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| Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.) |
| amicitiam populi Romani sibi ornamento et praesidio, non detrimento esse oportere, idque se hac spe petisse. si per populum Romanum stipendium remittatur et dediticii subtrahantur, non minus se libenter recusaturum populi Romani amicitiam quam adpetierit. Caes.Gall.1,44,5 | Die Freundschaft des römischen Volkes müsse ihm zur Kräftigung und zum Schutz, nicht zum Nachteil gereichen; in dieser Hoffnung habe er sich um sie beworben. Wenn ihm durch das römische Volk der Tribut vorenthalten und die Unterworfenen entzogen würden, so werde er auf die Freundschaft mit dem römischen Volk ebenso gern verzichten, wie er sich um sie beworben habe. |
| multae res ad hoc consilium Gallos hortabantur: superiorum dierum Sabini cunctatio, perfugae confirmatio, inopia cibariorum, cui rei parum diligenter ab iis erat provisum, spes Venetici belli, et quod fere libenter homines id quod volunt credunt. Caes.Gall.3,18,6 | Zu diesem Entschluss wurden sie aus mehreren Gründen veranlasst, wenn sie das zurückhaltende Benehmen des Sabinus während der letzten Tage, die Erklärungen des Überläufers und ihren eigenen Mangel an Mundvorrat bedachten, für den sie schlecht gesorgt hatten. Hierzu kam ihre Hoffnung auf den Ausgang des venetischen Krieges und der Umstand, dass die Menschen in der Regel gern das glauben, was sie wünschen. |
| hoc sibi Caesar satis opportune accidisse arbitratus, quod neque post tergum hostem relinquere volebat neque belli gerendi propter anni tempus facultatem habebat neque has tantularum rerum occupationes Britanniae anteponendas iudicabat, magnum iis numerum obsidum imperat. quibus adductis eos in fidem recipit. Caes.Gall.4,22,2 | Dies kam dem Feldherrn zu gelegener Zeit, weil er nicht gern einen Feind im Rücken ließ und wegen der vorgerückten Jahreszeit auch nicht leicht einen Krieg durchführen konnte, am wenigsten aber so geringfügigen Unternehmungen seine Absichten wegen Britannien unterordnen wollte. Er ließ sich also von ihnen eine bedeutende Zahl Geiseln stellen und nahm das Volk selbst unter den Schutz der römischen Hoheit. |
| libenter Caesar petentibus Haeduis dat veniam excusationemque accipit, quod aestivum tempus instantis belli, non quaestionis esse arbitrabatur. Caes.Gall.6,4,3 | Cäsar verzieh auch gern, besonders den Häduern zuliebe, und ließ sich ihre Entschuldigung gefallen; denn er meinte, der Sommer gehöre dem bevorstehenden Krieg, nicht den Untersuchungen. |
| petunt atque orant, ut sibi parcat, ne communi odio Germanorum innocentes pro nocentibus poenas pendant; si amplius obsidum velit dari, pollicentur. Caes.Gall.6,9,7 | Sie baten demütig, er möge sie ihn doch verschonen und in seinem allgemeinen Hass gegen die Germanen nicht Unschuldige statt Schuldige büßen lassen; auch würden sie ihm, wenn er es verlange, gern noch mehr Geiseln stellen. |
| hi paucos dies morati ex finibus Cadurcorum, qui partim re frumentaria sublevare eos cupiebant, partim prohibere quominus sumerent non poterant, magnum numerum frumenti comparant, nonnumquam autem expeditionibus nocturnis castella nostrorum adoriuntur. Caes.Gall.8,34,3 | In einigen Tagen betrachten Sie aus dem Land der Cadurken, die sie zum Teil gern unterstützten, zum Teil die Wegnahme nicht verhindern konnten, eine ganze Menge Getreide zusammen. Bisweilen machten sie auch auf nächtlichen Zügen Angriffe gegen die römischen Vorwerke. |
