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| Biograph. Steckbrief | Syntax | An.1,1,1-1,2,5 | Xen. An. 1,7,1 - 1,7,9 | Xen. An. 1,8,25 - 1,8,29 | Xen. An. 1,9,20 - 1,9,24 | Xen. An. 1,10,10 - 1,10,15 | An.2,1,1-23 | An.2,2,1-21 | An.2,3,1-29 | Xen. An. 3,1,11 - 3,1,16 | An.4,1,14-4,1,21 | An.4,3,3-4,3,8 | An.4,4,9-4,4,14 | An.4,5,1-4,5,7 | An.4,7,21-4,7,27 | An.5,3,5-5,3,10 | An.5,4,11-5,4,15 | An.5,6,11-5,6,15 | An.6,3,18-6,3,23 | An.6,6,1-6,6,4 | An.7,3,40-7,3,43 | An.7,6,33-7,6,38 | Mem. 2.1.21-33 |

Xenophon

ΚΥΡΟΥ ΑΝΑΒΑΣIΣ - Feldzug des Kyros

Schwierige Flussüberquerung

Xen.An.4,3,3-4,3,8

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VI.) Xen.An.4,3,3-8:
Schwierige Flussüberquerung
Auswahlvorschlag nach J.Feix


Die Überquerung des Flusses Kentrites, die die Griechen aus dem Land der Karduchen nach Armenien bringen soll, gestaltet sch schwierig. Nicht nur der Fluss selbst ist schwer zu überwinden: Auf beiden Seiten drohen Feinde. Ein Traum Xenophons könnte Hoffnung auf einen Ausweg andeuten.
[3] ἅμα δὲ τῇ ἡμέρᾳ ὁρῶσιν ἱππέας που πέραν τοῦ ποταμοῦ ἐξωπλισμένους ὡς κωλύσοντας διαβαίνειν, πεζοὺς δ᾽ ἐπὶ ταῖς ὄχθαις παρατεταγμένους ἄνω τῶν ἱππέων ὡς κωλύσοντας εἰς τὴν Ἀρμενίαν ἐκβαίνειν. 3. Bei Anbruch des Tages erblickten die Griechen jenseits des Flusses gerüstete Reiterei, wie in der Absicht, den Übergang zu verwehren, und oberhalb der Reiter längs des hohen Ufers aufgestelltes Fußvolk, als wolle es sich dem Einmarsch in Armenien widersetzen.
[4] ἦσαν δ᾽ οὗτοι Ὀρόντα καὶ Ἀρτούχα, Ἀρμένιοι καὶ Μάρδοι καὶ Χαλδαῖοι μισθοφόροι. ἐλέγοντο δὲ οἱ Χαλδαῖοι ἐλεύθεροί τε καὶ ἄλκιμοι εἶναι· ὅπλα δ᾽ εἶχον γέρρα μακρὰ καὶ λόγχας. 4. Es waren aber Truppen des Orontas und Artuchus, armenische, mardonische und chaldäische Söldner. Die Chaldäer sollten freie und streitbare Leute sein, und führten lange, geflochtene Schilde und Lanzen.
[5] αἱ δὲ ὄχθαι αὗται, ἐφ᾽ ὧν παρατεταγμένοι οὗτοι ἦσαν, τρία ἢ τέτταρα πλέθρα ἀπὸ τοῦ ποταμοῦ ἀπεῖχον· ὁδὸς δὲ μία ὁρωμένη ἦν ἄγουσα ἄνω ὥσπερ χειροποίητος· ταύτῃ ἐπειρῶντο διαβαίνειν οἱ Ἕλληνες. 5. Die Höhen aber, wo diese Truppen aufgestellt standen, waren drei oder vier Plethren vom Fluss entfernt, und man sah nur einen hinaufführenden Weg, wie von Menschenhand angelegt. In dessen Richtung versuchten die Griechen den Übergang.
