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Beleg gesucht für: caelum
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
Anzahl der Treffer: 25
omne dehinc caelum et mare omne in austrum cessit, qui tumidis Germaniae terris, profundis amnibus, immenso nubium tractu validus et rigore vicini septentrionis horridior rapuit disiecitque navis in aperta Oceani aut insulas saxis abruptis vel per occulta vada infestas. Tac.ann.2,23,3.Endlich gingen der ganze Himmel und das Meer ganz in die Herrschaft des Südwindes über. Dieser wurde von den wassergesättigten Gauen Germaniens, von seinen tiefen Strömen und endlosen Wolkenzügen aufgebläht und riss, je näher dem starren Norden, desto schauriger, die Schiffe fort und schleuderte sie hinaus - vereinzelt - in den offenen Ozean, manche auch gegen Inseln, die durch schroffe Felswände oder verborgene Untiefen Verderben drohten.
ad hoc mulieres, quibus rei publicae magnitudine belli timor insolitus incesserat, adflictare sese, manus supplices ad caelum tendere, miserari parvos liberos, rogitare omnia, omnia pavere, superbia atque deliciis omissis, sibi patriaeque diffidere. Sall.Cat.31,3Dabei gebärdeten sich die Weiber, die bei der Machtgröße des Staates der Kriegsschrecken ganz ungewohnt befallen hatte, angstvoll, streckten flehend die Hände zum Himmel, bejammerten ihre kleinen Kinder, fragten immerfort nach allem, entsetzten sich bei allem, ließen Stolz und Lustbarkeiten sein, verzweifelten an ihrem und des Vaterlandes Heil.
Interea plebs coniuratione patefacta, quae primo cupida rerum novarum nimis bello favebat, mutata mente Catilinae consilia execrari, Ciceronem ad caelum tollere: veluti ex servitute erepta gaudium atque laetitiam agitabat. Sall.Cat.48,1Als da nun die Verschwörung enthüllt war, änderte das Volk, das anfänglich aus Lust zum Umsturz gar zu sehr für den Krieg gewesen war, vollständig seine Gesinnung, verwünschte Catilinas Pläne und erhob dagegen Cicero bis zum Himmel. Als sei es aus Sklaverei gerettet, gebärdete es sich überschwänglich erfreut.
Postquam Cato adsedit, consulares omnes itemque senatus magna pars sententiam eius laudant, virtutem animi ad caelum ferunt, alii alios increpantes timidos vocant. Cato clarus atque magnus habetur; senati decretum fit, sicuti ille censuerat. Sall.Cat.53,1Nachdem Cato sich niedergesetzt hat, spenden alle Consulare und die Mehrheit des Senats seinem Antrag Beifall, loben seine mutige Einstellung bis zum Himmel und schelten sich gegenseitig Feiglinge. Cato allein gilt als großes und leuchtendes Vorbild; der Senatsbeschluss entspricht unverändert seinem Antrag.
in caelum huius proavus Cato tollitur; magnus honos populi Romani rebus adiungitur. Cic.Arch.22.cCato, der Ahnherr dieses Mannes hier, wird zum Himmel erhoben; aber dadurch erhöht sich auch sehr die Ehre des Römischen Volkes.
vel eius, qui Apollinis oraculo sapientissimus est iudicatus, qui non tum hoc, tum illud, ut in plerisque, sed idem semper, animos hominum esse divinos, iisque, cum ex corpore excessissent, reditum in caelum patere, optimoque et iustissimo cuique expeditissimum. Cic.Lael.13.dteils jener Mann, den Apollons Spruch für den weisesten erklärt hat, der nicht, wie die meisten, bald diese, bald jene Auffassung vertrat, sondern stets dieselbe: die Seele des Menschen sei göttlich und es stehe ihr nach ihrer Trennung vom Körper die Rückkehr in den Himmel offen, und der Weg dahin sei für alle Rechtschaffenen und Guten am wenigsten beschwerlich.
"si quis in caelum ascendisset naturamque mundi et pulchritudinem siderum perspexisset, insuavem illam admirationem ei fore; quae iucundissima fuisset, si aliquem, cui narraret, habuisset." Cic.Lael.88.b"Wäre jemand in den Himmel gestiegen und hätte von dort aus den Kosmos und die Schönheit der Gestirne geschaut, so wäre für ihn jener wundervolle Anblick reizlos geblieben, der ihn höchst entzückt hätte, wenn er jemanden gehabt hätte, dem er es hätte erzählen können."
