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Anakreon

Anakreon gehört dem 6. Jh. v.Chr. an und stammt aus der ionischen Küstenstadt Teos in Kleinasien. Vor den Persern wich er um 545 v.Chr. nach Abdera aus, das eine Kolonie von Teos war, um 12 Jahre später wieder näher an seiner Heimat am Hof des Polykrates von Samos eine länger dauernde Bleibe als Dichter und Ratgeber zu finden. Doch Polykrates wurde ermordet. So gelangte Anakreon nach Athen, wo er von Hipparchos, dem Sohn des Peisistratos gefördert wurde und auch Beziehungen zu Perikles' Vater und Kritias pflegte. Nach der Vertreibung der Peisistratiden begab sich Anakreon nach Thessalien zu dem Aleuaden Echekrates. Liebe und Wein sind die bevorzugten Themen seiner Lyrik. Aber auch für seine religiöse Lyrik war er angesehen. Im Vergleich zu Archilochos ist seine Dichtung leicht oberflächlich verspielt. Er soll in hohem Alter in Abdera gestorben sein. Die "Anakreonteen" stammen nicht von ihm selbst, sondern beruhen auf später Nachahmung. 
Übersicht zur griechischen Lyrik | Zugänge zur Interpretation von Lyrik

Auswahl

1D 3D 4D 5D  12D  27D 44D 45D 88D
 

1D

An Artemis

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γουνοῦμαί σ' ἐλαφηβόλε,
ξανθὴ παῖ Διὸς, ἀγρίων
δέσποιν' ῎Αρτεμι θηρῶν·
ἵκευ νῦν ἐπὶ Ληθαίου
δίνῃσι θρασυκαρδίων
ἀνδρῶν ἐσκατόρα πόλιν
χαίρουσ', οὐ γὰρ ἀνημέρους
ποιμαίνεις πολιήτας.
Dich, Hirschtöterin, fleh ich an,
Zeus' blondhaarige Artemis,
Wilder Tiere Gebieterin:
Komm itzt zu des Lethaiosstroms
Wirbeln her, und beschaue die
Der kühnherzigen Männer Stadt,
Freudvoll, denn du behütest nicht
Rohgesittete Bürger
Metrik: Glyconeus und Pherecrateus. - γουνόομαι = γουνάζομαι - jds. Knie umfassen, kniefällig bitten | ἐλαφηβόλος, ον - Hirsche treffend, erschießend | Ληθαῖος Nördlicher Nebenfluss des Maiandros in der Nähe von Magnesia. An ihm befand sich (nach Xen.Hell.3,2,19) bei Leukophrys ein Heiligtum der Artemis | ἵκευ = ἵκου Impt. Aor. v. ἱκνέομαι (Textvariante: ἥ κου) | ἡ δίνη - Wirbel, Strudel | θρασυκάρδιος, ον (ἡ καρδία) - kühnherzig, beherzt | ἐσκατόρα = εἰσκαθόρα - sieh herab (Impt. v. εἰσ-καθ-οράω. - Textvariante: ἐσκατορᾷς) | ἀνήμερος - roh, wild, grausam | ποιμαίνω - weiden, übtr.: hegen, pflegen, warten | πολιήτας = πολίτας. Vgl. Hor.3,22 
 

3D

 Kleobulos

1
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3
Κλεοβούλου μὲν ἔγωγ' ἐρέω,
Κλεοβούλῳ δ' ἐπιμαίνομαι,
Κλεόβουλον δὲ διοσκέω.
Für Kleobulos entbrennt mein Herz,
Durch Kleobulos bin ich wie toll,
Nach Kleobulos verschmacht ich. 
   
ἐρέω τινός = ἐράω, ἔραμαί τινος |  ἐπιμαίνομαί τινι - bei etw. rasen, rasend in jdn. verliebt sein | διοσκέω τι (τινά) - nach etw. (jdm.) umherspähen
 

4D

Unwissender Liebling

1
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ὦ παῖ παρθένιον βλέπων,
δίζημαί σε, σὺ δ' οὐ κλύεις,
οὐκ εἰδώς, ὅτι τῆς ἐμῆς
ψυχῆς ἡνιοχεύεις. 
Knabe du mit dem Mädchenblick,
Dein verlang ich, doch hörst du nicht,
Merkst nicht, wie du die Seele mir
sanft am Zügel dahinlenkst 
   
