Nos personalia non concoquimus. Nostri consocii (Google, Affilinet) suas vias sequuntur: Google, ut intentionaliter te proprium compellet, modo ac ratione conquirit, quae sint tibi cordi. Uterque consocius crustulis memorialibus utitur. Concedis, si legere pergis.
 
 
 

Aristoteles, Poetik
(Kap. 16 - 1454b19 - 1455a21)

Dichtung als Mimesis

sagsin.jpg (1095 Byte)

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 sagdex.jpg (1082 Byte)

ΑΡΙΣΤΟΤΕΛΟΥΣ
ΠΕΡΙ ΠΟΙΗΤΙΚΗΣ
16

Die Arten der Wiedererkennung

 Textvorlagen: lateinisch: Didot - griechisch: Kassel - deutsch: C.Walz

   
zu cap.1 [cap.16]  
(1) Ἀναγνώρισις δὲ τί μέν ἐστιν, εἴρηται πρότερον· εἴδη δὲ ἀναγνωρίσεως, πρώτη μὲν ἡ ἀτεχνοτάτη καὶ ᾗ πλείστῃ χρῶνται δι' ἀπορίαν, ἡ διὰ τῶν σημείων.  (1) Was Erkennung ist, wurde schon früher gesagt. Arten der Erkennung sind zunächst die unkünstlerischste, welche die meisten aus Mangel an Gewandtheit anwenden, die durch Zeichen. 
(2) τούτων δὲ τὰ μὲν σύμφυτα, οἷον "λόγχην, ἣν φοροῦσι Γηγενεῖς" ἢ ἀστέρας οἵους ἐν τῷ Θυέστῃ Καρκίνος,  (2) Darunter sind einige angeboren, wie die Lanze, welche die Erdgeborenen 1 ) tragen, oder die Sterne, wie sie im Thyestes des Karkinos vorkommen. 
(3) τὰ δὲ ἐπίκτητα, καὶ τούτων τὰ μὲν ἐν τῷ σώματι, οἷον οὐλαί, τὰ δὲ ἐκτός, οἷον τὰ περιδέραια καὶ οἷον ἐν τῇ Τυροῖ διὰ τῆς σκάφης.  (3) andere erworben, und zwar teils an dem Körper, wie Narben, teils außerhalb, Halsbänder, und wie in der Tyro durch den Kahn. 
(4) ἔστιν δὲ καὶ τούτοις χρῆσθαι ἢ βέλτιον ἢ χεῖρον, οἷον ᾿Οδυσσεὺς διὰ τῆς οὐλῆς ἄλλως ἀνεγνωρίσθη ὑπὸ τῆς τροφοῦ καὶ ἄλλως ὑπὸ τῶν συβοτῶν·  (4) Auch diese lassen sich mehr oder minder gut anwenden. Z.B. Odysseus wurde an der Narbe auf eine andere Art von der Amme, auf eine andere von den Schweinehirten erkannt. 
(5) εἰσὶ γὰρ αἱ μὲν πίστεως ἕνεκα ἀτεχνότεραι, καὶ αἱ τοιαῦται πᾶσαι, αἱ δὲ ἐκ περιπετείας, ὥσπερ ἡ ἐν τοῖς Νίπτροις, βελτίους.  (5) Denn diejenigen, welche zur Beglaubigung dienen, und alle dieser Art, sind weniger künstlerisch; die aber, welche mit einer Peripetie verbunden sind, wie in den Niptren2 ), sind besser. 
(6) δεύτεραι δὲ αἱ πεποιημέναι ὑπὸ τοῦ ποιητοῦ, διὸ ἄτεχνοι. οἷον Ὀρέστης ἐν τῇ Ἰφιγενείᾳ ἀνεγνώρισεν, ὅτι Ὀρέστης· ἐκείνη μὲν γὰρ διὰ τῆς ἐπιστολῆς, ἐκεῖνος δὲ αὐτὸς λέγει, ἃ βούλεται ὁ ποιητὴς ἀλλ' οὐχ ὁ μῦθος·  (6) Von der zweiten Art sind die, welche vom Dichter gedichtet sind; weswegen sie unkünstlerisch sind, wie Orestes in der Iphigeneia als Orestes erkannt wird. Sie wurde durch den Brief erkannt; er selbst aber spricht, was der Dichter, nicht was der Mythos will; 
(7) διὸ ἐγγύς τι τῆς εἰρημένης ἁμαρτίας ἐστίν, ἐξῆν γὰρ ἂν ἔνια καὶ ἐνεγκεῖν. καὶ ἐν τῷ Σοφοκλέους Τηρεῖ ἡ τῆς κερκίδος φωνή.  (7) deswegen ist er nahe an dem erwähnten Fehler; denn er hätte einiges auch mitbringen können, und in dem Tereus des Sophokles die Schiffe des Weberschiffes.3 )
