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  • Peithon (Πείθων, ωνος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Peithon
      • Makedone, Sohn des Krateuas. Leibwächter (Somatophylöax) Alexanders d.Gr., eng vertreaut mit ihm. (Arr.6,28,4; Arr.7,26,2; Arr.Ind.18,6)
      • 325 Trierarch der Indusflotte.
      • 323 wird er Statthalter eines Großteils von Lydien. Er geht mit Erfolg gegen eine Rebellion griechischer Söldner in Baktrien vor.
      • 321 wirkt er bei der Ermordung des Perdikkas mit.
      • 321 Bei der Reichsordnung von Triparadeisos sucht er seinen Vorteil als Stratege
      • Nach der Vernichtung des Eumenes wird er von Antigonos festgesetzt. Die Heeresversammlung der Makedonen verhängt über ihn das Todesurteil
    • (2) Peithon
      • Makedone, Sohn des Agenor. (Arr.6,6,1-17,4; u.ö.)
      • 325 wird er Satrap von Indien.
      • 316 ernennt ihn Antigonos zum Statthalter von Babylonien.
      • 312 fällt er bei Gaza als Feldherr des Antigonos (Diod.Sic.19,80ff.)
    • (3) Peithon
      • Makedone, Sohn des Sosikles. Er fällt gegen die Skythen (Arr.4,16,6f.)
    • (4) Peithon
      • Makedone, Sohn des Antigenes (Ar.Ind.15,10)
    • (5) Peithon
      • aus Ainos, Schüler Platons
  • Pelasger (οἱ Πελασγοί) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Schon in den ältesten Quellen erscheint das Volk der Pelasger auffällig unbestimmt, ohne dass man an seiner Geschichtlichkeit zweifeln dürfte. Einmal gelten sie neben den Karern und Lelegern (weiterhin werden in diesem Zusammenhang die Kaukonen und Kureten genannt) als die vorindogermanischen Ureinwohner Griechenlands. Deswegen gaben ihnen die Griechen die Attribute προ-σέληνοι (vor dem Mond vorhanden) und γηγενεῖς (erdgeboren) und sahen in Πελασγία den alten Namen für das spätere Ἑλλάς (Herod.2,56; Thuk.1,3). Sie wurden von den  seit dem 2. Jahrtausend einwandernden Achaiern unterworfen. Aus der Verschmelzung der Achaier mit den Pelasgern (wobei die indogermanischen Einwanderer mehr übernahmen als selbst beisteuerten) ist dann das Volk der Griechen erwachsen.
      • Strab.5,2,4,1 (p.220f.): Τοὺς δὲ Πελασγούς, ὅτι μὲν ἀρχαῖόν τι φῦλον κατὰ τὴν Ἑλλάδα πᾶσαν ἐπιπολάσαν καὶ μάλιστα παρὰ τοῖς Αἰολεῦσι τοῖς κατὰ Θετταλίαν, ὁμολογοῦσιν ἅπαντες σχεδόν τι.
      Fast alle vertreten einhellig die Ansicht, dass die Pelasger ein altes Volk sind, das über ganz Griechenland verbreitet war, besonders aber bei den Aiolern in Thessalien. (Üb.: E.G.)
      • Herod.2,56: ...τῆς νῦν Ἑλλάδος, πρότερον δὲ Πελασγίης καλεομένης...
      ... des heutigen Griechenlands, das früher Pelasgia hieß.
      • Thuk.1,3; Thuk.4,109; Strabo 7,327; Dion.Hal.1,17ff.
       
      Literatur: Ed.Meyer; F.Lochner-Hüttenbach  
    • Andererseits wurden die Pelasger selbst (besonders früher) aufgrund ihrer Sprachverwandtschaft mit dem Griechischen und dem Indogermanischen überhaupt als indogermanische Einwanderer angesehen.
