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Gaius Petronius Arbiter

Satyricon - Cena Trimalchionis

Personen - Inhalt (Gliederung) - Literatur - Zitate

 
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HANDELNDE PERSONEN

(nach L.Gurlitt)

  • Agamemnon, pedantischer Lehrer der Beredsamkeit. Sp├Âttische Beziehungen auf Seneca lassen sich nicht erweisen. Auch sonst muss man sich h├╝ten, Beziehungen zu Zeitgenossen des Petronius zu suchen.
  • Askyltos, ß╝ä¤â╬║¤ů╬╗¤ä╬┐¤é (nicht zerzaust, ungequ├Ąlt, unge├Ąngstigt), ein junger, lebensfrischer Grieche. Zeitweise Gef├Ąhrte des Encolpius, mit dem er um Giton rivalisiert.
  • Chrysis, die "Goldene, Sch├Âne", junge Dienerin der Circe, h├Ąufiger Beiname der Aphrodite, auch Het├Ąrenname. Angeblich l├Ąsst sie sich nicht mit Sklaven ein, sondern unterh├Ąlt Beziehungen zum Ritterstand. Sie sucht Encolpius f├╝r ihre Herrin zu gewinnen.
  • Circe, Sch├Ânheit in Kroton, Geliebte des Encolpius-Polyaenus. Ihr Name soll ausdr├╝cken, dass sie, wie die ╬Ü╬»¤ü╬║╬Ě bei Homer bezaubert. Im Gegesatz zu Odysseus ist Encolpius aber ihrem Zauber nicht gewachsen: Ihre Bem├╝hungen m├╝nden in eine einzige Entt├Ąuschung.
  • Korax, "Rabe", Diener des Eumolpos. Ziemlich arbeitsscheu, doch l├Ąsst er sich f├╝r Liegest├╝tzen unter dem Bett des Eumolpos gewinnen.
  • Doris, Geliebte des Encolpius.
  • Encolpius, ß╝É╬│╬║¤î╬╗¤Ç╬╣╬┐¤é, "der auf dem Scho├č Sitzende, an der Brust Liegende, im sp├Ąten Griechisch: das Amulett, bezeichnete den, der best├Ąndig in Liebesh├Ąndel verstrickt ist. Er ist Tr├Ąger und Erz├Ąhler der Handlung, ein sch├Âner J├╝ngling, Freigelassener von guter Bildung. Bei Frauen erweist er sich meistens als Schw├Ąchling.
  • Eumolpos, ├Ąlterer, mittelloser, aufdringlicher Dichter; sein Name erinnert an den des ber├╝hmten thrakischen S├Ąngers ╬ĽßŻö╬╝╬┐╬╗¤Ç╬┐¤é, der nach dem Mythos in Attika die Eleusinischen Mysterien stiftete. Er entwickelt poetische Grunds├Ątze f├╝r ein historisches Epyllions und realisiert sie in seinem Gedicht vom B├╝rgerkrieg. In Kroton inszeniert er, um an Geld zu kommen, erfolgreich eine Erbschleicherposse, in der er den gro├čen Herrn spielt.
  • Fortunata, "die Begl├╝ckte", Gemahlin des Trimalchio, aus dem Sklavenstand erhoben.
  • Ganymedes, Echion, Nikeros, Phileros sind Tischg├Ąste des Trimalchio, Freigelassene.
  • Giton, ╬│╬Á╬»¤ä¤ë╬Ż , "Nachbar", ist ein Name des Lieblingssklaven, der an der Seite des Herrn ruht. Nach Encolpius die zweite Hauptperson (Heinze). Vor die Wahl gestellt entscheidet er sich gegen Encolpius f├╝r Askyltos, kehrt aber sp├Ąter reum├╝tig zur├╝ck.
  • Habinnas, niederer Beamter, wohl karthagische Name.
  • Hermeros, klingt an Hermes an, frecher Freund des Trimalchio.
  • Lichas, im Mythos Diener des Herakles, aber auch sonst gebr├Ąuchlich. Liebhaber der Tryphaena und Besitzer eines Handelsschiffes, auf dem die Gesellschaft um Eumolpos nach Tarent unterwegs ist. Lichas kommt im Schiffbruch um. Die Geretteten begeben sich zu Fu├č nach Kroton.
  • Oenothea, "Weingie├čerin", betagte Priesterin des Priapus in Kroton.
  • Pannychis, ¤Ç╬Č╬Ż╬Ż¤ů¤ç╬╣¤é, "die ganze Nacht", Name eines anmutigen jungen M├Ądchens, Het├Ąrenname.
  • Philomela, bekannter Name der griechischen Mythologie, Tochter des Pandion, "die Sangesfrohe", da sie in eine Nachtigall oder Schwalbe verwandelt wurde. Hier eine abgelebte Sch├Ânheit aus Kroton, die ihre Kinder an reiche Erblasser, hier Eumolpus, verkuppelt.
  • Polyaenus, ¤Ç╬┐╬╗¤Ź╬▒╬╣╬Ż╬┐¤é, Pseudonym des Encolpius mit der Bedeutung "viel gelobt" oder "reich an klugen Reden", Schweren├Âter; diesenNamen f├╝hrt Encolpius wahrscheinlich in Kroton als Sklave im Rahmen der Erbschleicherposse. Auch sonst griechischer M├Ąnnername.
  • Proselenos, alte Zauberin in Kroton, die sich nur mit vordergr├╝ndigem Erfolg um die Liebesf├Ąhigkeit des Encolpius bem├╝ht.
  • Psyche, "Seele", Het├Ąrenname, Dienerin der Quartilla.
  • Quartilla, Priesterin des Priapus, der Name mit Beziehung auf quarta gibt wohl den "Preis" an.
  • Scintilla, "Funke", Frau des Habinnas, ein Weib ohne Wert.
  • Trimalchio, zusammengesetzt aus ¤ä¤ü╬»¤é und ╬╝╬▒╬╗╬▒╬║¤î¤é "sehr weichlich, sehr ├╝ppig", also "Schlemmer", aus Sybaris.
  • Tryphaena, nach ¤ä¤ü¤ů¤ć╬« - ÔÇťLuxus, Wollust", griechischer Het├Ąrenname; sie ist die Geliebte des Lichas.

GLIEDERUNG DES INHALTS

(Gliederung nach O.Weinreich, 213f.; O.Sch├Ânberger, 29-31; C.Schnur, 197f.)