(8) ἡ τρίτη διὰ μνήμης, τῷ αἰσθέσθαι τι ἰδόντα, ὥσπερ ἡ ἐν Κυπρίοις τοῖς Δικαιογένους, ἰδὼν γὰρ τὴν γραφὴν ἔκλαυσεν, καὶ ἡ ἐν Ἀλκίνου ἀπολόγῳ, ἀκούων γὰρ τοῦ κιθαριστοῦ καὶ μνησθεὶς ἐδάκρυσεν, ὅθεν ἀνεγνωρίσθησαν.  (8) Die dritte Art ist durch die Erinnerung, wenn sich bei einem Anblick eine Empfindung regt, wie in den Kyprien des Dikaiogenes 4 ): denn als er das Bild sah, weinte er. Und in dem Apolog des Alkinoos 5 ); denn als er den Zitherspieler hörte und sich erinnerte, so weinte er; und so wurden beide6 ) erkannt. 
(9) τετάρτη δὲ ἡ ἐκ συλλογισμοῦ, οἷον ἐν Xοηφόροις, ὅτι ὅμοιός τις ἐλήλυθεν, ὅμοιος δὲ οὐθεὶς ἀλλ' ἢ  Ὀρέστης, οὗτος ἄρα ἐλήλυθεν. καὶ ἡ Πολυίδου τοῦ σοφιστοῦ περὶ τῆς Ἰφιγενείας· εἰκὸς γὰρ ἔφη τὸν Ὀρέστην συλλογίσασθαι ὅτι ἥ τ' ἀδελφὴ ἐτύθη καὶ αὐτῷ συμβαίνει θύεσθαι. καὶ ἐν τῷ Θεοδέκτου Τυδεῖ, ὅτι ἐλθὼν ὡς εὑρήσων τὸν υἱὸν αὐτὸς ἀπόλλυται. καὶ ἡ ἐν τοῖς Φινείδαις· ἰδοῦσαι γὰρ τὸν τόπον συνελογίσαντο τὴν εἱμαρμένην, ὅτι ἐν τούτῳ εἵμαρτο ἀποθανεῖν αὐταῖς, καὶ γὰρ ἐξετέθησαν ἐνταῦθα.  (9) Die vierte Art ist durch den Schluss, wie in den Choephoren,7 ) dass ein ähnlicher gekommen; ähnlich ist aber niemand als Orestes; dieser also ist gekommen. So ist die des Sophisten Polyidos8 ) mit der Iphigeneia. Denn natürlich musste Orestes schließen, dass seine Schwester geopfert worden sei und folglich auch er geopfert werden müsse. Ferner die in dem Tydeus des Theodektes 9 ), dass er, nachdem er gekommen, um seinen Sohn zu finden, selbst umkommt. Und in den Phineiden10 ). Denn als sie den Ort erblickten, schlossen sie auf das Schicksal, dass es über sie verhängt sei, hier zu sterben; denn sie waren dort ausgesetzt worden. 
(10) ἔστιν δέ τις καὶ συνθετὴ ἐκ παραλογισμοῦ τοῦ θεάτρου, οἷον ἐν τῷ Ὀδυσσεῖ τῷ ψευδαγγέλῳ· τὸ μὲν γὰρ τόξον ἔφη γνώσεσθαι, ὃ οὐχ ἑωράκει· τὸ δὲ ὡς δι' ἐκείνου ἀναγνωριοῦντος διὰ τούτου ποιῆσαι παραλογισμός. (10) Es gibt aber auch eine zusammengesetzt Erkennung durch einen Trugschluss der Zuschauer, wie bei Odysseus als falschem Boten. Denn er sagte, er werde den Bogen erkennen, den er nicht gesehen hatte. Der andere aber machte in der Meinung, Odysseus werde ihn daran erkennen, einen Fehlschluss. 
(11) πασῶν δὲ βελτίστη ἀναγνώρισις ἡ ἐξ αὐτῶν τῶν πραγμάτων, τῆς ἐκπλήξεως γιγνομένης δι' εἰκότων, οἷον ἐν τῷ Σοφοκλέους Οἰδίποδι καὶ τῇ Ἰφιγενείᾳ· εἰκὸς γὰρ βούλεσθαι ἐπιθεῖναι γράμματα. αἱ γὰρ τοιαῦται μόναι ἄνευ τῶν πεποιημένων σημείων καὶ περιδεραίων.  (11) Die allerbeste Wiedererkennung ist die durch die Begebenheit selbst, wenn die Überraschung durch wahrscheinliche Fälle bewirkt wird, wie in dem Oidipus des Sophokles11 ) und in der Iphigeneia 12 ). Denn es ist wahrscheinlich, dass sie den Brief übergeben will. Solche allein sind ohne die erdichtete Zeichen und Halsbänder. 
(12) δεύτεραι δὲ αἱ ἐκ συλλογισμοῦ. (12) die zweitbesten sind die, welche durch Schluss geschehen. 
   