    • Herodot (Herod.1,56ff.) würdigt die Pelasger im Rahmen der Kroisosgeschichte. Kroisos sucht unter den Festlandsgriechen Verbündete und nimmt zu diesem Zweck eine Wertung vor. Athen und Sparta ragen hervor. Sie gehen in Herodots dualistischen Betrachtungsweise des Griechentums auf die beiden Hauptstämme der Ionier und Dorer zurück: Das doriche Sparta ist eine Stadt der Hellenen (Griechen), die schon weit umhergezogen sind, das ionische Athen war seit alter Zeit eine Stadt der Pelasger; diese hatten noch nie ihre Wohnsitze verlassen. Die Stationen der Dorer, die Herodot im einzelnen angibt:
      1. Phthiotis (unter Deukalion)
      2. Histiaiotis in der Gegend von Ossa und Olympos (unter Doros, dem Sohn des Hellen)
      3. Makednon am Pindosgebirge (nach ihrer Vertreibung durch die Kadmeer)
      4. Dryopis
      5. Peloponnes

    (nach C.Peter)

  • Pelopidas (Πελοπίδας) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Als Sohn des Hippokles stammt er aus einer vornehmen Familie in Theben. Er gehörte, nachdem die Lakedaimonier 382 die Kadmeia erobert hatten, zu den sieben von Athen zurückgekehrten Befreiern Thebens.
    • 379 Polemarchos mit Melon und Charon
    • 376/375 Sieg mit der Heiligen Schar bei Tegyra über die Lakedaimonier.
    • 371 nimmt er an der Schlacht bei Leuktra teil.
    • 369 führte er die Thebaner gegen Alexander von Pherai und 369 und 368 nach Makedonien.368 wird er von Alexander, obwohl er als Gesandter kam, gefangen genommen, aber 367 von Epameinondas befreit.
    • 367 geht er als Gesandter zum Perserkönig nach Susa.
    • 364 fällt er in Thessalien bei Kynoskephalai.
    • Biographie: Cornelius Nepos.
  • Perdikkas (Περδίκκας) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Perdikkas
      • Ahnherr des makedonischen Königshauses der Argeaden und Stifter des Reiches.
    • (2) Perdikkas
      • Sohn des Philhellenen Alexander I. Er unterstützt Poteidaia und schließt Frieden mit Athen (Thuk.2,26).
      • 424 wieder mit den Peloponnesiern verbündet, dann nacheinander auf der Seite der Athener und Chalkidier.
      • 413 gestorben.
    • (3) Perdikkas
      • Älterer Bruder des Philippos I, 365 - 359.
      • Er ermordet seinen Vormund Ptolemaios von Aloros, sucht Anschluss an Athen, besetzte 360 Amphipolis und fällt im Kampf gegen Illyrien.
    • (4) Perdikkas
      • Vertrauter des Königs Philippos V.,
      • Bürger von Teos,
      • 201 vom König als Gesandter mit zwei teischen Abgeordneten wegen der Asylie von Teos zu kretischen Städten geschickt.
    • (5) Perdikkas
      • Sohn des Orontes, Feldherr des Philippos und Alexanders des Großen,
      • Befehlshaber der seit Hephaistions Tod erledigten Chiliarchie, nach Alexanders Tod als Chiliarch mit der Leitung der Geschäfte betraut.
      • 322 eroberte er die noch unbezwungene Satrapie Kappadokien.
      • Im gleichen Jahr Verschwägerung mit Antipatros, dessen Tochter Nikaia Perdikkas heiratete.
      • Bald aber schlossen als die Folge seines scharfen Vorgehens gegen Antigonos die anderen Diadochen ein Bündnis gegen ihn. Perdikkas ernannte sich nun zum Reichsregenten und rückte Anfang 321 in Ägypten ein. Nach unglücklichen Unternehmungen wird er Mitte 321 von seinen Offizieren ermordet.
  • Perseus (Περσεύς,έως) (181-168) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Sohn des Philippos V. und einer Nebenfrau, vielleicht sogar untergeschoben (Liv.39,53,3; Liv.41,23,10); um 212 geboren.
    • 200 zum ersten Mal für kurze Zeit als Thronfolger Führer einer Heeresabteilung.
    • 189 wird er gegen die Bundesgenossen des Antiochos III. von Syrien beordert.
