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Gaius Petronius Arbiter

Satyricon

Flucht und Trennung nach der Cena. Bekanntschaft mit Eumolpus (Der Ephebe von Pergamon)

 

Petron.79-88

 
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Beschwerliche Rückkehr in die Herberge (79)
(79,1) Neque fax ulla in praesidio erat, quae iter aperiret errantibus, nec silentium noctis iam mediae promittebat occurrentium lumen. (79,2) Accedebat huc ebrietas et imprudentia locorum etiam interdiu obfutura. (79,3) Itaque cum hora paene tota per omnes scrupos gastrarumque eminentium fragmenta traxissemus cruentos pedes, tandem expliciti acumine Gitonis sumus. (79,4) Prudens enim pridie, cum luce etiam clara timeret errorem, omnes pilas columnasque notaverat creta, quae lineamenta evicerunt spississimam noctem, et notabili candore ostenderunt errantibus viam. (79,5) Quamvis non minus sudoris habuimus, etiam postquam ad stabulum pervenimus. (79,6) Anus enim ipsa inter deversitores diutius ingurgitata ne ignem quidem admotum sensisset, et forsitan pernoctassemus in limine, ni tabellarius Trimalchionis intervenisset †X vehiculis dives†. (79,7) Non diu ergo tumultuatus stabuli ianuam effregit, et nos †per eandem in cellam† admisit. <...>
(79,8) Qualis nox fuit illa, di deaeque,
quam mollis torus! Haesimus calentes
et transfudimus hinc et hinc labellis
errantes animas. Valete curae
mortales. Ego sic perire coepi.
79. Und es war keine Fackel zur Stelle, die uns helfen konnte, indem sie uns bei unserer Irrfahrt den Weg gewiesen hätte, auch stellte uns die Mitternacht keine Beleuchtung irgendeines uns begegnenden Wanderers in Aussicht. Dazu kam unsere Betrunkenheit und Unkenntnis der Örtlichkeiten, die uns selbst am hellen Tag verwirrt hätten. Als wir daher schon beinahe eine ganze Stunde über alle möglichen Steinhaufen und Topfscherben mit blutenden Füßen gestolpert waren, erlöste uns endlich Gitons Findigkeit. Der hatte schon tags vorher, da er sich selbst bei hellem Licht vor einer Verirrung fürchtete, alle Pfeiler und Säulen mit Kreide bekritzelt, und diese Striche siegten selbst über die stockfinstere Nacht und zeigten uns mit Ihrer wunderbaren Leuchtkraft den Weg auf unserer Irrfahrt. Und doch waren wir deshalb nicht weniger in Schweiß, als wir in unserer Hütte anlangten. Die Alte hatte nämlich selbst mit ihrem Logiergästen zu lang gezecht, so dass sie selbst ein angelegtes Feuer nicht gespürt hätte. Und wir hätten vielleicht auf der Schwelle übernachten müssen, wenn nicht ein Briefbote des Trimalchio schneller als mit zehn Fuhrwerken hinzugekommen wäre. Er hielt sich nicht lange mit Klopfen auf, sondern erbrach die Tür und ließ uns durch diese in unsere Bude eintreten.
Welch einen Nacht! Ihr Götter und Göttinnen!
Wie weich das Lager! Da hingen wir
Vereint, in Liebesglut, in Lust vergehend
Von unseren Lippen floss uns hin und her
Verwirrt die Seele in die Seele.
Lebt wohl, ihr Sorgen dieser Welt,
Ich habe so das Sterben schon gelernt!
Eifersüchtiger Streit des Encolpius mit Askyltos und Trennung. Giton entscheidet sich für Askyltos und verlässt mit ihm die Herberge (80)
Sine causa gratulor mihi. (79,9) Nam cum solutus mero remisissem ebrias manus, Ascyltos, omnis iniuriae inventor, subduxit mihi nocte puerum et in lectum transtulit suum, volutatusque liberius cum fratre non suo, sive non sentiente iniuriam sive dissimulante, indormivit alienis amplexibus oblitus iuris humani. (79,10) Itaque ego ut experrectus pertrectavi gaudio despoliatum torum ..., si qua est amantibus fides, ego dubitavi, an utrumque traicerem gladio somnumque morti iungerem. (79,11) Tutius dein secutus consilium Gitona quidem verberibus excitavi, Ascylton autem truci intuens vultu: "Quoniam", inquam, "fidem scelere violasti et communem amicitiam, res tuas ocius tolle et alium locum, quem polluas, quaere". (79,12) Non repugnavit ille, sed postquam optima fide partiti manubias sumus: "Age", inquit, "nunc et puerum dividamus". Ohne Grund beglückwünsche ich mich. Denn als ich, vom schweren Wein betäubt, meine trunkenen Hände hatte sinken lassen, da hat Askyltos, als Anstifter alles Unrechts, wir bei Nacht meinen Knaben geraubt, in sein Bett hinübergeholt und sich mit meinem Herzensbuben, nicht dem seinen, gar zwanglos herumgewälzt, sei es, dass er sein Unrecht wirklich nicht fühlte, sei es dass er nur so tat. So ruhte er in fremden Umarmungen, unbekümmert um menschliches Recht. Als ich erwachte, durchtastete ich daher mein seiner Lust beraubtes Lager <...>. Gibt es sei Treue in der Liebe? Ich war unschlüssig, ob ich nicht über beide mit dem Schwert herfallen und ihren Schlaf mit dem Tod vereinen sollte. Doch entschied ich mich für einen sicherern Plan und weckte den Giton wenigstens mit Schlägen auf, den Askyltos aber blickte ich grimmig an und sagte: "Da du durch dein Verbrechen die Treue und unsere Freundesgemeinschaft gebrochen hast, zu packte dein Gemächt nur recht schnell ein und suche dir für deine Schmutzerei einen anderen Ort!" Er widersetzte sich nicht. Wir teilten Ihnen aller Ehrlichkeit unserer Habseligkeiten, und dann sagte er: "So, nun wollen wir auch den Jungen teilen!"

