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| Biograph. Steckbrief | Syntax | An.1,1,1-1,2,5 | Xen. An. 1,7,1 - 1,7,9 | Xen. An. 1,8,25 - 1,8,29 | Xen. An. 1,9,20 - 1,9,24 | Xen. An. 1,10,10 - 1,10,15 | An.2,1,1-23 | An.2,2,1-21 | An.2,3,1-29 | Xen. An. 3,1,11 - 3,1,16 | An.4,1,14-4,1,21 | An.4,3,3-4,3,8 | An.4,4,9-4,4,14 | An.4,5,1-4,5,7 | An.4,7,21-4,7,27 | An.5,3,5-5,3,10 | An.5,4,11-5,4,15 | An.5,6,11-5,6,15 | An.6,3,18-6,3,23 | An.6,6,1-6,6,4 | An.7,3,40-7,3,43 | An.7,6,33-7,6,38 | Mem. 2.1.21-33 |

Xenophon

ΚΥΡΟΥ ΑΝΑΒΑΣIΣ - Feldzug des Kyros

Xenophon als Feldherr

Xen. An. 3,1,11 - 3,1,16

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IV.) Xen.An.3,1,11-16:
Xenophon als Feldherr
Auswahlvorschlag nach J.Feix


Die Feldherrn der Griechen wurden durch Verrat des Tissaphernes nach Babylon gebracht und enthauptet. Das zurückgebliebene Heer hat eine depressive Stimmung und lähmende Resignation befallen. Xenophon ergreift Initiative.
[11] ἐπεὶ δὲ ἀπορία ἦν, ἐλυπεῖτο μὲν (Ξενοφῶν) σὺν τοῖς ἄλλοις καὶ οὐκ ἐδύνατο καθεύδειν· μικρὸν δ᾽ ὕπνου λαχὼν εἶδεν ὄναρ. ἔδοξεν αὐτῷ βροντῆς γενομένης σκηπτὸς πεσεῖν εἰς τὴν πατρῴαν οἰκίαν, καὶ ἐκ τούτου λάμπεσθαι πᾶσα. Als nun jene Ratlosigkeit eingetreten war, war auch er (Xenophon) mit den anderen bekümmert und konnte nicht schlafen. Als er aber doch ein wenig eingeschlummert war, hatte er einen Traum. Es kam ihm vor, als ob unter einem Donnerschlag der Blitz in sein väterliches Haus einschlage und dieses dadurch ganz in Flammen auflodere.
[12] περίφοβος δ᾽ εὐθὺς ἀνηγέρθη, καὶ τὸ ὄναρ τῇ μὲν ἔκρινεν ἀγαθόν, ὅτι ἐν πόνοις ὢν καὶ κινδύνοις φῶς μέγα ἐκ Διὸς ἰδεῖν ἔδοξε· τῇ δὲ καὶ ἐφοβεῖτο, ὅτι ἀπὸ Διὸς μὲν βασιλέως τὸ ὄναρ ἐδόκει αὐτῷ εἶναι, κύκλῳ δὲ ἐδόκει λάμπεσθαι τὸ πῦρ, μὴ οὐ δύναιτο ἐκ τῆς χώρας ἐξελθεῖν τῆς βασιλέως, ἀλλ᾽εἴργοιτο πάντοθεν ὑπό τινων ἀποριῶν. Heftig erschrocken wachte er sogleich auf und erklärt sich den Traum einerseits als ein günstiges Zeichen, dass er, in Not und Gefahr, ein großes Licht von Zeus zu erblicken glaubte, andererseits aber fürchtete er auch, da der Trauung von Zeus, dem König, zu kommen und das Haus ringsum zu brennen schien, er möchte aus dem Gebiet des Königs keinen Ausweg finden, sondern von allen Seiten her von Hindernissen umringt sein.
[13] ὁποῖόν τι μὲν δὴ ἐστὶ τὸ τοιοῦτον ὄναρ ἰδεῖν ἔξεστι σκοπεῖν ἐκ τῶν συμβάντων μετὰ τὸ ὄναρ. γίγνεται γὰρ τάδε. εὐθὺς ἐπειδὴ ἀνηγέρθη πρῶτον μὲν ἔννοια αὐτῷ ἐμπίπτει· τί κατάκειμαι; ἡ δὲ νὺξ προβαίνει· ἅμα δὲ τῇ ἡμέρᾳ εἰκὸς τοὺς πολεμίους ἥξειν. εἰ δὲ γενησόμεθα ἐπὶ βασιλεῖ, τί ἐμποδὼν μὴ οὐχὶ πάντα μὲν τὰ χαλεπώτατα ἐπιδόντας, πάντα δὲ τὰ δεινότατα παθόντας ὑβριζομένους ἀποθανεῖν; Was nun aber ein solches Traumgesicht bedeuten soll, wird man aus den darauffolgenden Ereignissen erkennen können. Es waren nämlich folgende: Sogleich als er erwacht war, kam ihm zuerst der Gedanke: Was liege ich hier? Die Nacht schreitet vor und mit Anbruch des Tages rückt natürlich der Feind heran. Kommen wir aber in die Gewalt des Königs, was hindert dann, dass wir, nachdem wir alles Jammervollste mit angesehen und alles Schrecklichste erduldet haben, eines schmachvollen Todes sterben?