    • 184 wird sein Halbbruder Demetrios nach Rom gesandt. Die Römer begünstigen ihn und suchen ihn für ihre Zwecke einzuspannen. Die Abneigung seines Vaters und des Perseus gegen ihn führt zu seiner Ermordung.
    • 179 wird Perseus König. Freundschaft mit Rhodos. Befestigung der makedonischen Herrschaft in Thrakien; Römerfeindschaft, Verbindung mit den Seleukiden. Bündnisse mit den Griechen, deren Sympathie Perseus gewinnt.
    • 172 Sein Gegner Eumenes von Pergamon arbeitet gegen ihn in Rom; Krieg mit Makedonien, worauf Griechenland zum Teil von Perseus abfällt. Die Unterhandlungen, die Rom zum Schein mit Perseus führt, um Zeit für Rüstung zu gewinnen, zerschlagen sich; die Römer ziehen ihre Bundesgenossen an sich, auf Perseus' Seite stehen nur die Thraker. Doch war das Heer des Perseus über 50.000 Mann stark.
    • 171-168 3. Makedonischer Krieg
    • 171/170 Siege zunächst der Makedonen; starke Sympathie für Perseus in Griechenland.
    • 170/169 Perseus stößt gegen Illyrien vor.
    • 169 Einmarsch der Römer unter Marcius Philippus in Makedonien.
    • 169/168 Bündnis des Illyrers Genthios mit Perseus, der sein Heer erneut aus seinem reichen Staatsschatz verstärken kann.
    • 168 der neue römische Oberbefehlshaber Lucius Aemilius Paulus schlägt und vernichtet das makedonische Heer bei Pydna (Liv.44,40ff.; Polyb.29,17 f.; Zonar.9,23,7; Plut.Aemil.18ff.).
    • Perseus ergibt sich bald darauf, wird im Triumph durch Rom geführt, ins Gefängnis geworfen.
    • 167 stirbt er unter kläglichen Umständen.
  • Pharnakes (Φαρνάκης, ου) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Pharnakes
      • Persischer Satrap, Vater des berühmten Pharnabazos (Thuk.2,67; Thuk.5,1; Thuk.8,58,1; Diod.Sic.12,73)
    • (2) Pharnakes
      • Vater des Artabazos, eines der Heerführer des Xerxes (Herod.7,66; Herod.9,41; Thuk.1,129)
    • (3) Pharnakes
      • Bruder der Gattin (also Schwager) des Dareios, der am Grnaikos fiel (Diod.Sic.17,21; Arr.1,16,3)
    • (4) Pharnakes
      • König von Kappadokien, Vater des Gallos (Diod.Sic.31,28)
    • (5) Pharnakes I. (ca. 185-160)
      • König von Pontos, Sohn von Mithradates III. Bruder seines späteren Nachfolgers Mithradates IV. Großvater des großen Mithradates (Pol.3,3; Pol.24,10; Pol.25,2; Pol.25,4-6; Pol.26,6; Pol.27,15; Diod.Sic.39,25f.; Liv.40,2,6; Liv.40,20,1; Iust.38,5f.)
      • 183 erobert er gegen Eumenes II. Sinope. Im weiteren Krieg gegen Eumenes gewinnt er Seleukos IV. als Bundesgenossen, sieht sich aber nach der vergeblichen Intervention römischer Gesandter zum Frieden gezwungen.
      • 180 Frieden. (Inschrift des Vertragesmit der Chersonesos erhalten)
    • (6) Pharnakes II. (63-47)
      • Sohn des großen Mithradates VI. , ca. 97 geboren.
      • 63 entthront er seinen Vater und wird von Pompeius als König von Pontos bestätigt
      • Im Bürgerkrieg unterstützt er Pompeius nicht gegen Caesar, sondern besetzt Kleinarmenien und besiegt den Calvinus bei Nikopolis.
      • 47 unterliegt er Caesar bei Zela ("veni, vidi, vici") und wird von Asandros am Bosporus erschlagen.
