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Wesen, Substanz - οὐσία
Zentrale Begriffe aus dem Bereich der griechischen Sprache und Geistesgeschichte

 

Wesen, Substanz - οὐσία

 

Nach dem Lemma bei Liddell-Scott-Jones
οὐσία
  1. Eigentum, Vermögen, Besitz, "Anwesen" als der umgangssprachliche Begriff von οὐσία. Die römischen Juristen werden später auch für diese Bedeutung die Übersetzung "substantia" verwenden, obgleich die lateinische Sprache (im Gegensatz zum philosophischen Terminus) Äquivalente gehabt hätte. 
    • Herod.1,92 (aus welchem Vermögen Kroisos seine Weihegeschenke finanziert hatte): τὰ μέν νυν ἔς τε Δελφοὺς καὶ ἐς τοῦ Ἀμφιάρεω ἀνέθηκε οἰκήιά τε ἐόντα καὶ τῶν πατρωίων χρημάτων ἀπαρχήν, τὰ δὲ ἄλλα ἀναθήματα ἐξ ἀνδρὸς ἐγένετο οὐσίης ἐχθροῦ  - Was er nach Delphi und in das Heiligtum des Amphiaraos weihte stammte aus seinem Eigentum und war eine Erstlingsgabe aus seinem väterlichen Vermögen. Die anderen Weihegaben stammten aus dem Besitz eines Feindes. 
    • Plat.Polit.551b bestimmen die Oligarchen, welches Mindestvermögen für eine Regierungsbeteiligung vorauszusetzen ist:  Οὐκοῦν τότε δὴ νόμον τίθενται ὅρον πολιτείας ὀλιγαρχικῆς ταξάμενοι πλῆθος χρημάτων, οὗ μὲν μᾶλλον ὀλιγαρχία, πλέον, οὗ δ' ἧττον, ἔλαττον, προειπόντες ἀρχῶν μὴ μετέχειν ᾧ ἂν μὴ ᾖ οὐσία εἰς τὸ ταχθὲν τίμημα - dann erlassen sie ein für die Oligarchie konstitutives Gesetz, indem sie eine Mindestsumme festsetzen und verfügen, dass derjenige nicht mitregieren kann, dessen Vermögen hinter dem festgesetzten Grenzwert zurückbleibt. 
    • Herod.6,86; Soph.Trach.91; Eur.Her.337; Eur.Hel.1253; Aristoph.Eccl.729, Lys.18,17; Andoc. 1.74; 
    • ὑπὲρ τὴν οὐσίαν δαπανᾶν Diph. 32,7
    • πατρῴαν οὐσίαν κατεσθίειν Anaxipp. 1,32
    • φανερὰ οὐσία Andoc.1,118; ἀφανὴς οὐσία, Lys.32,4
  2. Wesen, wahrhaftes Sein, Wesenheit 
    1. allgemein: Der umgangssprachliche Begriff (I) wurde zuerst von Platon als philosophischer Terminus übernommen. Er bezeichnet damit "das, was ein jegliches Seiendes als es selbst ist", alles, dem man das Siegel des "Selbst-Sein, des Wesenswas" aufdrückt (περὶ ἁπάντων οἷς ἐπισφραγιζόμεθα τὸ "αὐτὸ ὃ ἔστι", Plat.Phaid.75d) (Vollrath, S. 89): 
      • Plat.Phaid.65d-e spricht Platon von dem, was man nur geistig, nicht aber körperlich erkennen kann: λέγω δὲ περὶ πάντων, οἷον μεγέθους πέρι, ὑγιείας, ἰσχύος, καὶ τῶν ἄλλων ἑνὶ λόγῳ ἁπάντων τῆς οὐσίας ὃ τυγχάνει ἕκαστον ὄν -  ich meine aber alles, wie z.B. Größe, Gesundheit, Stärke, kurzum von allem das Wesen, was jedes im einzelnen wirklich ist. 
      • Plat.Polit.359b führt Glaukon (im Sinne des Sophisten Thrasymachos aus, wie Recht entsteht und worin sein wahres Wesen beruht: καὶ εἶναι δὴ ταύτην γένεσίν τε καὶ οὐσίαν δικαιοσύνης (Gerechtigkeit stellt keinen Wert an sich dar, sondern ist ein Kompromiss, den die Schwachen den Starken aufzwingen wollen). Weil Thrasymachos keine Idee der Gerechtigkeit anerkennt, muss man οὐσία hier in Anführungszeichen setzen. 
      • Für Platon ist "wahres Sein" das unveränderliche Sein der Ideen, das nur geistig erfassbar und Muster (παράδειγμα) für alles ist, was dem Werden und Vergehen unterliegt: Plat.Tim.29c: ὅτιπερ πρὸς γένεσιν οὐσία, τοῦτο πρὸς πίστιν ἀλήθεια - wie sich das Sein zum Werden, so verhält sich die Wahrheit zum Glauben 
      • Plat.Theait.185c-187c: οὐσία bezeichnet im Gegensatz zu τὸ μὴ εἶναι das, dem wir das "ἔστιν"  zusprechen. Dabei ist οὐσία Voraussetzung für Wahrheit (ἀλήθεια) und Wahrheit Voraussetzung für echtes Wissen (ἐπιστήμη). Im Bereich der παθήματα gibt es keine ἀλήθεια ( ἐν μὲν ἄρα τοῖς παθήμασιν οὐκ ἔνι ἐπιστήμη).
    2. Für Aristoteles ist die Frage, was οὐσία sei, die Grundfrage der Philosophie überhaupt. Er bezeichnet mit οὐσία nicht wie Platon etwas von den Dingen substantiell Verschiedenes, sondern jede Einzelsubstanz die ihr τέλος realisiert hat. γένεσις und οὐσία sind also keine zwei durch einen χωρισμός getrennte Welten, sondern γένεσις ist der "Samen" für oder der "Weg" zur οὐσία· γένεσις μὲν τὸ σπέρμα, οὐσία δὲ τὸ τέλος Aristot.PA 641b32; ὁδὸς εἰς οὐσίαν Aristot.Met.1003b7
    3. "substantia" und "essentia": Beide Begriffe sind lateinische Kunstwörter, die den fehlenden Begriff der οὐσία im Lateinischen wiedergeben sollten. Sie wurden ursprünglich (noch bei Augustinus) synonym verwendet
      • Plat.Euthyphr.11a (Ggstz. zu πάθη ('modi')
      • πάθη οὐσίας Aristot.Met.1003b7 
      • Arist. APo.83a24 (Ggstz. zu συμβεβηκότα - Akzidenzien)
      • ἡ φύσις <τῆς ψυχῆς> καὶ ἡ οὐσία, εἶθ' ὅσα συμβέβηκε περὶ αὐτήν Aristot. de An. 402a8
    4. Die wahre Natur;  als Kriterium der Zugehörigkeit zu einer Klasse, Art
      • οὐσία als ὃ τυγχάνει ἕκαστον ὄν Plat.Phaid.65d
      • οὐσία als τὸ τί ἐστι Arist. APo.90b30; 
      • τὸ εἶναί τε καὶ τὴν οὐσίαν Plat.Rep.509b;
      • Die wahre Natur der Seele ist es, Bewegungsprinzip zu sein: Sich selbst zu bewegen und Quelle der Bewegung für anderes zu sein.. Sie ist daher ungeworden (ἀγένητος) und  unsterblich (ἀθάνατος):  ἀθανάτου δὲ πεφασμένου τοῦ ὑφ' ἑαυτοῦ κινουμένου, ψυχῆς οὐσίαν τε καὶ λόγον τοῦτον αὐτόν τις λέγων οὐκ αἰσχυνεῖται Plat.Phaidr.245e
      • Aristoteles erstellt eine Analyse des οὐσία-Begriffs: Er meint das Einzelding, die Einzelsubstanz. Bestimmend für Aristoteles ist der gemeinsamer Grundbegriff: "Letztes Aussagesubjekt, das von nichts anderes mehr ausgesagt werden kann (οὐ καθ' ὑποκειμένου λέγεται), während alles andere von ihm ausgesagt wird (ἀλλὰ κατὰ τούτων τὰ ἄλλα <λέγεται>), " (Vgl. Seidl, 386).   Aristot.Met.1017b10-1017b36; vgl. Aristot.Met.1028a10-1028b7.
    5. konkret die primäre Realität, die als "Substrat" allem Wandel zugrunde liegt
      • Aristoteles von den Atomen Demokrits: 
      • τὰ ἁπλᾶ σώματα Arist. Cael. 298a29 (vgl. Aristot.Met.1017b10)
      • πᾶσαι αἱ φυσικαὶ οὐσίαι ἢ σώματα ἢ μετὰ σωμάτων γίγνονται Arist. Cael. 298b3
      • Nach Plat.Soph.246a tobt eine "Gigantomachie" zwischen denen, die Wesenheit und Körperlichkeit gleichsetzen  (σῶμα = οὐσία), und denen die das Sein als unkörperlich ansetzen (ἀσώματα εἴδη = ἀληθινὴ οὐσία)
    6. Abstrakter Gebrauch: 
      • in der Logik: Substanz als leitende Kategorie Arist. Cat. 1b26; Aristot.Met.1045b29
      • Aristoteles unterscheidet zwischen  αἱ πρῶται οὐσίαι (individua) und αἱ δεύτεραι οὐσίαι (species et genera) Arist. Cat. 2b5 , Arist. Cat.2a15, aber: ὁ ἄνθρωπος καὶ ὁ ἵππος... οὐκ ἔστιν οὐσία ἀλλὰ σύνολόν τι Aristot.Met.1035b29. 
        Boethius (in Categ.Aristot.PL LXIV col.82) erklärt den Unterscheid so, dass Aristoteles mit "erste Substanzen" die individuellen Substanzen bezeichnete und mit  "zweite Substanzen" die Arten und Gattungen der ersten; und an anderer Stelle: "Die zweiten Substanzen geben an, was die ersten Substanzen sind". (Vollrath, S. 90)
      • ἡ μὲν ψυχὴ οὐσία ἡ πρώτη, τὸ δὲ σῶμα ὕλη Aristot.Met.1037a5; ἡ ψυχὴ οὐσία ὡς εἶδος Aristot.de An. 412a19 ; ἡ οὐσία ἐντελέχεια Arist. de An.412a21 ;  <ψυχὴ> οὐσία τοῦ ἐμψύχου Aristot.Met.1035b15; 
      • die abstrakten Gegenstände der Mathematik, μονὰς οὐσία ἄθετος, στιγμὴ δὲ οὐσία θετός Aristot. APo. 87a36.
    7. Nach Platon und Aristoteles in verschiedenem Gebrauch: 
      • ἄποιος οὐσία = ἡ ὕλη, Zeno Stoic.1,24;
      • κατὰ οὐσίαν im Gegensatz zu κατὰ δύναμιν ἢ ἐνέργειαν, Zeno Stoic. p12 W; 
      • πᾶς νοῦς ἀμέριστός ἐστιν οὐσία Procl. Inst. 171
  3. name of a plaster, Aët. 15.15 , Aët. 15.45
  4. αἱ οὐσίαι feuerbeständige Materialien, Aët. p168 B; von den vier σώματα (Kupfer, Zinn, Blei, Eisen), Ps.-Democr. bei Aet.p.167 B.
  5. In der Magie ein materieller Gegenstand, der einen Bezug zu der Person hat, auf die mit dem Zauber eingewirkt werden soll, z.B. ein Haar
    • λαβὼν βελόνην διείρων τὴν οὐσίαν εἰς αὐτήν PMag.Par.1.2949  
    • κυνοκεφάλου οὐσία, ... κυνὸς οὐσία = κόπρος 1Magica 4,2872; u.ö,

