| verum hoc ingrediar ad ea, quae vultis, audacius, quod idem mihi spero usu esse venturum in hac disputatione, quod in dicendo solet, ut nulla exspectetur ornata oratio: neque enim sum de arte dicturus, quam numquam didici, sed de mea consuetudine; ipsaque illa, quae in commentarium meum rettuli, sunt eius modi, non aliqua mihi doctrina tradita, sed in rerum usu causisque tractata; quae si vobis, hominibus eruditissimis, non probabuntur, vestram iniquitatem accusatote, qui ex me ea quaesieritis, quae ego nescirem; meam facilitatem laudatote, cum vobis non meo iudicio, sed vestro studio inductus non gravate respondero.' Cic.de_orat.1,208. | Doch ich will um so dreister auf euer Verlangen eingehen, weil es, wie ich hoffe, bei der gegenwärtigen Unterredung ebenso der Fall sein wird, wie es bei meiner öffentlichen Rede zu sein pflegt, dass man keinen geschmückten Vortrag von mir erwartet. Ich gedenke ja nicht von der Kunst zu reden, die ich nie erlernt habe, sondern von meiner Gewohnheit, wie denn auch das, was ich in meinen Leitfaden aufgenommen habe, von derselben Art ist, nicht durch gelehrten Unterricht mir mitgeteilt, sondern auf Erfahrung und wirklichen Rechtsverhandlungen beruhend. Findet dieses nun bei euch so gelehrten Männern keine Billigung, so müsst ihr eure eigene Unbilligkeit anschuldigen, da ihr mich um Dinge befragt, die ich nicht weiß, und meine Nachgiebigkeit loben, wenn ich euch nicht aus eigenem Entschluss, sondern auf euer Verlangen ohne viele Umstände Rede stehe." |
| Te autem alio quodam modo non solum natura et moribus, verum etiam studio et doctrina esse sapientem, nec sicut vulgus, sed ut eruditi solent appellare sapientem, qualem in reliqua Graecia neminem (nam qui septem appellantur, eos, qui ista subtilius quaerunt, in numero sapientium non habent), Athenis unum accepimus, et eum quidem etiam Apollinis oraculo sapientissimum iudicatum; Cic.Lael.7.a | Dich aber nennt man aus anderen Rücksichten so. Du verdankt es nicht bloß deiner praktisch ausgebildeten Gemütsart und Sittlichkeit, sondern auch deiner Vorliebe für die Wissenschaft und deiner Gelehrsamkeit, dass man dich nicht nach dem Begriff der Menge und des Gelehrten den Weisen nennt, wie uns vielleicht ganz Griechenland keinen aufstellt. Denn derjenige, der die Sache genauer nimmt, rechnet die so genannten Sieben nicht unter die Zahl der Weisen. Einen von Athen nennt die Geschichte, und zwar einen Mann, den selbst Apollons Spruch für den weisesten erklärte. |
| Nam quibusdam, quos audio sapientes habitos in Graecia, placuisse opinor mirabilia quaedam (sed nihil est, quod illi non persequantur argutiis): Cic.Lael.45.a | Von eingen Leiuten, die man, wie ich höre, in Griechenland für weise gehalten hat, sind seltsame Meinungen aufgestellt worden. Es gibt ja keinen Gegenstand, den sie mit ihren Spitzfindigkeiten verschont hätten. |
| Quidam saepe in parva pecunia perspiciuntur, quam sint leves, quidam autem, quos parva movere non potuit, cognoscuntur in magna. Cic.Lael.63.b | Manche verraten ihre Schwäche schon bei einer kleinen Geldsumme, andere geben sie bei einer großen zu erkennen, wenn eine kleine keinen Eindruck auf sie machen konnte. |
| peccasse enim se non anguntur, obiurgari moleste ferunt; quod contra oportebat delicto dolere, correctione gaudere. Cic.Lael.90.d | Das Vergehen macht ihnen keinen Kummer; bloß die Zurechtweisung ist ihnen zuwider. Es sollte aber umgekehrt der Fall sein: das Vergehen sollte ihnen schmerzlich, die Zurechtweisung erfreulich sein. |
| Ego te videre noluerim? Immo vero me a te videri nolui; non enim vidisses fratrem tuum, non eum, quem reliqueras, non eum, quem noras, non eum, quem flens flentem, prosequentem proficiscens dimiseras, ne vestigium quidem eius nec simulacrum, sed quandam effigiem spirantis mortui. Cic.ad Q.fr.1,3,1,4 | Ich hätte dich nicht sehen wollen? Im Gegenteil! Ich wünschte von dir nicht gesehen zu werden: denn du hättest nicht deinen Bruder gesehen, nicht den, den du verlassen hattest, nicht den, den du kanntest, nicht den, der weinend von dem Weinenden, von dem Scheidenden, dich begleitend, Abschied genommen hatte. Keine Spur, keinen Zug von ihm hättest du gesehen, nur noch das Schattenbild eines noch atmenden Toten. |
