Nostri consocii (Google, Affilinet) crustulis memorialibus utuntur. Concedis, si legere pergis.
 
 
 
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  • Wachenheim (Pfalz) google lycos
    • Villa rustica WachenheimVillaVillla rustica Wachenheim rustica, die 1980 entdeckt und in den Grundmauern liebevoll inmitten von Rebenfeldern mit direkter Anbindung an die Bundesstraße (Parkplatz) restauriert wurde. Es ist eine überraschend große Anlage: ein Herrenhaus von 60 m Länge, mit einer genau nach Süden ausgerichteten Porticus-Front, flankiert von Wirtschaftsräumen. Sehr instruktive Schrifttafeln lassen kaum einen Sachverhalt ungeklärt. Besonders attraktiv sind ein (im östlichen Seitenflügel) wieder aufgebauter und funktionsfähiger Steinbackofen (als Kuppel im Bild erkennbar), eine Latrine, ein geheimnisvoller Kellerraum im Westteil des Herrenhauses. Die Anlage wird auch gärtnerisch liebevoll gepflegt. Es finden sich ein römische Kräutergarten, ein Garten mit Nutzpflanzen, ein Weingarten nach römischer Art, Feigenbäume, Naturwiesen und vieles mehr. Die Wachenheimer Villa rustica ist Teil des Römer-Rundweges an der Deutschen Weinstraße (seit 1996).
Waffen (arma) > Armee google lycos
  • Schutzwaffen
    • Helm (anfangs mit crista – Helmbusch) google lycos
    • Schild  google lycos
      • scutum: Viereckiger Langschild aus Holz mit Lederüberzug (gr. skytos) und umlaufendem Metallring. Eiserner Buckel (umbo) in der Mitte. Das scutum zeigte das Abzeichen der Legion (Adler, Blitz, Gorgo,...) .google lycos
      • clipeus: Runder Metallschild der Griechen (gr. kalĂ˝be – Hütte). Eingraviert waren Name des Besitzers, seine Legion und sein Manipel.google lycos
      • parma: Kleinerer Rundschild der Leichtbewaffneten und Reiter.google lycos
    • Panzer (lorica v. lorum – der Riemen) aus Metall oder Leder für Schultern, Brust, Rücken und Unterleib.  google lycos
      • lorica squamata: Schuppenpanzer: Über dem Leder (oder Leinen) lagen wie bei einem Fisch Schuppen aus Horn oder Metall. google lycos
      • lorica plumata: Die Platten überlappten wie Vogelfedern. google lycos
      • lorica serta (hamata): Die Metallplatten waren mit Haken verbunden. google lycos
      • Kettenpanzer: aus Ringen zu Ketten und zu einem Panzer verknüpft.google lycos
      • lorica lintea: Einfacher Leinenpanzer. google lycos
    • Beinschienen (ocreae): Die Griechen trugen zwei Beinschienen, der Römer nur am rechten Bein. Das linke wurde vom Schild gedeckt. An den Füßen trug man Sandalen oder den Soldatenstiefel (caliga)..google lycos
  • Angriffswaffen (tela). google lycos
    • Schwert (gladius) .google lycos
      • gladius praelongus, spatha: Das gallische Langschwert, das bis zur Schlacht bei Cannae üblich war.  google lycos
      • gladius hispanicus: Das seit Cannae übliche spanische Kurzschwert, das am balteus über der Schulter hing und für Hieb und Stich geeignet war. Offiziere trugen es am Gürtel (cinctorium). google lycos
      • spatha: Degen: Er wird seit Kaiser Hadrian üblich. Säbel trugen nur die Barbaren. google lycos
    • Wurfwaffen (iaculum): google lycos
      • pilum: Wurfspeer, mit dem man aber auch zustoßen konnte. Er stammte von den Samniten. Seit Marius hatte die Spitze einen Widerhaken (pilum hamatum google). Jeder Soldat hatte ein schwereres und ein leichteres pilum. Zunächst warf er das leichtere (verutum), dann kämpfte er mit dem schwereren. google lycos
      • lancea, spiculum: war leichter als das pilum und wurde seit der Kaiserzeit ersatzweise eingesetzt.  google lycos
      • hasta – Lanze, Speer: Wie bei allen Wurfwaffen war die Spitze (cuspis) aus Metall, aber der Schaft (hastile) aus Holz. Am unteren Ende war ein spitzer Metallfuß, um sie in die Erde zu stecken. Am Schaft war zur besseren Handhabung ein Ring (ansa) angebracht (hasta ansata); ebenso ein Wurfriemen (amentum), um den Flug zu stabilisieren (hasta amentata). google lycos
      • Ausländische Wurfspeere
        • gaesum: schwerer gallischer Wurfspeer google lycos
        • framea: germanischer Wurfspeer google lycos
Weinstraße google lycos
  • Römischer Wundweg an der Deutschen WeinsstraßeSeite 1996 ist der Römer-Rundweg an der Deutschen Weinstraße eingerichtet. 
  • Er berührt 
    • die Römervilla von Wachenheim,  
    • das römische Weingut Ungstein "Weilberg" und 
    • Bad Dürkheim "Annaberg", ebenfalls ein Landgut, von dem es aber nichts Lohnendes zu besichtigen gibt. 
    • den spätrömischen Burgus von Ungstein und 
    • den römischen Steinbruch "Kriemhildenstuhl", der um 200 n.Chr. von der 22. Legion in Mainz ausgebeutet wurde. 
    • Im Museum "Haus Catoir" in Bad Dürkheim werden originale Funde ausgestellt. 
    • 2001 hat man auch bei Edesheim an der Südlichen Weinstraße eine Villa rustica entdeckt
Sententiae excerptae:
Literatur:
1072  Ahrens, E.
Latein als zweite Fremdsprache an Oberschulen
in: AU II 3,43ff
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996  Astemer, J.
Lateinlernen in der Förderstufe: Neue Schwerpunkte
in: AU XXX 4/1987,16
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997  Astemer, J. / Kuger, H.
Lateinunterricht an der Gesamtschule
in: Gymn 92/1985
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4135  Jäger, G. u.a.
Rede und Rhetorik im Lateinunterricht : zur Lektüre von Ciceros Reden / Gerhard Jäger u.a.
Bamberg : Buchner, 1992
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4139  Jäkel, Werner
Jäkel, Werner: Ciceros Pompeiana im Aufbau der lateinischen Schullektüre
in: Gymn. 71, 1964, 329-348
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1048  Meusel, H.
Wortschatzarbeit bei der OvidlektĂĽre
in: Römisch: Met.Ovids im Unt., Hbg.1976
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1049  Meusel, H.
Zur Arbeit am lateinischen Wortschatz
in: AU XXII 2/1979,19
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1050  Meusel, H.
Zur gegenwärtigen Situation des Fachlehrers.. Fachdidaktik
in: AU XXII 2/1979,75
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2589  Nepos, Cornelius / Belde, Dieter
Das Leben des Themistokles von Cornelius Nepos in kolometrischer Gliederung : Handreichung fĂĽr den Lateinunterricht
Hamburg, 1998
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635  Schulze, W.
Ciceros Archiasrede im Lateinunterricht
in: AU XXIX 2/1986,40
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