| Cassivellaunus, ut supra demonstravimus, omni deposita spe contentionis, dimissis amplioribus copiis, milibus circiter quattuor essedariorum relictis itinera nostra servabat paulumque ex via excedebat locisque impeditis ac silvestribus se occultabat atque iis regionibus, quibus nos iter facturos cognoverat, pecora atque homines ex agris in silvas compellebat Caes.Gall.5,19,1 | Man hatte, wie eben bemerkt wurde, von Seiten der Britannier alle Hoffnung auf ein entscheidendes Gefecht aufgegeben; ihr Heerführer Cassivelaunus hatte die große Masse der Truppen entlassen, indem nur etwa 4000 Streitwagenkämpfer zurückblieben. Mit diesen beobachtete er den Zug der Römer, hielt sich von der Hauptstraße etwas fern, verbarg sich an unzugänglichen und waldigen Punkten und trieb in den Gegenden, durch die, wie er wusste, die Römer ziehen würden, Herden und Menschen von den Landsitzen in die Wälder. |
| Interim Trinovantes, prope firmissima earum regionum civitas - ex qua Mandubracius adulescens Caesaris fidem secutus ad eum in continentem venerat, cuius pater in ea civitate regnum obtinuerat interfectusque erat a Cassivellauno, ipse fuga mortem vitaverat -, legatos ad Caesarem mittunt pollicenturque sese ei dedituros atque imperata facturos; Caes.Gall.5,20,1 | Aus dem Land der Trinobanten, die in jenen Gegenden die kräftigsten sind, war früher schon ein junger Mann, Mandubracius, zu Cäsar nach Gallien gekommen und hatte sich in dessen Schutz begeben, da sein Vater Imanuentius, ehemals König dieses Volksstammes, durch Cassivelaunus gemordet, er selbst aber durch die Flucht dem Tod entronnen war. Jene Trinobanten schickten jetzt Gesandte an Cäsar mit dem Versprechen der Unterwerfung und des Gehorsams; |
| in pace nullus est communis magistratus, sed principes regionum atque pagorum inter suos ius dicunt controversiasque minuunt. Caes.Gall.6,23,5 | Im Frieden hingegen haben sie keine Obrigkeiten über das Ganze, sondern die Häuptlinge der einzelnen Gegenden und Gaue sprechen unter ihren Leuten Recht und beheben die Streitigkeiten. |
| itaque ea, quae fertilissima Germaniae sunt loca circum Hercyniam silvam, quam Eratostheni et quibusdam Graecis fama notam esse video, quam illi Orcyniam appellant, Volcae Tectosages occupaverunt atque ibi consederunt; Caes.Gall.6,24,2 | So besetzten Tektosagen aus dem Stamm der Volken die fruchtbarsten Gegenden Germaniens am herkynischen Wald, den, wie ich sehe, schon Eratosthenes und andere Griechen unter dem Namen des orkynischen vom Hörensagen kannten. |
| neque quisquam est huius Germaniae, qui se aut adisse ad initium eius silvae dicat, cum dierum iter LX processerit, aut, quo ex loco oriatur, acceperit. Caes.Gall.6,25,4 | Niemand in diesen Gegenden Germaniens, selbst wenn er 60 Tage auf der Reise war, kann behaupten, dass er den Anfangspunkt des Waldes gesehen oder etwas Bestimmtes darüber erfahren habe. |
| Partito exercitu T. Labienum cum legionibus tribus ad Oceanum versus in eas partes, quae Menapios attingunt, proficisci iubet, Caes.Gall.6,33,1 | Das eine Drittel des römischen Heeres, das aus drei Legionen bestand, musste hierauf Titus Labienus gegen die Nordsee in jene Gegenden der Eburonen führen, die an das Land der Menapier stoßen; |
| legationes in omnes partes circummittuntur; quantum gratia, auctoritate, pecunia valent, ad sollicitandas civitates nituntur; Caes.Gall.7,63,2 | In alle Gegenden gingen Botschaften, und man bot allen Einfluss, alles Ansehen und alles Geld auf, um die übrigen Völkerschaften aufzuwiegeln. |
