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| Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.) |
| tandem vulneribus defessi et pedem referre et, quod mons suberat circiter mille passuum, eo se recipere coeperunt. Caes.Gall.1,25,5 | Durch Wunden erschöpft wichen die Feinde endlich und zogen sich auf einen Berg zurück, der etwa tausend Schritte entfernt lag. |
| reperti sunt complures nostri, qui in phalangem insilirent et scuta manibus revellerent et desuper vulnerarent. Caes.Gall.1,52,5 | Doch fanden sich manche unter unseren Leuten, die auf die Phalanx zusprangen, mit ihren Händen die Schilde zurückrissen und die Feinde von oben her Wunden schlugen. |
| Legionis nonae et decimae milites, ut in sinistra parte aciei constiterant, pilis emissis cursu ac lassitudine exanimatos vulneribusque confectos Atrebates - nam his ea pars obvenerat - celeriter ex loco superiore in flumen compulerunt et transire conantes insecuti gladiis magnam partem eorum impeditam interfecerunt. Caes.Gall.2,23,1 | Die Soldaten der neunten und zehnten Legion, die auf der linken Seite der Schlachtlinie standen, warfen ihre Wurfspieße und trieben die Atrebaten, die ihnen gegenüber standen und durch das Laufen, die Ermattung und ihre Wunden entkräftet waren, schnell von oben herab in den Fluss, setzten ihnen, während sie den Übergang versuchten, mit dem Schwert nach und machten in diesem Gedränge einen großen Teil von ihnen nieder. |
| Caesar ab decimae legionis cohortatione ad dextrum cornu profectus, ubi suos urgeri signisque in unum locum conlatis duodecimae legionis confertos milites sibi ipsos ad pugnam esse impedimento vidit, quartae cohortis omnibus centurionibus occisis signiferoque interfecto signo amisso, reliquarum cohortium omnibus fere centurionibus aut vulneratis aut occisis, in his primipilo P. Sextio Baculo fortissimo viro multis gravibusque vulneribus confecto, ut iam se sustinere non posset, reliquos esse tardiores et nunnullos ab novissimis desertos proelio excedere ac tela vitare, hostes neque a fronte ex inferiore loco subeuntes intermittere et ab utroque latere instare et rem esse in angusto vidit neque ullum esse subsidium, quod submitti posset: Caes.Gall.2,25,1 | Kaum hatte Cäsar die zehnte Legion zur Tapferkeit aufgefordert, als er sich auf den rechten Flügel begab. Hier sah er, dass es seinen Leuten schlimm ging und dass sich die Soldaten der zwölften Legion durch die Zusammenballung der einzelnen Abteilungen selbst im Gefecht behinderten. Bereits alle Hauptleute der vierten Kohorte waren mitsamt dem Fahnenträger gefallen, das Feldzeichen verloren und auch fast sämtliche Hauptleute der übrigen Kohorten verwundet oder umgekommen; unter ihnen hatte der erste Hauptmann Publius Sextius Baculus, ein sehr tapferer Mann, viele schwere Wunden erhalten und war so entkräftet, dass er sich bereits nicht mehr aufrecht halten konnte. So verloren auch die übrigen den Mut; manche in den hintersten Reihen verließen geradezu den Kampfplatz und suchten den Geschossen zu entgehen, während die Feinde nicht abließen, gegen die vordere Seite des römischen Lagers den Hügel herauf vorzudringen und auf beiden Seiten anzugreifen. Kurz, Cäsar sah, dass die Lage seiner Leute höchst gefährlich und dabei keine Unterstützung verfügbar war. |
| Horum adventu tanta rerum commutatio est facta, ut nostri, etiam qui vulneribus confecti procubuissent, scutis innixi proelium redintegrarent, Caes.Gall.2,27,1 | Mit ihrer Ankunft wendete sich alles so, dass selbst die Soldaten, die vor Wunden niedergesunken waren, sich auf ihre Schilde stützten und noch einmal kämpften. |