  1. Gesperrt f├╝r nicht registrierte Nutzer. Information durch Anklicken dieses Symbols.Ereignisse vor der Cena (Petron1-26)
    1. Encolpius beklagt den Niedergang der Beredsamkeit und gibt der verfehlten Ausbildung durch die Rhetoriklehrer die Schuld. (Petron.1,1)
    2. Der RhetoriklehrerAgamemnon verteidigt (in Prosa und Dichtung) die g├Ąngige Unterrichtsmethode mit der praktischen Notwendigkeit, zu verhindern, dass die Sch├╝ler davonlaufen. (Petron.3,1)
    3. Encolpius stiehlt sich davon, um Askyltos zu suchen. Beide gelangen auf verschiedenem Weg in ein Lupanar, treffen sich dort wieder und erz├Ąhlen sich ihre Erlebnisse. (Petron.6,1)
    4. Zusammen mit Giton wieder in der Absteige. Eifers├╝chteleien. (Petron.9,1)
    5. Eine Gaunergeschichte, in der Encolpius und Askyltos den K├╝rzeren ziehen. Sie kommen um Goldst├╝cke, die sie in eine Tunika eingen├Ąht hatten. (Petron.12,1)
    6. Zu den drei bisherigen Handlungstr├Ągern Encolpius, Askyltos und Giton gesellen sich in der Hauptsache drei Anh├Ąngerinnen des Priapus: Quartilla, ihre Dienerin Psyche und das M├Ądchen Pannychis, was zu schnell wechselnden erotischen Beziehungen f├╝hrt. (Petron.16,1)
  2. Cena Trimalchionis (Gliederung nach O.Weinreich)
    1. Szenen im Bad und Ereignisse bis zum ersten Auftreten Trimalchios. Rede des Hermeros (37f.); Rede Trimalchios (39). Trimalchio r├Ąumt die B├╝hne f├╝r geraume Zeit, um seine Notdurft zu verrichten. Petron.27-41,8
      1. Aufbruch zur Cena. Vorstellung Trimlchios. Seine Badefreuden (26-27)
      2. Trimalchios Haus und seine Sehensw├╝rdigkeiten (28-30)
      3. Beginn der Mahlzeit (31)
      4. Der Hausherr zieht ein. Kulinarisches (32-33)
      5. Freut euch des Lebens! (34)
      6. Astrologisches Schaumen├╝ (35)
      7. der Zerleger "Schneider" (36)
      8. Vorstellung von Trimalchios Frau Fortunata (37)
      9. Trimalchios Reichtum. Portr├Ąt eines Leichnbestatters (38)
      10. Trimalchio als Humanist und Astrologe (39)
      11. Der Freiheits-Eber. Dionysos-Liber. Trimalchio muss auf die Toilette (40-41)
    2. Freim├╝tige und sich in L├Ąnge und Stoff├╝lle steigernde Reden der Freigelassenen Damas, Seleucus, Phileros, Ganymed, Echion (Logomachia) Petron.41,9-46
      1. Damas, der Realist (41)
      2. Seleucus h├Ąlt die Leichenrede (42)
      3. Phileros eine andere (43)
      4. Ganymed l├Ąsst sich ├╝ber die Teuerung, die D├╝rre und die gute alte Zeit aus (44)
      5. Echion redet ├╝ber "panem et circenses", Wahlen und seinen vielversprechenden Sohn (45-46)
    3. Trimalchio kommt zur├╝ck. Seine Reden stehen im Folgenden im Mittelpunkt. Eingelegt der singul├Ąre Bericht seines Buchhalters (53). Hermeros' Schimpfrede auf Askyltos und Giton (57f.); Werwolfgeschichte des Nikeros (61f.); Hexengeschichte Trimlachios (63); Petron.47-64
      1. Trimalchio ├Ąu├čert sich nach seiner R├╝ckkehr ├╝ber die Gef├Ąhrlichkeit on Bl├Ąhungen (47)
      2. Trimalchio stellt seine rhetorische und mythologische Bildung unter Beweis (48)
      3. Das nicht ausgenommene Schwein (49)
      4. Trimalchio als Kunstkenner. Das schlimme Schicksal des Erfinders des unzerbrechlichen Glases (50-52).
      5. Bericht des Buchhalters. Jongleure. Ein glimpflich ablaufender Unfall (53-54)
      6. Trimalchio ├╝ber Literatur, allerlei Berufe und den Nutzen der Tiere (55-56)
      7. Schimpfrede des Hermeros auf Askyltos und Giton. Sein R├Ątsel. Kritik an der Schule (57-58)
      8. Trimalchio sorgt f├╝r Frieden. Auftreten der Homeristen. Trimalchio gibt einen weiteren Beweis seiner mythologischen Bildung (59)
      9. ├ťberraschung (60)
      10. Die Gespenstergeschichten vom Werwolf und vom exenspuk (61-63)
      11. Musikalische Darbietungen. Hundeduell. Trimalchio und sein Liebling (64)
    4. Habinnas und Scintilla treffen ein (Personenwechsel), die neben Trimalchio und Fortunata die Hauptpersonen darstellen. Habinnas f├╝hrt nur kurz das Wort (66). Nach einem Trialog zwischen Habinnas, Scintilla und Trimalchio (69) macht Trimalchio sein Testament und seine BGrabmalspl├Ąne bekannt (71). Petron.65-71
      1. Sp├Ąte G├Ąste: Habinnas und Scintilla (65)
      2. Habinnas erz├Ąhlt von einem anderen Gastmahl (66)
      3. Die beiden Freundinnen Fortunata und Scintilla (67)
      4. Ein talentierter Sklave (68-69)
      5. Ein Meisterkoch (70)
      6. Trimalchios Testament. Anweisungen f├╝r sein rabmal (71)
    5. Ortswechsel: Im Bad (symmetrisch zum Anfang der Cena) soll der Trunkenheit abgeholfen werden. Gegen Ende Schimpfrede Trimalchios auf Fortunata und Darstellung seiner Vita (74,13-77). Den Abschluss bildet die Generalprobe f├╝r sein Begr├Ąbnis. Petron.72-78
      1. Ortswechsel ins Bad. Vereitelte Flucht und unfreiwilliges Bad (72)
      2. Freiwillige Badevergn├╝gen (73)
      3. Ein Hahn kr├Ąht zur falschen Zeit. Ein Ehestreit (74)
      4. Habinnas Vermittlungsversuch. Trimalchio schimpft weiter. Trimalchios Lebenslauf (75-77)
      5. Generalprobe f├╝r Trimalchios Begr├Ąbnis (78)
  3. Gesperrt f├╝r nicht registrierte Nutzer. Information durch Anklicken dieses Symbols.Auseinandersetzungen nach der Cena (Petron.79-99)
    1. Flucht und Trennung nach der Cena. Bekanntschaft mit Eumolpus (Petron.79-88)
      1. Beschwerliche R├╝ckkehr in die Herberge (79)
      2. Eifers├╝chtiger Streit des Encolpius mit Askyltos und Trennung. Giton entscheidet sich f├╝r Askyltos und verl├Ąsst mit ihm die Herberge (80)
      3. Enkolp sucht die Einsamkeit am Meer, klagt ├╝ber die Verkommenheit seiner untreuen Gef├Ąhrten uns sinnt auf Rache mit dem Schwert (81)
