top

   
Beleg gesucht für: proelium
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
Anzahl der Treffer: 47
qui cupidius novissimum agmen insecuti alieno loco cum equitatu Helvetiorum proelium committunt, et pauci de nostris cadunt. Caes.Gall.1,15,2Diese Reiterei verfolgte jedoch den Nachzug der Helvetier zu hitzig und ließ sich in einer ungünstigen Stellung in ein Treffen ein, wobei auf römischer Seite einige fielen.
reperiebat etiam in quaerendo Caesar, quod proelium equestre adversum paucis ante diebus esset factum, initium eius fugae factum ab Dumnorige atque eius equitibus ‑ nam equitatui, quem auxilio Caesari Haedui miserant, Dumnorix praeerat ‑ ; eorum fuga reliquum esse equitatum perterritum. Caes.Gall.1,18,10Bei weiterem Ausfragen erfuhr Cäsar auch, dass es Dumnorix sei, der bei dem unglücklichen Reitertreffen vor einigen Tagen zuerst mit seinen eigenen Reitern die Flucht ergriff und dadurch die übrige Reiterei in Bestürzung brachte. Dumnorix befehligte nämlich die Reiterei, die die Häduer den Römern als Hilfe ins Feld gestellt hatten.
Caesar suas copias in proximum collem subducit, aciem instruit. Labienus, ut erat ei praeceptum a Caesare, ne proelium committeret, nisi ipsius copiae prope hostium castra visae essent, ut undique uno tempore in hostes impetus fieret, monte occupato nostros exspectabat proelioque abstinebat. Caes.Gall.1,22,3Cäsar führte seine Truppen auf den nächsten Hügel und stellte sie in Schlachtordnung. Labienus, der die Anhöhe wirklich besetzt hatte, wartete auf die Römer und ließ sich in keinen Kampf ein; denn Cäsar hatte ihm verboten, ein Treffen zu beginnen, wenn er nicht seine Truppen nahe beim feindlichen Lage erblickt hätte, damit auf einmal von allen Seiten ein Angriff die auf die Feinde geschehe.
Helvetii, seu quod timore perterritos Romanos discedere a se existimarent, eo magis quod pridie superioribus locis occupatis proelium non commisissent, sive eo, quod re frumentaria intercludi posse confiderent, commutato consilio atque itinere converso nostros a novissimo agmine insequi ac lacessere coeperunt. Caes.Gall.1,23,3Sie gaben ihren Plan auf, nahmen gleich einen anderen Weg und verfolgten und beunruhigten die Römer des Nachtrabs; mochten sie nun der Meinung sein, die Römer zögen aus Furcht hinweg, besonders da sie am vorigen Tag die Anhöhen besetzt und doch kein Treffen gewagt hätten; oder machten sie sich Hoffnung, ihnen die Lebensmittel abschneiden zu können.
Caesar primum suo, deinde omnium ex conspectu remotis equis, ut aequato omnium periculo spem fugae tolleret, cohortatus suos proelium commisit. Caes.Gall.1,25,1Cäsar ließ zuerst sein Pferd, dann die Pferde aller übrigen weit wegführen, um die Gefahr für alle gleich zu machen und ihnen die Hoffnung der Flucht zu nehmen. Dann ermunterte er seine Legionen zur Tapferkeit und begann die Schlacht.
capto monte et succedentibus nostris Boii et Tulingi, qui hominum milibus circiter xv agmen hostium claudebant et novissimis praesidio erant, ex itinere nostros latere aperto adgressi circumvenire, et id conspicati Helvetii, qui in montem sese receperant, rursus instare et proelium redintegrare coeperunt. Caes.Gall.1,25,6Als sie den Berg besetzt hatten und die Römer ihnen nachrückten, fielen die Boier und Tulinger, die mit etwa fünfzehntausend Mann den Zug der Feinde beschlossen und ihren Rücken deckten, während des Marsches den Römern in die offene Flanke und schlossen sie ein. Kaum sahen dies die Helvetier, die sich auf den Berg zurückgezogen hatten, als sie wieder vordrangen und die Schlacht erneuerten.