 

 

 

Plat.Theait.185c-187c 
Auf der Suche nach dem Begriff des Wissens (ἐπιστήμη) und ihrem Unterschied zur Wahrnehmung (αἴσθησις) erscheint Wissens (ἐπιστήμη) als die Erkenntnisform, in der sich ohne die Hilfe eines Sinnesorgans die Seele allein für sich ( αὐτὴ δι' αὑτῆς ἡ ψυχή, ήν) auf das Unveränderliche und Wesenhafte (οὐσία) richtet. Während das Vermögen der αἴσθησις Mensch und Tier angeboren ist ( πάρεστι φύσει αἰσθάνεσθαι ἀνθρώποις τε καὶ θηρίοις), bedarf das geistige Erkennen vieler Übung und Erziehung ( ἐν χρόνῳ διὰ πολλῶν πραγμάτων καὶ παιδείας παραγίγνεται).
οὐσία bezeichnet im Gegensatz zu  τὸ μὴ εἶναι das, dem wir das " ἔστιν" zusprechen. Dabei ist οὐσία Voraussetzung für Wahrheit (ἀλήθεια) und Wahrheit für echtes Wissen (ἐπιστήμη). Im Bereich der παθήματα gibt es keine ἀλήθεια ( ἐν μὲν ἄρα τοῖς παθήμασιν οὐκ ἔνι ἐπιστήμη). Dies führt zur Widerlegung der These, die Theaitetos zuvor unter Berufung auf Protagoras aufgestellt hatte: Wissen sei nichts anderes als Wahrnehmung, Jetzt gilt. οὐκ ἄρα [...] αἴσθησίς τε καὶ ἐπιστήμη ταὐτόν.
 (185,c)
ΣΩ. Καλῶς λέγεις. ἡ δὲ δὴ διὰ τίνος δύναμις τό τ' ἐπὶ πᾶσι κοινὸν καὶ τὸ ἐπὶ τούτοις δηλοῖ σοι, ᾧ τὸ "ἔστιν" ἐπονομάζεις καὶ τὸ "οὐκ ἔστι" καὶ " νυνδὴ ἠρωτῶμεν περὶ αὐτῶν; τούτοις πᾶσι ποῖα ἀποδώσεις ὄργανα δι' ὧν αἰσθάνεται ἡμῶν τὸ αἰσθανόμενον ἕκαστα;
So.: Ganz recht. Vermittelst wessen wirkt denn nun dasjenige Vermögen, welches dir das in allen und auch in diesen Dingen Gemeinschaftliche offenbart, womit du von ihnen das Sein oder Nicht sein aussagst, und das, wonach ich jetzt eben fragte? Für dies alles, was für Werkzeuge willst du an nehmen, vermittelst deren unser Wahrnehmendes jedes davon wahrnimmt?
ΘΕΑΙ. Οὐσίαν λέγεις καὶ τὸ μὴ εἶναι, καὶ ὁμοιότητα καὶ ἀνομοιότητα, καὶ τὸ ταὐτόν τε καὶ [τὸ] ἕτερον, ἔτι δὲ ἕν τε καὶ τὸν ἄλλον ἀριθμὸν περὶ αὐτῶν. δῆλον δὲ ὅτι καὶ ἄρτιόν τε καὶ περιττὸν ἐρωτᾷς, καὶ τἆλλα ὅσα τούτοις ἕπεται, διὰ τίνος ποτὲ τῶν τοῦ σώματος τῇ ψυχῇ αἰσθανόμεθα.
ΣΩ. Ὑπέρευ, ὦ Θεαίτητε, ἀκολουθεῖς, καὶ ἔστιν ἃ ἐρωτῶ αὐτὰ ταῦτα.
Th.: Du meinst ihr Sein und Nichtsein, ihre Ähnlichkeit und Unähnlichkeit, Einerleiheit und Verschiedenheit, ferner ob sie eins sind oder eine andere Zahl. Offenbar begreifst du darunter auch die Frage nach dem Geraden und Ungeraden und was damit zusammenhängt, vermittelst welcher Teile des Körpers nämlich wir dies mit der Seele wahrnehmen.
So.: Ganz vortrefflich, o Theaitetos, folgst du mir; denn dies ist es eben, wonach ich frage.
ΘΕΑΙ. Ἀ λλὰ μὰ Δία, ὦ Σώκρατες, ἔγωγε οὐκ ἂν ἔχοιμι εἰπεῖν, πλήν γ' ὅτι μοι δοκεῖ τὴν ἀρχὴν οὐδ' εἶναι τοιοῦτον οὐδὲν τούτοις ὄργανον ἴδιον ὥσπερ ἐκείνοις, ἀλλ' αὐτὴ δι' αὑτῆς ἡ ψυχὴ τὰ κοινά μοι φαίνεται περὶ πάντων ἐπισκοπεῖν.
Th.: Aber, beim Zeus, Sokrates, dies wüsste ich nicht zu sagen, außer dass es mir scheint, als gäbe es überall gar nicht ein solches besonderes Werk zeug für dieses wie für jenes, sondern die Seele scheint mir vermittelst ihrer selbst das Gemein schaftliche in allen Dingen zu erforschen.
ΣΩ. Καλὸς γὰρ εἶ, ὦ Θεαίτητε, καὶ οὐχ, ὡς ἔλεγε Θεόδωρος, αἰσχρός· ὁ γὰρ καλῶς λέγων καλός τε καὶ ἀγαθός. πρὸς δὲ τῷ καλῷ εὖ ἐποίησάς με μάλα συχνοῦ λόγου ἀπαλλάξας, εἰ φαίνεταί σοι τὰ μὲν αὐτὴ δι' αὑτῆς ἡ ψυχὴ ἐπισκοπεῖν, τὰ δὲ διὰ τῶν τοῦ σώματος δυνάμεων. τοῦτο γὰρ ἦν ὃ καὶ αὐτῷ μοι ἐδόκει, ἐβουλόμην δὲ καὶ σοὶ δόξαι.
ΘΕΑΙ. Ἀλλὰ μὴν φαίνεταί γε.
So.: Schön bist du, Theaitetos, und gar nicht, wie Theodoros sagt, hässlich; denn wer so schön spricht, der ist schön und gut. Außerdem aber, dass dieses schön gesagt war, hast du auch mir eine große Wohltat erwiesen, indem du mir über vieles Reden hinweggeholfen hast, wenn es dir einleuchtet, dass einiges die Seele selbst vermittelst ihrer selbst erforscht, anderes aber vermittelst der verschiedenen Vermögen des Körpers. Denn eben dieses war es, was ich selbst meinte, und wovon ich wünschte, du möchtest es auch meinen.
