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Isokrates

Panegyrikos 183-186

Der Ansporn des zu erwartenden Ruhmes

 

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Isokr.Paneg.183-186
deutsche Übersetzung (überarbeitet): A.H.Christian

   
[49] (183) Πολλαχῇ δ' ἄν τις λογιζόμενος εὕροι ταύτας τὰς πράξεις μάλιστα λυσιτελούσας ἡμῖν. Φέρε γὰρ, πρὸς τίνας χρὴ πολεμεῖν τοὺς μηδεμιᾶς πλεονεξίας ἐπιθυμοῦντας, ἀλλ' αὐτὸ τὸ δίκαιον σκοποῦντας; Οὐ πρὸς τοὺς καὶ πρότερον κακῶς τὴν Ἑλλάδα ποιήσαντας καὶ νῦν ἐπιβουλεύοντας καὶ πάντα τὸν χρόνον οὕτω πρὸς ἡμᾶς διακειμένους;  Wenn man aber auch die Sache von vielen Seiten betrachtet, so wird man finden, dass diese Unternehmungen uns am meisten dienen. Denn man sage mir, wen müssen wir bekriegen? Welche Leute, die gar keinen Vorteil verlangen, sondern nur auf das Recht sehen? Nicht die, welche schon früher schon Griechenland Böses angetan haben und jetzt schlimme Anschläge dagegen machen und allezeit so gegen uns sich betragen?
(184) Τίσιν δὲ φθονεῖν εἰκός ἐστιν τοὺς μὴ παντάπασιν ἀνάνδρως διακειμένους, ἀλλὰ μετρίως τούτῳ τῷ πράγματι χρωμένους; Οὐ τοῖς μείζους μὲν τὰς δυναστείας ἢ κατ' ἀνθρώπους περιβεβλημένοις, ἐλάττονος δ' ἀξίοις τῶν παρ' ἡμῖν δυστυχούντων; ᾿Επὶ τίνας δὲ στρατεύειν μᾶλλον προσήκει τοὺς ἅμα μὲν εὐσεβεῖν βουλομένους, ἅμα δὲ τοῦ συμφέροντος ἐνθυμουμένους; Οὐκ ἐπὶ τοὺς καὶ φύσει πολεμίους καὶ πατρικοὺς ἐχθροὺς, καὶ πλεῖστα μὲν ἀγαθὰ κεκτημένους, ἥκιστα δ' ὑπὲρ αὐτῶν ἀμύνεσθαι δυναμένους; Οὐκοῦν ἐκεῖνοι πᾶσι τούτοις ἔνοχοι τυγχάνουσιν ὄντες.  Wen werden wohl die beneiden, welche nicht aller männlichen Gesinnung und Kraft entbehren, sondern nur mäßig diese Eigenschaft besitzen? Nicht diejenigen , welche größere Macht, als Menschen geziemt, erlangt haben, aber einer geringeren wert sind als die, welche bei uns in dürftigen Umständen sind? Gegen wen sollen die, welche zugleich gegen ihre Väter fromm sein wollen, und ihren Vorteil bedenken, zu Felde ziehen? Nicht gegen die, welche von Natur ihre Feinde und von den Vätern her ihre Widersacher sind und sehr viele Güte besitzen, aber dafür zu kämpfen gar nicht vermögen? Alles dies also trifft die Perser. -
[50] (185) Καὶ μὴν οὐδὲ τὰς πόλεις λυπήσομεν στρατιώτας ἐξ αὐτῶν καταλέγοντες, ὃ νῦν ἐν τῷ πολέμῳ τῷ πρὸς ἀλλήλους ὀχληρότατόν ἐστιν αὐταῖς· πολὺ γὰρ οἶμαι σπανιωτέρους ἔσεσθαι τοὺς μένειν ἐθελήσοντας τῶν συνακολουθεῖν ἐπιθυμησόντων. Τίς γὰρ οὕτως ἢ νέος ἢ παλαιὸς ῥᾴθυμός ἐστιν, ὅστις οὐ μετασχεῖν βουλήσεται ταύτης τῆς στρατιᾶς τῆς ὑπ' Ἀθηναίων μὲν καὶ Λακεδαιμονίων στρατηγουμένης, ὑπὲρ δὲ τῆς τῶν συμμάχων ἐλευθερίας ἁθροιζομένης, ὑπὸ δὲ τῆς Ἑλλάδος ἁπάσης ἐκπεμπομένης, ἐπὶ δὲ τὴν τῶν βαρβάρων τιμωρίαν πορευομένης;  Ja nicht einmal den Staaten werden wir wehe tun, wenn wir in ihnen Soldaten sammeln, was jetzt bei unserem gegenseitigen Krieg für sie so lästig ist; denn ich glaube, dass die viel seltener sein werden, welche (daheim) bleiben wollen, als die, welche mitzuziehen verlangen werden. Denn wer, jung oder alt, ist so gleichgültig, der nicht unter dem Heer zu sein wünschen wird, das von den Athenern und Lakedaimoniern angeführt, für die Freiheit der Bundesgenossen gesammelt, von ganz Griechenland ausgesendet zur Rache an den Barbaren auszieht? 
(186) Φήμην δὲ καὶ μνήμην καὶ δόξαν πόσην τινὰ χρὴ νομίζειν ἢ ζῶντας ἕξειν ἢ τελευτήσαντας καταλείψειν τοὺς ἐν τοῖς τοιούτοις ἔργοις ἀριστεύσαντας; Ὅπου γὰρ οἱ πρὸς Ἀλέξανδρον πολεμήσαντες καὶ μίαν πόλιν ἑλόντες τοιούτων ἐπαίνων ἠξιώθησαν, ποίων τινῶν χρὴ προσδοκᾶν ἐγκωμίων τεύξεσθαι τοὺς ὅλης τῆς Ἀσίας κρατήσαντας; Τίς γὰρ ἢ τῶν ποιεῖν δυναμένων ἢ τῶν λέγειν ἐπισταμένων οὐ πονήσει καὶ φιλοσοφήσει βουλόμενος ἅμα τῆς θ' αὑτοῦ διανοίας καὶ τῆς ἐκείνων ἀρετῆς μνημεῖον εἰς ἅπαντα τὸν χρόνον καταλιπεῖν; Von welchem Ruf und welchem Andenken und welchem Ruhm darf man denken, dass  diejenigen ihn entweder lebend erhalten oder sterbend hinterlassen werden, welche in diesen Kämpfen durch Tapferkeit sich auszeichnen? Denn da die, welche den Alexander (Paris) bekriegten und eine Stadt eroberten, solches Lobes gewürdigt wurden, von welchen Lobpreisungen darf man erwarten, dass die sie erlangen werden, welche ganz Asien sich unterwerfen? Denn wer, der dichten kann oder zu reden versteht, wird sich nicht anstrengen und darauf studieren in der Absicht, zugleich ein Denkmal seines Geistes und ihrer Tugend auf ewige Zeiten zu hinterlassen?
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Sententiae excerptae:
w38
Literatur:

1 Funde
85  Bergmann, M.
Lob Athens. Ein Vergleich von Herodot (7,138-144), Thukydides (1,73-78), Isokrates (Panegyrikos 50) und Sophokles (Oidipus auf Kolonos 1518 ff.)
in: Anregung 39, 3/1993, 179-188
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