(80,1) Iocari putabam discedentem. At ille gladium parricidali manu strinxit et: "Non frueris", inquit, "hac praeda, super quam solus incumbis. Partem meam necesse est vel hoc gladio contemptus absci[n]dam". (80,2) Idem ego ex altera parte feci, et intorto circa brachium pallio composui ad proeliandum gradum. (80,3) Inter hanc miserorum dementiam infelicissimus puer tangebat utriusque genua cum fletu petebatque suppliciter, ne Thebanum par humilis taberna spectaret neve sanguine mutuo pollueremus familiaritatis clarissimae sacra. (80,4) "Quod si utique", proclamabat, "facinore opus est, nudo ecce iugulum, convertite huc manus, imprimite mucrones. Ego mori debeo, qui amicitiae sacramentum delevi." (80,5) Inhibuimus ferrum post has preces, et prior Ascyltos: "Ego", inquit, "finem discordiae imponam. Puer ipse, quem vult, sequatur, ut sit illi saltem in eligendo fratre [salva] libertas." (80,6) Ego, <qui> vetustissimam consuetudinem putabam in sanguinis pignus transisse, nihil timui, immo condicionem praecipiti festinatione rapui commisique iudici litem. Qui ne deliberavit quidem, ut videretur cunctatus, verum statim ab extrema parte verbi consurrexit <et> fratrem Ascylton elegit. (80,7) Fulminatus hac pronuntiatione, sic ut eram, [sine gladio], in lectulum decidi et attulissem mihi damnatus manus, si non inimici victoriae invidissem. (80,8) Egreditur superbus cum praemio Ascyltos et paulo ante carissimum sibi commilitonem fortunaeque etiam similitudine parem in loco peregrino destituit abiectum.

80. Ich meinte, er mache zum Abschied einen Spaß. Er aber zog sein Schwert nicht mörderischer Hand und sagte: "Du sollst dieser Beute nicht froh werden, auf der du dich bisher allein festgesetzt hast. Werde ich geschädigt, so muss ich mir meinen Anteil mit diesen Schwert abhauen." Ich machte mich meinerseits auch bereit, umwickelte meinen Arm mit meinem Mantel und schritt zum Kampf vor. Da wir Unglückseligen so von Sinnen waren, warf sich der beklagenswerte Junge uns beiden zu Füßen, weinte und bat flehentlich, wir sollten doch nicht der ärmlichen Hütte das Schauspiel des thebanischen Kampfes geben und durch gegenseitiges Blutvergießen doch nicht die heiligsten Freundschaftsbande besudeln: "Verlangt ihr beide nach einer Gewalttat, so seht", rief er aus, "hier meine Kehle! An sie legt eure Hände, in sie stoßt eure Dolche! Ich muss sterben, ich bin es, der die Heiligkeit der Freundschaft gebrochen hat." Auf diese Bitten hin ließen wir die Schwerter sinken, und Askyltos fing damit an: "Ich will dem Streit ein Ende machen. Der Junge da soll dem folgen, den er mag. Wenigstens in der Wahl seines Liebhabers soll er frei sein." Ich meinte, unser sehr alter Verkehr müsste ihm schon zur Natur geworden sein, war deshalb unbesorgt; ja, ich griff diesen Vorschlag sogar mit überstürztem Eifer auf und legte also dem Giton die Entscheidung des Streites in die Hand. Der besann sich nicht einmal, um den Schein der Unschlüssigkeit zu erwecken, sondern erhob sich sofort nach dem letzten Wort und entschied sich für Askyltos. Ich war durch seinen Entschluss wie vom Blitz getroffen, warf mich so, wie ich war, [ohne Schwert] aufs Bett und hätte wegen meiner Abweisung selbst an mich Hand gelegt, wenn ich nicht meinem Widersacher den Sieg missgönnt hätte. Askyltos schritt hochmütig mit seinem Siegespreis hinaus und ließ seinen noch kurz vorher teuersten Kameraden, mit dem er trotz der Verschiedenheit der Verhältnisse als einem Ebenbürtigen gelebt hatte, an einem fremden Ort, verstoßen zurück.

