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| Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.) |
| is se praesente de se ter sortibus consultum dicebat, utrum igni statim necaretur an in aliud tempus reservaretur; sortium beneficio se esse incolumem. (8) item M. Metius repertus et ad eum reductus est. Caes.Gall.1,53,7 | Procillus erzählte, man habe drei Mal vor seinen Augen gelost, ob man ihn sofort dem Feuertod übergeben oder auf spätere Zeit aufbewahren solle; der Gunst des Loses habe er sein Leben zu vertrauen. (8) Ebenso fand man Marcus Metius und brachte ihn zu ihm zurück. |
| hac re statim Caesar per speculatores cognita insidias veritus, quod, qua de causa discederent, nondum perspexerat, exercitum equitatumque castris continuit. Caes.Gall.2,11,2 | Cäsar, dem dies die Späher sogleich mitteilten, befürchtete eine Hinterlist, da ihm die Ursache ihres Abzuges noch unbekannt war; er hielt also sein Fußvolk samt der Reiterei im Lager zurück. |
| factum est opportunitate loci, hostium inscientia ac defatigatione, virtute militum et superiorum pugnarum exercitatione, ut ne primum quidem nostrorum impetum ferrent ac statim terga verterent. Caes.Gall.3,19,3 | Die günstige Lage des Ortes, die Unwissenheit und Erschöpfung der Feinde, sowie die Tapferkeit und die in früheren Treffen erworbene Übung der römischen Soldaten bewirkten, dass die Gallier keinen einzigen Angriff der Römer aushielten und zugleich die Flucht ergriffen. |
| sic uno tempore et de navali pugna Sabinus et de Sabini victoria Caesar est certior factus, civitatesque omnes se statim Titurio dediderunt. (6) nam ut ad bella suscipienda Gallorum alacer ac promptus est animus, sic mollis ac minime resistens ad calamitates ferendas mens eorum est. Caes.Gall.3,19,5 | So erhielt zu ein und der selben Zeit Sabinus von dem Seetreffen Nachricht und Cäsar von dem Sieg des Sabinus; dem Titurius unterwarfen sich alsbald alle diese Völkerschaften. (6) Denn so, wie der Sinn des Galliers rasch und bald bereit ist, die Kriege zu beginnen, ebenso kraftlos und weich ist ihr Wesen, um schweres Unglück zu ertragen. |
| Hostes proelio superati simulatque se ex fuga receperunt, statim ad Caesarem legatos de pace miserunt; obsides daturos quaeque imperasset sese facturos polliciti sunt. Caes.Gall.4,27,1 | Sobald die Feinde im Treffen besiegt waren und sich von ihrer Flucht gesammelt und erholt hatten, schickten sie ohne Verzug Gesandte zu Cäsar, um Frieden von ihm zu erbitten, mit dem Versprechen, Geiseln zu stellen und sich allen seinen Befehlen zu unterwerfen. |
| quorum illi partem statim dederunt, partem ex longinquioribus locis accersitam paucis diebus sese daturos dixerunt. Caes.Gall.4,27,6 | Einen Teil stellten sie sogleich; die übrigen wollten sie erst nach einigen Tagen bringen, da man sie aus entlegenen Gegenden holen müsse. |
| Hac victoria sublatus Ambiorix statim cum equitatu in Atuatucos, qui erant eius regno finitimi, proficiscitur; neque noctem neque diem intermittit peditatumque se subsequi iubet. Caes.Gall.5,38,1 | Stolz auf diesen Sieg zog Ambiorix bald Tag und Nacht ohne Unterlass mit seiner Reiterei zu den Atuatukern, den Nachbarn seines Landes: das Fußvolk musste folgen. |
| Caesar acceptis litteris hora circiter undecima diei statim nuntium in Bellovacos ad M. Crassum quaestorem mittit, cuius hiberna aberant ab eo milia passuum XXV; Caes.Gall.5,46,1 | Cäsar, der den Brief etwa um fünf Uhr abends erhielt, schickte sogleich einen Boten in das Gebiet der Bellovaker zu dem Quaestor Marcus Crassus, dessen Winterlager 25 Meilen von ihm entfernt stand; |
| Bituriges eorum discessu statim se cum Arvernis coniungunt. Caes.Gall.7,5,7 | Gleich nach dem Abzug der Häduer verbanden sich die Biturigen mit den Arvernern |
| statim Luculli, cum praetextatus etiam tum Archias esset, eum domum suam receperunt. Cic.Arch.5.e | Sogleich nahm die Luculler den Archias, da dieser noch die verbrämte Toga Drohung, in ihr Haus auf. |
| Sulla cum Hispanos et Gallos donaret, credo, hunc petentem repudiasset; quem nos vidimus, cum ei libellum malus poeta de populo subiecisset, quod epigramma in eum fecisset tantum modo alternis versibus longiusculis, statim ex eis rebus, quas tum vendebat, iubere ei praemium tribui, sed ea condicione, ne quid postea scriberet. Cic.Arch.25.b | Hätte vielleicht Sulla, der Spanier und Gallier damit beschenkte, diesen auf seine Bitte zurückgewiesen? Er, den ich noch vor mir sehen kann, wie er in der Versammlung, als ihm ein schlechter Dichter aus dem Volk ein Schriftstück überreichte, weil er ein Epigramm, das nur aus abwechselnden längeren und kürzeren Versen bestand, auf ihn gemacht habe, wie Sulla auf der Stelle befahl, ihm von den Sachen, die er eben verkaufte, den ganzen Erlös auszuzahlen, aber unter der Bedingung, dass er in der Folge nichts mehr schreiben solle? |
| Quo quidem in genere familiaris noster M. Buculeius, homo neque meo iudicio stultus et suo valde sapiens et ab iuris studio non abhorrens, simili [in re] quodam modo nuper erravit: nam cum aedis L. Fufio venderet, in mancipio lumina, uti tum essent, ita recepit; Fufius autem, simul atque aedificari coeptum est in quadam parte urbis, quae modo ex illis aedibus conspici posset, egit statim cum Buculeio, quod, cuicumque particulae caeli officeretur, quamvis esset procul, mutari lumina putabat. Cic.de_orat.1,179. | In einer solchen Rechtssache beging neulich mein Freund Marcus Buculeius, ein Mann, der nach meinem Urteil nicht ohne Einsicht ist, nach seinem eigenen aber sehr weise und der auch der Rechtswissenschaft nicht abhold ist, auf ähnliche Weise ein Versehen. Als er nämlich dem Lucius Fufius sein Haus verkaufte, sagte er in dem Kaufbrief für die Aussicht der Fenster, wie sie damals war, gut. Nun fing man an einem Teil der Stadt, der kaum von jenem Haus aus erblickt werden konnte, ein Gebäude aufzuführen an. Sogleich erhob Fufius eine Klage gegen Buculeius, weil er der Ansicht war, wenn nur irgendein Teilchen des Himmels verbaut würde, wäre es auch noch so weit entfernt, so würde seine Aussicht verändert. |