| Pugnatum est diu atque acriter, cum Sotiates superioribus victoriis freti in sua virtute totius Aquitaniae salutem positam putarent, nostri autem, quid sine imperatore et sine reliquis legionibus adulescentulo duce efficere possent, perspici cuperent. tandem confecti vulneribus hostes terga verterunt. Caes.Gall.3,21,1 | Der Kampf war heftig und dauerte lange. Denn auf der einen Seite glaubten die Sontiaten, stolz auf das Waffenglück in den vorhergehenden Feldzügen, auf ihrer Tapferkeit beruht das Heil von ganz Aquitanien; auf der anderen Seite wollten die Römer einen Beweis geben, was sie, getrennt vom Oberfeldherrn und den übrigen Legionen, unter der Führung eines ganz jungen Mannes zu leisten im Stande wären. Von Wunden erschöpft ergriffen endlich die Feinde die Flucht; |
| interim nostri milites impetum hostium sustinuerunt atque amplius horis quattuor fortissime pugnaverunt et paucis vulneribus acceptis complures ex iis occiderunt. Caes.Gall.4,37,3 | jene Soldaten aber hielten in der Zwischenzeit den Angriff des Feindes aus und kämpften länger als vier Stunden mit der größten Tapferkeit, wobei es nur wenige Wunden gab, während eine gute Anzahl Feinde fiel. |
| erat autem oppidanis difficilis et praeruptus eo descensus, ut prohibentibus nostris sine vulneribus ac periculo vitae neque adire flumen neque arduo se recipere possent ascensu. Caes.Gall.8,40,4 | Der Gang an diesen Fluss war dagegen für die Belagerten so schwierig und schroff, das, sobald die Römer entgegentraten, niemand ohne Wunden und Lebensgefahr wieder zum Fluss gelangen noch sich wieder auf die steile Höhe zurückziehen konnte. |
| pauci autem, quos medios cohors praetoria disiecerat, paulo divorsius, sed omnes tamen advorsis volneribus conciderant. Sall.Cat.61,3 | In der Mitte, die die Leibkohorte durchbrochen hatte, lagen wenige etwas weiter zerstreut, doch alle mit Wunden auf der Brust. |
| A. d. III. Idus Febr. dixi pro Bestia de ambitu apud praetorem Cn. Domitium in foro medio maximo conventu incidique in eum locum in dicendo, cum Sestius multis in templo Castoris vulneribus acceptis subsidio Bestiae servatus esset. Cic.ad Q.fr.2,3,6,1 | Am 11. Februar sprach ich für Bestia, der wegen unerlaubter Bewerbung angeklagt war, vor dem Prätor Gneius Domitius, mitten auf dem Forum, vor einer großen Versammlung und ließ dabei in meinem Vortrag die Bemerkung einfließen, wie Sestius, nachdem er im Tempel des Castor viele Wunden erhalten hatte, durch Bestia, der ihn in Schutz nahm, am Leben erhalten worden sei. |
| dum is in aliis rebus erat occupatus, qui summam rerum administrabat, erant interea, qui suis volneribus mederentur; qui, tamquam si offusa rei publicae sempiterna nox esset, ita ruebant in tenebris omniaque miscebant; Cic.S.Rosc.91.b | Während der Verwalter der obersten Staatsgewalt mit anderen Dingen beschäftigt war, gab es inzwischen Leute, die die eigenen Wunden zu heilen suchten, die, als ob über den Staat eine ewige Nacht hereingebrochen wäre, im Dunkel umherrannten und alles in Verwirrung setzten. |
| hi cuique sanctissimi testes, hi maximi laudatores: ad matres, ad coniuges vulnera ferunt; nec illae numerare et exigere plagas pavent, cibosque et hortamina pugnantibus gestant. Tac.Germ.7,4 | Sie sind für jeden die heiligsten Zeugen, sie die höchsten Lobredner. Zu ihren Müttern, zu ihren Frauen tragen sie ihre Wunden, und jene scheuen sich nicht, die Schläge zu zählen und zu untersuchen, und tragen ihnen selbst Speisen und Zuspruch ins Gefecht. |
