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  • Babylon (ἡ Βαβυλών, ῶνος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Babylon
    • Babylon ist Hauptstadt des Landes Babylonien im Alluvialgebiet des Euphrat, 100 Kilometer südlich von Bagdad, größtenteils auf dem linken Flussufer; südlich davon die selbstständige Nebenstadt Borsippa.
    • Ca. 2800 v.Chr von Sargon I. von Agade gegründet (nach altbabylonischer Überlieferung).
    • Ca. 689 Zerstörung unter Sanherib
    • Nach 606, dem Fall Assyriens, entsteht das neubabylonische oder chaldäische Reich
    • 604 -562 Nebukadnezar. Unter ihm erlebt das neubabylonische Reich seine Blüte
    • 539 Ende des Reiches nach vielfältigen Bedrohungen von Seiten der Meder durch Übergang an Kyros
    • 520/519 Belagerung der Stadt durch Dareios.
    • 479/478 Belagerung durch Xerxes. Anschließend im 5. Jh. Provinzstadt
    • Seit 331 noch einmal Welthauptstadt im asiatisch-makedonischen Reich durch Alexander den Großen, der dort residiert und 323 stirbt.
    • Seleukos I. verlegt den Regierungssitz seines Seleukidenreiches, dessen Kern anfänglich die Stadt war, nach Seleukeia an den Tigris. Durch das Aufkommen Seleukeias und Ktesiphons wird Babylonien zurückgedrängt.
    • Seit ca. 126/125 im Besitz der Parther, denen es mit Ausnahme der kurzen römischen Herrschaft im Gebiet von Euphrat und Tigris bis zur Ausbreitung des Islams verbleibt.
    • Die Rekonstruktion des Stadtbildes beruht auf den Grabungen der Deutschen Orientgesellschaft und den Angaben antiker Autoren (vor allem Hdrod.1,178)
  • Baktrien (Βακτριανή) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte
    • Persische Satrapie im Norden von Areia und dem Land der Paropanisaden, zwischen Margiana und dem Gebiet der Saken; es reichte über den Oxos hinaus. Benannt ist es nach dem Baktros, einem Zufluss des Oxos. Seine Bewohner heißen Βακτριανοί oder Βάκτροι. Neben weiten Sandsteppen findet sich auch fruchtbares Ackerland. Die Pferde, die man in den Gebirgstälern zog, waren berühmt. Baktrische Karawanen vermitteln den Handel mit den Serern und nach Indien. Die Hauptstadt war Baktra (später Alexandreia)
    • Sagen von Oxyartes und seiner Niederlage gegen Ninos und Semiramis.
    • Unter medischer Herrschaft zarathustrische Staatsreligion, dann persisch. Smerdis ist Statthalter von Baktriane, seitdem dort die höchsten Prinzen des persischen Königshauses.
    • Alexander dem Großen leistete Baktrien zwei Jahre lang Widerstand. Seine Satrapen: Artabazos, Amyntas, Philippos, Stasanor unter Antipatros 321. Mehrfache Aufstände.
    • Seleukos I. erobert Baktrien zurück und schloss 303 einen Vertrag mit Tschandragupta von Indien.
    • 250 Erhebungdes Diodotos gegen die Seleukiden.
    • Begründung des helleno-baktrischen Reiches. Herrscher: Diodotos I., II., Euthydemos I. (235-200), besiegt von Antiochos III., Demetrios I. (200-185), der Sohn des Euthydemos I., erobert das Fünfstromland. Demetrios II. (180-165). Eukratides I. Usurpator (171-155), Mitregent sein Sohn Heliokles, der seinen Vater schließlich tötet. Der Schwerpunkt des Reiches wird nach Kephene und Indien verlegt. Menander (155-130).
    • Schwächung von Baktrien durch Hunnen und Parther.
    • 140/139 Baktra von Nomaden erobert.
    • 140 v-Chr. - 460 n.Chr. skythische Herrschaft.
  • Bassai Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Bassai
    • Ort im westlichen Arkadien auf dem Berg Kotilon, in der Nähe von Phigaleia, mit Tempel des Apollon Epikurios, der nach 421 erbaut wurde. Der zugehörige Fries befindet sich im Britischen Museum von London.
  • Berenike Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Berenike
      • Handelsstadt am Roten Meer an der Grenze von Ägypten und Troglodytike, von Ptolemaios II. Philadelphos begründet.
    • (2) Berenike Berenike
     
  • Bessen Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Bessi (οἱ Βέσσοι, Βεσσοί) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Bessen
    • Thrakischer Volksstamm im Haimos und am Oberlauf des Hebros. Er erstreckt sich m Osten bis zum Schwarzem Meer, im Westen bis zu den illyrischen Autariaten und im Süden bis zu den Paioniern. Ihr Hauptort ist Bessa Para am Hebros. Sie sind wild und räuberisch und beunruhigten oft die makedonische Provinz. Viele Bessen dienten in Heer und Flotte der Römer.