[E.Geibel (704)]
Metrik: Glyconeus und Pherecrateus. - παρθένιος - jungfräulich, mädchenhaft | δίζημαι - suchen, umwerben, begehren | κλύω - höre | ἡνιοχεύω = ἡνιοχέω - zügeln, lenken, regieren
 

5D

Enttäuschung

1
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3
Σφαίρῃ δηῦτέ με πορφυρέῃ 
βάλλων χρυσοκόμης ῎Ερως 
νήνι ποικιλοσαμβάλῳ 
Wieder wirft mir den Purpurball
Eros in goldenen Locken zu:
mit einem Mädchen buntbeschuht
4
συμπαίζειν προκαλεῖται. 
soll das Spiel ich versuchen.
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ἡ δ’ - ἔστιν γὰρ ἀπ’ εὐκτίτου 
Λέσβου - τὴν μὲν ἐμὴν κόμην - 
λευκὴ γάρ - καταμέμφεται,
Sie aber kommt aus der stolzen Stadt
Lesbos und lächelt verächtlich nur
über mein silbernes Haar und gafft
8
πρὸς δ’ ἄλλην τινὰ χάσκει.
hin nach jüngerer Farbe 
   
Metrik: 3 Glyconeen, 1 Pherecrateus. - 1 ἡ σφαῖρα - Ball (Ballspiel als Ausdruck des Liebesspiels) | δηῦτε = δὴ αὖτε - schon wieder | 2 χρυσοκόμης - mit goldenem Haar | 3 ἡ νῆνις = ἡ νεᾶνις - Mädchen | ποικιλοσάμβαλος = ποικιλοσάνδαλος - buntbeschuht (τὸ σάμβαλον = τὸ σάνδαλον - Sohle, Sandale) | 4 προκαλοῦμαι - fordere auf, ermuntere | 5 εὔκτιτος - wohlgegründet, wohlbestellt, schön gelegen | 7 λευκὴ γάρ <ἐστιν> | καταμέμφομαί τι - störe mich an etwas, drücke mein Missfallen über etw. aus | ἄλλην τινὰ <κόμην> | χάσκω - sperre den Mund auf, giere, gaffe nach etw.; liebäugele mit etw.

12D

 An Dionysos

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ὦναξ, ᾧ δαμάλης Ἔρως
καὶ Νύμφαι κυανώπιδες
πορφυρῆ τ' Ἀφροδίτη
συμπαίζουσιν, ἐπιστρέφεαι
δ' ὑψηλὰς ὀρέων κορυφάς·
γουνοῦμαί σε, σὺ δ' εὐμενὴς
ἔλθ' ἡμίν, κεχαρισμένης
δ' εὐχωλῆς ἐπακούειν·
Κλεοβούλῳ δ' ἀγαθὸς γένεο
σύμβουλος, τὸν ἐμόν γ' ἔρωτ', 
ὦ Δεόνυσε, δέχεσθαι.
Herr, mit Eros, dem jungen Gott, 
dunkeläugiger Nymphen Schar
und der purpurnen Kypris
stets verbunden in Spiel und Scherz,
wenn du über die Höhen streifst,
auf den Knien beschwör ich dich:
Gnädig komme zu mir, in Huld
meine Bitte zu hören.
Kleobulos gewinne du
meiner Liebe, Dionysos,
dass er gern sie empfange.
   
ὦναξ = ὦ ἄναξ (Krasis) | δαμάλης - Bändiger, Bezwinger (junger Stier) | κυανῶπις - fem. zu κυανώπης - dunkeläugig, schwarzäugig | πορφυρῆ - kontrah. Fem. v. πορφύρεος, -έα, -έον - purpurfarben (Kleidung) | συμπαίζω τινί - spiele, scherze zusammen mit jdm. | ἐπιστρέφομαι - wende mich hin zu, durchstreife | ἡ κορυφή - Gipfel | γουνόομαι = γουνάζομαι - jds. Knie umfassen, kniefällig bitten | εὐμενής - wohlwollend, gnädig | κεχαρισμένος - angenehm, reizend, willkommen | ἡ εὐχωλή  = εὐχή - Gebet, Flehen | ἐπακούω - höre auf etw., erhöre | γένεο = γένου (Imp.Aor.)
 