(80,9) Nomen amicitiae sic, quatenus expedit, haeret;
calculus in tabula mobile ducit opus.
Dum fortuna manet, vultum servatis, amici;
cum cecidit, turpi vertitis ora fuga.
 
Grex agit in scaena mimum: pater ille vocatur,
filius hic, nomen divitis ille tenet.
Mox ubi ridendas inclusit pagina partes,
vera redit facies, assimulata perit.
Der Freundschaft Name hält so lang sie Nutzen bringt,
Und auf dem Spielbrett läuft das Steinchen hin und her.
Erweist das Glück sich treu, bewahrt ihr auch den Blick,
Ihr Freunde, weicht es, lenkt auch ihr ihn schmählich ab.
 
In dem Theater zeigt man uns ein Possenspiel:
Der eine gibt den Vater, der den Sohn und der
Den reichen Mann. Das Possenspiel ist bald am Schluss.
Dann weicht der Trug, und es erscheint das wahre Bild.
Enkolp sucht die Einsamkeit am Meer, klagt über die Verkommenheit seiner untreuen Gefährten uns sinnt auf Rache mit dem Schwert (81)
(81,1) Nec diu tamen lacrimis indulsi, sed veritus, ne Menelaus etiam antescholanus inter cetera mala solum me in deversorio inveniret, collegi sarcinulas, locumque secretum et proximum litori maestus conduxi. (81,2) Ibi triduo inclusus redeunte in animum solitudine atque contemptu verberabam aegrum planctibus pectus et inter tot altissimos gemitus frequenter etiam proclamabam: (81,3) "Ergo me non ruina terra potuit haurire? Non iratum etiam innocentibus mare? Effugi iudicium, harenae imposui, hospitem occidi, ut inter <tot> audaciae nomina mendicus, exul, in deversorio Graecae urbis iacerem desertus? Et quis hanc mihi solitudinem imposuit? (81,4) Adulescens omni libidine impurus et sua quoque confessione dignus exilio, stupro liber, stupro ingenuus, cuius anni ad tesseram venierunt, quem tamquam puellam conduxit, etiam qui virum putavit. (81,5) Quid ille alter? qui [tamquam] die togae virilis stolam sumpsit, qui, ne vir esset, a matre persuasus est, qui opus muliebre in ergastulo fecit, qui postquam conturbavit et libidinis suae solum vertit, reliquit veteris amicitiae nomen et -pro pudor! — tamquam mulier secutuleia unius noctis tactu omnia vendidit. (81,6) Iacent nunc amatores obligati noctibus totis, et forsitan mutuis libidinibus attriti derident solitudinem meam. Sed non impune; nam aut vir ego liberque non sum, aut noxio sanguine parentabo iniuriae meae." 81. Ich gestattete meinen Tränen nicht lange freien Lauf, denn ich war besorgt, der Unterlehrer Menelaos möchte zu den übrigen Leichen mich allein in der Herberge antreffen, packte deshalb mein Gepäck und mietete mir dicht am Strand ein abgelegenes Quartier. Da schloss ich mich drei Tage lang ein, wurde endlich in meiner Verlassenheit ganz melancholisch und quälte mich mit Klagen, krank vor Ärger über die Zurücksetzung. Oft rief ich auch unter tiefsten Seufzern aus: "Konnte sich die Erde nicht unter mir auftun und mich verschlingen? Nicht das erzürnte Meer, das selbst die Unschuldigen nicht verschont? Ich habe mich dem Gericht entzogen, ich habe meinen Gast in die Arena gehetzt, ihn getötet und liege bei so vielen Beweisen meiner Verwegenheit als Bettler, als Vertriebener, verlassen in den Gasthaus einer griechischen Stadt? Und wer ist schuld an dieser meiner Verlassenheit? Ein junger Bursche, der dich durch alle Begierden besudelt, der nach eigenem Geständnis die Verbannung verdient, der seine Freiheit nur seiner Unzucht verdankt, nur durch seine Unzucht ein vornehmer Mann geworden ist, dessen Jugend in den Bordellen käuflich war, der sich als Mädchen auch solchen für Geld feilbot, die ihn für einen Mann hielten. Und wer ist jener andere? Der, der an dem Tag, als er die männliche Bekleidung anlegen sollte, Weibertracht nahm, der sich von seiner Mutter beschwatzen ließ, nicht als Mann zu gehen, der sich in dem Arbeitshaus der Sklaven als Weib behandeln ließ, der, nachdem er Unheil gestiftet und den Quell seiner Sinnlichkeit verkehrt hat, den Namen der alten Freundschaft von sich warf und - o Schimpf und Schande! - wie ein läufisches Weib für die Umarmung einer einzigen Nacht alles preisgegeben hat. Jetzt liegen die Verliebten die ganze Nacht beisammen und machen sich wohl gar in der Umstrickung wechselseitiger Wollust über mich Verlassenen lustig. Aber es soll ihnen nicht ungestraft bleiben! Denn ich will kein Mann, kein Freier sein, wenn ich meine Kränkung nicht in ihrem Verbrecherblut sühne!"
Enkolp wird von einem marodierenden Soldaten seiner Waffen beraubt. Beruhigung (82)