| Illud quidem nec faciendum est nec fieri potest, me diutius, quam aut tuum tempus aut firma spes postulabit, in tam misera tamque turpi vita commorari, ut, qui modo fratre fuerim, liberis, coniuge, copiis, genere ipso pecuniae beatissimus, dignitate, auctoritate, existimatione, gratia non inferior, quam qui umquam fuerunt amplissimi, is nunc in hac tam afflicta perditaque fortuna neque me neque meos lugere diutius possim. Cic.ad Q.fr.1,3,6,2 | Dazu kann und darf ich mich aber auf keinen Fall entschließen, ein so freudloses und ehrloses Dasein länger zu ertragen, als es deine Gefahr oder eine begründete Hoffnung gebieten. Nein, ich, der noch vor kurzem durch einen Bruder, durch Kinder, durch eine Gattin, durch Vermögen, ja selbst durch die Art, wie ich dazu gekommen bin, zu den Hochbeglückten gehörte, der in Würde, Ansehen, Achtung und Gunst nicht niedriger stand, als je die Ausgezeichnetsten – ich kann in diesem so hoffnungslosen Elend die Trauer um mich und die Meinigen nicht mehr länger aushalten. |
| Sed tamen et M. Antonio, quantum tu scripseras, et Caepioni tantundem solutum est; mihi ad id, quod cogito, hoc, quod habeo, satis est; sive enim restituimur sive desperamur, nihil amplius opus est. Cic.ad Q.fr.1,3,7,2 | Allerdings ist an Marcus Antonius so viel ausgezahlt worden, wie du geschrieben hattest, und eben so viel an Caepio. Für mich und meine Zwecke reicht das, was ich habe, vollkommen hin. Entweder werde ich wieder in meiner Rechte eingesetzt oder als rettungslos aufgegeben; auf keinen Fall brauche ich mehr. |
| A te post illam Olbiensem epistulam nullas litteras accepi: quid agas et ut te oblectes, scire cupio maximeque te ipsum videre quam primum. Cic.ad Q.fr.2,3,7,4 | Von dir habe ich seit jenem Schreiben aus Olbia keinen Brief mehr erhalten. Es liegt mir aber sehr daran, zu wissen, was du tust und wie du dich bei Laune hältst, am meisten jedoch, dich selbst baldmöglichst zu sehen. |
| verum, ut opinor, quoniam ita Chrysogono videtur, qui huic nullum praedium reliquit, et artificium obliviscatur et studium deponat licebit. Cic.S.Rosc.49.b | Aber er wird nun, - denke ich - weil es dem Chrysogonus gefällt, der ihm keinen Landbesitz mehr übrig gelassen hat, nicht allein seine Kunstfertigkeit vergessen, sondern auch seinen Eifer ablegen dürfen. |
| unum illud spectavi, quod Chrysogonus aiebat, neminem isti patronum futurum; de bonorum emptione deque ea societate neminem esse, qui verbum facere auderet hoc tempore'. Cic.S.Rosc.58.e | Ich hatte nur das im Auge, was Chrysogonus immer wieder sagte: jener werde keinen Verteidiger finden; über den Güterkauf und jene Genossenschaft ein Wort zu sagen, werde sich in diesen Zeiten niemand erdreisten. |
| postea quam invenit neminem eorum, qui possunt et solent, ita neglegens esse coepit, ut, cum in mentem veniret ei, resideret, deinde spatiaretur, non numquam etiam puerum vocaret, credo, cui cenam imperaret, prorsus ut vestro consessu et hoc conventu pro summa solitudine abuteretur. Cic.S.Rosc.59.c | Als er keinen von denen, die dies können und gewöhnlich tun, bemerkte, wurde er so nachlässig, dass er, wenn es ihm beliebte, sich niedersetzte, dann auf- und abging, gelegentlich seinen Diener herbeirief, wahrscheinlich um das Essen bei ihm zu bestellen, so dass er in der Tat eure Gerichtssitzung und diese ganze Versammlung mit einem Mangel an Achtung behandelte, als ob gar niemand zugegen wäre. |
| de parricidio causa dicitur; ratio ab accusatore reddita non est, quam ob causam patrem filius occiderit. Cic.S.Rosc.61.b | Ein Vatermord ist es, was man hier verhandelt. Der Ankläger gibt aber keinen Grund an, warum der Sohn den Vater gemordet habe. |
| esto, causam proferre non potes. tametsi statim vicisse debeo, tamen de meo iure decedam et tibi, quod in alia causa non concederem, in hac concedam fretus huius innocentia. Cic.S.Rosc.73.c | Gut denn: eine Ursache kannst du nicht angegeben. Wiewohl mir nun sogleich der Sieg zuerkannt werden müsste, so will ich doch von meinem Recht keinen Gebrauch machen und im Vertrauen auf die Unschuld des Beklagten dir in dieser Sache etwas zugeben, was ich in einer anderen nicht zugeben würde. |
| quae necessitas eum tanta premebat, ut, si sua sponte iter Ameriam faceret, id temporis Roma proficisceretur, nullam partem noctis requiesceret? Cic.S.Rosc.97.e | Welche so dringenden Umstände nötigten ihn, wenn er von sich aus nach Ameria reiste, zu dieser Stunde aus Rom abzugehen und keinen Augenblick der Nacht zu ruhen? |
| hic nihil est, quod suspicione occupetis. non enim ego ita disputabo: 'veri simile est Roscios istam rem ad Chrysogonum detulisse; erat enim eis cum Chrysogono iam antea amicitia; Cic.S.Rosc.106.a | Hier habt Ihr keinen Grund, es für bloßen Verdacht zu halten; denn ich erkläre den Fall nicht so, dass es nur wahrscheinlich sei, dass die Roscier jene Sache an den Chrysogonus gebracht haben; denn sie standen ja zuvor schon in Freundschaft mit Chrysogonus. |
| ego in Chrysogono, quod ad me attinet, nihil eius modi suspicor; neque hoc mihi nunc primum in mentem venit dicere. Cic.S.Rosc.122.c | Ich für meine Person habe keinen solchen Verdacht gegen Chrysogonus, und es ist nicht das erste Mal, dass ich mich veranlasst sehe, dies zu erklären. |
