v.Chr. |
|
Kultur |
|
|
|
|
|
|
|
- Konsulat des
- Quintus Fabius Maximus Aemilianus
- Lucius Hostilius Mancinus
|
- Verlegung der Comitien auf das Forum
|
|
|
|
|
| |
- 144-140: Bau der Aqua Marcia, der größten
römischen Wasserleitung (90 km) durch den Praetor
Quintus Marcius Rex
|
|
|
|
|
| |
- Numantinischer Krieg (143-133) (App.Hisp.76-97;
Liv.54-59; Flor.2,18; Vell.2,1; Oros.5,4,5; Diod.33
(p.596)
- Viriatus brachte die Keltiberer dazu,
mit ihm ein Bündnis einzugehen.
- Der Konsul Quintus
Caecilius Metellus Macedonicus unterwarf
wieder die Keltiberer (Arevaker) außer
der Stadt Numantia, die den Krieg allein
weiterführte..
|
|
- Der Konsul Appius Claudius Pulcher wird in den Westalpen
von den Salassern zunächst besiegt, kann sie
dann aber besiegen. Sein eigenmächtiger Triumph
bleibt wegen einer Tochter, die Vestalin
ist, ohne Strafe.
|
- Ein letzter makedonischer Thronprätendent namens
Philipp wird wird mit seinem Sklavenheer vom römischen
Quaestor Lucius Tremellius geschlagen (Liv.53; Eutr.4,15;
Varro rust.2,4,1.
|
|
|
|
|
| |
- Der Konsul Quintus Fabius Maximus Servilianus wird
von Viriatus eingeschlossen und so zum Friedenschluss
genötigt (Liv.54; App.Hisp.69; Diod.33,1,4).
|
|
|
|
|
| |
- Niederlage auf einem Feldzug gegen die Scordisci,
einen keltischen Stamm in Moesia, den die Römer
seit 179 bekriegen (Liv.40,57,7).
|
|
|
|
|
| |
- 140/139: Der Konsul Quintus Servilius Caepio setzt
sich über den Friedensschluss seines Bruders
von 142 einfach hinweg. Mit seinem Wissen oder eher
sogar auf sein Betreiben wird Viriatus durch den Verrat
seiner Gesandten ermordet. Seine Ermordung beendet
den Viriatischen Krieg (
148-140).
(App.Hisp.67-75; Liv.54; Flor.1,33,17; Vell.2,1,3;
Val.Max.9,6,4). Viriats Nachfolger Tantalus hat den
Römern nichts entgegenzusetzen.
|
- Der Konsul Gaius Laelius beantragt, den Bürgern
Ackerland zuzuweisen. Er spricht sich in einer Rede
dagegen aus, die Priesterstellen durch Wahl in den
Comitien zu besetzen.
- Publius Cornelius Scipio Aemilianus unternimmt mit
Spurius Mummius und Lucius
Caecilius Metellus eine Gesandtschaft in den Osten.
Mit dabei ist der Stoiker Panaitios.
|
|
- Die Statue des Aules Metilius ist die älteste
erhaltene Porträtstatue (Arringatore,
Florenz)
|
- 140-91 Redner Lucius Licinius Crassus
|
|
|
|
- Konsulat des
- Gnaeus Calpurnius Piso
- Marcus Popillius Laenas
|
- LEX GABINIA TABELLARIA de magistratibus mandandis:
Plebiszit des Tribunen Aulus
Gabinius, das die geheime Abstimmung bei der Wahl
in den Comitien einführte.
|
Cic.leg.3,35-36:
Sunt enim quattuor leges tabellariae, quarum
prima de magistratibus mandandis: ea est Gabinia,
lata ab homine ignoto et sordido. Secuta biennio
post Cassia est de populi iudiciis, a nobili
homine lata L. Cassio, sed, pace familiae
dixerim, dissidente a bonis atque omnis rumusculos
populari ratione aucupante. Carbonis est tertia
de iubendis legibus ac vetandis, seditiosi
atque inprobi civis, cui ne reditus quidem
ad bonos salutem a bonis potuit adferre. (3,36)
Uno in genere relinqui videbatur vocis suffragium,
quod ipse Cassius exceperat, perduellionis.
Dedit huic quoque iudicio C. Coelius tabellam,
doluitque, quoad vixit, se, ut opprimeret
C. Popillium, nocuisse rei publicae.
|
(35)
Es gibt nämlich vier Stimmtafelgesetze,
von denen sich das erste auf die Übertragung
öffentlicher Ämter bezieht: Es handelt
sich um die Lex Gabinia, die von einem unbekannten
und gemeinen Menschen beantragt worden war.
Darauf folgte zwei Jahre später die Lex
Cassia über die Urteile des Volkes, die
von Lucius Cassius, einem Mann aus dem Adel,
beantragt worden war, der sich allerdings - seine
Familie möge meine Worte verzeihen -
von den Optimaten lossagte und jedes Gerede
und Geschwätz aufgriff, wenn es den Interessen
des Volkes diente. Das dritte Gesetz ist die
Lex Papiria des Gaius Papirius Carbo über
die Einführung und die Ablehnung von Gesetzen,
eines aufrührerischen und unredlichen Mitbürgers,
dem nicht einmal die Rückkehr zu den Optimaten
die Rettung durch die Optimaten verschaffen
konnte. (36) In einem einzigen Punkt, den Cassius
selbst als Ausnahme zugelassen hatte, blieb
die mündliche Abstimmung offensichtlich
erhalten: bei Hochverrat. Aber Gaius Coelius
führte auch bei diesem Urteil das Stimmtäfelchen
ein und er bedauerte, solange er lebte, dass
er dem Staat Schaden zugefügt hatte, um
Gaius Popillius in die Knie zu zwingen. (Üb.