| Tales igitur amicitiae sunt remissione usus eluendae et, ut Catonem dicere audivi, dissuendae magis quam discindendae, nisi quaedam admodum intolerabilis iniuria exarserit, ut neque rectum neque honestum sit nec fieri possit, ut non statim alienatio disiunctioque faciunda sit. Cic.Lael.76.d | Solche Freundschaften muss man durch Abschwächung im Umgang allmählich erlöschen lassen und ein solches Band, wie ich Cato sagen hörte, eher auftrennen als zerschneiden; es läge denn ein so unerträgliches Unrecht gegen uns vor, dass es weder recht noch schicklich noch überhaupt möglich bliebe, die innere Lossagung und äußeren Trennung auch nur einen Augenblick aufzuschieben. |
| domum, ut debuimus, ad eum statim venimus eique nos totos tradidimus, idque fecimus praeter hominum opinionem, qui nos ei iure suscensere putabant, ut humanissimi gratissimique et ipsi et omnibus videremur, itaque faciemus. Cic.ad Q.fr.2,3,5,2 | Pflichtgemäß begab ich mich gleich zu ihm in sein Haus und habe mich ganz in seinen Dienst gestellt; und dies tat ich gegen die allgemeine Erwartung, weil man glaubte, ich sei mit Recht böse auf ihn, so dass ich wirklich ihm und dem Publikum in hohem Grad als schonend und dankbar erschien; und so werde ich es denn auch halten. |
| itaque decurionum decretum statim fit, ut decem primi proficiscantur ad L. Sullam doceantque eum, qui vir Sex. Roscius fuerit, conquerantur de istorum scelere et iniuriis, orent, ut et illius mortui famam et fili innocentis fortunas conservatas velit. Cic.S.Rosc.25.a | Daher wurde von den Decurionen sogleich beschlossen, die zehn Ersten sollten zu Lucius Sulla reisen und ihm vorstellen, was für ein Mann Sextus Roscius gewesen sei: sie sollten sich über den Frevel und die Rechtsverletzungen der anderen beschweren und bitten, er möge die Ehre des Verstorbenen und das Vermögen des unschuldigen Sohnes schützen. |
| nam statim Chrysogonus et ipse ad eos accedit et homines nobilis adlegat, qui peterent, ne ad Sullam adirent, et omnia Chrysogonum, quae vellent esse facturum, pollicerentur. Cic.S.Rosc.25.d | Denn augenblicklich b sich Chrysogonus selbst an sie heran und schickt auch angesehene Männer zu ihnen, mit der Bitte, nicht zu Sulla zu kommen; sie sollten versprechen, Chrysogonus werde alle Ihre Wünsche erfüllen. |
| Usque eo animadverti, iudices, eum iocari atque alias res agere, ante quam Chrysogonum nominavi; quem simul atque attigi, statim homo se erexit, mirari visus est. Cic.S.Rosc.60.b | Ich bemerkte, ihr Richter, dass er so lange Scherz trieb und unaufmerksam war, als ich noch nicht den Chrysogonus genannt hatte. Sobald ich diesen erwähnte, erhob sich der Mann sogleich; er schien sich zu wundern. |
| nemo enim putabat quemquam esse, qui, cum omnia divina atque humana iura scelere nefario polluisset, somnum statim capere potuisset, propterea quod, qui tantum facinus commiserunt non modo sine cura quiescere, sed ne spirare quidem sine metu possunt. Cic.S.Rosc.65.b | Denn niemand glaubte, dass es einen Menschen geben können, der, nachdem er alle göttlichen und menschlichen Rechte durch einen ruchlosen Frevel verletzt hätte, sogleich einschlafen könne, weil, wer ein solches Verbrechen begangen habe, nicht allein nicht sorglos schlafen, sondern auch nicht einmal ohne Angst atmen könne. |
| esto, causam proferre non potes. tametsi statim vicisse debeo, tamen de meo iure decedam et tibi, quod in alia causa non concederem, in hac concedam fretus huius innocentia. Cic.S.Rosc.73.c | Gut denn: eine Ursache kannst du nicht angegeben. Wiewohl mir nun sogleich der Sieg zuerkannt werden müsste, so will ich doch von meinem Recht keinen Gebrauch machen und im Vertrauen auf die Unschuld des Beklagten dir in dieser Sache etwas zugeben, was ich in einer anderen nicht zugeben würde. |
| Ubi aut unde audivit Glaucia? qui tam cito scivit? fac audisse statim; quae res eum nocte una tantum itineris contendere coegit? Cic.S.Rosc.97.d | Wo oder woher hat es Glaucia gehört? Wie konnte er es so schnell erfahren? Nehmen wir an, er habe es auf der Stelle gehört. Was nötigte ihn denn, in einer Nacht einen so weiten und anstrengenden Weg zurückzulegen? |
| age nunc illa videamus, iudices, quae statim consecuta sunt. Cic.S.Rosc.104.e | Wohlan nun, ihr Richter, wir wollen sehen, was unmittelbar nachher geschah. |
| curat Chrysogonus, ut eius bona veneant statim; qui non norat hominem aut rem. Cic.S.Rosc.105.c | Chrysogonus veranlasst, dass seine Güter sogleich versteigert werden; er, der doch den Mann und die Sache nicht kannte. |
| cur tria praedia tantae pecuniae statim Capitoni dantur? Cur, quae reliqua sunt, iste T. Roscius omnia cum Chrysogono communiter possidet? Cic.S.Rosc.108.d | Warum werden drei Landgüter von solchem Wert dem Capito auf der Stelle zugeschanzt? Warum besitzt jener T. Roscius alles übrige gemeinschaftlich mit Chrysogonus? |
| Non placet autem detracta voluptate aegritudinem statim consequi, nisi in voluptatis locum dolor forte successerit, at contra gaudere nosmet omittendis doloribus, etiamsi voluptas ea, quae sensum moveat, nulla successerit, eoque intellegi potest, quanta voluptas sit non dolere. Cic.fin.1,56,2 | Es ist also unsere Ansicht nicht, dass nach Entfernung der Lust sogleich der Kummer nachfolgt, wenn nicht etwa an die Stelle der Lust der Schmerz tritt, im Gegenteil, dass wir uns über die Beseitigung des Schmerzes freuen, auch wenn gar keine Lust, die auf den Sinn einwirkt, nachfolgt. Und hieraus lässt sich einsehen, welch große Lust Schmerzlosigkeit ist. |
| Statim e somno, quem plerumque in diem extrahunt, lavantur, saepius calida, ut apud quos plurimum hiems occupat. lauti cibum capiunt: separatae singulis sedes et sua cuique mensa. tum ad negotia nec minus saepe ad convivia procedunt armati. Tac.Germ.22,1 | Gleich nach dem Schlaf, den sie meist bis in den Tag hinein ausdehnen, waschen sie sich gewöhnlich warm, da bei ihnen die meiste Zeit über Winter herrscht. Nach dem Waschen nehmen sie Speise zu sich. Jeder hat seinen besonderen Sitz und seinen eigenen Tisch. Dann begeben sie sich an die Geschäfte und nicht weniger häufig zu Gelagen, und zwar bewaffnet. |
