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Beleg gesucht für: fehlt
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
Anzahl der Treffer: 21
etenim quis mortalium, quoi virile ingenium est, tolerare potest illis divitias superare, quas profundant in extruendo mari et montibus coaequandis, nobis rem familiarem etiam ad necessaria deesse? illos binas aut amplius domos continuare, nobis larem familiarem nusquam ullum esse? Sall.Cat.20,11Kann denn ein Sterblicher, in dem ein Mannesherz schlägt, ruhig mit ansehen, wie jene Reichtum in solchem Überfluss besitzen, dass sie ihn mit der Aufschüttung von Meeren und der Einebnung von Bergen verschwenden, uns aber selbst zur Deckung der Notdurft das eigene Vermögen fehlt? wie jene zwei und noch mehr Häuser in einer Reihe haben, wir aber nirgends einen eigenen Herd?
Habemus senatus consultum in te, Catilina, vehemens et grave, non deest rei publicae consilium neque auctoritas huius ordinis: nos, nos, dico aperte, consules desumus. Cic.Catil.1,3Wir haben einen Senatsbeschluss gegen dich, Catilina; er ist nachdrücklich und streng, es fehlt dem Staat nicht an klugen Maßregeln, nicht an den Beschlüssen dieses Standes: an uns, ich sage es offen, an uns Konsuln fehlt es.
Ac iam illa omitto - neque enim sunt aut obscura aut non multa commissa postea - quotiens tu me designatum, quotiens vero consulem interficere conatus es! quot ego tuas petitiones ita coniectas, ut vitari posse non viderentur, parva quadam declinatione et, ut aiunt, corpore effugi! Nihil agis, nihil adsequeris, neque tamen conari ac velle desistis. Cic.Catil.1,15Und davon will ich jetzt nicht weiter reden, denn es ist nicht allein gar nicht unbekannt, sondern es fehlt auch nicht an vielen späteren Vergehen. Wie oft hast du mich, seit ich designiert war, wie oft, seit ich Konsul bin, zu ermorden versucht? Wie viele deiner Angriffe, bei denen du so gegen mich ausholtest, dass ich mich gegen sie nicht decken zu können schien, bin ich durch eine ganz kleine Wendung und, wie man zu sagen pflegt, mit dem Leibe ausgewichen! Wo nimmst du noch den Mut her, dies zu ertragen? Du richtest nichts aus, du erreichst nichts und dennoch lässt du nicht davon ab, es zu versuchen und zu wünschen.
ut concitato navigio, cum remiges inhibuerunt, retinet tamen ipsa navis motum et cursum suum intermisso impetu pulsuque remorum, sic in oratione perpetua, cum scripta deficiunt, parem tamen obtinet oratio reliqua cursum scriptorum similitudine et vi concitata. Cic.de_orat.1,153.So wie ein in rasche Bewegung gesetztes Schiff auch dann noch, wenn die Ruderer es anhalten, seine Bewegung und seinen Lauf behält, obwohl die Gewalt und der Schlag der Ruder aufgehört hat, ebenso behauptet die Rede bei einem zusammenhängenden Vortrag auch dann noch, wenn die schriftliche Ausarbeitung fehlt, einen gleichen Lauf, indem sie unter dem Einfluss des Geschriebenen in einer diesem ähnlichen Redeweise fortströmt.
patronos huic defuturos putaverunt; desunt; qui libere dicat, qui cum fide defendat, id quod in hac causa satis est, non deest profecto, iudices. Cic.S.Rosc.30.dSie haben gedacht, es werde dem Beklagten an Verteidigern fehlen: Sie fehlen; doch fehlt es ihm fürwahr nicht an einem freimütigen und redlichen Verteidiger, ihr Richter, was in dieser Sache genug ist.
neque haec tu non intellegis, sed usque eo, quid arguas, non habes, ut non modo tibi contra nos dicendum putes, verum etiam contra rerum naturam contraque consuetudinem hominum contraque opiniones omnium. Cic.S.Rosc.45.aDoch das ist dir selbst wohl bewusst; aber es fehlt dir so sehr an Gründen für deine Beschuldigung, dass du nicht bloß gegen uns, sondern gegen alles, was natürlich ist, gegen die Gewohnheit und die allgemeine Meinung sprechen zu müssen glaubst.