Ariovistum autem ut semel Gallorum copias proelio vicerit, quod proelium factum sit ad Magetobrigam, superbe et crudeliter imperare, obsides nobilissimi cuiusque liberos poscere et in eos omnia exempla cruciatusque edere, si qua res non ad nutum aut ad voluntatem eius facta sit. Caes.Gall.1,31,12Seit aber Ariovist die Truppen der Gallier in der Schlacht bei Magetobriga besiegt habe, herrsche er voller Übermut und Grausamkeit; er verlange die Kinder aller Adligen als Geiseln und erlaube sich gegen sie jede Härte und Grausamkeit, wenn etwas nicht auf seinen Wink und nach seinem Willen geschehe.
si quos adversum proelium et fuga Gallorum commoveret, hos, si quaererent, reperire posse diuturnitate belli defatigatis Gallis Ariovistum, cum multos menses castris se ac paludibus tenuisset neque sui potestatem fecisset, desperantes iam de pugna et dispersos subito adortum magis ratione et consilio quam virtute vicisse. Caes.Gall.1,40,8Wenn aber die Niederlage und Flucht der Gallier (bei Magetobriga) einige beunruhige, so könnten sie, wenn sie nachforschten, herausfinden, dass Ariovist jene mehr durch schlaue Berechnung und listige Klugheit als durch Tapferkeit besiegt habe. Die Gallier seien durch die lange Dauer des Krieges erschöpft gewesen, bereits an einer Gelegenheit zu einer Schlacht verzweifelt und seien bereits in Auflösung begriffen gewesen, als Ariovist, der viele Monate in seinem Lager und zwischen Sümpfen ruhig gestanden habe und einer Schlacht stets ausgewichen sei, plötzlich über sie hergefallen sei.
nam etsi sine ullo periculo legionis delectae cum equitatu proelium fore videbat, tamen committendum non putabat, ut pulsis hostibus dici posset eos ab se per fidem in conloquio circumventos. Caes.Gall.1,46,3Obgleich er nämlich überzeugt war, ein Treffen mit der Reiterei würde ohne jedes Risiko für seine ausgewählte Legion vonstatten gehen, glaubte er doch nicht zugeben zu dürfen, dass man nach einer Niederlage der Feinde sagen könne, die Germanen seien aus Vertrauen zu ihm während der Unterredung in eine Falle gelockt worden.
cum ex captivis quaereret Caesar, quamobrem Ariovistus proelio non decertaret, hanc reperiebat causam, quod apud Germanos ea consuetudo esset, ut matres familiae eorum sortibus vaticinationibusque declararent, utrum proelium committi ex usu esset necne; Caes.Gall.1,50,4Als Cäsar die Gefangenen fragte, warum Ariovist nicht die Entscheidung in der Schlacht suche, erfuhr er als Ursache, die Germanen hätten die Gewohnheit, von Hausfrauen durch das Los und Weissagungen bestimmen zu lassen, ob es vorteilhaft sei, ein Treffen zu liefern oder nicht;
eo mulieres imposuerunt, quae ad proelium proficiscentes passis manibus flentes implorabant, ne se in servitutem Romanis traderent. Caes.Gall.1,51,3Darauf setzten sie ihre Frauen, die alle, die in die Schlacht zogen, mit fliegenden Haaren jammernd anflehten, sie nicht in die Sklaverei der Römer kommen zu lassen.
ipse a dextro cornu, quod eam partem minime firmam hostium esse animadverterat, proelium commisit. Caes.Gall.1,52,2Er selbst begann das Treffen auf dem rechten Flügel, weil er bemerkt hatte, dass hier der Feind am schwächsten war.
Ita proelium restitutum est, atque omnes hostes terga verterunt neque prius fugere destiterunt, quam ad flumen Rhenum milia passuum ex eo loco circiter quinque pervenerunt. Caes.Gall.1,53,1So wurde das Treffen wieder hergestellt; die Feinde aber ergriffen insgesamt die Flucht, von der sie nicht eher abstanden, als bis sie etwa fünf Meilen von diesem Ort entfernt zum Rheinstrom, gekommen waren.
equites nostri cum funditoribus sagittariisque flumen transgressi cum hostium equitatu proelium commiserunt. Caes.Gall.2,19,4Die römische Reiterei setzte samt den Schleuderern und Bogenschützen über den Fluss und begannen mit der feindlichen Reiterei den Kampf.
