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Beleg gesucht für: schöne
Belege des Suchbegriffs aus ausgewählten Texten (vollständig: Caes.Gall., Cic.Arch., Cic.S.Rosc., Cic.Lael.)
Anzahl der Treffer: 14
igitur ubi animus ex multis miseriis atque periculis requievit et mihi relicuam aetatem a re publica procul habendam decrevi, non fuit consilium socordia atque desidia bonum otium conterere, neque vero agrum colundo aut venando, servilibus officiis, intentum aetatem agere; Sall.Cat.4,1Als nun mein Herz nach vielen Leiden und Gefahren Ruhe gewonnen und ich den Entschluss gefasst hatte, für meine ganze übrige Lebenszeit mich dem Staatsleben völlig zu entziehen, war es nicht meine Absicht, kopflos und faul die schöne Muße zu vergeuden, aber auch nicht mit Ackerbau und Jagd, Verrichtungen für Sklaven, voll Unruhe meine Zeit hinzubringen,
Agerent enim tecum lege primum Pythagorei omnes atque Democritii ceterique in iure sua physici vindicarent ornati homines in dicendo et graves, quibuscum tibi iusto sacramento contendere non liceret; urgerent praeterea philosophorum greges iam ab illo fonte et capite Socrate nihil te de bonis rebus in vita, nihil de malis, nihil de animi permotionibus, nihil de hominum moribus, nihil de ratione vitae didicisse, nihil omnino quaesisse, nihil scire convincerent; et cum universi in te impetum fecissent, tum singulae familiae litem tibi intenderent; Cic.de_orat.1,42.Es würden nämlich mit dir rechten zuerst alle Pythagoreer und Demokritier, sowie auch die übrigen Naturphilosophen ihren Besitz in Anspruch nehmen, Männer, die sich durch eine schöne und nachdrucksvolle Rede auszeichnen, und du dürftest dich mit diesen nicht in einen Rechtsstreit unter Berufung auf ein gerichtliches Unterpfand einlassen. Bedrängen würden dich außerdem die Scharen der Philosophen, gleich von Sokrates an, ihrem Urheber und Stifter, und erweisen, dass du nichts von den Gütern im Leben, nichts von den Übeln, nichts von den Gemütsbewegungen, nichts von den Sitten der Menschen, nichts von ihrer Lebensweise gelernt, nichts überhaupt untersucht habest, nichts wissest; und nach dem Gesamtangriff aller auf dich würden auch noch die einzelnen Schulen besonders einen Rechtsstreit gegen dich erheben.
Quid autem stultius quam, cum plurimum copiis, facultatibus, opibus possint, cetera parare, quae parantur pecunia, equos, famulos, vestem egregiam, vasa pretiosa, amicos non parare, optimam et pulcherrimam vitae, ut ita dicam, supellectilem? Cic.Lael.55.aGibt es aber eine größere Torheit, als die Vorteile, die Reichtum, Überfluss und Macht gewähren, so zu benutzen, dass man sich zwar das verschafft, was man um Geld haben kann, zum Beispiel Pferde, Diener, schöne Kleider, kostbare Gefäße, aber keine Freunde, die doch, wenn ich so sagen darf, der beste und schönste Hausrat im Leben sind?
Ita pulcherrima illa et maxime naturali carent amicitia per se et propter se expetita, nec ipsi sibi exemplo sunt, haec vis amicitiae et qualis et quanta sit. Cic.Lael.80.aSo entbehren sie jene so schöne und so natürliche Freundschaft, die an und für sich begehrenswert ist; und sind sich so nicht selbst Beispiel für das Wesen der Freundschaft, ihren hohen Wert und ihre Wichtigkeit.
quid ais, Eruci? tot praedia, tam pulchra, tam fructuosa Sex. Roscius filio suo relegationis ac supplici gratia colenda ac tuenda tradiderat? Cic.S.Rosc.43.aWas sagst du, Erucius! So viele, so schöne, so einträgliche Landgüter habe Sextus Roscius seinem Sohn zur Bewirtschaftung und Beaufsichtigung übergeben, um ihn von sich zu verweisen und mit einer Strafe zu quälen?
paucis loricae, vix uni alterive cassis aut galea. equi non forma, non velocitate conspicui. sed nec variare gyros in morem nostrum docentur: in rectum aut uno flexu dextros agunt, ita coniuncto orbe, ut nemo posterior sit. Tac.Germ.6,3Wenige haben Panzer, kaum der eine oder andere Sturmhaube oder Helm. Die Pferde zeichnen sich nicht durch schöne Gestalt, nicht durch Geschwindigkeit aus; aber sie werden auch nicht nach unserer Sitte zu allen möglichen Wendungen abgerichtet: gerade aus oder mit einer einzigen Schwenkung nach rechts treiben sie sie in so geschlossenem Bogen, dass keiner hinter den anderen ist.