O singularem sapientiam, iudices! nonne videntur hunc hominem ex rerum natura sustulisse et eripuisse, cui repente caelum, solem, aquam terramque ademerint, ut, qui eum necasset, unde ipse natus esset, careret eis rebus omnibus, ex quibus omnia nata esse dicuntur? Cic.S.Rosc.71.aO, welch seltene Weisheit, ihr Richter! Scheint es nicht, dass sie einen solchen Menschen aus der Natur selbst verbannen und ausscheiden wollten, da sie ihm auf einmal Himmel, Sonne, Wasser und Erde nahmen, damit derjenige, der den Urheber seines Lebens selbst getötet hätte, all das, woraus alles entstanden sein soll, entbehren müsse.
etenim si Iuppiter optimus maximus cuius nutu et arbitrio caelum, terra mariaque reguntur saepe ventis vehementioribus aut immoderatis tempestatibus aut nimio calore aut intolerabili frigore hominibus nocuit, urbis delevit, fruges perdidit, quorum nihil pernicii causa divino consilio sed vi ipsa et magnitudine rerum factum putamus, at contra commoda, quibus utimur, lucemque, qua fruimur, spiritumque, quem ducimus, ab eo nobis dari atque impertiri videmus, quid miramur, iudices, L. Sullam, cum solus rem publicam regeret orbemque terrarum gubernaret imperique maiestatem, quam armis receperat iam legibus confirmaret, aliqua animadvertere non potuisse? Cic.S.Rosc.131.bDenn wenn einmal der erhabenste und beste Jupiter, durch dessen Wink und Willen Himmel, Erde und Meer beherrscht werden, oft durch allzu heftige Winde oder wilde Stürme oder allzu großer Hitze oder unerträgliche Kälte den Menschen schadet, Städte zerstört und den Ertrag der Felder vernichtet, wovon wir nichts der göttlichen Absicht, uns zu verderben, sondern alles der Gewalt und Macht der Ereignisse zuschreiben; wenn wir dagegen die Vorteile, die wir besitzen, das Lebenslicht, das wir genießen, die Luft, die wir einatmen, als seine Gaben und Wohltaten betrachten, warum sollten wir uns wundern, wenn Lucius Sulla, da er allein den Staat leitete, den Erdkreis beherrschte, und das Ansehen des Reichs, das er durch die Waffen wieder hergestellt hatte, durch Gesetze befestigte, einiges unbemerkt lassen musste?
[Cic.Tusc.5,8,1] Nec vero Atlas sustinere caelum nec Prometheus adfixus Caucaso nec stellatus Cepheus cum uxore genero filia traderetur, nisi caelestium divina cognitio nomen eorum ad errorem fabulae traduxisset. Cic.Tusc.5,8,1Auch ließe die Sage nicht den Atlas den Himmel stützen, noch Prometheus an den Kaukasus geheftet, noch Kepheus mit seiner Gemahlin, seinem Eidam und seiner Tochter unter die Sterne versetzt sein, wenn nicht ihre göttliche Erkenntnis des Himmlischen ihren Namen den Irrtümern des Mythos zugeführt hätte.
2014.11.03 Lu.d. Conceptio, quam plus centum legati civitatum et climatis periti Hafniae coram Ban Ki-moon, secretario generali Unitarum Nationum, in medium protulerunt, moderatores vehementer, ut protinus agant, cohortatur, dummodo prohibere velint, ne caelum irreversibiliter in deterius mutetur. Conceptio documentata non esse dubium docet, quin calefactio caeli realiter habeat locum, quin ab hominibus facta sit, quin calamitose eveniat, nisi, ut emissiones gasorum caelum calefacientium deminuantur, contingat: Instare tempestates extremas, accrescentia aequora, fervores, inundationes, ariditates. Tempus ac spatium ad agendum data exigua esse. Imprimis materias fossiles energia renovabili magis magisque esse supplendas. Socordiam pluris fore quam exsectionem necessariorum. 2014.11.03Der Bericht, den mehr als 100 Regierungsvertreter und Fachleute für das Klima in Kopenhagen in Anwesenheit von Ban Ki-Moon, des Genearlsekretärs der Vereinten Nationen, veröffentlicht haben, fordert die Staatslenker nachdrücklich zu sofortigem Handeln auf, sofern sie verhindern wollen, dass sich das Klima unumkehrbar ververschlechtert. Das Abschlussdokument lässt keinen Zweifel, dass die weltweite Klimaerwärmung wirklich stattfindet, dass sie von Menschen gemacht ist und dass die Konsequenzen desaströs sind, wenn es nicht gelingt die Emission von Treibhausgasen einzuschränken: es drohten Extremwetter, steigende Meeresspiegel, Hitzeperioden, Überschwemmungen, Dürrezeiten. Das Zeitfenster sei klein. Insbesondere müssten fossile Brennstoffe mehr und mehr durch erneuerbare Energie ersetzt werden. Untätigekeit werde teurer kommen als die notwendigen Maßnahmen.