Th.: Gar sehr leuchtet es mir ein.
ΣΩ. Ποτέρων οὖν τίθης τὴν οὐσίαν; τοῦτο γὰρ μάλιστα ἐπὶ πάντων παρέπεται.
ΘΕΑΙ. Ἐ γὼ μὲν ὧν αὐτὴ ἡ ψυχὴ καθ' αὑτὴν ἐπορέγεται.
ΣΩ. Ἦ καὶ τὸ ὅμοιον καὶ τὸ ἀνόμοιον καὶ τὸ ταὐτὸν καὶ ἕτερον;
ΘΕΑΙ. Ναί.
ΣΩ. Τί δέ; καλὸν καὶ αἰσχρὸν καὶ ἀγαθὸν καὶ κακόν;
ΘΕΑΙ. Καὶ τούτων μοι δοκεῖ ἐν τοῖς μάλιστα πρὸς ἄλληλα σκοπεῖσθαι τὴν οὐσίαν, ἀναλογιζομένη ἐν ἑαυτῇ τὰ γεγονότα καὶ τὰ παρόντα πρὸς τὰ μέλλοντα.
So.: Zu welchem von beiden rechnest du nun das Sein? Denn dies ist es doch, was am meisten bei allem vorkommt?
Th.: Zu dem, was die Seele selbst durch sich selbst aufsucht.
So.: Wohl auch so die Ähnlichkeit und Unähnlichkeit, das Einerleisein und das Verschiedensein?
Th.: Ja.
So.: Und wie das Schöne und Schlechte, das Gute und Böse?
Th.: Auch hiervon besonders dünkt mich die Seele das Verhalten gegen einander zu erforschen, indem sie bei sich selbst das Geschehene und Gegenwärtige in Verhältnis setzt mit dem Künftigen.
ΣΩ. Ἔχε δή· ἄλλο τι τοῦ μὲν σκληροῦ τὴν σκληρότητα διὰ τῆς ἐπαφῆς αἰσθήσεται, καὶ τοῦ μαλακοῦ τὴν μαλακότητα ὡσαύτως;
ΘΕΑΙ. Ναί.
ΣΩ. Τὴν δέ γε οὐσίαν καὶ ὅτι ἐστὸν καὶ τὴν ἐναντιότητα πρὸς ἀλλήλω καὶ τὴν οὐσίαν αὖ τῆς ἐναντιότητος αὐτὴ ἡ ψυχὴ ἐπανιοῦσα καὶ συμβάλλουσα πρὸς ἄλληλα κρίνειν πειρᾶται ἡμῖν.
ΘΕΑΙ. Πάνυ μὲν οὖν.
ΣΩ. Οὐκοῦν τὰ μὲν εὐθὺς γενομένοις πάρεστι φύσει αἰσθάνεσθαι ἀνθρώποις τε καὶ θηρίοις, ὅσα διὰ τοῦ σώματος παθήματα ἐπὶ τὴν ψυχὴν τείνει· τὰ δὲ περὶ τούτων ἀναλογίσματα πρός τε οὐσίαν καὶ ὠφέλειαν μόγις καὶ ἐν χρόνῳ διὰ πολλῶν πραγμάτων καὶ παιδείας παραγίγνεται οἷς ἂν καὶ παραγίγνηται;
ΘΕΑΙ. Παντάπασι μὲν οὖν.
So.: Halt einmal! Wird sie nicht die Härte des Harten und die Weichheit des Weichen vermittelst des Tastsinnes wahrnehmen?
Th.: Ja.
So.: aber das Sein von beiden, und was sie sind, und ihre Gegensetzung gegen einander und das Wirklichsein dieser Entgegensetzung, dies versucht also unsere Seele selbst durch Betrachtung und Vergleichung zu beurteilen?
Th.: Allerdings.
So.: Nicht wahr, jenes wahrzunehmen, was irgend für Eindrücke durch den Körper zur Seele gelangen, das eignet schon Menschen und Tieren von Natur, sobald sie geboren sind. Allein zu den Schlüssen hieraus auf das Sein und den Nutzen gelangen nur schwer mit der Zeit und durch viele Mühe und Unterricht die, welche überall dazu gelangen?
Th.: So ist es allerdings.
ΣΩ. Οἷόν τε οὖν ἀληθείας τυχεῖν, ᾧ μηδὲ οὐσίας;
ΘΕΑΙ. Ἀδύνατον.
ΣΩ. Οὗ δὲ ἀληθείας τις ἀτυχήσει, ποτὲ τούτου ἐπιστήμων ἔσται;ᾇ
ΘΕΑΙ. Καὶ πῶς ἄν, ὦ Σώκρατες;
ΣΩ. Ἐ ν μὲν ἄρα τοῖς παθήμασιν οὐκ ἔνι ἐπιστήμη, ἐν δὲ τῷ περὶ ἐκείνων συλλογισμῷ· οὐσίας γὰρ καὶ ἀληθείας ἐνταῦθα μέν, ὡς ἔοικε, δυνατὸν ἅψασθαι, ἐκεῖ δὲ ἀδύνατον.
ΘΕΑΙ. Φαίνεται.
So.: Kann nun wohl dasjenige das wahre Wesen von etwas erreichen, was nicht einmal sein Dasein erreicht?
Th.: Unmöglich.
So.: Wovon man aber das wahre Wesen nicht erreicht, kann man davon Erkenntnis haben?
Th.: Wie könnte man doch, Sokrates?
So.: In jenen Eindrücken also ist keine Erkenntnis, wohl aber in den Schlüssen daraus. Denn das Sein und das wahre Wesen zu erreichen, ist, wie es scheint, nur durch diese möglich, durch jene aber unmöglich.
Th.: Das leuchtet ein.
ΣΩ. Ἦ οὖν ταὐτὸν ἐκεῖνό τε καὶ τοῦτο καλεῖς, τοσαύτας διαφορὰς ἔχοντε;
ΘΕΑΙ. Οὔκουν δὴ δίκαιόν γε.
ΣΩ. Τί οὖν δὴ ἐκείνῳ ἀποδίδως ὄνομα, τῷ ὁρᾶν ἀκούειν ὀσφραίνεσθαι ψύχεσθαι θερμαίνεσθαι;
ΘΕΑΙ. Αἰσθάνεσθαι ἔγωγε· τί γὰρ ἄλλο;
ΣΩ. Σύμπαν ἄρ' αὐτὸ καλεῖς αἴσθησιν;
ΘΕΑΙ. Ἀνάγκη.
ΣΩ. Ὧι γε, φαμέν, οὐ μέτεστιν ἀληθείας ἅψασθαι· οὐδὲ γὰρ οὐσίας.
ΘΕΑΙ. Οὐ γὰρ οὖν.
ΣΩ. Οὐδ' ἄρ' ἐπιστήμης.
ΘΕΑΙ. Οὐ γάρ.
