| 05.09.2015 Si adhuc bellum civile in Syria facile componi ac molimina Islamici Status profligari posse speraveras, si modo Americani et Russi idem vellent atque idem nollent, tibi istam spem redintegrare licet. Consortium enim Radiodiffusionum Publicarum Germaniae (ARD) refert, Vladimirum Putin Vladivostokii publice auspicatum esse posse fieri, ut Russi internationalis coalitionis, quae Americanis ducibus Islamico Statui ictus aerios imponit, participes fierent. Putin se ea de re cum praeside Obama, cum praeside Erdogan, cum repraesentantibus Arabiae Saudianae, Iordaniae, Aegypti se in sermones dedisse dixit. Quam spem autem renovatam, nullo motu perturbatam esse mirum sit. Mirum enim esset, nisi praeses Russicus etiam aliud quid praeter incommodum Islamici Status sequeretur: Primum enim semper melius est partem rerum gerendarum esse, quam tacitum perferre, quae alii decreverint. Deinde Putin cordi sit, internationalem isolationem superare, quam sibi ex annexione Crimaeae et ex societate cum Ucranicis separatistis consciverit. Denique praeses Putin, similiter atque Turcae simulatione Islamistarum impugnandorum suos vere hostes (PKK) oppugnabant, speciem quaerat, ut suum verum socium Bashar al Assad in summo discrimine versantem tueatur, et, ne quid mali perpetiatur, impediat. Sed spes, ut dicitur, ultima perit. lc201509 | Wenn man bisher der Meinung war, der syrische Bürgerkrieg könne leicht beigelegt und die Machenschaften des IS zunichte gemacht werden, sofern nur die Amerikaner und Russen an einem Strang zögen, so darf man neue Hoffnung schöpfen. Denn die ARD berichtet, Wladimir Putin habe in Wladiwostok laut darüber nachgedacht, dass Russland der Internationalen Koalition beitreten könne, die unter der Führung der Amerikaner dem IS Luftschläge versetzt. Putin sagte, er habe darüber Gespräche mit Präsident Obama, Präsident Erdogan und Vertretern Saudiarabiens, Jordaniens und Ägyptens angeknüpft. Dass diese neue Hoffnung aber ungetrübt wäre, wäre wohl zu verwundern. Es wäre nämlich seltsam, wenn der russische Präsident neben der Schädigung des IS nicht noch Nebenabsichten verfolgte: Zunächst ist es nämlich immer besser, Teil des Geschehens zu sein, als stillschweigend hinzunehmen, was andere beschlossen haben. Dann dürfte Putin daran gelegen sein, die internationale Isolation, die er sich durch durch die Annexion der Krim und sein Bündnis mit den ukrainischen Separatisten zugezogen hat, zu überwinden. Endlich dürfte Präsident Putin auch, ähnlich wie die Türkei unter dem Vorwand gegen den IS zu kämpfen, ihre eigentlichen Feinde (die PKK) bekämpft hat, einen Vorwand suchen, seinen eigentlichen Verbündeten, Baschar al Assad, in der größten Gefahr zu schützen und zu verhindern, dass ihm etwas passiert. Aber die Hoffnung stirbt, wie es heißt, zuletzt. |
| 13.11.2016 Prasini anno insequente rursus responsibilitatem regendi in Germania in se recipere velint. Sed id quominus assequantur, potissimum interna discidia factionis intercludant. Non modo nesciunt, utrum cum socialistis an cum Christianis coalitionem inire malint, sed etiam in politicis rationibus notabiliter dissentiunt. Hesterno die Saturni agebatur de quaestione, utrum tributum, quod quotannis ex censu daretur, instituendum esset, an non. Quinque diversis postulationibus longe lateque disceptatis compromissum factum est, quod undas altercationis forsitan deliniat, sed suffragatores fluctuantes relinquat: tributum ex censu exigendum esse, sed ex fortunis tantummodo eorum, qui satis superque divites essent. Similiter controverse disceptentur duae aliae quaestiones, quae instant: quam diu enim usus motoriorum, quae liquores propulsorios comburunt, concedendus sit, et quantopere cogitationibus dextrorum indulgendum sit, ne quis dextrorsus demigret, sed ut unus alterque a dextris ad prasinos transfugiat. lc201611 | Die Grünen würden im nächsten Jahr wieder gern Regierungsverantwortung übernehmen. Dass sie dieses Ziel aber erreichen, dürfte wohl am meisten die innere Zerrissenheit der Partei verhindern. Sie wissen nicht nur nicht, ob sie lieber mit den Sozialisten oder den Christlichen koalieren würden, sondern sind auch in politischen Fragen bemerkenswert zerstritten. Am gestrigen Samstag ging es um die Frage, ob man eine Vermögenssteuer einführen solle oder nicht. Nachdem man fünf Anträge lang und breit diskutiert hatte, fand man einen Kompromiss, der vielleicht zwar die Wogen des Streites glätten, aber die Wähler unschlüssig zurücklassen dürfte: Vermögenssteuer solle erhoben werden, aber nur auf die Vermögen der Superreichen. Ähnlich kontrovers dürften zwei andere Fragen, die anstehen, diskutiert werden, nämlich, wie lange man den Verbrennungsmotor noch zulassen und wie sehr muss man den rechten Ideen nachgeben soll, damit keiner nach rechts abwandert und vielleicht der eine oder andere von rechts zu den Grünen überläuft.