      • Quellen: Strab.11,594; Strab.11,498; Strab.11, 506; Strab.12,545-547; Strab.12,560; Strab.13,625; Plut.Pomp.41f.; Plut.Caes.50; App.Mithr.110ff.; App.civ.2,87ff.; Dio Cass.37,12; Dio Cass.41,55; Dio Cass.42,45-48, u.ö;; Caes.Alex.34-41; Caes.Alex.65f.; Vell.2,40; Vell.2,55; Eutr.6,10; Eutr.6,17; Oros.6,5; Iust.37,1; Cic.Deiot.5,14; Cic.Phil.14,8,23.
    • (7) Pharnakes
      • Satrap von Ionien (möglicherweise mit Pharnkes (6) identisch).
  • Philetairos (Φιλέταιρος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Philetairos v. Pergamon - Neapel
      Sohn des Attalos und der Apollonis, Bruder des Eumenes (Strab.13,624; App.Syr.5; Liv.42,55)
    • 283-261 Herrscher in Pergamon. Er begründet die Herrschaft der Attaliden in Pergamon. Den Königstitel führt er selbst noch nicht.
    • 281 geht er zu Seleukos über.
    • Er macht Schenkungen an Kyzikos, Pitane, Delos und Thespiai.
    • Sein Bruder Attalos heiratet die syarische Prinzessin Antiocheia.
    • Er gründet Philetaireia am Idagebirge und Attaleia an der Grenze zu Lydien.
  • Philotas (Φιλώτας) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Philotas
      • Thebaner, Nachkome des Peneleos, Gründer von Priene (Strab.14,633; Strab.14,636; Paus.7,2,3)
    • (2) Philotas
      • Athener aus Sunion
    • (3) Philotas
      • Makedone, Vater des Parmenion und Asandros (Arr.1,17,7; Arr.3,11,10)
    • (4) Philotas
      • Sohn des Parmenion. Unter Alexander d.Gr. Oberst der Ritterschaft der Hetairen. An einer Verschwörung gegen Alexander war er zumindest als Mitwisser beteiligt. Durch das Militärgericht wurde er zum Tode verurteilt und hingerichtet.
    • (5) Philotas
      • Feldherr Alexanders d.Gr., später Statthalter von Kilikien (sonst nicht weiter bekannt). (Diod.Sic.17,8; Diod.Sic.18,3; Diod.Sic.18,62; Plut.Alex.11; Iust.13,4; Curt.5,2; Curt.10,10)
    • (6) Philotas
      • Unter Alexander d.Gr. Befehlshaber einer Taxis (Arr.3,29,7; Arr.4,24,10)
    • (7) Philotas
      • Sohn des Karsis (Arr.4,13,4; Arr.4,14,2)
    • (8) Philotas
      • Vertrauter des Antigonos (Diod.Sic.19,16)
    • (9) Philotas
      • Statthalter von Abydos (Liv.37,12)
  • Phoibidas (Φοιβίδας) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Spartanischer Feldherr, Bruder des Eudamidas.
    • 382 führt er eine spartanische Abteilung zur Verstärkung seines Bruders Eudamidas auf die Chalkidike. Bei dieser Gelegenheit wird er in Theben von Leontiadas in die Kadmeia eingelassen und besetzt sie. Er wird von den Spartanern des Oberbefehls enthoben und zu 10000 Drachmen verurteilt, ohne dass Sparta aber die von ihm geschaffene politische Lage rückgängig macht. (Xen.Hell.5,2,25-36;Nep.Pel.1)
    • Später wird er Harmost in Thespiai.
    • 378 fällt er gegen die Thebaner.
  • Phokion (Φωκίων) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • 402 (397?) - 318 athenischer Staatsmann. Sohn des Phokos, Schüler Platons und Xenophons.
    • 376 Sieg unter Chabrias bei Naxos, wo Phokion einen Flügel der Flotte befehligt..
    • 350 bekämpft er im Dienst der Perser das aufständische Kypros.
    • 349/348 Stratege. Sieg über Eritreia bei Tamynai.