| Hactenus in occidentem Germaniam novimus; in septentrionem ingenti flexu recedit. ac primo statim Chaucorum gens, quamquam incipiat a Frisiis ac partem litoris occupet, omnium quas exposui gentium lateribus obtenditur, donec in Chattos usque sinuetur. Tac.Germ.35,1 | So weit kennen wir nun Germanien gegen Westen hin. Gegen Norden tritt es in einer starken Ausbuchtung zurück. Gleich zuerst kommt das Volk der Chauken, das zwar bei den Friesen beginnt und einen Teil der Küste einnimmt, sich dann aber allen vorher erwähnten Stämmen zur Seite hinzieht und endlich bis ins Chattenland hinein einen Winkel bildet. |
| mox vehiculum et vestis et, si credere velis, numen ipsum secreto lacu abluitur. servi ministrant, quos statim idem lacus haurit. arcanus hinc terror sanctaque ignorantia, quid sit illud, quod tantum perituri vident. Tac.Germ.40,5 | Hierauf werden Wagen und Tücher und, wenn man es glauben mag, die Gottheit selbst in einem einsamen See gewaschen. Den Dienst verrichten Sklaven, die auf der Stelle der selbe See verschlingt. Daher waltet geheimes Grauen und eine fromme Unwissenheit darüber, was das sein möge, was nur Todgeweihte zu sehen bekommen. |
| 2014.01.30 Tribus mensibus post parlamentarias electiones in Czechia exhibitas novum regimen stat. Politica consociatio medio-dextra ex tribus factionibus formata democrata sociali Bohuslav Sobotka duce statim ex iuris iurandi adactione administrationem rei publicae suscepit. Contractum ministrorum consilium ex octo democratis socialibus (CSSD) et sex repraesentantibus novae factionis potestatoriae ANO et tribus democratis christianis (KDU) constat. Momentum stabilitati regiminis periculosum habetur, quod Andrej Babiš, administer nummarius et miliardarius (ANO), percontationibus ad electionem pertinentibus habitis iam nunc primum locum obtinet et primarius fieri velle vulgo putatur. 2014.01.30 | Drei Monate nach den Parlamentswahlen in Tschechien steht die Regierung. Die aus drei Parteien gebildete Mitte-rechts-Koalition hat unter der Führung des Sozialdemokraten Bohuslav Sobotka unmittelbar nach der Vereidigung die Regierungsgeschäfte in Angriff genommen. Das Kabinett besteht aus acht sozialdemokratischen (CSSD) Ministern, sechs Vertretern der neuen Protestpartei ANO und drei Christ-Demokraten. Als Unsicherheitsfaktor für den Bestand der Regierung gilt, dass der Finanzminister und Milliardär Andrej Babiš (ANO) in Wahlumfragen jetzt schon an der Spitze liegt, und man allgemein glaubt er wolle Premier werden. |
| 2014.12.07 So.d. Francogallicus praeses Franciscus Hollande a Quazachia Parisios revertens ex inopinato Moscoviae substitit et Vladimirum Putin convenit. Hollande se velle una cum Putin nuntium relaxationis declarare dixit. Etiam Putin placabilius quam diebus ante se res perbrevi ad melius versum iri sperare pronuntiavit: et Russiam et Francogalliam caedem statim finiendam esse censere. Paucis horis ante Ucrainicus praeses Poroshenko inter se et separatistas de indutiarum servandarum condicionibus convenisse in medium protulerat: ad hoc Martis die subsequente Minscii de novo foedere inter Ucrainam et rebelles et regimen Russicum et Organizationem ab Securitate et Cooperatione in Europa actum iri. Quid vero prosunt verba, nisi res sequentur? 2014.12.07 | Der französische Präsident Francois Hollande hat auf der Rückkehr aus Kasachstan überraschend in Moskau Halt gemacht und Wladimir Putin getroffen. Hollande sagte, er wolle zusammen mit Puntin eine Botschaft der Entspannung verkünden. Auch Putin verkündete versöhnlicher als in den Tagen zuvor, er hoffe darauf, dass sich die Umstände sehr bald zum Besseren wendeten: Beide, Russland und Frankreich seien dafür, dass das Blutbad sofort beendet werde. Wenige Stunden vorher hatte der Ukrainische Präsiden Poroschenko bekannt gemacht, er und die Separatisten hätten sich auf die Bedingungen der Einhaltung des Waffenstillstandes geeinigt. Ferner werde am kommenden Dienstag in Minsk ein neuer Vertrag zwischen der Ukraine, den Rebellen, der russischen Regierung und der OSZE verhandelt werden. Was aber nützen worte, wenn keine Taten folgen? |
| 2014.12.31 Me.d. Ad finem et huius anni et huius exercitationis pervenimus. Satis materiae in glossariolum nostrum Latinum, sicut in dolium fundo carens, infudimus, quod erat propositum nostrum. Tu si umquam unam atque alteram relationem horum annalium perlegeris neque statim fusti percussus decideris, ego perlaetus sum. Si modo nausiasti, ut tibi mox melius fiat, opto. Vale! 2014.12.31 | Wir sind zum Jahresende und zum Ende dieser Übung gelangt.Wir haben gbug Material in unser kleines lateinisches Wörterbuch, wie in ein Fass ohne Boden gefüllt. Dies war ja die Absicht des Ganzen. Falls du den einen oder anderen Beitrag gelesen haben solltest, und nicht auf der Stelle tot umgefallen bist, bin ich überaus erfreut. Wenn du nur seekrank wurdest, wünsche ich Dir baldige Besserung! Lebe wohl! |
| [4,31,3] Sic effata et osculis hiantibus filium diu ac pressule saviata proximas oras reflui litoris petit plantisque roseis vibrantium fluctuum summo rore calcato ecce iam profundi maris sudo resedit vertice. et ipsum, quod incipit velle, en statim, quasi pridem praeceperit, non moratur marinum obsequium. (Apul.met.4,31,3) Apul.met.4,31,3 | [4,31,3] So sprach sie, küsste verlangend lange und fest ihren Sohn und eilte zum nächsten Ufer des zurückströmenden Meeres, berührte mit rosigen Sohlen die schäumende Gicht des Wassers und ließ sich schon auf der strahlenden Fläche des tiefen Meeres nieder. Kaum fasst sie den Wunsch, sieh’, er erfüllt sich von selbst, als hätt’ sie’s zuvor befohlen, nicht bekümmert sie des Meeres Gehorsam. |
| [5,3,1] Sensit Psyche divinae providentiae beatitudinem monitusque, voces informes audiens, et prius somno et mox lavacro fatigationem sui diluit, visoque statim proximo semirotundo suggestu, propter instrumentum cenatorium rata refectui suo commodum, libens accumbit. (Apul.met.5,3,1) Apul.met.5,3,1 | [5,3,1] Psyche empfand es als Segen göttlicher Fürsorge und Mahnung , dass sie die gestaltlosen Stimmen hörte. Sie entledigt sich ihrer Mattigkeit zuerst durch Schlaf, dann durch ein Bad. Da sieht sie ein erhöhtes Halbrund. Wegen des Essgeschirrs glaubt sie, es diene ihrer Erholung. Gern nimmt sie Platz. |
