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  • Semiramis (Σεμίραμις) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Wilde und unternehmungslustige Königin von Assyrien. Ktesias lässt sie die Tochter der Göttin Derketo-Astarte (Istar) sein, was ihrem ursprünglichen Wesen am ehesten entsprechen dürfte. Sie ist Gattin des Ninos, des eponymen Gründers von Ninive, nach dessen Tod sie, als dessen Sohn verkleidet, selbst die Macht übernimmt aber durch ihre Tatkraft rechtfertigt.. Ob sie etwas mit der babylonischen Königin Sammuramat bei Herod.1,184 zu tun hat, ist umstritten. Ihr wird auch das Weltwunder der "Hängenden Gärten" von Babylon zugerechet. Vgl. Diod.2,4-20; Iust.1,1,10-2,13.
      Iust.1,2: Sic primis initiis sexum mentita puer esse credita est. Magnas deinde res gessit; quarum amplitudine ubi invidiam superatam putat, quae sit, fatetur quemve simulasset. Nec hoc illi dignitatem regni ademit, sed auxit, quod mulier non feminas modo virtute, sed etiam viros anteiret. Haec Babyloniam condidit murumque urbi cocto latere circumdedit, arenae vice bitumine interstrato, quae materia in illis locis passim invenitur e terra exaestuata. Multa et alia praeclara huius reginae fuere; siquidem, non contenta adquisitos viro regni terminos tueri, Aethiopiam quoque imperio adiecit. Sed et Indis bellum intulit, quos praeter illam et Alexandrum Magnum nemo intravit. Ad postremum cum concubitum filii petisset, ab eodem interfecta est, duos et XXX annos post Ninum regno petita. Filius eius Ninias contentus elaborato a parentibus imperio belli studia deposuit et, veluti sexum cum matre mutasset, raro a viris visus in feminarum turba consenuit.
  • Sophisten Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Sophistik Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Der Begriff σοφιστής lässt sich mit "Weisheitslehrer" wiedergeben, ist aber nicht eindeutig abgegrenzt. Im älteren Gebrauch ist er weiter gefasst und bedeutet so viel wie "Kunstverständiger" oder sogar "Künstler". Als Sophist werden bezeichnet: Prometheus (Aischyl.Prom.62; Aischyl.Prom.976), Schauspieler, Dichter, Rhapsoden, Solon (Herod.1,29), überhaupt die Sieben Weisen, Pythagoras und andere.
    • Das Bestreben der älteren Sophisten ist es, die Menschen aufzurütteln, ihnen neue Gebiete des Wissens, neue Denkmöglichkeiten zu zeigen. Die Sophisten halten Vorträge vor der Menge, sind Redekünstler, Schöpfer der Rhetorik, verheißen eine allseitige Ausbildung. Ihr Verdienst ist es, Untersuchungen über die Sprachentwicklung, Kulturgeschichte, Ursprung der Staatsformen, des Rechts, der Religion angeregt zu haben. Besonders beschäftigen sie sich auch mit Erkenntnistheorie, beobachten die Relativität vieler Begriffe und darum heißt es auch von ihnen, dass sie in ihren Reden die schwächere Sache zur stärkeren zu machen suchen (τὸν ἥττω λόγον κρείττω ποιεῖν). Ihre Hauptvertreter sind Gorgias, Protagoras, Prodikos, Hippias, Antiphon, Alkidamas, Kritias.
    • Die stärkste Beeinflussung durch die Sophisten zeigt der Tragiker Euripides, aber auch Thukydides (und schon Herodotos). Hier schärfster Gegner ist (abgesehen von der Komödie, die auch dieses Stück des Gegenwartslebens verhöhnte) Sokrates und dann Platon, dessen ungerechtes Urteil über die Sophisten erst in unserer Zeit deutlicher geworden ist; er sucht sie überall zu widerlegen und in der Mimetik seiner Dialoge auch ein lächerliches (Hippias) oder herabsetzendes (Protagoras) Bild von ihnen zu entwerfen; am schonungslosesten ihre Unsittlichkeit im "Staat" betont. Als Philosophenschule verschwindet dann die Sophistik, um in der Rhetorik eines der von ihr bestellten Gebiete weiter zu pflegen; hierher ist Isokrates ihr Vertreter, der auch eine gewisse philosophische Bildung für nötig hielt; auch Antisthenes, der Vater des Kynismos, ist von der Sophistik ausgegangen.