      4. Enkolp wird von einem marodierenden Soldaten seiner Waffen beraubt. Beruhigung (82)
      5. In der Bildergalerie Begegnung mit dem Dichter Eumolpos: Die Unvertr├Ąglichkeit von geistiger Leistung und Reichtum (83-84)
      6. Eumolpus erz├Ąhlt seine amour├Âsen Abenteuer mit einem Epheben aus Pergamon (Novelle) (85-87)
    2. Weitere Kostproben des Dichters Eumolpus und Flucht aus der Galerie. Petron.88-90
      1. Der Niedergang der K├╝nste (88)
      2. Der Fall Troias, ein Gedicht (89)
    3. Flucht aus der Galerie (90)
    4. Encolpius, Eumolpus und Giton in der Herberge. Aufbruch (Petron.91-99)
      1. Wiedertreffen mit Giton. Auch Eumolpus kommt in die Herberge. Eifersucht, Streit, gespielter Selbstmord (91-94)
      2. Schl├Ągerei in der Gastst├Ątte. Vers├Âhnung (95-96)
      3. Hausdurchsuchung. Aufbruch zu Seefahrt nach Tarent (97-99)
  4. Gesperrt f├╝r nicht registrierte Nutzer. Information durch Anklicken dieses Symbols.Die Seereise. Erneutes Zusammentreffen mit Lichas und Tryphaena. Streitereien und Vers├Âhnung, Liebeleien. Literarische Einlagen. Schiffbruch und Tod des Lichas (100-115)
    1. Auf dem Schiff des Lichas und der Tryphaena unterwegs nach Tarent (100-110,5)
      1. Eine b├Âse ├ťberraschung: Das Schiff geh├Ârt Lichas und Tryphaena ist auch auf dem Schiff (100 -101,6)
      2. Beratung einer erfolgversprechenden List, um sich, wie Odysseus, aus der "H├Âhle des Kyklopen" zu retten (101,7 - 103,4)
      3. Vorahnungen des Lichas und der Tryphaena aufgrund von Tr├Ąumen (104)
      4. Scheitern der List, Entdeckung. Diskussion der Bestrafung (105 - 106)
      5. Verteidigungsrede des Eumolpus, Gegenargumente des Lichas (107)
      6. Lichas l├Ąsst sich nicht von einer k├Ârperlichen Bestrafung der ├ťbelt├Ąter abbringen. "Kriegerische" Aktionen (108,1 - 108,11)
      7. Verhandlungen und Friedensvertrag nach der Intervention des Steuermanns (108,12 - 109,7)
      8. Elegie und Hendekasyllaben des Eumolpus auf die Kahlk├Âpfe Encolpius und Giton. Per├╝cken als Abhilfe (109,8 - 110,5)
    2. Eumolpos erz├Ąhlt die Novelle von der Witwe aus Ephesus. Petron.110,6-113,2
    3. Schiffbruch. Tod des Lichas. Liebevoller Abschied von Giton. Rettung durch Fischer (114).
    4. Die Rettung des in sein Dichten versunkenen Eumolpos. Die Nacht nach der Rettung. Beisetzung des Lichas am n├Ąchsten Tag (115).
  5. Gesperrt f├╝r nicht registrierte Nutzer. Information durch Anklicken dieses Symbols. Unterwegs nach Kroton, Erbschleicher-Posse f├╝r Kroton, die Poetik des Eumolpus und sein B├╝rgerkriegsgedicht (116-125).
    1. Unterwegs nach Kroton. Ein Fremder kl├Ąrt ├╝ber eine charakterliche Eigenart der B├╝rger von Kroton auf (116).
    2. Eumolpus plant ein Possenspiel, um die Erbschleichermentalit├Ąt der Krotoniaten auszunutzen: Rollenverteilung (117).
    3. Das episch-poetische Programm des Eumolpus (118).
    4. Praktische Anwendung seiner Poetik: Eumolpus' Epyllion vom r├Âmischen B├╝rgerkrieg (119-124)
    5. Ernsthafte Zweifel des Encolpius am Bestand des gro├čen Gl├╝cks (125).
  6. Gesperrt f├╝r nicht registrierte Nutzer. Information durch Anklicken dieses Symbols.Schelmenstreiche in Kroton (126-141)
    1. Chrysis versucht, Encolpius f├╝r ihre Herrin Circe zu interessieren. Verf├╝hrung (126,1-127,10)
    2. Die gro├če Entt├Ąuschung (128,1 - 129,2)
    3. Sp├Âttischer Brief der Circe an Polyaenus-Encolpius (129,3-129,10)
    4. Antwortbrief des Polyaenus-Encolpius: Schuldgest├Ąndnis und S├╝hnebereitschaft (130,1-130,7)
    5. Zaubertherapie statt Anwendung von Viagra. Probe aufs Exempel. (131,1-131,11)
    6. Encolpius l├Ąsst sich durch Endymion ablenken, wird deswegen von Circe bestraft und verkriecht sich ins Bett (132,1-132,7)
    7. Encolpius rechtet mit seiner mentula. (132,8-133,2)
    8. Proselenos l├Ąsst Encolpius im Tempel des Priapus durch die Priesterin Oenothea ents├╝hnen (Intermezzo mit den heiligen G├Ąnsen) (133,3-139,4)
    9. Neue Erbschleicher bei Eumolpos: Philomela und ihre beiden Kinder (139,5-140,1)
    10. Das kannibalische Testament des Eumolpus (141,2-141,11)
 
 
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Sententiae excerptae:
1814 A capillis usque ad ungues
  Von den Haaren bis zu den Zehenn├Ągeln (Vom Scheitel bis zur Sohle)
  Petron.102,13
1860 Accusatores antiquitatis vitia tantum docemus et discimus.
  Als Kritiker des Altertums lernen und lehren wir nur Fehlerhaftes.
  Petron.88,6
1949 Aequum Mars amat.
  Mars liebt es gleich. (Mars ist f├╝r Gleich und Gleich.)
  Petron.34,5
1815 Aliis leporem excitavi.
  F├╝r andere habe ich einen Hasen aufgescheucht.
  Petron.131,7
1875 Aliquando totum me, Fortuna, vicisti!
  Fortuna, jetzt hast du mich endlich ganz ├╝berwunden!
  Petron.101,1
1863 Amica vincit uxorem.
  Lieber eine Freundin als eine Gattin.
  Petron.93,2
1855 Amor etiam deos tangit.
  Auch die G├Âtter empfinden Liebe
  Petron.83,4
1816 Amor ingenii neminem umquam divitem fecit.
  Liebe zum Geist hat noch nie einen reich gemacht.
  Petron.83,9
1829 An audirem sententias, cum fame morerer?
  H├Ątte ich mir etwa sch├Âne Reden anh├Âren sollen, als ich vor Hunger fast gestorben bin?
  Petron.10,1
1976 Antiquus amor cancer est
  Die alte Liebe ist ein Krebsgeschw├╝r!
  Petron.42,7
1971 Aqua dentes habet.
  Das Wasser hat Z├Ąhne. (Wasser bei├čt).
  Petron.42,2
1990 Artificium numquam moritur
  Kunst (Handwerk) stirbt niemals aus. (Handwerk hat goldenen Boden.)
  Petron.46,8
1844 Ascyltos in hoc triclinio solus ferias agit?
  Hat denn Askyltos in diesem Speisezimmer alleine Ferien?
