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Platon, Symposion (201d-212c)

Rede der Diotima

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22 ΣΩ.· (201d) καὶ σὲ μέν γε ἤδη ἐάσω· τὸν δὲ λόγον τὸν περὶ τοῦ Ἔρωτος, ὅν ποτ' ἤκουσα γυναικὸς Μαντινικῆς Διοτίμας, ἣ ταῦτά τε σοφὴ ἦν καὶ ἄλλα πολλά - καὶ Ἀθηναίοις ποτὲ θυσαμένοις πρὸ τοῦ λοιμοῦ δέκα ἔτη ἀναβολὴν ἐποίησε τῆς νόσου, ἣ δὴ καὶ ἐμὲ τὰ ἐρωτικὰ ἐδίδαξεν - ὃν οὖν ἐκείνη ἔλεγε λόγον, πειράσομαι ὑμῖν διελθεῖν ἐκ τῶν ὡμολογημένων ἐμοὶ καὶ Ἀγάθωνι, αὐτὸς ἐπ' ἐμαυτοῦ, ὅπως ἂν δύνωμαι.
22 SO: So will ich denn dich (Agathon) von nun an in Ruhe lassen und vielmehr die Rede über den Eros, die ich einst von Diotima, einer Frau aus Mantineia, hörte, die in diesen und in vielen anderen Dingen weise war und den Athenern einst bei einem Opfer vor der Pest (430 v.Chr.) einen zehnjährigen Aufschub der Krankheit erwirkte und auch mich in den Fragen der Liebe belehrte, - ihre Rede also will ich jetzt, so gut ich vermag, in eigener Person und Verantwortung und in Einklang mit dem, worüber ich mit Agathon übereingekommen bin, euch wiederzugeben versuchen.
δεῖ δή, ὦ Ἀγάθων, ὥσπερ σὺ διηγήσω, διελθεῖν (201e) αὐτὸν πρῶτον, τίς ἐστιν ὁ Ἔρως καὶ ποῖός τις, ἔπειτα τὰ ἔργα αὐτοῦ. δοκεῖ οὖν μοι ῥᾷστον εἶναι οὕτω διελθεῖν, ὥς ποτέ με ἡ ξένη ἀνακρίνουσα διῄει. σχεδὸν γάρ τι καὶ ἐγὼ πρὸς αὐτὴν ἕτερα τοιαῦτα ἔλεγον, οἷάπερ νῦν πρὸς ἐμὲ Ἀγάθων, ὡς εἴη ὁ Ἔρως μέγας θεός, εἴη δὲ τῶν καλῶν· ἤλεγχε δή με τούτοις τοῖς λόγοις, οἷσπερ ἐγὼ τοῦτον, ὡς οὔτε καλὸς εἴη κατὰ τὸν ἐμὸν λόγον οὔτε ἀγαθός.
Man muss nämlich in der Tat, wie du dargelegt hast, mein Agathon, zuerst erörtern, was Eros ist und wie er beschaffen ist, und sodann seine Wirkungen. Es scheint mir nun am leichtesten, dies so durchzugehen, wie es einst die Fremde in einem Verhör mit mir durchging. Denn auch ich äußerte mich ihr gegenüber ungefähr so, wie Agathon mir gegenüber, dass Eros ein großer Gott sei und zu den Schönen gehöre, und sie widerlegte mich mit den selben Gründen wie ich ihn, dass er meinen eigenen Worten zufolge weder schön noch gut sei.
καὶ ἐγώ, πῶς λέγεις, ἔφην, ὦ Διοτίμα; αἰσχρὸς ἄρα ὁ Ἔρως ἐστὶ καὶ κακός;
καὶ ἥ, οὐκ εὐφημήσεις; ἔφη· ἢ οἴει, ὅτι ἂν μὴ καλὸν ᾖ, ἀναγκαῖον αὐτὸ εἶναι αἰσχρόν;
(202a) μάλιστά γε.
Ich aber entgegnete ihr: Was soll das heißen, Diotima? Ist Eros also hässlich und schlecht?
Sie aber sprach: Wirst du still sein! Oder glaubst du, was nicht schön ist, müsse deswegen schon hässlich sein?
Ja doch!

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