27D

 
1
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φέρ' ὕδωρ φέρ' οἶνον, ὦ παῖ, 
φέρε <δ'> ἀνθεμόεντας ἡμὶν
στεφάνους ἔνεικον, ὡς δὴ 
πρὸς Ἔρωτα πυκταλίζω.
Wasser her, Wein her, Bursch!
Bringe von Blumen mir Kränze!
Spute dich; lieg ich doch
schwer mit Eros im Kampfe
   
ἀνθεμόεις - blumenreich v. | ἔνεικον - Imp.Aor.v. φέρω | πυκταλίζω - (mit der Faust) kämpfen
 

44D

Das graue Alter

1
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πολιοὶ μὲν ἡμὶν ἤδη
κρόταφοι κάρη τε λευκόν,
χαρίεσσα δ' οὐκέτ' ἥβη
πάρα, γηραλέοι δ' ὀδόντες,
γλυκεροῦ δ' οὐκέτι πολλὸς
An den Schläfen bin ich grau schon,
Und das Haar es wurde weiß mir,
Es ist hin die holde Jugend,
Und die Zähne sind gealtert.
Es verbleibt wenig Zeit noch
6
βιότου χρόνος λέλειπται·
Von dem süßen Leben übrig,
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διὰ ταῦτ' ἀνασταλύζω
θαμὰ Τάρταρον δεδοικώς·
Ἀίδεω γάρ ἐστι δεινὸς
μυχός, ἀργαλῆ δ' ἐς αὐτὸν
κάτοδος· καὶ γὰρ ἑτοῖμον
Und in Tränen brech ich oft aus,
Vor dem Tartaros geängstigt.
Denn im Aides ist schreckbar
der Versteck, und schwer dahin auch
Ist die Straße: wer hinabging,
12
καταβάντι μὴ ἀναβῆναι.
Ist gewiss des Nichtheraufgehns.
   
Metrik: Zwei ionici a minore (Dimeter) z.T. mit Anaklasis. - 1 πολιός, ά, όν - weißgrau (vom Alter, aber auch vom Meer un d vom heiteren Himmel) | ἡμὶν = ἡμῖν | 2 ὁ κρόταφος - Schläfe (Berggipfel) | τὸ κάρη, κρατός - Kopf, Haupt | 3 χαρίεις, ίεσσα, ίεν - reizend, angenehm | 4 πάρα = πάρεστιν | γηραλέος, α, ον = γηραιός, ά, όν - alt, altersschwach, bejahrt | 5 γλυκερός, ά, όν - γλυκύς, εῖα, ύ | 6 ὁ βίοτος = βίος | ἀνασταλύζω - aufweinen (ingemisco) | 8 θαμά - scharenweise, häufig, wiederholt (zu ἀνασταλύζω) | Τάρταρος - der fisterste Ort (μυχός)der Unterwelt, wo die Unterweltsbüßer ihre Strafen verrichten | 9 ᾿Αίδεω = Ἅιδου | 10 ὁ μυχός - abgelegene Winkel, Schlucht, Abgrund | ἀργαλέος, έα , έον - mühevoll, leidvoll, schlimm (τὸ ἄλγος) | ἡ κάτοδος = κάθοδος - Abstieg (κατάβασις) | ἑτοῖμόν ἐστίν τινι - es ist für jdn. bereit, steht jdm. bevor, es ist unausweichlich für jdn. (= εἵμαρται). Zum Gedanken vgl. Catull 3,12; Catull 5,3f.; Hor.c.4,7,21ff.; Hor.c.4,13,17.
 

45D

 Eros, der Schmied

1

2
μεγάλῳ δηὖτέ μ' Ἔρως 
ἔκοψεν ὥστε χαλκεὺς
πελέκει, χειμερίῃ 
δ' ἔλουσεν ἐν χαράδρῃ.
Mit schwerwuchtendem Hammerschlag,
Wie die glühende Stang' ein Schmied,
Trifft mich Eros und taucht mich dann
In eiskaltes Gewässer.
   
[E.Geibel (705)]
δηὖτε = δὴ αὖτε - schon wieder | ὥστε = ὡς - wie | ὁ χαλκεύς - der Schmied | ὁ πέλεκυς, εως - Axt, Beil, Schmiedehammer | χειμέριος, α, ον - stürmisch, winterlich, frostig | λούω - baden, waschen | ἡ χαράδρα - Schlucht, Kluft, Sturzbach
 