| quodsi tibi causa nulla est, cur hunc miserum tanta calamitate adfici velis, si tibi omnia sua praeter animam tradidit nec sibi quicquam paternum ne monumenti quidem causa reservavit, per deos immortalis! quae ista tanta crudelitas est,quae tam fera immanisque natura? Cic.S.Rosc.146.b | Wenn du also keinen Grund hast, diesen Unglücklichen in solche Not zu stürzen, wenn er dir all seinen Besitz, außer dem Leben, hingegeben und sich nichts von der väterlichen Habe, auch nicht einmal zum Andenken, behalten hat, bei den unsterblichen Göttern, wie groß ist deine Grausamkeit, wie wild und unmenschlich dein Gemüt! |
| [Cic.fin.1,4,1] Iis igitur est difficilius satis facere, qui se Latina scripta dicunt contemnere. in quibus hoc primum est in quo admirer, cur in gravissimis rebus non delectet eos sermo patrius, cum idem fabellas Latinas ad verbum e Graecis expressas non inviti legant. Cic.Fin.1,4,1 | Schwieriger ist unsere Rechtfertigung denen gegenüber, die sich als Verächter der lateinischen Schriften bekennen. Doch bei ihnen muss ich mich vor allem darüber wundern, dass sie bei den wichtigsten Gegenständen an ihrer Muttersprache keinen Geschmack finden, wärend sie doch lateinische Schauspiele von geringerer Wichtigkeit, die wörtlich aus dem Griechischen übersetzt sind, nicht ungern lesen. |
| [Cic.fin.1,5,3] Mihi quidem nulli satis eruditi videntur, quibus nostra ignota sunt. an “Utinam ne in nemore . . .” nihilo minus legimus quam hoc idem Graecum, quae autem de bene beateque vivendo a Platone disputata sunt, haec explicari non placebit Latine? Cic.Fin.1,5,3 | Ich wenigstens kann keinen für hinlänglich gebildet halten, dem das Unsrige unbekannt ist. Oder lesen wir nicht “Oh dass nicht im Haine . . .” ebenso gern wie die Entsprechung im Griechischen? Und wenn Platons Vorträge über das tugendhafte und glückselige Leben in lateinischer Sprache entwickelt würden, sollten wir es nicht billigen? |
| Itaque non placuit Epicuro medium esse quiddam inter dolorem et voluptatem; Cic.fin.1,38,1 | Daher ist Epikur der Ansicht, dass es zwischen Schmerz und Lust keinen Mittelbereich gibt; |
| sin autem summa voluptas est, ut Epicuro placet, nihil dolere, primum tibi recte, Chrysippe, concessum est nihil desiderare manum, cum ita esset affecta, secundum non recte, si voluptas esset bonum, fuisse desideraturam. Cic.fin.1,39,6 | Besteht aber die höchste Lust, wie Epikur meint, darin, dass man keinen Schmerz hat, so wird dir, Chrysippos, der erste Satz mit Recht zugestanden, dass deine Hand in solchem Zustand nichts begehre, der zweite aber nicht mit Recht, dass, wenn Lust ein Gut wäre, sie sie begehrt hätte; |
| atqui pugnantibus et contrariis studiis consiliisque semper utens nihil quieti videre, nihil tranquilli potest. Cic.fin.1,58,2 | und daher kann es auch, wenn es sich widerstreitenden und entgegengesetzten Neigungen und Entschlüssen hingibt, keine Ruhe, keinen Frieden finden. |
| accedunt aegritudines, molestiae, maerores, qui exedunt animos conficiuntque curis hominum non intellegentium nihil dolendum esse animo, quod sit a dolore corporis praesenti futurove seiunctum. Cic.fin.1,59,3 | Hier zu kommen alle Arten von Kummer, Verdruss, Trauer, die das Gemüt des Menschen zerreißen und durch Sorge aufreiben, wenn sie nicht einsehen, dass die Seele keinen Grund hat, Schmerz zu empfinden, solange man nicht wirklich einen körperlichen Schmerz empfindet oder einen solchen zu befürchten hat. |
| nec vero quisquam stultus non horum morborum aliquo laborat, nemo igitur est non miser. Cic.fin.1,59,4 | Und wahrlich, es gibt keinen Toren, der nicht an einer dieser Krankheiten leidet; daher ist keiner unter ihnen, der nicht elend wäre. |
| Sed possunt haec quadam ratione dici non modo non repugnantibus, verum etiam approbantibus nobis. Cic.fin.1,62,1 | Jedoch ließe sich dies in gewisser Hinsicht behaupten, und wir würden keinen Widerspruch dagegen erheben, ja sogar zustimmen. |
| neque enim tempus est ullum, quo non plus voluptatum habeat quam dolorum. Cic.fin.1,62,4 | Es gibt ja keinen Augenblick, wo er nicht mehr Genüsse als Schmerzen hätte. |
| Optime vero Epicurus, quod exiguam dixit fortunam intervenire sapienti maximasque ab eo et gravissimas res consilio ipsius et ratione administrari neque maiorem voluptatem ex infinito tempore aetatis percipi posse, quam ex hoc percipiatur, quod videamus esse finitum. Cic.fin.1,63,1 | Vortrefflich in der Tat ist der Ausspruch des Epikur, wenn er behauptet, das Schicksal trete nur wenig dem Weisen in den Weg und die größten und wichtigsten Dinge würden von ihm nach seiner Klugheit und seinem Verstand verrichtet und man könne aus einer unbegrenzten Lebenszeit keinen größeren Genuss schöpfen, als man aus der schöpfe, die wir begrenzt sehen. |
