangere Metis. Infolgedessen entsprang ihm seine Tochter Athena in voller Rüstung aus dem Kopf.
  • Mezentius Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Grausamer Etruskerkönig und "Verächter der Götter" aus der Stadt Agylla (Caere), der in Vergils Aeneis von seinen eigenen Bürgern vertrieben wird und mit seinem Sohn Lausus als Verbündeter des Rutulerfürsten Turnus gegen Aeneas kämpft und sein Leben verliert
  • Midas Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn des Gordios und der Kybele. Als König von Phrygien auch historisch fassbar: Sein Reich ging 696 v.Chr. im Kimmeriersturm zugrunde. Seine Sage bildet trotz ihrer beiden Phasen eine Einheit: Zunächst  Midas als Goldjunge ("Midas aureus"): Weil er den trunkenen Silenos gastfreundlich aufgenommen hatte. gab ihm Dionysos einen Wunsch frei. Midas wünschte, alles was er berühre, solle sich in Gold wandeln. Bald erkannte er die Torheit seines Wunsches: Er hätte verhungern müssen, wenn Dionysos kein Erbarmen gehabt hätte. Ein Bad im Paktolos befreite ihn von der Last des Reichtums und ließ den Paktolos zum Gold führenden Fluss werden. Dann als "Midas auritus" (der mit den Eselsohren): Als er in einem musischen Wettstreit zwischen Apollon und Pan gegen Apollon entschied, ließ dieser ihm Eselsohren wachsen. Midas konnte sie geschickt unter seiner phrygischen Mütze verbergen. Seinem Haarschneider aber verbot er unter schwerer Strafandrohung, sein Geheimnis auszuplaudern. Dieser war trotz eines Erdlochzaubers der großen Anforderung des Stillschweigens nicht gewachsen. Er  hatte ein Erdloch ausgehoben und "König Midas hat Eselsohren" hineingeflüstert; dann die Grube zugeschüttet. Wenn aber der Wind durch das Schilf strich, das aus dieser Grube wuchs, so hörte man immer wieder aus dem Schilf den Satz "König Midas hat Eselsohren".  (Ov.met.11,85-193). Was beide Züge der Midasgestalt verbindet, ist die paradigmatische Torheit des Narrenkönigs, die ihn selbst verschuldet an der  Möglichkeit menschlichen Glücks scheitern lässt.
      Gustav Schwab: Online-Dateien aus dem Gutenberg-Projekt: Midas 
  • Milon Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Ein berühmter Athlet aus Kroton aus dem 6. Jh., sechsfacher Olympiasieger. - Doch die Kunst ernährt, verzehrt aber auch ihre Kinder: Einmal soll er einen vierjährigen Stier durch das Stadion getragen und an einem Tag aufgegessen haben. Als er aber ein anderes Mal einen Baumstamm mit bloßen Händen aufreißen wollte, klemmte er sich seine Finger ein und wurde in seiner Hilflosigkeit das Opfer wilder Tiere. (Lukian.Char.8; Ath.10,2; Cic.sen.27; Cic.sen.33). Für seinen Ruhm spricht, dass man selbst am Hof des Perserkönigs Dareios in Susa über ihn sprach. Seine Tochter war mit dem Arzt Demokedes verheiratet (Herod.3,137).
  • Mimas Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Minerva < Athena Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
Minos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche , Minotaurus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche , Androgeos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche , Aigeus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche , Theseus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche , Ariadne Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
MinotaurusBildquelle: Adolf Oberländer, aus: G.J.Wolf: Oberländer, München (Delphin-Verlag) o.J. S. 18.