  Petron.24,3
1986 Aut hoc aut illud, erit quid utique.
  Entweder mag das oder jenes sein, etwas wird auf jeden Fall geschehen.
  Petron.45,5
1849 Calculus in tabula mobile ducit opus.
  Auf dem Spielbrett l├Ąuft das Steinchen hin und her.
  Petron.80.9.
1970 Calda potio vestiarius est.
  Der Wein ist dem Menschen wie ein warmer Pelz! (Ein w├Ąrmender Tropfen ist der beste Pelz.)
  Petron.41,11
1964 Cancer et hoc et illoc quadrat.
  Der Krebs passt hierhn und dorthin.
  Petron.39,8
1954 Cenemus! hoc est ius cenae
  Essen wir! So will es das Recht der Tafel.
  Petron.35,7
1877 Color arte compositus inquinat corpus, non mutat.
  K├╝nstliche F├Ąrbung besudelt den Leib, verwandelt ihn aber nicht.
  Petron.102,15
1839 Contemni turpe est, legem donare superbum.
  Schm├Ąhlich, verachtet zu werden, doch stolz, die Strafe erlassen.
  Petron.18,6
1889 Contemptus amor vires habet.
  Verschm├Ąhte Liebesglut entl├Ądt sich (oft) in Gewalt.
  Petron.108,14
1890 Cui non est mors una satis?
  Wer begn├╝gt sich nicht mit einem Todesopfer?
  Petron.108,14
1040 Cum ventis litigare.
  Mit den Winden streiten. (Sich vergeblich abm├╝hen)
  Petron.83
1856 Cum ventis litigare.
  Mit den Winden streiten.
  Petron.83,7
1917 Curandum est, ne sententiae emineant extra corpus orationis expressae, sed intexto vestibus colore niteant.
  Man hat daf├╝r zu sorgen, dass kein Gedanke aus dem Rahmen des Ganzen herausfalle, sondern das Gedicht wie ein harmonisch gef├Ąrbtes Gewand gl├Ąnze.
  Petron.118,5
1899 Da oscula, dum licet
  Gib K├╝sse, solange es dir verg├Ânnt ist
  Petron.114,9
1884 Dediticiis hostibus parcimus.
  Wir schonen Feinde, die sich freiwillig ergeben.
  Petron.107,4
1921 Destruet istas idem, qui posuit, moles deus.
  Vernichten wird diesen Koloss der Gott, der sie schuf.
  Petron.121,1,8f.
1946 Dextro pede!
  Mit dem rechten Fu├č!
  Petron.30,5
1937 Die feriarum etiam lugentes rident.
  An einem Festtag lachen selbst Trauernde (Leidtragende).
  Petron.134,7
1968 Dies nihil est. Dum versas te, nox fit.
  Ein Tag ist nichts. Noch w├Ąhrend du dich umwendest, wird es Nacht. (... Im Handumdrehen wird es Nacht.)
  Petron.41,10
1930 Dignus amore locus.
  Ein Liebesort!
  Petron.131,8
1950 Diutius vivit vinum quam homuncio.
  Der Wein lebt l├Ąnger als ein Menschlein!
  Petron.34,7
1850 Dum fortuna manet, vultum servatis, amici.
  Nur solange das Gl├╝ck andauert, bewahrt ihr, Freunde, den Schein.
  Petron.80,9
1818 Ego adulescentulos existimo in scholis stultissimos fieri.
  Ich glaube, dass die jungen Leute in den Schulen nur verdummt werden.
  Petron.1,3
1938 Ego tibi pro ansere struthocamelum reddam.
  Ich gebe dir f├╝r deine Gans einen Strau├č zur├╝ck.
  Petron.137,4
1952 Eheu nos miseros, quam totus homuncio nil est!
  Weh wir armen W├╝rstchen, wie ist all Menschliches nichtig!
  Petron.34,10
1902 En homo quemadmodum natat!
  Da sieh den Menschen, wie er schwimmt! (Der Mensch: ein Spielball der Wellen!")
  Petron.115,10
1851 Ergo me non ruina terra potuit haurire?
  Konnte sich die Erde nicht unter mir auftun und mich verschlingen?
  Petron.81,3
1953 Ergo vivamus, dum licet esse bene!
  Also leben wir, solange es uns gut gehen kann!
  Petron.34,10
1936 Et operam et sudorem perdidisti.
  Du hast dich vergebens in Schwei├č gebracht. (Du hast M├╝he und Schwei├č vergeudet).
  Petron.134,2
1843 Etiam dormire vobis in mente est, cum sciatis Priapi genio pervigilium deberi?
  Steht euch der Kopf sogar nach Schlafen, obwohl ihr wisst, dass ihr dem Genius des Priapus eine Nachwache schuldet?
  Petron.21,7
1916 Generosior spiritus vanitatem non amat.
  Ein edler Geist h├Ąlt nichts vom eitlen Aufputz.
  Petron.118,3
1927 Haec vera est Danae.
  Hier ist die wahre Danae.
  Petron.126,18
1972 Heu, eheu. utres inflati ambulamus.
  Gott, ach Gott! Wir wandeln wie aufgeblasene Ballons (Schl├Ąuche) umher.
  Petron.42,4
1948 Hic nescio quid boni debet esse.
  Hier muss es irgendwas Gutes geben!
  Petron.33,8
1840 Hoc amo, quod possum qua libet ire via.
  Das ist mir lieb, dass ich gehen kann, wohin ich mag.
  Petron.18,6
1965 Holera spectant, lardum tollunt.
  Sie schauen nach dem Kohl und nehmen den Speck.
  Petron.39,11
1905 Homines (Crotone) aut captantur aut captant.
  Die Leute (in Croton) werden entweder betrogen oder betr├╝gen.
  Petron.116,6
1910 Hominis operas locavi, non caballi.
  Ich habe mich als einen Menschen verdingt, aber nicht als Pferd.
  Petron.117,12
1978 Honeste vixit, honeste obiit.
  Ehrlich hat er gelebt und ehrlich ist er gestorben.
  Petron.43,1
1869 In amantium potestate non est furiosa aemulatio
  Es steht nicht in der Macht des Verliebten, die Leidenschaft der Eifersucht zu z├Ąhmen.
  Petron.99,2
1852 In exercitu vestro phaecasiati milites ambulant?
  Laufen in eurem Heer die Soldaten in St├Âckelschuhen herum?
  Petron.82.3
262 in molle carne vermes nascuntur
  in weichem Fleisch nisten die W├╝rmer (Gutm├╝tigkeit ist leicht angreifbar)
  Petron.57
1928 In umbra voluptatis diutius luditur.
  Im Schatten der Wollust spielt sich's l├Ąnger. (Im Vorhof der Lust h├Ąlt das Vergn├╝gen l├Ąnger an).
  Petron.129,4
1870 Incultis asperisque regionibus diutius nives haerent.
  Auf ungepflegtem, rauhem Boden haftet der Schnee l├Ąnger.