| nec arare terram aut exspectare annum tam facile persuaseris quam vocare hostem et vulnera mereri; pigrum quin immo et iners videtur sudore adquirere, quod possis sanguine parare. Tac.Germ.14,4 | Das Land zu pflügen oder geduldig auf den Ertrag des Jahres zu warten, wird man sie nicht so leicht überreden, als die Feinde herauszufordern und sich Wunden zu holen. Als Faulheit, vielmehr Schlaffheit kommt es ihnen vor, mit Schweiß zu erwerben, was man mit Blut gewinnen kann. |
| diem noctemque continuare potando nulli probrum. crebrae, ut inter vinolentos, rixae raro conviciis, saepius caede et vulneribus transiguntur. Tac.Germ.22,2 | Tag und Nacht ununterbrochen fortzuzechen ist für keinen eine Schande. Bei den - wie unter Trunkenen natürlich - häufig vorkommenden Streitigkeiten geht es selten nur mit Schimpfreden ab, häufiger mit Totschlag und Wunden. |
| Aut labentis equo describit volnera Parthi." Hor.sat.2,1,15. | Oder die Wunden des rossabsinkenden Parthers zu schildern. |
| [4,31,1] "Per ego te," inquit, "maternae caritatis foedera deprecor, per tuae sagittae dulcia vulnera, per flammae istius mellitas uredines, vindictam tuae parenti, sed plenam tribue et in pulchritudinem contumacem severiter vindica; idque unum et pro omnibus unicum volens effice: (Apul.met.4,31,1) Apul.met.4,31,1 | [4,31,1] "Bei deiner liebevollen Verbundenheit mit deiner Mutter flehe ich, bei den süßen Wunden deines Pfeiles, beim Süßen Brennen dieser Flamme, schaffe Genugtuung deiner Mutter, volle Genugtuung, und gehe streng gegen die freche Schönheit vor. Diesen einen und allereinzigen Wunsch erfülle mir von Herzen! |
| [Cic.rep.10051] hinc enim illa et apud Graecos exempla, Miltiadem victorem domitoremque Persarum, nondum sanatis volneribus iis, quae corpore adverso in clarissima victoria accepisset, vitam ex hostium telis servatam in civium vinclis profudisse; Cic.rep.1,5 | Da bringen sie denn nicht nur jene Beispiele aus der griechischen Geschichte vor, wie Miltiades, der Besieger und Bändiger der Perser, ehe noch die Wunden geheilt waren, die er vorn am Körper bei dem ruhmvollsten Sieg erhalten hatte, sein Leben, das den feindlichen Geschossen nicht unterlag, im Kerker seiner Mitbürger habe aufgeben müssen; |
| satis per tot annos ignavia peccatum, quod tricena aut quadragena stipendia senes et plerique truncato ex vulneribus corpore tolerent. Tac.ann.1,17,2. | Genug hätten sie sich seit so vielen Jahren aus Feigheit falsch verhalten, dass sie grauen Hauptes, die meisten mit einem von Wunden verstümmelten Leib, sich dreißig bis vierzig Dienstjahre haben gefallen lassen. |
| enimvero militiam ipsam gravem, infructuosam: denis in diem assibus animam et corpus aestimari: hinc vestem arma tentoria, hinc saevitiam centurionum et vacationes munerum redimi. at hercule verbera et vulnera, duram hiemem, exercitas aestates, bellum atrox: aut sterilem pacem sempiterna. Tac.ann.1,17,4. | Sei doch in Wahrheit der Dienst an sich schon schwer und undankbar. Auf zehn As pro Tag werde Seele und Leib veranschlagt. Damit müsse man Kleidung, Wasser und Zelt, damit den schonungslosen Hauptmann und jeweilige Befreiung vom (gewöhnlichen) Dienst erkaufen. Aber, beim Herkules, Schläge und Wunden, harte Winter und geplagte Sommer, schreckenvoller Krieg und im anderen Fall dürer Frieden, das gehe ewig fort. |