... Desunt non pauca ... Cic.S.Rosc.132.b... Es fehlt nicht gerade wenig ...
nullus in ipsis error est finibus bonorum et malorum, id est in voluptate aut in dolore, sed in his rebus peccant, cum, e quibus haec efficiantur, ignorant. Cic.fin.1,55,2Kein Irrtum ist hinsichtlich des höchsten Gutes und größten Übels selbst, d.h. der Lust und des Schmerzes, möglich; wohl aber fehlt man darin, dass man die Quelle, aus der dies hervorgeht, verkennt.
Tegumen omnibus sagum fibula aut, si desit, spina consertum: cetera intecti totos dies iuxta focum atque ignem agunt. locupletissimi veste distinguuntur non fluitante, sicut Sarmatae ac Parthi, sed stricta et singulos artus exprimente. Tac.Germ.17,1Körperbedeckung ist für alle der Mantel, der mit einer Spange oder, wenn sie fehlt, mit einem Dorn zusammengesteckt ist. Im übrigen bringen sie ganze Tage unbedeckt an Herd und Feuer zu. Die Wohlhabendsten wissen sich durch ihr Untergewand auszuzeichnen, das nicht herabfließt, wie bei den Sarmaten und Parthern, sondern eng anliegt und die einzelnen Gliedmaßen abzeichnet.
[Cic.nat.1,11,2] Nec vero desertarum relictarumque rerum patrocinium suscepimus; non enim hominum interitu sententiae quoque occidunt, sed lucem auctoris fortasse desiderant. Cic.nat.1,11,2Aber nicht zum Anwalt einer verlassenen und aufgegebenen Sache habe ich mich aufgeworfen; denn damit, dass ein Mensch stirbt, stirbt doch nicht, was er gelehrt und aufgestellt hat: es fehlt ihm allenfalls nur das Licht, in das es sein Urheber gestellt hatte.
[Cic.off.1,78,2] Mihi quidem certe vir abundans bellicis laudibus, Cn. Pompeius, multis audientibus, hoc tribuit, ut diceret frustra se triumphum tertium deportaturum fuisse, nisi meo in rem publicam beneficio, ubi triumpharet, esset habiturus. Cic.off.1,78,2Wenigstens hat mir ein Mann, dem es an nichts weniger als an Kriegsruhm fehlt, Gneius Pompeius, vor vielen Zeugen die Gerechtigkeit widerfahren lassen, dass er erklärte, er hätte seinen dritten Triumph vergeblich erfochten, wenn er nicht durch mein Verdienst um das Vaterland die Stätte der Triumphe noch gefunden hätte.
Cum autem aliquid actum est, in quo media officia compareant, id cumulate videtur esse perfectum propterea, quod vulgus, quid absit a perfecto, non fere intellegit, quatenus autem intellegit, nihil putat praetermissum. Cic.off.3,15,1Liegt aber eine Handlung vor, bei der mittlere Pflichten sichtbar werden, so erscheint sie für ganz vollkommen, was seinen Grund darin hat, dass die Menge, was zur Vollkommenheit noch fehlt, nicht bemerkt, soweit sie es aber bemerkt, glaubt, es fehle nichts.
[Cic.rep.10053] nec vero levitatis Atheniensium crudelitatisque in amplissimos civis exempla deficiunt. Cic.rep.1,5doch es fehlt ja nicht an Beispielen von Wankelmut und Grausamkeit der Athener gegen ihre geachtetsten Bürger;
sternuntur fluctibus, hauriuntur gurgitibus; iumenta, sarcinae, corpora exanima interfluunt, occursant. permiscentur inter se manipuli, modo pectore, modo ore tenus extantes, aliquando subtracto solo disiecti aut obruti. non vox et mutui hortatus iuvabant adversante unda; nihil strenuus ab ignavo, sapiens ab inprudenti, consilia a casu differre: cuncta pari violentia involvebantur. Tac.ann.1,70,3.Von den Fluten werden sie niedergerissen, von Strudeln verschlungen. Hin und wieder begegnen ihnen Lasttiere, Gepäck und Leichen, die umherschwimmen. Ganze Manipeln vermengen sich, bald bis zur Brust, bald bis zum Mund im Wasser stehend; oft auch fehlt dem Fuß der Boden, sie verlieren einander und sinken unter. Kein Rufen, kein gegenseitiges Mahnen half mehr gegen die feindliche Macht der Gewässer; in nichts unterschied sich mehr der Tapfere vom Feigen, der Verständige vom Unverständigen, die Überlegung vom Zufall; alles überwältigte mit gleichem Ungestüm das Element.
