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Beispielsätze zur griechischen Syntax
(Stilübungen)

aus: Platon, Kriton

 

Übersicht
  1. Akkusativ
  2. Genitiv
  3. Dativ
  4. Modus im Hauptsatz
  5. Infinitiv und AcI
  6. Partizip
  7. Nebensatz
  1. Akkusativ

    1. Der Akkusativ bezeichnet auf die Frage wohin? in Verbindung mit entsprechenden Präpositionen das Ziel einer Bewegung: εἰς τὸ πεδίον, πρὸς ἄρκτον (gr096a) Der Akkusativ als Zieladverbiale auf die Frage: "wohin?" Verweis auf die Grammatik

    2. Akkusativ der räumlichen und zeitlichen Ausdehnung auf die Frage: "wie weit? wie lange? ..." Verweis auf die Grammatik
      1. Raum: Der Akkusativ bezeichnet die räumliche Ausdehnung auf die Frage: "wie weit?, wie lang?, wie breit? wie hoch?, wie tief?" (gr038)
      2. Zeit: Der Akkusativ bezeichnet die zeitliche Ausdehnung auf die Frage: "wie lange?" (gr039)
    3. Akkusativ der Beziehung, Hinsicht, Einschränkung Der adverbielle Akkusativ schränkt auf die Frage "in welcher Hinsicht?" eine allgemeine Aussage auf eine bestimmte Beziehung ein. Er steht als accusativus respectus od. limitationis. (gr041) (accusativus respectus) auf die Frage: "in welcher Hinsicht?" Verweis auf die Grammatik
      a. bei Verben Verweis auf die Grammatik b. bei Adjektiven Verweis auf die Grammatik c. bei Substantiven Verweis auf die Grammatik d. bei Maßangaben Verweis auf die Grammatik

    4. Adverbieller Akkusativ auf die Frage "in welcher Hinsicht?"
      Der Akkusativ von Pronomina und Adjektiven im Neutrum, von Substantiven und substantivierten Adverbien steht auf die Frage "in welcher Hinsicht, in welcher Beziehung" als adverbieller Akkusativ (Akkusativus graecus). (gr040b)
      Der so genannte "Beziehungslose Akkusativ" leitet als adverbieller Akkusativ einen neuen Satz ein, indem er den besonderen Gesichtspunkt des Satzes angibt. Er wird übersetzt mit: "Was (diesen Gesichtspunkt) betrifft" (gr045)
      Verweis auf die Grammatik
      a. Pronomina Verweis auf die Grammatik b. Adjektive Verweis auf die Grammatik c. Substantive Verweis auf die Grammatik d. substant. Adverbien Verweis auf die Grammatik

    5. Beziehungsloser adverbieller Akkusativ (am Satzanfang) Der so genannte "Beziehungslose Akkusativ" leitet als adverbieller Akkusativ einen neuen Satz ein, indem er den besonderen Gesichtspunkt des Satzes angibt. Er wird übersetzt mit: "Was (diesen Gesichtspunkt) betrifft" (gr045)
      1. 282
        ἃς δὲ σὺ λέγεις τὰς σκέψεις περί τε ἀναλώσεως χρημάτων καὶ δόξης καὶ παίδων τροφῆς, μὴ ὡς ἀληθῶς ταῦτα, ὦ Κρίτων, σκέμματα ᾖ τῶν ῥᾳδίως ἀποκτεινύντων καὶ ἀναβιωσκομένων γ᾽ ἄν, εἰ οἷοί τ᾽ ἦσαν.
        Die Bedenken aber, die du anführst wegen des Aufwandes von Geld, Meinung der Leute, Kinderversorgung, fürchte ich sehr, mein Kriton, möchten in Wahrheit Bedenklichkeiten solcher Leute sein, die leichten Sinnes heute töten und morgen, wenn sie es vermöchten, wieder lebendig machen würden.
        Plat.Krit.48c


    6. Akkusativ als äußeres Objekt Der Akkusativ bezeichnet bei transitiven Verben auf die Frage "wen? od. was?" das äußere Objekt, das entweder unabhängig von der Handlung bereits vorhanden ist und durch sie beeinflusst (affiziert) wird, oder durch die Handlung erst zustande kommt (effiziertes Objekt). (gr035) auf die Frage: "wen? od. was?" zur Angabe des Handlungsziels (Transitiva mit intransitiver deutscher Übersetzung) Verweis auf die Grammatik
      1. Verben des Nützens und Schadens Verweis auf die Grammatik
      2. Verben des Strebens und Meidens Verweis auf die Grammatik und Verben der Scham und der Furcht Verweis auf die Grammatik
      3. Verben des Schwörens Verweis auf die Grammatik und