| Ut seditionem attigit, ubi modestia militaris, ubi veteris disciplinae decus, quonam tribunos, quo centuriones exegissent, rogitans, nudant universi corpora, cicatrices ex vulneribus, verberum notas exprobrant; mox indiscretis vocibus pretia vacationum, angustias stipendii, duritiam operum ac propriis nominibus incusant vallum, fossas, pabuli materiae lignorum adgestus, et si qua alia ex necessitate aut adversus otium castrorum quaeruntur. Tac.ann.1,35,1. | Sobald er aber die Empörung berührte, mit der Frage, wo die geordnete Haltung des Soldaten sei, wo der Ruhm der alten Manneszucht, wohin sie ihre Tribunen, wohin ihre Centurionen gejagt hätten, da entblößen allesamt ihren Leib, deuten auf die Narben ihrer Wunden, auf die Striemen der Schläge; dann klagen sie in verworrenem Rufem, wie teuer die Dienstbefreiung zu erkaufen sei, der Sold so karg, die Arbeit hart, wobei sie besonders das Schanzen und Graben anführten, das Herbeischaffen von Futter, Baumaterial und Holz, und was man sich sonst als notwendig oder als Mittel gegen den Müßiggang im Lager ausdenke. |
| Diversa omnium, quae umquam accidere, civilium armorum facies. non proelio, non adversis e castris, sed isdem e cubilibus, quos simul vescentis dies, simul quietos nox habuerat, discedunt in partis, ingerunt tela. Clamor, vulnera, sanguis palam, causa in occulto; cetera fors regit. et quidam bonorum caesi, postquam intellect, in quos saeviretur, pessimi quoque arma rapuerant. Tac.ann.1,49,1. | Wann immer Bürger gegen Bürger das Schwert gebraucht haben, ähnliches hatte man nie gesehen. Nicht im Treffen, nicht aus gegnerischem Lager, sondern von denselben Lagerstätten her, wo der Tag sie an einem Tisch hatte essen, die Nacht sie friedlich nebeneinander hatte ruhen sehen, trennen sie sich zu Feind und Feind, fallen sich mit der Waffe an. Geschrei, Wunden, Blut vor aller Augen: die Ursache in Dunkel gehüllt. Das Weitere lenkt der Zufall. Auch Gutgesinnte ließen hie und da ihr Leben. Denn als die Schlimmen zu merken anfingen, wem das Wüten galt, griffen auch sie hastig zu den Waffen; |
| Truces etiam tum animos cupido involat eundi in hostem, piaculum furoris; nec aliter posse placari commilitonum manis, quam si pectoribus impiis honesta vulnera accepissent. Tac.ann.1,49,3. | Sie, die auch jetzt noch voller Mordlust waren, kam die Begierde an, zur Sühnung ihrer Raserei gegen den Feind zu ziehen. Nur so, meinten sie, könnten die Seelen ihrer Kameraden Ruhe finden, dass sie selbst ehrenvolle Wunden auf der verruchten Brust trügen. |
| Arminius integer, Inguiomerus post grave vulnus pugnam deseruere: vulgus trucidatum est, donec ira et dies permansit. nocte demum reversae legiones, quamvis plus vulnerum, eadem ciborum egestas fatigaret, vim, sanitatem, copias, cuncta in victoria habuere. Tac.ann.1,68,5. | Arminius verließ unverletzt, Inguiomerus mit schwerer Verwundung den Kampf. Der gemeine Haufen wurde hingewürgt, solange Erbitterung und Tageslicht währte. Erst in der Nacht wendeten die Legionen um und fanden, obgleich mehr Wunden und derselbe Mangel an Lebensmitteln sie quälten, Kraft, Gesundheit, Überfluss, kurz alles im Sieg. |
| utque cladis memoriam etiam comitate leniret, circumire saucios, facta singulorum extollere; vulnera intuens alium spe, alium gloria, cunctos adloquio et cura sibique et proelio firmabat. Tac.ann.1,71,3. | Um das Andenken an das erlittene Unglück auch durch Freundlichkeit zu mildern, besuchte er reihum die Verwundeten, hob die Taten einzelner hervor, ließ sich ihre Wunden zeigen, und stärkte so den einen durch Versprechungen, den andern durch Rühmen, alle zusammen durch Ansprache und Fürsorge in ihrer Bereitschaft für ihn und den Kampf. |
