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| Biograph. Steckbrief | Syntax | An.1,1,1-1,2,5 | Xen. An. 1,7,1 - 1,7,9 | Xen. An. 1,8,25 - 1,8,29 | Xen. An. 1,9,20 - 1,9,24 | Xen. An. 1,10,10 - 1,10,15 | An.2,1,1-23 | An.2,2,1-21 | An.2,3,1-29 | Xen. An. 3,1,11 - 3,1,16 | An.4,1,14-4,1,21 | An.4,3,3-4,3,8 | An.4,4,9-4,4,14 | An.4,5,1-4,5,7 | An.4,7,21-4,7,27 | An.5,3,5-5,3,10 | An.5,4,11-5,4,15 | An.5,6,11-5,6,15 | An.6,3,18-6,3,23 | An.6,6,1-6,6,4 | An.7,3,40-7,3,43 | An.7,6,33-7,6,38 | Mem. 2.1.21-33 |

Xenophon

ΚΥΡΟΥ ΑΝΑΒΑΣIΣ - Feldzug des Kyros

Hunger und Kälte

Xen. An. 4,5,1-4,5,7

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VII.) Xen.An.4,5,1-7:
Hunger und Kälte
Auswahlvorschlag nach J.Feix


Auf dem Weitermarsch durch Armenien leiden die Griechen verstärkt unter dem Schnee, der beißenden Kälte, dem schneidenden Nordwind und Heißhunger, so dass viele vor Erschöpfung auf der Strecke blieben. - Der Folgetext zeigt die fürsorgliche Umsicht Xenophons, der die Nachhut führte, und die erlösende Ankunft der Griechen in armenischen Dörfern.
[1] τῇ δ᾽ ὑστεραίᾳ ἐδόκει πορευτέον εἶναι, ὅπῃ δύναιντο τάχιστα, πρὶν ἢ συλλεγῆναι τὸ στράτευμα πάλιν καὶ καταλαβεῖν τὰ στενά. συσκευασάμενοι δ᾽ εὐθὺς ἐπορεύοντο διὰ χιόνος πολλῆς ἡγεμόνας ἔχοντες πολλούς· καὶ αὐθημερὸν ὑπερβαλόντες τὸ ἄκρον, ἐφ᾽ ᾧ ἔμελλεν ἐπιτίθεσθαι Τιρίβαζος, κατεστρατοπεδεύσαντο. 1. Am folgenden Tag beschloss man, so schnell als irgend möglich, weiterzuziehen, ehe sich das (feindliche) Heer wieder sammelte und die Engpässe besetzte. Sie brachen also sogleich auf, marschierten mit vielen Führern durch tiefen Schnee und schlugen noch am selben Tag nach Übersteigung der Berghöhe, wo Tiribazos hatte angreifen wollen, ein Lager auf.
[2] ἐντεῦθεν δ᾽ ἐπορεύθησαν σταθμοὺς ἐρήμους τρεῖς, παρασάγγας πεντεκαίδεκα ἐπὶ τὸν Εὐφράτην ποταμόν, καὶ διέβαινον αὐτὸν βρεχόμενοι πρὸς τὸν ὀμφαλόν. 2. Von hier zogen sie in drei Tagesmärschen fünfzehn Parasangen weit durch wüstes Land bis zum Fluss Euphrat und überschritten diesen, wobei ihnen das Wasser bis an den Nabel ging.
[3] ἐλέγοντο δ᾽ οὐδ᾽ αἱ πηγαὶ πρόσω εἶναι. ἐντεῦθεν ἐπορεύοντο διὰ χιόνος πολλῆς καὶ πεδίου σταθμοὺς τρεῖς, παρασάγγας πεντεκαίδεκα. ὁ δὲ τρίτος ἐγένετο χαλεπὸς καὶ ἄνεμος βορρᾶς ἐναντίος ἔπνει παντάπασιν ἀποκαίων πάντα καὶ πηγνὺς τοὺς ἀνθρώπους. 3. Es hieß aber, dass die Quellen des Flusses in der Nähe wären. Hierauf machten sie in drei Tagen durch tiefen Schnee und eine Ebene einen Marsch von fünfzehn Parasangen. Der dritte Tagesmarsch war sehr beschwerlich, denn ein Nordwind, der alles erstarrten und gefrieren ließ, wehte ihnen entgegen.