| [5,4,2] Iamque aderat ignobilis maritus et torum inscenderat et uxorem sibi Psychen fecerat et ante lucis exortum propere discesserat. statim voces cubiculo praestolatae novam nuptam interfectae virginitatis curant. (Apul.met.5,4,2) Apul.met.5,4,2 | [5,4,2] Schon war der unbekannte Gemahl da, hatte das Lager bestiegen, sich Psyche zur Gattin gemacht und noch vor dem Morgen sich eilig entfernt. Gleich stehen im Schlafraum die Stimmen zu Diensten und beruhigen die Braut wegen der verlorene Unschuld. |
| [5,7,3] Quam lugetis, adsum. lugubres voces desinite et diutinis lacrimis madentes genas siccate tandem, quippe cum iam possitis, quam plangebatis, amplecti." Tunc vocatum Zephyrum praecepti maritalis admonet. nec mora cum ille parens imperio statim clementissimis flatibus innoxia vectura deportat illas. (Apul.met.5,7,3) Apul.met.5,7,3 | [5,7,3] Hier stehe ich, die ihr beklagt. Lasst euer Klagen und trocknet endlich die schon lange tränenüberstömten Wangen, da ihr die, die ihr beklagtet, jetzt umarmen könnt!" Dann ruft sie Zephyrus und erinnert ihn an ihres Gatten Geheiß. Sogleich gehorcht er dem Befehl und trägt jene mit sanftem Wehen in schadloser Fahrt hinab. |
| [5,8,4] Et ne qua sermonis procedentis labe consilium tacitum proderetur, auro facto gemmosisque monilibus onustas eas statim vocato Zephyro tradit reportandas. (Apul.met.5,8,4) Apul.met.5,8,4 | [5,8,4] Um sich in weiterem Gespräch nicht doch noch versehntlich zu verraten, überhäuft sie sie mit Schmuck aus Gold und Edelsteinen, ruft Zephyrus und lässt sie zurückbringen. |
| [5,13,5] Nec quicquam amplius in tuo vultu requiro. iam nil officiunt mihi nec ipsae nocturnae tenebrae: teneo te, meum lumen." His verbis et amplexibus mollibus decantatus maritus lacrimasque eius suis crinibus detergens se facturum spopondit et praevertit statim lumen nascentis diei. (Apul.met.5,13,5) Apul.met.5,13,5 | [5,13,5] Nicht weiter forsche ich mehr nach deinem Antlitz. Nicht mehr bedrückt mich selbst das Dunkel der Nacht: Ich habe ja dich, du mein Licht!" Von diesen Worten und zarten Umarmungen gebannt trocknete er ihre Tränen mit seinem Haar, gelobte ihr Erfüllung und enteilte noch bevor es Tag wurde. |
| [5,14,2] At illae incunctatae statim conferto vestigio domum penetrant complexaeque praedam suam sororis nomen ementientes thensaurumque penitus abditae fraudis vultu laeto tegentes sic adulant: (Apul.met.5,14,2) Apul.met.5,14,2 | [5,14,2] Jene aber dringen ohne zu zögern in vollem Lauf in das Haus ein, umarmen, nein, nicht ihre Schwester, ihre Beute, und schmeicheln ihr, indem sie mit frohem Gesicht den reichen, tief im Herzen verborgenen Trug überspielen: |
| [5,16,3] Quodsi viri sui faciem ignorat, deo profecto denupsit et deum nobis praegnatione ista gerit. certe si divini puelli—quod absit— haec mater audierit, statim me laqueo nexili suspendam. ergo interim ad parentes nostros redeamus et exordio sermonis huius quam concolores fallacias adtexamus." (Apul.met.5,16,3) Apul.met.5,16,3 | [5,16,3] Wenn sie aber nicht weiß, wie ihr Mann aussieht, hat sie wirklich einen Gott geheiratet und trägt von ihm ein göttliches Kind. Falls man sagen wird, sie sei Mutter eines göttlichen Kindes, werde ich mir auf der Stelle einen Strick knüpfen. Lasse uns jetzt aber zu unseren Eltern heimkehren und die Fäden spinnen, die zur Absicht unserer Rede am besten passen!" |
| [5,24,1] At Psyche, statim resurgentis eius crure dextero manibus ambabus adrepto, sublimis evectionis appendix miseranda et per nubilas plagas penduli comitatus extrema consequia, tandem fessa delabitur solo. (Apul.met.5,24,1) Apul.met.5,24,1 | [5,24,1] Aber Psyche ergreift sofort, als er sich erhebt, mit beiden Händen sein rechtes Bein, folgt als bedauernswertes Anhängsel und letzte im Geleit hinauf durch die Wolkengebiete und gleitet schließlich erschöpft zu Boden. |
| [26,6] Quo dolore statim somno recussus, ubi me ferro et igni conspexit armatam, «tu quidem,» inquit, «ob istud tam dirum facinus confestim toro meo divorte tibique res tuas habeto, ego vero sororem tuam»—et nomen quo tu censeris aiebat—«iam mihi confarreatis nuptiis coniugabo.» et statim Zephyro praecipit ultra terminos me domus eius efflaret." (Apul.met.5,26,6) Apul.met.5,26,6 | [26,6] Der Schmerz schreckte ihn im Augenblick aus dem Schlaf auf, und da er mich mit Feuer und Stahl bewaffnet vor sich sah, rief er: «Abscheulich! Du? Mich? Auf der Stelle räume das Ehebett. Nun habe ich mit dir weiter nichts zu schaffen! Nein! Deine Schwester» – und hier nannte er deinen Namen – «soll deine Stelle vertreten, sie nehme ich förmlich zur Gemahlin.» Und sogleich ließ er mich von Zephyr weit aus dem Bezirk seines Palastes wegtragen." |
| [27,1] Necdum sermonem Psyche finierat, et illa vesanae libidinis et invidiae noxiae stimulis agitata, e re concinnato mendacio fallens maritum, quasi de morte parentum aliquid conperisset, statim navem ascendit et ad illum scopulum protinus pergit. (Apul.met.5,27,1) Apul.met.5,27,1 | [27,1] Kaum hatte Psyche ihre Erzählung vollendet, als jene schon, von dem Sporn wütender Begierden und boshaften Neides getrieben, mit einer schnell geschmiedeten Lüge vom Tod ihrer Eltern ihren Gemahl hintergeht, sich zu Schiff begibt und in aller Eile zu dem Felsen hinsegelt. |
| etiam Q. Haterius et Mamercus Scaurus suspicacem animum perstrinxere, Haterius cum dixis set 'quo usque patieris, Caesar, non adesse caput rei publicae?' Scaurus quia dixerat spem esse ex eo non inritas fore senatus preces quod relationi consulum iure tribuniciae potestatis non intercessisset. in Haterium statim invectus est; Scaurum, cui inplacabilius irascebatur, silentio tramisit. Tac.ann.1,13,4. | Auch Quintus Haterius und Mamercus Scaurus streiften verletzend das argwöhnische Gemüt, Haterius durch das Wort: "Wie lange noch, Caesar, wirst du den Staat ohne Haupt lassen?" Scaurus mit der Äußerung, es sei zu hoffen, dass sie Bitten des Senats nicht vergeblich blieben, weil er gegen den Vortrag der Konsuln mit seiner tribunizischen Amtsgewalt keinen Einspruch erhoben habe. Gegen Haterius ging er sogleich vor; den Scaurus, dem er unversöhnlicher grollte, überging er mit Stillschweigen. |
