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  • Alkmaion (Ἀλκμαίων, ωνος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Alcmaeo Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Vorsokratischer Arzt und Philosoph aus Kroton, Sohn des Perithoos, Ende 6. Jh. Verfasser einer Schrift Περὶ φύσεως.
    • Er machte sich besonders Anatomie und Physiologie verdient und übte großen Einfluss auf die koische und knidische Schule aus. Gestützt auf Tiersektionen entdeckte er die Nerven und erkannte dasGehirn als Zentralorgan der Wahrnehmung und der Verstandestätigkeit. In seiner Lehre von der Gesundheit und Krankheit des menschlichen Körpers sowie in seiner Annahme von der Unsterblichkeit der Seele erweist er sich als Schüler des Pythagoras.
    • Empirische Forschung und oft irreführende Spekulation stehen unaugeglichen nebeneinander. Es lässt sich nicht beantworten, ob dieser Widerspruch zeitgleich bestand oder ob es sich dabei um zwei sich ablösende Entwicklungsphasen handelte.
    • Quellen und Fragmente
  • Anaxagoras (Ἀναξαγόρας, ου) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Um 500 aus vornehmer Familie in Klazomenai gebboren. Um sich der Philosophie zu widmen, vernachlässigte er seine materiellen Verhältnisse. Er siedelte nach Athen über, schloss Freundschaft mit Perikles, wurde aber durch das Psephisma des Diopeithes wegen Asebie angeklagt, aber 432/431 von Perikles gerettet. Er kehrte nach Kleinasien zurück, dort starb er 428 in Lampsakos. Sein Buch hat den üblichen Titel Περὶ φύσεως. Es wurde nach 467 (in dem Jahr eines starken Meteoriteneinschlags) geschrieben. (Biographie des Diog.Laert.)
    • Lehre:
      • Das Sein besteht aus unendlich vielen, unendlich kleinen Elementen (ὁμοιομερῆ). Diese "Samen der Dinge" sind am Anfang des Werdens chaotisch gemischt, alles eine indifferente Masse. Die unendliche Kleinheit verhindert die Erkennbarkeit der Qualität. Durch Entmischung gehen aus diesem Anfangszustand die einzelnen Dinge hervor. Die Bewegung, die dazu führt, wird durch den Νοῦς hervorgebracht. Er erzeugt einen Wirbel, der die einzelnen Stoffe gesondert hervortreten lässt. Er ist sowohl mechanisches als teleologisches Prinzip, letzteres, indem er die Ordnung und Schönheit der Welt verbürgt. Er mischt sich selbst nicht, ist ἄπειρον, αὐτοκρατές, zugleich aber das reinste und dünnste aller Dinge (wieder sensualistisch gedacht).
      • Von all den vielen Stoffen sind Teile in jedem Ding der Welt enthalten: in allem ist alles. Die vorherrschende Menge des Grundstoffes bedingt die Erscheinung eines Dinges. Eine Veränderung ist nur möglich, wenn die Stoffe, die jetzt das Wesen des Dinges ausmachen, schon vorher drin gewesen sind. So kann der Schnee nicht weiß sein, denn das Wasser, in das er zerschmilzt, ist schwarz: Es mussten vorher in ihm schwarze Teile sein.
      • Die Erde ist eine flache Scheibe inmitten der Weltkugel, schließt die in der unteren Hälfte der Welt befindliche Luft wei ein Deckel ab. Vom Wirbel abgerissene Steinklumpen, durch den Aither geschleudert und zum Glühen gebracht, bilden die Gestirne. Die Sonne ist eine glühende Steinmasse (μύδρος), größer als die Peloponnes: eine Lehre, die auf die damalige Welt einen besonderen Eindruck gemacht hat. Der Mond hat Hügel und Täler und wird bewohnt.
      • Sonst erklärt Anaxagoras noch die Nilschwelle und äußert sich zu Pflanzen, Tieren und Sinnesempfindungen.
      • Quellen und Fragmente
  • Antiphon (Antiph.) (Ἀντιφῶν, ῶντος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Antiphon (480-411)
      • Ca. 480 als Sohn des Sophilos in Rhamnus geboren. Er wurde von seinem Vater gezielt erzogen und dadurch ein berühmter attischer Redner. Er verfasste Gerichtsreden und war als Lehrer der Beredsamkeit tätig. Angeblich war Thukydides sein Schüler.
      • 411 unterstützte er eifrig die Aristokraten. Nach deren Sturz wurde er von Theramenes des Verrates angeklagt. Damals hielt er seine Rede Περὶ τῆς μεταστάσεως. Er wurde verurteilt und hingerichtet, sein Vermögen wurde eingezogen, sein Haus zerstört. Über das Urteil unterrichtet Thuk.8,68.
      • Werke: Von den 60 unter seinem Namen bekannten Reden hat Caecilius 25 für unecht erklärt. 15 haben sich erhalten. Alle sind δίκαι φονικαί mit sehr sophistischer Beweisführung. Das Fragment einer weiteren Rede hat sich auf einem Genfer Papyrus gefunden.
        • 12 Reden ordnen sich zu 3 Tetralogien (Anklage, Verteidigung, Replik, Duplik)
        • Unter den anderen ist die bedeutendste Περὶ τοῦ Ἡρώδου φόνου. IhreAuthentizität wurde mehrfach in Frage gestellt.
    • (2) Antiphon (450 - 400)
      • Sophist, der eine erkenntnistheoretische Schrift mit dem Titel Ἀλήθεια und eine ethisch-politische Schrift Ὁμόνοια verfasst hat. Die Fragmente finden sich in den Vorsokratikerausgaben.
      • Textauswahl
     
  • Archytas (Archyt.) (Ἀρχύτας, ου) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Archytas von Tarent: Staatsmann, Feldherr, Philosoph und Mathematiker in der 1. Hälfte des 4. Jh. v.Chr.
    • Platon ist mit ihm zusammengetroffen und wurde von ihm mit der pythagoreischen Philosophie bekannt gemacht. (Cic.rep.1,16)
    • Archytas gilt als Begründer der wissenschaftlichen Mechanik.
    • Er bildete die Proportionenlehre aus und förderte die Erforschung der Töne.
    • Die echten Fragmente sind in der Vorsokratikerausgabe von Diels greifbar. Viele unechte Fragmente tragen nacharistotelische Züge.

     
Sententiae excerptae:
Literatur:

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