[4] ἔνθα δὴ τῶν μάντεών τις εἶπε σφαγιάσασθαι τῷ ἀνέμῳ, καὶ σφαγιάζεται· καὶ πᾶσι δὴ περιφανῶς ἔδοξεν λῆξαι τὸ χαλεπὸν τοῦ πνεύματος. ἦν δὲ τῆς χιόνος τὸ βάθος ὀργυιά· ὥστε καὶ τῶν ὑποζυγίων καὶ τῶν ἀνδραπόδων πολλὰ ἀπώλετο καὶ τῶν στρατιωτῶν ὡς τριάκοντα. 4, Da riet einer der Wahrsager, dem Wind zu opfern. Das Opfer wurde gebracht, und jeder glaubte, deutlich zu fühlen, dass das Schneidende des Windes nachgelassen habe. Der Schnee aber war einen Klafter tief, so dass viele Zugtiere und Sklaven und auch gegen dreißig Soldaten umkamen.
[5] διεγένοντο δὲ τὴν νύκτα πῦρ καίοντες· ξύλα δ᾽ ἦν ἐν τῷ σταθμῷ πολλά· οἱ δὲ ὀψὲ προσιόντες ξύλα οὐκ εἶχον. οἱ οὖν πάλαι ἥκοντες καὶ τὸ πῦρ καίοντες οὐ προσίεσαν πρὸς τὸ πῦρ τοὺς ὀψίζοντας, εἰ μὴ μεταδοῖεν αὐτοῖς πυροὺς ἢ ἄλλο τι, εἴ τι ἔχοιεν βρωτόν. 5. Man brannte die ganze Nacht hindurch Feuer, denn es gab viel Holz am Lagerplatz; nur die später Nachrückenden hatten kein Holz mehr. Die früher Angekommenen nun, die Feuer brannten, ließen die später Gekommen nicht ans Feuer heran, wenn sie ihnen nichts vom Weizen, oder was sie sonst an Essbarem hatten, abgaben.
[6] ἔνθα δὴ μετεδίδοσαν ἀλλήλοις, ὧν εἶχον ἕκαστοι. ἔνθα δὲ τὸ πῦρ ἐκαίετο, διατηκομένης τῆς χιόνος βόθροι ἐγένοντο μεγάλοι ἔστε ἐπὶ τὸ δάπεδον· οὗ δὴ παρῆν μετρεῖν τὸ βάθος τῆς χιόνος. 6. So teilten sie denn einander mit, was jeder hatte. Wo aber das Feuer brannte, entstanden durch das Schmelzen des Schnees tiefe Gruben bis auf den Boden; und so konnte man die Tiefe des Schnees messen.
[7] ἐντεῦθεν δὲ τὴν ἐπιοῦσαν ἡμέραν ὅλην ἐπορεύοντο διὰ χιόνος, καὶ πολλοὶ τῶν ἀνθρώπων ἐβουλιμίασαν. Ξενοφῶν δ᾽ ὀπισθοφυλακῶν καὶ καταλαμβάνων τοὺς πίπτοντας τῶν ἀνθρώπων ἠγνόει, ὅ τι τὸ πάθος εἴη. 7. Von hier aus zogen sie den ganzen folgenden Tag durch Schnee, und viele Leute bekamen Heißhunger. Xenophon aber, der die Nachut führte und die hinstürzenden Leute sah, wusste nicht, was ihnen fehlte.
Sententiae excerptae:
w39
Literatur:

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Im Reich des Eros: Sämtliche Liebes- und Abenteuerromane der Antike. 2 Bände. Longos (Daphnis und Chloe), Xenophon (Die Waffen des Eros). Die Geschichte von Apollonius, dem König von Tyros, Heliodor, Chariton (Kallirhoe), Petron (Satyrikon), Achilleus Tatios (Lekippe und Kleitophon), L.Apueius (Der goldene Esel), Lukian (Lukios oder Der Esel; Wahre Geschichten), Euhemeros, Theopomp, Hekataios, Iambulos, Antonius Diogenes (Die Wunder jenseits von Thule), Iamblich (Babylonische Geschichten), Ninos und Semiramis, Parthenope und Metiochos, Chione, Iolaos, Kalligone, Herpyllis, Lollianos (Phoinikika)
Düsseldorf (Albatros Patmos) 2000 (ISBN:3491960185)
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