  Petron.99,3
1919 Ingeniosa gula est.
  Die Schlemmer sind erfindungsreich. (Hunger ist der beste Koch)
  Petron.119,1,33
1922 Inter tot fortes armatus nescio vinci.
  Unbesiegbar bin ich bei so vieler Helden Beistand.
  Petron.121,1,176
1834 Ipsi qui Cynica traducunt tempora pera, || non numquam nummis vendere vera solent.
  Kaufen doch selbst die M├Ąnner, bepackt mit dem kynischen Ranzen,|| H├Ąufig mit Geld sich ein, was sie als Wahrheit erkannt.
  Petron.14,2
1895 Ipsum te iacentis corpus admonere debet, ut vivas.
  Die Leiche selbst, die vor dir liegt, n├Âtigt dich zu leben.
  Petron.111,12
1871 Ira feras quidem mentes obsidet, eruditas praelabitur
  Zorn haftet bei roher Sinnesart fest, bei gesitteter gleitet er ab.
  Petron.99,3
1923 Iudice Fortuna cadat alea!
  Entscheide, Gl├╝ck! Dein W├╝rfel sei gefallen.
  Petron.121,1,174
1835 Iudicium nihil est nisi publica merces.
  Ein Gerichtsurteil ist nicht anderes als eine k├Ąufliche Ware.
  Petron.14,2
1828 Iunctis viribus molestum contempsimus.
  Mit vereinten Kr├Ąften konnten wir die Bel├Ąstigung abwenden.
  Petron.8,4
1956 Lacte gallinaceum si quaesieris, invenies.
  Wenn du H├╝hnermilch suchst, wirst du sie finden.
  Petron.38,1
1979 Longe fugit, quisquis suos fugit.
  Der geht weit, wer die Seinen ├╝bergeht! (Weit flieht der, der vor seinen Leuten flieht.)
  Petron.43,5
1866 Macte virtute esto!
  Sei mir gesegnet, du Held!
  Petron.94,1
1861 Magis expedit inguina quam ingenia fricare.
  Mehr richtet man aus, wenn man das Glied statt den Geist bem├╝ht.
  Petron.92,11
1823 Magistri nisi dixerint, quae adulescentuli probent, 'soli in scholis relinquentur'
  Wenn die Lehrer nicht den J├╝ngelchen nach dem Mund reden, bleiben sie, allein in der Schule zur├╝ck.
  Petron.3,2 (nach Cicero)
1982 Maiores maxillae semper Saturnalia agunt.
  Vielfra├če leben immer wie auf der Hochzeit. (F├╝r Fettb├Ąuche ist immer Karneval.)
  Petron.44,3
1898 Malo mortuum impendere quam vivum occidere.
  Besser den Toten aufh├Ąngen, als einen Lebendigen umbringen.
  Petron.112,7
1392 Manus manum lavat.
  Eine Hand w├Ąscht die andere.
  Sen.apocol.9,6; Petron.45,13
1975 Medicus enim nihil aliud est quam animi consolatio.
  Ein Arzt ist nichts anders als ein Seelentrost.
  Petron.42,5
1973 Minoris quam muscae sumus.
  Wir sind wertloser als M├╝cken.
  Petron.42,4
1985 Modo sic, modo sic.
  Mal so, mal so.
  Petron.45,2
1878 Multa una oportet consentiant ratione, ut mendacium constet.
  Vieles muss widerspuchsfrei zusammenstimmen, wenn die T├Ąuschung gelingen soll.
  Petron.102,14
1963 Multis pedibus stare
  Auf vielen F├╝├čen stehen
  Petron.39,8
1912 Multos carmen decepit.
  Viele irren sich in der Poesie. (Viele hat die Posie schon get├Ąuscht.)
  Petron.118,1
122 Nec ad caelum nec ad terram pertinet.
  Es ist ohne jede Bedeutung. (Es ist weder f├╝r den Himmel noch f├╝r die Erde von Belang.)
  Petron.44
1955 Nec quid nec quare.
  Mir nichts, dir nichts! (Gott wei├č, wie und warum!)
  Petron.37,4
1838 Nec victoria mi placet parata.
  Nicht gef├Ąllt mir ein Sieg, der mir in den Scho├č f├Ąllt.
  Petron.15,9
1822 Necesse cum insanientibus furere.
  Man muss mit den Verr├╝ckten verr├╝ckt sein.
  Petron.3,2
1957 Nemini invide, si quid deus dedit.
  Neide es keinem, wenn ihm Gott etwas gibt.
  Petron.38,9
1907 Nemo ausus est artem damnare nihil auferentem.
  Keiner kann einem Plan verurteilen, das nichts kostet.
  Petron.117,5
1896 Nemo invitus audit, cum cogitur aut cibum sumere aut vivere
  Niemand h├Ârt es ungern, wenn man ihn zwingt, Speise zu sich zu nehmen und zu leben.
  Petron.111,13
1858 Nescio quo modo bonae mentis soror est paupertas.
  Irgendwie ist die Armut Schwester des gesunden Denkens.
  Petron.84,4
1943 Nihil est commodius quam semper cum sapientia loqui.
  Nichts ist vorteilhafter, als immer mit ruhiger ├ťberlegung zu sprechen.
  Petron.140,14
1934 Nihil est hominum inepta persuasione falsius nec ficta severitate ineptius.
  Nichts ist verkehrter als der l├Ąppische Versuch, die Menschen ├╝berzeugen zu wollen, nichts Alberner als erheuchelte Strenge. (Nichts ist verkehrter auf der Welt als dumme Borniertheit, nichts dummer als scheinheilige Muckerei.)
  Petron.132,16
1969 Nihil est melius quam de cubiculo recta in triclinium ire.
  Nichts ist besser, als geradewegs vom Bette zu Tisch zu gehen.
  Petron.41,10
1859 Nihil est tam arduum, quod non improbitas extorqueat.
  Nichts ist so schwierig, dass man es mit Skrupellosigkeit nicht erreiche. (Unanst├Ąndigkeit erreicht alles.)
  Petron.87,3
1824 Nisi piscator eam imposuerit hamis escam, quam scierit appetituros esse pisciculos, sine praedae spe morabitur in scopulo.
  Ein Fischer wird ohne Hoffnung auf Beute an der Felsenk├╝ste sitzenbleiben wenn er nicht den K├Âder an den Haken h├Ąngt, auf den die Fischlein, wie er wei├č, Appetit haben. (Mit Speck f├Ąngt man M├Ąuse.)
  Petron.3,4
1827 Nisi valentior fuissem, dedissem poenas
  Ich h├Ątte es b├╝├čen m├╝ssen, wenn ich nicht kr├Ąftiger gewesen w├Ąre.
  Petron.8,4
1885 Noli causam confundere, sed impone singulis modum.
  Bringe die Sache nicht durcheinander, sondern gib jedem Punkt seinen angemessenen Platz!
  Petron.107,7
1874 Nolo habere bona, nisi quibus populus inviderit.
  Lieber will ich kein Gl├╝ck genie├čen, wenn mich nicht alle Welt darum beneidet.
  Petron.100,1
1837 Nolo, quod cupio, statim tenere.
  Nicht erf├╝lle mein Begehr sich augenblicklich!
