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| Biograph. Steckbrief | Syntax | An.1,1,1-1,2,5 | Xen. An. 1,7,1 - 1,7,9 | Xen. An. 1,8,25 - 1,8,29 | Xen. An. 1,9,20 - 1,9,24 | Xen. An. 1,10,10 - 1,10,15 | An.2,1,1-23 | An.2,2,1-21 | An.2,3,1-29 | Xen. An. 3,1,11 - 3,1,16 | An.4,1,14-4,1,21 | An.4,3,3-4,3,8 | An.4,4,9-4,4,14 | An.4,5,1-4,5,7 | An.4,7,21-4,7,27 | An.5,3,5-5,3,10 | An.5,4,11-5,4,15 | An.5,6,11-5,6,15 | An.6,3,18-6,3,23 | An.6,6,1-6,6,4 | An.7,3,40-7,3,43 | An.7,6,33-7,6,38 | Mem. 2.1.21-33 |

Xenophon

ΚΥΡΟΥ ΑΝΑΒΑΣIΣ - Feldzug des Kyros

Die Griechen im Überfluss

Xen. An. 6,6,1-6,6,4

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XIII.) Xen.An.6,6,1-4:
Die Griechen im Überfluss
Auswahlvorschlag nach J.Feix


Die Griechen warten auf Kleandros, den spartanischen Harmosten von Byzanz, der mit Schiffen zum Rcktransport kommen soll. In dieser Zeit können sie reichlich Beute machen und leben geradezu im Überfluss. Dabei gibt es klare Bestimmungen über das Eigentumsrecht an der Beute.
[1] ἐντεῦθεν οἱ μὲν πολέμιοι εἶχον ἀμφὶ τὰ ἑαυτῶν καὶ ἀπήγοντο καὶ τοὺς οἰκέτας καὶ τὰ χρήματα, ὅποι ἐδύναντο προσωτάτω· οἱ δὲ Ἕλληνες προσέμενον μὲν Κλέανδρον καὶ τὰς τριήρεις καὶ τὰ πλοῖα ὡς ἥξοντα, ἐξιόντες δ᾽ ἑκάστης ἡμέρας σὺν τοῖς ὑποζυγίοις καὶ τοῖς ἀνδραπόδοις ἐφέροντο ἀδεῶς πυροὺς καὶ κριθάς, οἶνον, ὄσπρια, μελίνας, σῦκα· ἅπαντα γὰρ ἀγαθὰ εἶχεν ἡ χώρα πλὴν ἐλαίου. 1. Hierauf waren die Feinde mit (Sicherung) ihrer Habe beschäftigt und führten ihre Hausgenossen und Güter, wohin sie konnten, weiter ins Innere hinweg; die Griechen aber erwarteten den Kleandros mit den Dreiruderern und (anderen) Fahrzeugen, die ankommen sollten, zogen täglich mit den Lasttieren und Sklaven aus und brachten ungefährdet Weizen, Gerste, Wein, Hülsenfrüchte, Hirse und Feigen ein. Denn die Gegend enthielt alle möglichen Lebensmittel, außer Öl.
[2] καὶ ὁπότε μὲν καταμένοι τὸ στράτευμα ἀναπαυόμενον, ἐξῆν ἐπὶ λείαν ἰέναι, καὶ ἐλάμβανον οἱ ἐξιόντες· ὁπότε δὲ ἐξίοι πᾶν τὸ στράτευμα, εἴ τις χωρὶς ἀπελθὼν λάβοι τι, δημόσιον ἔδοξεν εἶναι. 2. Wenn das Heer Rasttag hatte, durften einzelne auf Beute ausziehen und die Ausgezogenen bekamen (das Erbeutete); wenn aber das ganze Heer auszog, so galt für Gemeingut, was etwa einer aufbrachte, indem er von den übrigen wegging.
[3] ἤδη δὲ ἦν πάντων ἀφθονία· καὶ γὰρ ἀγοραὶ πάντοθεν ἀφικνοῦντο ἐκ τῶν Ἑλληνίδων πόλεων, καὶ οἱ παραπλέοντες ἄσμενοι κατῆγον, ἀκούοντες, ὡς οἰκίζοιτο πόλις καὶ λιμὴν εἴη. 3. Schon hatte man an allen großen Überfluss, denn von allen Seiten her kamen aus den griechischen Städten käufliche Lebensmittel an, und die Vorübersegelnden legten gern an, weil sie gehört hatten, dass hier eine Stadt angelegt werden solle und ein Hafen vorhanden sei.
[4] ἔπεμπον δὲ καὶ οἱ πολέμιοι ἤδη, οἳ πλησίον ᾤκουν, πρὸς Ξενοφῶντα, ἀκούοντες, ὅτι οὗτος πολίζει τὸ χωρίον, ἐρωτῶντες, ὅ τι δέοι ποιοῦντας φίλους εἶναι. ὁ δ᾽ ἀπεδείκνυεν αὐτοὺς τοῖς στρατιώταις. κἀν τούτῳ Κλέανδρος ἀφικνεῖται δύο τριήρεις ἔχων, πλοῖον δ᾽ οὐδέν. 4. Es schickten aber auch schon die in der Nähe wohnenden Feinde Abgeordnete zu Xenophon, weil sie vernommen hatten, dass er an diesem Ort eine Stadt erbauen wolle, und ließen fragen, was sie zu tun hätten, um als Freunde betrachtet zu werden. Er aber stellte sie eben den Soldaten vor, als Kleandros mit zwei Dreiruderern, jedoch ohne ein (anderes) Fahrzeug anlangte.
Sententiae excerptae:
w34
Literatur:

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Parisiis, Ambrosio Firmin Didot, 1856
2329  Kytzler, B. (Hg.)
Im Reich des Eros: Sämtliche Liebes- und Abenteuerromane der Antike. 2 Bände. Longos (Daphnis und Chloe), Xenophon (Die Waffen des Eros). Die Geschichte von Apollonius, dem König von Tyros, Heliodor, Chariton (Kallirhoe), Petron (Satyrikon), Achilleus Tatios (Lekippe und Kleitophon), L.Apueius (Der goldene Esel), Lukian (Lukios oder Der Esel; Wahre Geschichten), Euhemeros, Theopomp, Hekataios, Iambulos, Antonius Diogenes (Die Wunder jenseits von Thule), Iamblich (Babylonische Geschichten), Ninos und Semiramis, Parthenope und Metiochos, Chione, Iolaos, Kalligone, Herpyllis, Lollianos (Phoinikika)
Düsseldorf (Albatros Patmos) 2000 (ISBN:3491960185)
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Leipzig-Berlin, Teubner, 5/1908
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Xenophon. Des Kyros Anabasis. Der Zug der Zehntausend. Übersetzung, Einleitung und Anmerkungen v. Helmuth Vretska
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