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| Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.) |
| persuadent Rauracis et Tulingis et Latobrigis finitimis, uti eodem usi consilio oppidis suis vicisque exustis una cum iis proficiscantur, Boiosque, qui trans Rhenum incoluerant et in agrum Noricum transierant Noreiamque oppugnabant, receptos ad se socios sibi adsciscunt. Caes.Gall.1,5,4 | Zugleich beredeten sie ihre Nachbarn, die Rauraker, Tulinger und Latobriger, zu dem selben Entschluss, nämlich gleichfalls ihre Städte und Ortschaften abzubrennen und mit ihnen gemeinschaftlich wegzuziehen. Auch die Boier, die am rechten Rheinufer gewohnt, aber in das norische Gebiet einen Einfall gemacht und die Hauptstadt Noreia bestürmt hatten, zogen sie als Bundesgenossen an sich. |
| ita se omni tempore de populo Romano meritos esse, ut paene in conspectu exercitus nostri agri vastari, liberi eorum in servitutem abduci, oppida expugnari non debuerint. Caes.Gall.1,11,3 | Die Häduer hätten sich zu jeder Zeit um das römische Volk so verdient gemacht, dass sie es nicht verdient hätten, dass fast unter den Augen des römischen Heeres ihre Felder verwüstet, ihre Kinder in die Sklaverei geschleppt und ihre Städte genommen würden. |
| Helvetios, Tulingos, Latobrigos in fines suos, unde erant profecti, reverti iussit et, quod omnibus frugibus amissis domi nihil erat, quo famem tolerarent, Allobrogibus imperavit, ut iis frumenti copiam facerent; ipsos oppida vicosque, quos incenderant, restituere iussit. Caes.Gall.1,28,3 | Die Helvetier, Tulinger und Latobriger mussten auf seinen Befehl in ihre verlassene Heimat zurückkehren. Weil sie aber dort nach dem Verlust aller Früchte nichts vorrätig hatten, um ihren Hunger zu stillen, befahl er den Allobrogern, sie mit dem nötigen Getreide zu versorgen. Sie selbst mussten die Städte und Dörfer wieder herstellen, die sie verbrannt hatten. |
| propterea quod reliquis tamen fugae facultas daretur, Sequanis vero, qui intra fines suos Ariovistum recepissent, quorum oppida omnia in potestate eius essent, omnes cruciatus essent perferendi. Caes.Gall.1,32,5 | denn die übrigen hätten gleichwohl die Möglichkeit zur Flucht, die Sequaner aber müssten, weil sie Ariovist in ihrem Gebiet aufgenommen hätten und ihre Städte alle in seiner Macht lägen, jegliche Misshandlung ertragen. |
| cunctis oppidis castellisque desertis sua omnia in unum oppidum egregie natura munitum contulerunt. Caes.Gall.2,29,2 | Dort verließen sie alle Städte und Kastelle und brachten ihre ganze Habe in eine durch die Natur selbst äußerst starke Festung. |
| hoc cum in speciem varietatemque opus deforme non est alternis trabibus ac saxis, quae rectis lineis suos ordines servant, tum ad utilitatem et defensionem urbium summam habet opportunitatem, quod et ab incendio lapis et ab ariete materia defendit, quae perpetuis trabibus pedes quadragenos plerumque introrsus revincta neque perrumpi neque distrahi potest. Caes.Gall.7,23,5 | Das ganze Bauwerk nimmt sich dann in seiner Mannigfaltigkeit für das Auge nicht übel aus, indem Balken und Steine regelmäßig abwechseln und sich in gerader Linie genau in der Lage der jeweiligen Schicht halten. Auf der anderen Seite ist diese Bauart für eine wirksame Verteidigung der Städte sehr vorteilhaft, weil die Steinmasse vor Brand, das Holzwerk aber vor dem Mauerbrecher schützt und weder durchbrochen noch auseinandergerissen werden kann, da es durch Balken aus einem Stück gewöhnlich vierzig Fuß einwärts fest verbunden wird. |