   
   
1) Zur Anmerkung zurück Es handelt sich um ein Dichterzitat. Mit Γηγενεῖς sind die Σπαρτοί erdgeborenen Sparten gemeint, die aus den von Kadmos gesäten Drachenzähnen entstanden waren. Sie trugen am Körper ein Muttermal in Form einer Lanze.. 
2) Zur Anmerkung zurück Νίπτρα (Vasenbild) heißt das 19. Buch der Odyssee, in dem Eurykleia Odysseus die Füße badet und ihn dabei an seiner Narbe erkennt (Hom.Od.19,386ff.). Diese Anagnorisis bewertet Aristoteles höher als die Hom.Od.21,219ff., wo Odysseus die Narbe den Hirten zeigt, um sie von seiner Identität zu überzeugen.  
3) Zur Anmerkung zurück Damit ist wohl das Tuch gemeint, das die stumme Philomele gewebt hat, um ihrer Schwester Prokne ihr Schicksal mitzuteilen.
4) Zur Anmerkung zurück Da Dikaiogenes nur als Tragiker (um 400) bekannt ist, könnte es sich bei seinen Kyprien nicht um ein Epos, sondern um eine Tragödie handeln.
5) Zur Anmerkung zurück Mit Ἀλκίνου ἀπόλογος sind die Bücher 7-11 der Odyssee gemeint, in denen Odysseus bei den Phäaken seine Abenteuer erzählt. Das Lied, das der Sänger Demodokos über das Hölzerne Pferd singt, bringt Odysseus zum Weinen, was über mehrere Stufen schließlich zur Wiedererkennung führt (Hom.Od.8,485ff.). 
6) Zur Anmerkung zurück gemeint sind Odysseus und die ungenannte Person in den Kyprien des Dikaiogenes.
7) Zur Anmerkung zurück Tragödie des Aischylos. Vs 168ff. folgert Elektra aus der Ähnlichkeit einer Haarlocke, die Orestes am Grab ihres Vaters zurückgelassen hatte, mit ihrem eigenen Haar, dass sie dem Orestes gehören und er anwesend sein müsse.
8) Zur Anmerkung zurück Polyidos ist nach Diod.Sic.14,46 ein berühmte Dithyrambendichter (um 400), der sich auch in der Malerei und Musik hervortat. Diese Vielseitigkeit dürfte ihm die Bezeichnung als Sophist eingetragen haben. 
9) Zur Anmerkung zurück Über den Tydeus des Theodektes ist sonst nichts bekannt. 
10) Zur Anmerkung zurück Die Phineussöhne Pandion und Plexippos. Unter dem Titel Pheinidai ist ein Dithyrambos des Timotheos bekannt. Wenn das Femininum ἰδοῦσαι ernst zu nehmen ist, handelt es sich um die Töchter des Phineus: die Harpyien
11) Zur Anmerkung zurück Im Oidipus des Sophokles löst der Bote aus Korinth den Erkennungsprozess aus. Er beruht auf mehreren miteinander verflochtenen Indizien.
12) Zur Anmerkung zurück Die Iphigeneia des Euripides (Briefszene). Vgl. Aristot.Poet.11,8 
 