Horum adventu tanta rerum commutatio est facta, ut nostri, etiam qui vulneribus confecti procubuissent, scutis innixi proelium redintegrarent, Caes.Gall.2,27,1Mit ihrer Ankunft wendete sich alles so, dass selbst die Soldaten, die vor Wunden niedergesunken waren, sich auf ihre Schilde stützten und noch einmal kämpften.
itaque convocatis centurionibus celeriter milites certiores facit, paulisper intermitterent proelium ac tantummodo tela missa exciperent seque ex labore reficerent, post dato signo e castris erumperent atque omnem spem salutis in virtute ponerent. Caes.Gall.3,5,3Galba ließ daher die Hauptleute rufen und den Soldaten den Befehl erteilen, ein wenig vom Kampf abzulassen, bloß die von den Feinden kommenden Geschosse aufzufangen und sich von der Anstrengung zu erholen. Wenn man später das Zeichen gebe, sollten Sie aus dem Lager hervorbrechen und alle Hoffnung auf Rettung in ihre persönliche Tapferkeit setzen.
cuius adventu cognito Sotiates magnis copiis coactis equitatuque, quo plurimum valebant, in itinere agmen nostrum adorti primum equestre proelium commiserunt, Caes.Gall.3,20,3Diese sammelten bei der ersten Nachricht von seinem Anrücken ihre Streitkräfte in Masse und griffen besonders mit ihrer bedeutenden Reiterei die Römer sogleich auf dem Zug an und nötigten sie zu einem Reitertreffen.
deinde equitatu suo pulso atque insequentibus nostris subito pedestres copias, quas in convalle in insidiis conlocaverant, ostenderunt. iis nostros disiectos adorti proelium renovarunt. Caes.Gall.3,20,4Als hierauf ihre eigene Reiterei zurückgeschlagen und von den Römern verfolgt wurde, ließen sie plötzlich ihr Fußvolk hervorbrechen, das sich in dem Hinterhalt eines Tales versteckt hatte. Dieses machte einen Angriff auf die getrennten Linien der Römer, und es begann ein neues Treffen.
simul, ut dicebatur, sui purgandi causa, quod contra atque esset dictum et ipsi petissent, proelium pridie commisissent, simul ut, si quid possent, de indutiis fallendo impetrarent. Caes.Gall.4,13,5teils, wie sie vorgaben, um sich zu entschuldigen, dass sie am vorigen Tag, gegen die Verabredung und ihr eigenes Ersuchen ein Treffen geliefert hätten; teils, um, wo möglich, durch List und Trug einen Waffenstillstand zu erhalten.
quo loco qui celeriter arma capere potuerunt, paulisper nostris restiterunt atque inter carros impedimentaque proelium commiserunt. Caes.Gall.4,14,4Wer von den Germanen schnell zu den Waffen greifen konnte, der leistete eine Weile Widerstand und focht zwischen den Wagenburgen hervor.
Quibus rebus cognitis principes Britanniae, qui post proelium ad Caesarem convenerant, inter se conlocuti, cum et equites et naves et frumentum Romanis deesse intellegerent et paucitatem militum ex castrorum exiguitate cognoscerent, quae hoc erant etiam angustiora quod sine impedimentis Caesar legiones transportaverat, Caes.Gall.4,30,1Die britannischen Häuptlinge, die sich nach dem Treffen versammelt hatten, um Cäsars Forderungen zu genügen, bemerkten die missliche Lage der Römer, sahen, dass ihnen Reiter, Schiffe und Getreide fehlten, und schlossen aus der ganz geringen Ausdehnung des römischen Lagers auf eine geringe Zahl Soldaten, da dieses deshalb, weil Cäsar die Legionen ohne Gepäck herbeigeführt hatte, noch mehr zusammengedrängt war.
quo facto ad lacessendum hostem et ad committendum proelium alienum esse tempus arbitratus suo se loco continuit et brevi tempore intermisso in castra legiones reduxit. Caes.Gall.4,34,2Doch schien ihm der Zeitpunkt nicht günstig, um sich in ein Treffen einzulassen und den Feind zu reizen; deshalb hielt er sich ruhig in seiner Stellung und führte bald darauf die Legionen in ihr Lager.