ΣΩ. Οὐκ ἄρ' ἂν εἴη ποτέ, ὦ Θεαίτητε, αἴσθησίς τε καὶ ἐπιστήμη ταὐτόν.
ΘΕΑΙ. Οὐ φαίνεται, ὦ Σώκρατες. καὶ μάλιστά γε νῦν καταφανέστατον γέγονεν ἄλλο ὂν αἰσθήσεως ἐπιστήμη.
So.: Willst du nun jenes und dieses dasselbe nennen, da beides so große Verschiedenheiten zeigt?
Th.: Das scheint wohl nicht billig.
So.: Welchen Namen nun legst du jenen bei, dem Sehen, Hören, Riechen, Frieren, Warmsein?
Th.: Wahrnehmen nenne ich es. Denn wie anders?
So.: Insgesamt also nennst du dies Wahrnehmung.
Th.: Natürlich.
So.: Welcher, wie wir gesagt haben, nicht ver liehen ist, bis zum wahren Wesen zu gelangen, da sie ja auch nicht bis zum Sein gelangt?
Th.: Nicht verliehen.
So.: Also auch nicht zur Erkenntnis?
Th.: Nicht füglich.
So.: Auf keine Weise also, o Theaitetos, wäre Wahrnehmung und Erkenntnis dasselbe.
Th.: Es scheint nicht; vielmehr ist es jetzt voll kommen deutlich geworden, dass die Erkenntnis etwas anderes ist als die Wahrnehmung.
ΣΩ. Ἀλλ' οὔ τι μὲν δὴ τούτου γε ἕνεκα ἠρχόμεθα διαλεγόμενοι, ἵνα εὕρωμεν τί ποτ' οὐκ ἔστ' ἐπιστήμη, ἀλλὰ τί ἔστιν. ὅμως δὲ τοσοῦτόν γε προβεβήκαμεν, ὥστε μὴ ζητεῖν αὐτὴν ἐν αἰσθήσει τὸ παράπαν ἀλλ' ἐν ἐκείνῳ τῷ ὀνόματι, ὅτι ποτ' ἔχει ἡ ψυχή, ὅταν αὐτὴ καθ' αὑτὴν πραγματεύηται περὶ τὰ ὄντα.
ΘΕΑΙ. Ἀλλὰ μὴν τοῦτό γε καλεῖται, ὦ Σώκρατες, ὡς ἐγᾦμαι, δοξάζειν.
So.: aber wir haben ja doch nicht deshalb ange fangen, uns zu unterreden, um zu finden, was die Erkenntnis nicht ist, sondern was sie ist. Indes sind wir doch nun wenigstens so weit vorgeschritten, dass wir sie ganz und gar nicht unter der Wahrneh mung suchen wollen, sondern unter demjenigen Namen, den die Seele führt, wenn sie sich für sich selbst mit dem, was ist, beschäftigt.
Th.: Dieses, o Sokrates, wird ja, glaube ich, das Vorstellen genannt.
ΣΩ. Ὀρθῶς γὰρ οἴει, ὦ φίλε. καὶ ὅρα δὴ νῦν πάλιν ἐξ ἀρχῆς, πάντα τὰ πρόσθεν ἐξαλείψας, εἴ τι μᾶλλον καθορᾷς, ἐπειδὴ ἐνταῦθα προελήλυθας. καὶ λέγε αὖθις τί ποτ' ἐστὶν ἐπιστήμη.
ΘΕΑΙ. Δόξαν μὲν πᾶσαν εἰπεῖν, ὦ Σώκρατες, ἀδύνατον, ἐπειδὴ καὶ ψευδής ἐστι δόξα· κινδυνεύει δὲ ἡ ἀληθὴς δόξα ἐπιστήμη εἶναι, καί μοι τοῦτο ἀποκεκρίσθω. ἐὰν γὰρ μὴ φανῇ προιοῦσιν ὥσπερ τὸ νῦν, ἄλλο τι πειρασόμεθα λέγειν.
So.: Ganz recht glaubst du, Lieber, und nun sieh wieder von vorn, nach Auslöschung alles Vorigen, ob du nun mehr siehst, da du doch bis hierher vor gedrungen bist, und sage noch einmal, was wohl die Erkenntnis ist?
Th.: Zu sagen, dass alle Vorstellung es sei, o Sokrates, ist unmöglich, indem es auch falsche Vorstellungen gibt. Es mag aber wohl die richtige Vorstellung Erkenntnis sein; und dieses will ich nun geantwortet haben. Denn sollte es uns, wenn wir weiter gehen, nicht mehr so scheinen, so wollen wir, wie jetzt auch, dann versuchen, etwas anderes zu sagen.
ΣΩ. Οὕτω μέντοι χρή, ὦ Θεαίτητε, λέγειν προθύμως μᾶλλον, ἢ ὡς τὸ πρῶτον ὤκνεις ἀποκρίνεσθαι. ἐὰν γὰρ οὕτω δρῶμεν, δυοῖν θάτερα, ἢ εὑρήσομεν ἐφ' ὃ ἐρχόμεθα, ἢ ἧττον οἰησόμεθα εἰδέναι ὃ μηδαμῇ ἴσμεν· καίτοι οὐκ ἂν εἴη μεμπτὸς μισθὸς ὁ τοιοῦτος. καὶ δὴ καὶ νῦν τί φῄς; δυοῖν ὄντοιν ἰδέαιν δόξης, τοῦ μὲν ἀληθινοῦ, ψευδοῦς δὲ τοῦ ἑτέρου, τὴν ἀληθῆ δόξαν ἐπιστήμην ὁρίζῃ;
ΘΕΑΙ. Ἔγωγε· τοῦτο γὰρ αὖ νῦν μοι φαίνεται.
So.: Das ist recht, Theaitetos, und so muss man etwas mutiger reden, als du anfänglich nur allzu bedenklich warst zum Antworten. Machen wir es so, so werden wir eins von beiden: entweder das finden, worauf wir ausgehen, oder nicht so sehr glauben, dasjenige zu wissen, was wir keineswegs wissen. Und auch ein solcher Preis wäre schon nicht zu verschmähen. Wie meinst du es aber jetzt? Von zwei Arten der Vorstellung, deren die eine die wahre ist, die andere die falsche, erklärst du die wahre für die Erkenntnis?
Th.: Das tue ich; denn dies leuchtet mir für jetzt ein.