| An ille tempus aut in poetis evolvendis, ut ego et Triarius te hortatore facimus, consumeret, in quibus nulla solida utilitas omnisque puerilis est delectatio, aut se, ut Plato, in musicis, geometria, numeris, astris contereret, quae et a falsis initiis profecta vera esse non possunt et, si essent vera, nihil afferrent, quo iucundius, id est quo melius viveremus, eas ergo artes persequeretur, vivendi artem tantam tamque et operosam et perinde fructuosam relinqueret? Cic.fin.1,72,1 | Oder hätte er seine Zeit mit Lesung der Dichter zubringen sollen, wie ich und Triarius es auf deine Aufforderung hin tun, wobei man keinen wirklichen Nutzen hat, sondern nur einen kindlichen Genuss? Oder hätte er sich, wie Platon, mit Musik, Geometrie, Zahlenlehre und Sternkunde abmühen sollen, Wissenschaften, die, weil sie von falschen Grundlagen ausgehen, nicht wahr sein können und, wären sie wahr, nichts zu einem angenehmen, d.h. zu einem besseren Leben beitragen würden? Also diesen Wissenschaften hätte er sich widmen sollen und die Wissenschaft des Lebens, die so große, so mühevolle und ebenso segensreiche, unbeachtet lassen? |
| [Cic.fin.5,9,2] Natura sic ab iis investigata est, ut nulla pars caelo, mari, terra, ut poetice loquar, praetermissa sit; quin etiam, cum de rerum initiis omnique mundo locuti essent, ut multa non modo probabili argumentatione, sed etiam necessaria mathematicorum ratione concluderent, maximam materiam ex rebus per se investigatis ad rerum occultarum cognitionem attulerunt. Cic.Fin.5,9,2 | Die Natur haben sie so gründlich erforscht, dass sie keinen Teil am Himmel, im Meer und auf der Erde, um mich nach Art der Dichter auszudrücken, unbeachtet ließen. Ja sie haben dadurch, dass sie über den Ursprung der Dinge und das ganze Weltall in einer Weise gesprochen haben, dass sie viele Gegenstände nicht nur mit Wahrscheinlichkeitsbeweisen, sondern auch mit Vernunftschlüssen zu mathematischer Gewissheit brachten, aus aus ihren Forschungsgegenständen einen sehr reichen Stoff zur Erkenntnis der verborgensten Dinge beigebracht. |
| possessione et usu haud perinde adficiuntur: est videre apud illos argentea vasa, legatis et principibus eorum muneri data, non in alia vilitate, quam quae humo finguntur. quamquam proximi ob usum commerciorum aurum et argentum in pretio habent formasque quasdam nostrae pecuniae agnoscunt atque eligunt: interiores simplicius et antiquius permutatione mercium utuntur. Tac.Germ.5,4 | Auf seinen Besitz und Gebrauch legen sie keinen besonderen Wert. Man kann bei ihnen silberne Gefäße sehen, die ihre Gesandten und Fürsten zum Geschenk bekommen haben und nicht höher geachtet werden als die irdenen. Doch haben die uns Nächsten wegen des Handelsverkehrs Gold und Silber schätzen gelernt, erkennen einige Sorten unseres Geldes an und nehmen sie mit Vorliebe; die weiter innen haben einfacher und altertümlicher noch den Tauschhandel. Beim Geld loben sie das alte und lang bekannte, Serraten und Bigaten. |
| In omni domo nudi ac sordidi in hos artus, in haec corpora, quae miramur, excrescunt. sua quemque mater uberibus alit, nec ancillis ac nutricibus delegantur. Tac.Germ.20,1 | In jedem Haus wachsen sie nackt und schmutzig zu diesen Gliedmaßen, diesem Leib heran, den wir bewundern. Jeden nährt die eigene Mutter an der Brust, und sie werden keinen Mägden und Ammen überantwortet. |
| diem noctemque continuare potando nulli probrum. crebrae, ut inter vinolentos, rixae raro conviciis, saepius caede et vulneribus transiguntur. Tac.Germ.22,2 | Tag und Nacht ununterbrochen fortzuzechen ist für keinen eine Schande. Bei den - wie unter Trunkenen natürlich - häufig vorkommenden Streitigkeiten geht es selten nur mit Schimpfreden ab, häufiger mit Totschlag und Wunden. |
| nec aliud infantibus ferarum imbriumque suffugium, quam ut in aliquo ramorum nexu contegantur; huc redeunt iuvenes, hoc senum receptaculum. Tac.Germ.46,4 | Auch für die Kinder gibt es keinen anderen Zufluchtsort vor Wild und Regengüssen, als dass man sie unter einem behelfsmäßigen Geflecht von Zweigen zudeckt. Dahin kehren die jungen Männer zurück, das ist der Zufluchtsort der Greise. |
| Ut neque calce lupus quemquam neque dente petit bos — , Hor.sat.2,1,55. | Trifft mit Hufen der Wolf, mit Zähnen der Ochs doch keinen; |