| denserent ictus, ora mucronibus quaererent: non loricam Germano, non galeam, ne scuta quidem ferro nervove firmata, sed viminum textus vel tenuis et fucatas colore tabulas; primam utcumque aciem hastatam, ceteris praeusta aut brevia tela. iam corpus ut visu torvum et ad brevem impetum validum, sic nulla vulnerum patientia: sine pudore flagitii, sine cura ducum abire, fugere, pavidos adversis, inter secunda non divini, non humani iuris memores. Tac.ann.2,14,3. | Sie sollen nur Hieb auf Hieb fallen lassen und auf das Gesicht zielen. Der Germane habe weder Panzer noch Helm; selbst der Schild sei nicht durch Eisen oder Leder haltbar gemacht, sondern nur ein Weidengeflecht oder ein dünnes, mit Farbe übertünchtes Brett; allenfalls die erste Linie trage Lanzen; die übrigen hätten nur im Feuer gehärtete oder wenigstens kurze Spieße. Der Mann selbst habe zwar eine für das Auge grässliche Gestalt und sei für den Moment des Angriff kräftig genug, aber könne keine Wunden aushalten, sondern laufe weg und fliehe ohne Schamgefühl, ohne nach den Führern zu fragen, verzagt im Unglück, im Glück ohne einen Gedanken an göttliches und menschliches Recht. |
| quibus plana evenerant, facile inrupere: quis inpugnandus agger, ut si murum succederent, gravibus superne ictibus conflictabantur. sensit dux inparem comminus pugnam remotisque paulum legionibus funditores libritoresque excutere tela et proturbare hostem iubet. missae e tormentis hastae, quantoque conspicui magis propugnatores, tanto pluribus vulneribus deiecti. Tac.ann.2,20,2. | Die, denen der ebene Weg zugefallen war, drangen leicht ein; aber die, die den Damm erstürmen sollten, hatten, wie wenn sie von unten gegen eine Mauer Sturm liefen, unter den schweren Schlägen von oben her einen harten Stand. Der Feldherr bemerkte die Ungleichheit solchen Nahkampfes, zog die Legionen ein wenig zurück und hieß die Schleuderer und Wurfschützen, den Feind zu verdrängen. Jetzt schleuderten die Geschütze ihre Lanzen, und je besser die Verteidiger zu sehen waren, mit desto mehr Wunden wurden sie hinabgeworfen. |
| non sentiunt viri fortes in acie vulnera, vel sentiunt, sed mori malunt quam tantum modo de dignitatis gradu demoveri. Cic.Tusc.2,58,8 | Tapfere Männer fühlen im Kampf keine Wunden; wenn doch, wollen sie lieber sterben, als nur im geringsten etwas an Würde einzubüßen. |
| His levabat omnem vulnerum metum nobilitas mortis et gloria. Cic.Tusc.2,59,2 | Der Adel und Ruhm des Todes nahm ihnen alle Furcht vor Wunden. |
| Saepe enim multi, qui aut propter victoriae cupiditatem aut propter gloriae aut etiam, ut ius suum et libertatem tenerent, vulnera exceperunt fortiter et tulerunt, iidem omissa contentione dolorem morbi ferre non possunt; Cic.Tusc.2,65,2 | Denn viele schon, die aus Begierde nach Sieg, oder um des Ruhmes willen, oder auch um ihr Recht und ihre Freiheit zu behaupten, mutig Wunden empfingen und trugen, können trotzdem den Schmerz einer Krankheit ohne Anspannung nicht ertragen. |
| Tanta igitur calamitatis praesentis adhibetur a philosopho medicina, quanta inveteratae ne desideratur quidem, nec, si aliquot annis post idem ille liber captivis missus esset, volneribus mederetur, sed cicatricibus. Cic.Tusc.3,54,3 | Der Philosoph verordnet also gegen eine gegenwärtige Not eine so kräftige Arznei , wie sie nicht einmal mehr für ein eingewurzeltes Übel verlangt wird. Und wäre dasselbe Buch einige Jahre später den Gefangenen zugesandt worden, hätte es keine Wunden mehr, sondern Narben zu heilen gehabt. |
| non pro suo partu ita propugnant, ut vulnera excipiant, nullos impetus nullos ictus reformident? Cic.Tusc.5,79,2 | Kämpfen sie nicht so für ihre Brut, dass sie Wunden in Kauf nehmen und keinen Angriff und keinen Schlag scheuen? |