[Cic.Tusc.2,12,2] Quod quidem mihi videtur esse turpissimum. Ut enim, si grammaticum se professus quispiam, barbare loquatur, aut si absurde canat is, qui se haberi velit musicum, hoc turpior sit, quod in eo ipso peccet, cuius profitetur scientiam, sic philosophus in vitae ratione peccans hoc turpior est, quod in officio, cuius magister esse vult, labitur artemque vitae professus delinquit in vita.  Cic.Tusc.2,12,2Das Schmählichste, was ich mir denken kann! Wie derjenige, der sich für einen Sprachkünstler ausgibt und schlecht spricht oder der für einen Tonkünstler gelten will und abgeschmackt singt, umso schmählicher ist, weil er gerade darin fehlt, worin er sich für einen Kenner ausgibt, so ist der Philosoph, der sich in seiner Lebensweise verfehlt umso schmählicher, weil er sich in der Pflicht, deren Lehrer er sein will, verfehlt und die Kunst des Lebens, deren Meisterschaft er sich rühmt, im Leben verletzt.
Sed si est tantus dolor, quantus Philoctetae? "Bene plane magnus mihi quidem videtur, sed tamen non summus; nihil enim dolet nisi pes; possunt oculi, potest caput, latera, pulmones, possunt omnia. Longe igitur abest a summo dolore. Ergo," inquit, "dolor diuturnus habet laetitiae plus quam molestiae". Cic.Tusc.2,44,4Aber wenn der Schmerz so groß ist, wie der des Philoktet? – "Allerdings groß genug scheint mir dieser, doch nicht der höchste. Denn ihn schmerzt nur der Fuß. Es könnten ihn auch die Augen, es könnte ihn das Haupt, die Lenden, die Lunge, – alles könnte ihn schmerzen. Da fehlt also noch viel zum höchsten Schmerz. Also hatte", sagte er, "ein langer Schmerz mehr Erfreuliches als Beschwerliches." –
Nam ut corpus, etiamsi mediocriter aegrum est, sanum non est, sic in animo ista mediocritas caret sanitate. Cic.Tusc.3,22,5Denn wie der Körper, wenn er auch nur mittelmäßig krank ist, nicht gesund ist, so fehlt es auch dem Mittelzustand der Seele an Gesundheit.
Et si omne beatum est, cui nihil deest, et quod in suo genere expletum atque cumulatum est, idque virtutis est proprium, certe omnes virtutis compotes beati sunt. Cic.Tusc.5,39,2Und wenn all das glückselig ist, dem nichts fehlt, und was in seiner Art zum Ziel und Gipfel gekommen ist, und wenn dies das Eigentümliche der Tugend ist, so sind wohl alle der Tugend teilhaftige Menschen glückselig.
Sed mihi videntur etiam beatissimi. Quid enim deest ad beate vivendum ei, qui confidit suis bonis? aut, qui diffidit, beatus esse qui potest? At diffidat necesse est, qui bona dividit tripertito. Cic.Tusc.5,40,1Aber mir erscheinen sie sogar höchst glückselig. Denn was fehlt dem zum glückseligen Leben, der auf seine Güter vertraut? Oder: wer ihnen misstraut, wie kann der glückselig sein? Aber misstrauen muss notwendig der, der die Güter in drei Arten einteilt.
Quid haec tandem vita desiderat, quo sit beatior? cui refertae tot tantisque gaudiis Fortuna ipsa cedat necesse est. Cic.Tusc.5,72,6Was fehlt denn diesem Leben, um noch glückseliger zu sein? - Ihm muss mit seiner Fülle so vieler und so großer Freuden selbst das Glück weichen.
Ut enim vel summa paupertas tolerabilis sit, si liceat, quod quibusdam Graecis cotidie, sic caecitas ferri facile possit, si non desint subsidia valetudinum. Cic.Tusc.5,113,4Denn wie sogar die höchste Armut erträglicher sein dürfte, wenn erlaubt ist, was sich einige Griechen täglich erlauben, so könnte Blindheit leicht ertragen werden, wenn es nicht an gesundheitlicher Unterstützung fehlt.
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