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Beleg gesucht für: admodum
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
prorae admodum erectae atque item puppes, ad magnitudinem fluctuum tempestatumque adcommodatae; Caes.Gall.3,13,2Zugleich hatten sie ein sehr hohes Vorderteil; ebenso war das Hinterteil gegen die hohe Flut und gegen Stürme passend eingerichtet.
qua in re admodum fuit militum virtus laudanda, qui vectoriis gravibusque navigiis non intermisso remigandi labore longarum navium cursum adaequarunt. Caes.Gall.5,8,4Dabei bewiesen seine Soldaten eine äußerst lobenswerte Ausdauer, indem sie mit ihren schweren Transportschiffen durch ununterbrochen angestrengtes Rudern dem Lauf der Kriegsschiffe gleich blieben.
noctu ex ea materia, quam munitionis causa comportaverant, turres admodum centum viginti excitantur; incredibili celeritate, quae deesse operi videbantur, perficiuntur. Caes.Gall.5,40,2In der Nacht errichtete man aus dem Holz, das für die Verschanzung bestimmt war, im ganzen einhundertzwanzig Türme; mit unglaublicher Schnelligkeit vollendete man, was dem Verteidigungswerk noch zur Vollkommenheit zu fehlen schien.
Natio est omnis Gallorum admodum dedita religionibus, Caes.Gall.6,16,1Das gallische Volk ist durchweg dem Aberglauben sehr ergeben.
Postero die concilio convocato consolatus cohortatusque est, ne se admodum animo demitterent neve perturbarentur incommodo. Caes.Gall.7,29,1Am folgenden Tag suchte Vercingetorix sie alle in einer allgemeinen Versammlung zu trösten und zu ermuntern: Sie sollten ihren Mut nicht ganz sinken lassen und sollten sich vom erlittenen Nachteil nicht bestürzt sein.
itaque admodum magnis diurnis nocturnisque itineribus confectis contra omnium opinionem ad Ligerim venit Caes.Gall.7,56,3In ungemein starken Tag- und Nachtmärschen gelangte er also ganz unerwartet zum Liger
Ipsum erat oppidum Alesia in colle summo admodum edito loco, ut nisi obsidione expugnari non posse videretur. Caes.Gall.7,69,1Die Festung lag sehr hoch auf dem Gipfel eines Hügels, so dass sie nur durch vollständige Einschließung einnehmbar war.
quare ad haec rursus opera addendum Caesar putavit, quo minore numero militum munitiones defendi possent. itaque truncis arborum aut admodum firmis ramis abscisis atque horum delibratis ac praeacutis cacuminibus perpetuae fossae quinos pedes altae ducebantur. Caes.Gall.7,73,2Er glaubte also, zu dem, was bereits vollendet war, noch Zusätze machen zu müssen, um so zum Schutz des Ganzen weniger Krieger zu brauchen. Daher haute man Baumstämme oder recht starke Äste ab, die man am Ende abschälte und zuspitzte; dann zog man fünf Fuß tiefe fortlaufende Gräben.
Cum saepe multa, tum memini domi in hemicyclio sedentem, ut solebat, cum et ego essem una et pauci admodum familiares, in eum sermonem illum incidere, qui tum forte multis erat in ore. Cic.Lael.2.aUnter manch anderem erinnere ich mich, wie er in meinem Beisein und dem weniger vertrauter Freunde nach seiner Gewohnheit auf dem halbkreisförmigen Stuhl saß und von ungefähr auf den Gegenstand zu reden kam, der damals der allgemeine Stoff der Unterhaltung war.
Scaevola: Mihi vero erit gratum; atque id ipsum cum tecum agere conarer, Fannius antevertit. Quam ob rem utrique nostrum gratum admodum feceris. Cic.Lael.16.bScaevola: Das wird mir allerdings angenehm sein; Fannius ist mir, als ich dich eben darum ersuchen wollte, nur zuvor gekommen. – Uns beiden wirst du mithin einen ganz großen Gefallen erweisen.
Quid enim tam absurdum quam delectari multis inanimis rebus, ut honore, ut gloria, ut aedificio, ut vestitu cultuque corporis, animo autem virtute praedito, eo, qui vel amare vel, ut ita dicam, redamare possit, non admodum delectari? Cic.Lael.49.aGibt es wohl eine größere Torheit, als wenn wir an so manchen unbeseelten Dingen Freude finden, zum Beispiel an äußerer Ehre, an Ruhm, an schönen Gebäuden und schönen Kleidern, an Putz, während ein mit Tugend begabtes Gemüt, ein solches, das der Liebe und Gegenliebe fähig ist, uns keine gar große Freude macht?