      4. Verben mit transitivem und intransitivem Gebrauch Verweis auf die Grammatik
    7. Inneres Objekt Der Akkusativ bezeichnet bei transitiven und intransitiven Verben das innere Objekt, das mit dem übergeordneten Verbum entweder etymologisch verwandt oder bedeutungsverwandt ist oder ein Adjektiv im Akkusativ Neutrum (Inhaltsakkusativ). (gr036) auf die Frage: "wen?" zur Angabe des Handlungsziels Verweis auf die Grammatik
      1. effiziertes Objekt Verweis auf die Grammatik
      2. Inhaltsobjekt (figura etymologica) Verweis auf die Grammatik


      3. adverbialer Akk. im Neutrum Verweis auf die Grammatik

    8. Doppelter Akk.
      1. des Objekts und des Prädikativums Der doppelte Akkusativ des Objekts und des Objektsprädikativums. (gr037) auf die Frage Frage: "wen als was (wozu)?" Verweis auf die Grammatik
        1. "machen zu" Verweis auf die Grammatik 2."halten für" Verweis auf die Grammatik 3."bezeichnen als" Verweis auf die Grammatik 4. "sich zeigen als Verweis auf die Grammatik
      2. der Person und der Sache (acc. resp.) Der doppelte Akkusativ der Person und der Sache. (gr044) auf die Frage: "wen worin?" Verweis auf die Grammatik
        1. "erinnern an" Verweis auf die Grammatik und "unterrichten in, verheimlichen" Verweis auf die Grammatik
        2. "fragen nach" Verweis auf die Grammatik und "bitten um" Verweis auf die Grammatik
        3. "berauben an" Verweis auf die Grammatik und "antun mit" Verweis auf die Grammatik
  2. Genitiv:

    1. Der Genitivus temporis gibt auf die Frage: "wann?" den zeitlichen Bereich an Verweis auf die Grammatik
    2. Der Genitivus loci gibt auf die Frage: "wo?" den örtlichen Bereich an Verweis auf die Grammatik
    3. Der Genitivus possessoris gibt auf die Frage "wessen?" die Zugehörigkeit (den Besitzer) an Verweis auf die Grammatik
      1. Besitzer Der Genitivus possessoris gibt auf die Frage "wessen?" die Zugehörigkeit (den Besitzer) an. (τὰ τῶν ἡττωμένων - die Habe der Verlierer) (gr047a1) Verweis auf die Grammatik
      2. übertragen Der Genitivus possessoris gibt übertragen auf die Frage "wessen?" an, wem als Träger eine Eigenart (eine Aufgabe, Pflicht, ein Kennzeichen, Merkmal,...) zugehört. (τῶν νικώντων ἐστὶ ... - Art der Sieger ist es ...) (gr047a2) Verweis auf die Grammatik
      3. bei Adjektiven Verweis auf die Grammatik
    4. Der Genitivus subiectivus gibt auf die Frage "wessen?" den Handlungsträger an Verweis auf die Grammatik
    5. Der Genitivus obiectivus gibt auf die Frage "zu wem? auf wen?..." das Handlungsziel an Verweis auf die Grammatik
      1. allgemein
      2. bei Ausdrücken des Erstrebens Der Genitivus obiectivus gibt bei Ausdrücken des Erstrebens auf die Frage "zu wem? auf wen?" das Handlungsziel an. (gr050) Verweis auf die Grammatik
      3. bei Ausdrücken des Erreichens und Verfehlens Der Genitivus obiectivus gibt bei Ausdrücken des Erreichens auf die Frage "(zu wem? auf wen?) wen? oder was?" das Handlungsziel an. (gr049) Verweis auf die Grammatik
      4. bei Ausdrücken der Kenntnis Verweis auf die Grammatik
      5. bei Ausdrücken der Wahrnehmung Verweis auf die Grammatik
      6. bei Ausdrücken der Erinnerung Verweis auf die Grammatik
      7. bei Ausdrücken der Sorge Verweis auf die Grammatik
      8. Ausdrücken der Machtausübung Verweis auf die Grammatik
    6. Der Genitivus partitivus (totius) gibt auf die Frage "wessen? wovon?" das geteilte Ganze an Verweis auf die Grammatik
      1. bei nominalen Mengenbegriffen Verweis auf die Grammatik
      2. bei Adverbien Verweis auf die Grammatik
      3. bei Ausdrücken des Anteilnehmens und Anteilgebens Verweis auf die Grammatik
      4. bei Ausdrücken des Zurechnens Verweis auf die Grammatik
      5. bei Ausdrücken des Genießens Der Genitivus partitivus (totius) gibt auf die Frage "wessen? wovon?" bei Ausdrücken des Genießens das geteilte Ganze an. (gr051) Verweis auf die Grammatik
      6. Genitivus chorographicus (wenn das geteilte Ganze ein geographisches Ganzes ist) Verweis auf die Grammatik
    7. Der Genitivus qualitatis gibt auf die Frage: "von welcher Eigenschaft?" Raum- und Zeitmaße an Verweis auf die Grammatik
    8. Der Genitivus separativus gibt auf die Frage: "woher?" Trennung und Herkunft an Verweis auf die Grammatik
      1. Orts- und Zeitangaben Der Genitivus separativus steht bei Zeitangaben auf die Frage: "seit wann?" (τριῶν ἐνιαυτῶν - seit drei Jahren) und bei Ortsangaben auf die Frage "woher?" (πρὸς βορέαν τοῦ ὄρους - nördlich des Berges). (gr059) Verweis auf die Grammatik
      2. Ausdrücken des Trennens Der Genitivus separativus gibt bei Ausdrücken des Trennens (transitiven und intransitiven Verben, u.a.) auf die Frage: "woher? wovon? " Trennung und Herkunft an. (gr061a) | Der Genitivus separativus gibt bei Ausdrücken des Beraubens auf die Frage: "wessen? " die Trennung an. (gr061b) Verweis auf die Grammatik und des Beraubens Verweis auf die Grammatik

