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  • Chaldaia (Χαλδαία) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Chaldaioi (Χαλδαῖοι) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Die Chaldaier sind die Bewohner der Landschaft Chaldaia, des südwestlichen Teils von Babylonien vom Euphrat bis zur Arabischen Wüste; ursptünglich ein kriegerisches Nomadenvolk in den karduchischen und armenischen Gebirgen (Xen.an.4,3,4 u.ö.). Später eine Bezeichnung der babylonischen Weisen und Priester: γένος μάγων πάντα γινωσκόντων, Hesych. Erfinder der Astronomie und Astrologie, berühmt als Sterndeuter und Wahrsager. (Paus.1,16,3; Paus.4,32,4)
  • Chalkedon (Χαλκηδών) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus , Kalchedon (Καλχηδών) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte
    • Stadt in Bithynien, gegenüber Byzanz. 674 (17 Jahre vor Byzanz) von Megara aus gegründet.
      Herod.4,144: Οὗτος δὲ ὁ Μεγάβαζος εἴπας τόδε τὸ ἔπος ἐλίπετο ἀθάνατον μνήμην πρὸς Ἑλλησποντίων· γενόμενος γὰρ ἐν Βυζαντίῳ ἐπύθετο ἑπτακαίδεκα ἔτεσι πρότερον Καλχηδονίους κτίσαντας τὴν χώρην Βυζαντίων, πυθόμενος δὲ ἔφη Καλχηδονίους τοῦτον τὸν χρόνον τυγχάνειν ἐόντας τυφλούς· οὐ γὰρ ἂν τοῦ καλλίονος παρεόντος κτίζειν χώρου τὸν αἰσχίονα ἑλέσθαι, εἰ μὴ ἦσαν τυφλοί. Mit folgendem Wort gewann dieser Megabyzos ein unsterbliches Andenken bei den Anwohnern des Hellespont: Bei einem Aufenthalt in Byzanz erfuhr er nämlich, dass die Chalkedonier das Land 17 Jahre vor den Byzantiern besiedelt hatten, und sagte darauf, die Chalkedonier müssten damals wohl blind gewesen sein: sie hätten es nämlich niemals vorgezogen, da ein schönerer Platz vorhanden war, einen hässlicheren zu besiedeln, wenn sie damals nicht blind gewesen wären. (Übersetzung: E.Gottwein)
      Strab.7,6,2: ἐκ τῆς Χαλκηδονιακῆς ἀκτῆς λευκή τις πέτρα προπίπτουσα φοβεῖ τὸ ζῷον [τὴν πηλαμύδα], ὥστ εὐθὺς εἰς τὴν περαίαν τρέπεσθαι· παραλαβὼν δ’ ὁ ἐνταῦθα ῥοῦς, ἅμα καὶ τῶν τόπων εὐφυῶν ὄντων πρὸς τὸ τὸν ἐκεῖ ῥοῦν τῆς θαλάττης ἐπὶ τὸ Βυζάντιον καὶ τὸ πρὸς αὐτῷ Κέρας τετράφθαι, φυσικῶς συνελαύνεται δεῦρο καὶ παρέχει τοῖς Βυζαντίοις καὶ τῷ δήμῳ τῶν Ῥωμαίων πρόσοδον ἀξιόλογον. Χαλκηδόνιοι δ ἐπὶ τῆς περαίας ἱδρυμένοι πλησίον οὐ μετέχουσι τῆς εὐπορίας ταύτης διὰ τὸ μὴ προσπελάζειν τοῖς λιμέσιν αὐτῶν τὴν πηλαμύδα· ᾗ δὴ καὶ τὸν Ἀπόλλω φασὶ τοῖς κτίσασι τὸ Βυζάντιον ὕστερον μετὰ τὴν ὑπὸ Μεγαρέων Χαλκηδόνος κτίσιν χρηστηριαζομένοις προστάξαι ποιήσασθαι τὴν ἵδρυσιν ἀπεναντίον τῶν τυφλῶν, τυφλοὺς καλέσαντα τοὺς Χαλκηδονίους, ὅτι πρότεροι πλεύσαντες τοὺς τόπους, ἀφέντες τὴν πέραν κατασχεῖν τοσοῦτον πλοῦτον ἔχουσαν, εἵλοντο τὴν λυπροτέραν. An der Küste von Chalkedon schreckt ein steil abfallender weißer Fels den Thunfisch [die Pelamys] ab, so dass er sich geradewegs der gegenüberliegenden Küste zuwendet. Dort erfasst ihn die Strömung, und weil zugleich das Gelände günstig dafür ist, dass die dortige Meeresströmung auf Byzanz und das daneben liegende Horn zutreibt, sammelt er sich hier in natürlicher Weise und beschert Byzanz und dem römischen Volk einen bemerkenswerten Zugewinn. Die Chalkedonier wohnen nahebei an der gegenüberliegenden Küste, haben aber an diesem Wohlstand nicht teil, da sich die Pelamys ihren Häfen nicht nähert. Deswegen soll denn auch Apollon, denen, die nach der megarischen Gründung von Chalkedon später Byzanz gründeten, auf ihre Anfrage hin aufgetragen haben, sie sollten ihre Wohnsitze gegenüber den Blinden aufschlagen, wobei er die Kalchedonier als blind bezeichnete, weil sie zwar früher in diese Gegend gefahren waren, aber die gegenüber liegende Küste trotz ihres so großen Reichtums, unbeachtet ließen und die dürftigere wählten. (Übersetzung: E.Gottwein)
    • Gründet seinerseits 510 Mesambria.