| 2014.01.23 Ban Ki-Moon, secretarius generalis Unitarum Nationum Satis esse satis, scilicet intestini belli et crudelitatum, post hesterna colloquia dixit, ut, quoniam arma remedium periculi non darent, necessitatem res verbis ad exitum ducendi urgeret. Sed in quaestione fundamentali, num Baschar al-Assad in regimine quodam transitorio ullam partem acturum esse liceret, non hilum profectum est. 2014.01.23 | Ban Ki-Moon, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, sagte nach den gestrigen Verhandlungen genug sei genugt, um die Notwendigkeit zu betonen, die Probleme auf dem Verhandlungsweg zu lösen, da Waffengewalt keinen Ausweg aus der Gefahr eröffneten. Doch in der Kernfrage, ob Baschar al-Assad in der Übergangsregierung eine Rolle spielen dürfe, hat man nicht den geringsten Fortschritt erzielt. |
| 2014.03.05 Heri Russicus praesidens Vladimirus Putin conventum ad diurnarios edocendos exhibens primum, postquam res in summo discrimine versantur, silentium rumpens dixit se neque in Ucrainam invasisse neque bellum contra Ucrainos commovere velle, attamen ius se sibi vindicare, ut arcessitus salutem civium Russicorum tueretur. Regimen quidem Cioviae insperata et violenta rerum conversione instauratum esse, sed Victorem Yanukovych partem politicam non iam suscepturum esse dixit. Hodie mane Robertus Serry, vicarius et politicus "siphonarius" secretarii generalis Unitarum Nationum, in Crimaeam advenit, sed truculenter receptus est. Etiamnunc hodie observatores ab Organisatione Securitati Cooperationique in Europa favendis (OSZE) missi in Ucraina exspectantur. Hodie inter alios ab exteris administros etiam John Kerry et Sergei Lavrov Parisiis congredientur. Sed incertum est, an ars politica quicquam plus securitatis assequi possit. lc20140305 | Gestern hat Präsident Putin auf einer Pressekonferenz zum ersten Mal seit der Zuspitzung der Situation sein Schweigen gebrochen. Er sei nicht in die Ukraine einmarschiert und wolle keinen Krieg gegen die Ukrainer führen, behalte sich aber das Recht vor, wenn er zu Hilfe gerufen werde, das Leben russischer Bürger zu schützen. Die Regierung in Kiew sei zwar durch einen gewaltsamen Staatsstreich an die Macht gekommen, aber Viktor Yanukovych werde keine Rolle mehr in der Politik spielen. Heute Morgen ist Robert Serry, der Stellvertreter und politische "Feuerwehrmann" des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, auf der Krim eingetroffen, aber unfreundlich empfangen worden. Noch heute werden Beobachter der Organisation für Sicherheit und Kooperation in Europa (OSZE) in der Ukraine erwartet. Heute treffen sich unter anderen Außenministern auch John Kerry und Sergej Lavrov in Paris. Vielleicht kann ja die Diplomatie ein Mehr an Sicherheit erreichen. |
| 2014.03.24 In republica Guinea, in Africa occidentali sita, contagium Ebolae febris haemorrhagicae grassatur. Quae in australibus regionibus orta nunc in caput Conakry pervenit. Qui affecti sunt, profluviis ventris, vomitionibus, cruoribus laborant. Sexaginta fere homines interea mortui sunt, in his octo minimum infantes puerique et medici et comites medicini. Fundatio Unitarum Nationum infantibus puerisque fovendis (UNICEF), cuius etiam cura valetudinis est, quinque tonnas adiumentorum misit incolasque admonuit, ut tactiones aegrotorum mortuorumque vitarent, neve exsequias comitarentur. Etiam medici interminati sua auxilia auxerunt et contagiosorum stationes instituunt. lc20140324 | In dem westafrikanischen Staat Guinea wütet eine hämorrhagische Ebola-Epidemie. Sie war im Süden ausgebrochen und ist jetzt in die Hauptstadt Conakry gelangt. Die Erkrankten leiden unter Durchfall, Erbrechen und Blutungen.Fast sechszig Menschen sind inzwischen gestorben, darunter mindestens acht Kinder und Ärzte und ärztliches Personal. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) zu dessen Aufgaben auch die Gesundheitsfürsorge gehört, hat fünf Tonnen Hilfsmittel geschicktund die Bevölkerung aufgefordert, den Kontakt mit Kranken und Toten zu meiden und auch an keinen Beerdigungen teilzunehmen. Auch die Ärzte ohne Grenzen haben ihre Ressourcen aufgestockt und richten Isolierstationen ein. |
| 2014.03.27 Abdul Fattah al-Sisi, dux exercitus Aegyptiaci summus, munus administri ab defensione deposuit. In emissione televisifica se ultimum vestitu militari indutum spectari dixit. Quod non sic, quasi a re publica recedere in animo habeat, interpretandum est. Immo vir novus et potens se ad recipiendum praesidentatum adparat. Facile fieri posse politiae periti augurantur, ut, cum ipse popularis sit neque serius competitor sit, victor evadat. lc20140327 | Der ägyptische Armeechef Abdul Fattah al-Sisihat sein Amt als Verteidigungsminister niedergelegt. In einer Fernsehsendung sagte er, man sehe ihn zum letzten Mal in Militäruniform, Dies darf man nicht so verstehen, als beabsichtige er, sich aus der Politik zurückzuziehen. Vielmehr bereitet sich der neue starke Mann auf die Übernahme der Präsidentschaft vor. Politikkenner mutmaßen, dass ihm dies, weil er populär sei und keinen ernsthaften Gegner habe, leicht gelingen könnte. |