      3. bei Adjektiven Verweis auf die Grammatik
    9. Der Genitivus originis gibt auf die Frage: "woher?" Ursprung und Abstammung an Verweis auf die Grammatik
    10. Der Genitivus comparationis gibt auf die Frage: "als wer (wen) oder was?" das verglichene Objekt an Verweis auf die Grammatik
      1. nach Komparativen Der Genitivus comparationis gibt nach Komparativen auf die Frage: "als wer (wen) oder was?" die im Vergleich übertroffene Sache an. (gr062a) Verweis auf die Grammatik
      2. nach Verben des Vergleichs Der Genitivus comparationis steht auch nach vergleichenden Verben (τῶν ἡδονῶν κρατῶ - beherrsche meine Gelüste). (gr062b) Verweis auf die Grammatik


      3. nach Adjektiven des Vergleichs Der Genitivus comparationis steht auch nach vergleichenden Adjektiven. (gr062c) Verweis auf die Grammatik
    11. Der Genitivus pretii gibt auf die Frage "wieviel wert? wie teuer?" Wert und Preis an Verweis auf die Grammatik
      1. bei Verben Verweis auf die Grammatik und Adjektiven Verweis auf die Grammatik des Wertens
      2. Verben des Handels Der Genitivus pretii gibt bei Verben des Handels auf die Frage "wie teuer?" den Preis an. (ὠνοῦμαι πολλοῦ ἀργυρίου - kaufe teuer). (gr066) Verweis auf die Grammatik
    12. Der Genitivus causae gibt auf die Frage "weswegen?" den Grund an Verweis auf die Grammatik
    13. Der Genitivus criminis gibt auf die "weswegen?" Vergehen und Strafe an Verweis auf die Grammatik
      1. bei Verba iudicalia Verweis auf die Grammatik, bei Komposita mit κατα- Verweis auf die Grammatik , bei Adjektiven Verweis auf die Grammatik
    14. Der Genitivus materiae gibt auf die Frage "woraus?" Stoff und Inhalt an Verweis auf die Grammatik
    15. Der Genitivus copiae et inopiae gibt auf die Frage "wovon? womit?" Fülle und Mangel an Der Genitivus copiae steht bei Verben und Adjektiven der Fülle und des Reichtums auf die Frage "wovon? womit?" (χρημάτων εὐπορῶ - verfüge über reichlich Geld). (gr052) | Der Genitivus inopiae steht bei Verben und Adjektiven des Mangels auf die Frage "woran? worunter?" (χρημάτων ἀπορῶ - leide unter Geldmangel). (gr053) Verweis auf die Grammatik
      1. bei Verben Verweis auf die Grammatik und Adjektiven der Fülle und des Reichtums Der Genitivus copiae steht bei Verben und Adjektiven der Fülle und des Reichtums auf die Frage "wovon? womit?" (χρημάτων εὐπορῶ - verfüge über reichlich Geld). (gr052) Verweis auf die Grammatik
        bei Verben Verweis auf die Grammatik und Adjektiven des Adjektiven des Mangels Der Genitivus inopiae steht bei Verben und Adjektiven des Mangels auf die Frage "woran? worunter?" (χρημάτων ἀπορῶ - leide unter Geldmangel). (gr053) Verweis auf die Grammatik
  3. Dativ:

    1. Kasus des entfernteren Objekts und gibt nach transitiven Verweis auf die Grammatik und intransitiven Verben Verweis auf die Grammatik auf die Frage "wem?" das entfernteres Handlungsziel an Verweis auf die Grammatik
      1. nach Verben der Gesinnung
      2. nach Verben der Äußerung
      3. nach Verben und Adjektiven des Gebens, Gewährens, Nützens
      4. nach Verben der Nähe und des Zukommens
      5. nach entsprechenden Adjektiven


      6. nach Komposita mit ἐν, ἐπί, πρός
    2. Dativus possessivus und gibt auf die Frage "wem gehörig?" den Besitzer an Verweis auf die Grammatik
    3. Dativus commodi et incommodi und gibt auf die Frage "zu wessen Vor- (Nach-) teil?" die bevorteilte (benachteiligte) Person an Verweis auf die Grammatik
    4. Dativus ethicus und gibt auf die Frage "wem?" die innere Anteilnahme an Verweis auf die Grammatik
    5. Dativus relationis und gibt auf die Frage "für wen?" den Standpunkt an Verweis auf die Grammatik
      1. allgemein

      2. mit begleitendem Partizip
    6. Dativus auctoris und gibt im Passiv auf die Frage "von wem?" den Urheber, Täter an Verweis auf die Grammatik
    7. Dativus instrumentalis und gibt auf die Frage "womit, wodurch?" das Hilfsmittel an Verweis auf die Grammatik
      1. allgemein
      2. bei Verben der Fortbewegung
      3. bei χρῆσθαι - gebrauchen
    8. Dativus causae und gibt auf die Frage "worüber, warum?" den Grund an Verweis auf die Grammatik
      1. bei Verben des Affekts Verweis auf die Grammatik
      2. als innerer Beweggrund Verweis auf die Grammatik
    9. Dativus modi und gibt auf die Frage "wie?" die Art und Weise an Verweis auf die Grammatik
    10. Dativus respectus und gibt auf die Frage "in welcher Hinsicht?" den Bezugspunkt an Verweis auf die Grammatik
    11. Dativus mensurae und gibt auf die Frage "um wieviel?" den Maßunterschied an Verweis auf die Grammatik
    12. Dativus comitativus (oder sociativus) und gibt auf die Frage "mit wem?" die Begleitung an Verweis auf die Grammatik
      1. mit der Präposition σύν Verweis auf die Grammatik

      2. bei Verben und Adjektiven Verweis auf die Grammatik des Mischens Verweis auf die Grammatik, der Einigung und Gemeinschaft Verweis auf die Grammatik, des Streitens Verweis auf die Grammatik
      3. bei Komposita mit der Präposition σύν
      4. bei militärischer Begleitung Verweis auf die Grammatik
      5. bei Ausdrücken mit αὐτός Verweis auf die Grammatik
    13. Dativus locativus und gibt auf die Frage "wo?" den Aufenthaltsort an (nur in bestimmten Fällen ohne Präposition) Verweis auf die Grammatik
    14. Dativus temporis und gibt auf die Frage "wann?" Zeitpunkt und Zeitspanne an Verweis auf die Grammatik
      1. mit Präposition bei Zeitspannen Verweis auf die Grammatik , b. ohne Präposition bei festem Zeitpunkt und bei Festen) Verweis auf die Grammatik , c. alte Lokativformen Verweis auf die Grammatik
  4. Der Modus im Hauptsatz