| contendebat enim gratia cum libenter pro homine sibi coniunctissimo, quem paulo ante praemiserat ad petitionem, tum acriter contra factionem et potentiam paucorum, qui M. Antonii repulsa Caesaris decedentis gratiam convellere cupiebant. Caes.Gall.8,50,2 | Er verwendete seinen Einfluss für einen so eng mit ihm verbundenen Mann teils aus eigener Bestimmung gern und hatte ihn kurz vor seiner Abreise vorausgeschickt, um diese Ehrenstelle zu suchen; teils trieb ihn lebhafter Unwille gegen die Parteisucht und die Übermacht einiger, die durch eine Abweisung des Antonius Cäsars eigenes Ansehen im Augenblick, da er vom gallischen Schauplatz abtreten sollte, zu erschütterten suchten. |
| neque tamen senatus provinciam invitus dederat, quippe foedum hominem a re publica procul esse volebat, simul quia boni complures praesidium in eo putabant et iam tum potentia Pompei formidulosa erat. Sall.Cat.19,2 | Doch hatte ihm auch der Senat die Provinz ganz gern gegeben, weil er den abscheulichen Menschen aus dem Mittelpunkt der Politik entfernen wollte. Auch sahen manche Mitglieder der Senatspartei in ihm einen Wahrer ihrer Interessen; denn die Macht des Pompeius erregte schon damals die größte Besorgnis. |
| qui mihi atque animo meo nullius umquam delicti gratiam fecissem, haut facile alterius lubidini male facta condonabam. Sall.Cat.52,8 | Ich, der ich mir, meinem Herzen, nie einen Fehltritt nachgesehen, habe deswegen auch der Lüsternheit eines anderen nicht gern ein Verbrechen nachgesehen. |
| Quid vero? nuper cum morte superioris uxoris novis nuptiis locum vacuefecisses, nonne etiam alio incredibili scelere hoc scelus cumulavisti? quod ego praetermitto et facile patior sileri, ne in hac civitate tanti facinoris immanitas aut exstitisse aut non vindicata esse videatur. Cic.Catil.1,14 | Ja, hast du nicht vor kurzem nachdem du durch den Tod deiner ersten Gattin für eine neue Heirat in deinem Hause Raum gemacht, diesem Frevel noch durch einen anderen unglaublichen Frevel die Krone aufgesetzt? Doch ich gehe darüber hinweg und will es gern dem Stillschweigen übergeben, damit man nicht glauben müsse, es sei in diesem Staat ein so unmenschliches Verbrechen vorgekommen oder nicht bestraft worden. |
| neque enim quisquam est tam aversus a Musis, qui non mandari versibus aeternum suorum laborum praeconium facile patiatur. Cic.Arch.20.a | Niemand ist nämlich den Musen so abgeneigt, dass er sich nicht gern gefallen ließe, dass das unvergängliche Lob seiner Mühen in Gedichten niedergelegt wird. |
| Nam primum quasi dedita opera neminem scriptorem artis ne mediocriter quidem disertum fuisse dicebat, cum repeteret usque a Corace nescio quo et Tisia, quos artis illius inventores et principes fuisse constaret; eloquentissimos autem homines, qui ista nec didicissent nec omnino scire curassent, innumerabilis quosdam nominabat; in quibus etiam, sive ille inridens sive quod ita putaret atque ita audisset, me in illo numero, qui illa non didicissem et tamen, ut ipse dicebat, possem aliquid in dicendo, proferebat; quorum ego alterum illi facile adsentiebar, nihil me didicisse, in altero autem me inludi ab eo aut etiam ipsum errare arbitrabar. Cic.de_orat.1,91. | Zuerst nämlich, sagte er, sei gleichsam absichtlich kein Schriftsteller der Kunst auch nur in mäßigem Grade beredt gewesen, wobei er von Korax und Tisias, mir unbekannten Leuten, ausholte, die bekanntlich die Erfinder und Gründer dieser Wissenschaft gewesen seien; von den beredtesten Männern aber, die diese Dinge weder gelernt noch überhaupt zu wissen sich die Mühe genommen hätten, nannte er unzählige; unter ihnen – sei es nun, um meiner zu spotten, oder dass er so glaubte und so gehört hatte – führte er auch mich an, der ich jene Dinge nicht gelernt hätte und doch, wie er sagte, einiges im Reden leistete. In dem einen stimme ich ihm gern bei, dass ich nichts gelernt hätte; in dem andern aber, meinte ich, wolle er mich verspotten oder befinde sich selbst im Irrtum. |