| nam Carnutes, qui saepe vexati numquam pacis fecerant mentionem, datis obsidibus veniunt in deditionem, ceteraeque civitates positae in ultimis Galliae finibus Oceanoque coniunctae, quae Aremoricae appellantur, auctoritate adductae Carnutum adventu Fabii legionumque imperata sine mora faciunt. Caes.Gall.8,31,4 | Denn die Carnuten, die, oft hart bedrängt, dennoch nie etwas vom Frieden hatten hören wollen, stellten Geiseln und unterwarfen sich. Ebenso ihn in den äußersten Gegenden Galliens am atlantischen Meer gelegenen armorischen Staaten, die nach dem Beispiel der Carnuten, beim Anrücken des Fabius und seiner Legionen ohne Verzug alle Befehle vollstreckten. |
| Dumnacus suis finibus expulsus errans latitansque solus extremas Galliae regiones petere est coactus. Caes.Gall.8,31,5 | So war Dumnacus, landflüchtig herumirrend und sich verbergend, gezwungen, von allen verlassen in den entlegensten Gegenden Galliens ein Obdach zu suchen. |
| Caesar cum suam lenitatem cognitam omnibus sciret neque vereretur, ne quid crudelitate naturae videretur asperius fecisse, neque exitum consiliorum suorum animadverteret, si tali ratione diversis in locis plures consilia inissent, exemplo supplicii deterrendos reliquos existimavit. itaque omnibus qui arma tulerant manus praecidit vitamque concessit, quo testatior esset poena improborum. Caes.Gall.8,44,1 | Cäsar, der seine Milde für allgemein bekannt hielt und sich deshalb nicht vor dem Schein fürchtete, als habe er, von grausamem Sinn geleitet, unempfindlich gehandelt, wollte nun einmal die übrigen durch ein Beispiel strenger Strafen abschrecken; denn er konnte kein Ende seiner Unternehmungen absehen, wenn auf solche Weise immer mehrere Staaten in verschiedenen Gegenden aufständen. Er ließ also allen, die die Waffen getragen hatten, die Hände abhauen; das Leben ließ er ihnen, damit man die Strafe der Frevler lebendig vor Augen habe. |
| Ea re cognita Caesar cum in omnibus partibus Galliae bene res gestas videret iudicaretque superioribus aestivis Galliam devictam subactamque esse, Aquitaniam numquam ipse adisset, sed per P. Crassum quadam ex parte devicisset, cum duabus legionibus in eam partem Galliae est profectus, ut ibi extremum tempus consumeret aestivorum. Caes.Gall.8,46,1 | Weil Cäsar demnach in allen Teilen des eigentlichen Gallien günstige Verhältnis hatte und die Überzeugung hegte, dass das ganze Land im letzten Sommerfeldzug völlig besiegt und unterjocht worden sei, brach er mit zwei Legionen nach Aquitanien auf, um dort den Rest des Sommers zuzubringen; denn er selbst war nie in jenen Gegenden gewesen, sondern hatte sie nur teilweise durch Publius Crassus besiegt (vgl. 3,9; 3,20). (2) Wie das übrige vollbrachte er auch dies glücklich und schnell, indem Aquitanien Stämme insgesamt Gesandte an ihn schickten und Geiseln stellten. |
| quattuor legiones in Belgio conlocavit cum M. Antonio et C. Trebonio et P. Vatinio legatis, duas legiones in Haeduos deduxit, quorum in omni Gallia summam esse auctoritatem sciebat. duas in Turonis ad fines Carnutum posuit, quae omnem illam regionem coniunctam Oceano continerent, duas reliquas in Lemovicum finibus non longe ab Arvernis, ne qua pars Galliae vacua ab exercitu esset. Caes.Gall.8,46,4 | Vier Legionen mit den Legaten Marcus Antonius, Gaius Trebonius, Publius Vatinius und Quintus Tullius bezogen Belgien; zwei Legionen schickte er zu den Häduern, die in ganz Gallien, wie er wusste, das größte Ansehen genossen; zwei Legionen legte er in das Gebiet der Turonen an die Grenze der Carnuten, um so die ganze Seeküste in Zaum zu halten; die zwei übrigen Legionen mussten in das Land der Lemowiken gegen die Grenze der Arverner ziehen, damit so alle Gegenden Galliens besetzt wären. (5) Cäsar selbst hielt sich übrigens nur wenige Tage im römischen Gallien auf, indem er schnell alle Gerichtssprengel besuchte, die Zwistigkeiten in den Gemeinwesen schlichtete und die Verdienste belohnte. |
