| v.Chr. |
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Kultur |
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Iovianus
(363-364) mit Diadem, Bronze aus Sirmium. Aufschrift: Dominus
Noster IOVIANVS Pius Felix
AVGustus |
Bronzene
Kolossalstatue (Barletta, Apulien) |
Gold (Brüssel) |
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- Konsulat des
- Flavius Felicianus
- Fabius Titianus
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- Konstantin d.Gr. stirbt am 22. Mai 337 auf seinem Zuge
gegen die Perser in Nikomedeia. Angesichts seines Todes
ließ er sich angeblich von Eusebius, dem Bischof von
Nikomedeia, taufen. (Euseb.Vit.Const.4,61-70; Eutr.10,8;
Aur.Vict.Caes.41,15)
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- Seine drei Söhne Constantinus,
Constantius und Constans
teilen das Reich unter sich auf. Ihre konkurrierenden Vetter
bringen sie bis auf die Halbbrüder Gallus und Iulianus
um. Constantinus,
der zuerst nach Konstantinopel eilte, wurde offenbar von
seinen Soldaten zum Verwandtenmord gezwungen (Zosim.2,40)
- Am 9. Aug. 337 wird Constantius
II. zum Augustus für den Osten (Illyricum,
Thracien, Macedonien, Italien
und Africa) erhoben.
- Iulianus
und Gallus werden verwiesen. Iulianus
hält sich zunächst zwei Jahre (337-338) in Nikomedeia
(bei Bischof Eusebios) auf.
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- Konsulat des
- Flavius Ursus
- Flavius Polemius
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- Weil Schapur II. in Mesopatamien eingefallen war, und
in Armenien eine perserfreundliche Partei den König
Chosroes (Arsakes) vertrieben hatte, beginnt Constantius
II. in der zweiten Jahreshälfte 338 seinen Krieg
gegen die Perser, der sich fast ohne Unterbrechung meist
mit Misserfolgen bis 363 hinzieht.
- zunächst erfolglos. 339
Stiftung der ludi Persici. 343
und 348 Schlachten bei Singara.
348 Beginn größerer
Kämpfe. Nach der Ermordung seines Bruders
Constans
durch Magnentius
(350) sichert Constantius den
Osten und wendet sich gegen den Usurpator.
- Am 23. Febr. 358 hält sich eine persische
Gesandtschaft in Constantinopel auf.
- Am 24. Aug. 358 fallen Nikomedeia und andere
Städte einem Erdbeben zum Opfer
- 359 greift Schapur erneut
an.
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- 338 Siege des Constans
im Donaugebiet (Sarmatenfeldzug)
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- 339 Stiftung der ludi Persici.
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- Konsulat des
- Septimius Acyndinus
- Lucius Aradius Valerius Proculus
(Populonius)
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- Kirchensynode in Antiocheia 340
und 341
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- Konsulat des
- Antonius Marcellinus
- Petronius Probinus
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- 341-342 Constans
führt Kämpfe gegen die Franken und besiegt sie
im Frühjahr 342.
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- Konsulat des
- Marcus Maecius Memmius Furius
Baburius Caecilianus Placidus
- Flavius Pisidius Romulus
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- 343 Erste Schlacht gegen die Perser bei Singara.
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- Konsulat des
- Flavius Domitius Leontius
- Flavius Sallustius Bonosus
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- Kirchensynode in Serdica 344
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- Konsulat des
- Flavius Amantius
- Flavius Rufius Albinus
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- Der verwiesene Iulianus
hält sich 345 in Macellum in Kappadokien
auf, wo er sich der rhetorischen und philosophischen Ausbildung
widmet.
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- Konsulat des
- Volcacius Rufinus
- Flavius Eusebius
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- Konsulat des
- Flavius Philippus
- Flavius Sallia
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- 348 Zweite Schlacht gegen die Perser bei Singara.
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- Konsulat des
- Ulpius Limenius
- Fabius Aco Catullinus Philomathius
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- Konsulat des
- Flavius Anicius Sergius
- Flavius Nigrinianus
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- Am 18. Jan. 350 Erhebung des Magnentius
zum Augustus in Augustodunum und Anerkennung im Westen.
350-353 römischer Kaiser
- Vetranio wird am 1. März 350 von den Donaulegionen
in Sirmium zum Augustus erhoben und unterstützt Magnentius,
ergibt sich am 25. Dez. 350.