| Sed, si placet, sermonem alio transferamus et nostro more aliquando, non rhetorico, loquamur.' 'Minime vero,' inquit Cotta; 'nunc enim te iam exoremus necesse est, quoniam retines nos in hoc studio nec ad aliam dimittis artem, ut nobis explices, quicquid est istud, quod tu in dicendo potes; - neque enim sumus nimis avidi; ista tua mediocri eloquentia contenti sumus - idque ex te quaerimus, (ut ne plus nos adsequamur, quam quantulum tu in dicendo adsecutus es), quoniam, quae a natura expetenda sunt, ea dicis non nimis deesse nobis, quid praeterea esse adsumendum putes?' Cic.de_orat.1,133. | Aber, wenn’s beliebt, lasst uns das Gespräch auf einen andern Gegenstand lenken und uns einmal wieder nach unserer Weise unterhalten und nicht mehr die Sprache der Redekünstler führen!" "Mitnichten", fiel Cotta ein. "Denn jetzt gerade, weil du uns nun bei dieser Wissenschaft festhalten willst und uns nicht ein anderes Fach ergreifen heißt, müssen wir dich recht dringend bitten, dass du uns belehrst. Wie viel oder wie wenig du als Redner zu leisten verstehst, soll uns nicht kümmern; denn gar zu gierig sind wir nicht, wir begnügen uns gern mit deiner mittelmäßigen Beredsamkeit und wünschen weiter nichts von dir uns anzueignen als die Kleinigkeit, die du dir im Reden angeeignet hast. Weil du nun sagst, dass uns die Gaben, die von der Natur zu erstreben sind, nicht gänzlich fehlen, so ersuchen wir dich, uns auseinanderzusetzen, was wir uns sonst noch nach deiner Meinung aneignen müssen." |
| 'Hanc ipsam' inquit Sulpicius 'nosse volumus; ac tamen ista, quae abs te breviter de arte decursa sunt, audire cupimus, quamquam sunt nobis quoque non inaudita; verum illa mox; nunc de ipsa exercitatione quid sentias quaerimus.' Cic.de_orat.1,148. | "Gerade diese Vorübungen", fiel Sulpicius ein, "möchten wir gern kennenlernen; doch auch jene Kunstregeln, die du nur kurz durchlaufen hast, wünschen wir zu hören, obwohl sie uns nicht ganz neu sind. Doch hiervon bald nachher; für jetzt ersuchen wir dich um deine Ansicht über diese Vorübung." |
| deinde non solum ab aliquo allatas criminationes repellere, sed ne ipsum quidem esse suspiciosum, semper aliquid existimantem ab amico esse violatum. Cic.Lael.65.h | Zweitens hat man nicht bloß vorgebrachte Anschuldigungen abzuweisen, sondern man soll auch sich selbst nicht gern dem Argwohn hingeben und nicht glauben, der Freund habe seine Pflicht gegen uns verletzt. |
| In talibus ea, quam iam dudum tractamus, stabilitas amicitiae confirmari potest, cum homines benevolentia coniuncti primum cupiditatibus iis, quibus ceteri serviunt, imperabunt, deinde aequitate iustitiaque gaudebunt, omniaque alter pro altero suscipiet, neque quicquam umquam nisi honestum et rectum alter ab altero postulabit, neque solum colent inter se ac diligent sed etiam verebuntur. Cic.Lael.82.c | Nur unter solchen Menschen kann sich jene Beständigkeit der Freundschaft, von der wir schon lange reden, kräftigen, wenn Männer, die das Wohlwollen verbindet, zunächst diejenigen Gelüste beherrschen, deren Sklaven andere sind, sodann an Billigkeit und Gerechtigkeit Gefallen finden, einer für den andern gern alles übernimmt und nur das von dem anderen verlangt, was schicklich und recht ist; wenn sie sich gegenseitig nicht nur achten und lieben, sondern auch eine sittliche Scheu voreinander haben. |
| in obsequio autem, quoniam Terentiano verbo libenter utimur, comitas adsit, assentatio, vitiorum adiutrix, procul amoveatur, quae non modo amico, sed ne libero quidem digna est; aliter enim cum tyranno, aliter cum amico vivitur. Cic.Lael.89.e | Dieser Willfährigkeit aber muss, weil ich gern ein Wort aus Terenz anführe, "Freundlichkeit zur Seite gehen"; fern bleibe dagegen die Schmeichelei, die Gehilfin der Laster, die nicht nur eines wahren Freundes, sondern auch eines freien und edlen Mannes unwürdig ist. Denn anders lebt man mit einem Freund, anders mit einem Tyrannen. |