Excutiat sibi, non hic cuiquam parcet amico Hor.sat.1,4,35.Selbst sich entpresst, dann sorgt es ihn nicht, wie er schone des Freundes,
Et Laberi mimos, ut pulchra poemata, mirer. Hor.sat.1,10,6.Müsst' ich für schöne Gedicht' auch Laberius' Mimen bewundern.
Hermogenes umquam legit neque simius iste, Hor.sat.1,10,18.Auch nur gelesen der schöne Hermogenes oder das Äfflein,
[4,28,1] (1) Erant in quadam civitate rex et regina. hi tres numero filias forma conspicuas habuere, sed maiores quidem natu, quamvis gratissima specie, idonee tamen celebrari posse laudibus humanis credebantur, at vero puellae iunioris tam praecipua, tam praeclara pulchritudo nec exprimi ac ne sufficienter quidem laudari sermonis humani penuria poterat. (Apul.met.4,28,1) Apul.met.4,28,1[4,28,1] (1) Einst lebten in einer Stadt ein König und eine Königin. Die hatten drei besonders schöne Töchter, Die beiden älteren waren zwar von höchst gefälligem Aussehen, konnten aber, wie man glaubte, mit menschlichem Lob zutreffend gewürdigt werden. Aber die Schönheit der jüngeren überstrahlte alles unbeschreiblich und ließ sich wegen der Dürftigkeit der menschlichen Sprache nicht hinreichend würdigen.
Quod si nihil est tam contra naturam quam turpitudo (recta enim et convenientia et constantia natura desiderat aspernaturque contraria) nihilque tam secundum naturam quam utilitas, certe in eadem re utilitas et turpitudo esse non potest. Cic.off.3,35,3Wenn also der Natur nichts so zuwider ist wie Unsittlichkeit – denn die Natur will nur das Gute, das Schöne und das Wahre, und verwirft das Gegenteil – und wenn ihr nichts so gemäß ist wie der Nutzen, so können sich unmöglich in derselben Sache Nutzen und Unsittlichkeit nebeneinander finden.
Eodem anno Iulia supremum diem obiit, ob impudicitiam olim a patre Augusto Pandateria insula, mox oppido Reginorum, qui Siculum fretum accolunt, clausa. fuerat in matrimonio Tiberii florentibus Gaio et Lucio Caesaribus spreveratque ut inparem; nec alia tam intima Tiberio causa, cur Rhodum abscederet. Tac.ann.1,53,1.Im selben Jahr starb Julia, die wegen unzüchtigen Wandels längst von ihrem Vater Augustus auf die Insel Pandateria, dann in die Stadt Rhegium an der sizilischen Meerenge verbannt war. Sie war, solange noch die Caesaren Gaius und Lucius eine schöne Zukunft erwartete, mit Tiberius vermählt, wollte aber nichts von ihm, als wäre er nicht der Mann für sie; dies war auch der eigentliche, geheime Grund, warum er sich nach Rhodos zurückzog.
tum Seneca gloriae eius non adversus, simul amore, ne sibi unice dilectam ad iniurias relinqueret, 'vitae' inquit 'delenimenta monstraveram tibi, tu mortis decus mavis: non invidebo exemplo. sit huius tam fortis exitus constantia penes utrosque par, claritudinis plus in tuo fine.' Tac.ann.15,63,2.Seneca wehrte ihrem Heldenmut nicht und sprach darauf zugleich aus Liebe, um nicht die einzig Geliebte Misshandlungen preiszugeben: "Ich hatte dich auf Mittel, dich mit dem Leben zu befreunden, hingewiesen, du ziehst den Ruhm des Todes vor. Ich wehre dir nicht die schöne Tat. Bei uns beiden sei die Standhaftigkeit mutvollen Sterbens dieselbe, dein Ende aber ruhmwürdiger."
Hinc omnia, quae pulchra honesta praeclara sunt, ut supra dixi, sed dicendum idem illud paulo uberius videtur, plena gaudiorum sunt. Cic.Tusc.5,67,3Darum ist alles Schöne, Rechtschaffene, Treffliche, – wie schon oben bemerkt, aber eben dies muss wohl noch ausführlicher gesagt werden – voll von Freuden.
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