| tandem interrupto tumultu litteras patris recitat, in quis perscriptum erat, praecipuam ipsi fortissimarum legionum curam, quibuscum plurima bella toleravisset; ubi primum a luctu requiesset animus, acturum apud patres de postulatis eorum; misisse interim filium, ut sine cunctatione concederet, quae statim tribui possent; cetera senatui servanda, quem neque gratiae neque severitatis expertem haberi par esset. Tac.ann.1,25,4. | Endlich wurde der Tumult unterbrochen, und er las das Schreiben des Vaters vor, in dem geschrieben stand: ein vornehmlicher Gegenstand der Fürsorge seien ihm die überaus tapferen Legionen, mit denen er so manchen Krieg durchkämpft habe; sobald sich sein Gemüt von der Trauer erholt habe, werde er ihre Forderungen bei dem Senat zur Sprache bringen; einstweilen schickte er den Sohn, damit dieser ohne Säumen zugestehe, was sogleich zugebilligt werden könne; das übrige müsse dem Senat vorbehalten bleiben, dem man seinen Anteil an Gnadenerweisen wie an Maßregeln der Strenge zu lassen habe. |
| hi vigiliis, stationibus, custodiis portarum se inserunt, spem offerunt, metum intendunt: 'quo usque filium imperatoris obsidebimus? quis certaminum finis? Percennione et Vibuleno sacramentum dicturi sumus? Percennius et Vibulenus stipendia militibus, agros emeritis largientur? denique pro Neronibus et Drusis imperium populi Romani capessent? quin potius, ut novissimi in culpam, ita primi ad paenitentiam sumus? tarda sunt, quae in commune expostulantur: privatam gratiam statim mereare, statim recipias.' Tac.ann.1,28,4. | Diese mischen sich unter die Nachtwachen, Lagerposten, Torhüter, lassen Hoffnung blicken, steigern die Furcht: "Wie lange noch werden wir den Sohn des Imperators belagert halten? Was soll das Ende des Streitens sein? Wollen wir dem Percennius und Vibulenus den Eid der Treue schwören? Werden Percennius und Vibulenus den Soldaten Lohn, den Ausgedienten Land verleihen? Sollen am Ende sie statt eines Nero und Drusus die Zügel des Römerreichs ergreifen? Auf! Lasst uns lieber wie die Letzten zur Verschuldung, so die ersten in Reue sein! Langsamen Ganges ist, was man für die Gesamtheit verlangt; besondere Vergünstigung kann der Einzelne im Augenblick verdienen und im Augenblick erhalten." |
| sed Chattis adeo inprovisus advenit, ut, quod imbecillum aetate ac sexu, statim captum aut trucidatum sit. iuventus flumen Adranam nando tramiserat, Romanosque pontem coeptantis arcebant. dein tormentis sagittisque pulsi, temptatis frustra condicionibus pacis, cum quidam ad Germanicum perfugissent, reliqui omissis pagis vicisque in silvas disperguntur. Tac.ann.1,56,3. | Den Chatten kam er so unerwartet, dass, was Alter und Geschlecht zur Gegenwehr unfähig machte, sogleich gefangen oder niedergemacht war. Die streitbare Mannschaft war über die Eder geschwommen und suchte die Römer, als sie eine Brücke schlagen wollten, daran zu hindern. Sie wurde durch Geschütze und Pfeile verjagt; nachdem sie hierauf vergeblich Friedensunterhandlungen versucht hatten, gingen einige zu Germanicus über, die übrigen verließen ihre Dörfer und Gaue und zerstreuten sich in die Wälder. |
| neque tamen Arminius, quamquam libero incursu, statim prorupit: sed ut haesere caeno fossisque impedimenta, turbati circum milites, incertus signorum ordo, utque tali in tempore sibi quisque properus et lentae adversum imperia aures, inrumpere Germanos iubet, clamitans: "En Varus eodemque iterum fato vinctae legiones!" simul haec et cum delectis scindit agmen equisque maxime vulnera ingerit. Tac.ann.1,65,4. | Indessen brach Arminius, so frei ihm jetzt der Angriff war, nicht sogleich hervor. Als aber das Gepäck in Schlamm und Gräben steckte, die Soldaten rings umher in Verwirrung, die Feldzeichen aus ihrer sicheren Ordnung gekommen waren und, wie es unter solchen Umständen ist, jeder für sich selbst Eile hatte, gegen fremden Befehl harthörig, da lässt er die Germanen anstürmen: "Hier Varus, hier auch zum zweiten Mal die Legionen von demselben Verhängnis in Bande geschlagen." Ruft er, durchbricht mit auserkorener Schar den Heereszug und fügt vorzugsweise den Pferden Verwundungen zu. |
| missa extemplo manus, quae hostem a fronte eliceret, alii qui terga circumgressi recluderent humum; et utrisque adfuit fortuna. eo promptior Caesar pergit introrsus, populatur, excindit non ausum congredi hostem aut, sicubi restiterat, statim pulsum nec umquam magis, ut ex captivis cognitum est, paventem. Tac.ann.2,25,2. | Sogleich wurde eine Schar abgesandt, um den Feind nach vorn herauszulocken, während andere ihn umgehen und in seinem Rücken den Adler ausgraben sollten. Beiden war das Glück günstig. Jetzt drang der Cäsar um so rascher ins Innere, verheerend und vernichtend, da der Feind es nicht wagte, sich in ein Treffen einzulassen, oder, wo er sich entgegenstellte, sofort verjagt wurde und, wie man von Gefangenen hörte, damals mehr als je eingeschüchtert war. |
| initium in ea parte circi ortum, quae Palatino Caelioque montibus contigua est, ubi per tabernas, quibus id mercimonium inerat, quo flamma alitur, simul coeptus ignis et statim validus ac vento citus longitudinem circi corripuit. neque enim domus munimentis saeptae vel templa muris cincta aut quid aliud morae interiacebat. Tac.ann.15,38,2. | Seinen Anfang nahm es in dem Teil des Zirkus, der an den palatinischen und caelischen Hügel stößt. Dort brach es in den Buden, in denen sich brennbare Waren befanden, aus und erstarkte bald; die Flamme ergriff durch den Wind angefacht die ganze Länge des Zirkus. Denn keine Paläste mit Schutzbauten oder Tempel mit Mauereinfassung oder sonst ein Brandschutz lag dazwischen. |
| Opus adgredior opimum casibus, atrox proeliis, discors seditionibus, ipsa etiam pace saevum. quattuor principes ferro interempti: trina bella civilia, plura externa ac plerumque permixta: prosperae in Oriente, adversae in Occidente res: turbatum Illyricum, Galliae nutantes, perdomita Britannia et statim omissa: coortae in nos Sarmatarum ac Sueborum gentes, nobilitatus cladibus mutuis Dacus, mota prope etiam Parthorum arma falsi Neronis ludibrio. Tac.hist.1,2,1. | Ich beginne ein Werk, das reich ist an Wechselfällen, blutigen Schlachten, Zwietracht und Aufruhr, wo selbst der Friede voll Wut ist. Vier Fürsten durch Waffengewalt dhingerafft, drei Kriege unter Bürgern, mehrere auswärtige, oft auch beides zugleich; Erfolge im Morgenland, Unglück im Abendland; Illyrien unruhig, Gallien wankend; Britannien bezwungen und sogleich wieder aufgegeben; die Völker der Sarmaten und Sueben im Aufstand gegen uns; die Daker durch wechselseitige Niederlagen zu Ehren gekommen; beinahe auch ein Waffengang mit den Parthern durch das freche Trugspiel eines falschen Nero. |