(5) Non enim occulta potestate fatorum, sed ab Iove ipso coram ac palam repertus, electus est: quippe inter aras et altaria, eodemque loci, quem deus ille tam manifestus ac praesens, quam caelum ac sidera, insedit. (Plin.paneg.1,5) Plin.paneg.1,5Denn nicht von einer verborgenen Macht des Schicksals, sondern von Jupiter selbst wurde er offenbar und vor unseren Augen erkoren, ja mitten unter den Altären und an demselben Ort erwählt, den dieser Gott ebenso sichtbar und gegenwärtig wie den Himmel und die Gestirne erfüllt.
illi obniti trahentibus, prensare circumstantium genua, ciere modo nomina singulorum, modo centuriam quisque, cuius manipularis erat, cohortem, legionem, eadem omnibus inminere clamitantes. simul probra in legatum cumulant, caelum ac deos obtestantur, nihil reliqui faciunt, quo minus invidiam misericordiam, metum et iras permoverent. Tac.ann.1,21,2.Jene wehrten sich gegen ihre Verhaftung, klammerten sich an die Kniee der Umstehenden, riefen bald einzelne mit Namensnennung, bald ihre ganze Centurie, Kohorte, Legion zu Hilfe und schrieen laut: dasselbe stehe allen bevor. Dabei stießen sie eine Schmähung auf die andere gegen die Legaten aus, riefen den Himmel und seine Bewohner als Zeugen an und ließen nichts unversucht, um Hass und Mitleid, Furcht und Erbitterung zu erregen.
quae ubi Tiberio notuere, scripsit consulibus non ideo decretum patri suo caelum, ut in perniciem civium is honor verteretur. Cassium histrionem solitum inter alios eiusdem artis interesse ludis, quos mater sua in memoriam Augusti sacrasset; nec contra religiones fieri, quod effigies eius, ut alia numinum simulacra, venditionibus hortorum et domuum accedant. Tac.ann.1,73,3.Als dies Tiberius bekannt wurde, schrieb er den Konsuln, nicht deswegen sei seinem Vater der Himmel zuerkannt worden, dass diese Ehre zum Verderben der Bürger ausschlage. Cassius habe als Schauspieler unter weiteren Vertretern desselben Genres bei den Spielen mitgewirkt, die seine Mutter dem Andenken des Augustus gewidmet habe, und es sei kein religiöses Vergehen, dass sein Bild gleich anderen Götterbildern beim Verkauf von Gärten und Häusern mitverkauft werde.
nihil tamen Tiberium magis penetravit quam studia hominum accensa in Agrippinam, cum decus patriae, solum Augusti sanguinem, unicum antiquitatis specimen appellarent versique ad caelum ac deos integram illi subolem ac superstitem iniquorum precarentur. Tac.ann.3,4,2.Nichts aber schnitt bei Tiberius tiefer ein als die feurige Liebe des Volkes zu Agrippina; sie sei die Zierde des Vaterlandes; sie allein noch das Blut des Augustus, sie die einzig noch übrige Zierde aus alter Zeit. So sprach man von ihr und erflehte für sie, zum Himmel und seinen Bewohnern gewandt, eine unversehrte Nachkommenschaft, die alle Widrigkeiten überstehe.
Sexto demum die apud imas Esquilias finis incendio factus prorutis per immensum aedificiis, ut continuae violentiae campus et velut vacuum caelum occurreret. necdum positus metus aut redierat plebi spes: rursum grassatus ignis patulis magis urbis locis; eoque strages hominum minor, delubra deum et porticus amoenitati dicatae latius procidere. Tac.ann.15,40,1.Erst am sechsten Tag wurde der Feuersbrunst im untersten Teil der Esquilien ein Ende gesetzt, indem man auf eine weite Strecke hin die Gebäude einriss, damit dem ununterbrochenen Feuerstrom freies Feld und gleichsam der leere Himmel entgegentrete. Aber die Furcht war noch nicht beseitigt und die Bevölkerung hatte noch keine Hoffnung geschöpft: noch einmal wütete das Feuer in den mehr offen liegenden Stadtteilen. Daher war zwar der Verlust an Menschen geringer, die Göttertempel aber und die der Verschönerung dienenden Säulenhallen stürzten in weitem Umkreis zusammen.