[14] ὅπως δ᾽ ἀμυνούμεθα οὐδεὶς παρασκευάζεται οὐδὲ ἐπιμελεῖται, ἀλλὰ κατακείμεθα ὥσπερ ἐξὸν ἡσυχίαν ἄγειν. ἐγὼ οὖν τὸν ἐκ ποίας πόλεως στρατηγὸν προσδοκῶ ταῦτα πράξειν; ποίαν δ᾽ ἡλικίαν ἐμαυτῷ ἐλθεῖν ἀναμείνω; οὐ γὰρ ἔγωγ᾽ ἔτι πρεσβύτερος ἔσομαι, ἐὰν τήμερον προδῶ ἐμαυτὸν τοῖς πολεμίοις. Und doch trifft keiner von uns Anstalten oder sorgt dafür, wie wir dies abwenden können, sondern wir liegen hier, als sei es uns erlaubt, der Ruhe zu pflegen. Aus welcher Stadt nun soll ich den Feldherrn erwarten, von dem ich dies getan zu sehen wünsche? Und auf welches Alter warte ich noch für mich selbst? Ich werde doch deshalb nicht älter werden, wenn ich mich auch noch heute selbst den Feinden ausliefere.
[15] ἐκ τούτου ἀνίσταται καὶ συγκαλεῖ τοὺς Προξένου πρῶτον λοχαγούς. ἐπεὶ δὲ συνῆλθον, ἔλεξεν· ἐγώ, ὦ ἄνδρες λοχαγοί, οὔτε καθεύδειν δύναμαι, ὥσπερ οἶμαι οὐδ᾽ ὑμεῖς, οὔτε κατακεῖσθαι ἔτι ὁρῶν, ἐν οἵοις ἐσμέν. Hierauf erhob er sich vom Lager, rief zuerst die Hauptleute des Proxenos zusammen und hielt, als sie versammelt waren, sprach er folgendermaßen zu ihnen: "Hauptleute, ich kann weder schlafen, so wie, glaube ich, auch ihr nicht, noch hier ruhig liegen bleiben, wenn ich sehe, in welcher Lage wir uns befinden.
[16] οἱ μὲν γὰρ πολέμιοι δῆλον ὅτι οὐ πρότερον πρὸς ἡμᾶς τὸν πόλεμον ἐξέφηναν πρὶν ἐνόμισαν καλῶς τὰ ἑαυτῶν παρασκευάσασθαι, ἡμῶν δ᾽οὐδεὶς οὐδὲν ἀντεπιμελεῖται ὅπως ὡς κάλλιστα ἀγωνιούμεθα. Es ist nämlich klar, dass die Feinde uns nicht eher offenen Krieg erklärt haben, bis sie glaubten, die besten Vorbereitungen getroffen zu haben, von uns aber denkt niemand an Gegenmittel, wie wir sie am rühmlichsten bekämpfen können. ..."
Sententiae excerptae:
w38
Literatur:

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Präparation zu Xenophons Hellenika. Buch V-VII in Auswahl
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Im Reich des Eros: Sämtliche Liebes- und Abenteuerromane der Antike. 2 Bände. Longos (Daphnis und Chloe), Xenophon (Die Waffen des Eros). Die Geschichte von Apollonius, dem König von Tyros, Heliodor, Chariton (Kallirhoe), Petron (Satyrikon), Achilleus Tatios (Lekippe und Kleitophon), L.Apueius (Der goldene Esel), Lukian (Lukios oder Der Esel; Wahre Geschichten), Euhemeros, Theopomp, Hekataios, Iambulos, Antonius Diogenes (Die Wunder jenseits von Thule), Iamblich (Babylonische Geschichten), Ninos und Semiramis, Parthenope und Metiochos, Chione, Iolaos, Kalligone, Herpyllis, Lollianos (Phoinikika)
Düsseldorf (Albatros Patmos) 2000 (ISBN:3491960185)
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Gedanke und Tat : zur Erzählungstechnik bei Herodot, Thukydides, Xenophon und Arrian
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Xenophon. Des Kyros Anabasis. Der Zug der Zehntausend. Übertragen und erläutert v. Dr. Hans Feix
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