(82,1) Haec locutus gladio latus cingor, et ne infirmitas militiam perderet, largioribus cibis excito vires. Mox in publicum prosilio furentisque more omnes circumeo porticus. (82,2) Sed dum attonito vultu efferatoque nihil aliud quam caedem et sanguinem cogito, frequentiusque manum ad capulum, quem devoveram, refero, notavit me miles, sive ille planus fuit sive nocturnus grassator, (82,3) et: "Quid tu", inquit, "commilito, ex qua legione es aut cuius centuria?" Cum constantissime et centurionem et legionem essem ementitus: "Age ergo", inquit ille, "in exercitu vestro phaecasiati milites ambulant?" (82,4) Cum deinde vultu atque ipsa trepidatione mendacium prodidissem, ponere iussit arma et malo cavere. Despoliatus ergo, immo praecisa ultione retro ad deversorium tendo, paulatimque temeritate laxata coepi grassatoris audaciae gratias agere. <...>

(82,5) Non bibit inter aquas poma aut pendentia carpit
Tantalus infelix, quem sua vota premunt.
Divitis haec magni facies erit, omnia acervans
qui timet et sicco concoquit ore famem.

(82,6) Non multum oportet consilio credere, quia suam habet fortuna rationem. <...>

82. Nach diesem Selbstgespräch gürtete ich mir mein Schwert an die Seite und stärkte mich, damit Mattigkeit mein kriegerisches Unternehmen nicht zunichte mache, durch eine recht reichlicher Mahlzeit. Dann lief ich auf die Straße und durcheilte wie ein Rasender alles Säulengänge. Wie ich so mit verstörtem und verwegenem Blick nur auf Mord und Totschlag Sinne und wiederholt an den Griff meines Schwertes, auf das ich geschworen hatte, die Hand liege, da wird auf mich ein Soldat aufmerksam - war es ein Landstreicher oder ein nächtlicher Straßenräuber? - und ruft mich an: "He, Kamerad, aus welcher Legion bist du oder aus welcher Zenturie?" Als ich ihm mit keckester Sicherheit eine Zenturie und Legion vorgelogen hatte, sagte er: "Sieh mal an, in einem Heer laufen also die Soldaten mit weißen Schuhen herum?" Da ich mich durch mein Gesicht und meine Unruhe selbst als Lügner verriet, befahl er, die Waffen abzulegen, sonst würde es mir schlecht ergehen. Der Waffen also beraubt, und da mir die Möglichkeit zur Rache abgeschnitten war, schlug ich wieder den Heimweg zu Herberge ein. Allmählich legte sich auch meine Niedergeschlagenheit, und ich begann, dem Banditen für seine Frechheit dankbar zu sein.
Im Wasser kann der arme Tantalos den Trunk
Nicht schlürfen, nicht die Früchte über seinem Haupt
Erhaschen: seine Wünsche quälen ihn. Das Bild
Des Überreichen stellt sich anderes dar: Er hat
An allem Überfluss, doch er verachtet es
Und leidet satten Mundes an des Hungers Pein.

Man soll seinen Plänen nicht zu viel vertrauen, weil das Geschick seine eigene Vernunft hat.
In der Bildergalerie Begegnung mit dem Dichter Eumolpos: Die Unverträglichkeit von geistiger Leistung und Reichtum (83-84)