| Cum fama exercitus ad hostes esset perlata, calamitate ceterorum docti Carnutes desertis vicis oppidisque, quae tolerandae hiemis causa constitutis repente exiguis ad necessitatem aedificiis incolebant - nuper enim devicti complura oppida dimiserant -, dispersi profugiunt. Caes.Gall.8,5,1 | Beim Gerücht vom Heranrückenden des Heeres verließen die Carnuten, durch das Schicksal der übrigen bedenklich gemacht, ihre Ortschaften und Städte und flohen nach allen Seiten. Denn bei ihrer vorigen Besiegung hatten sie mehrere, feste Plätze verlassen müssen und jetzt wohnten sie in schwachen, notdürftigen Häusern, die man eiligst gegen die Kälte des Winters gebaut hatte. |
| postea vero quam in Asia Cyrus, in Graecia Lacedaemonii et Athenienses coepere urbis atque nationes subigere, lubidinem dominandi causam belli habere, maxumam gloriam in maxumo imperio putare, tum demum periculo atque negotiis conpertum est in bello plurumum ingenium posse. Sall.Cat.2,2 | Seitdem aber in Asien Kyros, in Griechenland die Lakedaimonier und Athener das Beispiel gegeben hatten, Städte und Völker zu unterjochen, die Lust zu gebieten als Ursache zum Krieg zu nehmen, den größten Ruhm in die größte Herrschaft zu setzen, da erst machte man durch Gefahr und Not die Erfahrung, dass der Geist im Krieg den Ausschlag gibt. |
| memorare possum, quibus in locis maxumas hostium copias populus Romanus parva manu fuderit, quas urbis natura munitas pugnando ceperit, ni ea res longius nos ab incepto traheret. Sall.Cat.7,7 | Ich könnte berichten, an welchen Stätten das römische Volk in kleiner Zahl zahlreiche Truppen aus dem Feld schlug, welche durch ihre natürliche Lage geschützten Städte es im Sturm einnahm; aber das würde mich zu sehr von meinem Thema ablenken. |
| operae pretium est, quom domos atque villas cognoveris in urbium modum exaedificatas, visere templa deorum, quae nostri maiores, religiosissumi mortales, fecere. Sall.Cat.12,3 | Es lohnt sich, wenn man Häuser und Landwohnungen sieht, die weitläufig wie Städte aufgeführt sind, die Göttertempel zu besichtigen, die unsere Vorfahren, höchst gottesfürchtige Menschen, erbaut haben. |
| An, cum bello vastabitur Italia, vexabuntur urbes, tecta ardebunt, tum te non existimas invidiae incendio conflagraturum? Cic.Catil.1,29 | Oder glaubst du, wenn Italien durch den Krieg verwüstet wird, wenn die Städte ein Opfer der Misshandlung und die Wohnungen ein Raub der Flammen werden, dass dich dann der Brand des Hasses nicht mitverzehren werde?' |
| ergo illum, qui haec fecerat, Rudinum hominem, maiores nostri in civitatem receperunt: nos hunc Heracliensem multis civitatibus expetitum, in hac autem legibus constitutum de nostra civitate eiciamus? Cic.Arch.22.e | Obgleich also unsere Vorfahren jenen Mann aus Rudiae, der dies geleistet hatte, in die Zahl der Bürger aufnahmen, sollten wir diesen Herakleer, den viele Städte sich zum Bürger wünschten und der gesetzlich in unserer Stadt eingebürgert ist, aus unserer Bürgerschaft ausstoßen? |
| qui duabus urbibus eversis inimicissimis huic imperio non modo praesentia verum etiam futura bella delevit. Cic.Lael.11.d | er, der durch Zerstörung zweier Städte, die Todfeinde des römischen Reiches waren, den Krieg nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Zukunft im Keim erstickt hat. |
| suos enim agros studiose colebant, non alienos cupide appetebant; quibus rebus et agris et urbibus et nationibus rem publicam atque hoc imperium et populi Romani nomen auxerunt. Cic.S.Rosc.50.d | Denn sie betrieben eifrig den Bau ihrer Felder, ohne gierig nach fremden zu haschen. Eben dadurch haben sie das öffentliche Besitztum und diesen Staat durch Ländereien, Städte und Völker bereichert und den Ruhm des Römischen Volkes erhöht. |