    • 73 von Marcus Terentius Varro Lucullus besiegt (Eutr.6,10)
    • 13-11 zuletzt von Lucius Calpurnius Piso besiegt.
  • Bizone (Βιζώνη) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Stadt in Thrakien (Moesien) am Schwarzen Meer, zwischen Apollonia und Kallatis (Bei Eutr.6,10,3 von Cellarius statt Burziao vermutet)
  • Boiotien (Βοιωτία) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Boiotien Boiotien Boiotia Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Böotien Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Mittelgriechische Landschaft, die an Attika, Phokis, das Opuntische Lokris und den Kanal von Euboia angrenzt. Zwei Landschaftstypen: neben dem Bergland (Helikon, Kithairon) die kesselförmige Tiefebene mit dem Kopaissee im Zentrum. In ihr liegen Orchomenos und andere mykenische Herrschersitze. Das Land ist durch zahlreiche Flüsse gegliedert (bes. Kephisos und Melas).
    • Die Besiedlung erfolgte seit vor- und frühgriechischer und mykenischer Zeit in mehreren Schüben. Als ursprüngliche Völker werden die Leleger, Hektonen, Aonen, Temmiker, Hyanter, Thraker, Pelasger und die Minyer von Orchomenos (Herod.1,146)genannt. Alte Namen von Boiotien waren Aonia, Messapia, Ogygia und Kadmeia
    • Die zahlreiche Städte waren als Staatenbund mit einem gemeinsamen Bundesfest (Itonia) organisiert. Die Anfänge des Bundes sind nicht gesichert. Orchomenos widersetzte sich lange. Der Bund schloss Staatsverträge ab, erteilte die Proxenie und erließ Bundesgesetze für das öffentliche Bauwesen und Enteignungen.
    • Seine Organisation: Ganz Boiotien zerfiel in 11 Teile, von denen jeder einen Boiotarchen stellte, dazu stellte jeder Bezirk 60 Mitglieder zu dem Bundesrat auf der Kadmeia, 1000 Hopliten und 100 Reiter.
      • Theben umfasste mit Plataiai , Skolos, Erythrai, Skaphai 4 Teile,
      • Orchomenos, Hysiai, Thespiai, Thisbai, Tanagra je einen,
      • Haliartos, Lebadeia, Koroneia bildeten zusammen einen Bezirk und stellten ihren Boiotarchen im Wechsel,
      • ebenso war es mit Akraiphiai, Kopai und Chaironeia.
      • Zeitweise erweiterte sich der Bund durch den Beitritt von Oropos, Chalkis, Eretria, Opus, Megaris (224-192).
    • In jeder Stadt gab es außerdem je 4 βουλαί zu je 100 Buleuten, deren Wahl an einen bestimmten Zensus gebunden war. Eine der 4 βουλαί führte im Wechsel den Vorsitz und hatte das προβούλευμα für die Anträge, die den drei anderen βουλαί vorgelegt wurden.
    • Geschichte:
      • 479 gemäßigte Oligarchie in Theben
      • 457 Demokratie
      • 447/446 gründet Theben den boiotischen Bund (Κοινὸν τῶν Βοιωτῶν) und behauptet bis 387 das alleinige Münzrecht.
      • 338 wurde der Bund vielleicht von Philippos von Makedonien aufgelöst;
      • 324 besteht der Bund mit Sicherheit
      • Um 300 haben die Boioter eine bedeutende Stellung und ihre Bundesgenossenschaft ist gesucht (von Kassandros, Demetrios, Antigonos, Ptolemaios, Lysimachos)
      • 278 Beteiligung der Boioter am Gallierkampf; Bündnis mit den Phokern
      • Aitolische Herrschaft in Boiotien, dann durch Demetrios II. etwa 239-235 unterworfen.
      • 222 Teilnahme am Bündnis gegen Kleomenes, mit Philipp V. verbündet.
      • 215-190 Misswirtschaft der makedonischen Partei
      • 197 Abfall von Philipp. Unzuverlässige Bundesgenossen der Römer
      • 191 Bündnis mit Antiochos
      • Neue Unterwerfung unter die Römer vermittelt durch Attalos. Bündnis mit Perseus 171.
      • 171/170 Zerstörung von Haliartos. Danach unterwerfen sich verstärkt einzelne Städte unter Rom. Auflösung des Bundes.
      • 158 Wiederherstellung des Bundes; er besteht bis in die Kaiserzeit fort
      • 147 Beteiligung der Boioter am Krieg. Metellus besiegt die Boioter zwei Mal. Schwere Verwüstungen im 3. Mithridatischen Krieg.