(83,1) In pinacothecam perveni vario genere tabularum mirabilem. Nam et Zeuxidos manus vidi nondum vetustatis iniuria victas, et Protogenis rudimenta cum ipsius naturae veritate certantia non sine quodam horrore tractavi. (83,2) Iam vero Apellis quam Graeci monocnemon appellant, etiam adoravi. Tanta enim subtilitate extremitates imaginum erant ad similitudinem praecisae, ut crederes etiam animorum esse picturam. (83,3) Hinc aquila ferebat caelo sublimis Idaeum, illinc candidus Hylas repellebat improbam Naida. Damnabat Apollo noxias manus lyramque resolutam modo nato flore honorabat. (83,4) Inter quos [etiam] pictorum amantium vultus tamquam in solitudine exclamavi: "Ergo amor etiam deos tangit. Iuppiter in caelo suo non invenit, quod diligeret, et peccaturus in terris nemini tamen iniuriam fecit. (83,5) Hylan Nympha praedata temperasset amori suo, si venturum ad interdictum Herculem credidisset. Apollo pueri umbram revocavit in florem, et omnes fabulae quoque habuerunt sine aemulo complexus. (83,6) At ego in societatem recepi hospitem Lycurgo crudeliorem." (83,7) Ecce autem, ego dum cum ventis litigo, intravit pinacothecam senex canus, exercitati vultus et, qui videretur nescio quid magnum promittere, sed cultu non proinde speciosus, ut facile appareret eum <ex> hac nota litteratorum esse, quos odisse divites solent. Is ergo ad latus constitit meum <...>

(83,8) "Ego", inquit, "poeta sum et, ut spero, non humillimi spiritus, si modo coronis aliquid credendum est, quas etiam ad imperitos deferre gratia solet. (83,9) 'Quare ergo', inquis, 'tam male vestitus es?' Propter hoc ipsum. Amor ingenii neminem unquam divitem fecit.

(83,10) "Qui pelago credit, magno se fenore tollit;
qui pugnas et castra petit, praecingitur auro;
vilis adulator picto iacet ebrius ostro,
et qui sollicitat nuptas, ad praemia peccat.
Sola pruinosis horret facundia pannis,
atque inopi lingua desertas invocat artes.

83. Ich kam in eine Gemäldegalerie, die durch verschiedenartige Gemälde Bewunderung verdient. Denn ich sah da auch Werke von des Zeuxis Hand, die noch nicht von den Unbildung der Zeit zerstört waren, auch Reste von Werken des Protogenes, die mit der Natur selbst um die Wahrheit stritten, und studierte sie nicht ohne eine gewisse Ergriffenheit. Aber nun erst die Monokratie des Apelles, wie die Griechen sie nennen! Auch ich betete sie an: mit solcher Feinheit waren die Züge der Bildnisse dem Leben nachgebildet, dass man an eine Seelenmalerei glauben möchte. Hier trug der Adler den Ganymed zum Himmel empor, da wollte der blütenweiße Hylas die begehrliche Najade zurückstoßen. Apollon sah strafend auf seine schuldigen Hände und schmückte seine niedergelegte Leier mit der neu erschaffenen Blume. Bei dem Anblick der Mienen selbst gemalter Liebhaber brach ich in die Worte aus - als wäre ich allein: "Also auch die Götter werden von Liebespein gequält! Iupiter fand im Himmel nicht, was er lieben könnte, er betrat die Erde, um zu sündigen, und hat doch niemandem ein Leid getan. Die Nymphe hat den Hylas geraubt: sie hätte ihre Liebe bezwungen, wenn sie geglaubt hätte, dass Herkules zu dem Opfer ihrer unerlaubten Leidenschaft zurückkehren würde. Apollon aber hat die Seele des Knaben in eine Blume verwandelt. Alle Sagen melden von Liebschaften, auch wo der Rivale fehlt. Ich dagegen habe einen Mann in unseren Bund aufgenommen, der grausamer war als Lykurg."
Aber sieh, während ich so in die Lüfte klage, da kommt in die Gemäldesammlung ein Greis mit grauen Haaren, mit sorgenvollem Gesicht, das irgendwas Großes zu verheißen schien. Seine Kleidung war nicht eben ansehnlich: Man erkannte leicht, dass er zu der Sorte von Gelehrten gehörte, die die Reichen zu hassen pflegen. Der also blieb an meiner Seite stehen. <...>

Er sagte: "Ich bin ein Dichter und, glaube ich zuversichtlich, einer von nicht geringem Talent, falls man meinen Ehrenkränzen trauen darf, die freilich die Gefälligkeit gerne auch an Unwürdige erteilt. Du fragst: ' Weshalb bist du dann so dürftig bekleidet?' eben deshalb: noch nie hat die Liebe zum geistigen einem reich gemacht."

Wir sich in dem Meer vertraut, der erhebt sich zu reichem Ertrage;
Goldene Kränze erringt sich der Held im Sturme der Schlachten;
Ziel, auf den Purpur des Polsters gestreckt und betrunken den Sünder,
Der nach Vermählten verlangt und Lohn für den Ehbruch beansprucht:
Einzig der Redebegabte, gekleidet in frostigen Kittel,
Bietet vergeblichen Mundes verachtete Künste um Beistand.