| Dissuasimus nos; sed nihil de me, de Scipione dicam libentius. Quanta illi, di immortales, fuit gravitas, quanta in oratione maiestas! ut facile ducem populi Romani, non comitem diceres. Cic.Lael.96.b | Ich sprach dagegen. Doch kein Wort von mir! Lieber will ich von Scipio reden. Welche Würde, ihr unsterblichen Götter, welche Majestät lag in seiner Rede! Gern hätte man ihn den Anführer des römischen Volkes genannt, nicht seinen Geleiter. |
| qua re facile omnes patimur esse quam plurimos accusatores, quod innocens, si accusatus sit, absolvi potest, nocens, nisi accusatus fuerit, condemnari non potest; utilius est autem absolvi innocentem quam nocentem causam non dicere. Cic.S.Rosc.56.d | Daher lassen wir es uns gern alle gefallen, dass es sehr viele Ankläger gibt, weil der Unschuldige, wenn er angeklagt wird, freigesprochen, der Schuldige aber, wenn er nicht angeklagt wird, nicht verurteilt werden kann. Es ist aber nützlicher, dass ein Unschuldiger freigesprochen, als dass ein Schuldiger gar nicht vor Gericht gefordert wird. |
| quae non modo idcirco praetereo, quod te ipsum non libenter accuso, verum eo magis etiam, quod, si de illis caedibus velim commemorare, quae tum factae sunt, ista eadem ratione, qua Sex. Roscius occisus est, vereor, ne ad pluris oratio mea pertinere videatur. Cic.S.Rosc.94.e | Doch ich übergehe dies nicht allein darum, weil ich dich nicht gern anklage, sondern auch oder noch mehr darum, weil, wenn ich jene Mordtaten erwähnen wollte, die damals unter ebensolchen Verhältnissen vorfielen, unter denen Sextus Roscius getötet wurde, ich befürchten müsste, man möchte meinem Vortrag eine Beziehung auf zu viele Leute unterlegen. |
| postulabant autem pro homine miserrimo atque infelicissimo, qui vel ipse sese in cruciatum dari cuperet, dum de patris morte quaereretur. Cic.S.Rosc.119.e | Sie verlangten es aber zugunsten eines höchst bedauernswürdigen und unglücklichen Mannes, der sich selbst gern jeder Folter unterzogen hätte, wenn nur die Ermordung seines Vaters untersucht würde. |
| Atque hoc non ita quaeram, iudices, ut id dicam esse indignum, hominis innocentis bona venisse — si enim haec audientur ac libere dicentur, non fuit tantus homo Sex. Roscius in civitate, ut de eo potissimum conqueramur —; Cic.S.Rosc.125.b | Und zwar will ich bei dieser Untersuchung nicht einmal behaupten, dass der Verkauf der Güter eines unschuldigen Menschen etwas Empörendes sei. Denn wenn man dies auch (später einmal) gern hören und freimütig aussprechen wird, so war doch Sextus Roscius kein so bedeutender Mann im Staat, dass wir vorzugsweise über ihn eine Klage erheben dürften. |
| si hac indigna suspicione careat, animo aequo se carere suis omnibus commodis dicit. Cic.S.Rosc.144.a | Wenn er von diesem unverdienten Verdacht loskommt, so erklärt er, gern auf alle früheren Vorteile seiner Lage verzichten zu wollen. |
| [Cic.fin.1,5,3] Mihi quidem nulli satis eruditi videntur, quibus nostra ignota sunt. an “Utinam ne in nemore . . .” nihilo minus legimus quam hoc idem Graecum, quae autem de bene beateque vivendo a Platone disputata sunt, haec explicari non placebit Latine? Cic.Fin.1,5,3 | Ich wenigstens kann keinen für hinlänglich gebildet halten, dem das Unsrige unbekannt ist. Oder lesen wir nicht “Oh dass nicht im Haine . . .” ebenso gern wie die Entsprechung im Griechischen? Und wenn Platons Vorträge über das tugendhafte und glückselige Leben in lateinischer Sprache entwickelt würden, sollten wir es nicht billigen? |