     
  • Borysthenes (Βορυσθένης) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Borysthenes
    • 654 von Miletos im Skythenland gegründeter Handelsplatz, 200 Stadien von der Mündung des Dnjepr in das Schwarze Meer entfernt. (Herod.4,17f.; DionChr,36,1-61)
      Strab.7,3,17: Εἶτα Βορυσθένης ποταμὸς πλωτὸς ἐφ' ἑξακοσίους σταδίους καὶ πλησίον ἄλλος ποταμὸς Ὕπανις καὶ νῆσος πρὸ τοῦ στόματος τοῦ Βορυσθένους ἔχουσα λιμένα. πλεύσαντι δὲ τὸν Βορυσθένη σταδίους διακοσίους ὁμώνυμος τῷ ποταμῷ πόλις· ἡ δ αὐτὴ καὶ Ὀλβία καλεῖται, μέγα ἐμπόριον, κτίσμα Μιλησίων. Dann folgt der Borysthenes (Dnjepr), auf 600 Stadien schiffbar, und nahe dabei der Hypanis (Bug), ein anderer Fluss; und vor der Mündung des Borysthenes eine Insel mit Hafen. Fährt man den Borysthenes 200 Stadien hinauf, eine mit dem Fluss gleichnamige Stadt; sie heißt auch Olbia, ein großer Handelsplatz, eine Gründung der Milesier. (Übersetzung; E.Gottwein)
  • Bosporos (Βόσπορος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Bosporos Bosporos
      • Der thrakische Bosporos, Meeresarm zwischen Europa und Asien. Beschreibung bie Polyb.4,38-41. Nach antiker Vorstellung durch den Durchbruch des überfüllten Schwarzen Meeres entstanden. Berühmt durch den Thunfischfand. Quelle des Reichtumms von Byzantion.
    • (2) Bosporos Bosporos
      • Der kimmerische Bosporos, die Verbindung zwischen dem Pontos und der Maiotischen See. Frühzeitig milesische Handelsniederlassungen; am westlichen Ufer: Nymphaion Pantikapaion, gegenüber Panagoreia. Als Name für Pantikapaion ist Bosporos in byzantinsicher Zeit allein üblich.
  • Bukolen (Βούκολοι) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Fellachen, die räuberische Bevölkerung des Nildeltas östlich von Alexandreia, benannt nach dem Weideland (Bukolia), das sie besiedeln. Ein Aufstand von ihnen wird 172 n.Chr. unter Kaiser Marcus Aurelius durch Avidius Cassius niedergeworfen.
  • Byzantion (Βυζάντιον) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Byzanz Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus , Konstantinopel Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Byzantion
    • 658 v. Megarern unter Bedteiligung von Argeiern (17 Jahre nach Chalkedon) am Bosporus in herausragender Lage gegründet. (Herod.4,144). Wegen seiner militärischen und handelspolitschen Bedeutung oft umstritten. Akropolis, zwei Häfen, Stadion, Gymnasien, Athena-Altar, Poseidon-Tempel, Hippodrom (des Severus), Thermen, Theater.
      Hdn.3,1,368: <Βυζάντιον> πόλις διασημοτάτη πρὸς τῇ Προποντίδι πρὸς τῷ μέρει τῆς Εὐρώπης. ἐκλήθη δ ἀπὸ Βύζαντος τοῦ Κεροέσσης, τῆς ᾿Ιοῦς θυγατρός, καὶ Ποσειδῶνος. ἢ ὅτι τοῦ στόλου Βύζης ἦν ἡγεμών. Byzanz ist die herausragendste Stadt auf der europäischen Seite der Propontis. Sie wurde nach Byzas benannt, dem Sohn der Keroessa, der Tochter der Io, mit Poseidon; oder weil der Anführer des Zuges Byzas war. (Übersetzung: E.Gottwein)
    • 478 Eroberung durch Pausanias
    • Mitglied im Attischen Seebund (15-22 Talente Tribut)
    • 411 Abfall von Athen
    • 409 Belagerung durch Alkibiades
    • 403 Schreckensherrschaft des Klearchos
    • Um 390 Rückeroberung durch Thrasybulos
    • 340/339 Belagerung durch Philipp von Makedonien
    • 278 Brandschatzung durch die Kelten
    • 220/219 Krieg der Rhodier gegen Byzanz
    • Bundesgenosse der Römer gegen Philipp V., Antiochos und Perseus
    • 196 n.Chr. Zerstörung durch Septimius Severus, Wiederaufbau auf Fürsprache Caracallas
    • 258/259 Bestürmung durch Goten und Heruler
    • 312/313 Einnahme durch Maximinus
    • Residens Konstantins d.Gr. nach seinem Sieg über Licinius: Constantinopolis.
    • 413 Abschluss des Ausbaus der Stadt unter Theodosius II. [nach Lübker]
  • Burziao Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Eutr.6,10,3 nennt diese Stadt unter den Schwarzmeerstädten, die 72 von Marcus Licinius Lucullus eingenommen wurden. Da eine Stadt dieses Namens nicht bekannt ist, dürfte das von Cellarius konjizierte "Bizonen", eine Stadt zwischen Apollonia und Kallatis den Vorzug verdienen.
       
Sententiae excerptae:
Literatur:

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