| nihil relinquebatur, quod ad ornatum portarum, itinerum, locorum omnium, qua Caesar iturus erat, excogitari poterat. Caes.Gall.8,51,2 | An Toren, Straßen und in allen Gegenden, durch die Cäsar zog, hatte man jeden nur erdenklichen Schmuck angebracht. |
| Cum omnes regiones Galliae togatae Caesar percucurrisset, summa celeritate ad exercitum Nemetocennam rediit legionibusque ex omnibus hibernis ad fines Treverorum evocatis eo profectus est ibique exercitum lustravit. Caes.Gall.8,52,1 | Cäsar hatte alle Gegenden Oberitaliens durcheilt und kehrte in größter Schnelligkeit zum Heer nach Nemetocenna zurück. Alle Legionen mussten aus ihren Standquartieren in das Land der Treverer ziehen, wohin er dann selbst kam und Heerschau hielt. |
| huc adcedebat, quod L. Sulla exercitum, quem in Asia ductaverat, quo sibi fidum faceret, contra morem maiorum luxuriose nimisque liberaliter habuerat. loca amoena, voluptaria facile in otio ferocis militum animos molliverant: Sall.Cat.11,5 | Dazu trug bei, dass Lucius Sulla, dem Heer, das er nach Asien geführt hatte, um sich seiner Treue zu versichern, gegen die althergebrachte Sitte große Üppigkeit und übermäßig große Zwanglosigkeit gewährt hatte. Die schönen, zum Genuss verleitenden Gegenden hatten leichthin die trotzigen Herzen der Soldaten im Nichtstun dahinschmelzen lassen. |
| igitur senati decreto Q. Marcius Rex Faesulas, Q. Metellus Creticus in Apuliam circumque ea loca missi - Sall.Cat.30,3 | Infolgedessen schickte man auf Senatsbeschluss Quintus Marcius Rex nach Faesulae, Quintus Metellus Creticus nach Apulien und in die umliegenden Gegenden - |
| neque tamen Antonius procul aberat, utpote qui magno exercitu locis aequioribus expeditus in fuga sequeretur. Sall.Cat.57,4 | Aber auch Antonius war nicht weit zurückgeblieben, da er mit einem starken Heer in ebeneren Gegenden unbehindert den Flüchtigen nachsetzte. |
| post in ceteris Asiae partibus cunctaque Graecia sic eius adventus celebrabantur, ut famam ingeni exspectatio hominis, exspectationem ipsius adventus admiratioque superaret. Cic.Arch.4.c | Später wurde in den übrigen Gegenden Kleinasiens und in ganz Griechenland jedesmal seine Ankunft so gefeiert, dass die Erwartung des Mannes den Ruf seines Talents, seine persönliche Anwesenheit und Bewunderung die Erwartung übertraf. |
| Saxa atque solitudines voci respondent, bestiae saepe immanes cantu flectuntur atque consistunt; nos instituti rebus optimis non poetarum voce moveamur? Cic.Arch.19.b | Felsen und einsame Gegenden sind empfänglich für Gesang; wilde Tiere werden oft durch Musik gebändigt und stehen still; wir, die wir den edelsten Unterricht genossen haben, sollten bei dem Gesang der Dichter unberührt bleiben? |
| Quaero enim num possit aut contra imperatorem aut pro imperatore dici sine rei militaris usu aut saepe etiam sine regionum terrestrium aut maritimarum scientia; num apud populum de legibus iubendis aut vetandis, num in senatu de omni rei publicae genere dici sine summa rerum civilium cognitione et prudentia; num admoveri possit oratio ad sensus animorum atque motus vel inflammandos vel etiam exstinguendos, quod unum in oratore dominatur, sine diligentissima pervestigatione earum omnium rationum, quae de naturis humani generis ac moribus a philosophis explicantur. Cic.de_orat.1,60. | Denn ich frage, ob man wohl entweder gegen einen Feldherrn oder für einen Feldherrn reden könne ohne Erfahrung im Kriegswesen, oft auch ohne Kenntnis der Gegenden zu Wasser und zu Land, ob vor dem Volk über Genehmigung oder Verwerfung von Gesetzesvorschlägen, ob im Senat über alle Zweige der Staatsverwaltung ohne die tiefste Einsicht und Kenntnis der bürgerlichen Angelegenheiten, ob die Rede zur Entflammung oder auch Dämpfung der Empfindungen und Bewegungen des Gemütes – und das ist ja das eigentliche Gebiet des Redners – zur Anwendung gebracht werden könne ohne die sorgfältigste Erforschung aller Lehrsätze, welche die Philosophen über die Gemütsarten und Sitten des Menschengeschlechts entwickeln. |