  Petron.15,9
1848 Nomen amicitiae sic, quatenus expedit, haeret.
  Freundschaft hat bestand, solange sie n├╝tzt.
  Petron.80.9.
1967 Non aenigma est, sed res aperta.
  Es ist kein R├Ątsel, sondern eine klare Sache
  Petron.41,4
1820 Non bene olere possunt, qui in culina habitant.
  Nicht gut k├Ânnen die riechen, die in der K├╝che zu Hause sind.
  Petron.2,1
1853 Non bibit inter aquas poma aut pendentia carpit | Tantalus infelix
  Es leidet mitten im Wasser Durst der ungl├╝ckselige Tantalus und pfl├╝ckt nicht die (├╝ber ihm) h├Ąngenden ├äpfel.
  Petron.82,5
1872 Non commune est, quod natura optimum fecit?
  Sind nicht die sch├Ânsten Naturerzeugnisse Gemeingut?
  Petron.100,1
1915 Non concipere aut edere partum mens potest nisi ingenti flumine litterarum inundata
  Kein Talent ist zu der Empf├Ąngnis und der Geburt f├Ąhig, wenn es sich nicht mit dem gewaltigen Strom der Literatur getr├Ąnkt hat
  Petron.118,3
1847 Non frueris hac praeda, super quam solus incumbis.
  Du wirst die Beute, ├╝ber die du dich allein hermachst nicht genie├čen k├Ânnen.
  Petron.80,1
1867 Non longe est quaerentibus mors.
  Dem, der den Tod sucht, ist er nicht fern.
  Petron.94,11
1911 Non minus liber sum quam vos, etiam si pauperem pater me reliquit.
  Ich bin nicht weniger frei als ihr, wenn mich mein Vater auch in Armut zur├╝ckgelassen hat.
  Petron.117,12
1974 Nos non pluris sumus quam bullae.
  Wir sind weiter nichts, als Wasserblasen!
  Petron.42,4
1846 Nulla est amantibus fides.
  Verliebten kann man nicht glauben.
  Petron.78,10
1893 Nulla est feminam tam pudica, quae non peregrina libidine usque ad furorem avertatur.
  Keine Frau ist so keusch, dass sie sich nicht durch die Leidenschaft f├╝r einen fremden Mann bis zum Wahnsinn fortrei├čen l├Ąsst.
  Petron.110,7
1944 Nulli celerius homines incidere debent in malam fortunam, quam qui alienum concupiscunt.
  Kein Mensch sollte schneller ins Ungl├╝ck geraten, als die nach fremdem Gut trachten.
  Petron.140,15
1980 Numquam recte faciet, qui cito credit
  Der handelt wohl niemals recht, der gleich alles glaubt.
  Petron.43,6
1825 Nunc pueri in scholis ludunt, iuvenes ridentur in foro.
  Heutzutage spielen Kinder in der Schule und werden als junge Leute in der ├ľffentlichkeit ausgelacht.
  Petron.4,4
1892 O fallax natura deum: quae prima dedisti | aetati nostrae gaudia, prima rapis.
  O du tr├╝gerische Natur der G├Âtter: Die Freuden, die du als erste unserer Jugend schenktest, nimmst du als erste hinweg!
  Petron.109,9
1831 O lusum fortunae mirabilem!
  Welch seltsames Spiel des Gl├╝cks!
  Petron.13,1
1819 Omnia dicta factaque quasi papavere et sesamo sparsa.
  Alle Worte und Taten gleichsam mit Mohn und Sesam bestreut.
  Petron.1,3
1881 Omnis vector nihil prius quaerit, quam cuius se diligentiae credat.
  Jeder Passagier k├╝mmert sich zuerst darum, wem er sein Leben anvertraut.
  Petron.107,2
1894 Omnium idem est exitus et idem domicilium
  Alle erwartet das selbe Ende und die selbe Wohnung. (Wir m├╝ssen alle sterben! Das ist nun einmal nicht zu ├Ąndern!)
  Petron.111,8
1962 Oportet etiam inter cenandum philologiam nosse.
  Man muss auch beim Essen mit der Literaturwissenschaft vertraut sein.
  Petron.39,4
1966 Orbis vertitur tamquam mola, et semper aliquid mali facit, ut homines aut nascantur aut pereant.
  Der Tierkreis dreht sich wie ein M├╝hlstein und bewirkt immer etwas Schlechtes, dass die Menschen entweder geboren werden oder zugrunde gehen.
  Petron.39,13
1929 Paratus miles arma non habui.
  Ich war ein kampfbereiter Krieger, hatte aber keine Waffen.
  Petron.130,4
1882 Patimini liberos homines ire sine iniuria, quo destinant.
  Lasst freie Menschen ungehindert gehen, wohin sie wollen!
  Petron.107,3
1879 Patrimonii reliquias olere.
  Nach den Resten des v├Ąterlichen Verm├Âgens duften. (An etwas sein ganzes Verm├Âgen verschwenden).
  Petron.105,3
1947 Permittitis finiri lusum!
  Ihr gestattet, dass ich zu Ende spiele!
  Petron.33,1
1960 Pisces natare oportet.
  Fische m├╝ssen schwimmen!
  Petron.39,3
1897 Placitone etiam pugnabis amori?
  Warum denn k├Ąmpfen gegen eine Liebe, die dir Freude macht?
  Petron.112,2
241 plenissimis (plenis) velis (navigare)
  mit vollen Segeln, mit aller Kraft (¤Ç߯▒╬Ż¤ä╬▒ ╬║߯▒╬╗¤ë╬Ż ß╝É╬║¤ä╬Á߯Ě╬Ż╬Á╬╣╬Ż - alle Segel aufspannen, Zenob.5,62)
  Cic.dom.10,24; Petron.45
1983 Populus est domi leones, foras vulpes.
  Zu Hause gibt sich die Meute wie L├Âwen, aber drau├čen dem├╝tig, wie F├╝chse.
  Petron.44,14
1845 Potest taurum tollere, qui vitulum sustulit.
  Nur der kann einen Stier tragen, der ein Kalb getragen hat.
  Petron.25,6
1891 Praeterita aboleri osculis placet.
  Ein Vers├Âhnungskuss l├Ąsst Vergangenes vergessen.
  Petron.109,4
1942 Prende furem!
  Halte den Dieb!
  Petron.138,3
1836 Pretium maioris compendii levior facit iactura.
  Durch einen kleineren Verlust l├Ąsst sich (mitunter) ein gr├Â├čerer Gewinn erzielen.
  Petron.14,4
1817 Putant se in alium orbem terrarum delatos
  Sie glauben, in einen andere Welt versetzt zu sein
  Petron.1,2
1926 Quaedam feminae sordibus calent.
  Es gibt Frauen, deren Sinn nur nach M├Ąnnern der Gasse steht. (Es gibt Frauen, die sich am Schmutz erw├Ąrmen )
  Petron.126,5
1918 Quaerit se natura nec invenit.
  Die Natur sucht ihre Erf├╝llung und kann sie nicht finden.