[Üb.: Schleiermacher]

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Plat Polit.509b
Im Sonnengleichnis kontrastiert Platon bildhaft die Sonne und das  ἀγαθόν. Für das Begriffsverständnis von οὐσία ergibt sich daraus: εἶναι und οὐσία sind neben Erkennbarkeit und Werthaftigkeit entscheidendes Wesensmerkmal der Ideen. Alle drei Qualitäten erhalten die Ideen von dem ἀγαθόν als dem unüberbietbaren Letztprinzip, der ἀρχὴ ἀνυπόθετος, die als Prinzip noch jenseits der οὐσία liegt: ἔτι ἐπέκεινα τῆς οὐσίας.
Τὸν ἥλιον τοῖς ὁρωμένοις οὐ μόνον οἶμαι τὴν τοῦ ὁρᾶσθαι δύναμιν παρέχειν φήσεις, ἀλλὰ καὶ τὴν γένεσιν καὶ αὔξην καὶ τροφήν, οὐ γένεσιν αὐτὸν ὄντα.
Πῶς γάρ;
Καὶ τοῖς γιγνωσκομένοις τοίνυν μὴ μόνον τὸ γιγνώσκεσθαι φάναι ὑπὸ τοῦ ἀγαθοῦ παρεῖναι, ἀλλὰ καὶ τὸ εἶναί τε καὶ τὴν οὐσίαν ὑπ' ἐκείνου αὐτοῖς προσεῖναι, οὐκ οὐσίας ὄντος τοῦ ἀγαθοῦ, ἀλλ' ἔτι ἐπέκεινα τῆς οὐσίας πρεσβείᾳ καὶ δυνάμει ὑπερέχοντος.
Du wirst meines Erachtens behaupten, dass die Sonne dem Sichtbaren nicht nur die Fähigkeit verleiht gesehen zu werden, sondern auch Werden, Wachstum und Nahrung.
Ja doch.
So behaupte auch, dass dem Erkennbaren nicht nur das Erkanntwerden von dem Guten zukommt, sondern ihm auch Sein und Wesen von ihm zu eigen sind, ohne dass das Gute das Sein ist: es überragt vielmehr das Sein an Würde und Wirkkraft.

.[im Zusammenhang]

 

Plat Soph.246a-246c
Eine wahre "Gigantomachie" tobt zwischen den "Giganten", die das Sein als körperlich annehmen (σῶμα = οὐσία), denn "sie klammern sich an Felsen und Eichen", und den "Olympiern", die das Sein als unkörperlich ansetzen (ἀσώματα εἴδη ῥ ἀληθινὴ οὐσία).
246a
ΞΕ. Καὶ μὴν ἔοικέ γε ἐν αὐτοῖς οἷον γιγαντομαχία τις εἶναι διὰ τὴν ἀμφισβήτησιν περὶ τῆς οὐσίας πρὸς ἀλλήλους.
Fremder: Zwischen diesen scheint mir nun eine wahre Gigantomachie zu toben, wegen ihrer gegenseitigen Uneinigkeit über das Sein.
ΘΕΑΙ. Πῶς;
ΞΕ. Οἱ μὲν εἰς γῆν ἐξ οὐρανοῦ καὶ τοῦ ἀοράτου πάντα ἕλκουσι, ταῖς χερσὶν ἀτεχνῶς πέτρας καὶ δρῦς περιλαμβάνοντες. τῶν γὰρ τοιούτων ἐφαπτόμενοι πάντων διισχυρίζονται τοῦτο εἶναι μόνον ὃ παρέχει προσβολὴν καὶ ἐπαφήν τινα, ταὐτὸν σῶμα καὶ οὐσίαν ὁριζόμενοι, τῶν δὲ ἄλλων εἴ τίς [τι] φήσει μὴ σῶμα ἔχον εἶναι, καταφρονοῦντες τὸ παράπαν καὶ οὐδὲν ἐθέλοντες ἄλλο ἀκούειν.
Theaitetos: Wieso?
Fremder: Die einen ziehen alles aus dem Himmel und dem Unsichtbaren auf die Erde herab, mit ihren Händen buchstäblich Felsen und Eichen umklammernd. Denn sie halten sich an dergleichen alles und behaupten, das allein sei, woran man sich stoßen und was man betasten könne, indem sie Körper und Sein für einerlei erklären; wenn aber von den andern einer sagt, es sei auch etwas, was keinen Leib habe, achten sie darauf ganz und gar nicht und wollen nichts anderes hören.
ΘΕΑΙ. Ἦ δεινοὺς εἴρηκας ἄνδρας· ἤδη γὰρ καὶ ἐγὼᾇ τούτων συχνοῖς προσέτυχον.
Theaitetos: Ja, gefährliche Leute sind das, von denen du sprichst; denn ich bin auch schon auf viele von ihnen getroffen.
ΞΕ. Τοιγαροῦν οἱ πρὸς αὐτοὺς ἀμφισβητοῦντες μάλα εὐλαβῶς ἄνωθεν ἐξ ἀοράτου ποθὲν ἀμύνονται, νοητὰ ἄττα καὶ ἀσώματα εἴδη βιαζόμενοι τὴν ἀληθινὴν οὐσίαν εἶναι· τὰ δὲ ἐκείνων σώματα καὶ τὴν λεγομένην ὑπ' αὐτῶν ἀλήθειαν κατὰ σμικρὰ διαθραύοντες ἐν τοῖς λόγοις γένεσιν ἀντ' οὐσίας φερομένην τινὰ προσαγορεύουσιν. ἐν μέσῳ δὲ περὶ ταῦτα ἄπλετος ἀμφοτέρων μάχη τις, ὦ Θεαίτητε, ἀεὶ συνέστηκεν.
Fremder: Daher verteidigen sich  die gegen sie Streitenden auch gar vorvorsichtig von oben herab aus dem Unsicht baren und behaupten, gewisse denk bare unkörperliche Ideen wären das wahre Sein; deren Körper aber und was sie das Wahre nennen, stoßen sie ganz klein in ihren Reden und schreiben ihnen statt des Seins nur ein bewegliches Werden zu. Zwischen ihnen aber, o Theaitetos, ist hierüber ein unermessliches Schlachtgetümmel immerwährend.
ΘΕΑΙ. Ἀληθῆ.
Theaitetos: Richtig.