| Nec vero in hoc quod est animal, sed in iis etiam, quae sunt inanima, consuetudo valet, cum locis ipsis delectemur, montuosis etiam et silvestribus, in quibus diutius commorati sumus. Cic.Lael.68.c | aber nicht nur im Tierreich, sondern auch im Bereich der leblosen Natur äußert die Gewohnheit ihre Macht, da wir sogar an gebirgigen und waldreichen Gegenden ein Vergnügen finden, wenn wir uns lange Zeit in ihnen aufgehalten haben. – |
| postea quam victoria constituta est ab armisque recessimus, cum proscriberentur homines atque ex omni regione caperentur ei, qui adversarii fuisse putabantur, erat ille Romae frequens atque in foro et in ore omnium cotidie versabatur, magis ut exsultare victoria nobilitatis videretur, quam timere, ne quid ex ea calamitatis sibi accideret. Cic.S.Rosc.16.c | Nachdem der Sieg entschieden war und wir die Waffen niedergelegt hatten, als Leute geächtet und in allen Gegenden diejenigen, die für feindlich gesinnt galten, festgenommen wurden, hielt jener sich oft in Rom auf und ging täglich auf dem Forum vor aller Augen umher, so dass er eher über den Sieg des Adels zu frohlocken schien, als zu fürchten, dass dieser für ihn nachteilige Folgen haben könnte. |
| fecundiora igitur nemora lucosque, sicut Orientis secretis, ubi tura balsamaque sudantur, ita Occidentis insulis terrisque inesse crediderim, quae vicini solis radiis expressa atque liquentia in proximum mare labuntur ac vi tempestatum in adversa litora exundant. Tac.Germ.45,7 | Ich möchte daher folgendes annehmen: Wie in den abgelegenen Gegenden des Morgenlandes Weihrauch und Balsam ausschwitzen, so gibt es auch auf den Inseln und Küsten des Abendlandes fruchtbare Waldgegenden und Haine, wo Baumsäfte, durch die Strahlen der nahen Sonne ausgetrieben und flüssig werden, in das nächste Meer abfließen und durch die Gewalt der Stürme an das gegenüber liegende Ufer antreiben. |
| 2014.01.16 Georgio Osborne, cancellario scaccarii Regni Britanniarum praesens Unionis Europaeae exiguitas tantopere displicet, ut per ambages Britanniam ex Unione exire posse minitatur, nisi necessariae correctiones celerius fiant. Imprimis sumptibus socialibus modum esse statuendum. Exempli gratia omnium in orbe terrarum habitantium hominum in Europa vivere septem centesimas, sed eandem Europam sumptuosas quinquaquinta centesimas omnium in orbe terrarum largitionum socialium cogere. Oeconomiam in Europa ita reformandam esse, ut loci operandi creentur et facultas cum aliis regionibus aemulandi recuperetur. Optionem Europaeam simplicem esse: aut corrigere aut exire. Directio destinata illius orationis non modo moderatores erant Unionis, sed etiam sodales propriae politicae factionis et oppositionis. 2014.01.16 | Der britische Schatzkanzler George Osborn ist mit der gegenwärtig dürftigen Verfassung Europas so unzufrieden, dass er indirekt damit droht, Britannien könne aus der Union austreten, wenn die notwendigen Reformen nicht schneller durchgeführt würden. Zum Beispiel lebten in Europa nur sieben Prozend der gesamten Erdbevölkerung, gleichwohl bringe es aber kostspielige fünfzig Prozent aller auf der Erde geleisteten Sozialleistungen auf. Die Wirtschaft müsse in Europa so reformiert werden, dass Arbeitsplätze geschaffen und die Wettbewerbsfähigeit mit anderen Gegenden zurückgewonnen würde. Die europäische Alternative sei einfach: reformieren oder austreten. Die Zielrichtung dieser Rede waren nicht nur die europäischen Staatsmänner, sondern auch die Mitglieder der eigenen Partei und der Opposition |