König Minos herrschte auf der Insel Kreta. Dort erbaute ihm der hochberühmte Dädalus ein Labyrinth, in dem der grässliche Minotaurus lebte, der zur Hälfte Mensch, zur Hälfte Stier war.
Der Sohn des Minos, er hieß Androgeos, war im attischen Gebiet mit Hinterlist getötet worden. Minos rüstete sich mit seinen Männern zum Krieg gegen die Athener. Der König Aigeus, der Athen regierte, wollte keinen Krieg und schloss mit Minos einen Kompromiss: Alle neun Jahre kamen drei Abgeordnete von Kreta und holten sich sieben Jünglinge und sieben Jungfrauen, die sie ins Labyrinth schickten, damit der Minotaurus sie fraß. Als die Abgeordneten nun zum dritten Mal kamen, fingen die Bürger an zu murren.
Theseus, den Sohn des Königs Aigeus, schmerzten die Klagen der Bürger. Er entschloss sich mit nach Kreta zu fahren und den Minotaurus zu bezwingen. Theseus opferte dem Gott Apollon und bestieg mit den ausgewählten Jünglingen und Jungfrauen das Trauerschiff. Dem Steuermann befahl Aigeus, bei der Heimat weiße Segel aufzuspannen, wenn Theseus Erfolg gehabt hätte, schwarze aber, wenn Misserfolg.
Das Orakel zu Delphi hatte Theseus geraten, sich die Göttin der Liebe als Führerin zu wählen. Theseus verstand den Spruch nicht, brachte aber Aphrodite dennoch ein Opfer dar. Der Erfolg gab der Weissagung aber ihren guten Sinn. Denn als Theseus vor Minos stand, zog er die Augen der schönen Ariadne, der Tochter des Minos, auf sich. Sie gestand ihm ihre Zuneigung und gab ihm einen Knäuel Faden, dessen Ende er am Eingang des Labyrinths befestigen sollte, damit er den Weg nach draußen wieder finde. Als Theseus mit den Mädchen und Knaben dann ins Labyrinth ging, befestigte er den Faden am Eingang und rollte ihn beim Laufen aus. Als er dann den Minotaurus fand, tötete er ihn mit einem Schwert, das ihm Ariadne gegeben hatte. Mit Hilfe des Fadens entkam Theseus aus dem Labyrinth und entfloh mit Ariadne von Kreta.
Unterwegs kehrte Theseus mit Ariadne auf der Insel Naxos ein. Auf Geheiß des Gottes Dionysos (Bacchus), der Ariadne als seine Braut beanspruchte, musste er sie dort (auf Naxos) zurücklassen. Voll Trauer segelte er mit den schwarzen Segeln in Richtung Athen.
Aigeus sah von der Küste aus das Schiff mit den schwarzen Segeln. Er dachte, sein Sohn sei umgekommen und stürzte sich vom Felsen der Akropolis hinab. Zum Andenken an ihn nannte man das Meer das Ägäische Meer. Theseus wurde sein Nachfolger als König von Athen. (M. Hellé, Kl. 6a)
Minos wurde im Jenseits Totenrichter. Lukian lässt ihn (im 30. Totengespräch) folgendermaßen Urteile sprechen: 
"Der Straßenräuber Sostratos hier soll in den Feuerstrom geworfen werden! Jenen Tempelschänder soll die Chimära zerreißen! Diesen Tyrannen, Merkur, streckt neben den Tityos aufs Rad, und die Geier sollen auch ihm die Leber abfressen! Ihr Guten aber eilt dem Elysischen Gefilde zu und bewohnet die Insel der Seligen zur Belohnung der Rechtschaffenheit, die ihr in euerm Leben bewiesen habt!"
  • Minyas Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Der reiche Gründer und König von Orchomenos hatte drei Töchter (Alkithoe, Leukippe, Arsippe), die sich weigerten, an der kultischen Verehrung des Dionysos teilzunehmen. Als sie sich am Webstuhl die Zeit mit Geschichten vertrieben, verwandelte der Gott zur Strafe die Webstöcke zu Weinstöcken und sie selbst entweder zu Fledermäusen oder zu Mänaden, die sich nun zwangsweise in rasender Leidenschaft an den Orgien beteiligten. Ov.met.3,732-4,415.
  • Misenos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Trompeter des Aeneas, der an dem nach ihm benannten Kap Misenum (Golf von Puteoli) in das Meer gezogen wurde und ertrank. Er hatte mit seinem Spiel die Missgunst des Meergottes Triton heraufbeschworen. Aeneas begrub ihn an Ort und Stelle.
  • Mithras Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Altpersicher Gott des Vertrages und des Lichtes, der besonders über die römischen Soldaten Zugang nach dem Westen fand. Das Kultbild zeigt den Gott mit wehend gebauschtem Mantel bei der Tötung des Stieres (Tauroktonie). Dem Blut, das aus dem Nacken strömt, streben Hund und Schlange zu. Ein Skorpion nähert sich den Hoden des Stieres. Aus dem Schwanz des Stieres wächst eine Ähre. Die Szene ist von mindestens einer Person auf jeder Seite gerahmt. Zur Seite sitzt ein Rabe. Die Deutung ist wahrscheinlich, dass der Rabe  den Auftrag der Sonne an Mithras übermittelt, die Welt durch das Stieropfer neu zu erschaffen. Der gebauschte Mantel stellt den Himmel, der Stier den Mond, Mithras die Sonne und die Schlange die Erde dar. Der tiefste Gedanke: Der Tod ist das Leben, Leben ist Tod.