[Cic.Tusc.1,24] nam si cor aut sanguis aut cerebrum est animus, certe, quoniam est corpus, interibit cum reliquo corpore; si anima est, fortasse dissipabitur; si ignis, extinguetur; si est Aristoxeni harmonia, dissolvetur. quid de Dicaearcho dicam, qui nihil omnino animum dicat esse? his sententiis omnibus nihil post mortem pertinere ad quemquam potest; pariter enim cum vita sensus amittitur; non sentientis autem nihil est ullam in partem quod intersit. reliquorum sententiae spem adferunt, si te hoc forte delectat, posse animos, cum e corporibus excesserint, in caelum quasi in domicilium suum pervenire. Me vero delectat, idque primum ita esse velim, deinde, etiamsi non sit, mihi persuaderi tamen velim. Quid tibi ergo opera nostra opus est? num eloquentia Platonem superare possumus? evolve diligenter eius eum librum, qui est de animo: amplius quod desideres nihil erit. Feci mehercule, et quidem saepius; sed nescio quo modo, dum lego, adsentior, cum posui librum et mecum ipse de inmortalitate animorum coepi cogitare, adsensio omnis illa elabitur. Cic.Tusc.1,24Ist Herz, Blut oder Gehirn die Seele, so wird sie eben als etwas Körperliches mit dem übrigen Körper untergehen; ist sie Hauch, so wird sie vielleicht sich zerstreuen; wenn Feuer, erlöschen; wenn des Aristoxenos Harmonie, sich auflösen. Was sage ich von Dikaiarch, der geradezu behauptet, die Seele sei nichts? Allen diesen Ansichten zufolge kann nach dem Tod nichts mehr Beziehung auf irgend einen haben; denn zugleich mit dem Leben geht die Empfindung verloren; und ohne Empfindung gibt es nichts für uns, dass uns irgendwie anregte. Die Ansichten der übrigen gewähren Hoffnung, wenn dich dies etwa erfreut, dass die Seelen nach ihrem Austritt aus dem Körper in den Himmel als ihren eigentümlichen Wohnort gelangen können. – Gewiss erfreut mich dies; und ich wünsche an erster Stelle, dass es so sei, und dann,, falls es nicht so wäre, dass ich doch die Überzeugung gewänne. – Nun, was bedarfst du unserer Hilfe? Können wir es an Beredsamkeit dem Platon zuvortun? Schlage mit Sorgfalt sein Buch über die Seele auf und du wirst nichts weiter zu wünschen haben. – Das habe ich wahrlich schon, und mehr als einmal getan. Aber ich weiß nicht wie, während des Lesens stimme ich bei; lege ich das Buch weg und denke ich bei mir selbst über die Unsterblichkeit nach, so entschwindet alle jene Zustimmung. –
[Cic.Tusc.1,27] Itaque unum illud erat insitum priscis illis, quos cascos appellat Ennius, esse in morte sensum neque excessu vitae sic deleri hominem, ut funditus interiret; idque cum multis aliis rebus, tum e pontificio iure et e caerimoniis sepulcrorum intellegi licet, quas maxumis ingeniis praediti nec tanta cura coluissent nec violatas tam inexpiabili religione sanxissent, nisi haereret in eorum mentibus mortem non interitum esse omnia tollentem atque delentem, sed quandam quasi migrationem commutationemque vitae, quae in claris viris et feminis dux in caelum soleret esse, in ceteris humi retineretur et permaneret tamen. Cic.Tusc.1,27So war denn jenes eine eingepflanzt den alten Vorfahren, die Ennius Cascos nennt: es bleibe im Tod die Empfindung, und niemals werde beim Scheiden von dieser Welt der Mensch bis zum gänzlichen Untergang vertilgt. Dies lässt sich teils aus manchen anderen Umständen, teils aus dem priesterlichen Recht und den heiligen Verordnungen wegen der Gräber erkennen, Verordnungen, die die größten Geister nicht mit so viel Sorgfalt beobachtet und an denen Verletzung sie nicht eine so wenig durch Sühne tilgbare Sündenschuld gebunden hätten, wäre nicht tief in ihre Seele die Überzeugung gedrückt gewesen, der Tod sei kein Untergang, der alles aufhebe und vertilge, sondern nur gleichsam eine Wanderung,, eine Veränderung des Lebens, bei ruhmvollen Männern und Frauen ein Führer zum Himmel, während die übrigen an der Erde festgehalten werden, jedoch so, dass sie noch fortdauern.