| [Cic.fin.1,12,1] An, partus ancillae sitne in fructu habendus, disseretur inter principes civitatis, P. Scaevolam Maniusque Manilium, ab iisque M. Brutus dissentiet -- quod et acutum genus est et ad usus civium non inutile, nosque ea scripta reliquaque eiusdem generis et legimus libenter et legemus --, haec, quae vitam omnem continent, neglegentur? Cic.Fin.1,12,1 | Die Streitfrage, ob man über das Kind einer Sklavin verfügen dürfen, darf zwischen den Ersten des Staates, einem Publius Scaevola und Manius Manilius, Gegenstand gründlicher Erörterung sein und Marcus Brutus ihrer Ansicht widersprechen – allerdings eine Streitfrage, die den Scharfsinn in Anspruch nimmt und die für den Vorteil der Bürger sehr nützlich ist; und ich lese solche und ähnliche Schriften gern und werde sie auch künftig gern lesen –; diese Schriften hingegen, die die ganze Wohlfahrt des Lebens umfassen, sollten vernachlässigt werden? |
| nam et praeterita grate meminit et praesentibus ita potitur, ut animadvertat, quanta sint ea quamque iucunda, neque pendet ex futuris, sed expectat illa, fruitur praesentibus ab iisque vitiis, quae paulo ante collegi, abest plurimum et, cum stultorum vitam cum sua comparat, magna afficitur voluptate. Cic.fin.1,62,5 | Denn an die Vergangenheit denkt er gern zurück; der Gegenwart bemächtigt er sich in der Weise, dass er auf ihren Wert und ihre Annehmlichkeit achtet, und, von der Zukunft ist er nicht abhängig, sondern er erwartet sie und genießt die Gegenwart, und von den Fehlern, die ich kurz zuvor zusammengestellt habe, ist er weit entfernt, und aus dem Vergleich des Lebens der Toren mit dem seinen schöpft er großes Vergnügen. |
| Doctores, elementa velint ut discere prima — Hor.sat.1,1,26. | Backwerk spenden, dass gern sie das Buchstabieren erlernen) |
| Inque vicem illorum patiar delicta libenter Hor.sat.1,3,141. | Wie auch von ihnen ich gern zum Vergelt will dulden die Fehler, |
| Demitto auriculas, ut iniquae mentis asellus, Hor.sat.1,9,20. | Gern und ich gehe mit hin." - Ich hänge die Ohren, sowie ein |
| "Certe nescio quid secreto velle loqui te Hor.sat.1,9,67. | "Wolltest du denn nicht jüngst, ich weiß nicht was, insgeheim gern |
| Oppono auriculam. Rapit in ius; clamor utrimque, Hor.sat.1,9,77. | Gern mein Ohr. Vor Gericht nun schleppt er ihn: dorten und hier nun |
| Praemia laturus." - "Cupidum, pater optime, vires Hor.sat.2,1,12. | Wird dir die Arbeit! - Gern, lieb Väterchen, aber mir fehlen |
| 2014.01.18 Viginti et unus homines Caburae, in capite Afganiae, molimine suicidali et petitione pyroballistaria occisi sunt, quae Talibani in tabernaculum imprimis ab extraneis officialibus frequentatum facessivere. Inter mortuos sunt superioris loci repraesentans quidam Aerarii Monetarii Internationalis et quattuor functionarii Nationum Unitarum. Quarum secretarius generalis, Ban Ki-moon, istud molimen "horrificum impetum" appellavit. Responsionem Talibani in se receperunt. 2014.01.18 | Einundzwanzig Personen wurden in Kabul, der Haupttadt Afghanistans, durch ein Selbstmordattentat und einen Angriff mit Schusswaffen getötet, den die Taliban auf eine Taverne ausführten, die besonders ausländische Offizielle gern besuchten. Unter den Toten sind ein hochrangiger Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) und vier Angestellte der Vereinten Nationen. Deren Generalsekretär Ban Ki-moon nannte den Überfall eine "schreckliche Attacke". Die Taliban übernahmen die Verantwortung. |
| [5,3,1] Sensit Psyche divinae providentiae beatitudinem monitusque, voces informes audiens, et prius somno et mox lavacro fatigationem sui diluit, visoque statim proximo semirotundo suggestu, propter instrumentum cenatorium rata refectui suo commodum, libens accumbit. (Apul.met.5,3,1) Apul.met.5,3,1 | [5,3,1] Psyche empfand es als Segen göttlicher Fürsorge und Mahnung , dass sie die gestaltlosen Stimmen hörte. Sie entledigt sich ihrer Mattigkeit zuerst durch Schlaf, dann durch ein Bad. Da sieht sie ein erhöhtes Halbrund. Wegen des Essgeschirrs glaubt sie, es diene ihrer Erholung. Gern nimmt sie Platz. |