(84,1) "Non dubie ita est: si quis vitiorum omnium inimicus rectum iter vitae coepit insistere, primum propter morum differentiam odium habet: quis enim potest probare diversa? (84,2) Deinde qui solas exstruere divitias curant, nihil volunt inter homines melius credi, quam quod ipsi tenent. (84,3) Insectantur itaque, quacunque ratione possunt, litterarum amatores, ut videantur illi quoque infra pecuniam positi. <...>

(84,4) "Nescio quo modo bonae mentis soror est paupertas. <...>

(84,5) "Vellem, tam innocens esset frugalilatis meae hostis, ut deliniri posset. Nunc veteranus est latro et ipsis lenonibus doctior". <...>

84. Ja, so ist es zweifellos: wenn einer als Gegner aller Verkehrtheiten des Lebens den rechten Lebensweg einschlägt, hat er zuerst wegen des Abweichenden seiner Sitten Hass zu erleiden; denn kann jemand das ihm selbst Entgegengesetzte gutheißen? Die aber allein darauf bedacht sind, Reichtümer aufzuhäufen, wünschen, dass bei den Menschen nichts Geltung habe, außer was sie selbst in Händen halten. Sie verfolgen deshalb auf jede nur mögliche Weise die Liebhaber der schönen Künste und Wissenschaften, damit es den Anschein gewinne, dass auch diese hinter dem Reichtum im Rang zurückständen. <...>
"Ich weiß nicht, woher die Armut eine Schwester des gesunden Sinnes ist." - "Ich wollte, der Widersacher meiner Seelenruhe wäre so harmlos, dass er sich beschwichtigen ließe. So aber ist er ein ergrauter Räuber und gerissener als selbst die Bordellwirte.
Eumolpus erzählt seine amourösen Abenteuer mit einem Epheben aus Pergamon (Novelle) (85-87)

(85,1) [Eumolpus:] "In Asiam cum a quaestore essem stipendio eductus, hospitium Pergami accepi. Ubi cum libenter habitarem non solum propter cultum aedicularum, sed etiam propter hospitis formosissimum filium, excogitavi rationem, qua non essem patri familiae suspectus [amator]. (85,2) Quotiescunque enim in convivio de usu formosorum mentio facta est, tam vehementer excandui, tam severa tristitia violari aures meas obsceno sermone nolui, ut me mater praecipue tamquam unum ex philosophis intueretur. (85,3) Iam ego coeperam ephebum in gymnasium deducere, ego studia eius ordinare, ego docere ac praecipere, ne quis praedator corporis admitteretur in domum.

(85,4) Forte cum in triclinio iaceremus, quia dies sollemnis ludum †artaverat† pigritiamque recedendi imposuerat hilaritas longior, fere circa mediam noctem intellexi puerum vigilare. (85,5) Itaque timidissimo murmure votum feci et: "Domina", inquam, "Venus, si ego hunc puerum basiavero, ita ut ille non sentiat, cras illi par columbarum donabo". (85,6) Audito voluptatis pretio puer stertere coepit. Itaque aggressus simulantem aliquot basiolis invasi. Contentus hoc principio bene mane surrexi electumque par columbarum attuli expectanti ac me voto exsolvi.