[Cic.Tusc.1,28] ex hoc et nostrorum opinione 'Romulus in caelo cum diis agit aevum', ut famae adsentiens dixit Ennius, et apud Graecos indeque perlapsus ad nos et usque ad Oceanum Hercules tantus et tam praesens habetur deus; hinc Liber Semela natus eademque famae celebritate Tyndaridae fratres, qui non modo adiutores in proeliis victoriae populi Romani, sed etiam nuntii fuisse perhibentur. quid? Ino Cadmi filia nonne Leukothea nominata a Graecis Matuta habetur a nostris? quid? totum prope caelum, ne pluris persequar, nonne humano genere completum est? Cic.Tusc.1,28Nach dieser Vorstellung und nach der Meinung unsrer Landsleute “Lebet Romulus jetzto im Himmel mit Göttern das Leben”, wie Ennius sprach; und darum wird bei den Griechen, und von ihnen aus bei uns, ja bis an den Ozean hin, Herakles für einen so großen, prächtig nahen Gott gehalten. Darum Liber der Gott, der Semeles Sohn, und mit gleich ausgebreitetem Ruhm des Tyndarus Zwillingssöhne, die nicht nur in Schlachten Siegeshilfen des römischen Volkes der Sage nach waren, sondern auch Siegesboten. Und wie? Ino, des Cadmus Tochter, genießt sie nicht als Lloyd Leukothea bei den Griechen als Matuta bei uns göttliche Ehren? Wie? Beinahe der ganze Himmel, um nicht mehrere aufzuführen, ist er nicht mit dem Menschengeschlecht bevölkert?
[Cic.Tusc.1,29] si vero scrutari vetera et ex is ea quae scriptores Graeciae prodiderunt eruere coner, ipsi illi maiorum gentium dii qui habentur hinc nobis profecti in caelum reperientur. quaere, quorum demonstrentur sepulcra in Graecia; reminiscere, quoniam es initiatus, quae tradantur mysteriis: tum denique, quam hoc late pateat, intelleges. sed qui nondum ea quae multis post annis (homines) tractare coepissent physica didicissent, tantum sibi persuaserant, quantum natura admonente cognoverant, rationes et causas rerum non tenebant, visis quibusdam saepe movebantur, iisque maxime nocturnis, ut vide rentur ei, qui vita excesserant, vivere. Cic.Tusc.1,29XIII. Versuchte ich aber, das Alte zu erforschen und daraus besonders dasjenige, was griechische Schriftsteller überlieferten, ans Licht hervorzuziehen, so könnte man finden, dass selbst jene so genannten Götter der ersten Ordnung hier von uns aus in den Himmel kamen. Denke denjenigen nach, deren Gräber man in Griechenland zeigt. Erinnere dich dessen, was man, du bist ja ein Eingeweihter, in den Mysterien lehrt: dann erst wirst du den ganzen Umfang dieser Bemerkung verstehen. Jedoch bei der Unkenntnis der Physik, die erst viele Jahre nachher behandelt zu werden anfing, geschah es, dass man gerade so viel in die Überzeugung aufnahm, als man aus Veranlassung der Naturereignisse erkannte. Gründe und Ursachen der Dinge hatte man nicht gefasst.. Gewisse Erscheinungen, besonders nächtliche, regten oft das Gemüt auf, so dass es war, als ob die, die das Leben schon verlassen hatten, sich lebend darstellten.
is dico litteris, quibus infinitatem rerum atque naturae et in hoc ipso mundo caelum terras maria cognoscimus. Cic.Tusc.5,105,6als jene Wissenschaften, durch die wir die Unendlichkeit des Alls und der Natur und in dieser Welt selbst Himmel, Erde, Meere erkennen.