 

 
   
(1) Agnitio quid sit, ante dictum est: species autem sunt agnitionis, prima quidem maxime rudis et qua plerique utuntur propter inventionis inopiam, quae sit per signa.  (1) Ἀναγνώρισις δὲ τί μέν ἐστιν, εἴρηται πρότερον· εἴδη δὲ ἀναγνωρίσεως, πρώτη μὲν ἡ ἀτεχνοτάτη καὶ ᾗ πλείστῃ χρῶνται δι' ἀπορίαν, ἡ διὰ τῶν σημείων. 
(2) Horum alia autem innata sunt, ut poetae fecerunt "hastam quam gestant Terrigenae", vel stellas, quales in Thyeste Carcinus; (2) τούτων δὲ τὰ μὲν σύμφυτα, οἷον "λόγχην, ἣν φοροῦσι Γηγενεῖς" ἢ ἀστέρας οἵους ἐν τῷ Θυέστῃ Καρκίνος, 
(3) alia adquisita, et horum alia in corpore, ut cicatrices, alia extera, monilia, et quemadmodum in Tyrone per scapham  (3) τὰ δὲ ἐπίκτητα, καὶ τούτων τὰ μὲν ἐν τῷ σώματι, οἷον οὐλαί, τὰ δὲ ἐκτός, οἷον τὰ περιδέραια καὶ οἷον ἐν τῇ Τυροῖ διὰ τῆς σκάφης. 
(4) Licet vero etiam his uti aut melius aut peius, sicut Ulixes per cicatricem aliter agnitus est a nutrice et aliter a subulcis; (4) ἔστιν δὲ καὶ τούτοις χρῆσθαι ἢ βέλτιον ἢ χεῖρον, οἷον ᾿Οδυσσεὺς διὰ τῆς οὐλῆς ἄλλως ἀνεγνωρίσθη ὑπὸ τῆς τροφοῦ καὶ ἄλλως ὑπὸ τῶν συβοτῶν· 
(5) sunt enim, quae fidei causa fiunt rudiores, et quaecumque huiusmodi, sed quae ex inopinato casu, ut quae in Niptris, meliores. (5) εἰσὶ γὰρ αἱ μὲν πίστεως ἕνεκα ἀτεχνότεραι, καὶ αἱ τοιαῦται πᾶσαι, αἱ δὲ ἐκ περιπετείας, ὥσπερ ἡ ἐν τοῖς Νίπτροις, βελτίους. 
(6) Secundae autem sunt, quae fictae a poeta, quare rudes; sic Orestes in Iphigenia notum fecit se esse Orestem; illa enim per epistolam, ille autem ipse dicit, quae vult poeta, sed non fabula.  (6) δεύτεραι δὲ αἱ πεποιημέναι ὑπὸ τοῦ ποιητοῦ, διὸ ἄτεχνοι. οἷον Ὀρέστης ἐν τῇ Ἰφιγενείᾳ ἀνεγνώρισεν, ὅτι Ὀρέστης· ἐκείνη μὲν γὰρ διὰ τῆς ἐπιστολῆς, ἐκεῖνος δὲ αὐτὸς λέγει, ἃ βούλεται ὁ ποιητὴς ἀλλ' οὐχ ὁ μῦθος· 
(7) Quapropter prope abest a dicto peccato: nam nonnulla etiam signa gestare poterat. Atque in Sophoclis Tereo radii vox.  (7) διὸ ἐγγύς τι τῆς εἰρημένης ἁμαρτίας ἐστίν, ἐξῆν γὰρ ἂν ἔνια καὶ ἐνεγκεῖν. καὶ ἐν τῷ Σοφοκλέους Τηρεῖ ἡ τῆς κερκίδος φωνή. 
(8) Tertia autem, quae recordatione fit, cum aliquid conspiciens commovetur, quemadmodum illa in Cypriis Dicaeogenis, conspiciens enim picturam lacrimavit, et illa in Alcini apologo, audiens enim citharoedum et recordatus lacrimas fudit; inde noti facti sunt. (8) ἡ τρίτη διὰ μνήμης, τῷ αἰσθέσθαι τι ἰδόντα, ὥσπερ ἡ ἐν Κυπρίοις τοῖς Δικαιογένους, ἰδὼν γὰρ τὴν γραφὴν ἔκλαυσεν, καὶ ἡ ἐν Ἀλκίνου ἀπολόγῳ, ἀκούων γὰρ τοῦ κιθαριστοῦ καὶ μνησθεὶς ἐδάκρυσεν, ὅθεν ἀνεγνωρίσθησαν. 