  Petron.119,1,,24
158 Qualis dominus, talis est servus. (╬┐ß╝Á╬▒¤Ç╬Á¤ü ß╝í ╬┤߯│¤â¤Ç╬┐╬╣╬Ż╬▒, ¤ä╬┐߯Ě╬▒ ¤çß╝á ╬║߯╗¤ë╬Ż)
  Wie der Herr, so ist der Sklave.
  Petron 58
1925 Quam male est extra legem viventibus! quicquid meruerunt, semper expectant.
  Wie schwer sich's lebt au├čerhalb des Gesetzes! Best├Ąndig f├╝rchtet man, was man verdient.
  Petron.125,4
1924 Quantum quisque timet, tantum fugit.
  Das Ma├č der Furcht bestimmt das Ma├č der Eile! (Wie sehr einer f├╝rchtet, so schnell flieht er.)
  Petron.123,1,221
1987 Qui asinum non potest, stratum caedit.
  Wer den Esel nicht pr├╝geln kann, pr├╝gelt den Sattel.
  Petron.45,8
160 Qui asinum non potest, stratum caesit
  Man schl├Ągt (das Stroh) den Sack und meint den Esel.
  Petron.45,18
1887 Qui ignotos laedit, latro appellatur, qui amicos, paulo minus quam parricida.
  Wer Fremde sch├Ądigt, hei├čt R├Ąuber, wer Freunde, den darf man fast dem Vaterm├Ârder gleich bewerten.
  Petron.107,11
162 Qui in pergula natus est, aedes non somniatur.
  Wer in einer H├╝tte geboren ist, tr├Ąumt nicht von einem Haus (Ein Mistfink wird sich niemals in die gro├če Welt schicken).
  Petron.74,14
1842 Qui non iugulat, victor abire solet.
  Wer (seinen Feind) nicht erdrosselt, der pflegt siegreich von dannen zu gehn.
  Petron.18,6
282 Qui vincitur, vincit.
  Wer sich besiegen l├Ąsst, siegt (Der Kl├╝gere gibt nach).
  Petron59
1989 Quicquid discis, tibi discis
  Was du lernst, das lernst du f├╝r dich!
  Petron.46,8
1904 Quicquid feceris, omnia haec eodem ventura sunt.
  Man mag tun, was man will, alles kommt auf das Gleiche hinaus.
  Petron.115,18
1865 Quicquid quaeritur, optimum videtur.
  Am wertvollsten erscheint, was man erst suchen muss.
  Petron.93,2
1906 Quid cessamus mimum componere?
  Warum z├Âgern wir, eine Posse in Szene zu setzen?
  Petron.117,4
1833 Quid faciunt leges, ubi sola pecunia regnat, || aut ubi paupertas vincere nulla potest?
  Was denn verm├Âgen Gesetze, wo doch nur Verm├Âgen entscheidet, || Armut niemals den Sieg sich zu erringen vermag? (Geld regiert die Welt).
  Petron.14,2
1909 Quid, vos iumentum me putatis esse aut lapidariam navem?
  Glaubt ihr denn, ich sei ein Lasttier oder ein Frachtschiff f├╝r Steinfuhren?
  Petron.117,12
1888 Quis furor, exclamat, pacem convertit in arma?
  Welche Raserei verwandelte den Frieden in Kampf?
  Petron.108,14
1857 Quis potest probare diversa?
  Wer kann schon guhei├čen, was ihm gegen den Strich geht?
  Petron.84,1
1940 Quisquis habet nummos, secura naviget aura.
  Wer Gold in seinem Beutel hat, | Der f├Ąhrt mit guten Winden.
  Petron.137,9
1935 Quisquis peccat inops, minor est reus.
  Wer sich aus Schw├Ąche vergeht, hat mindere Strafe zu f├╝rchten.
  Petron.133,3
1908 Quod bene feliciterque eveniat!
  Gl├╝ck und Segen!
  Petron.117,11
1984 Quod hodie non est, cras erit: sic vita truditur.
  Was heute nicht ist, kann morgen geschehen! So geht das Leben voran!
  Petron.45,2
1826 Quod quisque perperam didicit, in senectute confiteri non vult.
  Keiner m├Âchte, was er verkehrt gelernt hat, im Alter eingestehen.
  Petron.4,4
1941 Quod vis, nummis praesentibus opta, et veniet.
  Wer W├╝nsche hegt, | Der lasse M├╝nzen blinken: | Dann kommt Fortuna angefegt; | Sonst pflegt sie arg zu hinken. (Wer Geld hat, kann sich jeden Wunsch erf├╝llen.)
  Petron.137,9,9
1931 Rogas potius quam temptas?
  Warum fragst du? Versuche es doch lieber! (Wer lange fragt, geht lange irr. Frisch gewagt ist halb gewonnen)
  Petron.131,11
1939 Rogo expiare manus pretio liceat!
  Lass mich btte meine H├Ąnde mit einem Bu├čgeld ents├╝hnen!
  Petron.137,6
1864 Rosa cinnamum veretur.
  Die Rose f├╝rchtet den Duft des Zimts.
  Petron.93,2
1883 Saevi quoque implacabilesque domini crudelitatem suam impediunt
  Selbst strenge, unvers├Âhnliche Herren bezwingen ihre Grausamkeit.
  Petron.107,4
1841 Sane et sapiens contemptus iurgia nectit.
  F├Ąngt doch auch ein Philosoph Streit an, wird er verachtet!
  Petron.18,6
1832 Scis rediisse ad nos thesaurum, de quo querebar?
  Wei├čt du, dass der Schatz, dessen Verlust ich beklagte, zu uns zur├╝ckgekehrt ist?
  Petron.13,2
1932 Sermonis puri non tristis gratia ridet.
  Eine ehrliche Rede lacht in heiterer Anmut.
  Petron.132,15
1981 Serva me, servabo te.
  Wurst wider Wurst! (Hilfst du mir, helf ich dir!)
  Petron.44,3
1903 Si bene calculum ponas, ubique naufragium est.
  Berechnet man es genau, so ist ├╝berall Schiffbruch.
  Petron.115,16
1988 Sibi quisque peccat.
  Jeder muss seine Fehler selbst b├╝├čen!
  Petron.45,10
1961 Sic notus Ulixes?
  So schlecht kennt ihr den Odysseus?
  Petron.39,3; Verg.Aen.2,44
1868 Sic semper et ubique vive, ut ultimam quamque lucem tanquam non redituram consumas!
  Lebe jederzeit und jeden Ortes so, das du jeden neuen Tag als unwiederbringlich genie├čt.
  Petron.99,1
1945 Sicut muta animalia cibo inescantur, sic homines non caperentur, nisi spe aliquid morderent.
  Wie die stummen Tiere mit K├Âdern gefangen w├╝rden, so k├Ânnte man auch die Menschen nicht einfangen, wenn sie keine Hoffnung zu bei├čen bek├Ąmen.