  • Mnemosyne (Μνημοσύνη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sie ist Tochter des Uranos und der Gaia. Von Zeus wird sie Mutter der Musen (Hes.theog.53ff.)
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      [Hes.theog.53 ff.: τὰς ἐν Πιερίῃ Κρονίδῃ τέκε πατρὶ μιγεῖσα
      Μνημοσύνη, γουνοῖσιν Ἐλευθῆρος μεδέουσα,
      λησμοσύνην τε κακῶν ἄμπαυμά τε μερμηράων.
      ἐννέα γάρ οἱ νυκτὸς ἐμίσγετο μητίετα Ζεὺς
      νόσφιν ἀπ' ἀθανάτων ἱερὸν λέχος εἰσαναβαίνων·
      ἀλλ' ὅτε δή ῥ' ἐνιαυτὸς ἔην, περὶ δ' ἔτραπον ὧραι
      μηνῶν φθινόντων, περὶ δ' ἤματα πόλλ' ἐτελέσθη,
      ἣ δ' ἔτεκ' ἐννέα κούρας ὁμόφρονας, ᾗσιν ἀοιδὴ
      μέμβλεται ἐν στήθεσσιν, ἀκηδέα θυμὸν ἐχούσαις,
      τυτθὸν ἀπ' ἀκροτάτης κορυφῆς νιφόεντος Ὀλύμπου..
  • Moirai (Moiren) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Die drei Schicksalsgöttinnen, Töchter der Nyx, bzw. des Zeus und der Themis. Sie heißen Klotho (sie spinnt den Lebensfaden), Lachesis (sie misst ihn zu) und Atropos (sie schneidet ihn ab). Selbst die Götter können ihr Wirken nicht vereiteln. Apollon kann Kroisos' Scheitern nur verzögern, Zeus kann den Tod seines Sohnes Sarpedon nicht verhindern. Durch das Hochhalten der "Schicksalswaage" erkundet Zeus ihren Willen und gibt ihm freien Lauf.
  • Momos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Notorischer Nörgler, der sich sogar gegenüber Zeus nicht mit Tadel zurückhielt. Er galt als Sohn der Nyx.
  • Mopsos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Mopsus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn des Ampykos (Ampyx), Lapithe. Berühmter thessalischer Seher, der an der Kentauromachie, der Kalydonischen Jagd und der Argonautenfahrt teilnahm (Pind.Pyth.4,189ff.; Apoll.Rhod.1,65. u.ö.). Er starb in Libyen an dem Biss einer Schlange (Apoll.Rhod.4,1500ff.)
      • Sohn der Manto und des Kreters Rhakios, Enkel des Teiresias, Seher des Apollon von Klaros. Er besiegt Klachas im Seherwettkampf, der nach Euphorion bei Gryneion stattgefunden haben soll. Zusammen mit Amphilochos gründet er Mallos. In einem Zweikampf finden beide den Tod.
      • Mopsus ist ein sangeskundiger Hirte, der in Verg.ecl.5 im Wechsel mit Menalcas den Tod des Daphnis besingt. In Verg.ecl.8 führt er die von Damon vergeblich geliebte Nysa heim.
  • Mormo Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche , Mormolyke Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Ein Kinderschreck ähnlich der Lamia
  • Moros Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Personifiziertes Schicksal (ὁ μόρος). Nach Hesiod ein Sohn der Nacht (wie Thanatos und Hypnos) Bruder der Ker.
  • Morpheus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn des Schlafes (Hypnos). Er lässt den Menschen im Traum "Gestalten" (μορφαί) erscheinen.
  • Morta Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Mucius Scaevola Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • "Linkshand". Römischer Held, der sich anbietet, den etruskischen König Porsenna als Feind verkleidet in seinem Zelt zu töten. Als er den König verwechselt und ertappt wird, zeigt er seine Furchtlosigkeit dadurch, dass er seine rechte Hand in das Feuer hält.
  • Musai (Musen) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Töchter (ursprünglich des Uranos und der Gaia) des Zeus und der Mnemosyne. Geboren sind sie auf dem Olymp.
    Paus.9.29,4: Μίμνερμος δέ, ἐλεγεῖα ἐς τὴν μάχην ποιήσας τὴν Σμυρναίων πρὸς Γύγην τε καὶ Λυδούς, φησὶν ἐν τῷ προοιμίῳ θυγατέρας Οὐρανοῦ τὰς ἀρχαιοτέρας Μούσας, τούτων δὲ ἄλλας νεωτέρας εἶναι Διὸς παῖδας. Mimnermos aber, der Elegien auf den Kampf der Smyrnaier gegen Gyges und die Lyder dichtete, behauptet in seinem Prooimion, die älteren Musen seien die Töchter des Uranos, die von diesen verschiedenen jungeren aber seien Töchter des Zeus (Übersetzung: E.G.)
  • Geboren sind sie auf dem Olymp, so dass sie "olympisch" gennannt werden; aber der eigentliche Musenberg ist der Helikon in Boiotien.
    Hes.theog.1