illi equitatu atque essedis ad flumen progressi ex loco superiore nostros prohibere et proelium committere coeperunt. Caes.Gall.5,9,3Diese waren mit ihrer Reiterei und den Streitwagen an einen Fluss gerückt, und fingen jetzt von ihrem höheren Standpunkt aus an, die Römer aufzuhalten und ihnen ein Treffen zu liefern.
et cum se maior pars agminis in magnam convallem demisisset, ex utraque parte eius vallis subito se ostenderunt novissimosque premere et primos prohibere ascensu atque iniquissimo nostris loco proelium committere coeperunt. Caes.Gall.5,32,2Als nun der größere Teil des römischen Zuges in ein großes Tal hinabgestiegen war, zeigten sie sich plötzlich auf beiden Seiten, bedrängten den Nachtrab, ließen die Vortruppen nicht bergan rücken und begannen so an einem für die Römer höchst ungünstigen Ort ein Treffen.
Vix agmen novissimum extra munitiones processerat, cum Galli cohortati inter se, ne speratam praedam ex manibus dimitterent - longum esse perterritis Romanis Germanorum auxilium exspectare, neque suam pati dignitatem, ut tantis copiis tam exiguam manum, praesertim fugientem atque impeditam, adoriri non audeant - flumen transire et iniquo loco committere proelium non dubitant. Caes.Gall.6,8,1Kaum hatte die römische Nachhut das Lager verlassen, als die Gallier einander ermunterten, man solle die erhoffte Beute nicht fahren lassen; bei dem derzeitigen Schrecken der Römer dauere es zu lange, erst die Hilfe der Germanen abzuwarten, da es überdies unter ihrer Würde wäre, wenn sie es nicht wagten, mit ihrem so zahlreichen Heer eine so schwache Schar anzugreifen, die ja auf der Flucht begriffen und bepackt sei. Ohne Zögern gingen sie also über den Fluss und begann an einem ungünstigen Ort das Treffen.
consequuntur hunc centuriones eius cohortis, quae in statione erat; paulisper una proelium sustinent. Caes.Gall.6,38,3An ihn schließen sich die Centurionen der Kohorte an, die gerade Wache hielt, und vereinigt halten sie eine Weile den Angriff aus.
eandem fortunam tulit Camulogenus. at ii, qui praesidio contra castra Labieni erant relicti, cum proelium commissum audissent, subsidio suis ierunt collemque ceperunt; neque nostrorum militum victorum impetum sustinere potuerunt. Caes.Gall.7,62,8Dieses Schicksal teilte auch Camulogenus mit ihnen. Diejenigen, die als Gegenwehr vor dem Lager des Labienus standen, wollten bei der ersten Nachricht von der Schlacht ihren Leuten zu Hilfe kommen und besetzten eine Anhöhe, konnten aber schon den ersten Sturm der siegreichen Römer nicht aushalten.
Opere instituto fit equestre proelium in ea planitie, quam intermissam collibus tria milia passuum in longitudinem patere supra demonstravimus. summa vi ab utrisque contenditur. Caes.Gall.7,70,1Kaum hatte man mit der Einschließung angefangen, als ein Reitertreffen auf der Ebene vorfiel, die sich, wie schon erwähnt, frei von den Hügeln drei Meilen weit ausdehnte. Beide Seiten kämpften mit höchstem Einsatz.
Caesar omni exercitu ad utramque partem munitionis disposito, ut, si usus veniat, suum quisque locum teneat et noverit, equitatum ex castris educi et proelium committi iubet. Caes.Gall.7,80,1Cäsar stellte sein gesamtes Fußvolk an beiden Linien seiner Verschanzung auf, damit jeder für den Notfall seinen Ort habe und kenne; die Reiterei ließ er aus dem Lager ziehen und ein Treffen beginnen.
Eius adventu ex colore vestitus cognito, quo insigni in proeliis uti consuerat, turmisque equitum et cohortibus visis, quas se sequi iusserat, ut de locis superioribus haec declivia et devexa cernebantur, hostes proelium committunt. Caes.Gall.7,88,1Sobald man ihn an der Farbe des Kleides erkannte, das er in den Schlachten zu tragen pflegte, und sobald man die ihm folgenden Reiterhaufen und Kohorten erblickte, wie man denn von jenen höher gelegenen Punkten das in der Senkung und Niederung sehen konnte, begannen die Feinde den Kampf.