  Petron.140,15
1901 Sinite me sententiam explere; laborat carmen in fine.
  Lasst mich meinen Gedanken zu Ende bringen; am Schluss ist mein Gedicht noch nicht in Ordnung
  Petron.115,4
1958 Sociorum olla male fervet.
  Der Topf der Partner kocht schlecht
  Petron.38,13
1873 Sol omnibus lucet.
  Die Sonne leuchtet f├╝r alle.
  Petron.100,1
1854 Suam habet fortuna rationem.
  Das Gl├╝ck hat seine eigene Methode.
  Petron.82.6
1951 Tangomenas faciamus! vinum vita est.
  Lasst uns lustig zechen! Wein bedeutet Leben!
  Petron.34,7
1830 Tardum est differre, quod placet.
  Man soll, was man vorhat, nicht auf die lange Bank schieben! (was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!)
  Petron.10,7
1959 Ubi semel res inclinata est, amici de medio. (Wenn einmal etwas schiefgeht, gehen die Freunde ab durch die Mitte.)
  Sobald die Sache auf die schiefe Bahn kommt, machen sich die Freunde davon.
  Petron.38,13
1913 Ut quisque versum pedibus instruxit sensumque teneriorem verborum ambitu intexuit, putavit se continuo in Heliconem venisse.
  Sobald einer den Vers rhythmisch gebaut und seinen feineren Gedanken in die rechten Worte gekleidet hat, bildet er sich ein, er habe schon den Helikon erstiegen.
  Petron.118,1
1900 Veluti lecto funebri aptatus expecto mortem iam non molestam.
  Gleichsam auf der Totenbahre erwarte ich den schon nicht mehr schmerzlichen Tod.
  Petron.114,12
1920 Venalis populus, venalis curia patrum: est favor in pretio.
  k├Ąuflich ist das Volk und k├Ąuflich sind die Vertreter in der Kurie. Es steht die Gunst in Wert.
  Petron.119,1,41f.
1933 Veneris quis gaudia nescit?
  Wer kennt nicht die Freuden der Venus?
  Petron.132,15
1876 Vestes quoque diutius vinctas ruga consumit, et chartae alligatae mutant figuram.
  Ein zu lange geschn├╝rtes Gewand bekommt Falten, angenageltes Papier ver├Ąndert seine Form
  Petron.102,12
1880 Vide, ut possit illis ignosci, quos ad poenam ipse deus deduxit.
  ├ťberlege, wie man die begnadigen darf, die die Gottheit selbst der Bestrafung zuf├╝hrt.
  Petron.106,3
1862 Vile est, quod licet, et animus errore laetus iniurias diligit
  Das Erlaubte steht niedrig im Kurs, und aus Freude am Irrtum sch├Ątzt man das Verbotene.
  Petron.93,1
1977 Vivorum meminerimus.
  Lasst uns der Lebenden gedenken!
  Petron.43,1
1886 Vultum qui permutat, fraudem parat, non satisfactionem.
  Wer sein Aussehen verwandelt, sinnt auf Betrug, nicht auf Verst├Ąndigung.
  Petron.107,8
Literatur:
3987  Achatz, I.
Petrons Satiricon als Spiegel zeitgen├Âssischer literarischer und sozialer Ereignisse
Diss.Wien 1965
abe  |  zvab  |  look
3988  Adamietz, J.
Zum literarischen Charakter von Petrons Satyrica
in: Rh.Mus. 130,1987,329-e46
abe  |  zvab  |  look
3989  Arrowsmith, W.
Luxury and Death in the Satyricon
in: Arion 5,1966, 304-331
abe  |  zvab  |  look
3990  Avery, W.T.
Cena Trimalchionis 35,7. Hoc est ius cenae
in: Class.Philol. 55,1960, 115-118
abe  |  zvab  |  look
3991  Bagnani, G.
Trimalchio
in: Phoenix 7,1953, 77-91
abe  |  zvab  |  look
3992  Bagnani, G.
Ariter of Elegance. A Study of the Life and Works of. C.Petronius
Toronto 1954
abe  |  zvab  |  look
3993  Bagnani, G.
The House of Trimalchio
in: Am.Journ.Philol. 75,1954,16-39
abe  |  zvab  |  look
3994  Bagnani, G.
Encolpius Gladiator Obscenus
in: Class.Philol. 51,1956, 24-27
abe  |  zvab  |  look
3995  Beck, R.
Some Observations on the Narrative Technique of Petronius
in: Phoenix 17,1973, 42-61
abe  |  zvab  |  look
3996  Beck, R.
Encolpius at the Cena
in: Phoenix 29,1975, 270-283
abe  |  zvab  |  look
3997  Beck, R.
Emolpus poeta, Eumolpus Fabulator. A Study of Characterization in the Satyricon
in: Phoenix 33,1979, 239-253
abe  |  zvab  |  look
3998  Beck, R.
The Satyricon: Satire, Narrator, and Antecedents
in: Mus.Helv.39,1982, 206-214
abe  |  zvab  |  look
2845  Bendz, G.
Sprachliche Bemerkungen zu Petron
in: Eranos 39/1941, 53
abe  |  zvab  |  look
3865  B├Âmer, F.
Witwe von Ephesus, Petron 111,1 und die 877. in 1001 Nacht
in: Gymn 93/1986
abe  |  zvab  |  look
3872  Braswell, B.K.
Zu Petron 34,4
in: Philol.125/1981,152 (Misz.)
abe  |  zvab  |  look
3999  Br├│zek, M.
Szeneriebeschreibungen bei Petronius
in: Eos 60, 1972, 285-291
abe  |  zvab  |  look
1529  B├╝chner, K.
R├Âmische Literaturgeschichte. Ihre Grundz├╝ge in intrpretierender Darstellung
Stuttgart (Kr├Âner, TB 199) 1967
abe  |  zvab  |  look
4000  Buchwald, W.
Die kluge Witwe von Ephesus (Petron.112,7)
in: Wien.Stud.77,1964,184
abe  |  zvab  |  look
1545  Burck, Erich (Hg.)
Das r├Âmische Epos (Grundriss der Literaturgeschichten nach Gattungen)
Darmstadt (WBG) 1979
abe  |  zvab  |  look
4001  B├╝rger, K.
Der antike Roman vor Petronius
in: Herm.72,1892, 345-358
abe  |  zvab  |  look
4002  Canali, L.
L'erotico e il grottesco nel Satyricon
Roma 1986
abe  |  zvab  |  look
4057  Castagna, Luigi
Studien zu Petron und seiner Rezeption
Berlin, de Gruyter, 2007
abe  |  zvab  |  look
4003  Ciaffi, V.
La Struttura des Satyricon
Torrino 1955
abe  |  zvab  |  look
4004  Ciaffi, V.
Intermezzo nella "Cena" Petroniana (41,10-46,8)
in: Riv.Filol.33,1955,113-145
abe  |  zvab  |  look
4005  Colin, J.
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Petron. Saxtyricon. Ein rmischer Schelmenroman, ├╝bersetzt und erl├Ąutert v. Harry C. Schnur
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Romanus Petronius. A Study of the Troia Halosis and the Bellum Civile
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