[Üb. nach Schleiermacher]

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Aristot.Met.1017b10-1017b36
Aristoteles analysiert, was man im allgemeinen unter οὐσία versteht:
  • ἁπλᾶ σώματα, οἷον γῆ καὶ πῦρ καὶ ὕδωρ
  • τὰ ἐκ τούτων συνεστῶτα ζῷά τε καὶ δαιμόνια καὶ τὰ μόρια τούτων

Bestimmender gemeinsamer Grundbegriff: "Letztes Aussagesubjekt, das von nichts anderes mehr ausgesagt werden kann (οὐ καθ' ὑποκειμένου λέγεται), während alles andere von ihm ausgesagt wird (ἀλλὰ κατὰ τούτων τὰ ἄλλα <λέγεται>), Einzelding, Einzelsubstanz." (Vgl. Seidl, 386)

Οὐσία λέγεται τά τε ἁπλᾶ σώματα, οἷον γῆ καὶ πῦρ καὶ ὕδωρ καὶ ὅσα τοιαῦτα, καὶ ὅλως σώματα καὶ τὰ ἐκ τούτων συνεστῶτα ζῷά τε καὶ δαιμόνια καὶ τὰ μόρια τούτων· ἅπαντα δὲ ταῦτα λέγεται οὐσία ὅτι οὐ καθ' ὑποκειμένου λέγεται ἀλλὰ κατὰ τούτων τὰ ἄλλα. Unter Usia, selbständig Seiendem, versteht man die einfachen Körper wie Erde, Feuer, Wasser und dergleichen, dann überhaupt Körper und was aus ihnen zusammengesetzt ist, lebendige Wesen und Himmelskörper, sowie ihre Teile. Alles dieses wird Usia, selbständig Seiendes, genannt, weil es nicht von einem Substrat, sondern das andere von ihm ausgesagt wird.
ἄλλον δὲ τρόπον ὃ ἂν ᾖ αἴτιον τοῦ εἶναι, ἐνυπάρχον ἐν τοῖς τοιούτοις ὅσα μὴ λέγεται καθ' ὑποκειμένου, οἷον ἡ ψυχὴ τῷ ζῴῳ. In anderem Sinne heißt Usia, was als Grund des Seins solchen Gegenständen, die nicht von einem Substrat ausgesagt werden, innewohnt, wie die Seele im lebenden Wesen.
ἔτι ὅσα μόρια ἐνυπάρχοντά ἐστιν ἐν τοῖς τοιούτοις ὁρίζοντά τε καὶ τόδε τι σημαίνοντα, ὧν ἀναιρουμένων ἀναιρεῖται τὸ ὅλον, οἷον ἐπιπέδου σῶμα, ὥς φασί τινες, καὶ ἐπίπεδον γραμμῆς· καὶ ὅλως ὁ ἀριθμὸς δοκεῖ εἶναί τισι τοιοῦτος [ἀναιρουμένου τε γὰρ οὐδὲν εἶναι, καὶ ὁρίζειν πάντα] Ferner auch das, was zu Gegenständen von dieser Art als Teil gehört, was sie begrenzt und als bestimmtes Einzelwesen kennbar macht, also dasjenige, mit dessen Aufhebung das Ganze aufgehoben wird, wie nach der Meinung mancher mit der Fläche der Körper und die Fläche mit der Linie aufgehoben wird. Insbesondere schreiben manche der Zahl diese Bedeutung zu; denn wenn sie aufgehoben werde, sei überhaupt nichts, und sie begrenze alles.
ἔτι τὸ τί ἦν εἶναι, οὗ ὁ λόγος ὁρισμός, καὶ τοῦτο οὐσία λέγεται ἑκάστου. συμβαίνει δὴ κατὰ δύο τρόπους τὴν οὐσίαν λέγεσθαι, τό θ' ὑποκείμενον ἔσχατον, ὃ μηκέτι κατ' ἄλλου λέγεται, καὶ ὃ ἂν τόδε τι ὂν καὶ χωριστὸν ᾖ· τοιοῦτον δὲ ἑκάστου ἡ μορφὴ καὶ τὸ εἶδος. Weiter gehört dahin das begriffliche Wesen, dessen Definition der Begriff bildet; auch dieses wird als Usia, als selbständiges Sein eines jeglichen bezeichnet. Es ergibt sich daraus, dass Usia in doppeltem Sinne gebraucht wird; als letztes Substrat, was nicht mehr von einem anderen ausgesagt wird, und zweitens als bestimmtes Einzelwesen, das getrennt für sich besteht. Von dieser Art aber ist die Gestalt und Form eines jeden Dinges.
[Aristoteles: Metaphysik, S. 569. Digitale Bibliothek Band 2: Philosophie, S. 4645 (vgl. Arist.-Metaph., S. 298)]

.[im Zusammenhang]