- Constans
wird im Krieg gegen den Gegenkaiser Magnentius
ca. 19. Jan. 350 wird Constans
durch Gaiso auf der Flucht vor dem Gegenkaiser Magnentius
bei Castell Helena (am Fuß der Pyrenäen) ermordet.ermordet
(Zosim.2,42; Eutr.10,9;
Aur.Vict.Caes.41,23).
- Nach der Ermordung seines Bruders Constans
durch Magnentius
bricht Constantius
II. seinen Perserfeldzug ab. Er sichert den Osten und
wendet sich gegen den Usurpator.
- Vetranio ergibt sich am 25. Dez. 350 und dankt ab.
- Um den Jahreswechsel 350/351 heiratet Magnentius
seine Frau Iustina
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- 351 kehrt der verwiesene Iulianus
nach Nikomedeia zurück. Dort machte er Bekanntschaft
mit dem Neuplatonismus, was ihn trotz seiner christlicher
Erziehung heimlich zum Heidenum zurückkehren lässt.
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- Konsulat im Osten:
- im Osten:
- Flavius Magnus Decentius Nobilissimus
Caesar (I)
- Paulus
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- Konsulat im Osten:
- im Westen:
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- Constantius
II. verbietet am 23. Nov. 353 nächtliche Opfer.
- Kirchensynode in Arelate 353
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- Constantius lässt Gallus, den Halbbruder des Iulianus,
den er 351 zum Caesar im Osten gemacht
hatte, abberufen und töten (Amm.Marc.14,11).
- Iulianus
wird sieben Monate in Haft gehalten und vom Kaiser verhört.
Auf Fürsprache der Kaiserin Eusebia wird ihm eine Bildungsreise
nach Griechenland
gestattet, die ihn Gregor von Nazianz und Basileios begegnen
lässt.
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- Seit 354 Kämpfe gegen die Alamannen.
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- Am 1. Dez. 354 erfolgt die Schließung
aller heidnischer Tempel
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- Konsulat des
- Flavius Arbitio
- Quintus Flavius Maesius Egnatius
Lollianus (Mavortius)
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- Constantius beruft auf Eusebias Rat Iulianus
zurück und ernennt ihn am 6. Nov. 355 zum Caesar.
- Constantius verheiratet Iulianus
mit seiner Schwester Helena und entsendet ihn nach Gallien,
das schwer unter den Franken und Alamannen leidet (Amm.Marc.16,1-18,2;
Iul.ad Ath.p.499-502).
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- 355 siegt Constantius
II. am Bodensee gegen die Alamannen.
- 355 erhebt sich in Köln der Franke und magister peditum
Silvanus zum Gegenkaiser, kann sich aber nicht behaupten.
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- Kirchensynode in Mailand 355
- Absetzung des Athanasios und seines
Freundes Liberius, des Bischofs von Rom.
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- Constantius
II. verbietet am 19. Febr 356 gänzlich den heidnischen
Kult. Da sich die Heiden jetzt gewöhnlich auf dem Land
verbergen, werden sie "pagani" genannt.
- Am 1. Juni 356 werden die Reliquien
des Hl. Timotheus und am 3. März 357
die der Apostel Andreas und Lukas nach Constantinopel gebracht
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- 356-359 Krieg gegen Franken und Alamannen:
- Iulianus
schafft in Gallien
nach und nach Ordnung
- Er erringt 357
einen bedeutenden Sieg bei Argentorate (Straßburg)
und nimmt den Alamannenkönig Chnodomar gefangen.
- Auch in den beiden Folgejahren erringt er Siege
gegen Franken (358)
und Alamannen (359)
und betreibt die Reorganisation Galliens.
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- Die Alamannen erleiden durch Iulianus
bei Argentoratum (Straßburg) eine Niederlage. Der
Alamannenkönig Chnodomar wird gefangen genommen (Amm.Marc.16,12).
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- Konsulat des
- Datianus
- Naeratius Cerealis
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- Am 23. Febr. 358 hält sich eine persische Gesandtschaft
in Constantinopel auf.
- Am 24. Aug. 358 fallen Nikomedeia und andere Städte
einem Erdbeben zum Opfer
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- Konsulat des
- Flavius Eusebius
- Flavius Hypatius
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- Der spätere Kaiser Gratianus
(367-383) wird am 18. April 359 in Sirmium, als ältester
Sohn des Kaisers Valentinianus
I. geboren.
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- Iulianus
erringt einen Sieg über die Alamannen
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- 359 greift Schapur erneut an.