[6] ἐπεὶ δὲ πειρωμένοις τό τε ὕδωρ ὑπὲρ τῶν μαστῶν ἐφαίνετο, καὶ τραχὺς ἦν ὁ ποταμὸς μεγάλοις λίθοις καὶ ὀλισθηροῖς, καὶ οὔτ᾽ ἐν τῷ ὕδατι τὰ ὅπλα ἦν ἔχειν· εἰ δὲ μή, ἥρπαζεν ὁ ποταμός· ἐπί τε τῆς κεφαλῆς τὰ ὅπλα εἴ τις φέροι, γυμνοὶ ἐγίγνοντο πρὸς τὰ τοξεύματα καὶ τἆλλα βέλη· ἀνεχώρησαν καὶ αὐτοῦ ἐστρατοπεδεύσαντο παρὰ τὸν ποταμόν. 6. Da sich jedoch bei diesem Versuch zeigte, dass ihnen das Wasser bis über die Brust ging, der Grund des Flusses durch große und schlüpfrige Steine uneben war, und man im Wasser die Waffen nicht halten konnte, ohne dass der Strom sie mit fortriss, wer sie aber auf dem Kopf tragen wollte, sich den Pfeilen und anderen Geschossen bloßstellte, so kehrten sie wieder um und lagerten sich am Fluss.
[7] ἔνθα δὲ αὐτοὶ τὴν πρόσθεν νύκτα ἦσαν, ἐπὶ τοῦ ὄρους ἑώρων τοὺς Καρδούχους πολλοὺς συνειλεγμένους ἐν τοῖς ὅπλοις. ἐνταῦθα δὴ πολλὴ ἀθυμία ἦν τοῖς Ἕλλησιν, ὁρῶσι μὲν τοῦ ποταμοῦ τὴν δυσπορίαν, ὁρῶσι δὲ τοὺς διαβαίνειν κωλύσοντας, ὁρῶσι δὲ τοῖς διαβαίνουσιν ἐπικεισομένους τοὺς Καρδούχους ὄπισθεν. 7. Sie sahen, dass sich an der Stelle des Gebirges, wo sie vorige Nacht gewesen waren, eine Menge Karduchen bewaffnet gesammelt hatte. Da war nun große Mutlosigkeit unter den Griechen, denn vor sich sahen sie den schwierigen Übergang über den Fluss und die Feinde, die ihn verhindern wollten, und hinter sich erblickten sie die Karduchen, bereit, ihnen beim Übergang in den Rücken zu fallen.
[8] ταύτην μὲν οὖν τὴν ἡμέραν καὶ νύκτα ἔμειναν ἐν πολλῇ ἀπορίᾳ ὄντες. Ξενοφῶν δὲ ὄναρ εἶδεν· ἔδοξεν ἐν πέδαις δεδέσθαι, αὗται δὲ αὐτῷ αὐτόμαται περιρρυῆναι, ὥστε λυθῆναι καὶ διαβαίνειν, ὁπόσον ἐβούλετο. ἐπεὶ δὲ ὄρθρος ἦν, ἔρχεται πρὸς τὸν Χειρίσοφον καὶ λέγει, ὅτι ἐλπίδας ἔχει καλῶς ἔσεσθαι, καὶ διηγεῖται αὐτῷ τὸ ὄναρ. 8. Sie blieben also diesen Tag und die folgende Nacht in großer Ratlosigkeit hier stehen. Xenophon aber hatte einen Traum: es kam ihm vor, als sei er in Ketten geschlagen, diese jedoch zersprangen von selbst, so dass er entfesselt war und ausschreiten konnte, wie er wollte. Als der Morgen graute, ging er zu Cheirisophos, sagte ihm, dass er Hoffnung habe, es wird alles gut gehen, und erzählte ihm den Traum.
Sententiae excerptae:

w31
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Düsseldorf (Albatros Patmos) 2000 (ISBN:3491960185)

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