Aristot.Met.1028a10-1028b7
Das "Was" einer real seienden Sache ist in ontologischem Sinne allein οὐσία, d. h. erste οὐσία, (z.B. "Werkzeug"; "Hammer"). Aber in erkenntnistheoretischem und aussagelogischen Sinn kann das "Was" wie jede andere Kategorie von einem anderen "Was" akzidentiell auch ausgesagt werden (z.B. Dieses "Werkzeug" ist ein "Hammer"; oder: Dieser "Hammer" ist eine "Werkzeug"). Sie unterscheiden sich wie Subjekt (êpokeÛmnon, substantia) und Prädikat (in Form einer Ist-Aussage).
Die zehn Kategorien sind hier aus der Kategorien-Schrift vorausgesetzt: Washeit, Quantität, Relation, Raum, Zeit, Lage, Haben/Verhalten, Tun und Leiden (Seidl, S. IX)
Τὸ ὂν λέγεται πολλαχῶς, καθάπερ διειλόμεθα πρότερον ἐν τοῖς περὶ τοῦ ποσαχῶς· Der Begriff des Seienden hat viele Bedeutungen. Wir haben sie schon früher im Zusammenhang mit den Mehrfachbedeutungen unterschieden:

σημαίνει γὰρ τὸ μὲν τί ἐστι καὶ τόδε τι, τὸ δὲ ποιὸν ἢ ποσὸν ἢ τῶν ἄλλων ἕκαστον τῶν οὕτω κατηγορουμένων. τοσαυταχῶς δὲ λεγομένου τοῦ ὄντος φανερὸν ὅτι τούτων πρῶτον ὂν τὸ τί ἐστιν, ὅπερ σημαίνει τὴν οὐσίαν [ὅταν μὲν γὰρ εἴπωμεν ποῖόν τι τόδε, ἢ ἀγαθὸν λέγομεν ἢ κακόν, ἀλλ' οὐ τρίπηχυ ἢ ἄνθρωπον· ὅταν δὲ τί ἐστιν, οὐ λευκὸν οὐδὲ θερμὸν οὐδὲ τρίπηχυ, ἀλλὰ ἄνθρωπον ἢ θεόν], τὰ δ' ἄλλα λέγεται ὄντα τῷ τοῦ οὕτως ὄντος τὰ μὲν ποσότητες εἶναι, τὰ δὲ ποιότητες, τὰ δὲ πάθη, τὰ δὲ ἄλλο τι.

Er meint nämlich nämlich teils das Was und Dies, teils das Wie oder Wieviel oder jede sonstige derartige Aussage. Bei so vielen Bedeutungen ist es klar, dass das Was zuerst kommt: es bezeichnet das Wesen. [Denn wenn wir von was das Wie angeben, bezeichnen wir es als gut oder schlecht, aber nicht als drei Ellen groß oder als Mensch. Wenn wir aber das Was angeben, dann nicht als weiß oder warm oder drei Ellen lang, sondern als Mensch oder Gott]. Alles übrige bezeichnet man danach als seiend, dass es von einem im ersten Sinn Seienden teils Größe, teils Beschaffenheit, teils Zustand, teils sonst etwas ist.
διὸ κἂν ἀπορήσειέ τις πότερον τὸ βαδίζειν καὶ τὸ ὑγιαίνειν καὶ τὸ καθῆσθαι ἕκαστον αὐτῶν ὂν σημαίνει, ὁμοίως δὲ καὶ ἐπὶ τῶν ἄλλων ὁτουοῦν τῶν τοιούτων· οὐδὲν γὰρ αὐτῶν ἐστὶν οὔτε καθ' αὑτὸ πεφυκὸς οὔτε χωρίζεσθαι δυνατὸν τῆς οὐσίας, ἀλλὰ μᾶλλον, εἴπερ, τὸ βαδίζον τῶν ὄντων καὶ τὸ καθήμενον καὶ τὸ ὑγιαῖνον. Deshalb könnte man auch fragen, ob Gehen, Gesundsein und Sitzen jeweils ein Seiendes meinen, und so bei allem Derartigen sonst. Denn nichts davon esistiert so, dass es entweder für sich entstanden wäre oder von der Substanz abgetrennt werden könnte. Eher gehört das Gehende, Sitzende und Gesunde, wenn überhaupt, zu dem Seienden.
ταῦτα δὲ μᾶλλον φαίνεται ὄντα, διότι ἔστι τι τὸ ὑποκείμενον αὐτοῖς ὡρισμένον [τοῦτο δ' ἐστὶν ἡ οὐσία καὶ τὸ καθ' ἕκαστον], ὅπερ ἐμφαίνεται ἐν τῇ κατηγορίᾳ τῇ τοιαύτῃ· τὸ ἀγαθὸν γὰρ ἢ τὸ καθήμενον οὐκ ἄνευ τούτου λέγεται. δῆλον οὖν ὅτι διὰ ταύτην κἀκείνων ἕκαστον ἔστιν, ὥστε τὸ πρώτως ὂν καὶ οὐ τὶ ὂν ἀλλ' ὂν ἁπλῶς ἡ οὐσία ἂν εἴη. Dies erscheint aber in höherem Maße seiend, weil ihm etwas bestimmtes zugrunde liegt (Substrat) [Dies ist das jeweilige Einzelwesen,] das in einer derartigen Aussage sichtbar wird. Denn das Gute oder das Sitzende kann ohne dies nicht ausgesagt werden. Offenbar ist auch davon jedes Einzelne durch diese <Substanz>, so dass das zuerst Seiende und nicht irgendwie Seiende, sondern einfach Seiende das Wesen sein dürfte.
πολλαχῶς μὲν οὖν λέγεται τὸ πρῶτον· ὅμως δὲ πάντως ἡ οὐσία πρῶτον, καὶ λόγῳ καὶ γνώσει καὶ χρόνῳ. τῶν μὲν γὰρ ἄλλων κατηγορημάτων οὐθὲν χωριστόν, αὕτη δὲ μόνη· καὶ τῷ λόγῳ δὲ τοῦτο πρῶτον [ἀνάγκη γὰρ ἐν τῷ ἑκάστου λόγῳ τὸν τῆς οὐσίας ἐνυπάρχειν]· καὶ εἰδέναι δὲ τότ' οἰόμεθα ἕκαστον μάλιστα, ὅταν τί ἐστιν ὁ ἄνθρωπος γνῶμεν ἢ τὸ πῦρ, μᾶλλον ἢ τὸ ποιὸν ἢ τὸ ποσὸν ἢ τὸ πού, ἐπεὶ καὶ αὐτῶν τούτων τότε ἕκαστον ἴσμεν, ὅταν τί ἐστι τὸ ποσὸν ἢ τὸ ποιὸν γνῶμεν. In vielfacher Bedeutung wird also vom Ersten gesprochen: Gleichwohl ist in jedem Fall das Wesen das erste, sowohl dem Begriff als auch der Erkenntnis und der Zeit nach. Von den anderen Aussageformen ist keine abgesondert, nur diese. Auch dem Begriff nach ist dies das Erste [denn im Einzelbegriff muss der des Wesens enthalten sein]. Außerdem glauben wir dann das beste Wissen von jedem zu haben, wenn wir erkennen, was der Mensch ist oder das Feuer, besser als das Wie oder das Wieviel oder das Wo; indes wissen wir auch eben davon dann jedes Einzelne, wenn wir der Größe oder die Beschaffenheit kennen.
καὶ δὴ καὶ τὸ πάλαι τε καὶ νῦν καὶ ἀεὶ ζητούμενον καὶ ἀεὶ ἀπορούμενον, τί τὸ ὄν, τοῦτό ἐστι τίς ἡ οὐσία [τοῦτο γὰρ οἱ μὲν ἓν εἶναί φασιν οἱ δὲ πλείω ἢ ἕν, καὶ οἱ μὲν πεπερασμένα οἱ δὲ ἄπειρα], διὸ καὶ ἡμῖν καὶ μάλιστα καὶ πρῶτον καὶ μόνον ὡς εἰπεῖν περὶ τοῦ οὕτως ὄντος θεωρητέον τί ἐστιν. Dies ist ja in der Tat seit jeher, jetzt und immer die grundlegende Frage der Untersuchung, was das Wesen ist [Davon sagen die einen, es sei eines, andere, es seien mehr als eines, die einen, es sei begrenzt, andere, es sei unbegrenzt]. So müssen auch wir am nachdrücklichsten und zuerst und sozusagen allein diese Art Sein untersuchen, das Was.