| 2014.04.22 Regimen Syriacum comitia praesidialia die tertio mensis Iunii fore annuntiavit. Quoniam, qui munus petunt, decem praeteritos annos in Syria vixisse oportet, plerique autem repugnantium Syriam reliquerunt, praeter praesentem praesidentem Bashar al-Assad tertiam periodum septuennem petentem vix ullus competitor esse videtur. Praeterea incertum est, an non in multis regionibus, ubi rebelles praepolleant, electiones exhiberi possint. Qua de re Civitates Foederatae et Unio Europaea et Unitae nationes electiones unanimiter rationem democraticam per ludibrium detortam reiectantes praesidentem Assad sententiam recognoscere atque mutare iubent. 2014.04.22 | Die syrische Regierung hat angekündigt, dass am 3. Juni Präsidentschaftswahlen stattfinden. Da die Bewerber die vergangenen zehn Jahre in Syrien gelebt haben müssen, die meisten Regierungsgegener aber Syrien verlassen haben, gibt es außer dem derzeitigen Präsidenten Bashar al-Assad, der seine dritte siebenjährige Amtsperiode anstrebt, schwerlich einen Mitbewerber. Außerdem können in vielen Gegenden, in denen die Rebellen das Übergewicht haben, schwerlich Wahlen abgehalten werden. Daher verwerfen die Vereinigten Staaten, die Europäische Union und die Vereinten Nationen eine Wahl einmütig als Parodie auf ein demokratisches Verfahren und fordern Präsident Assad auf, seine Absicht zu überdenken und aufzugeben. |
| 2014.08.05 Carduchica Peshmerga regiones sibi ab IS-militantibus demptas, etiam Mosul urbem et obiecem vallestrem Mosulensem, recuperare destinaverunt. Sunnitici rebelles in illis regionibus iam de multis, qui secus atque ipsi de religione sentiunt, supplicium sumpsisse nuntiantur. Carduchi se misericordiam adhibituros esse negaverunt. Bagdatensis moderator Nouri al-Maliki se Carduchos copiis aeriis adiuturum esse affirmavit. 2014.08.05 | Die kurdische Peschmera ist fest entschlossen, die ihr von den IS-Kämpfern abgenommenen Gebiete, auch die Stadt Mossul und die Talsperre von Mossul zurückzuerobern. Die sunnitischen Rebellen haben in jenen Gegenden schon viele Andersgläubige hingerichtet. Die Kurden erklärten keine Gnade zu üben. Nouri al Maliki, der Regierungschef in Bagdad versicherte, die Kurden mit der Luftwaffe zu unterstützen. |
2014.09.04. Vladimirus Putin fieri posse arbitratur, ut intra unam hebdomadem pax in Ucraina Orientali in has septem condiciones (hic brevius astrictas) conveniat:
I. Ut in regionibus circa urbes Donetsk et Luhansk omnes vires armatae et rebelles impetus facere desistant.
II Ut copiae Ucrainici regiminis extra telorum coniectum a regionibus habitationibus destinatis se recipiant.
III. Ut custodia internationalis iusti ponderis et externa et adventicia instituatur.
IV. Ne copiae aeriae in homines civiles neque contra urbes in zona conflictata sitas adhibeantur.
V. Ut captivi per vim retenti secundum rationem "omnes pro omnibus" nullis condicionibus in antecessum positis permutentur.
VI. Ut pro fugitivis et ad auxiliaria commeatusque in regionem Donbass atque urbium Donetsk et Luhansk advehendos humanitarius transitus aperiatur.
VII. Ut alae operariorum cogantur, qui substructionem proiectam restituant et civibus ab hieme imminente praecaveant. 2014.09.04 | Wladimir Putin glaubt, dass in der Ostukraine innerhalb einer Woche Frieden hergestellt werden kann, wenn sieben Vorbedingungen (hier kürzer zusammengefasst) erfüllt werden:
I. In der Gegend um Donezk und Luhansk stelle alle bewaffneten Kräfte, auch die Aufständischen, ihre Angriffe ein.
II.Die Regierungstruppen ziehen sich außer Schussweite von Wohngebieten zurück.
III.Eine vollgewichtige und objektive internationale Kontrolle wird eingerichtet.