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- 359 Kirchensynoden in Ariminum und
Seleukeia (Isaur.)
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- Die Truppen in Gallien
rufen, weil sie nicht mit Constantius gegen Schapur II.
in den Osten ziehen wollen, im Frühjahr 360 Iulianus
zum Augustus aus und nötigen ihn so zur Auflehnung
gegen den Kaiser (Amm.Marc.20,4f.; Iul.ad Ath.p.521ff.).
Constantius zieht gegen ihn zu Felde, Iulianus
versucht, friedlich seine Anerkennung zu erzielen. Als ihm
Constantius dies abschlägt (Amm.Marc.20,7f.), zieht
ihm Iulianus
entgegen, doch stirbt er am 3. Nov. 361.
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- Konsulat des
- Flavius Palladius Rutilius
Taurus Aemilianus
- Flavius Florentius
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- Noch bevor es zu einem Treffen zwischen beiden kommt,
stirbt Constantius auf seinem Marsch am 5. Okt. 361 bei
Mopsukrenai in Kilikien
(Amm.Marc.21,15). Iulianus
erfährt von seinem Tod bei Naissus in Moesien.
- Flavius
Iulianus Apostata ist Alleinherrscher (Charakteristik
bei Eutr.10,16).
Er versucht, das Christentum zugunsten eines durch christliche
Elemente bereicherten Heidentums zurückzudrängen.
Die Christen verlieren allgemein ihre Vorrechte und das
durch das "Rhetorenedikt" vom 17.
Juni 362 besonders das Recht, sich als Lehrer der Nationalliteratur
zu betätigen (Amm.Marc.22,5,13; Amm.Marc.22,10,7. Amm.Marc.25,
4,20; Oros.7,30)
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- Konsulat des
- Flavius Claudius Mamertinus
- Flavius Nevitta
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- Das "Rhetorenedikt" vom 17. Juni 362 macht die
Lehrberechtigung von einer Erlaubnis des Kaisers abhängig
und ist eines der kaiserlichen Maßnahmen zur Eindämmung
des Christentums
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- Iulianus
bricht am 5. März 363 von Antiocheia aus zu seinem
Perserfeldzug auf. Er schickte Procopius über Armenien
nach Assyrien ab. Er selbst folgt dem Euphrat, auf dem seine
Flotte fuhr. Auf einem Kanal, den früher Traianus und
Severus angelegt hatten, bringt er seine Flotte auf den
Tigris. Er greift Ktesiphon an, gewinnt zwar eine Schlacht,
kann die Stadt aber nicht nehmen. Er verbrennt seine Flotte,
um dem Feind ins Landesinnere zu verfolgen. Versorgungsprobleme
zwingen ihm zum Rückzug. Er will tigrisaufwärts
nach Corduena entkommen. Er stirbt in der Nachz vom 26.
auf den 27. Juni 363 bei Maranga am Tigris an den Verwundungen,
die er auf diesem Rückzug erleidet (Amm.Marc.23,2-25,5).
Die Legende erzählt, ein christlicher Suoldat habe
ihn getötet.
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- Von Iulianus'
Truppen wird Flavius
Iovianus bei Maranga am Tigris als Nachfolger ernannt
(Amm.Marc.25,5-10; Eutr.10,17f.;
Aur.Vict.Epit.44).
Dieser geht mit Schapur einen schimpflichen Frieden ein.
Er verliert dadurch die Gebiete, die Diocletianus gewonnen
hatte. Außerdem die Städte Nisibis,
Singara und die Festung Castra Maurorum.
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- Iovianus
nimmt Iulianus'
gegen die Christen gerichteten Verordnungen wieder zurück.
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- Iovianus
tritt sein Konsulat am 1. Jan. 364 in Ankara an. Mitkonsul
ist sein Sohn Varronianus.
- Iovianus
stirbt auf der Rückreise am 16. Febr. 364 in Dadastana
(Bithynien) (Amm.Marc.25,10,12-17;
Eutr.10,18).
Er wird in der Apostelkirche in Constantinopel beigesetzt.
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- Iovianus'
Nachfolger ist Flavius Valentinianus
I. Sein Regierungsantritt erfolgt am 26.Febr. 364.
- Er ernennt seinen Bruder Valens
am 28. März 364 zum Mitkaiser. Zunächst ist Valens
Mitregent seines Bruders Valentinianus
I. Im Juli erfolgt die förmliche Teilung der Reichsverwaltung.
Darauf ist Valens Ostkaiser.