| etenim si Iuppiter optimus maximus cuius nutu et arbitrio caelum, terra mariaque reguntur saepe ventis vehementioribus aut immoderatis tempestatibus aut nimio calore aut intolerabili frigore hominibus nocuit, urbis delevit, fruges perdidit, quorum nihil pernicii causa divino consilio sed vi ipsa et magnitudine rerum factum putamus, at contra commoda, quibus utimur, lucemque, qua fruimur, spiritumque, quem ducimus, ab eo nobis dari atque impertiri videmus, quid miramur, iudices, L. Sullam, cum solus rem publicam regeret orbemque terrarum gubernaret imperique maiestatem, quam armis receperat iam legibus confirmaret, aliqua animadvertere non potuisse? Cic.S.Rosc.131.b | Denn wenn einmal der erhabenste und beste Jupiter, durch dessen Wink und Willen Himmel, Erde und Meer beherrscht werden, oft durch allzu heftige Winde oder wilde Stürme oder allzu großer Hitze oder unerträgliche Kälte den Menschen schadet, Städte zerstört und den Ertrag der Felder vernichtet, wovon wir nichts der göttlichen Absicht, uns zu verderben, sondern alles der Gewalt und Macht der Ereignisse zuschreiben; wenn wir dagegen die Vorteile, die wir besitzen, das Lebenslicht, das wir genießen, die Luft, die wir einatmen, als seine Gaben und Wohltaten betrachten, warum sollten wir uns wundern, wenn Lucius Sulla, da er allein den Staat leitete, den Erdkreis beherrschte, und das Ansehen des Reichs, das er durch die Waffen wieder hergestellt hatte, durch Gesetze befestigte, einiges unbemerkt lassen musste? |
| [Cic.Tusc.5,10,3] Socrates autem primus philosophiam devocavit e caelo et in urbibus conlocavit et in domus etiam introduxit et coegit de vita et moribus rebusque bonis et malis quaerere. Cic.Tusc.5,10,3 | Sokrates aber rief zuerst die Philosophie vom Himmel herab, versetzte sie in die Städte, führte sie auch in die Häuser ein und wies ihr die Untersuchung über das Leben und die Sitten an, und über das Gute und Böse. |
| [Cic.Tusc.5,5,4] Tu urbis peperisti, tu dissipatos homines in societatem vitae convocasti, tu eos inter se primo domiciliis, deinde coniugiis, tum litterarum et vocum communione iunxisti, tu inventrix legum, tu magistra morum et disciplinae fuisti; Cic.Tusc.5,5,4 | Du hast Städte gegründet; du die zerstreuten Menschen in die Gesellschaft des Lebens zusammengerufen; du hast sie untereinander zuerst durch Wohnung, hierauf durch Ehen, und dann durch die Gemeinschaft der Schrift und der Rede verbunden; du warst Erfinderin der Gesetze, du Lehrerin der Sitten und der Zucht. |
| etenim si loca, si fana, si urbes, si gymnasia, si campum, si canes, si equos, si ludicra exercendi aut venandi consuetudine adamare solemus, quanto id in hominum consuetudine facilius fieri poterit et iustius? Cic.fin.1,69,4 | Denn wenn wir Orte, Tempel, Städte, Gymnasien, wenn dir das Marsfeld, wenn wir Hunde, Pferde, kurzweilige Übungen und Jagden durch die Gewohnheit liebzugewinnen pflegen, wie ungleich leichter und mit wie größerem Recht dürfte dies im Umgang mit Menschen möglich sein! |
| Oppida coeperunt munire et ponere leges, Hor.sat.1,3,105. | Städte zu gründen begann man, Gesetz und Recht zu verordnen, |
| 2014.03.30 "Hora terrena" ex Insulis Pacificis, Australia, Japonia, Sinis, Russia semper triginta punctis post octavam horam postmeridianam exordiens per continentes cursum capiens orbis urbes paululum obscuravit. Aliquot miliones hominum istam actionem participabant. In Germania illuminationes Portae Brandenburgensis Berolinensis, Ecclesiae Cathedralis Coloniensis, et Ecclesiarum Nostrae Dominae Dresdae et Monaci exstinguebantur. Quo ex signo inde ex septem annis dato appareat naturam ubique terrarum esse tuendam. lc20140330 | Die "Erd-Stunde" ("Earth Hour") nahm von den Pazifischen Inseln, Australien, Japan, China Russland ausgehend jeweils um 20:30 Uhr ihren Lauf durch die Kontinente und machte die Städte des Erdkreises ein klein wenig dunkler. Einige Menschen nahmen an dieser Aktion teil. In Deutschland wurde die Beleuchtung des Brandenburger Tores in Berlin, des Kölner Domes und der Frauenkirchen in Dresden und Berlin ausgeschaltet. An diesem Zeichen, das nun seit sieben Jahren gegeben wird soll sichtbar werden, dass die Natur überall in der Welt ein schützenswertes Gut ist. |