| [Cic.off.1,38,5] Nec mi aurum posco nec mi pretium dederitis, | Nec cauponantes bellum, sed belligerantes | Ferro, non auro vitam cernamus utrique. | Vosne velit an me regnare era, quidve ferat Fors, | Virtute experiamur. Et hoc simul accipe dictum: | Quorum virtuti belli Fortuna pepercit, | Eorundem libertati me parcere certum est. | Dono, ducite, doque volentibus cum magnis dis. Cic.off.1,38,5 | Weder verlang ich Gold, noch gebt ihr andre Bezahlung; | Denn nicht schlechten Gewinn durch den Krieg, Krieg gilt es zu führen; | Stahl soll über das Leben der Kämpfenden, Gold nicht entscheiden. | Ob zur Herrschaft euch, ob mich Fortuna bestimmt hat, | Unsere Kraft erprob’s! Und zugleich vernehmet die Worte: | Welcher der Tapferkeit halb das Glück des Krieges geschont hat, | Deren Freiheit zu schonen ist fest mir im Herzen beschlossen: | Nehmt sie, ich gebe sie gern; so wollen die hohen Götter. |
| Itaque, cum sunt docti a peritis, desistunt facile sententia. Cic.off.3,15,3 | Deshalb gibt er gern seine Ansicht auf, wenn ihn ein Kenner darüber belehrt. |
| Tum primum e campo comitia ad patres translata sunt: nam ad eam diem, etsi potissima arbitrio principis, quaedam tamen studiis tribuum fiebant. neque populus ademptum ius questus est nisi inani rumore, et senatus largitionibus ac precibus sordidis exsolutus libens tenuit, moderante Tiberio ne plures quam quattuor candidatos commendaret sine repulsa et ambitu designandos. Tac.ann.1,15,1. | Jetzt wurden zum ersten Mal auch die Wahlen vom Marsfeld weg auf die Väter übertragen; denn bis dahin war zwar das Wichtigste nach dem Gutdünken des Herrschers, doch mitunter auch etwas nach den Wünschen der Tribus geschehen. Das Volk beklagte sich höchstens durch ein eitles Murren, dass ihm sein Recht entrissen wurde. Der Senat aber, der nun des Spendens und des erniedrigenden Bittens enthoben war, blieb gern dabei, zumal Tiberius die nähere Bestimmung hinzufügte, er gedenke nie mehr als vier Bewerber zu empfehlen, die dann ohne Bewerbung und ohne die Möglichkeit einer Abweisung designiert werden müssten. |
| atque illum in regressu sacra Samothracum visere nitentem obvii aquilones depulere. igitur adito Ilio quaeque ibi varietate fortunae et nostri origine veneranda, relegit Asiam adpellitque Colophona, ut Clarii Apollinis oraculo uteretur. Tac.ann.2,54,2. | Gar gern hätte er auf der Rückreise die Mysterien der Samothrakier kennengelernt; aber widrige Nordwinde machten es ihm unmöglich. Also besuchte er Ilium, und was dort durch den Wechsel des Geschicks und als Wiege der Römerwelt ehrwürdig ist, fuhr dann die Küste von Asien entlang und landete in Kolophon, um das Orakel des Apollo von Klarus zu befragen. |
| nam ut est vulgus ad deteriora promptum, non defuere, qui crederent, donec implacabilem Neronem timuerit, famam sociatae cum marito mortis petivisse, deinde oblata mitiore spe blandimentis vitae evictam; cui addidit paucos postea annos, laudabili in maritum memoria et ore ac membris in eum pallorem albentibus, ut ostentui esset multum vitalis spiritus egestum. Tac.ann.15,64,2. | Manche aber glaubten - wie ja die Menge immer gern das Schlimmere annimmt - solange sie den Nero als unversöhnlich gefürchtet habe, habe sie nach dem Ruhm verlangt, den Tod ihres Gemahls zu teilen; als sich aber hierauf eine bessere Aussicht darbot, hätten bei ihr die Reize des Lebens die Oberhand gewonnen. Sie lebte hernach noch wenige Jahre in glücklicher Erinnerung an den Gemahl, erbleichte aber an Gesicht und Gliedern zu solcher Blässe, dass man deutlich sah, ein großer Teil ihrer Lebenskraft sei von ihr gewichen. |