(9) Quarta autem, quae fit per conclusionem, sicut in Choephoris: scilicet similis aliquis venit, similis autem nemo nisi Orestes: is igitur venit. Et illa Polyidi sophistae circa Iphigeniam: verismile enim Orestem concludere, quoniam soror mactata esset, se quoque mactatum iri. Et quae in Theodectis Tydeo, quoniam venerit filium inventurus, se ipsum interiturum esse. Et quae in Phinidis: conspicatae enim locum, quod fatale erat, collegerunt scilicet in hoc sibi moriendum esse. ibi enim etiam expositae erant.  (9) τετάρτη δὲ ἡ ἐκ συλλογισμοῦ, οἷον ἐν Xοηφόροις, ὅτι ὅμοιός τις ἐλήλυθεν, ὅμοιος δὲ οὐθεὶς ἀλλ' ἢ  Ὀρέστης, οὗτος ἄρα ἐλήλυθεν. καὶ ἡ Πολυίδου τοῦ σοφιστοῦ περὶ τῆς Ἰφιγενείας· εἰκὸς γὰρ ἔφη τὸν Ὀρέστην συλλογίσασθαι ὅτι ἥ τ' ἀδελφὴ ἐτύθη καὶ αὐτῷ συμβαίνει θύεσθαι. καὶ ἐν τῷ Θεοδέκτου Τυδεῖ, ὅτι ἐλθὼν ὡς εὑρήσων τὸν υἱὸν αὐτὸς ἀπόλλυται. καὶ ἡ ἐν τοῖς Φινείδαις· ἰδοῦσαι γὰρ τὸν τόπον συνελογίσαντο τὴν εἱμαρμένην, ὅτι ἐν τούτῳ εἵμαρτο ἀποθανεῖν αὐταῖς, καὶ γὰρ ἐξετέθησαν ἐνταῦθα. 
(10) Est vero etiam quaedam composita ex falsa ratiocinatione theatri, ut in Ulixe mendace nuntio: arcum enim aiebat se agniturum esse, quem non viderat; illud autem, quasi per hoc agniturus esset, sic falsam rationem iniit.  (10) ἔστιν δέ τις καὶ συνθετὴ ἐκ παραλογισμοῦ τοῦ θεάτρου, οἷον ἐν τῷ Ὀδυσσεῖ τῷ ψευδαγγέλῳ· τὸ μὲν γὰρ τόξον ἔφη γνώσεσθαι, ὃ οὐχ ἑωράκει· τὸ δὲ ὡς δι' ἐκείνου ἀναγνωριοῦντος διὰ τούτου ποιῆσαι παραλογισμός.
(11) Omnium autem optima agnitio est, quae fit ex ipsis factis, stupore per verisimilia excitato, quemadmodum in Sophoclis Oedipo atque in Iphigenia: nam verisimile est tradere velle litteras. Tales enim solae sunt sine fictis signis et monilibus.  (11) πασῶν δὲ βελτίστη ἀναγνώρισις ἡ ἐξ αὐτῶν τῶν πραγμάτων, τῆς ἐκπλήξεως γιγνομένης δι' εἰκότων, οἷον ἐν τῷ Σοφοκλέους Οἰδίποδι καὶ τῇ Ἰφιγενείᾳ· εἰκὸς γὰρ βούλεσθαι ἐπιθεῖναι γράμματα. αἱ γὰρ τοιαῦται μόναι ἄνευ τῶν πεποιημένων σημείων καὶ περιδεραίων. 
(12) Proximae autem sunt, quae fiunt ex conclusione. (12) δεύτεραι δὲ αἱ ἐκ συλλογισμοῦ.
   