    Hesiod beginnt in seiner Theogonie seinen Hymnos auf die Musen folgendermaßen:
    Μουσάων Ἑλικωνιάδων ἀρχώμεθ' ἀείδειν,
    αἵ θ' Ἑλικῶνος ἔχουσιν ὄρος μέγα τε ζάθεόν τε

    Sapph.128LP / 90D

    Anruf
    δεῦτέ νυν ἄβραι Χάριτες καλλίκομοί τε Μοῖσαι 
    Kommt nun, ihr zarten Chariten, mit schönen Haaren ihr Musen!
    [Übersetzung E.Gottwein]

    F.v.Schiller: (Über das Pathetische)

    An die Muse
    Was ich ohne Dich wäre, ich weiß es nicht - aber mir grauet,
         Seh' ich, was ohne Dich Hundert' und Tausende sind.

    • Ursprünglich unterscheidet man nur die drei Musen: Melete, Mneme und Aoide. Später ist die Neunzahl üblich:
      75
      76
      77
      78
      79
      [Hes.theog.75-79: ...] Μοῦσαι [...], Ὀλύμπια δώματ' ἔχουσαι,
      ἐννέα θυγατέρες μεγάλου Διὸς ἐκγεγαυῖαι,
      Κλειώ τ' Εὐτέρπη τε Θάλειά τε Μελπομένη τε
      Τερψιχόρη τ' Ἐρατώ τε Πολύμνιά τ' Οὐρανίη τε
      Καλλιόπη θ'· ἣ δὲ προφερεστάτη ἐστὶν ἁπασέων.
      Kleio
      Euterpe
      Thaleia
      Geschichte
      Lyrik
      Komödie
      Melpomene
      Terpsichore
      Erato
      Tragödie
      Tanz
      Liebeslyrik
      Polyhymnia
      Urania
      Kalliope
      Gesang
      Sternkunde 
      Epik
      Apollod.1,3,1: Ζεὺς [...] ἐκ δὲ Μνημοσύνης (γεννᾷ) Μούσας, πρώτην μὲν Καλλιόπην, εἶτα Κλειὼ Μελπομένην Εὐτέρπην Ἐρατὼ Τερψιχόρην Οὐρανίαν Θάλειαν Πολυμνίαν.
      • Merkworte:
        • TUM PECCET (Terpsichore; Urania, Melpomene, Erato, Calliope, Clio,  Euterpe, Thaleia 
        • Kleiometerthal, Euer Urpokal 
  • Myrmidon (Μυρμιδών) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Myrmidones Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Thessalischer Volksstamm aus der Landschaft Phthia. Sie leiten ihren Namen von "μύρμηκες - Ameisen" her, weil Zeus nach einer Pest auf die Bitte des Aiakos hin Ameisen zu Menschen gemacht haben soll.
  • Myrrha (Smyrna) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Ihr Vater ist Kinyras. Sie verführte ihn und verwandelte sich, als er dahinter kam in einen Myrtenstrauch.
      Die Myrte  ist der Aphrodite heilig, spielt aber auch im Kult der Demeter und Persephone (Eleusis) eine wichtige Rolle. Nach sumerisch-akkadischen Mythen stammt sie aus dem Orient: Sie gehört der Ischtar, der großen Fruchtbarkeitsgöttin und Himmelsherrin. Diese steigt in die Unterwelt, um auch dort die Herrschaft zu übernehmen. Sie wird aber dort von ihr Schwester Ereschkigal, der Herrin über die Unterwelt, gefangen genommen. Als daraufhin die Erde oben verödet, holen sie die Götter dorthin zurück (Giebel 36). 
  • Myrtilos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Wagenlenker des Oinomaos. Er wird von Pelops bestochen und verhilft ihm durch einen Anschlag auf Oinomaos zum Sieg. Pelops beseitigt den unliebsamen Zeugen.
  • Mysterien (τὰ μυστήρια) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Geheimriten mit Erlösungscharakter, an denen nur Eingeweihte (ὁ μύστης, οἱ μῦσται) teilnehmen durften. Über die Riten (τὰ δρώμενα) war ihnen unter Androhung der Todesstrafe Stillschweigen auferlegt.  Die bekanntesten Mysterien waren die der Demeter in Eleusis und ortsungebunden die Orphik.
 
- Letzte Aktualisierung: 14.03.2016 - 10:33