Cum dispositis turmis invicem rari proeliarentur neque ab lateribus circumveniri suos paterentur, erumpunt ceteri Correo proeliante ex silvis. fit magna contentione diversum proelium. Caes.Gall.8,19,1Als die Reiterhaufen an verschiedenen Punkten standen und immer nur wenige fochten, die dann wieder abgelöst und von den übrigen gegen Umzingelung geschützt South Wehen, so brach, während Correus focht, eine größere Anzahl Feinde aus dem Gehölz hervor. Nun begann der Kampf mit großer Anstrengung an verschiedenen Punkten.
cuius praeceptis ut res gereretur, Q. Atius Varus praefectus equitum, singularis et animi et prudentiae vir, suos hortatur agmenque hostium consecutus turmas partim idoneis locis disponit, partim equitum proelium committit. Caes.Gall.8,28,2Um nach dessen Befehlen zu handeln, ermunterte der Reiteroberst Quintus Atius Varus, ein sehr mutiger und kluger Mann, seine Leute und stellte, sobald man beim Feind angekommen war, einzelne Reiterscharen an passenden Punkten auf; mit den übrigen griff er an.
confligit audacius equitatus hostium succedentibus sibi peditibus, qui toto agmine subsistentes equitibus suis contra nostros ferunt auxilium. fit proelium acri certamine. Caes.Gall.8,28,3Die feindliche Reiterei leistete kühnen Widerstand; denn es folgte ihr das Fußvolk, das alsbald Halt machte, um sie gegen die Römer zu unterstützen. So entstand ein äußerst hitziges Gefecht.
Labienus interim in Treveris equestre proelium facit secundum compluribusque Treveris interfectis et Germanis, qui nullis adversus Romanos auxilia denegabant, Caes.Gall.8,45,1Unterdessen war Labienus bei den Treverern in einem Reitertreffen erfolgreich und hatte eine Anzahl Treverer und Germanen, die niemandem ihren Beistand gegen die Römer versagten, niedergemacht.
quapropter vos moneo, uti forti atque parato animo sitis et, quom proelium inibitis, memineritis vos divitias, decus, gloriam, praeterea libertatem atque patriam in dextris vostris portare. Sall.Cat.58,8Daher ermahne ich euch, starken und entschlossenen Mut zu beweisen und, sobald ihr in den Kampf geht, daran zu denken, dass Reichtum, Ehre, Ruhm, ja Freiheit und Vaterland in euren Händen liegen.
postquam eo ventum est, unde a ferentariis proelium conmitti posset, maxumo clamore cum infestis signis concurrunt; pila omittunt, gladiis res geritur. Sall.Cat.60,2Nachdem man sich so nahe gekommen war, dass die Plänkler den Kampf eröffnen konnten, stürmen sie unter lautem Kampfruf in frontalem Angriff aufeinander los. Sie lassen ihre Wurfspieße beiseite und kämpfen mit dem Schwert.
solent hoc boni imperatores facere, cum proelium committunt, ut in eo loco, quo fugam hostium fore arbitrentur, milites conlocent, in quos, si qui ex acie fugerint, de improviso incidant. Cic.S.Rosc.151.bGute Feldherren pflegen das zu tun, wenn sie ein Treffen liefern, dass sie da, wohin sich der fliehende Feind nach ihrer Auffassung wenden wird, Truppen aufzustellen, damit auf diese unvermutet diejenigen stoßen , die aus dem Treffen entrinnen.
effigiesque et signa quaedam detracta lucis in proelium ferunt; quodque praecipuum fortitudinis incitamentum est, non casus nec fortuita conglobatio turmam aut cuneum facit, sed familiae et propinquitates; et in proximo pignora, unde feminarum ululatus audiri, unde vagitus infantium. Tac.Germ.7,3Auch nehmen siie gewisse Bilder und Abzeichen, die sie aus den Hainen holen, mit sich in die Schlacht, und ein ganz besonderer Antrieb zur Tapferkeit ist der Umstand, dass nicht Zufall oder beliebiges Zusammenscharen das Geschwader oder den Keil bildet, sondern Familienbande und Verwandtschaften; und in nächster Nähe sind ihre Liebsten, so dass man von dort das Geheul der Weiber, das Wimmern der Kinder vernehmen kann.