    • Chalkedon ist Heimatstadt des Sophisten Thrasymachos und des Xenokates, eines Philosophen der Älteren Akademie.
    • Mitglied im Attischen Seebund (9-6 Talente), fällt ab und wird 409 von Alkibiades zurückgewonnen.
    • Um 360 Eintritt in den Byzantinischen Staatsverband.
    • 315 Anschluss an Antigonos (Diod.19,57,60)
    • 281 Bündnis mit Herakleia und Byzanz
    • 279 auf der Seite desNikomedes
    • 202 von Philipp V. besetzt und zum Austritt aus dem Aitolischen Bund gewungen (Polyb.18,2,4; Polyb.15,23,9)
    • 186 wider frei
    • 73 von Mithridates belagert
    • 451 n.Chr. Konzil von Chalkedon
    • [nach Lübker]
  • Chalyber (Χάλυβες, dicht. Χάλυβοι) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Volksstamm östlich vom Halys, im Südosten des Schwarzen Meeres, Grenznachbarn der Armenier. Von Herod.1,28 unter den Völkern aufgezählt, die Kroisos den Lydern unterworfen hatte. Sie sind für ihre Eisenverarbeitung bekannt. Nach ihnen heißt der Stahl ὁ χάλυψ (Verg.Aen.8,446).
  • Chelone (Χελώνη) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
  • Chersonesos (ἡ Χερσόνησος, Χερρόνησος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Chersonesos Thracia (ἡ Τρᾳκία (ἐν Θρᾴκῃ, Θρᾳκικὴ, μετὰ Θρᾴκην, ἐν (πρὸς) Ἑλλησπόντῳ Χερρόνησος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte
      • Die thrakische Chersones zwischen der Propontis, dem Hellespont und dem Golf von Melas. An ihrem Isthmos ist sie durch eine Mauer abgeschlossen, die der ältere Miltiades (und später Derkyllidas) erbaut hatte. Ihre Bewohner waren Thraker (Dolonker).
        • Die Kolonisation erfolgte durch die Aioler und Ionier aus Milet, Klazomenai und Teos. Um 561 rufen die Dolonker Miltiades. Athener siedlen in Krithote, Paktye und Kardia. Die Bedeutung für Athen lag in der Überwachung der Getreidezufuhr. Transporte mussten bei den "Hellespontophylakes" (Ἑλλησποντοφύλακες) angemeldet werden. Den Krieg gegen Lampsakos hatte noch Miltiades begonnen. Dem folgten in der Herrschaft ihrem Alter nach seine Neffen Stesagoras und dann (515) der jündere Miltiades, der spätere Sieger von Marathon. Nach seiner Rückkehr nach Athen (493) wird die Chersones persisch und bleibt es bis 469. Xerxes führt bei seinem Zug gegen Griechenland sein Heer über die Schiffsbrücken bei Abydos auf die Chersones.
        • 476-405 steht die Chersones unter athenischem Schutz. 411 werden am Hellespont Kämpfe ausgetragen, die die Macht Athens festigen.
        • 405 wird die Chersones spartanisch, seit Iphikrates attisch.
        • 387 wird die Chersones frei.
        • Ab 367 Kämpfe des Timotheos gegen Kotys, der die Chersones dem Ariobarzanes zu entreißen versucht. Belagerung von Sestos, Angriff auf Perinthos
        • 362 fällt Miltokythes, der Schatzmeister des Kotys zu Athen ab. Kersobleptes, der Sohn des Kotys, tritt die Chersones mit Ausnahme von Kardia an Athen ab.
        • 357 Charidemos, Chares in der Chersones.
        • 352/351 Heelespontische Frage (Philipp)
        • 349 Philipps Bündnis mit den Kardianern
        • 346 attisch.
        • 343 Diopeithes mit attischen Kleruchen nach der Chersones. Grenzstreit mit Philipp.
        • 340 Eroberungen Philipps auf der Chersones.
        • 338 wird die Chersones makedonisch
        • 309 Gründung von Lysimacheia
        • 279/278 Eroberung durch die Gallier
        • 262 seleukidisch
        • 247 ptolemaiisch
        • 202-197 makedonisch. Einfälle der Thraker, des Antiochos d.Gr.