esse st. esset  
zu xap.1  
Sententiae excerptae:
Griech. zu "Aristot" und "Poet"
Literatur:
zu "Aristot" und "Poet"
817
Aristoteles
Kunst als Nachahmung der Natur
in: Küsters.. (Hgg.):Natur.., Schön.1991
booklooker
zvab

823
Aristoteles
Poetik (Zur Tragödie)
in: Heise: Texte zur Theorie.., Stg.1970
booklooker
zvab

2673
Aristoteles / Halliwell, Stephen
The poetics of Aristotle : translation and commentary
Chapel Hill : Univ. of North carolina Press, 1995
booklooker
zvab

861
Aristoteles / Kassel, R.
Aristotelis De arte poetica liber
Oxford (OCT) 1965
booklooker
zvab

1282
Ax, W.
Wissen und Handeln. ..14.Kap.der Aristotel.Poetik (1453b26-54a9)
in: Poet.Jhrb.21/1989,261
booklooker
zvab

2681
Breitenbürger, Gerd
Metaphora, die Rezeption des aristotelischen Begriffs in den Poetiken des Cinquecento
Kronberg/Ts. : Scriptor-Verl., 1975
booklooker
zvab

2670
Davis, Michael
The poetry of philosophy : on Aristotle's Poetics
South Bend, Ind. : St. Augustine's Press, 1999
booklooker
zvab

2671
Doležel, Lubomír
Geschichte der strukturalen Poetik : von Aristoteles bis zur Prager Schule
Dresden (Dresden Univ. Press) 1999
booklooker
zvab

2662
Ette, Wolfram
Die Aufhebung der Zeit in das Schicksal : zur "Poetik" des Aristoteles
Berlin (Lukas) 1,2003
booklooker
zvab

2661
Fuhrmann, Manfred
Die Dichtungstheorie der Antike : Aristoteles - Horaz - "Longin" ; eine Einführung
Düsseldorf (Artemis & Winkler) ,[Überarb. Neuaufl. 2003]
booklooker
zvab

2668
Halliwell, Stephen
Aristotle's Poetics
London : Duckworth, 2000
booklooker
zvab

2669
Halliwell, Stephen
Aristoteles und Aristophanes. Anregungen zur Poetik des Aristoteles
Preßler, Guido-Frank. 1999
booklooker
zvab

2674
Held, George F.
Aristotle's teleological theory of tragedy and epic
Heidelberg : Winter, 1995
booklooker
zvab

2667
Holzhausen, Jens
Paideía oder Paidiá : Aristoteles und Aristophanes zur Wirkung der griechischen Tragödie
Stuttgart : Steiner, 2000
booklooker
zvab

2663
Husain, Martha
Ontology and the art of tragedy : an approach to Aristotle's Poetics
Albany (State Univ. of New York Press) 2002
booklooker
zvab

2666
Janko, Richard
Aristotle on comedy : towards a reconstruction of "Poetics II"
London (Duckworth) 2002
booklooker
zvab

2665
Kim, Ŭn-ae
Lessings Tragödientheorie im Licht der neueren Aristoteles-Forschung
Würzburg (Königshausen & Neumann) 2002
booklooker
zvab

2682
Kommerell, Max
Lessing und Aristoteles : Untersuchung über die Theorie der Tragödie
Frankfurt am Main : Klostermann, 4, 1970
booklooker
zvab