| 2014.04.12 Franciscus pontifex primum propalam insolentem impuberum usum a quibusdam catholicis sacerdotibus derelictum deprecatus veniam a victimis petivit. Papa ad repraesentantes quosdam confoederationis a pueris protegendis sermonem habens etiam alios modos, quibus iura puerorum violantur, velut labores et militias pueriles exprobravit. Ecclesiam gravitatis suorum peccatorum sibi consciam esse neque ullum gradum in eis persequendis regressuram. 2014.04.12 | Papst Franciscus bat zum ersten Mal vor aller Welt für den Missbrauch von Minderjährigen durch einige katholische Prieser um Entschuldigung und bat die Opfer um Verzeihung. Bei seiner Ansprache vor Vertretern des Kinderschutzbundes prangerte der Papst auch noch andere Arten der Kinderrechtsverletzungen, wie z.B. Kinderarbeit und Kinderkriegsdienst an. Die Kirche sei sich der Schwere ihrer Verfehlungen bewusst und werde in ihrer Verfolgung keinen Schritt zurücktun. |
| 2014.05.02 Regimen Cioviense, quamquvis copias, ut tumultus in orientalibus Ucrainae regionibus grassantes componerent, subornaverit, adhuc nihil utile effecit. Immo et plura aedificia administrativa in pluribus urbibus a prorussicis rebellibus occupabantur, neque adhuc septem observatores Organizationis Securitati Cooperationique in Europa favendis (OSZE), qui obsides retinentur, in libertatem vindicati sunt: technicis de causis, ut a Vjatscheslav Ponomarev, duce militantium dicitur. Etiam cancellaria Angela Merkel, quae cum Vladimiro Putin colloquium telphonicum habuit, nihil utile effecit. 2014.05.02 | Obwohl die Regierung in Kiew ihre Truppen in Bereitschaft gesetzt hat, die in den östlichen Teilen der Ukraine um sich greifenden Unruhen beizulegen, hat sie bisher keinen Erfolg erzielt. Im Gegenteil wurden noch mehr Verwaltungsgebäude in noch mehr Städten von den prorussischen Rebellen besetzt und auch die sieben Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, die als Geiseln festgehalten werden, kamen bisher in Freiheit: aus technischen Gründen, wie es von dem Milizenführer Wjatscheslaw Ponomarjow, heißt. Auch die Kanzlerin Angela Merkel, die mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telephonierte. hat nichts erreicht. |
| 2014.07.26 Secretarius statalis Ioannes Kerry ab Israelitis et Palaestinensibus impetrare non potuerat, ut indutias unius septimanae inirent. Tamen inter belligerantes convenit, ut hodierno Saturni die inde ab hora octava antemeridiana per duodecim horas quies ab armis esset. Per id humanitarium armistitium et civilibus sibi cibaria et nosocomiis medicamenta et adiutoribus subsidia providere licebit. Ut assolet, num armistitium conservetur, dubium esse videtur. 2014.07.26 | Außenminister John Kerry hatte bei den Isralis und Palästinensern keinen einwöchigen Waffenstillstand durchsetzen können. Dennoch einigten sich die kriegführenden Parteien darauf , dass am heutigen Samstag von 8 Uhr an die Waffen für zwölf Stunden ruhen sollten. Während dieses humanitären Waffenstillstandes können die Zivilisten für Nahrungsmittel, die Krankenhäuser für Medikamente und die Helfer für Unterstützung sorgen. Wie üblich ist es fraglich, ob der Waffenstillstand eingehalten wird. |
| 2014.08.02 Ignistitium septuaginta duarum horarum in Veneris diem inter Israelitas et Palaestinenses compositum non diutius paucis horis conservatum est. Cum Israelitae cuniculum tectum deleturi essent, militantes Palestinensium impetu suicidali facto militem quendam Israeliticum, Hadar Goldin nomine, abripuerunt. Qua ex re mutua telorum iaculatio restituta est. Oraganizatio Hamas se non iam rationem habere cum militantibus neque se scire, ubi miles abreptus esset neque se eum iam interemptum esse recusare posse, in medium protulit. 2014.08.02 | Die zweiundsiebigstündige Feuerpause, die für Freitag zwischen Israelis und Palästinensern vereinbart war, hat nur wenige Stunden gehalten. Als die Israelis ein Tunnel zerstören wollten, entführten palästinensiche Kampfer nach einem Selbstmordanschlag einen israelischen Soldaten namens Hadar Goldin. Unmittelbar danach ging der gegenseitige Beschuss weiter. Die Hamas ließ verlautbaren, sie habe keinen Kontakt mehr mit ihren Kämpfern, wisse auch nicht, wo der entführte Soldat sei und könne nicht ausschließen, dass et bereits tot sei. |