    1. Der Indikativ
      1. abweichender Gebrauch Der Ind. kann abweichend vom Deutschen bei unwilligen, mit πῶς; πῶς οὐ; eingeleiteten rhetorischen Fragen und bei Fallsetzungen stehen. (gr121) Der Ind. Aor. steht abweichend vom Deutschen bei einschränkendem ὀλίγου, μικροῦ - beinahe, (das für sich allein schon hinreichend die Irrealität ausdrückt). (gr122)

      2. Potentialis der Vergangenheit Beim Potentialis der Vergangenheit steht im Hauptsatz in der Regel Impf. + ἄν oder Ind. Aor. + ἄν, um auszudrücken, dass ein Ereignis in der Vergangenheit wohl (vielleicht) möglich war. (ἄν kann auch fehlen). τίς ἂν ᾤετο - wer hätte wohl geglaubt. (gr123)
      3. Iterativ der Vergangenheit Beim Iterativ der Vergangenheit steht im Hauptsatz in der Regel das (iterative) Impf. Aber auch der Ind. Aor. + ἄν, um auszudrücken, dass ein Ereignis immer wieder einmal eintrat. ἔπαισεν ἄν - er schlug gelegentlich schon einmal zu; εἶπεν ἄν - er sagte gelegentlich. (Im Nebensatz steht εἰ + Opt.). (gr124)
      4. Irrealis der Gegenwart Beim Irrealis der Gegenwart steht (zum Ausdruck der Nichtwirklichkeit eines Sachverhaltes) im Hauptsatz in der Regel Impf. + ἄν. (Im Nebensatz steht εἰ + Impf.). (gr125a)
      5. Irrealis der Vergangenheit Beim Irrealis der Vergangenheit steht (zum Ausdruck der Nichtwirklichkeit eines Sachverhaltes) im Hauptsatz in der Regel Ind. Aor. + ἄν. (Im Nebensatz steht εἰ + Ind. Aor.). (gr125b)
      6. Unerfüllbarer Wunsch der Gegenwart Der unerfüllbar gedachte Wunsch der Gegenwart wird eingeleitet mit εἴθε (μὴ), εἰ γάρ (μὴ) und hat sein Prädikat im Impf. (ohne ἄν). Dafür häufig (μὴ) ὤφελον + Inf. Prs. (gr126a)
      7. Unerfüllbarer Wunsch der Vergangenheit Der unerfüllbar gedachte Wunsch der Vergangenheit wird eingeleitet mit εἴθε (μὴ), εἰ γάρ (μὴ) und hat sein Prädikat im Ind. Aor. (ohne ἄν). Dafür häufig (μὴ) ὤφελον + inf. Aor. (gr126b)
      8. Imperfekt ohne ἄν bei unpersönlichen Ausdrücken mit Subjektsinfinitiv Der Ind. (ohne ἄν) steht bei unpersönlichen Ausdrücken der Notwendigkeit (wie ἔδει, ἐχρῆν, καλὸν ἦν), um auszudrücken, dass eine gegebene Notwendigkeit nicht erfüllt wurde. (gr127).
    2. Der Konjunktiv
      1. Voluntativus
      2. Adhortativus
      3. Dubitativus (deliberativus)
      4. Prohibitivus
    3. Der Optativ
      1. der erfüllbar gedachte Wunsch
      2. Potentialis der Gegenwart
    4. Der Imperativ
  5. Der Infinitiv

    1. Der Infinitiv als Adverbiale des Zwecks
      1. bei Verben des Gebens, Nehmens, Habens (auf die Frage "wozu?")
      2. bei Verben des Gehens, Schickens, Daseins (auf die Frage "wozu?")
      3. bei Verben des Ermangelns und Bedürfens (auf die Frage "was zu tun?")
      4. bei prädikativen Substantiven (auf die Frage "wozu?")
      5. bei Adjektiven (auf die Frage "was zu tun?")
    2. Der Infinitiv als Objekt nach bestimmten Verben
      1. Infinitiv und AcI stehen als Objekt bei Verben der inneren Einstellung
      2. Infinitiv und AcI stehen als Objekt bei Verben der Willensäußerung
      3. Infinitiv und AcI stehen als Objekt bei Verben der Handlungsplanung und Durchführung

      4. Infinitiv und AcI stehen als Objekt bei Verben des Sagens (zum Ausdruck einer mehr subjektiven Stimmung, Meinung oder Absicht)