Dass "der Begriff des Seienden viele Bedeutungen hat", richtet sich gegen Platon, für den das øn als oberste Gattung Vielheit ausschließt.

  • S. Manzion: Die erste Theorie der Substanz: Die Substanz nach Aristoteles, in: Hager, S. 114-138
  • E. Vollrath: Aristoteles: Das Problem der Substanz, in: Speck, S. 84-128
Sententiae excerptae:
w37
1306 Actiones nostrae honestae sunt, non ipsa, quae aguntur.
  Unsere Handlungen sind sittlich gut, nicht ihr Gegenstand.
  Sen.epist.92,12
1364 Assignatum a natura locum tuere. Quaeris quis hic sit locus? Viri.
  Behaupte den Platz, den dir die Natur zugewiesen hat! Was für ein Platz dies sei, fragst du? Der eines Mannes!
  Sen.dial.2,19,4
314 Avaro acerba poena natura est sua.
  Der Geizhals ist durchs eigne Wesen schwer gestraft
  Publil.Syr.A46
1302 Bene est homini, si palato bene est.
  Dem Menschen ist wohl, wenn seinem Gaumen wohl ist.
  Sen.epist.92,7
1414 Clementia liberum arbitrium habet; non sub formula, sed ex aequo et bono iudicat; et absolvere illi licet et, quanti vult, taxare litem.
  Die Milde kann frei entscheiden; sie urteilt nicht nach einer Rechtsformel, sondern nach Billigkeit und Güte; sie kann freisprechen und die Strafe so hoch ansetzen, sie will.
  Sen.clem.2,5,2
1307 Corpus natura ut quandam vestem animo circumdedit; velamentum eius est.
  Den Körper hat die Natur wie ein Gewand der Seele umgelegt; er ist ihre Hülle.
  Sen.epist.92,13
1291 Id unum bonum est, quod numquam defringitur.
  Das ist allein gut, was nie Abbruch erleidet.
  Sen.epist.92,2
1280 Idem est beate vivere et secundum naturam.
  Glücklich leben heißt naturgemäß leben.
  Sen.dial.7,8,2
1288 Illa divina ratio omnibus praeposita est, ipsa sub nullo est; et haec autem nostra eadem est, quae ex illa est.
  Jene göttliche Vernunft steht über allem, selbst ist sie keinem anderen untergeordnet; ebenso auch unsere Vernunft, die aus jener ist.
  Sen.epist.92,1
1289 In hoc uno positam est beata vita, ut in nobis ratio perfecta sit.
  Das glückselige Leben hängt einzig davon ab, ob die Vernunft in uns vollkommen ist.
  Sen.epist.92,2
1292 Is est beatus, quem nulla res minorem facit; tenet summa, et ne ulli quidem nisi sibi innixus.
  Der allein ist glücklich, den nichts kleiner macht; er behauptet die höchste Stellung, auf nichts gestützt als auf sich selbst.
  Sen.epist.92,2
646 Malivolus semper sua natura vescitur.
  Aus seinem Wesen nährt sich stets der Bösewicht.
  Publil.Syr.M29
1626 Multa bona nostra nobis nocent.
  Mancher unserer Wesensvorzüge bringt uns Schaden.
  Sen.epist.5,9 dictM.
1305 Natura enim homo mundum et elegans animal est.
  Von Natur ist der Mensch ein reines und sauberes Wesen.
  Sen.epist.92,12
700 Naturam abscondit, cum improbus recte facit.
  Ein Schuft der recht tut, tarnt die wahre Wesensart.
  Publil.Syr.N11
1827 Nisi valentior fuissem, dedissem poenas
  Ich hätte es büßen müssen, wenn ich nicht kräftiger gewesen wäre.
  Petron.8,4
1303 Prima pars hominis est ipsa virtus; huic committitur inutilis caro et fluida.
  Der erste Teil des Menschen ist die Tugend selbst; an sie knüpft sich ein unnützes, liederliches Fleisch.
  Sen.epist.92,10 (Poseidonios)
1293 Qui aliquo auxilio sustinetur potest cadere.
  Wer mit fremder Hilfe sich emporhält, kann fallen.
  Sen.epist.92,2
891 Qui dormientem necat, absentem ulciscitur.
  Im Schlaf getötet ist wie abwesend bestraft.
  Publil.Syr.Q71
1295 Quid est beata vita? securitas et perpetua tranquillitas.
  Was ist glückliches Leben? Furchtlosigkeit und bleibende Seelenruhe.
  Sen.epist.92,3
1294 Quis se prudens ob aliena miratur?
  Welcher vernünftige Mensch bewundert sich wegen etwas, das nicht sein ist?
  Sen.epist.92,2
1290 Ratio sola non summittit animum, stat contra fortunam.
  Die Vernunft allein lässt die Seele sich nicht beugen und hält Stand gegen das Schicksal.
  Sen.epist.92,2
256 simplex ratio veritatis
  einfach ist das Wesen der Wahrheit
  Cic.de orat.1,229
1296 Talis animus esse sapientis viri debet, qualis deum deceat.
  Des Weisen Seele muss so beschaffen sein, wie sie eines Gottes würdig wäre.
  Sen.epist.92,3
981 Virum bonum natura, non ordo facit.
  Des Mannes Wert bestimmt sein Wesen, nicht sein Stand.
  Publil.Syr.V14
1301 Voluptas, bonum pecoris est.
  Die Sinnenlust ist ein Gut des Tieres.
  Sen.epist.92,6
990 Vultu an natura sapiens sis, multum interest.
  Im Wesen hat die Weisheit Sitz, nicht im Gesicht. (Die Weisheit liegt im Inneren, nicht im Gesicht.)
  Publil.Syr.V23
Literatur:

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Einführung in das antike Heerwesen
Darmstadt (WBG) i.V.
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Antike Mysterienwesen in seinem Einfluß auf das Christentum
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2237  Braams, W.
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Römisches Privatrecht. Rechtsdenken und gesellschaftliche Verankerung. Eine Einführung
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Homerisches und Römisches im Kriegswesen der Aeneis
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2024  Widengren, G.
Iran, der große Gegner Roms: Königsgewalt, Feudalismus, Militärwesen
in: ANRW II.9.1 (1979) 219-306
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