IV. Die Luftwaffe wird nicht gegen die Zivilbevölkerung und Städte in der Konfliktzone eingesetzt.
V. Die gewaltsam festgehaltenen Gefangenen werden nach dem Grundsatz "alle gegen alle" ohne Vorbedingungen ausgetauscht.
VI. Für Flüchtlinge und Hilvskonvois in die Gegenden des Donbass und der Städte Donetz und Luhansk wird ein humanitäter Korridor geöffnet.
VII. Arbeiterbrigaden, die die niederliegende Infrastruktur wieder aufbauen und Bürger vor dem bevorstehdnen Winter schützen, werden aufgestellt. |
| 2014.10.24 Spes fuerat, gregem tromocraticum Boko Haram ducentas puellas ante sex menses vi abductas redditurum esse (d. XIX. huius mensis rettuleramus). Non modo ea spes ad irritum cecidit, sed rebelles etiam plures puellas in septentrionibus Nigeriae regionibus abduxisse nuntiantur: Circiter centum militantes Saturni die duobus vicis obrepsisse, tabernas expilasse, complures viros occidisse, domicilia deflagrasse, circiter quadraginta puellas et virgines abduxisse. Organizatio, quae "Humanorum Iurum Observatio" (Human Rights Watch) dicitur, militantes gregis Boko Haram hoc ipso anno iam duo milia hominum interfecisse indicat. 2014.10.24 | Die Hoffnung war gewesen, dass die Terrorgruppe Boko Haram zweihundert Mädchen zurückgäbe, die sie vor sechs Monaten entführt hatte (wir hatten am 19. dieses Monats darüber berichtet). Nicht nur diese Hoffnung hat sich zerschlagen, sondern die Rebellen haben nach den Meldungen weitere Mädchen in den nördlichen Gegenden von Nigeria entführt: Ungefähr hundert Kämpfer hätten am Samstag zwei Dörfer überfallen, die Läden geplündert, mehrere Männer getötet, die Häuser niedergebrannt und ungefähr 40 Mädchen und junge Frauen entführt. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch gibt an, dass die Boko-Haram-Kämpfer allein schon dieses Jahr 2000 Menschen getötet habe. |
| [Cic.off.1,21,1] Sunt autem privata nulla natura, sed aut vetere occupatione, ut qui quondam in vacua venerunt, aut victoria, ut qui bello potiti sunt, aut lege, pactione, condicione, sorte; Cic.off.1,21,1 | Eigentum gibt es von Natur aus nicht, sondern es entstand entweder durch anfängliche Besitzname, wie bei denen, die vormals in menschenleere Gegenden kamen; oder durch Aneignung, zum Beispiel wenn man es im Krieg gewann; oder durch Gesetz, Verträge und andere Übereinkunft, Los. |
| Sed Germanicus cedentem in avia Arminium secutus, ubi primum copia fuit, evehi equites campumque, quem hostis insederat, eripi iubet. Arminius colligi suos et propinquare silvis monitos vertit repente; mox signum prorumpendi dedit iis, quos per saltus occultaverat. Tac.ann.1,63,1. | Germanicus aber zog jetzt dem in unwegsame Gegenden zurückweichenden Arminius nach und befahl, sobald sich die Gelegenheit bot, der Reiterei anzusprengen und das vom Feind besetzte Feld wegzunehmen. Arminius heißt die Seinigen sich zu sammeln und dem Wald näher zu rücken; dann wendet er sich unversehens und gibt sofort denen, die er in den Wäldern umher versteckt hatte, das Zeichen hervorzubrechen. |
| mox reducto ad Amisiam exercitu legiones classe, ut advexerat, reportat; pars equitum litore Oceani petere Rhenum iussa; Caecina, qui suum militem ducebat, monitus, quamquam notis itineribus regrederetur, pontes longos quam maturrime superare. Tac.ann.1,63,3. | Sofort führte er das (gesamte) Heer an die Ems und von da seine (vier) Legionen zu Schiff, wie er sie hergebracht hatte, zurück. Einen Teil der Reiterei ließ er am Meeresstrand hin zum Rhein ziehen; Caecina, der sein eigenes Heer führte, erhielt die Anweisung, obwohl sein Rückmarsch über bekannte Gegenden ging, er solle sobald als möglich über die langen Brücken zu kommen suchen. |
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