kam keiner zu Schaden. Das Gebäude liegt jetzt in Trümmern, das Personal wurde an einen sicheren Ort gebracht. |
| 07.02.2017 Beniaminus Netanyahu, Israeliticus administer primus, die Lunae Londini Britannicam collegam Theresam May convenit, ut Britannos sibi socios contra Iraniam ascisceret. Iranis, quod Israeliam tollere et Proximum Orientem suae dicionis facere velint, exprobrat. Optat, ut Britanni eis similiter ac Americanorum nova administratio sanctiones imponant. Theresa May se ad cooperationem in multis difficultatibus solvendis tractabilem praebuit, sed, quod Palaestinenses attinet, in civitate bipertienda perseveravit. Magnum impedimentum, ne duae civitates fieri possint, est exstructio novorum domiciliorum in occupata Cisiordania atque in orientalibus Hierosolymorum partibus. Quod Britannia quoque in Consilio Securitatis Unitarum Nationem, ut haec aedificationes desinerentur, postulasset, etiam in hac re Netanyahu preces forsitan sint lapsae. lc201702 | Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu traf sich am Montag mit seiner britischen Amtskollegin Theresa May in London, um die Briten als Verbündete gegen den Iran zu gewinnen. Den Iranern wirft er vor, dass sie Israel zerstören und den Nahen Osten unterwerfen wollten. Er wünscht, dass die Briten ähnlich wie die neue amerikanische Administration Sanktionen über sie verhänge. Theresa May zeigte sich zugänglich für die Mitwirkung bei der Lösung vieler Probleme, beharrte aber, was die Palästinenser angeht, auf der Zwei-Staaten-Lösung. Ein großes Hindernis für eine Zwei-Staaten-Lösung ist der Bau neuer Wohnungen im besetzten Westjordanland und in Ost-Jerusalem. Weil auch Britannien im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Ende dieser Bautätigkeit gefordert hatte, dürften Netanjahus Wünsche auch in dieser Frage auf taube Ohren gestoßen sein. |
| 13.03.2017 Die Sabbati in Septentrionali-Vestfalica urbe Assindia magnum et notum pantopolium nomine "Limbecker Platz", quod suspicio erat ab islamistis quibusdam insidias paratum iri, clausum manebat. Duo suspecti comprehensi atque interrogati sunt. Alter iam domum dimissus est, ex altero etiamnunc quaeritur. Custodes publici machinatorem consilii esse Germanicum Salafistam coniectant, qui id temporis in Syria versatur atque illinc, quos sibi coniunctos sciebat, ad ictum exsequendum illicere conabatur. Die Lunae fores pantopolii solito tempore rursus patefient. Diebus Sabbati et Domini etiam in Badensi-Virtembergensi urbe Offenburgo insidiarum comminatio magnam biocolyticam actionem initiavit, quae similiter cessit. lc201703 | Am Samstag blieb im nordrhein-westfälischen Essen das große und bekannte Einkaufszentrum "Limbecker Platz" geschlossen, weil der Verdacht bestand, dass von Islamisten ein Anschlag vorbereitet werde. Zwei Verdächtige wurden festgenommen und verhört. Der eine wurde schon nach Hause entlassen, der andere wird noch befragt. Die Polizei vermutet, der Drahtzieher sei ein deutscher Salafist, der sich zur Zeit in Syrien aufhält und von dort aus versucht hat, Leute, von denen er wusste, dass sie ihm zugetan sind, zur Durchführung des Anschlages zu verleiten. Am Montag wird das Kaufhaus zur üblichen Zeit wieder geöffnet werden. Am Samstag und Sonntag hatte auch im baden-württembergischen Offenburg eine Anschlagsdrohung einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst, der ähnlich verlief. |
Konnte hier keine weiteren Belege finden
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