    • 341/340 Sieg über den Tyrannen Kleitarchos von Eritreia
    • 339 zwingt er in einem athenischen Flottenunternehmen Philippos, die Belagerung von Byzantion aufzugeben
    • 338 nach der Schlacht von Chaironeia ist Phokion in Athen höchster Heerführer. Seinem Ansehen ist zu verdanken, dass Alexander nach dem Fall von Theben Athen verschont.
    • 324 weist er einen Bestechungsversuch des Harpalos zurück.
    • 318 stürzt Phokion, weil er wegen seiner guten Beziehungen zu Nikanor, dem Kommandanten von Athen, die Besetzung des Peiraieus nicht verhinderte. Er wurde von den Elfmännern durch den Giftbecher hingerichtet.
    • 305/304 erhielt er ein Standbild.
    • Biographie: Cornelius Nepos.
  • Polykrates (Πολυκράτης) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    1. Tyrann von Samos
      • Sohn des Aiakos, der sich mit Hilfe des Tyrannen Lygdamis von Naxos (Herod.1,64) in der 2. Hälfte des 6. Jh. (538) zum Tyrannen von Samos erheben konnte (Herod.3,39-60; Herod.3,120-125; Aristot.Pol.5,9,4). Seine aufwendige Hofhaltung (Ibykos, Anakreon) und seine Bauten (Stadtmauer, Wasserleitung, Heraion) finanzierte er mit den Einnahmen seiner Korsarenflotte. Versuche, seine Macht zur See zu brechen, scheitern. Er unterstützt den Zug des persischen Großkönigs Kambyses gegen Ägypten. Während Kambyses abwesend ist, wird er von Oroitas, dem Satrapen von Sardeis, nach Magnesia gelockt und ermordet.
    2. Sophist
      1. Er verfasste um 390 eine Anklageschrift gegen Sokrates. Platon antwortet darauf besonders im Symposion
  • Polyperchon (Πολυπέρχων) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Polysperchon (Πολυσπέρχων) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Polyperchon (Polysperchon) war Feldherr Philipps und Alexanders d.Gr. Er nahm an den Schlachten bei Issos (333) und Gaugamela (331) teil. Anschließend befehligte er in Bakterien und ging mit Alexander nach Indien.
    • 324 führte er die Veteranen nach Makedonien zurück.
    • 319 ernannte ihn Antipatros zu seinem Nachfolger. Damit waren Kassandros, der Sohn des Antipatros, und Antigonos nicht einverstanden; auch Lysimachos schloss sich ihnen an. Im Gegenzug beseitigte Polyperchon die oligarchische Verfassung, die Antipatros 321 in den griechischen Städten eingerichtet hatte, und machte die Verbannungen rückgängig, die seit 334 stattgefunden hatten; auch Alexanders Mutter Olympias lud er nach Makedonien ein und konnte Eumenes auf seine Seite ziehen. Den Feldzug gegen Griechenland führte er mit wechselndem Erfolg: Es gelang ihm Athen von den Oligarchen zu befreien; im Zusammenhang damit wurde Phokion angeklagt und hingerichtet. Doch konnte Antigonos durch sein Geschick als Feldherr und durch die Rührigkeit seiner Verbündeten Athen zurückgewinnen. Dort übernimmt 317 Demetrios von Phaleron die Regierung. Gegen Polyperchon intrigierte damals Eurydike, die Gattin des Philippos Arrhidaios, die nach Epeiros ging, um Olympias nach Makedonien zu bringen, und Kassandros zum Reichsverweser ernannte. Eurydike wurde von Polyperchon besiegt und von Olympias zur Selbsttötung gezwungen; doch war dieser Sieg nur vorübergehend:
    • 316 verdrängte Kassandros Polyperchon aus Makedonien und Griechenland; sein Verbündeter Eumenes wurde durch Antigonos geschlagen und getötet.
    • Da die Macht des Antigonos für seine alten Bundesgenossen Kassandros, Lysimachos, Ptolemaios und Seleukos erdrückend wurde, kam es zu einer Neugruppierung: Antigonos söhnte sich mit seinem bisherigen Feind Polyperchon aus und machte ihn zum Strategen der Peloponnes.