    • Eine so genannte Zweite Sophistik erblühte in der römischen Kaiserzeit, wobei allerdings ein ununterbrochener Zusammenhang "der praktischen Übungen in Schule und Leben von der alten Sophistik bis in die neue" führt. Diese Sophisten, denen das in der Kaiserzeit wieder mächtig emporblühende Leben der asiatischen Städte weiteste Bewegungsfreiheit gab, wird in Philostratos' vita sophistarum namhaft gemacht und besaßen großen Einfluss als Lehrer der Jugend und Festredner. Ihnen wurden hohe Ehren erwiesen. Ihr Auftreten war demgemäß prunkvoll, ihr Wesen oft übermäßig eitel.. Der Konflikt zwischen ihrem Bildungsideal und der Philosophie tritt auch in jener Zeit wieder hervor. Ihre damaligen Hauptvertreter sind Niketes (unter Nerva) Dion, Aristeides, die Phiostrate, Isaios, Skopelianos, Herodes Atticus, Polemon und andere. Aber die ganze spätere Zeit, und damit auch die christlichen Autoren, stammten unter dem Einfluss der Sophisten. Diese letzteren Sophisten sind Libanios, Themistios, Synesios, Himerios, Chorikios.

    49 Funde
    1493  Ameling, W.
    Herodes Atticus
    Diss. Köln 1982 (Hildesheim, Subsidia epigraphica 11 )
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    872  Aristoteles / Ross, W.D.
    Aristotelis Topica et Sophistici Elenchi, ed...
    Oxford 1958
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    897  Arnim, H.v.
    Testament des Isokrates. Gedanken über politische Sophistik
    in: Seck: Isokrates, WBG 1976 (WdF 351)
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    1004  Athenaeus / Casaubonus
    Athenaei Deipnosophistas.. castig... I.Casaubonus
    Heidelberg 1597
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    1005  Athenaeus / Dindorf
    Athenaei Naucratitae Deipnosophistarum libri XV. Ex rec.G.Dindorf.
    Leipzig 1827
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    1006  Athenaeus / Meineke
    Athenaei Naucratitae Deipnosophistarum libri XV ex recogn. A.Meineke
    Leipzig 1858-1867
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    1007  Athenaeus / Schweighäuser
    Athenaei Naucratitae Deipnosophistarum libri XV, emend. J.Schwigh
    Zweibrücken 1801-1805
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    1458  Baptist, P.
    Der Satz des Protagoras - eine "qualitas occulta"?
    in: Der Mathematik-Unterricht, 42/1996, 3, S. 22-30
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    3412  Bartley, A.
    Techniques of Composition in Lucian"s Minor Dialogues
    in: Herm. 133/2005, 358
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    1494  Baumbach, Manuel
    Lukian in Deutschland, eine forschungs- und rezeptionsgeschichtliche Analyse vom Humanismus bis zur Gegenwart
    Diss. Heidelberg 1997 (Beihefte zu Poetica 25) München /Fink) 2202
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    1464  Brandt, R.B.
    Drei Formen des Relativismus
    in: Birnbacher/Hoerster (Hgg.): Texte zur Ethik, München (dtv) 1976
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    1445  Capelle, W.
    Die Vorsokratiker. Die Fragmente und Quellenberichte , übersetzt und eingeleitet von...
    Stuttgart (Kröner, TB 119) 7/1968
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    1446  Classen, C.J. (Hg.)
    Sophistik
    Darmstadt (WBG) 1976
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    2484  Coray, Marina
    Wissen und Erkennen bei Sophokles
    Basel [u.a.] : Reinhardt, 1993
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    1017  Demandt, A.
    Der Idealstaat. Die politischen Theorien der Antike
    Köln 1993
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    1447  Diels, H. / Kranz, W.
    Die Fragmente der Vorsokratiker. Griechisch und deutsch, I-III [maßgebliche Ausgabe der Vorsokratiker]
    Belin (Weidmann) 1960
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    4592  Eckstein, Friedrich
    Abriss der griechischen Philosophie
    Franfurt (Main), Hirschgraben, 3/1969
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    1495  Emsbach, Michael
    Sophistik als Aufklärung. Untersuchungen zu Wissenschaftsbegriff u. Geschichtsauffassung bei Protagoras
    Wuerzburg (Koenigshausen + Neumann ) 1980
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    1455  Fritz, K.v.
    Die Rückwendung zur Menschenwelt. Die Sophisten und Sokrates, in; Grundprobleme der Geschichte der antiken Wissenschaft, S.221-250
    Berlin (de Gruyter) 1971.
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    1456  Fritz, K.v.
    Grundprobleme der Geschichte der antiken Wissenschaft, S.221-250
    Berlin, New York (de Gruyter) 1971.
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    1460  Fritz, K.v.
    Die Rückwendung zur Menschenwelt. Die Sophisten und Sokrates
    in: Grund- probleme der Geschichte der antiken Wissenschaft, Berlin / New York 1971, S. 221 - 250
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    2272  Gomperz, T.
    Die Apologie der Heilkunst, eine griechische Sophistenrede des fünften vorchristlichen Jahrhunderts
    Leipzig 1910
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    1484  Graeser, A.
