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Isokrates

Panegyrikos 21-27

Gründe für die Vorherrschaft Athens

 

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Isokr.Paneg.21-27 
deutsche Übersetzung (überarbeitet): A.H.Christian

Das Recht Athens auf die Führungsrolle wird begründet durch die hohe Bedeutung, den ehrenvollen Ursprung Athens und durch die großen Verdienste Athens um die anderen Griechen.

   
[3] (21) Τοῦτο μὲν γὰρ εἰ δεῖ τούτους ἐφ' ἑκάστῳ τιμᾶσθαι τῶν ἔργων τοὺς ἐμπειροτάτους ὄντας καὶ μεγίστην δύναμιν ἔχοντας, ἀναμφισβητήτως ἡμῖν προσήκει τὴν ἡγεμονίαν ἀπολαβεῖν, ἥνπερ πρότερον ἐτυγχάνομεν ἔχοντες· οὐδεὶς γὰρ ἂν ἑτέραν πόλιν ἐπιδείξειεν τοσοῦτον ἐν τῷ πολέμῳ τῷ κατὰ γῆν ὑπερέχουσαν, ὅσον τὴν ἡμετέραν ἐν τοῖς κινδύνοις τοῖς κατὰ θάλατταν διαφέρουσαν.  Denn erstens, wen man wegen jeder ihrer Taten diejenigen auszeichnen muss, welche die erfahrensten sind und die größte Macht haben, so kommt es unstreitig uns zu, die Vorherrschaft wieder zu erhalten, die wir schon früher besaßen; denn niemand wird einen anderen Staat aufweisen können, der sich so sehr im Landkrieg hervortut, als der unsere in den Kämpfen zur See sich auszeichnet.
(22) Τοῦτο δ' εἴ τινες ταύτην μὲν μὴ νομίζουσιν δικαίαν εἶναι τὴν κρίσιν, ἀλλὰ πολλὰς τὰς μεταβολὰς γίγνεσθαι, τὰς γὰρ δυναστείας οὐδέποτε τοῖς αὐτοῖς παραμένειν, ἀξιοῦσιν δὲ τὴν ἡγεμονίαν ἔχειν ὥσπερ ἄλλο τι γέρας ἢ τοὺς πρώτους τυχόντας ταύτης τῆς τιμῆς ἢ τοὺς πλείστων ἀγαθῶν αἰτίους τοῖς Ἕλλησιν ὄντας, ἡγοῦμαι καὶ τούτους εἶναι μεθ' ἡμῶν·  Zweitens aber, wenn einige meinen, dieses Urteil sei nicht gerecht, sondern es filelen ja viele Veränderungen vor; denn die Macht bleibe nie bei den selben; und verlangen, die Führung sollen, wie eine andere Würde, die haben, welche entweder diese Ehre zuerst erlangten oder die Urheber des meisten Guten für die Griechen sind, so glaube ich, dass auch diese für uns sind; 
(23) ὅσῳ γὰρ ἄν τις πορρωτέρωθεν σκοπῇ περὶ τούτων ἀμφοτέρων, τοσούτῳ πλέον ἀπολείψομεν τοὺς ἀμφισβητοῦντας. [4]  Ὁμολογεῖται μὲν γὰρ τὴν πόλιν ἡμῶν ἀρχαιοτάτην εἶναι καὶ μεγίστην καὶ παρὰ πᾶσιν ἀνθρώποις ὀνομαστοτάτην· οὕτω δὲ καλῆς τῆς ὑποθέσεως οὔσης, ἐπὶ τοῖς ἐχομένοις τούτων ἔτι μᾶλλον ἡμᾶς προσήκει τιμᾶσθαι.  denn je weiter die Untersuchung dieser beiden Punkte zurückführt, desto mehr werden wir die, welche mit uns darüber streiten, hinter uns lassen. Es ist nämlich allgemein anerkannt, dass unsere Stadt die älteste und größte und bei allen Menschen berühmteste ist; obgleich aber dieser Grund so ehrenvoll ist, so gebührt uns doch wegen des Folgenden, noch mehr geehrt zu werden. 