Tales igitur amicitiae sunt remissione usus eluendae et, ut Catonem dicere audivi, dissuendae magis quam discindendae, nisi quaedam admodum intolerabilis iniuria exarserit, ut neque rectum neque honestum sit nec fieri possit, ut non statim alienatio disiunctioque faciunda sit. Cic.Lael.76.dSolche Freundschaften muss man durch Abschwächung im Umgang allmählich erlöschen lassen und ein solches Band, wie ich Cato sagen hörte, eher auftrennen als zerschneiden; es läge denn ein so unerträgliches Unrecht gegen uns vor, dass es weder recht noch schicklich noch überhaupt möglich bliebe, die innere Lossagung und äußeren Trennung auch nur einen Augenblick aufzuschieben.
Aperte enim adulantem nemo non videt, nisi qui admodum est excors; callidus ille et occultus ne se insinuet, studiose cavendum est; Cic.Lael.99.bDen unverhohlenen Schmeichler durchschaut freilich jeder, wenn er nicht ganz blöde ist. Aber dass sich der nicht einniste, der sich raffiniert zu tarnen versteht, davor hat man sich sorgfältig zu hüten.
equidem etiam admodum adulescentis P. Rutili, A. Vergini familiaritate delector. Cic.Lael.101.dJa, auch der freundschaftliche Umgang mit dem noch sehr jungen Publius Rutilius und mit Aulus Verginius macht mir Vergnügen;
[Cic.Tusc.5,1,1] Quintus hic dies, Brute, finem faciet Tusculanarum disputationum, quo die est a nobis ea de re, quam tu ex omnibus maxime probas, disputatum. placere enim tibi admodum sensi et ex eo libro, quem ad me accuratissime scripsisti, et ex multis sermonibus tuis virtutem ad beate vivendum se ipsa esse contentam. Cic.Tusc.5,1,1Dieser fünfte Tag, mein Brutus, wird unserem tuskulanischen Unterredungen ein Ende machen. Unsere heutige Unterredung betrifft eine These, die du unter allen am meisten billigst. Denn du vertrittst, wie ich teils aus deiner mir gewidmeten, sorgfältigen Schrift weiß, teils aus vielen Gesprächen mit dir der Satz, dass die Tugend zum glückseligen Leben sich selbst genug ist.
[Cic.fin.1,1,2] Nam quibusdam, et iis quidem non admodum indoctis, totum hoc displicet philosophari. quidam autem non tam id reprehendunt, si remissius agatur, sed tantum studium tamque multam operam ponendam in eo non arbitrantur. Cic.Fin.1,1,2Einigen nämlich, und zwar nicht eben Ungelehrten, missfällt dieses ganze Philosophieren. Andere tadeln nicht gerade dieses, wenn es mit weniger Anstrengung getrieben wird, meinen aber, man dürfe nicht so großen Fleiß und so viele Mühe darauf verwenden.
Quamquam severa illic matrimonia, nec ullam morum partem magis laudaveris. nam prope soli barbarorum singulis uxoribus contenti sunt, exceptis admodum paucis, qui non libidine, sed ob nobilitatem plurimis nuptiis ambiuntur. Tac.Germ.18,1Gleichwohl sind die Ehen dort streng und keine Seite ihrer Sitten möchte man unbedingter loben. Denn sie sind fast die einzigen unter den unzivilisierten Völkern, die sich mit einer Frau begnügen, ganz wenige ausgenommen, die sich nicht aus Sinnlichkeit, sondern ihres Adels wegen mit sehr vielen Heiratsanträgen umworben sehen.
[Cic.off.1,11,3] Sed inter hominem et beluam hoc maxime interest, quod haec tantum, quantum sensu movetur, ad id solum, quod adest quodque praesens est se accommodat, paulum admodum sentiens praeteritum aut futurum. Cic.off.1,11,3Allein Mensch und Tier sind hauptsächlich darin verschieben, dass dieses nur, soweit es durch sinnliche Eindrücke bestimmt wird, sich an solche Dinge hält, die in der Nähe und gegenwärtig sind, bei sehr geringer Empfindung für Vergangenes und Zukünftiges.