    • 315 werden die Griechen für frei erklärt. Kassandros kann sich lange halten, besonders nachdem er Polyperchons Sohn Alexander für sich gewonnen hat.
    • 311 allgemeine Friede: Kassandros erhält Griechenland. Polyperchon bleibt auf einige Städte der Peloponnes beschränkt. Er unternimmt einen neuen Versuch, Kassandros zu vertreiben.
    • Berufung von Alexanders d.Gr. Sohn Herakles, Zug nach Makedonien.
    • Kassandros versöhnt sich jetzt mit Polyperchon. Beide teilen sich im Besitz der Herrschaft, Herakles wird ermordet (309). Polyperchon wird aber von den Boiotern und Peloponnesiern daran gehindert, seine neue Herrschaft anzutreten. Er geht in Lokris ins Winterlager und gewinnt später den größten Teil der Peloponnes.
    • 303 verliert er alles außer Messenien (und Elis). Seitdem ist es still um ihn geworden.
    • Diod.Sic.17,57-20,28; Plut.Pyrrh.8; Plut.Phok.33; Arr.An.2,12,2-7,12,4.
  • Pseudophilippos Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Andriskos Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Andriskos
      • Sohn eines Gerbers aus Adramyttion, der als angeblicher Sohn des Königs Perseus unter dem Titel und Namen "König Philippos" in Makedonien einen nationalen Aufstand gegen die Römer anzettelt. Nachdem er dem römischen Prätor Publius Iuventius eine schwere Niederlage beigebracht hatte, wurde er 148 von Quintus Caecilius Metellus besiegt und bald darauf den Römern ausgeliefert. (Eutr.4,13)
    • (2) Andriskos
      • Verfasser von Ναξιακά, von denen sich nur Rest erhalten haben.
  • Pylaimenes (Πυλαιμένης) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
Sententiae excerptae:
Literatur:

35 Funde
2686  Adrados, Francisco R.
Geschichte der griechischen Sprache, von den Anfängen bis heute
Tübingen [u.a.] , Francke 2001
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992  Arrian / Wirth, G., Hinüber, O.v.
Arrian, der Alexanderzug, Indische Geschichte, griechisch u. deutsch herausgegeben u. übersetzt, v...
München / Zürich (Artemis) 1985
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1272  Austin, M. / Vidal-Naquet, P.
Große griechische Kolonisation
in: Patzer: Streifzüge, München 1989
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3970  Barceló, Pedro
Kleine griechische Geschichte
Darmstadt, WBG 2004
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929  Beloch, J.
Griechische Geschichte, I-IV
Straßburg 1893-1904; 2/1912-1927
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931  Bengtson, H.
Griechische Geschichte
München (Handbuch III 4) 1950; 2/1960
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2262  Bernhard, O.
Griechische und römische Münzbilder in ihren Beziehungen zur Geschichte der Medizin
Zürich 1926
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932  Berve, H.
Das Alexanderreich auf prosopographischer Grundlage, I-II
München 1926
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1678  Bodor, A.,
Die griechisch-römischen Kulte in der Provinz Dacia und das Nachwirken einheimischer Traditionen
in: ANRW II.18.2 (1989) 1077-1164
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442  Bowra, C.M.
Griechenland von Homer bis 404 v.Chr.
Zürich 1957 / 1960
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444  Bowra, C.M.
Höhepunkte griechischer Literatur. Von Homer zu Theokrit
Stuttgart (Kohlhammer) 1968
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941  Brunn, H.
Geschichte der griechischen Künstler, I-II
Stuttgart 1853-1859; 2/1889
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2345  Deichgräber, Karl
Hippokrates' De humoribus in der Geschichte der griechischen Medizin
Abhandlungen der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Klasse / Akademie der Wissenschaften und der Literatur ; Jg. 1972, Nr. 14
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1527  Dihle, A.