omne robur in pedite, quem super arma ferramentis quoque et copiis onerant: alios ad proelium ire videas, Chattos ad bellum. rari excursus et fortuita pugna. equestrium sane virium id proprium, cito parare victoriam, cito cedere: velocitas iuxta formidinem, cunctatio propior constantiae est. Tac.Germ.30,3Ihre ganze Stärke besteht im Fußvolk, das sie außer der Rüstung noch mit eisernem Gerät und Mundvorrat belasten. Andere machen den Eindruck, als zögen sie zu einer Schlacht aus, die Chatten aber zu einem Krieg. Selten sind Streifzüge und zufällige Scharmützel. Den berittenen Streitkräften ist es allerdings eigen, rasch den Sieg zu erringen, rasch sich zurückzuziehen. Schnelligkeit ist Nachbarin der Furcht, Zaudern ist näher der Standfestigkeit.
2014.01.03 Res, quae in praesentia in Iraquia incidunt, non facile perspici possunt. Rebelles sectae Sunniticae magnas partes urbium, quae Ramadi et Falludscha vocantur et in occidente sitae sunt, vehiculis armatis occupaverunt. Iste rebellium grex, qui cum Al Quaeda coniunctus esse et etiam in Syria contra Assad pugnare dicitur, ISIL (vel ISIS) appellatur, quae abbreviatio significat "Isclamicus Status in Iraquia et Levante". Sunniti ingravescunt, quod se a regimine Siitico praesidentis Nurii al Maliqui opprimi arbitrantur. Regimen rebelles repulsum copias iustas misit, ut res ad arma veniret. Tertius ordo est magnus numerus indigenarum in proelium accinctorum, qui fallacias componentes, ut et militia statalis et extremistae regionem relinquant, dant operam. 2014.01.03
2014.08.25 Islamici status militantes post acerrimas pugnas et per complures dies factas in Syria aeriportum militarem ceperunt, qui Al-Tabka nominatur atque ultimum robur ac sedes erat praesidis Baschar al-Assad in provincia Al-Rakka. Non minus quingenti milites, inter quos trecenti quinquaginta extremistae, his pugnis perierunt. Provincia Al-Rakka, cum ab ab Gihadistis solis imperio teneatur, eorum centrum ac propugnaculum habenda est. Syriaca televisio statalis copias ex aeriportu excessisse confirmat, eas autem repositas proelium instauraturas esse protendit. Etiam in Iraquia IS militantes in regione quadam triginta chiliometra ab Bagdato ad aquilonem vergente de ergasterio petroleario, quod Baidschi nominatur, proficienter pugnant. 2014.08.25Kämpfer des Islamischen Staates haben nach heftigen mehrtägigen Kämpfen in Syrien den Flugplatz Al-Tabka eingenommen, der die letzte Bastion von Präsident Baschar al-Assad in der Provinz Al-Rakka war. Mindestens fünfhundert Soldaten, darunte dreihundertundfünfzig Extremisten kamen bei diesen Kämpfen um. Da die Povinz Al-Rakka nun allein von den Dschihadisten kontrolliert wird, muss sie als ihr Machtzentrum gelten. Das syrische Staatsfernsehen bestätigt, dass die Truppen den Flughafen geräumt haben, kündigt aber an, dass sie in neuer Ausrichtung den Kampf wieder aufnehmen werden. Auch im Irak kämpfen die IS-Kämpfer in einer Gegend dreißig Kilometer nördlich von Bagdad erfolgreich um die Ölanlage Baidschi.
[Cic.off.1,37,2] Monet igitur, ut caveat, ne proelium ineat; negat enim ius esse, qui miles non sit, cum hoste pugnare.]] Cic.off.1,37,2Er solle sich also hüten, an irgend einem Gefecht teilzunehmen; denn wer nicht Soldat sei, sei auch nicht zum Kampf mit dem Feind berechtigt.