Ceterum Augustus subsidia dominationi Claudium Marcellum sororis filium admodum adulescentem pontificatu et curuli aedilitate, M. Agrippam ignobilem loco, bonum militia et victoriae socium, geminatis consulatibus extulit, mox defuncto Marcello generum sumpsit; Tiberium Neronem et Claudium Drusum privignos imperatoriis nominibus auxit, integra etiam tum domo sua. Tac.ann.1,3,1.Übrigens sorgte Augustus auch für Stützen seiner Alleinherrschaft: seinen noch ganz jungen Schwestersohn Claudius Marcellus zeichnete er durch das Pontifikat und die kurulische Ädilität aus, Marcus Agrippa, einen Mann von niederer Abkunft, dabei aber tüchtig im Krieg und Gefährte seiner Siege, dadurch, dass er ihn zwei Mal hintereinander Konsul werden ließ; später, als Marcellus gestorben war, nahm er ihn zu Schwager. Seinen Stiefsöhnen Tiberius Nero und Claudius Drusus verlieh er den Titel "Imperator", obgleich in sein eigenes Haus noch keine Lücke gekommen war.
non regno tamen neque dictatura, sed principis nomine constitutam rem publicam; mari Oceano aut amnibus longinquis saeptum imperium; legiones, provincias, classes, cuncta inter se conexa; ius apud cives, modestiam apud socios; urbem ipsam magnificio ornatu; pauca admodum vi tractata quo ceteris quies esset. Tac.ann.1,9,5.Übrigens habe er nicht durch Königtum oder Diktatur, sondern allein mit dem Titel Princeps das Gemeinwesen geordnet. Der Ozean und lange Ströme hätten ihm zur Einfriedigung des Reiches gedient. In die Legionen, Provinzen, Flotten, in alles sei Zusammenhang und Einheit gekommen. Recht herrsche bei den Bürgern, maßvolles Verhalten bei den Bundesgenossen. Die Stadt selbst habe er großartig verschönert, ganz selten habe er Gewalt geübt, damit die anderen Ruhe hatten.
hunc comitem exilii admodum infantem pater Sempronius in insulam Cercinam tulerat. illic adultus inter extorris et liberalium artium nescios, mox per Africam ac Siciliam mutando sordidas merces sustentabatur; neque tamen effugit magnae fortunae pericula. ac ni Aelius Lamia et L. Apronius qui Africam obtinuerant insontem protexissent, claritudine infausti generis et paternis adversis foret abstractus. Tac.ann.4,13,3.Diesen hatten noch als kleinen Knaben sein Vater Sempronius mit sich in die Verbannung nach Kerkina genommen. Hier war er unter Verbannten und ungebildeten Leuten aufgewachsen und verschaffte sich später seinen Lebensunterhalt durch gemeine Krämerei in Africa und Sizilien. Trotzdem entging er nicht den Gefahren einer hohen Stellung. Hätten nicht Aelius Lamia und Lucius Apronius, die in Africa Statthalter waren, den Unschuldigen unterstützt - auch er wäre durch die Bekanntheit seines unglücklichen Geschlechts und durch das Missgeschick seines Vaters mit fortgerissen worden.
[Cic.Tusc.2,11,5] Sed haec eadem num censes apud eos ipsos valere, nisi admodum paucos, a quibus inventa, disputata, conscripta sunt? Cic.Tusc.2,11,5Aber meinst du, dieselben Grundsätze hätten, sehr wenige ausgenommen,, selbst bei den Männern diese Wirkung, die sie erfanden, verfochten und in Schriften niederlegten?
Ipse etiam metus non est morbi admodum similis, quamquam aegritudini est finitimus, sed proprie, ut aegrotatio in corpore, sic aegritudo in animo nomen habet non seiunctum a dolore. Cic.Tusc.3,23,3Selbst auch die Furcht ist der Krankheit nicht sehr ähnlich, obwohl sie mit dem Kummer nahe verwandt ist. Aber im eigentlichen Wortsinn von seelischem Kummer schwingt so wie bei körperlicher Krankheit die Vorstellung von Schmerz mit.