Griechische Literaturgeschichte
Stuttgart (Kröner, TB 119) 7/1968
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2524  Drögemüller, Hans-Peter
Syrakus : zur Topographie und Geschichte einer griechischen Stadt ; mit einem Anhang zu Thukydides 6, 96 ff. und Livius 24. 25
1969
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2383  Fraenkel, H.
Dichtung und Philosophie des frühen Griechentums. Eine Geschichte der griechischen Epik, Lyrik, Prosa bis zur Mitte des fünften Jahrhunders
New York 1951; München (Beck) 1962
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2399  Frank, E.
Platon und die sogenannten Pythagoreer. Ein Kapitel aus der Geschichte des griechischen Geistes
Halle 1923. Ndr. 1962
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1449  Fränkel, H.
Dichtung und Philosophie des frühen Griechentums. Eine Geschichte der griechischen Epik, Lyrik und Prosa bis zur Mitte des 5. Jhs.
München (Beck) 2/1962
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959  Furtwängler, A.
Die antiken Gemmen. Geschichte der Steinschneidekunst im klassischen Altertum, I-III
Leipzig / Berlin 1900; Ndr. Amsterdam 1964
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2782  Giuliana, Luca
Bild und Mythos. Geschichte der Bilderzählung in der griechischen Kunst.
München 2003
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1489  Harig, G.
Die Medizin der griechisch-römischen Antike
in: Geschichte der Medizin, hg.v. A.Mette, ... Berlin 1968, S.41-114
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2762  Herrmann, Joachim (Hg.)
Griechische und lateinische Quellen zur Frühgeschichte Mitteleuropas bis zur Mitte des 1. Jahrtausends u. Z. I: Von Homer bis Plutrach; II: Tacitus, Germania; III: Von Tacitus bis Ausonius; IV: Von Ammianus Marcellinus bis Zosimos.
Berlin, Akademie-Verlag, (Schriften und Quellen der alten Welt, 37,1-37,4) 1992
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2327  Holzapfel, L.
Untersuchung über die Darstellung .der griechischen Geschichte . von 489 bis 413. Ephoros, Theopompompos u.a.
Habil. Lpz. 1879
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4358  Kahrstedt, Ulrich
Griechisches Staatsrecht. Bd. 1: Sparta und seine Symmachie : mit vier Exkursen über den kretischen Staat, das korinthische Kolonialreich, das Wesen des archaischen Staates, die Amphiktyonie von Delphoi.
Göttingen (V&R) 1922
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285  Lesky, A.
Epos, Epyllion und Lehrgedicht (Homer.Hesiod.Hellenismus...)
in: Vogt,E.: Gr.Lit., Heidelberg o.J.
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982  Lesky, A.
Geschichte der griechischen Literatur
Bern / München 1958; 2/1963
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4376  Lotze, Detlef
Griechische Geschichte, von den Anfängen bis zum Hellenismus
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1023  Meyer, E.
Arrians Geschichte Alexanders des Großen
in: Herm. 33/1898,648ff
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2616  Nepos, Cornelius / Goethe, Alfred
Die Quellen des Cornelius Nepos zur Griechischen Geschichte : (Miltiades-Alcibiades inclus.)
Gr.-Glogau, 1878
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2560  Nestle, W.
Anklänge an Euripides in der Apostelgeschichte
in: Griechische Studien 1948, S.226ff.
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2700  Paulsen, Thomas
Geschichte der griechischen Literatur
Stuttgart, Reclam 2004
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1468  Reinhard, K.
Parmenides und die Geschichte der griechischen Philosophie
Bonn 1916 (Frankfurt/M. 1959)
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2298  Schumacher, J.
Antike Medizin - Die naturphilosophischen Grundlagen der Medizin in der griechischen Antike
Berlin 2/1963
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2417  Wehrli, F.
Einheit und Vorgeschichte der griechisch-römischen Romanliteratur
in: MH 22, 1965, 133-154
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2765  Zosimos / Seybold und Heyler
Geschichte des Zosimus. Aus dem Griechischen zum Erstenmale übersezt und mit Anmerkungen begleitet von Seybold und Heyler
Frankfurt a. M. : Hermann, 1802-1804
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