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| Biograph. Steckbrief | Syntax | An.1,1,1-1,2,5 | Xen. An. 1,7,1 - 1,7,9 | Xen. An. 1,8,25 - 1,8,29 | Xen. An. 1,9,20 - 1,9,24 | Xen. An. 1,10,10 - 1,10,15 | An.2,1,1-23 | An.2,2,1-21 | An.2,3,1-29 | Xen. An. 3,1,11 - 3,1,16 | An.4,1,14-4,1,21 | An.4,3,3-4,3,8 | An.4,4,9-4,4,14 | An.4,5,1-4,5,7 | An.4,7,21-4,7,27 | An.5,3,5-5,3,10 | An.5,4,11-5,4,15 | An.5,6,11-5,6,15 | An.6,3,18-6,3,23 | An.6,6,1-6,6,4 | An.7,3,40-7,3,43 | An.7,6,33-7,6,38 | Mem. 2.1.21-33 |

Xenophon

ΚΥΡΟΥ ΑΝΑΒΑΣIΣ - Feldzug des Kyros

Die Griechen in Not

Xen.An.4,1,14-4,1,21

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V.) Xen.An.4,1,14-21:
Die Griechen in Not
Auswahlvorschlag nach J.Feix


Die Karduchen, in deren Land die Griechen gelangt sind, verhalten sich feindselig. Die Griechen vermindern ihren Tross und sehen sich weiteren Kämpfen mit den Karduchen ausgesetzt. Am dritten Tag ihres Marsches bereiten sie sich darauf vor, die von den Karduchen besetzten Anhöhen zu umgehen.
[14] ἐπεὶ δὲ ἀριστήσαντες ἐπορεύοντο, ὑποστήσαντες ἐν τῷ στενῷ οἱ στρατηγοί, εἴ τι εὑρίσκοιεν τῶν εἰρημένων μὴ ἀφειμένον, ἀφῃροῦντο, οἱ δ᾽ ἐπείθοντο, πλὴν εἴ τις ἔκλεψεν, οἷον ἢ παιδὸς ἐπιθυμήσας ἢ γυναικὸς τῶν εὐπρεπῶν. καὶ ταύτην μὲν τὴν ἡμέραν οὕτως ἐπορεύθησαν, τὰ μέν τι μαχόμενοι τὰ δὲ καὶ ἀναπαυόμενοι. 14. Als man nach dem Frühstück den Marsch angetreten hatte, stellten sich die Heerführer in eine Enge des Weges und nahmen, wo sie noch etwas von dem fanden, was dem Befehl nach zurückgelassen werden sollte, es weg. Die Leute aber waren gehorsam, außer dass hier und da einer einen schönen Knaben oder ein hübsches Weib aus leidenschaftlicher Zuneigung verstohlen mit fort nahm.
[15] εἰς δὲ τὴν ὑστεραίαν γίγνεται χειμὼν πολύς, ἀναγκαῖον δ᾽ ἦν πορεύεσθαι· οὐ γὰρ ἦν ἱκανὰ τἀπιτήδεια. καὶ ἡγεῖτο μὲν Χειρίσοφος, ὠπισθοφυλάκει δὲ Ξενοφῶν. 15. So marschierte man den Tag über, bald unter Gefecht, bald wieder in Ruhe. Am folgenden Tag trat sehr schlechtes Wetter ein; der Marsch aber musste dennoch fortgesetzt werden, denn es waren nicht genug Lebensmittel vorhanden.
[16] καὶ οἱ πολέμιοι ἰσχυρῶς ἐπετίθεντο, καὶ στενῶν ὄντων τῶν χωρίων ἐγγὺς προσιόντες ἐτόξευον καὶ ἐσφενδόνων· ὥστε ἠναγκάζοντο οἱ Ἕλληνες ἐπιδιώκοντες καὶ πάλιν ἀναχάζοντες σχολῇ πορεύεσθαι· καὶ θαμινὰ παρήγγελλεν ὁ Ξενοφῶν ὑπομένειν, ὅτε οἱ πολέμιοι ἰσχυρῶς ἐπικέοιντο. 16. Die Feinde setzten ihnen heftig zu, und da die Gegend sehr eng war, so schossen und schleuderten sie ganz nahe herankommend, so dass die Griechen, indem sie ihnen nachsetzen und sich dann wieder zurückziehen mussten, genötigt waren, langsam zu marschieren; ja .Xenophon befahl selbst häufig haltzumachen, wenn die Feinde gar zu heftig nachdrängten.