2014.05.11 "Unda Radiophonica Germanica" (DW) interretialis causas contulit, de quibus plebiscitum a prorussicis separatistis hodie (11.05.2014) in Orientali Ucraina exhibitum minime credibile sive irritum esset. De quibus nobis hic referre liceat:
| Die "Deutsche Welle" (DW) fasst im Internet die Gründe zusammen, deretwegen eine Volksabstimmung, die von russischen Separatisten heute (11.05.2014) in der Ostukraine abgehalten wird, ganz unglaubwürdig, bzw. ungültig ist. wir erlauben uns, über sie zu berichten:
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| 2014.08.04 Islamici Status (IS) militantes complures urbes (Zumar et Sinjar) et duos campos olearios in Septentrioni Iraquia sitos ceperunt. Plus ducenta milia hominum domibus relictis fugere coacti sunt. Nickolay Mladenov, legatus extraordinarius Unitarum Nationum in urbe Sinjar prope Syriam sita humanitariam tragoediam oriri dixit. Etiam Carduchica Peshmerga non iam resistere valet et receptui cecinit. 2014.08.04 | Die Kämpfer des Islamischen Staates (IS) haben mehrere Städte (Zumar et Sinjar) und zwei Ölfelder im Nordirak übernommen. Mehr als 200’000 Menschen sind gezwungen, ihre Häuser aufzugeben und zu fliehen.. Nickolay Mladenov, der Sondergesandte der Vereinten Nationen, sagte, in Sinjar , da nahe bei Syrien liegt, bahne sich eine humanitäre Tragödie an. Auch die kurdische Peschmerga kann keinen Widerstand leisten und hat den Rückzug angetreten. |
| 2014.09.04. Vladimirus Putin fieri posse arbitratur, ut intra unam hebdomadem pax in Ucraina Orientali in has septem condiciones (hic brevius astrictas) conveniat: I. Ut in regionibus circa urbes Donetsk et Luhansk omnes vires armatae et rebelles impetus facere desistant. II Ut copiae Ucrainici regiminis extra telorum coniectum a regionibus habitationibus destinatis se recipiant. III. Ut custodia internationalis iusti ponderis et externa et adventicia instituatur. IV. Ne copiae aeriae in homines civiles neque contra urbes in zona conflictata sitas adhibeantur. V. Ut captivi per vim retenti secundum rationem "omnes pro omnibus" nullis condicionibus in antecessum positis permutentur. VI. Ut pro fugitivis et ad auxiliaria commeatusque in regionem Donbass atque urbium Donetsk et Luhansk advehendos humanitarius transitus aperiatur. VII. Ut alae operariorum cogantur, qui substructionem proiectam restituant et civibus ab hieme imminente praecaveant. 2014.09.04 | Wladimir Putin glaubt, dass in der Ostukraine innerhalb einer Woche Frieden hergestellt werden kann, wenn sieben Vorbedingungen (hier kürzer zusammengefasst) erfüllt werden: I. In der Gegend um Donezk und Luhansk stelle alle bewaffneten Kräfte, auch die Aufständischen, ihre Angriffe ein. II.Die Regierungstruppen ziehen sich außer Schussweite von Wohngebieten zurück. III.Eine vollgewichtige und objektive internationale Kontrolle wird eingerichtet. IV. Die Luftwaffe wird nicht gegen die Zivilbevölkerung und Städte in der Konfliktzone eingesetzt. V. Die gewaltsam festgehaltenen Gefangenen werden nach dem Grundsatz "alle gegen alle" ohne Vorbedingungen ausgetauscht. VI. Für Flüchtlinge und Hilvskonvois in die Gegenden des Donbass und der Städte Donetz und Luhansk wird ein humanitäter Korridor geöffnet. VII. Arbeiterbrigaden, die die niederliegende Infrastruktur wieder aufbauen und Bürger vor dem bevorstehdnen Winter schützen, werden aufgestellt. |