(24) Ταύτην γὰρ οἰκοῦμεν οὐχ ἑτέρους ἐκβαλόντες οὐδ' ἐρήμην καταλαβόντες οὐδ' ἐκ πολλῶν ἐθνῶν μιγάδες συλλεγέντες, ἀλλ' οὕτω καλῶς καὶ γνησίως γεγόναμεν, ὥστ', ἐξ ἧσπερ ἔφυμεν, ταύτην ἔχοντες ἅπαντα τὸν χρόνον διατελοῦμεν, αὐτόχθονες ὄντες καὶ τῶν ὀνομάτων τοῖς αὐτοῖς, οἷσπερ τοὺς οἰκειοτάτους, τὴν πόλιν ἔχοντες προσειπεῖν.  Wir nämlich, die sie bewohnen, haben nicht andere daraus vertrieben, noch sie von anderen verlassen besetzt, noch aus vielen Völkern gemischt uns zusammengefunden, sondern so edel und echt ist unsere Abkunft, dass wir das Land, aus welchem wir stammen, allezeit ununterbrochen besaßen, weil wir Eingeborene sind und mit denselben Namen wie unsere nächsten Angehörigen unsere Stadt benennen dürfen. 
(25) Μόνοις γὰρ ἡμῖν τῶν Ἑλλήνων τὴν αὐτὴν τροφὸν καὶ πατρίδα καὶ μητέρα καλέσαι προσήκει. Καίτοι χρὴ τοὺς εὐλόγως μέγα φρονοῦντας καὶ περὶ τῆς ἡγεμονίας δικαίως ἀμφισβητοῦντας καὶ τῶν πατρίων πολλάκις μεμνημένους τοιαύτην τὴν ἀρχὴν τοῦ γένους ἔχοντας φαίνεσθαι.  Denn uns allein unter den Griechen kommt es zu, sie zugleich Nährerin und Vaterland und Mutter zu nennen. Die aber, welche mit Grund sich etwas einbilden und mit Recht um die Führung streiten und ihre ererbten Vorzüge erwähnen, müssen doch offenbar einen solchen Anfang ihres Geschlechts haben.
[5] (26) Τὰ μὲν οὖν ἐξ ἀρχῆς ὑπάρξαντα καὶ παρὰ τῆς τύχης δωρηθέντα τηλικαῦθ' ἡμῖν τὸ μέγεθός ἐστιν· ὅσων δὲ τοῖς ἄλλοις ἀγαθῶν αἴτιοι γεγόναμεν, οὕτως ἂν κάλλιστ' ἐξετάσαιμεν, εἰ τόν τε χρόνον ἀπ' ἀρχῆς καὶ τὰς πράξεις τὰς τῆς πόλεως ἐφεξῆς διέλθοιμεν. Εὑρήσομεν γὰρ αὐτὴν οὐ μόνον τῶν πρὸς τὸν πόλεμον κινδύνων, ἀλλὰ καὶ τῆς ἄλλης κατασκευῆς,  Unsere ursprünglichen also und uns vom Glück verliehenen Vorzüge sind von solcher Bedeutung; von wie vielem Guten für die anderen aber wir Urheber geworden sind, werden wir auf die Art am besten untersuchen, wenn wir die Zeit vom Anfang an erforschen und die Taten unserer Stadt der Reihe nach durchgehen; denn wir werden finden, dass sie nicht nur der Kämpfe im Krieg, sondern auch der übrigen Einrichtungen 
(27) ἐν ᾗ κατοικοῦμεν καὶ μεθ' ἧς πολιτευόμεθα καὶ δι' ἣν ζῆν δυνάμεθα, σχεδὸν ἁπάσης αἰτίαν οὖσαν. ᾿Ανάγκη δὲ προαιρεῖσθαι τῶν εὐεργεσιῶν μὴ τὰς διὰ μικρότητα διαλαθούσας καὶ κατασιωπηθείσας, ἀλλὰ τὰς διὰ τὸ μέγεθος ὑπὸ πάντων ἀνθρώπων καὶ πάλαι καὶ νῦν πανταχοῦ καὶ λεγομένας καὶ μνημονευομένας. in Rücksicht auf häusliche Bequemlichkeit und Staatsverwaltung und eine edlere Lebensweise beinahe aller Urheberin ist. Notwendig aber muss man den Vorzug unter den Wohltaten nicht denen geben, welche wegen ihrer Unwichtigkeit unbekannt und verschwiegen blieben, sondern denen, welche wegen ihrer Bedeutung von allen Menschen sowohl früher als jetzt und überall besprochen und im Andenken erhalten werden.
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Sententiae excerptae:
w30
Literatur:

1 Funde
85  Bergmann, M.
Lob Athens. Ein Vergleich von Herodot (7,138-144), Thukydides (1,73-78), Isokrates (Panegyrikos 50) und Sophokles (Oidipus auf Kolonos 1518 ff.)
in: Anregung 39, 3/1993, 179-188
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