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- Valentinian gewährt im Westen
Religionsfreiheit. Valens
aber ist Arianer und verfolgt im Osten die Athanasier (Amm.Marc.30,9,5)
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- Am 21. Jan. 365 wird der spätere Kaiser Valentinianus
II. als Sohn des Kaisers Valentinianus
I. und der Iustina geboren.
- Am 28. Sept. 365 erhebt sich Procopius in Konstantinopel
gegen Valens.
Als Spross des constantinischen Hauses gewinnt er ein großes
Gefolge.
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- Am 21. Juli 365 schweres Erdbeben im Norden Africas.
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- Am 18. Jan. 366 wird Valens'
Sohn Valentianus Galates geboren.
- Am 27. Mai 366 schlägt
Valens den Aufstand des Procopius nieder, lässt ihn
hinrichten und hält auch sonst ein schlimmes Strafgericht.
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- Sieg über die Alamannen, die gegen Reims und Paris
vorrücken. Die zentrale Schlacht erfolgte "prope
Catalaunos". Allerdings geht der Krieg weiter [
368]. (Amm.Marc.26,5; Amm.Marc.26,9; Amm.Marc.26,14; Amm.Marc.27,1f.)
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- Konsulat des
- Flavius Lupicinus
- Flavius Iovinus
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- 367-369 1. Gotenkrieg: Krieg gegen die
Westgoten, die Procopius unterstützt hatten. Valens
nötigt Athanarich zum Frieden. 376 siedelte er sie
in Thrakien an.
- Am 24. Aug. 367 wird Gratianus
von seinem Vater Valentinianus
I. zum Augustus ernannt.
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Gratianus
(367-383) mit Diadem, Bronze (Siscia, Kroatien)
Aufschrift: Dominus Noster GRATIANVS Pius Felix AVGustus
Bildquelle
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Gratianus
(367-383) |
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- Die Alamannen greifen Mainz an. Valentinianus
I. besiegt sie bei Solicinium (Schwetzingen) (Amm.Marc.27,10).
Sein Sohn Gratianus
hatte an diesem Feldzug teilgenommen.
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- Konsulat des
- Flavius Valentinianus
- Flavius Victor
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- Kaiser Valentinianus
richtet Schulen ein (Cod.Theod.14,9,1f.)
- Am 9. Apr. 370 wird die Apostelkirche in Constantinopel
eingeweiht.
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- 370 dringen die Burgunder bis südlich von Mainz vor
und verlangen vergeblich von Valentinianus die gegen die
Alamannen versprochene Hilfe.
- 370-374 ist Flavius
Theodosius, der magister
equitum des Kaisers Valentinianus
I., des öfteren gegen die Alamannen siegreich,
aber nicht entscheidend.
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- Hieronymus
- Ambrosius
- Decimus Magnus Ausonius
- Ammianus Marcellinus
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- Die Hunnen besiegen 371 die Alanen
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- Konsulat des
- Flavius Domitius Modestus
- Flavius Arinthaeus (?)
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- 373 Perserkrieg: Valens
greift auch in Armenien ein. Der Perserkönig Schapur
hatte den armenischen König Arsakes töten lassen.
Dessen Sohn Para (Warasdat) suchte bei Valens
Hilfe und wurde von ihm wieder als König eingesetzt.
- Die Hunnen waren waren inzwischen bis zur Donau vorgestoßen:
371 besiegten sie die Alanen, 373 die Ostgoten, 375 die
Westgoten. Die besiegten Völker forderten Aufnahme
in das Römische Reich. Bestochene Beamten hintertrieben
die Bedingungen des Kaisers und und beuteten die Ostgoten
aus, so dass Fritiger Krieg gegen Valens begann. Zunächst
wich Fritiger zurück, aber Kaiser Valens fiel in der
vernichtenden Niederlage am 9. Aug. 378 bei Adrianopel im
Kampf gegen die Goten.
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- 374 hatten sich die Quaden und Sarmaten, nachdem sie zuvor
Moesien und Pannonien verwüstet hatten, an der Donau
festgesetzt.
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- Die Hunnen besiegen 375 die Westgoten.