85. Als ich von dem Quaestor dienstlich nach Asien geführt wurde, bekam ich Quartier in Pergamon. Ich wohnte gern dort, nicht nur wegen der Sauberkeit des Häuschens, sondern auch mein Wirt einen wunderschönen Sohn hatte. Ich sann darüber nach, wie ich es anstellen könnte, beim Hausherrn keinen Verdacht [einer Liebschaft] zu erregen. So oft nämlich bei Tisch die Rede war von dem Verkehr mit schönen Knaben, errötete ich so heftig und zeigte durch meinen finsteren, strengen Ausdruck so deutlich an, dass ich durch obszöne Worte meine Ohren nicht beleidigen lassen wollte, dass mich besonders seine Mutter für einen Mann aus der Philosophenschule ansah. Ich hatte schon begonnen, den jungen Burschen in die Ringschule zu begleiten, seine Studien zu überwachen, ihn zu unterweisen und zu belehren, damit kein Räuber seiner Schönheit Zutritt ins Haus bekomme.
Als wir einmal zu Tisch lagen, weil eines Festes wegen die Schule geschlossen war, und wir, zu faul aufzustehen, uns längerer Fröhlichkeit hingaben, bemerkte ich gegen Mitternacht, dass der Junge wach sei. Schüchtern murmelte ich da mein Gebet zur Venus: "Frau Venus, wenn ich diesen Knaben küssen kann, ohne dass er es merkt, dann will ich ihm morgen ein Taubenpärchen schenken." Der Knabe hatte den Preis meiner Wollust gehört und fing zu schnarchen an. Da nahte ich nicht dem kleinen Heuchler und drückte ihm einige Küsschen auf. Vergnügt über diesen Anfang stand ich recht früh auf und brachte dem Jungen, der schon darauf wartete, ein ausgesuchtes Paar Tauben mit und löste so meint Gelübde.
(86,1) Proxima nocte cum idem liceret, mutavi optionem et: "Si hunc", inquam, "tractavero improba manu, et ille non senserit, gallos gallinaceos pugnacissimos duos donabo patienti". (86,2) Ad hoc votum ephebus ultro se admovit et, puto, vereri coepit, ne ego obdormissem. (86,3) Indulsi ergo sollicito, totoque corpore citra summam voluptatem me ingurgitavi. Deinde ut dies venit, attuli gaudenti, quicquid promiseram. (86,4) Ut tertia nox licentiam dedit, consurrexi <...> ad aurem male dormientis: "Dii", inquam, "immortales, si ego huic dormienti abstulero coitum plenum et optabilem, pro hac felicitate cras puero asturconem Macedonicum optimum donabo, cum hac tamen exceptione, si ille non senserit". (86,5) Nunquam altiore somno ephebus obdormivit. Itaque primum implevi lactentibus papillis manus, mox basio inhaesi, deinde in unum omnia vota coniunxi. (86,6) Mane sedere in cubiculo coepit atque expectare consuetudinem meam. Scis, quanto facilius sit columbas gallosque gallinaceos emere quam asturconem, et, praeter hoc, etiam timebam, ne tam grande munus suspectam faceret humanitatem meam. (86,7) Ergo aliquot horis spatiatus in hospitium reverti nihilque aliud quam puerum basiavi. At ille circumspiciens ut cervicem meam iunxit amplexu: "Rogo", inquit, "domine, ubi est asturco?" 86. Auch in der nächsten Nacht bot sich Gelegenheit, und da änderte ich meine Bitte: "Wenn ich ihm mit lüsterner Hand berühren darf, ohne dass er es merkt, dann werde ich ihm für das ihm angetane Unrecht zwei recht hitzige Kampfhähne schenken." In Folge dieses Gelübdes drängte sich der Jungen freiwillig an mich heran und bekam, glaub' ich, Besorgnis, ich könnte einschlafen. Er war beunruhigt, und ich erfüllte seinen Wunsch, schmiegte mich mit meinem ganzen Körper dicht an ihn und genoss meine Lust, doch ohne das Letzte. Als dann der Tag kam, brachte ich ihm zu seiner Freunde alles, was ich versprochen hatte - -
Er schliefen nur zum Schein. Ich flüsterte dicht an seinem Ohr: "O, ihr unsterblichen Götter, wenn ich bei diesem Schlafenden die volle, ersehnte Lust genießen darf, so will ich dem Knaben für dieses Glück morgen das schönste makedonische Ross asturischen Blutes schenken, unter einer Bedingung jedoch: er darf es nicht merken." Nie hat der junge Mensch tiefer geschlafen. Zuerst füllte ich meine Hände mit seinem milchigen Brüsten, bald hing ich an seinen Lippen, und dann genoss ich in einem die Erfüllung all meiner Wünsche. In der Frühe saß er auf seinem Bett und wartete auf die schon gewohnter Erfüllung meines Versprechens. Aber bekanntlich ist es viel leichter, Tauben und einen Hahn zu kaufen als ein edles Ross, außerdem fürchtete ich, dass ein so bedeutendes Geschenk meine Liebenswürdigkeit in Verdacht bringen würde. Ich ging mehrere Stunden lang spazieren, kehrte nach Hause zurück und tat weiter nichts als meinen Knaben küssen. Der aber Schlange seine Arme um einen nackten, blickte rings um und fragte: "Bitte, Herr, wo ist das Ross?"
(87,1) Cum ob hanc offensam praeclusissem mihi aditum, quem feceram, <mox tamen> iterum ad licentiam redii. Interpositis enim paucis diebus, cum similis casus nos in eandem fortunam rettulisset, ut intellexi stertere patrem, rogare coepi ephebum, ut reverteretur in gratiam mecum, id est, ut pateretur satis fieri sibi, et cetera, quae libido distenta dictat. (87,2) At ille plane iratus nihil aliud dicebat nisi hoc: "Aut dormi, aut ego iam dicam patri". (87,3) Nihil est tam arduum, quod non improbitas extorqueat. Dum dicit: "Patrem excitabo", irrepsi tamen et male repugnanti gaudium extorsi. (87,4) At ille non indelectatus nequitia mea, postquam diu questus est deceptum se et derisum traductumque inter condiscipulos, quibus iactasset censum meum: (87,5) "Videris tamen", inquit, "non ero tui similis. Si quid vis, fac iterum". (87,6) Ego vero deposita omni offensa cum puero in gratiam redii, ususque beneficio eius in somnum delapsus sum. (87,7) Sed non fuit contentus iteratione ephebus plenae maturitatis et annis ad patiendum gestientibus. Itaque excitavit me sopitum et: "Numquid vis?" inquit. (87,8) Et non plane iam molestum erat munus. Utcunque igitur inter anhelitus sudoresque tritus, quod voluerat accepit, rursusque in somnum decidi gaudio lassus. (87,9) Interposita minus hora pungere me manu coepit et dicere: "Quare non facimus?" (87,10) Tum ego toties excitatus plane vehementer excandui et reddidi illi voces suas: "Aut dormi, aut ego iam patri dicam". <...>