| 2014.08.04 Islamici Status (IS) militantes complures urbes (Zumar et Sinjar) et duos campos olearios in Septentrioni Iraquia sitos ceperunt. Plus ducenta milia hominum domibus relictis fugere coacti sunt. Nickolay Mladenov, legatus extraordinarius Unitarum Nationum in urbe Sinjar prope Syriam sita humanitariam tragoediam oriri dixit. Etiam Carduchica Peshmerga non iam resistere valet et receptui cecinit. 2014.08.04 | Die Kämpfer des Islamischen Staates (IS) haben mehrere Städte (Zumar et Sinjar) und zwei Ölfelder im Nordirak übernommen. Mehr als 200’000 Menschen sind gezwungen, ihre Häuser aufzugeben und zu fliehen.. Nickolay Mladenov, der Sondergesandte der Vereinten Nationen, sagte, in Sinjar , da nahe bei Syrien liegt, bahne sich eine humanitäre Tragödie an. Auch die kurdische Peschmerga kann keinen Widerstand leisten und hat den Rückzug angetreten. |
| 2014.09.22 Papst Franciscus unternahm seine erste Reise in Europa nach Albanien, wo nur 10% der Einwohner katholisch, 20% orthodox und 70% islamisch sind, es trotzdem aber wegen der Religion keinen Streit gibt und die Leute friedlich koexistieren. Indem er auf die Gräueltaten der IS-Kämpfer anspielte, sagte der Papst, keiner, der gegen die Menschenwürde und Menschenrechte verstoße, dürfe sich hinter dem Namen Gottes verschanzen. Die grundlegendsten Menschenrechte seien aber das Recht auf Leben und das Recht auf freie Religionsausübung.">Franciscus pontifex primum iter Europaeum in Albaniam direxit, ubi 10% inhabitantium catholicae, 20% orthodoxae et 70% islamicae confessionis sunt, neque tamen de religione ambigitur, sed homines quiete convivunt. Pontifex alludens ad facinora saeva atque atrocia a Status Islamici (IS) militantibus commissa dixit nemini, qui dignitatem hominum et iura humana facinora violet, licere sub nomine Dei delitescere. Quibus ex iuribus nullum esse antiquius quam ius vivendi et ius religione libere utendi. 2014.09.22 | Papst Franciscus unternahm seine erste Reise in Europa nach Albanien, wo nur 10% der Einwohner katholisch, 20% orthodox und 70% islamisch sind, es trotzdem aber wegen der Religion keinen Streit gibt und die Leute friedlich koexistieren. Indem er auf die Gräueltaten der IS-Kämpfer anspielte, sagte der Papst, keiner, der gegen die Menschenwürde und Menschenrechte verstoße, dürfe sich hinter dem Namen Gottes verschanzen. Die grundlegendsten Menschenrechte seien aber das Recht auf Leben und das Recht auf freie Religionsausübung.">Franciscus pontifex primum iter Europaeum in Albaniam direxit, ubi 10% inhabitantium catholicae, 20% orthodoxae et 70% islamicae confessionis sunt, neque tamen de religione ambigitur, sed homines quiete convivunt. Pontifex alludens ad facinora saeva atque atrocia a Status Islamici (IS) militantibus commissa dixit nemini, qui dignitatem hominum et iura humana facinora violet, licere sub nomine Dei delitescere. Quibus ex iuribus nullum esse antiquius quam ius vivendi et ius religione libere utendi. |
| 2014.10.12 Dialogus Petropolitanus, forum anno MMI a Gerhardo Schroeder et Vladimiro Putin fundatum, ut et Russorum et Germanorum repraesentantes scaenae publicae libere colloquantur et disceptent, hoc anno angustius se habet: Aliquot societates, inter quas Fundatio Henrici Böll et Amnestia internationalis et Pax viridis, se Octobri exeunte Sotzii non participaturas esse annuntiaverunt afferentes, se nolle in frontibus Potemkiniis aedificandis adiutare. Quarum retractationem reprehendit Lotharius de Maizière, qui collegio moderatorum praesidet: Qui nunc non interesset, detrectatorem esse colloquendi. Regimen Berolinense, si dies dialogi differri possent, conantes non successerunt, quod Russi, si tempus constitutum desereretur, se dialogos omnino finituros esse minabantur. Berolini vox necessitatis impositae circumfertur. 2014.10.12 | Der Petersburger Dialog, ein Forum, das 2001 von Gerhard Schröder und Wladimir Putin gegründet worden war, damit russische und deutsche Repräsentanten des öffentlichen Lebens frei miteinander reden und diskutieren, steckt dieses Jahr in der Klemme: Einige Vereinigungen, darunter die Heinrich-Böll-Stiftung, Amnesty International und Greenpeace hatten ihre Teilnahme für Ende Oktober in Sotschi abgesagt. Als Grund führten sie an, sie wollten nicht bei der Errichtung Potemkinscher Fassaden mithelfen. Lothar de Maizière, der dem Lenkungsauschuss vorsitzt, kritisierte ihre Weigerung: Wer jetzt nicht teilnehme, sei ein Gesprächsverweigerer. Die Berliner Regierung probierte, den vereinabrten Termin des Dialoges zu verschieben, hatte aber keinen Erfolg, weil die Russen drohten, den Dialog ganz einzustellen, wenn der Termin nicht eingehalten werde. In Berlin macht das Wort "Erpressung" die Runde. |