R.Nickel) |
|
- Quintus Pompeius wird zum Frieden mit Numantia gezwungen,
der jedoch nicht gehalten wird (App.Hisp.76-79).
|
|
- Lucius Accius, wie Pacuvius Tragödiendichter
nach griechischem Vorbild, (aber auch fabulae praetextae)
|
|
|
|
| |
- Der Konsul Decimus Iunius Brutus beendet in
in diesem und im nächsten Jahr den Aufstand der
Lusitanier. Er kann fast ungehindert Spanien
durchziehen und gelangt bis zum Ozean.
Er befestigt Olysipo (Lissabon) und legt die Colonie
Valentia an. Nur die Städte Termantia und Numantia
behaupten sich.
|
|
|
|
|
| |
- LEX CASSIA TABELLARIA de populi iudiciis: Plebiszit
des Tribunen Lucius Cassius Longinus Ravilla: Regelt
die geheime Abstimmung In Prozessen vor der Volksversammlung
(Cic.Brut.97; Cic.Brut.106; Cic.Sext.103)
|
- Der Konsul Marcus Aemilius Lepidus Porcina agiert
in Spanien
eigenmächtig und eigennützig.
|
|
|
|
|
| |
- Gaius
Hostilius Mancinus wird von den Numantinern eingeschlossen
und kapituliert gedemütigt. Notgedrungen wird
Frieden geschlossen, den Tiberius
Sempronius Gracchus vermittelt. (App.Hisp.79-83;
Plut.Tib.Gracch.5-7; Flor.1,34,6; Cic.off.3,109; Val.Max.1,6,7).
Der Vertrag galt als Schandvertrag ("foedus turpissimum",
Oros.5,4,20). Die ihnen angebotene Auslieferung des
Gaius
Hostilius Mancinus lehnten die Numantiner ab.
|
|
|
|
|
| |
- Der
1. Sklavenkrieg in Sizilien (135-132): Bildung
eines regelrechten Sklavenstaates in Henna,
wo der Sklave Eunus unter dem Namen Antiochos als
König ca. 70 Tausend Mitsklaven um sich schart
und als Syrer bezeichnet. (Diod.Exc.34; Liv.59;
Oros.5,5; Oros.5,9; Val.Max.2,7,9; Val.Max.9,12,1;
Flor.2,7,7).
- Der Krieg wurde zunächst von Praetoren,
dann von Konsuln geführt.
- 132: Der Konsul Publius Rupilius erobert
Henna
und Tauromenium und bringt den Krieg zum
Abschluss.
- Der Sklavenkrieg in Sizilien
hatte Auswirkungen auch in Italien
(Rom, Sinuessa, Minturnae) und in Athen
und auf Delos.
- Die späteren großen Sklavenkriege:
- 104-101: 2. Sklavenkrieg in Sizilien
- 73-71: Der große italische Sklavenaufstand
des Spartacus
|
|
- Weitere Niederlage in Spanien,
als der Prokonsul Marcus Aemilius Lepidus Porcina
bei der Belagerung von Palantia scheitert.
|
|
|
|
|
| |
- Publius Cornelius Scipio [17]
ist der neue Hoffnungsträger. Er belagert 15
Monate Numantia mit einem Heer von 80000 Mann, in
dem neben vielen Freiwilligen (cohors amicorum) auch
Numider unter Iugurtha mitkämpften. Scipios erste
Aufgabe war es, die verfallene Disziplin im Heer wieder
herzustellen und Numantia fachgerecht einzuschließen
(App.Hisp.84-97; Liv.57-59; Eutr.4,17,3).
Die Not im eingeschlossenen Numantia ließ selbst
vor Kannibalismus nicht zurückschrecken. Im Sommer
schließlich kapitulierte Numantia bedingungslos.
Die Stadt wurde völlig zerstört, die Einwohner
gingen in die Sklaverei (App.Hisp.96ff.).
|
|
|
|
|
- Konsulat des
- Publius Mucius Scaevola
- Lucius Calpurnius Piso Frugi
|
- Einnahme und Zerstörung von Numantia durch
Publius Cornelius Scipio [17].
Vell.2,4,2:
Et P. Scipio Africanus Aemilianus, qui Carthaginem
deleverat, post tot acceptas circa Numantiam
clades creatus iterum consul missusque in Hispaniam,
fortunae virtutique expertae in Africa respondit
in Hispania, et intra annum ac tres menses,
quam eo venerat, circumdatam operibus Numantiam
excisamque aequavit solo. (Fortsetzung)
|
Publius
Scipio Africanus Aemilianus, der Carthago zerstört
hatte, wurde, nachdem man so viele Niederlagen
um Numantia erlitten hatte, zum zweiten Mal
zum Konsul gewählt und nach Spanien
geschickt. Er wurde seinem in Afrika
erprobten Glück und Können auch in
Spanien
gerecht: Ein Jahr und drei Monate, nachdem er
dorthin gekommen war, hatte er Numantia mit
Verschanzungen eingeschlossen, erobert und dem
Erdboden gleich gemacht. (Üb. E.Gottwein) |
|
- LEX SEMPRONIA AGRARIA

|
- Attalos III. von Pergamon
- 132-129: Der Aufstand des Aristonicus
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|