        • 190 pergamenisch
        • 133 römisch, Teil der Provinz Macedonia
        • 88 teilweise mithridatisch
        • 12 Eigentum des Augustus, unter Vespasian Teil der Provincia Europa
    • (2) Chersonesos Taurica (ἡ Ταυρικὴ (Σκυθικὴ, ἐν τῷ πόντῳ, Τρηχέη) Χερρόνησος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
      • Der östliche Teil der Halbinsel Krim
    • (3) Chersonesos Cnidia (1. ἡ Καρικὴ (Καρίας, τῆς Βυβασσίης, κατὰ Κνίδον) Χερσόνησος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
      • Eine Halbinsel Kariens, auf der Knidos liegt und die durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. (Paus.5,24,7). Dort hat Konon, nach seinem Seesieg über die Lakedaimonier der Aphrodite einen Tempel gebaut (Paus.1,1,3).
    • (4) Chersonesos Chryse Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (5)Chersonesos Cimbrica (ἡ Κιμβρικὴ Χερρόνησος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
      • Das heutige Jütland (Ptol.2,11,2)
    • (6) Chersonesos Zenonis (ἡ Ζήνωνος Χερσόνησος ) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
      • am Maiotissee (Ptol.3,6,4)
    • (7)Chersonesos Cretica (ἡ ἐν Κρήτῃ (Κρητῶν) Χερσόνησος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
      • Halbinsel mit gelichnamiger Stadtan der Westküste Kretas mit einem Tempel der Britomartis.
    • (8)Chersonesos (acra) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
      • a) Landspitze zwischen Trikorythos und Rhamnus in Attika (Ptol.3,15,8)
      • Landspitze in Euboia (Ptol.3,15,25)
      • Landspitze mit Hafen auf Malta (Ptol.4,3,37)
      • Halbinselartige Südspitze von Sardinien (Ptol.3,3,3)
      • Landspitze auf der Ostseite von Sizilien (Ptol.3,4,8)
      • Landspitze in Argolis zwischen Epidauros und Troizen (Ptol.3,16,12; Thuk4,42)
      • Halbinsel im Land der Hylleis in Illyrien
      • Landspitze von Sinope (Strab.12,545)
      • Landspitze in der Troas (Strab.14,643)
      • Landspitze von Karthago (Strab.17,832)
    • (9)Chersonesos Macridia (Μακριδίη Χερρόνησος, Αἰτολίας Χερρόνησος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
      • Apoll.Rhod.4,1175, wahrscheinlich identisch mit der Αἰτολίας Χερρόνησος gegenüber von Kerkyra.
    • (10) Χερρόνησος πρὸς τὴν τῶν Κορωνιτῶν πόλιν
    • (11) ἄκρα Χερρόνησος ἐν Λυκία
    • (12) ἡ Ῥηγίνων Χερρόνησος
    • [nach Lübker]
  • Chios (Χίος, Χῖος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte
    • die reiche und neuntgrößte Insel (und Stadt) der Sporaden im ägäischen Meer, gegenüber der Halbinsel von Erythrai. Benannt nach Chione oder einem gleichnamigen Sohn des Poseidon oder nach viel Schnee (χιών), der dort einmmal gefallen sein soll. Früher hieß sie Aithala oder Pityussa. Sie ist bekannt für ihren Wein, Marmor, Töpfererde, Feigen, Oliven. Zuerst besiedfelt von Lelegern und Pelasgern, dann von Karern und Abanten. Nach Diod.Sic.5,81 von Makareus besiedelt. Als Gründer der Stadt wird Egertios oder Neilos angegeben. Sie war eine der zwölf ionischen Bundesstädte.
    • Im 7. Jh. Kämpfe gegen Erythrai
    • 513-512 nimmt Strattis, der Tyrann von Chios, gezwungenermaßen am Skythenfeldzug des Dareios teil (Herod.4,138).
    • 477-413 attisch
    • 441 Sophokles als Stratege auf Chios
    • 412-404 Kämpfe zwischen der attischen und spartanischen Partei.
    • 404-394 spartanische Besatzung
    • 377 als erste Stadt im 2. Attischen Seebund
    • 357-355 Abfall von Athen. Niederlage der Athener bei Chios.
    • 346 von Idrieus von Karien erobert
    • 339 rufen die chiischen Aristokraten die Perser, persische Besatzung
    • 333-331 makedonische Besatzung
    • 324 Amnestiedekret des Alexanderfür Chios.
    • 202 Philipp III. von Attalos bei Chios besiegt
    • 190 erringen die Römer im Syrischen Krieg hier(ἡ περὶ Χῖον ναυμαχία) über Antiochos einen Sieg zur See (Polyb.16,8; Polyb.16,4; Polyb.17,2)
    • 86 ist Chios auf der Seite des Mithradates. Chios wird durch Sulla civitas libera.
Sententiae excerptae:
Literatur:

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