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- Valentinianus
begibt sich 375 persönlich gegen Quaden und Sarmaten
in das Donaugebiet. Er erleidet aber am 17. Nov. 375 bei
Verhandlungen mit den Quaden in Brigetio einen Schlaganfall
und stirbt (Amm.Marc.29,6; Amm.Marc.30,5f.).
- Gratianus
herrscht als selbständiger Kaiser (375-383). Das Heer
ist unzufrieden und setzt die Ernennung des erst zehnjährigen
Valentinianus
II. zum Mitkaiser durch. Gratianus
stimmt notgedrungen zu, verweigert aber eine Reichsteilung.
- Valens
wird am selben Tag "Maximus Augustus"
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- Valentinianus
II. wird zehnjährig am 22. Nov. 375, fünf
Tage nach seinem Halbbruder Gratianus,
zum Kaiser über den Westen (Italien,
Illyrien, Africa)
erhoben. Die Regierungsgeschäfte führte seine
Mutter Iustina. Die Ernennung Valentinians erfolgte auf
Betreiben des Hofes, besonders des Germanen Merobaudes.
Der ältere Gratianus
erkannte die Erhebung seines Halbbruders an. (Amm.Marc.30,10,4-6)
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- Auf der Flucht vor den Hunnen gelangen in einem ersten
Stoß der Völkerwanderung etwa 200 Tausend Westgoten
(Thervingi) unter Alavivus und Fritigern in römisches
Gebiet, wo sie angesiedelt werden (Amm.Marc.31; Zosim.4,20-24;
Oros.7,33)
- Die Alanen, die östlichen Grenznachbarn der Westgoten
über dem Don, werden 371 von den
Hunnen geschlagen und zum Teil aufgesogen.
- Diesseits des Don herrschte der Amalinger Hermanrich bis
zum Baltischen Meer. Er tötete sich, als der Feind
heranrückte. Sein Sohn Vithimiris erleidet eine Niederlage
und fällt. Der Westgotenfürst Athanarich, will
dem Feind zwar den Übergang über den Dnjester
verwehren, muss aber fliehen. Seine Westgoten überqueren
mit Erlaubnis des Valens
die Donau (Amm.Marc.31,3f.)
- Als Lupicinus den Westgoten aus Habsucht die Lebensmittel
vorenthält, ergreifen sie die Waffen und plündern
römisches Gebiet. Lupicinus versucht sich in Markianopel
ihrer Hauptführer zu bemächtigen (Amm.Marc.31,5,1-8).
- Den Westgoten folgen die Ostgoten (Greuthungi) unter Alatheus
und Saphrax (Amm.Marc.31,4,12; (Amm.Marc.31,5,3).
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- 376 entscheidet Gratianus
für Damasus gegen Ursinus
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- Profuturus und Traianus, die Feldherrn des Valens,
versuchen die Westgoten, die sich durch Hunnen und Alanen
verstärkt hatten, einzuschließen. Bei Salices,
in der Nähe der südlichsten Donaumündung,
kämpfte man unentschieden gegeneinander. Die Plünderungen
setzen sich fort (Amm.Marc.31,7; Amm.Marc.31,8,4-9,5)
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- Gratianus
führt Krieg gegen die Lentienser und erringt im Mai
378 bei Argentaria (bei Kolmar) einen Sieg.
- Noch 378 eiliger Aufbruch des Gratianus
in den Osten, um Valens
gegen die Goten zu helfen.
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- Am 3. od. 9. Aug. 378 erleidet Valens
bei Adrianopel eine vollständige Niederlage und fällt.
Das Gebiet südlich der Donau steht, wenige feste Städte
ausgenommen (Adrianopel, Perinth, Konstantinopel) , den
Goten offen.
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- Konsulat des
- Decimus Magnus Ausonius
- Quintus Clodius Hermogenianus
Olybrius
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- Theodosius
führt den Krieg gegen die Goten mit mehr Glück
und mehr Erfolg (Aur.Vict.Epit.48,5).
Am 17. Nov. 379 trifft die Meldung des Sieges über
die Goten, Alanen und Hunnen in Constantinopel ein
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- Am 3. Aug. 379 Edikt des Gratianus
gegen die Ketzer.
- Okt. 379 Konzil von Antiocheia.
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RömerItalienSizilien
GriechenlandPergamon
und RhodosMithridates/PartherSpanienCarthago/Geten
Sarmaten GallienGermanenBritannienSyrien/PalaestinaÄgyptenAfricaAchäerAitolerChristentum
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