| [4,28,1] (3) Iamque proximas civitates et attiguas regiones fama pervaserat deam, quam caerulum profundum pelagi peperit et ros spumantium fluctuum educavit, iam numinis sui passim tributa venia in mediis conversari populi coetibus, vel certe rursum novo caelestium stillarum germine non maria sed terras Venerem aliam virginali flore praeditam pullulasse. Apul.met.4,28,3 | [4,28,1] (3) Schon war die Kunde in die nächstgelegenen Städte und Nachbargegenden gedrungen, dass die Göttin, die die blaue Tiefe des Meeres geboren und der Tau der schäumenden Fluten genährt hatte, ihre göttliche Gnade allenhalben gewähre und in der Mitte des Volkes wandele, oder zumindest diesmal nicht das Meer, sondern das Land aus dem neuen Samen himmlicher Tropfen eine zweite Venus in jungfräulicher Blüte geboren habe. |
| igitur tribunorum centurionumque umeris cineres portabantur; praecedebant incompta signa, versi fasces; atque ubi colonias transgrederentur, atrata plebes, trabeati equites pro opibus loci vestem, odores aliaque funerum sollemnia cremabant. etiam quorum diversa oppida, tamen obvii et victimas atque aras dis Manibus statuentes lacrimis et conclamationibus dolorem testabantur. Tac.ann.3,2,2. | Entsprechend trugen Tribunen und Centurionen die Asche auf ihren Schultern. Voraus gingen ungeschmückte Feldzeichen, gesenkte Rutenbündel und, wo der Weg durch Pflanzstädte führte, verbrannte das Volk schwarz gekleidet, die Ritter im Festgewand, je nach dem Vermögen des Ortes kostbare Stoffe und Weihrauch und was sonst bei Leichenbegängnissen üblich ist. Selbst die Bewohner entlegenerer Städte kamen herbei, stellten für die guten Geister der Unterwelt Altäre und Opfertiere bereit und bezeugten mit Tränen und Wehklagen ihren Schmerz. |
| iam vero Italia novis cladibus vel post longam saeculorum seriem repetitis adflicta. haustae aut obrutae urbes fecundissima Campaniae ora; et urbs incendiis vastata, consumptis antiquissimis delubris, ipso Capitolio civium manibus incenso. pollutae caerimoniae, magna adulteria: plenum exiliis mare, infecti caedibus scopuli. Tac.hist.1,2,2. | Aber auch Italien von völlig neuen, oder doch erst nach langer Reihe von Jahrhunderten wiederholten Unglücksfällen betroffen: Städte verschlungen oder verschüttet auf Campaniens gesegneter Küste; die Hauptstadt durch Feuersbrünste verwüstet, uralte Tempel niedergebrannt, das Kapitol selbst durch Bürgerhände in Brand gesteckt; der Gottesdienst geschändet; Aufsehen erregende Ehebrüche; das Meer wimmelt von Verbannten, die Meeresfelsen von Mordblut befleckt. |
| labores itinerum, inopia commeatuum, duritia imperii atrocius accipiebantur, cum Campaniae lacus et Achaiae urbes classibus adire soliti, Pyrenaeum et Alpes et immensa viarum spatia aegre sub armis eniterentur. Tac.hist.1,23,2. | Die Mühen der Märsche, der Mangel an Mundvorrat, die Härte des Oberbefehls wurden trotziger aufgenommen, da sie gewohnt waren, die Seen Kampaniens und die Städte Griechenlands mit Flotten zu besuchen, aber die Pyrenäen, die Alpen und ungeheure Wegstrecken nur mühsam zu Fuß in der Rüstung bewältigen mussten. |
| Ita nobilissima Graeciae civitas, quondam vero etiam doctissima, sui civis unius acutissimi monumentum ignorasset, nisi ab homine Arpinate didicisset. Cic.Tusc.5,66,2 | So wäre einer der edelsten Städte Griechenlands und einst auch der gebildetsten, das Denkmal ihres vor allen anderen scharfsinnigen Mitbürgers unbekannt geblieben, hätte sie nicht der Mann aus Arpinum belehrt. |