| sed patres laeti, usurpata statim libertate licentius ut erga principem novum et absentem; primores equitum proximi gaudio patrum; pars populi integra et magnis domibus adnexa, clientes libertique damnatorum et exulum in spem erecti: plebs sordida et circo ac theatris sueta, simul deterrimi servorum, aut qui adesis bonis per dedecus Neronis alebantur, maesti et rumorum avidi. Tac.hist.1,4,3. | Indes waren die Väter froh, und machten sogleich von der Freiheit rückhaltloseren Gebrauch, wie natürlich gegenüber einem neuen und abwesenden Fürsten; der Freude der Väter am nächsten kamen die Vornehmen des Ritterstandes; der unverdorbene und hohen Häusern anhängende Teil des Volkes, die Klienten und Freigelassenen der Verurteilten und Verbannten fassten neue Hoffnung; der schmutzige und an Zirkus und Theater gewöhnte Pöbel dagegen, so wie die Verworfensten Sklaven oder alle, die, nachdem sie ihr Gut aufgezehrt hatten, sich von der Schande Neros nährten, waren niedergeschlagen und gierig nach Gerüchten. |
| Germanici exercitus, quod periculosissimum in tantis viribus, solliciti et irati, superbia recentis victoriae et metu tamquam alias partis fovissent. tarde a Nerone desciverant, nec statim pro Galba Verginius. an imperare noluisset, dubium: delatum ei a milite imperium conveniebat. Fonteium Capitonem occisum, etiam qui queri non poterant, tamen indignabantur. dux deerat, abducto Verginio per simulationem amicitiae; quem non remitti atque etiam reum esse tamquam suum crimen accipiebant. Tac.hist.1,8,2. | Die in Germanien stehenden Heere waren, was die gefährlichste Stimmung bei solcher Streitmacht ist, beunruhigt zugleich und erbittert, im Stolz auf den neuerlichen Sieg und in dem furchterregenden Bewusstsein, die Gegenpartei begünstigt zu haben. Zögernd waren sie von Nero abgefallen und Verginius hatte sich nicht sogleich für Galba erklärt. Dass er selbst Kaiser werden wollte, wurde bezweifelt; aber als ausgemacht galt, dass ihm diese Würde von den Soldaten angeboten wurde. Die Ermordung des Fonteius Capito empörte auch die, die sie nicht zu beklagen hatten. Ein Führer jedoch fehlte, da Verginius unter dem Schein der Freundschaft abberufen worden war. Dass er nicht zurückgesandt wurde und sogar iangeklagt sei, nahmen sie als gegen sie selbst gerichtete Anschuldigung auf. |
| Otho comiter administrata provincia primus in partis transgressus nec segnis et, donec bellum fuit, inter praesentis splendidissimus, spem adoptionis statim conceptam acrius in dies rapiebat, faventibus plerisque militum, prona in eum aula Neronis ut similem. Tac.hist.1,13,4. | Otho hatte die Provinz milde verwaltet, war zuerst zur Sache Galbas übergetreten; er zeigte Eifer und war, solange der Krieg dauerte, der Glanzvollste in dessen Umgebung; sogleich fasste er Hoffnung auf Adoption und verfolgte sie von Tag zu Tag leidenschaftlicher; die Mehrheit der Soldaten war ihm günstig, der Hof Neros ihm zugetan als dessen Ebenbild. |
| Pisonem ferunt statim intuentibus et mox coniectis in eum omnium oculis nullum turbati aut exultantis animi motum prodidisse. sermo erga patrem imperatoremque reverens, de se moderatus; nihil in vultu habituque mutatum, quasi imperare posset magis quam vellet. Tac.hist.1,17,1. | Piso, sagt man, habe weder vor den ersten Beobachtern noch späterhin, als aller Augen auf ihn gerichtet waren, Betroffenheit oder Freundlichkeit verraten. Zu seinem Vater und Herrscher sprach er ehrerbietig, von sich bescheiden; keine Veränderung in Miene und Haltung; als sei er mehr zur Regierung befähigt als danach begierig. |
| [Cic.Tusc.1,18] Mors igitur ipsa, quae videtur notissima res esse, quid sit, primum est videndum. sunt enim qui discessum animi a corpore putent esse mortem; sunt qui nullum censeant fieri discessum, sed una animum et corpus occidere, animumque in corpore extingui. qui discedere animum censent, alii statim dissipari, alii diu permanere, alii semper. quid sit porro ipse animus, aut ubi, aut unde, magna dissensio est. aliis cor ipsum animus videtur, ex quo excordes, vecordes concordesque dicuntur et Nasica ille prudens bis consul 'Corculum' et 'egregie cordatus homo, catus Aelius Sextus'. Cic.Tusc.1,18 | Nun, was der Tod selbst ist, so bekannt es auch scheint, das müssen wir zuerst sehen. Denn nach einigen ist der Tod eine Trennung der Seele vom Körper; nach anderen gibt es keine Trennung, sondern Seele und Körper gehen zugleich unter und jene wird in diesem vernichtet. Diejenigen die die Ansicht haben, dass die Seele sich trennt, lassen diese sich entweder sogleich auflösen oder erst nach längerer Zeit, oder sie behaupten zum Teil ihre ewige Fortdauer. Nicht weniger groß ist aber über das Wesen, den Sitz und den Ursprung der Seele der Widerstreit der Meinungen. Einigen scheint das Herz selbst die Seele zu sein, daher die Ausdrücke “herzlos, feigherzig, einherzig”; und jener kluge Nasica, der zweimal Konsul war, hieß “Herzchen” und “der vortrefflich beherzte Mann Catus Aelius Sextus.” |
| Atque ego statim Syracusanis—erant autem principes mecum—dixi me illud ipsum arbitrari esse, quod quaererem. Cic.Tusc.5,65,2 | Sofort sagte ich den Syrakusanern – es waren die Ersten der Stadt bei mir – ich glaube, dass es eben dies ist, was ich suche. |
| 03.04.2015 Lausannae inter disceptatores de rebus angularibus, quae ad nucleare Iraniae programma spectant, convenit: Irania copiam uranii, cuius vis augeatur, in probabilem modum reducet idque ab organzatione Internationali ab energia atomica (IAEA) perspici ac custodia contineri patietur. Sanctiones oeconomicae Iranis impositae sedabuntur, sed statim redintegrari possunt, nisi Irania pacta servabit. Multa adhuc praeterita sunt. Et Israelis primarius Beniaminus Netanyahu, qui de nocte cum praeside Obama telefonice colloquebatur, et repraesentantes quidam congressus Americani vehementer indignati sunt. lc201504 |