    Critias: Religion als Erfindung
    in: W. Röd (Hg.): Geschichte der Philosophie II, München (Beck) 1983, S. 60-63
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    1517  Gstättner, E.
    Der König des Nichts. Das atemlose Leben des Gorgias aus Leontinoi
    Wien : Ed. Atelier, 2001
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    1454  Kerferd, G.B. / Flashar, H.
    Die Sophistik, in: H. Flashar (Hg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie, Bd. 2/1: Sophistik - Sokrates - Sokratik - Mathematik - Medizin
    Basel (Schwabe) 1998
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    1462  Kreis, F.
    Die Lehre des Protagoras und ihre Darstellung im platonischen Theaitet
    1923
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    982  Lesky, A.
    Geschichte der griechischen Literatur
    Bern / München 1958; 2/1963
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    1518  MacComiskey, B.
    Gorgias and the new sophistic rhetoric. - Carbondale, Ill.
    Southern Illinois Univ. Pr., 2002
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    1519  Mazzara, G.
    Gorgia, la retorica del verosimile
    St. Augustin (Academia-Verl.)1999
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    1516  Menzel
    Protagoras als Gesetzgeber von Thurioi
    Ber. d. sächs. Ges. d. W. 62/1910, S.189ff.
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    2318  Moulton, C.
    Antiphon the Sophist and Democritus
    in: Mus.Helv.31/1974,129-139
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    1463  Müller, C.W.
    Protagoras Über die Götter (1967)
    in: C.J.Classen (Hg.): Sophistik, Darmstadt 1976, S. 312-340
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    1402  Müller, Reimar
    Das Menschenbild der sophistischen Aufklärung
    in: Müller, Reimar (Hg.): Mensch als Maß Berlin (Akademie-Verlag) 1976, S. 239-268
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    87  Nestle, W.
    Thukydides und die Sophistik
    in: Griechische Studien 1948, S.321-373
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    325  Nestle, W.
    Homer. Hesiod. Orphik. Mythendeutung. Lyrik. Sophistik. Vorsokratik. Simonides. Bakchylides. Pindar. Sophokles. Komödie
    in: Vom Mythos zum Logos, Aalen 1966
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    2319  Nestle, W.
    Vom Mythos zum Logos
    Aalen 1966
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    2564  Nestle, W.
    Die Horen des Prodikos
    in: Griechische Studien 1948, S.403ff.
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    2565  Nestle, W.
    Spuren der Sophistik bei Isokrates
    in: Griechische Studien 1948, S.451ff.
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    1498  O'Sullivan, Neil
    Alcidamas, Aristophanes and the beginnings of Greek stylistic theory Diss. Cambridge 1986
    Stuttgart (Steiner ) 1992 (Hermes : Einzelschriften 60 )
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    3353  Overwien, O.
    Zwei literarisch-philosophische Vorbilder für Lukian und seinen "Demonax"
    in: Gymn.110/2003, S.533-550
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    1499  Patzer, Andreas
    Der Sophist Hippias als Philosophiehistoriker
    Freiburg (Alber ) 1986
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    2485  Rittelmeyer, Friedrich
    Thukydides und die Sophistik
    Borna-Leipzig : Noske, 1915
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    99  Schadewaldt, W.
    Herodot: Fabel. Volksbücher, Homerlegende. Sophistik und Rhetorik. Homer
    in: Geschichtsschreibung, Ffm 1982
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    1438  Schadewaldt, W.
    Die Anfänge der Geschichtsschreibung bei den Griechen. Herodot, Thukydides. Tübinger Vorlesungen Bd. II.
    Frankfurt/M (Suhrkamp) 1/1982
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    1441  Schirnding, A.v.
    Am Anfang war das Staunen. Über den Ursprung der Philosophie bei den Griechen
    München (Kösel) 1978
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    2316  Schwegler, Albert
    Geschichte der Philosophie im Umriss. Ein Leitfaden zur Übersicht
    Stuttgart, Conradi 9/1876
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    1496  Seeck, Gustav Adolf
    Nicht-Denkfehler und natürliche Sprache bei Platon. Gerechtigkeit und Frömmigkeit in Platons Protagoras
    München (Beck) 1997 (Zetemata 96 )
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    1497  Thrams, Peter
    Die Morallehre Demokrits und die Ethik des Protagoras
    Heidelberg (Winter) 1986
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    1435  Wolf, E.
    Rechtsphilosophie und Rechtsdenken im Zeitalter der Sophistik [Griech. Rechtsdenken II],
    Frankfurt/M (Klostermann) 1952
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Sententiae excerptae:
Literatur:

1 Funde
2868  Bannier, W.
Wiederholungen bei älteren griechischen und lateinischen Autoren
in: RhMus.69/1914, 491-514
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