| 2014.11.03 Lu.d. Conceptio, quam plus centum legati civitatum et climatis periti Hafniae coram Ban Ki-moon, secretario generali Unitarum Nationum, in medium protulerunt, moderatores vehementer, ut protinus agant, cohortatur, dummodo prohibere velint, ne caelum irreversibiliter in deterius mutetur. Conceptio documentata non esse dubium docet, quin calefactio caeli realiter habeat locum, quin ab hominibus facta sit, quin calamitose eveniat, nisi, ut emissiones gasorum caelum calefacientium deminuantur, contingat: Instare tempestates extremas, accrescentia aequora, fervores, inundationes, ariditates. Tempus ac spatium ad agendum data exigua esse. Imprimis materias fossiles energia renovabili magis magisque esse supplendas. Socordiam pluris fore quam exsectionem necessariorum. 2014.11.03 | Der Bericht, den mehr als 100 Regierungsvertreter und Fachleute für das Klima in Kopenhagen in Anwesenheit von Ban Ki-Moon, des Genearlsekretärs der Vereinten Nationen, veröffentlicht haben, fordert die Staatslenker nachdrücklich zu sofortigem Handeln auf, sofern sie verhindern wollen, dass sich das Klima unumkehrbar ververschlechtert. Das Abschlussdokument lässt keinen Zweifel, dass die weltweite Klimaerwärmung wirklich stattfindet, dass sie von Menschen gemacht ist und dass die Konsequenzen desaströs sind, wenn es nicht gelingt die Emission von Treibhausgasen einzuschränken: es drohten Extremwetter, steigende Meeresspiegel, Hitzeperioden, Überschwemmungen, Dürrezeiten. Das Zeitfenster sei klein. Insbesondere müssten fossile Brennstoffe mehr und mehr durch erneuerbare Energie ersetzt werden. Untätigekeit werde teurer kommen als die notwendigen Maßnahmen. |
| [4,32,1] Interea Psyche cum sua sibi perspicua pulchritudine nullum decoris sui fructum percipit. spectatur ab omnibus, laudatur ab omnibus, nec quisquam non rex, non regius, nec de plebe saltem cupiens eius nuptiarum petitor accedit. mirantur quidem divinam speciem, sed ut simulacrum fabre politum mirantur omnes. (Apul.met.4,32,1) Apul.met.4,32,1 | [4,32,1] Indes zieht Psyche bei all ihrer auch ihr offensichtlichen Schönheit keinen Gewinn aus ihrer glanzvollen Erscheinung. Alle bestaunen sie, alle preisen sie, doch keiner, weder König noch Prinz noch wenigstens einer aus dem Volk begehrt sie zur Frau und wirbt um sie. Alle bewundern zwar ihre Gestalt, aber nur wie ein meisterlich geglättetes Standbild. |
| [5,3,2] Et ilico vini nectarei eduliumque variorum fercula copiosa nullo serviente, sed tantum spiritu quodam impulsa subministrantur. nec quemquam tamen illa videre poterat, sed verba tantum audiebat excidentia et solas voces famulas habebat. (Apul.met.5,3,2) Apul.met.5,3,2 | [5,3,2] Sofort werden reichlich göttlicher Wein und vielfältige Speisen aufgetragen, ohne jeden Diener, nur durch eine Art Hauch herbeigeweht. Keinen konnte sie sehen, sondern hörte nur Worte äußern und Worte allein hatte sie zu ihrer Bedienung. |
| [Cic.off.1,14,4] Quibus ex rebus conflatur et efficitur id, quod quaerimus, honestum, quod etiamsi nobilitatum non sit, tamen honestum sit, quodque vere dicimus, etiamsi a nullo laudetur, natura esse laudabile. Cic.off.1,14,4 | Diese Züge sind es, die zusammen das Wesen des Rühmlichen oder Sittlichguten bilden, um dessen Begriff es uns hier zu tun ist; hat es auch keinen äußeren Glanz, ist es dennoch ehrenwert und mit recht erklären wir es, sollte es auch von niemand gepriesen werden, seiner selbst wegen für preiswürdig. |
| [Cic.off.1,25,4] Nec vero rei familiaris amplificatio nemini nocens vituperanda est, sed fugienda semper iniuria est. Cic.off.1,25,4 | Zwar verdient das Streben, sein Vermögen zu vergrößern, sofern es niemandem schadet, an sich durchaus keinen Tadel; nur vermeide man dabei stets Übergriffe auf andere. |
| [Cic.off.1,71,2] Quibus autem talis nulla sit causa, si despicere se dicant ea, quae plerique mirentur, imperia et magistratus, iis non modo non laudi, verum etiam vitio dandum puto. Cic.off.1,71,2 | Wer aber keinen solchen Grund hat, sondern bloß von sich rühmt, er verachte, was in den Augen der Menge einen so großen Wert hat, Macht und Ämter, der verdient meines Erachtens nicht nur kein Lob, sondern sogar Tadel. |
| [Cic.off.1,77,2] Ut enim alios omittam, nobis rem publicam gubernantibus nonne togae arma cesserunt? Cic.off.1,77,2 | Und mussten nicht, um keinen sonst zu erwähnen, während ich das Ruder des Staates lenkte, die Waffen der Toga weichen? |
| Nec vero criminibus falsis in odium aut invidiam quemquam vocabit omninoque ita iustitiae honestatique adhaerescet, ut, dum ea conservet, quamvis graviter offendat mortemque oppetat potius, quam deserat illa, quae dixi. Cic.off.1,86,3 | Auch wird er keinen durch falsche Beschuldigungen dem Hass und der Anfeindung aussetzen, in allem sich aufs strengste an Gerechtigkeit und Tugend halten und ihretwegen sich lieber den bittersten Hass zuziehen, lieber sterben wollen, als dass er das, was ich sagte, aufgäbe. |
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