| 21.10.2015 Non modo in Germania, sed etiam in Suetia receptacula et deversoria profugorum incenduntur. Hoc anno ibi iam quindecim incendia numerabantur, quae plerumque consulto et cogitata excitata erant. Saepius incendia facinoribus a quibusdam profugis commissis respondere videntur: Medio mense Augusto prope domicilium profugorum crux Christiana deflagraverat. In alio domicilio deusto habitaverat profugus, qui antea feminam Sueticam eiusque filium sica confecerat. Periculum est, ne multi profugi, qui falsis de Europa opinionibus adducti huc veniant suaque spe deiciantur, ad maleficia committenda propensiores fiant. Etiam in Slovenia, ubi profugi algentes, esurientes, nimbo obruti in limo ingrediuntur, destitutio augetur. Tamen affluentia profugorum non modo non desinit, sed impetu progredientis Syriaci exercitus et aeriis Russorum ictibus depulsi aliquot recentes decem milia hominum suas mansiones prope Alepum sitas relinquunt. Quousque tandem? Unio Europaea a conatu problemata communiter solvendi, quod civitates singulares amore sui suas res curant, impedita est. Turcia statim ac solide mederi neque potest neque vult. Si Germanis quoque sibi fines intersaepiendos esse persuasum erit, confusio omnium rerum atque inopia Europaea non iam bene sonantibus sed inutilibus consiliis velari poterunt. lc201509 | Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Schweden werden Aufnahmestellen und Unterkünfte von Flüchingen angezündet. In diesem Jahr wurden dort bereits fünfzehn Brände gezählt, die meistens absichtlich gelegt. Bisweilen scheinen die Brände Reaktionen auf Taten einzelner Flüchtlinge zu sein: Mitte August war in der Nähe einer Flüchtlingsunterkunft ein christliches Kreuz abgebrannt. In einer anderen niedergebrannten Wohnung hatte ein Flüchtling gewohnt, der zuvor eine schwedische Frau und ihren Sohn niedergestochen hatte. Es ist zu befürchten, dass viele Flüchtlinge, die von falschen Vorstellungen über Europa verführt herkommen, und sich in ihren Hoffnungen getäuscht sehen, für Übeltaten leichter empfänglich werden. Auch in Slowenien, wo Flüchtlinge frierend, hungern und vom Regen durchnässt durch Schlamm waten, macht sich Enttäuschung breit. Dennoch hört der Zustrom an Flüchtlingen nicht nur nicht auf, sondern erneut verlassen zehntausende von den Angriffen des vorrückenden syrischen Heeres und den russischen Luftschlägen vertrieben ihre Heimat bei Aleppo. Wie lange eigentlich noch? Die Europäische Union ist mit ihrem Versuch, die Probleme gemeinsam zu lösen, weil die einzelnen Staaten dem Egoismus und Eigennutz folgen, gescheitert. Die Türkei kann weder noch will sie sofort und vollständig Abhilfe schaffen. Wenn auch Deutschland zur Überzeugung gelangt, es müsse seine Grenzen schließen, wird es nicht mehr möglich sein, das allgemeine Chaos und die europäische Hilflosigkeit mit wohlklingenden aber unwirksamen Ideen zu beschönigen. |
| 03.12.2015 In vivario Danici capitis Hafniae hesterno die Mercurii necopinatum quid accidit, quod - rebus Tremoniae factis contrarium - non modo animalia, sed etiam homines in vivariis in lubrico versari demonstrat: Vir quidam Lituanus, qui instabilis animae esse dicitur, ausus est in aveolum ursorum alborum insilire. Quo instinctu permotus id fecerit, adhuc non notum est. Sed secunda fortuna est usus. Nam non bini ursi, qui ibi vivunt, in aqua erant, sed tantummodo is, qui Ivan nominatur. Custodes statim concitati concurrerumt et ursum Ivan quattuor cummeis glandibus depellebant. Qui casus sic clementius excessit, quam calamitas minime adhuc enubilata, quae tribus annis ante acciderat, cum iuvenis quidam viginti annorum in caveam tigridum perlapsus interficeretur. Vir Lituanus leviter vulneratus servatus est, sed ursus Ivan nunc perterritus est et instabilis animae. lc201512 | Im Zoo der dänischen Hauptstadt Kopenhagen geschah am gestrigen Mittwoch etwas Überraschendes, das - im Gegensatz zu den Ereignissen in Dortmund - zeigt, dass nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen im Zoo gefährlich leben. Ein Litauer, der psychisch instabil sein soll, hatte Lust, in das Becken der Eisbären zu springen. Aus welcher Motivation er dies getan hat, ist noch unbekannt. Aber er hatte Glück. Denn nicht beide Bären, die dort leben, waren im Wasser, sondern nur der, der Ivan heißt. Die Wärter eilten sofort alarmiert herbei und vertrieben den Bären Ivan mit vier Gummigeschossen. Dieser Vorfall ging somit glimpflicher aus, als ein Unfall vor drei Jahren, der nie aufgeklärt wurde, als ein zwanzigjähriger junger Mann in das Tigergehege gelangte und getötet wurde. Der Litauer wurde leicht verletzt gerettet, aber der Bär Ivan ist jetzt geschockt und und psychisch instabil. |
| 25.VI.2016 Cum Britannorum administer primarius, David Cameron, se mense Octobri, ut alius quidam de "Brexitu", qui dicitur, cum Europaeis ageret, munere recessurum esse pronuntiaverit, Ioannes-Claudius Iuncker, commissionis Bruxellensis exarchus, ut consultationes statim initiarentur, monuit. Qui verbis translaticiis auguravit: "Istud divortium non erit amicabile, sed numquam ferme adhuc mutuo amore ardebamus." lc201606 |
| 24.12.2016 Tunesianus Anis Amri, qui unus maxime Berolini insidias autoraedarias in mercatum natalicium perpetravisse suspiciebatur, cum Mediolani prope stationem ferriviariam, ut chartam identitatis monstraret, a duobus custodibus publicis petitus pistolium ex pera promeret et statim glandes fundere inciperet, ab altero custode transfixus est. Alter ex umero vulneratus in nosocomium delatus est. Quo facto auctor quidem insidiarum investigatus iacet, sed relinquitur, ut exploretur, numquis eum insidias parantem et per Franciam in Italiam fugientem adiuverit. Restat, ut disceptetur, num custodes quaedam peccaverint, quibus medendum sit. Superest, ut legum conditores deliberent, quomodo securitas publica augeri possit. Nobis autem, mihi et unicuique civium, consultandum est, num tam simpliciter quam antehac in mercatu natalicio nostrum vinum adustum sorbere et matutinae nataliciae interesse velimus. lc201612 | Der Tunesier Anis Amri, der als Hauptverdächtiger für den Autoanschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt galt, wurde in Mailand in der Nähe des Bahnhofs von zwei Polizisten aufgefordert, seinen Ausweis vorzuzeigen. Als er aus seinem Rucksack eine Pistole hervorholte und sofort das Feuer eröffnete, wurde er von dem einen Polizisten erschossen. Der andere wurde an der Schulter verwundet und in ein Krankenhaus eingeliefert. Dadurch ist der Urheber des Anschlags zwar ermittelt und unschädlich gemacht, aber es bleibt zu untersuchen, ob ihn jemand bei dem Anschlag und seiner Flucht durch Frankreich nach Italien unterstützt hat. Es bleibt die Diskussion, ob die Polizei Fehler gemacht hat, die es abzustellen gilt. Auf die Gesetzgebung wartet die Überlegung, wie die öffentliche Sicherheit erhöht werden kann. Wir aber, ich und sonst jeder Bürger müssen mit uns zu Rate gehen, ob wir so unbefangen wie bisher auf dem Weihnachtsmarkt unseren Glühwein schlürfen und in die Christmette gehen wollen. |