[Cic.Tusc.1,42] illam vero funditus eiciamus individuorum corporum levium et rutundorum concursionem fortuitam, quam tamen Democritus concalefactam et spirabilem, id est animalem, esse volt. is autem animus, qui, si est horum quattuor generum, ex quibus omnia constare dicuntur, ex inflammata anima constat, ut potissimum videri video Panaetio, superiora capessat necesse est. nihil enim habent haec duo genera proni et supera semper petunt. ita, sive dissipantur, procul a terris id evenit, sive permanent et conservant habitum suum, hoc etiam magis necesse est ferantur ad caelum et ab is perrumpatur et dividatur crassus hic et concretus aer, qui est terrae proximus. calidior est enim vel potius ardentior animus quam est hic aer, quem modo dixi crassum atque concretum; quod ex eo sciri potest, quia corpora nostra terreno principiorum genere confecta ardore animi concalescunt. Cic.Tusc.1,42
[Cic.Tusc.1,43] accedit ut eo facilius animus evadat ex hoc aere, quem saepe iam appello, eumque perrumpat, quod nihil est animo velocius, nulla est celeritas quae possit cum animi celeritate contendere. qui si permanet incorruptus suique similis, necesse est ita feratur, ut penetret et dividat omne caelum hoc, in quo nubes, imbres, ventique coguntur, quod et umidum et caliginosum est propter exhalationes terrae. Quam regionem cum superavit animus naturamque sui similem contigit et adgnovit, iunctis ex anima tenui et ex ardore solis temperato ignibus, insistit et finem altius se ecferendi facit. cum enim sui similem et levitatem et calorem adeptus (est), tamquam paribus examinatus ponderibus nullam in partem movetur, eaque ei demum naturalis est sedes, cum ad sui simile penetravit; in quo nulla re egens aletur et sustentabitur iisdem rebus, quibus astra sustentantur et aluntur. Cic.Tusc.1,43
[Cic.Tusc.1,51] haec reputent isti qui negant animum sine corpore se intellegere posse: videbunt, quem in ipso corpore intellegant. mihi quidem naturam animi intuenti multo difficilior occurrit cogitatio, multo obscurior, qualis animus in corpore sit tamquam alienae domi, quam qualis, cum exierit et in liberum caelum quasi domum suam venerit. si enim, quod numquam vidimus, id quale sit intellegere non possumus, certe et deum ipsum et divinum animum corpore liberatum cogitatione complecti possumus. Dicaearchus quidem et Aristoxenus, quia difficilis erat animi quid aut qualis esset intellegentia, nullum omnino animum esse dixerunt. Cic.Tusc.1,51
[Cic.Tusc.1,54] principii autem nulla est origo; nam e principio oriuntur omnia, ipsum autem nulla ex re alia nasci potest; nec enim esset id principium, quod gigneretur aliunde. quod si numquam oritur, ne occidit quidem umquam; nam principium extinctum nec ipsum ab alio renascetur, nec ex se aliud creabit, siquidem necesse est a principio oriri omnia. ita fit, ut motus principium ex eo sit, quod ipsum a se movetur; id autem nec nasci potest nec mori, vel concidat omne caelum omnisque natura consistat necesse est nec vim ullam nanciscatur, qua a primo inpulsa moveatur. cum pateat igitur aeternum id esse, quod se ipsum moveat, quis est qui hanc naturam animis esse tributam neget? inanimum est enim omne, quod pulsu agitatur externo; quod autem est animal, id motu cietur interiore et suo; nam haec est propria natura animi atque vis. quae si est una ex omnibus quae se ipsa [semper] moveat, neque nata certe est et aeterna est'. Cic.Tusc.1,54
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03.08.2015  Baracus Obama hodie consilium, quod "pura energia" ("clean power") nominatur, in publicum prolaturus est. Eius consilii est emissionem gasorum caelum calefacientium in America, ubi XL percentae fluoris electrici ex carbonibus gignuntur, minuere et conversionem energiae impellere. Republicani et industria carbonica huic consilio adversantur. lc201508Barack Obama will heute einen Plan mit dem Namen "Saubere Energie" ("clean power") der Öffentlichkeit vorstellen. Ziel dieses Planes ist es, den Ausstoß der Treibhausgase in Amerika, wo 40% des elektrischen Stromes aus Kohle gewonnen werden, zu verringern und einen Energiewandel anzustoßen. Die Republikaner und die Kohlenindustrie sind dagegen.