2677
Leonhardt, Jürgen
Phalloslied und Dithyrambos : Aristoteles über den Ursprung des griechischen Dramas
Heidelberg : Winter, 1991
booklooker
zvab

2659
Lurje, Michael
Die Suche nach der Schuld : Sophokles' Oedipus Rex, Aristoteles' Poetik und das Tragödienverständnis der Neuzeit
München (Saur) 2004
booklooker
zvab

2169
Maas, P.
Bespr.Gudemann,Textüberlieferung der aristot.Poetik. Zu Menander
in: Kl. Schrft., München (Beck) 1973
booklooker
zvab

2680
Merentites, Ioannes K.
Der Begriff der "Katharsis"· bei Aristoteles ("Poetik") und Goethe ("Wilhelm Meister")
München 1979
booklooker
zvab

2658
Micalella, Dina
I giovani amano il riso : aspetti della riflessione aristotelica sul comico
Lecce (Argo) 2004
booklooker
zvab

2685
Miesen, Karl-Jürgen
Die Frage nach dem Wahren, dem Guten und dem Schönen in der Dichtung in der Kontroverse zwischen Robortello und Lombardi und Maggi um die "Poetik" des Aristoteles
Warendorf : Schnell, 1967
booklooker
zvab

2676
Moraitou, Despina
Die Äußerungen des Aristoteles über Dichter und Dichtung außerhalb der Poetik
Stuttgart (Teubner) 1994
booklooker
zvab

347
Puelma, M.
Dichter u.die Wahrheit in der griech. Poetik von Homer bis Aristoteles
in: Mus.Helv.46/1989,65-100
booklooker
zvab

2678
Puelma, Mario
Der Dichter und die Wahrheit in der griechischen Poetik von Homer bis Aristoteles. Abschiedsvorlesung gehalten an der Universität Freiburg Schweiz am 11. Mai 1988
Freiburg, Schweiz : Univ.-Verl., 1989
booklooker
zvab

2657
Puttfarken, Thomas
Titian and tragic painting : Aristotle's 'poetics' and the rise of the modern artist
New Haven, Conn. (Yale University Press) 2005
booklooker
zvab

2660
Schönert, Jörg
Mimesis - Repräsentation - Imagination : literaturtheoretische Positionen von Aristoteles bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
Berlin (de Gruyter)2004
booklooker
zvab

2672
Schrier, Omert
The "Poetics" of Aristotle and the "Tractatus Coislinianus" : a bibliography from about 900 till 1996
Leiden (Brill) 1998
booklooker
zvab

2683
Schütrumpf, Eckart
Die Bedeutung des Wortes Ä“thos in der Poetik des Aristoteles
München : Beck, 1970
booklooker
zvab

2664
Serra, Giuseppe
Da "tragedia" e "commedia" a "lode" e "biasimo"
Stuttgart (Metzler)2002
booklooker
zvab

2679
Söffing, Werner
Deskriptive und normative Bestimmungen in der Poetik des Aristoteles
Amsterdam : Grüner, 1981
booklooker
zvab

2684
Solmsen, Friedrich
Ursprünge und Methoden der aristotelischen 'Poetik'
Darmstadt : Wiss. Buchges, 1968
booklooker
zvab

2675
Zierl, Andreas
Affekte in der Tragödie : Orestie, Oidipus Tyrannos und die Poetik des Aristoteles
Berlin : Akad.-Verl., 1994
booklooker
zvab


[ Homepage | Hellas 2000 | Stilistik | Latein | Latein. Lektüre | Lateinisches Wörterbuch | Lateinischer Sprachkurs | Lateinische Grammatik | Lat.Textstellen | Römische Geschichte | Griechisch | Griech. Lektüre | Griechisches Wörterbuch | Griechischer Sprachkurs | Griechische Grammatik | Griech.Textstellen | Griechische Geschichte | LandkartenBeta-Converter | Varia | Mythologie | Bibliographie | Ethik | Literaturabfrage]
Site-Suche:
Benutzerdefinierte Suche
bottom - /Grie/aristot/aristpoet16.php - Letzte Aktualisierung: 17.07.2024 - 15:55