| 08.01.2017 In animum induxeram de quavis sclopetatione, sive in Syria sit facta, sive in Fort Lauderdale, sive alibi gentium, hodierno die Dominico non narrare; nam piget me. Sed ut de una sclopetatione non narrem, quae non facta paene facta est, a me impetrare non possum, postquem legi, quae laterensis quidam, qui antehac in ministerio reginae Britanniarum erat, illis diurnis, quae "The Times" inscribuntur, prodidit: Se paulo post mediam noctem excubias in hortis Buckinghamiensis Palatii egisse, cum in tenebris umbrabilem figuram humanam lente maceriam praetereuntem animadverteret, et statim apertularium invasisse suspicatum, antequam eum telo peteret, increpuisse: "Gradum siste! Quis es?" Tum istam umbram in ipso discrimine temporis se reginam Elizabetham esse detexisse, et se exclamasse: "Malum, vestra maiestas, paene vos exballistavi! Tum reginam aequanimiter respondisse: "Id plane te decet, neque te reprehendo. Cum denuo somnum capere non potero, breviter antequam exiero, te telefonice appellabo, ne me petas." lc201701 | Ich hatte mir fest vorgenommen, am heutigen Sonntag über keine Schießerei, mag sie in Syrien, in Fort Lauderdale oder sonstwo auf der Welt passiert sein, zu berichten. Denn das hängt mir zum Hals heraus. Aber über eine Schießerei, die zwar nicht passiert ist, aber fast passiert wäre, nicht zu berichten, das bringe ich nicht über mich, nachdem ich gelesen habe, was ein Gardist, der früher in Diensten der britischen Königin stand, der "Times" verraten hat: Er habe kurz nach Mitternacht im Park des Buckinghampalastes Wache gestanden, als er plötzlich im Dunkeln eine schemenhafte menschliche Gestalt bemerkte, die langsam an der Gartenmauer entlangging. Er habe sofort den Verdacht gehabt, ein Einbrecher sei eingedrungen und habe, bevor er einen Schuss abgab, gerufen: "Halt! Wer da?" Dann habe sich dieser Schatten im letzten Augenblick als Königin Elizabeth zu erkennen gegeben, und er habe ausgerufen: "Verdammt, Ihre Majestät! Fast hätte ich Euch erschossen!" Dann habe die Königin gelassen geantwortet. "Das ist ganz in Ordnung. Ich mache dir keinen Vorwurf. Wenn ich mal wieder nicht einschlafen kann, werde ich dich, kurz bevor ich hinausgehe, anklingeln, damit du nicht auf mich schießt." |
| 02.02.2017 Parlamentarii Londinenses heri biduum consiliati legem, quam Theresa May rogaverat, ut sibi mense Martio vergente "Britanniarum Regni voluntatem Unionis Europaeae relinquendae Bruxellas nuntiare liceret", duodequingentis delegatis suffragantibus centum quattuordecim refragantibus prima recitatione suaserunt. Usque ad septimum Martis diem lex et inferiorem et superiorem cameram percurrerit. Iam hodierno die Iovis administra prima suas rationes ad Brexitum moderandum promulgabit. At improvisum nihil exspectatur. Britanniae ergo, ut obnoxietatem, quam ipsae in Unione Europaea voluntarie susceperunt et una cum aliis consociatae formaverunt, auferant, plenis velis in independentiam et libertatem et superanitatem, quae sibi videntur, contendunt oblitae civitates solas relictas non modo nostris temporibus statim in novas obnoxietates incidere, quas, etiamsi "relationes speciales" nominentur, neque voluntarias eligere neque iam formare possint. Ne sit summa libertas summa obnoxietas. lc201702 | Die Parlamentarier in London haben gestern nach zweitägiger Beratung das Gesetz, das Theresa May eingebracht hatte, um Ende März "die Absicht des Vereinigten Königreiches, die Europäische Union zu verlassen, in Brüssel vermelden darf", mit 498 Ja-Stimmen und 114 Nein-Stimmen der Delegierten gebilligt. Bis zum 7. März wird das Gesetz sowohl Unter- als auch Oberhaus durchlaufen haben. Schon am heutigen Donnerstag wird die Premierministerin ihre Vorstellungen zur Gestaltung des Brexits bekannt geben. Aber etwas Überraschendes wird nicht erwartet. So steuert also Britannien, um der Abhängigkeit zu entgehen, die es in der Europäischen Union selbst gewählt und im Bund mit anderen gestaltet hat, mit vollen Segeln in die vermeintliche Unabhängigkeit, Freiheit, Suveränität, nachdem es vergessen hat, dass Staaten, die allein zurückbleiben, nicht nur in heutiger Zeit sofort in neue Abhängigkeiten geraten, die sie, auch wenn sie "spezielle Beziehungen" heißen, weder nach eigenem Willen wählen noch gestalten können. Hoffentlich ist "höchste Freiheit" nicht gleichbedeutend mit "höchste Abhängigkeit"! |
| [48] Verum in lingua: "Qui non statim commentatur, in suspicionem incidit." (R.Müller, FAZ 08.09.18) spr2018 | Die Wahrheit liegt auf der Zunge: "Wer nicht sofort Stellung bezieht, macht sich verdächtig." (R.Müller, FAZ 08.09.18) |
| [203] Varsoviae Josephus Biden, Americanus praeses, perorans dixit: „Isti viro (scilicet Vladimiro Putin), per deos, non in potestate remanendum est.“ Russi statim responderunt: „Haec decisio non est Americani praesidis. Russicus praeses a Russis eligitur.“ Aedes Albae duritiem praesidialis dicti permulcere conabantur: Praesidem non transitum Russicarum rerum spectavisse, sed potentiam, qua Russicus praeses in confines civitates uteretur. spr.27.03.22 | In Warschau schloss der amerikanische Präsident seine Rede mit den Worten: „Um Gottes willen, dieser Mann (sc. Wladimir Putin) kann nicht an der Macht bleiben.“ Die Russen antworteten sofort: „Dies entscheidet nicht der amerikanische Präsident. Der russische Präsident wird von den Russen gewählt.“ Das Weiße Haus versuchte die harten Worte des Präsidenten abzumildern: Der Prasident habe nicht einen Machtwechsel in Russland im Blick gehabt, sondern die Macht, die der russische Präsident gegen seine Nachbarstaaten ausübe. (27.03.22) |