09.08.2015  Multi sunt, quos his diebus caelum aestivum ad corpus aqua alsa abluendum invitet. Talem autem refrigerationem imprimis in fluminibus vivis periculosam esse demonstrat calamitas lavatoria, quae haud procul ab urbe Darmstadio, quae in Hassia australi sita est, accidit: Puer quidam duodecim annorum, cum in Rheno cum aliis pueris in brevi, quale aqua recedente ex undis emergere solet, ludebat, vado destitutus fluctibus abreptus est. Pater, cum filiolum fluctibus obrui animadverteret, se ipsum in flumen praecipitans ei manum tendebat. Neque autem filium neque se ipsum servare potuit. Ambo fluctibus hausti sunt. lc201508Die Sommerhitze lädt in diesen Tagen viele zu einem kühlen Bad ein. Dass eine solche Erfrischung insbesondere in freien Flüssen gefährlich ist, zeigt ein Badeunfall, der sich unweit von Darmstadt, einer Stadt in Südhessen, zutrug: Als ein zwölfjähriger Junge mit anderen Kindern auf einer Sandbank, wie sie bei Niedrigwasser aus dem Wasser auftaucht, spielte, verlor er den Boden unter den Füßen und wurde von der Strömung mitgerissen. Als der Vater seinen kleinen Sohn untergehen sah, sprang er selbst ins Wasser und wollte ihm die Hand reichen. Doch er konnte weder seinen Sohn noch sich selbst retten. Beide ertranken.
07.09.2015  Quod Grayson Altenberg non nosti, te non dedecet; vir enim magni momenti non est. Tamen, quod viam vivendi Americanam attineat, quomodo vivat vel imprimis habitet, tua fortasse aliquantulum intersit: Iuvenis est XXII annorum, ex Visconsinia oriundus. Ut munus et condicionem coqui sequeretur, in maiorem urbem conisus Neo-Eboraci domum cenatoriam una stella Michelin decoratam investigavit, quae ei, ut coquum disceret, obtulit. Et, quamvis sit difficile ibi domicilium parvo conducibilem invenire, invenit non longe a loco operandi, cuius conductionis pretium mensuale solvere posset: 1100 dollaria. Hoc domicilium exstat ex uno conclavi novem metrorum quadratorum. Fenestra quaedam non in pariete, sed in tecto. Protinus ab lecto loculus rotundus, ubi in aquae deiectu lavetur. Latrina porta carens, pro armario tabulae parieti insertae. Mansio Diogene Sinopensi profecto digna, sed etiam Grayson Altenberg digito caelum attingit, quod tale domicilium reppererit. Tu autem, si imaginaris te viginti annis post Manhatae in caupona elegantioris gustatus tribus stellis Michelin decorata cenaturum esse, quae ad virum XLII annorum, cui nomen Grayson Altenberg est, pertineat, haud absurde imagineris. lc201509Dass Sie Grayson Altenberg nicht kennen, ist keine Schande; denn er ist keine wichtige Person. Dennoch interessiert es Sie vielleicht ein wenig, was den American way of life angeht, wie er lebt, besonders, wie er wohnt. Er ist ein junger 22-jähriger Mann und stammt aus Wisconsin.Um den Beruf des Kochs zu ergreifen, zog es ihn in eine größere Stadt und er spürte in New York ein Lokal mit einem Michelin-Stern auf, das ihm anbot, eine Lehre als Koch anzutreten. Und wirklich fand er, obwohl es schwer ist, dort eine bezahlbare Wohnung zu finden, eine Wohnung nicht weit von seinem Arbeitsplatz, deren Monatsmiete er bezahlen konnte: 1100 Dollar. Diese Wohnung besteht aus einem Zimmer von 9 Quadratmetern. Kein Wandfenster, sondern eine Dachluke. Gleich an das Bett anschließend ein kleiner runder Platz zum duschen. Die Toilette ohne Tür. Statt eines Schrankes Bretter an der Wand, Eine Wohnung, die in der Tat eines Diogenes aus Sinope würdig gewesen wäre. Aber auch Grayson Altenberg war überaus glücklich, eine solche Wohnung gefunden zu haben. Sie aber dürften nicht ganz falsch liegen, wenn Sie sich vorstellen in 20 Jahren in Manhatten in einem mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Feinschmeckerlokal zu speisen, das einem 42-jährigen Mann namens Grayson Altenberg gehört.