Caecinae dubitanti, quonam modo ruptos vetustate pontes reponeret simulque propulsaret hostem, castra metari in loco placuit, ut opus et alii proelium inciperent. Tac.ann.1,63,5.Caecina war in Verlegenheit, wie er die durch die Länge der Zeit verfallenen Brücken herstelle und zugleich den Feind zurücktreiben solle. Er hielt es fürs beste, wo er war, ein Lager aufzuschlagen und, während die einen schanzten, die andern den Kampf beginnen zu lassen.
illo locum et proelium referente, quodnam praemium recepisset, exquirit. Flavus aucta stipendia, torquem et coronam aliaque militaria dona memorat, inridente Arminio vilia servitii pretia. Tac.ann.2,9,3.Nachdem dieser den Ort und die Schlacht angegeben hat, fragt Arminius weiter, welche Belohnung er bekommen habe. Flavus zählt erhöhten Sold, Halskette, Ehrenkranz und andere soldatische Auszeichnungen auf, indes Arminius über solch elenden Lohn der Knechtschaft spottet.
non campos modo militi Romano ad proelium bonos, sed si ratio adsit, silvas et saltus; nec enim inmensa barbarorum scuta, enormis hastas inter truncos arborum et enata humo virgulta perinde haberi quam pila et gladios et haerentia corpori tegmina. Tac.ann.2,14,2.Nicht bloß das offene Feld sei für den römischen Soldaten geeigneter Kampfplatz, sondern, richtig benützt, auch Wälder und Höhen; denn die ungeheuren Schilde der Barbaren und ihre unmäßig langen Speere lassen sich zwischen Baumstämmen und Bodengesträuch nicht gleich gut handhaben wie Wurfspieß, Schwert und die am Körper anliegende Deckung.
Sic accensos et proelium poscentis in campum, cui Idistaviso nomen, deducunt. is medius inter Visurgim et collis, ut ripae fluminis cedunt aut prominentia montium resistunt, inaequaliter sinuatur. pone tergum insurgebat silva, editis in altum ramis et pura humo inter arborum truncos. Tac.ann.2,16,1.Sie, die so zum Kampf entflammt sind, ja ihn fordern, führen sie nun in eine Ebene namens Idistaviso. Sie zieht sich zwischen der Weser und einer Hügelkette hin, in ungleichmäßigen Krümmungen, je nachdem das Ufer zurückweicht oder vortretende Berge den Raum beengen. Im Rücken erhob sich ein hochstämmiger Wald ohne Untergehölz zwischen den Baumstämmen.
Nec minor Germanis animus, sed genere pugnae et armorum superabantur, cum ingens multitudo artis locis praelongas hastas non protenderet, non colligeret, neque adsultibus et velocitate corporum uteretur, coacta stabile ad proelium; contra miles, cui scutum pectori adpressum et insidens capulo manus, latos barbarorum artus, nuda ora foderet viamque strage hostium aperiret, inprompto iam Arminio ob continua pericula, sive illum recens acceptum vulnus tardaverat. quin et Inguiomerum, tota volitantem acie, fortuna magis quam virtus deserebat. Tac.ann.2,21,1.Die Germanen hatten nicht weniger Mut. Allein die Art des Kampfes und der Bewaffnung machte sie unterlegen, weil die große Menge in den beengenden Räumen ihre übermäßig langen Spieße weder vor-, noch zurückbewegen, auch keinen Anlauf nehmen konnte, um ihre Beweglichkeit zur Geltung zu bringen; so waren sie ganz zum stehenden Kampf gezwungen. Der Römer dagegen presste den Schild an die Brust und legte seine Hand auf den Schwertgriff, hieb auf die breiten Gliedmaßen der Barbaren, auf ihre ungeschützten Köpfe los und brach sich Bahn, indem er Feind auf Feind vor sich niederstreckte. Arminius erschien diesmal weniger im Vordergrund, weil es bei ihm atemlos von Gefahr zu Gefahr ging oder weil die kürzlich erhaltene Wunde ihn hinderte. Auch den Inguiomerus, der die ganze Schlachtlinie hin- und herflog, verließ mehr das Glück als die Tapferkeit.
Konnte hier keine weiteren Belege finden
Konnte hier keine weiteren Belege finden
Konnte hier keine weiteren Belege finden