88D

Das thrakische Fohlen

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πῶλε Θρηικίη, τί δή με
λοξὸν ὄμμασι βλέπουσα
νηλέως φεύγεις, δοκεῖς δέ
μ' οὐδὲν εἰδέναι σοφόν;
ἴσθι τοι, καλῶς μὲν ἄν τοι
τὸν χαλινὸν ἐμβάλοιμι,
ἡνίας δ' ἔχων στρέφοιμί
σ' ἀμφὶ τέρματα δρόμου·
νῦν δὲ λειμῶνάς τε βόσκεαι
κοῦφά τε σκιρτῶσα παίζεις,
δεξιὸν γὰρ ἱπποπείρην
οὐκ ἔχεις ἐπεμβάτην.
Thrakisches Fohlen, sprich, warum du
So mit schrägen Augen blickend
Ohne Mitleid fliehst und meinest,
Kluges wiss' ich nicht zu tun? 
Wisse nur, ich dürfte schön dir, 
Auf den Hals den Zügel werfen,
Und dich mit den Riemen haltend
Wenden um des Laufes Ziel.
Jetzo weidest du auf Wiesen,
Spielest noch mit leichten Sprüngen,
Weil Du keinen rosserfahrnen
kunstgeschickten Reiter hast.
   
ὁ πῶλος - Fohlen, Füllen; junges Mädchen | Θρηίκιος = Θρᾴκιος - thrakisch | λοξός - schräg, schief| νηλέως - ohne Mitleid, mitleidslos | ὁ χαλινός - Zaum, Zügel | ἡ ἡνία - Zügel | τὸ τέρμα - Wendemarke (meta) | ἡ λειμών - Wiese | βόσκω - lasse weiden, füttere; Med.: selbst weiden | κοῦφος - leicht, behende | σκιρτάω - hüpfen, springen, ausgelassen sein | ὁ ἱπποπείρης - (ἡ πεῖρα) rosserfahren [st. ἱπποσείρης - (ἡ σειρά - Seil, Strick, Lasso) der das Pferd mit dem Zügel bändigt)] | ὁ ἐπεμβάτης - Besteiger
 
Anakreons Grab
Wo die Rose hier blüht, wo Reben und Lorbeer sich schlingen, 
Wo das Turtelchen lockt, wo sich das Grillchen ergötzt,
Welch ein Grab ist hier, das alle Götter mit Leben
Schön bepflanzt und geziert? Es ist Anakreons Ruh.
Frühling, Sommer und Herbst genoss der glückliche Dichter;
Vor dem Winter hat ihn endlich der Hügel geschützt.
[J.W.v. Goethe] 
Das Gedicht wurde auch von Hugo Wolf (Romantik) vertont. Überlege, ob man Goethes Epigramm selbst als anakreontisch bezeichnen kann, d.h. ob es Merkmale anakreontischer Lyrik zu erkennen gibt!
 
Sententiae excerptae:
w43
Literatur:
ZVAB ZVAB.com
1076 Ahrens, H.L. Conjecturen zu Alcaeus, Sappho, Corinna, Anacreon
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in: Rh.Mus 6/1839
747 Anakreon / Baxter Anacreontis Tei carmina, ed. W.Baxter
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London (1695) 2/1710
748 Anakreon / Bergk, T. Anacreontis carminum relquias ed. Th. Bergk
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Leipzig 1834
749 Anakreon / Brunck, R.F.P. Anacreontis carmina, accedunt quaedam e lyricorum reliquiis...
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Straßburg 1786
750 Anakreon / Faber Anacreontis carmina, ed. T.Faber
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Salm. (1660) 1680
751 Anakreon / Gacon, F. Anakreon et Sapho. Les odes. En vers francais par le Poete sans Fard
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Rotterdam (Fritzsch und Böhm) 1712
752 Anakreon / Gentili, B. Anacreon, ed.Bruno Gentili (lyricorum Graecorum quae exstant II 3)
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Rom 1958
753 Anakreon / Stephanus Anakreontos mele, ed. H. Stephanus
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Paris 1554 / 1556
2383 Fraenkel, H. Dichtung und Philosophie des frühen Griechentums. Eine Geschichte der griechischen Epik, Lyrik, Prosa bis zur Mitte des fünften Jahrhunders
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New York 1951; München (Beck) 1962
1449 Fränkel, H. Dichtung und Philosophie des frühen Griechentums. Eine Geschichte der griechischen Epik, Lyrik und Prosa bis zur Mitte des 5. Jhs.
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München (Beck) 2/1962
1523 Franyó / Snell, B. Frühgriechische Lyriker III: Sappho, Alkaios, Anakreon. Deutsch von Z. Franyó, griech. Text bearbeitet von B. Snell
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Berlin (Akademie-Verlag) 1976
1526 Schadewaldt, W. Die frühgriechische Lyrik. Tübinger Vorlesungen Bd. III
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Frankfurt/M (Suhrkamp) 1/1989
ZVAB ZVAB.com

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