30.11.2015  Hodie prope Lutetiam conventus ad clima mundanum stabiliendum incipiet. Repraesentantes CXCV rerum publicarum et gubernatores et praesides CL civitatum aderunt. Exspectationes hominum magnae sunt. Agitur de foedere, quod ad emissionem gasorum caelum calefacientium minuendam pertineat atque anno MMXX foederi Kyotensi succedat. In antecessum aliquot centum milia hominum in magnis totius orbis urbibus (velut Sydneii, Hongcongi, Berolini, Bruxellis, Londini) iter, quod "globalis climatis cursum" (global climate march) appellabant, per vias faciebant, ut pro aucta climatis tutela demonstrarent. Sententiolae praeconiae erant: "Non est planeta B!" vel "energiam carbonariam sufflaminare!" vel "modum liquoris iniciendi sufflaminare!" vel "Aequor accrescit, submergi nolumus!". Lutetiae, ubi nonnulli prohibita transcenderunt, ista manifestatio violentem et (ad Francisci Hollande arbitrium) "flagitiosum" finem habuit. lc201511Heute beginnt in der Nähe von Paris die Weltklimakonferenz. Vertreter von 195 Staaten und die Staatsoberhäupter und Präsidenten von 150 Staaten werden anwesend sein. Die Erwartungen der Leute sind groß. Es geht um ein Abkommen, das die Emission von Treibhausgasen verringern und im Jahr 2020 das Kyoto-Abkommen ablösen soll. Im voraus haben einige hunderttausend Menschen in großen Städten der ganzen Welt (wie z.B. Sydney, Hongkong, Berlin, Brüssel, London) in den Straßen einen Marsch veranstaltet, den sie "Weltklimamarsch" (global climate march) nannten, um für einen verstärkten Klimaschutz zu demonstrieren. Parolen waren: "Es gibt keinen Planeten B!" oder "Kohlekraft stoppen!" oder "Fracking stoppen!" oder "Der Meeresspiegel steigt, wir wollen nicht untergehen!". In Paris, wo einige das Verbot übertraten, fand die Demonstration ein gewaltsames und (nach der Meinung von Francois Hollande) "skandlöses" Ende.
27.VII.2016  27.07.2016 In Francia septentrionali duo impetitores Islamistici in ecclesiam catholicam in suburbio quodam Rotomagi urbis (Rouen) sitam invadentes iugulum Fratris Jacobi Hamel, longaevi sacerdotis (LXXXIV annorum), quem honoris causa nomino, dum sacra matutina procurat, resolverunt et quattuor alios, qui sacris aderant, obsides ceperunt. Biocolytae arcessiti a monacha quadam, quae fuga se subtraxerat, ecclesiam cinxerunt atque insidiatores transfixerunt. Interea islamistica cuiuscumque modi congregatio, quae "civitatem" se nominare audet, de isto facinore gloriata est. Procul dubio Gallicus sacerdos in caelum receptus, uterque perpetrator in gehennam deiectus est. lc201607
31.03.2017  Franciscus Gualterius Steinmeier, novus praeses foederalis Germaniae, primam peregrinationem Lutetiam Parisiorum fecit. In itinere dixisse fertur: "Nihil sicut semper, omnia fere mutata!" Ei administrum rerum exteriorum exuere difficile est. Nam semotus a praesidiali apparatu non exornationem habuit sed cum praeside Francisco Hollande de eisdem rebus colloquebatur, in quibus etiam pristino munere fungens versabatur: de Brexitu, de Foederata America, de Ucraina, de Syria, de Turcia. At propositum et praeparatum erat, ut postridie eius diei, quo Britanni divortium detulerant, consocietas Francorum et Germanorum compareret. Nuntius salutationis aditionalis erat: Quo obscurioribus nubibus caelum Europae obducitur, eo efficacius Franciae et Germaniae cooperandum est. lc201703Der neue deutsche Bundespräsident Franz-Walter Steinmeier, hat seine erste Auslandsreise nach Paris unternommen. Unterwegs soll er gesagt haben: "Nichts ist wie immer, fast alles ist anders!" Es fällt ihm schwer, die Rolle des Außenministers abzulegen. Denn unter Verzicht auf präsidialen Aufwand hielt er keine Festrede, sondern unterhielt sich mit François Hollande über die Themen, mit denen er schon in seinem früheren Amt befasst war: über den Brexit, die USA, die Ukraine, Syrien, die Türkei. Aber beabsichtigt und so eingerichtet war, dass am Tag, nachdem die Briten die Scheidung eingereicht hatten, die enge Verbindung zwischen Frankreich und Deutschland sichtbar werden sollte: Die Botschaft der Antrittsreise war: Je dunkler die Wolken sind, die über dem Himmel Europas aufziehen, um so effektiver müssen Frankreich und Deutschland zusasmmenarbeiten.
[36] A: Iura et dignitas hominis in caelum evehuntur. Sed quo loco sunt dignitas et iura caeli, terrae naturaeque? - B: Quae leges esse scito, quae laudibus non egent, quas impune minime transcendas. spr2018A: Rechte und Würde der Menschener hebt man in den Himmel. Aber was ist mit den Rechten und der Würde von Himmel, Erde und Natur? - B: Sie sind Gesetze, musst du wissen, die kein Lob benötigen und die man ungestraft nicht übertreten kann.
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