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Systematische Grammatik der griechischen Sprache

Lautlehre

Einteilung der Laute

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  1. Vokale (τὰ φωνήεντα)
    immer kurz ε ο   josse-bahn2.gif (6361 Byte)
    immer lang η ω  
    kurz / lang ᾰ / ᾱ ῐ / ῑ ῠ / ῡ
    • Der Unterschied zwischen ε und η
      • ε wurde geschlossen gesprochen (in Richtung auf ein i hin)
      • η wurde offen gesprochen (in Richtung auf ein a hin)
    • Der Unterschied zwischen ο und ω
      • ο wurde geschlossen gesprochen (in Richtung auf ein u hin)
      • ω wurde offen gesprochen (in Richtung auf ein a hin)
    • u̯ ist Halbvokal, hat im Griechischen als Ϝ (Digamma) nur sprachgeschichtliche Bedeutung. Es darf nicht als Spirant, wie deutsches "w", sondern muss wie englisches "w" ausgesprochen werden.
    •  ι̯ ist Halbvokal und hat im Griechischen nur sprachgeschichtliche Bedeutung. Es darf nicht  (wie "j") als Spirant ausgesprochen werden.

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  1. Diphtonge (αἱ δίφθογγοι)
    Unter einem Diphtong (Doppellaut) versteht man die Verbindung eines Vokals mit υ oder ι zu einer Silbe. Ist der führende Vokal kurz, so entsteht ein Kurzdiphtong, ist er lang, so entsteht ein Langdiphtong.
    Kurzdiphtong ᾰι ει οι ῠι ᾰυ ευ  ου
    Langdiphtong ᾱι / ᾳ ηι / ῃ ωι / ῳ   ᾱυ ηυ ωυ 
    • Die Diphtonge wurden durch Überbetonung des ersten Vokals gegenüber dem zweiten zunehmend monophtongiert. Besonders das ι wurde bedeutungslos und deswegen subskribiert.
    • Diphtonge sind ihrer Quantität nach lang, gelten aber in für den Akzent häufig als kurz

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  1. Konsonanten (τὰ σύμφωνα)
      Mutae Dauerlaute Halb- kon-
    sonan-
    ten
    Kons.- verbin- dungen
      tenues mediae aspiratae liquidae nasales spirantes    
    Labiale π β φ ‍-‍ μ ‍-‍ Ϝ ψ
    Dentale τ δ θ λ ν σ   ζ
    Gutturale κ γ χ ρ γ + Gutt. ‍-‍ j ξ
    • Es ist anzunehmen, dass die aspiratae φ und χ nicht als Reibelaute gesprochen wurden, sondern als p und k mit unterstützendem h. χ also durchweg nicht wie im neugriechischen χαίρετε, sondern wie im neugriechischen χάρις.
    • Ϝ und j hatten als Halbvokale große sprachgeschichtliche Bedeutung, als Spiranten sind sie kaum von Belang. 

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  1. Die Länge (Quantität) der Silben
      Regel Beispiele
    Kürze
    • Kurz ist eine Silbe, wenn ihr Vokal von Natur (φύσει) kurz (und sie nicht durch Position gelängt) ist. Der von Natur aus kurze Vokal ist daran zu erkennen, dass er im Wörterbuch ohne Längezeichen (und ohne Zirkumflex) steht.
    • δορυφόρος
    • φίλος
    • σοφός
    • ἄθλιος
    • δικος
    Naturlänge (φύσει)
    • Lang ist eine Silbe, wenn
      • ihr Vokal von Natur aus (φύσει) lang ist (im guten Wörterbuch bei Vokalen, die kurz oder lang sein können, mit Längezeichen [ᾱ, ῑ, ῡ] oder Zirkumflex [ᾶ, ῖ, ῦ]),
      • sie durch einen Diphthong gebildet wird
    • πονηρός
    • ἰσχρός
    • λευκός
    • δω
    Positionslänge (positione, θέσει, d.h.: durch Vereinbarung) Als lang gilt eine Silbe, wenn ihrem von Natur aus kurzen Vokal mindestens zwei Konsonanten oder ein Doppelkonsonant (ψ, ζ oder ξ) folgen.
    • Die Konsonantenverbindung muta cum liquida kann ebenfalls Positionslänge bilden, muss es aber nicht.
    • Die Positionslänge wirkt sich nicht auf die Aussprache aus, weil sie nicht den Vokal, sondern die Silbe längt.
    • σχῡρός
    • νδοξος
    • πικρός
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Sententiae excerptae:Literatur:
zu "Griech" und "Grammatik"
3614
Ahrens, H.L.
De Graecae Linguae Dialectis, I,II,
Göttingen 1839/1843
booklooker
zvab

775
Anlauf, G.
Standard late Greek oder Attizismus? ..Optativgebrauch im nachklassischen Griechisch
Diss. Köln 1960
booklooker
zvab

978
Kühner, R. / Gerth, B.
Ausführliche Grammatik der griechischen Sprache (3. Aufl. bearbeitet von F. Blass und B. Gerth)
Hannover 1834-1835; 3/1890-1904
booklooker
zvab

4170
Nepos / Glücklich
Hannibal : Text mit Erläuterungen ; Arbeitsaufträge, Begleittexte, Stilistik und Übungen zu Grammatik und Texterschliessung. Von Hans-Joachim Glücklich und Stefan Reitzer
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, 4/1996
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zvab

3615
Thumb-Kieckers
Griechische Dialekte, I,II.
Heidelberg 1932/1959
booklooker
zvab

2630
Traut, Georg
Lexikon über die Formen der griech. Verba. Mit zwei Beilagen: Verzeichnis der Declinations- und Conjugations-Endungen; Grammatischer Schlüssel.
Meisenheim (Olms, Reprint der 1867 in Gießen erschienenen Ausgabe) 1986
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