87. Durch meiner Abweisung hatte ich mir den schon gewonnenen Zugang selbst verschlossen. So versuchte ich es wieder mit meiner Kühnheit. Es verstrichen einige wenige Tage, ohne dass uns ein ähnlicher Zufall das frühere Glück bringen wollte. Als sich aber einmal merkte, dass sein Vater schnarchte, richtete ich an den Knaben die Bitte, ob er sich mit mir wieder versöhnen, das heißt, ob er sich gefallen lassen wolle, dass ihm Genüge geschehe und alles das, was das erhitzte Blut begehrt. Er aber geriet in helle Wut und sagte nur das eine: "Schlafe, oder ich sage es meinem Vater!" Aber einer kühnen Nachstellungen ist nichts unerreichbar. Während er sagte: "Ich wecke meinen Vater auf!" kroch ich doch zu ihm und rang ihm, da er sich nur mäßig wehrte, den Genuss ab. Er war über meine Dreistigkeit nicht unwillig, beklagte sich aber mit vielen Worten, dass er getäuscht und dadurch zum Sport und Gelächter seiner Mitschüler geworden sei. Er hätte vor diesen mit meinem 'Geschenk' geprahlt. "Dennoch", sagte er, "sollst du sehen, dass ich nicht deinesgleichen bin: hast du Lust, so tu's noch einmal!" So wurde denn die ganze Verstimmung beigelegt, und ich versöhnte mich wieder mit dem Knaben, genoss seine Herzlichkeit und versank in Schlaf. Aber er war mit der einmaligen Wiederholung nicht zufrieden gestellt: er stand in voller Reife und in den Jahren, die an der Hingabe Lust empfinden lassen. Daher weckte er mich aus dem Schlaf und fragte: "Willst du was?" Sein Dienst war ihm schon durchaus nicht mehr verdrießlich. Nachdem er also unter Ächzen und Schweißausbrüchen seine Befriedigung gefunden hatte, versank ich erschöpft vor Wollust wieder in den Schlaf. Es war noch keine Stunde verstrichen, als er mich antippte und fragte: "Weshalb tuen wir's nicht?" Da wurde ich aber wegen des häufigen Weckens ernstlich böse und gab ihm seine Worte im Zorn zurück: "Schlafe, oder sonst sage jetzt ich es deinem Vater!"

   
Übersetzung: nach L. Gurlitt  
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Sententiae excerptae:w30
1846 Nulla est amantibus fides.
  Verliebten kann man nicht glauben.
  Petron.78,10
162 Qui in pergula natus est, aedes non somniatur.
  Wer in einer Hütte geboren ist, träumt nicht von einem Haus (Ein Mistfink wird sich niemals in die große Welt schicken).
  Petron.74,14
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Satura lanx. Eine Auswahl lateinischer Dichtung für die Mittel- und Oberstufe. Für den Schulgebrauch zusammengestellt und erläutert. (Phaedrus, Ovidius, Catullus, Tibullus, Sulpicia, Propertius, [Properz], Horatius [Horaz], Martialis, Petronius, Ausonius, Ennius, Pacuvius, Accius, Lucilius).
Frankfurt a.M...., Diesterweg, 2/1967
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Ausdrucks- und Darstellungstndenzen in den urbanen Erzählungspartien von Petons Satyricon
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Beiträge zur Quellenkunde von Petrons Satiren
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Beiträge zur Kritik und Erklärung Petrons
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Die künstlerische Absicht in Petrons Satiren
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Petron. Saxtyricon. Ein rmischer Schelmenroman, übersetzt und erläutert v. Harry C. Schnur
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Der Werwolf und die Hexen. Zwei Schauermärchen bei Petronius
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Petron 118,3
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Die Volkssprache im Werk des Petron im Hinblick auf die romanischen Sprachen
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Humor bei Petron
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Die Verseinlagen im Petron
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Petronius' Satyticon and its Neronian Conrext
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Petron 39 und die Astrologie
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Eumolpus, the Halosis Troiae, and the De Bello Civili
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Römische Satiren. Mit einem Essay zum Verständnis der Werke
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Romanus Petronius. A Study of the Troia Halosis and the Bellum Civile
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