[17] ἐνταῦθα ὁ Χειρίσοφος ἄλλοτε μέν, ὅτε παρεγγυῷτο, ὑπέμενε, τότε δὲ οὐχ ὑπέμενεν, ἀλλ᾽ ἦγε ταχέως καὶ παρηγγύα ἕπεσθαι, ὥστε δῆλον ἦν, ὅτι πρᾶγμά τι εἴη· σχολὴ δ᾽ οὐκ ἦν ἰδεῖν παρελθόντι τὸ αἴτιον τῆς σπουδῆς· ὥστε ἡ πορεία ὁμοία φυγῇ ἐγίγνετο τοῖς ὀπισθοφύλαξι. 17. Cheirisophos aber, der sonst auf Geheiß immer halt machte, tat es da einmal nicht, sondern rückte schnell vorwärts und befahl ihm zu folgen, so dass es klar war, es müsste irgendetwas Wichtiges vorgefallen sein; es war aber keine Zeit, nach der Ursache dieser Eile des Vorrückenden zu forschen. Daher erweckte der Marsch bei der Nachhut den Anschein einer Flucht.
[18] καὶ ἐνταῦθα ἀποθνῄσκει ἀνὴρ ἀγαθός, Λακωνικὸς Λεώνυμος, τοξευθεὶς διὰ τῆς ἀσπίδος καὶ τῆς σπολάδος εἰς τὰς πλευράς, καὶ Βασίας Ἀρκὰς διαμπερὲς τὴν κεφαλήν. 18. Hier fielen der Lakedämonier Kleonymos, ein tapferer Mann, von einem Pfeil durch Schild und Koller in die Rippen getroffen, und der Arkader Basias, durch den Kopf geschossen.
[19] ἐπεὶ δὲ ἀφίκοντο ἐπὶ σταθμόν, εὐθύς, ὥσπερ εἶχεν, ὁ Ξενοφῶν ἐλθὼν πρὸς τὸν Χειρίσοφον ᾐτιᾶτο αὐτόν, ὅτι οὐχ ὑπέμενεν, ἀλλ᾽ ἠναγκάζοντο φεύγοντες ἅμα μάχεσθαι. καὶ νῦν δύο καλώ τε καὶ ἀγαθὼ ἄνδρε τέθνατον καὶ οὔτε ἀνελέσθαι οὔτε θάψαι ἐδυνάμεθα. 19. Als man am Lagerplatz angelangt war, ging Xenophon sogleich, wie er war, zu Cheirisophos und machte im Vorwürfe, dass er nicht gehalten, sondern sie genötigt habe, fliehend zu fechten: "So sind (fuhr er fort) zwei tapfere Männer gefallen, und wir konnten sie weder mitnehmen noch begraben."
[20] ἀποκρίνεται ὁ Χειρίσοφος· βλέψον, ἔφη, πρὸς τὰ ὄρη καὶ ἰδέ, ὡς ἄβατα πάντα ἐστί· μία δ᾽ αὕτη ὁδός, ἣν ὁρᾷς, ὀρθία, καὶ ἐπὶ ταύτῃ ἀνθρώπων ὁρᾶν ἔξεστί σοι ὄχλον τοσοῦτον, οἳ κατειληφότες φυλάττουσι τὴν ἔκβασιν. 20. Cheirisophos antwortete darauf: "betrachte einmal diese Berge und sieh, wie unübersteigbar sie alle sind. Nur dieser einzige steile Weg, den du hier siehst, ist vorhanden, und auf ihm kannst du eine sehr zahlreiche Schar von Leuten bemerken, die ihn besetzt halten und den Zugang zum Gipfel bewachen.
[21] ταῦτ᾽ ἐγὼ ἔσπευδον καὶ διὰ τοῦτό σε οὐχ ὑπέμενον, εἴ πως δυναίμην φθάσαι, πρὶν κατειλῆφθαι τὴν ὑπερβολήν· οἱ δ᾽ ἡγεμόνες, οὓς ἔχομεν, οὔ φασιν εἶναι ἄλλην ὁδόν. 21. Deshalb wartete ich nicht auf dich, sondern eilte, ob ich vielleicht den Übergangspunkt gewinnen könnte, bevor er besetzt würde; denn die Führer, die wir haben, versichern, dass es keinen anderen Weg gibt."
Sententiae excerptae:
w38
Literatur:

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Im Reich des Eros: Sämtliche Liebes- und Abenteuerromane der Antike. 2 Bände. Longos (Daphnis und Chloe), Xenophon (Die Waffen des Eros). Die Geschichte von Apollonius, dem König von Tyros, Heliodor, Chariton (Kallirhoe), Petron (Satyrikon), Achilleus Tatios (Lekippe und Kleitophon), L.Apueius (Der goldene Esel), Lukian (Lukios oder Der Esel; Wahre Geschichten), Euhemeros, Theopomp, Hekataios, Iambulos, Antonius Diogenes (Die Wunder jenseits von Thule), Iamblich (Babylonische Geschichten), Ninos und Semiramis, Parthenope und Metiochos, Chione, Iolaos, Kalligone, Herpyllis, Lollianos (Phoinikika)
Düsseldorf (Albatros Patmos) 2000 (ISBN:3491960185)
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