Timotheum, clarum hominem Athenis et principem civitatis, ferunt, cum cenavisset apud Platotiem eoque convivio admodum delectatus esset vidissetque eum postridie, dixisse: "Vestrae quidem cenae non solum in praesentia, sed etiam postero die iucundae sunt." Quid quod ne mente quidem recte uti possumus multo cibo et potione completi? Cic.Tusc.5,100,2Von Timotheus, einem berühmten Athener und einem der Ersten im Staat erzählt man, als er bei Platon zu Abend gegessen und ihm dieses Mahl sehr geschmeckt hatte, sagte er zu jenem, als er ihn am anderen Tag wieder sah: "Eure Mahlzeiten sind nicht bloß für den Moment, sondern auch am nächsten Tag angenehm." – Bedenke aber auch, dass wir nicht einmal unseren Geist recht brauchen können, wenn wir zu viel gegessen und getrunken haben.
Sin abesse a patria miserum est, plenae miserorum provinciae sunt, ex quibus admodum pauci in patriam revertuntur. Cic.Tusc.5,106,4Ist es aber ein Unglück, vom Vaterland fern zu sein, so sind die Provinzen, aus denen ganz wenige ins Vaterland zurückkehren, voll von Unglücklichen.
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03.02.2017  Cancellaria Merkel die Iovis, antequam die Veneris Melitae conventum Europaeorum gubernatorum participat, primum post rebellionem infeliciter temptatam in Turciam profecta est, ut praesidem Erdogan conveniret. Per duas horas et dimidiatam de rebus in Syria et in Iraquia et de Islamistica tromocratia colloquebantur. Pro mutuis inter duas civitates relationibus id temporis admodum astrictis, cancellaria semitam inter et comprobationem et reprobationem mediam non facile inveniri posse sciebat. Monuit ergo, ut libertas loquendi et scribendi et separatio potestatum in Turcia servarentur. Oppositione politica democratiae opus esse in lumine posuit. Ob systema praesidiale, quod Erdogan in Turcia instituere intendit, permulti autem exitum democratiae intellegunt, sollicitam se praebuit. Quantopere Erdogan eius monitis, ut libertas rei librariae et televisificae servaretur, compulsus sit, novae regulae sevioris censurae, quae heri in usum venerunt, ostentant. Neque Turcicus praeses cancellariae pepercit: ad quadraginta Turcicos milites spectans, qui in Germania asylum petiverunt, Germanos tromocratis latibula praebere insimulavit. Ut condiciones foederis de perfugis retinendis icti diligentius exsolverentur, postulavit. Si operarios Turcicos, qui in Germania versantur, ut vacationes in Turcia agentes haesitantem Turcicam oeconomiam refocilent, hortatur, oblitus esse videtur nonnullis, ne in patria Gülenistae comprehendantur, timendum esse. lc201702Bevor Kanzlerin Merkel am Freitag in Malta am Treffen der Europäischen Staatschefs teilnimmt, reiste sie am Donnerstag zum ersten Mal nach dem missglückten Putschversuch in die Türkei, um Präsident Erdogan zu treffen. Zweieinhalb Studen sprachen beide über Syrien, den Irak und den islamistischen Terror. In Anbetracht der derzeit ziemlich gespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern wusste die Kanzlerin, dass ein Mittelweg zwischen Billigung und Missbilligung schwer zu finden war. Sie mahnte entsprechend die Wahrung der Meinungsfreiheit und Gewaltenteilung in der Türkei an. Sie betonte, Gewaltenteilung sei für die Demokratie eine Notwendigkeit. Über das Präsidialsystem, das Erdogan in der Türkei errichten will und das sehr viele als das Ende der Demokratie ansehen, zeigte sie sich besorgt. Wie sehr Erdogan von ihrer Mahnung, die Pressefreiheit zu wahren, beeindruckt wurde, zeigen die neuen und stregeren Regeln der Zensur, die gestern in Kraft traten. Aber auch der türkische Präsident schonte die Kanzlerin nicht: Mit Blick auf die vierzig türkischen Soldaten, die in Deutschland um Asyl gebeten haben, warf er Deutschland vor, Terroristen Unterschlupf zu gewähren. Er forderte, dass die Bedingungen des Flüchtlingsvertrages besser eingehalten werden. Wenn er die türkischen Gastarbeiter in Deutschland ersucht, ihren Urlaub, um die stotternde türkische Wirtschaft zu stützen, in der Türkei zu verbringen, scheint er vergessen zu haben, dass einige fürchten müssen, in ihrer Heimat als Gülenanhänger verhaftet zu werden.
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