      5. Infinitiv und AcI stehen als Objekt bei Verben des Meinens und Scheinens (zum Ausdruck einer mehr subjektiven Stimmung, Meinung oder Absicht)
    3. Infinitiv und AcI stehen als Subjekt bei unpersönlichen Ausdrücken (besonders des Müssens, Könnens und Geschehens)
    4. Treten die Verben, nach denen der AcI als Objekt steht, ins Passiv, so steht ein NcI
    5. Absoluter Infinitiv
    6. Infinitiv als Imperativ
    7. Der substantivierte Infinitiv (als Gerundium)
  6. Das Partizip

    1. allgemein
    2. prädikatives Partizip




    3. Infinitiv oder Partizip, AcP oder GcP








    4. Genitivus absolutus
    5. adverbialer Sinnbezug
      1. temporal
      2. kausal
      3. konditional
      4. konzessiv
      5. komparativ
      6. modal
      7. final
    6. Das absolute Partizip (absoluter Akkusativ)
  7. Der Nebensatz

    1. Subjekts- und Objektssätze
      1. Abhängige Aussage


      2. Abhängige Frage

    1. Adverbialsätze:
      1. Temporalsatz





      2. Kausalsatz
      3. Konsekutivsatz




      4. Finalsatz
        1. allgemein

        2. nach Ausdrücken der Furcht




      5. Konditionalsatz
        1. Realis
        2. Potentialis
        3. Irrealis
        4. Iterativus der Vergangenheit
        5. Futuralis
        6. Iterativ der Gegenwart
        7. Besonderheiten
      6. Konzessivsatz

    2. Relativsatz
      1. allgemein


      2. adverbialer Nebensinn
        1. kausal
        2. final
        3. konsekutiv

        4. konditional
        5. iterativ der Vergangenheit
      3. Besonderheiten
        1. Ausfall des demonstrativen Beszugspronomens
        2. Kasusattraktion
        3. Assimilation des Bezugsworts
        4. relativer Satzanschluss
        5. relativische Verschränkung
    3. Besonderheiten
      1. Prolepsis

 

Sententiae excerptae:

w32
Literatur:

11 Fund(e)
2636
Gigon, O.
Sokrates. Sein Bild in Dichtung und Geschichte
Bern (Francke) 1947

50
Harder, R.
Herodot 1,8,3. Plato und Athen. Platos Kriton.
in: Kl.Schrft., München (Beck) 1960; in: Marg (Hg.): Herodot, WBG 1965 (WdF)

2638
Harder, Richard
Platos Kriton
Berlin (Weidmann) 1934

2635
Platon
Platons Apologie Kriton und die Rahmenpartie des Phaidon : mit einer philosophisch-propaedeutischen Einführung in die Platonlektüre und in die vorsokratische Philosophie
Frankfurt am Main (Hirschgraben) 1952

2634
Platon / Guardini, Romano
Der Tod des Sokrates : eine Interpretation der platonischen Schriften Euthyphron, Apologie, Kriton und Phaidon
Godesberg 1947; Mainz,... ( Matthias-Grünewald-Verl. ) 1987

2652
Platon / Kiefer
Platons Apologie, Kriton, ins Deutsche übertagen v. Otto Kiefer
Jena: Diederichs 1925

2633
Platon / Müller, A.
Apologie und Kriton, nebst Abschnitten aus Phaidon / Platon. Eingel. und komment. von Armin Müller Teil: : Text
Münster (Aschendorff, ISBN: 3-402-02224-9)

2651
Platon / Rösiger
Apologie und Kriton. Platons Apologie und Kriton,nebst Abschnitten aus dem Phaidon und Symposion, hrsg. von Ferdinand Rösiger
Leipzig, u.a.: Teubner

2650
Platon / Rufener
Die Werke des Aufstiegs. Apologie, Kriton, Gorgias, Menon. Neu übertr. von Rudolf Rufener
Zürich: Artemis-Verl. 1948

2637
Schindler, P.
Der Lehrer der alten Sprachen (Interpretation von Kriton I und XII)
Stuttgart (Klett) 1950 [S.169-181]

2642
Unruh, Peter
Sokrates und die Pflicht zum Rechtsgehorsam, eine Analyse von Platons "Kriton"
Baden-Baden: Nomos (Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie 26) 2000


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